Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik AVR Spannung Amplitude 4V


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von Max (Gast)


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Hey Community, Ich will eine Automatische Verstärkerregelung AVR bauen. 
Bei einer Variation der Amplitudenspannung 0.5-4V am Eingang des AVR 
soll am Ausgang immer 4V Amplitude anliegen. Im Internet habe Ich eine 
Schaltung gefunden und habe diese etwas verändert. Leider funktioniert 
sie nicht wie erwünscht. Bei niedrigen Eingangsspannungen(ersten Bild 
Amplitude Spannung 1V) bekomme Ich keine 4V Amplitude am Ausgang 
gepegelt. Bei hohen Eingangsspannung (4V) kommt es zu clipping und die 
Ausgangsspannung ist auch nicht optimal. Hättet Ihr ein Tipp für mich? 
Vielen Dank im voraus.

Schöne Grüße

Beitrag #6679332 wurde vom Autor gelöscht.
von Max M. (maxii)


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ps: 4V Eingang

von Falk B. (falk)


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Max schrieb:
> Hey Community, Ich will eine Automatische Verstärkerregelung AVR bauen.
> Bei einer Variation der Amplitudenspannung 0.5-4V

Amplitudenspannung? Bestenfalls Spannungsamplitude, meistens eher nur 
Amplitude.

> am Eingang des AVR
> soll am Ausgang immer 4V Amplitude anliegen. Im Internet habe Ich eine
> Schaltung gefunden und habe diese etwas verändert. Leider funktioniert
> sie nicht wie erwünscht.

Wie sollte sie auch, die taugt nicht viel. Dein Optokoppler als 
variabler WIderstand funktioniert nicht sonderlich gut, außerdem nur 
unipolar. Du belastest ihn aber bipolar.

> Ausgangsspannung ist auch nicht optimal. Hättet Ihr ein Tipp für mich?

Nutze einen JFET oder MOSFET als spannungsgesteuerten Widerstand, so 
macht es der Wien-Oszillator. Aber du brauchst noch einen Regler-OPV, 
damit das besser funktioniert.

Spitzenwertdetektor, Regler, verstellbarer Widerstand.

von Max M. (maxii)


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Hallo Falk,

erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich hab nicht so viel 
Vorwissen und Erfahrung. Wäre ein JFet mit einem potentiometer also 
besser als ein optokoppler?

Bei 6V Versorgungsspannung habe Ich bei einem Eingang von 1V das 
gegebene Bild. Bei 4V Eingang habe Ich stärkeres clipping.

Schöne Grüße

von Max M. (maxii)


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4V Eingang

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Max M. schrieb:

> erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort.
> Ich hab nicht so viel Vorwissen und Erfahrung.

Das sieht man. Die Schaltung ist unsinnig.

> Wäre ein JFet mit einem potentiometer also
> besser als ein optokoppler?

Die Frage ist sinnlos. Gegenfrage: was soll es denn werden?

Im Allgemeinen reicht es nicht, einfach das Ausgangssignal 
gleichzurichten und als Steuerspannung zu verwenden. Da muß wenigstens 
noch eine Verzögerung rein, um das Steuersignal langsam steigen und 
fallen zu lassen. Langsamer zumindest, als das Nutzsignal. Sonst 
"bügelt" man dessen Aplitude einfach glatt.

von Max M. (maxii)


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Danke für dein Feedback. Ich habe vor ein LED-Lichtorgel zu bauen. Der 
AVR soll zwischen dem Vorverstärker und dem Filter (aus 
Tief,Band,Hochpass) geschaltet werden.

Schöne Grüße

von Falk B. (falk)


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Max M. schrieb:
> erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich hab nicht so viel
> Vorwissen und Erfahrung. Wäre ein JFet mit einem potentiometer also
> besser als ein optokoppler?

Wer sprach von einem Potentiometer? Ich sagte JFET oder MOSFET. Der IST 
das spannungsgesteuerte Potentiometer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wien-Robinson-Brücke

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/scsing.htm

Beitrag "Wien Robinson Oszilator"

> Bei 6V Versorgungsspannung habe Ich bei einem Eingang von 1V das
> gegebene Bild. Bei 4V Eingang habe Ich stärkeres clipping.

Schön, aber was sagt uns das? Dass die Schaltung WIRKLICH nix taugt.

von Axel R. (axlr)


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300k und 2n an die LED vom Optokoppler? Nun, weiss nicht recht...
(Also doch:schon  das ist zu wenig Strom für die LED)

von Max M. (maxii)


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Ich hab es jetzt mit einen JFET versucht zu realisieren.

von Falk B. (falk)


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Max M. schrieb:
> Ich hab es jetzt mit einen JFET versucht zu realisieren.

Und warst du erfolgreich? Was soll C8 bewirken? Schon mal die 
Steuerkennline des JFETs hier in der Schaltung gemessen bzw. simuliert?
Die Namen in3, in4 etc. sind auch nicht sonderlich aussagekräftig. Warum 
nicht gleich V1, V2, V3?

von c-hater (Gast)


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Max M. schrieb:

> Danke für dein Feedback. Ich habe vor ein LED-Lichtorgel zu bauen.

Aha, die soll also vermutlich ab einer gewissen Schwelle immer nur 
maximal "Effekt machen".

D.h. (wenn meine Vermutung zutrifft): sehr einfaches Problem. Es kommt 
auf Genauigkeit nicht an.

Am einfachsten wäre es, das gleich in dem AVR umzusetzen, anstatt in 
Hardware. Übrigens würde man auch sinnvollerweise die Filter im AVR 
umsetzen und nicht als Hardware.

Hast du beides nicht getan oder auch nur in Erwägung gezogen, du kannst 
also vermutlich überhaupt nicht programmieren. Was mich verwundert: wozu 
dient dann eigentlich der AVR?

Wenn man nicht programmieren kann, braucht man auch keinen AVR, sondern 
setzt die komplette Lichtorgel in Hardware um. Dafür gibt es gefühlte 10 
Millionen Lösungen im Netz. Baue eine davon nach (eine, die eine AGC 
hat) und der Drops ist gelutscht...

von Helmut Hungerland (Gast)


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c-hater schrieb:
> ...sondern setzt die komplette Lichtorgel in Hardware um.

Eine Lösung von vielen.

von Max M. (maxii)


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Danke für die Tipps :)

Schöne Grüße

von HildeK (Gast)


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c-hater schrieb:
> Wenn man nicht programmieren kann, braucht man auch keinen AVR,

Zweideutig: er meinte mit "AVR" nicht die allseits bekannten Prozessoren 
sondern nutzte es als Abkürzung für 'Automatische Verstärkungsregelung'.
Siehe Eingangspost.

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