Komperator 50mV

Gast #6682502
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Hallo,

ich habe einen Spannungsabfall von bis zu 50mV.

Bei 50mV +- 5mV soll ein Komparator seinen Ausgangs auf high setzen.

Muss ich mit einem LMV761MAX/NOPB 
(https://www.mouser.de/ProductDetail/Texas-Instruments/LMV761MAX-NOPB?qs=7lkVKPoqpbaF0XrNPNefag%3D%3D) 
das Signal erst verstärken, oder kann ich das Signal direkt auf den 
Eingang geben?

Nutzt man als Referenz einen Spannungsteiler oder gibt es hier einfache 
und vor allem temperaturstabilere Möglichkeiten?
#6682513
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Agst schrieb:

>
> Nutzt man als Referenz einen Spannungsteiler oder gibt es hier einfache
> und vor allem temperaturstabilere Möglichkeiten?
SpannungsABFALL? Na dann nutzt am als Referenz die Spannung vor dem 
Widerstand. Du willst ja wissen, was "hinten" am Widerstand an Spannung 
abfällt, also musste "vorne" zuerst messen, dannn "hinten", dann 
vergeichen. Genau das soll der Komparator ja machen.
Musst halt schauen auf welchen Pegel das alle liegt und ob das innerhalb 
der Betriebspannung ist, mit der auch der Komparator betrieben wird.
#6682517
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Agst schrieb:
> ich habe einen Spannungsabfall von bis zu 50mV.
>
> Bei 50mV +- 5mV soll ein Komparator seinen Ausgangs auf high setzen.

Das können die meisten Komparatoren.

> Muss ich mit einem LMV761MAX/NOPB
> 
(https://www.mouser.de/ProductDetail/Texas-Instruments/LMV761MAX-NOPB?qs=7lkVKPoqpbaF0XrNPNefag%3D%3D)
> das Signal erst verstärken,

Nein.

> oder kann ich das Signal direkt auf den
> Eingang geben?

Ja.

> Nutzt man als Referenz einen Spannungsteiler oder gibt es hier einfache
> und vor allem temperaturstabilere Möglichkeiten?

Es gibt keine Referenzspannungsquellen mit 50mV. Also nimmt man eine 
handelsüblichen mit 1,2-4V und schaltet dahinter einen Spannungsteiler. 
Das ist dann stabil.
Gast #6682519
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Der Robs schrieb:
> Du brauchst einen Komparator, welcher ein kleines Offset (<5mV) schon
> bei einer Eingangsspannung von 50mV erreicht. Da hilft nur ein Blick ins
> Datenblatt.

Input Offset Voltage 0.2 mV
Input Offset Voltage (Maximum Over Temp) 1 mV

Genauere Daten sind im Datenblatt nicht enthalten.

Axel R. schrieb:
> SpannungsABFALL? Na dann nutzt am als Referenz die Spannung vor dem
> Widerstand. Du willst ja wissen, was "hinten" am Widerstand an Spannung
> abfällt, also musste "vorne" zuerst messen, dannn "hinten", dann
> vergeichen. Genau das soll der Komparator ja machen.

Könntest du das nochmal anders formulieren? Verstehs nicht ganz.
Die Spannung vor dem Widerstand ist doch die Spannung, die der 
Komperator gegen eine Referenz vergleichen soll.
#6682524
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Agst schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> SpannungsABFALL? Na dann nutzt am als Referenz die Spannung vor dem
>> Widerstand. Du willst ja wissen, was "hinten" am Widerstand an Spannung
>> abfällt, also musste "vorne" zuerst messen, dannn "hinten", dann
>> vergeichen. Genau das soll der Komparator ja machen.
>
> Könntest du das nochmal anders formulieren? Verstehs nicht ganz.

Ich auch nicht. Denn das ist nur diffuses Gesülze. Einfach ignorieren.
Wenn man ein schaltungstechnisches Problem besprechen will, braucht man 
zuerst mal einen gescheiten SCHALTPLAN. Dann kann man nämlich genau 
sagen, welche Spannung gemeint ist. Begriffe wie "vorne" und "hinten" 
sind da vollkommen fehl am Platz.
#6682545
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Entschuldigung, dass ich mich populärwissenschaftlich ausgedrückt und 
mich nicht im Rahmen der hier üblichen Konventionen bewegt habe.
Wenn ich einen Spannungsabfall über einem Widerstand R messen möchte, 
messe ich ÜBER diesem Widerstand seinen Spannungsabfall. Da braucht es 
keine Referenz.
Meine Güte, tut mal nich so.
Bin raus
#6682627
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Axel R. schrieb:
> Wenn ich einen Spannungsabfall über einem Widerstand R messen
> möchte, messe ich ÜBER diesem Widerstand seinen Spannungsabfall.
> Da braucht es keine Referenz.

Lern lesen!

Er möchte nicht den Spannungsabfall über dem Widerstand messen.

Er möchte, daß bei einem Spannungsabfall von 50mV der Komparator 
umschaltet. Das wird wohl nicht ohne eine Referenzspannung von besagten 
50mV gehen.
#6682791
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Agst schrieb:
> Input Offset Voltage 0.2 mV
> Input Offset Voltage (Maximum Over Temp) 1 mV
>
> Genauere Daten sind im Datenblatt nicht enthalten.

Da steht aber auch noch "CMVR Input common-mode voltage range". Wichtig 
ist in deinem Fall, dass der Min-Wert -0,3V ist. Damit dürfen die 
Spannungen an den Eingängen in dem für dich interessanten Bereich von 
0...50mV liegen, und du hast dann sogar noch viel Reserve.
(Firma: مهندس) #6682815
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Falk B. schrieb:
> Ich auch nicht. Denn das ist nur diffuses ...

Da bin ich ja beruhigt, ich verstehe es auch nicht, würde es aber nicht 
so hart ausdrücken wie Falk.

Axel R. schrieb:
> Entschuldigung, dass ich mich populärwissenschaftlich ausgedrückt und
> mich nicht im Rahmen der hier üblichen Konventionen bewegt habe.

Geht nicht um Konventionen. Sondern darum, sich so auszudrücken daß 
andere Leser auch verstehen was gemeint ist. In Deinem Kopf hast Du ein 
Bild von dem was Du meinst und das ist vermutlich richtig. Nur konntest 
Du das nicht vermitteln.
Beitrag #6682897 wurde von einem Moderator gelöscht.
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