Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Service- und Inbetriebnahmeingenieur - Erfahrungen


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von Moritz K. (Firma: Student) (enox)


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Servus Leute,

ich als Absolvent der Elektronik und Informationstechnik(BEng) plane nun 
den Einstieg als Service- und Inbetriebnahmeingenieur in der 
Antriebstechnik/Leistungselektronik bei einem der größten Mischkonzerne 
der Welt. Ich würde mich darüber freuen wenn ihr eure Erfahrungen mit 
mir teilt.

Interessante Aspekte könnten sein:
-Aufstiegsmöglichkeiten
-Pro & Contra
-Gehalt
-Abwechslung
-Netzwerk aufbauen

Mein bisheriges Bild zu diesem Beruf: Sehr abwechslungsreich. Kein 0815 
Büro Job. Man bereist die Welt und kriegt verschiedene Kulturen mit. 
Familienaufbau gestaltet sich schwierig wobei als junger Mensch weniger 
problematisch.
Netzwerk aufbauen möglich. Es kann passieren, dass der Kunde einen 
abwirbt und versucht für sich zu gewinnen. Habe aber auch gelesen das es 
irgendwie keine guten Aufstiegsmöglichkeiten gäbe.
Sollte man doch sesshaft werden wollen, bleiben einem nicht so viele 
Möglichkeiten außer bspw. das Projektmanagement. Würde man es dennoch in 
die Forschung bzw. Entwicklung reinschaffen?
Bezüglich Gehalt wurde ich in die IGM Entgeltgruppe 10 eingestuft was 
ca. 4000€ Brutto entspricht.

Was haltet ihr davon, würdet ihr als ortsungebundener Absolvent einen 
solchen Job annehmen? Was sagt ihr zu den Aufstiegsmöglichkeiten, der 
restlichen Perspektiven sollte man sich dazu entscheiden sesshaft zu 
werden und passt der Gehalt?


Schöne Grüße
Moritz

: Bearbeitet durch User
von Kompasskorrektor (Gast)


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> sollte man sich dazu entscheiden sesshaft zu
> werden

Lebste jetzt auf der Strasse oder was? Und was willste nun, sesshaft 
werden oder:
> Man bereist die Welt und kriegt verschiedene Kulturen mit.


> Familienaufbau gestaltet sich schwierig.
Wenn man keinen Lebenspartner findet, dann liegt das eher am Charakter 
denn am Berufsweg. Auch Piloten haben Familie.

von klausi (Gast)


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Moritz K. schrieb:
> Servus Leute,

Durchsuche das Forum mal nach Theads und Beiträgen von "Zuckerle" oder 
"Zocker_58", oder ..57, ..56, ..55 etc. (Scheint die Altersangabe zu 
sein on den verschiedenen Jahren wo er hier seine Beiträge schrieb).
Eine IBN Legende,  mit wahrscheinlich jahrzehntelangen Erfahrungen und 
der sich gerne damit angibt dass er sein Gehalt selbst festlegen kann 
(obs stimmt oder nicht können wir nicht überprüfen)

Viel Spass,  klausi

von Senf D. (senfdazugeber)


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Moritz K. schrieb:
> Würde man es dennoch in die Forschung bzw. Entwicklung reinschaffen?

Nein. Der Zug ist dann sehr schnell abgefahren. Daher entscheide weise 
und bedenke die Konsequenzen.

von xyz (Gast)


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> -Aufstiegsmöglichkeiten
keine

> -Pro & Contra
Du bist nur Angestellter, hast aber Ausgaben wie ein Selbststaendiger.

> -Gehalt
Siehe oben

> -Abwechslung
Nur wenn man Hotels als Abwechslung ansieht.

> -Netzwerk aufbauen
Ja, so eine lustige Umtrunkrunde am Abend im Biergarten des Hotels.
Da kommen seit Jahren die selben "Fensterbauer", "Holzwuermer" und
noch ein paar andere "echte" Selbststaendige.
Ich bin da nur von Dienstag bis Mittwoch, und das auch nur alle
2 Wochen. Aber man kennt sich mittlerweile.
Das Bier und das Abendmahl besorgt man sich natuerlich selbst.

Fazit:
Fuer den Berufsanfang ueberhaupt nicht empfehlenswert.
Fuer den Selbststaendigen ist es O.K.

Beitrag #6684293 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bürovorsteher (Gast)


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> Man bereist die Welt und kriegt verschiedene Kulturen mit.
Ihr mit euren Kulturen, alles blabla. Du fährst zum wurachen, schindern 
bzw. malochen dorthin, nicht zur Erbauung.
Komm nach Berlin-Kreuzberg oder -Neukölln, da kannst du die 
verschiedenen Kulturen authentisch aus allernächster Nähe ohne größeren 
Reiseaufwand bewundern.
Ach, keinen Mumm in den Knochen?

Beitrag #6684389 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Entscheide selbst (Gast)


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klausi schrieb:
> Durchsuche das Forum mal nach Theads und Beiträgen von "Zuckerle" oder
> "Zocker_58", oder ..57, ..56, ..55 etc. (Scheint die Altersangabe zu

Grobe Zusammenfassung seiner Beiträge:

Tätigkeit als Entwickler:

- langweilig im Büro sitzen
- für Kasper Chef den Hampelmann spielen
- Sonntags in die Kirche und danach zum Minigolf
- drei Tage schlecht schlafen, weil man eine 20 Euro Strafe wegen falsch 
parken bekommen hat
- Window shopping, weil man sich eh nichts leisten kann
- immer selbe Frau, selbes Auto, irgendwas aus koreanischer Produktion

Inbetriebnahme:

- immer Action auf Reisen
- man ist kein Hampelmann für einen Chef, man ist selber der Chef, ach 
was der König
- Suff, Weiber, Kippen, Alk und Kohle ohne Ende
- Hin und wieder Prügelei und Aufenthalt im Bangkok Hilton
- Mehrere Anwesen, wo man die Grundstücke in der Einheit Hektar misst, 
dicker Sportwagenfuhrpark von allen süddeutschen Herstellern, immer das 
neuste Model aus Zuffenhausen wenn der Aschenbecher voll ist

von Pandur S. (jetztnicht)


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Ich habe auch 2 Jahre IBN gemacht, bevor ich in die Entwicklung ging. 
Denn es ist sehr lehrreich anzusehen, wie die Leute die Produkte anders 
brauchen wie angedacht. Das Wort "Ausfall" bekommt ein ganz anderes 
Gesicht. Zum Einen, was hinter einem Ausfall steht, zum Anderen, was es 
bedeutet wenn das Teil wegen Ausfall nicht da ist.

Ein paar Jahre IBN sind zu empfehlen. Man muss ja nicht mit anderen IBN 
Truppen absacken. Die rotten sich bei groesseren Projekten zusammen. 
Wenn zB ein neues Werk in eine Wueste gestellt wird, sind hunderte IBN 
unterwegs, von verschiedenen Firmen. Da hat dann jeder den Kofferraum 
voller Alkoholika, weil das eben die Waehrung ist.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Moritz K. schrieb:
> ich als Absolvent der Elektronik und Informationstechnik(BEng) plane nun
> den Einstieg als Service- und Inbetriebnahmeingenieur in der
> Antriebstechnik/Leistungselektronik bei einem der größten Mischkonzerne
> der Welt. Ich würde mich darüber freuen wenn ihr eure Erfahrungen mit
> mir teilt.
>
> Interessante Aspekte könnten sein:
> -Aufstiegsmöglichkeiten

Ja, ja, plan mal fleißig. In deinem ganzen Plan kommen Worte wie 
Interessen, Können und Kompetenz nicht vor, aber schon mal fleißig den 
Aufstieg planen.

Dann mal ein Dosis Realität. Als frischer Absolvent bist du für die 
Industrie kein fertiger Ingenieur, sondern eben ein frischer Absolvent. 
Die Uni sieht das anders, aber das ist scheiß-egal, da du jetzt aus der 
Uni raus bist.

Als frischer Absolvent darfst du auf Kosten deines Arbeitgebers weiter 
lernen. Das Stück Papier von der Uni ist nur die Eintrittskarte da zu. 
Dein Arbeitgeber erwartet, dass du dich von anfangs einem Verlustfaktor 
(richtet im erwarteten Rahmen Schaden an) über einen kostenneutralen 
Faktor (richtet keinen Schaden mehr an) zu einem Gewinnbringer mauserst. 
Dann bist du für die Firma ein fertiger Ingenieur. Dann kann man über 
Aufstieg reden.

Also, was ist dein Plan um vom Verlustfaktor zum Gewinnbringer zu 
werden?

Für IBN, genau wie für R&D, Verkauf, Projektmanagement oder andere 
Bereiche muss man geboren sein um erfolgreich zu sein. Man muss ein 
Händchen dafür haben. Multitalente sind übrigens ziemlich selten. Das 
sieht man an den vielen guten Entwicklern aus denen schlechte Manager 
werden.

> -Abwechslung
> -Netzwerk aufbauen

> verschiedene Kulturen

Das sind Randerscheinungen. Genau wie das immer wieder porträtierte 
Saufen und Rumhuren von IBNlern. Aber du erwähnst mit keinem Wort den 
eigentlichen Job.

Also, hast du ein Händchen für IBN, oder siehst du das nur als ein Job 
der Kohle bringen soll?

von Moritz K. (Firma: Student) (enox)


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Ihr seid mir ein sarkastisches Forum dennoch waren einige Beiträge 
interessant und einige Tipps cool um im Forum mehr zum Thema IBN zu 
finden.

Hannes J. schrieb:
> Also, hast du ein Händchen für IBN, oder siehst du das nur als ein Job
> der Kohle bringen soll?

Als Absolvent kannst du nicht wissen ob du ein Händchen für die IBN hast 
da du es so noch nie ausprobiert hast.
Was sind den die Grundvoraussetzungen für einen guten IBN.

Und definitiv sehe ich den Job auch als Kohlebringer. Die meisten 
Menschen die arbeiten gehen, gehen arbeiten um eben ihren Unterhalt zu 
finanzieren. Und wenn ich durch den Job noch privat eingeschränkt bin 
dann erwarte ich erst recht ein höheres Sümmchen.

von Reinhard S. (rezz)


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Moritz K. schrieb:
> Was sind den die Grundvoraussetzungen für einen guten IBN.

Kommunikation, Selbstständigkeit, lernfähig, anpassungsfähig, kreativ. 
Würd ich jetzt einfach mal sagen.

> Und definitiv sehe ich den Job auch als Kohlebringer. Die meisten
> Menschen die arbeiten gehen, gehen arbeiten um eben ihren Unterhalt zu
> finanzieren.

Natürlich, aber es macht einen großen Unterschied, ob du in einem 
Beruf/Fach arbeitest, das dich null interessiert oder du auch Interesse 
hast an dem, was du da tust.

von Kastanie mit Arsenglasur (Gast)


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Moritz K. schrieb:
> Und definitiv sehe ich den Job auch als Kohlebringer.

Wenn es keine Leidenschaft ist wirst du keine Ausnahmeerscheinung.

IBN, muss man geschickt und genügsam sein, perfekt mit Werkzeug umgehen 
können etc. wer ein Problem mit Ikea Regalen hat oder nicht weiß was 
eine Ratsche ist kann sich eingraben gehen.
Kann man lernen wird aber ewig Leuten nachhängen die seit 14 am Moped 
schrauben etc. also das ist wirklich etwas für "Bastler und Schrauber" 
die eben alles reparieren und montieren können.
Mein Nachbar war so einer, ewiger Schrauber, Bastler, Oldtimersammler 
der eben alles konnte und den es bis nach Arabien trieb.
Der konnte LKWs und jede Baumaschine reparieren und fahren, auch kleine 
Flugzeuge.
Kaputte Klingel oder gebrochener Zahn am Löfel von einem 100t Bagger, 
Turbinentausch in einem Kraftwerk, kein Problem.
Er war an Kraftwerksprojekten etc. beteiligt, aber eher in der Mechanik.

Wahrcheinlich gibt auch Leute die nur SPS einbauen/programmieren aber 
für gewöhnlich wirst du viel vielseitiger sein müssen.

mfg

Beitrag #6685289 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6685330 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Reisender (Gast)


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Ich habe 10 Jahre IBN gemacht und bereue es nicht. Da ich aber jetzt die 
50 überschritten habe wurde mir die Sache zu anstrengend.
Am meisten hat mich immer die An- und Abreise genervt. Hinflug, 
Anschlussflug, Mietwagen über nehmen und Fahrt zum Hotel. Das waren dann 
schnell mal 24 Stunden von Tür zu Tür.
Dazu diese ewige Warterei auf den Flugplätzen.
Wenn man aber einmal angekommen ist und der Jetlag überstanden ist hat 
es meistens Spaß gemacht. Ausnahme ist Indien, hier war es immer ätzend.
Wichtig ist, wie das mit den Spesen geregelt wird, da sollte der 
Arbeitgeber nicht knausern.
Fremde Kulturen lernst du nur über die Arbeit kennen, bei einer 6 
Tagewoche braucht man einen Tag für sich und die Leute von vor Ort haben 
selten Lust, sich mit dir zu beschäftigen.
Dazu kommt noch das Problem mit der Sprache, auf einer Baustelle in 
Südkorea beispielsweise sprach nur der leitende Ingenieur ein ziemlich 
schauderhaftes Englisch. Da kam es dann auch zu diversen 
Missverständnissen.
Wenn du dir den Job zutraust, mach es.
4000€ brutto klingt allerdings wenig, das sollte sich spätestens nach 
einem Jahr steigern.
Nur den Absprung nicht verpassen!

von Entscheide selbst (Gast)


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Reisender schrieb:
> 4000€ brutto klingt allerdings wenig, das sollte sich spätestens nach
> einem Jahr steigern.
> Nur den Absprung nicht verpassen!

Zuckerle würde wahrscheinlich sowas sagen wie: mit 4000 Brutto tankt man 
bestenfalls den Fuhrpark einmal voll.

Das ist ein sehr schlechter Betrag für Inbetriebnahme.

von Dieter H. (kyblord)


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Entscheide selbst schrieb:
> Reisender schrieb:
>> 4000€ brutto klingt allerdings wenig, das sollte sich spätestens nach
>> einem Jahr steigern.
>> Nur den Absprung nicht verpassen!
>
> Zuckerle würde wahrscheinlich sowas sagen wie: mit 4000 Brutto tankt man
> bestenfalls den Fuhrpark einmal voll.
>
> Das ist ein sehr schlechter Betrag für Inbetriebnahme.

jep. Für die Arbeite auf jeden Fall. Familienplanung und Freizeit 
opferst du für mikrige 4000€

von Moritz K. (Firma: Student) (enox)


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Super vielen Dank für eure Antworten Kastanie mit Arsenglasur und 
Reisender

Laut deiner Beschreibung @"Kastanie mit Arsenglasur" würde es 
tatsächlich zu mir passen. Einer der Gründe warum ich ET studiert habe 
war eben genau der, dass man zu Hause basteln kann. In meinem 
Bekanntenkreis bin ich auch derjenige der alle Rechner zusammenbaut sie 
repariert, Handys repariert und auch Ikea Schränke habe ich schon einige 
aufgebaut. Das ganze hat sogar Spaß gemacht haha

@Reisender sag mal wie gestaltet sich das mit der Familienplanung und 
worauf ist beim Absprung zu achten. Mich würde interessieren was du nun 
machst. Habe gehört nach IBN bleiben einem nicht viele Möglichkeiten 
außer ins Projektmanagement. Irgendeiner im Forum meinte er sei in der 
Forschung und Entwicklung gelandet was ich mir etwas schwieriger 
Vorstelle.
Was ich mir vorstellen kann ist, dass der Kunde einen Abwirbt und man 
dann bei dem arbeitet.

@Reinhard S. die genannten Fähigkeiten würde ich mal behaupten besitze 
ich. Und wenns wirklich so cool ist wie es sich anhört kann ich mir 
sogar vorstellen, dass mir das viel Spaß machen wird!

von Chris K. (kathe)


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Habe auch IBN hinter mir.
zu Anfang 1 Woche / Monat.

Nach nem halben Jahr in einem Telefonat mit meiner damaligen Freundin:
"Hatte zu Hause .... Ich habe alles gepackt und bin nun bei dir."
...
Ging noch ca. 4 Jahren weiter, apropos noch immer die gleiche Freundin.
Dann gab sich ein Möglichkeit für den Absprung den ich gleich angenommen 
habe.
Im privaten Bereich haben sich dann mehrere Veränderungen ergeben (nicht 
die Freundin) sondern Entscheidungen für die Zukunft mussten getroffen 
werden.

Dann im Job 2-3 Dientsreisen max pro Jahr (jeweils eine Woche).
Dann zum Glück weniger Dienstreisen, eher "Kontakt" Reisen zu den 
bekannten Kunden eine bis zwei Wochen pro Jahr.
Weitere Veränderungen im Leben Hausrenovierung  ... Pflege ... Kinder 
.....
Heirat .... Beerdigungen.

Aber die damalige Freundin ist meine Frau, ohne ihrer unendlichen Geduld 
....
wäre es in meinem Leben sicherlich anders Verlaufen. Viele Frauen machen 
das auf Dauer nicht mit, ich habe Sie zum Glück noch.

Zum Einstieg sicherlich nicht schlecht aber wenn das dauernde Reisen 
mehr in Stress als "Lernen" ausartet solltest du schnellstmöglich den 
Absprung suchen, denn dein Lohn wird nicht mehr werden. In der Stelle 
danach erhälst du den gleichen Lohn (nun aber anders gerechnet ohne die 
ausbezahlten "Überstunden" ) aufgrund deiner Erfahrung, aber mehr ist 
nicht drin.

Die einzige Möglichkeit für die Zukunft ist die Stelle zu wechseln da 
deine Arbeitzplatbeschreibung nach ERa sich nicht ändern wird und du 
somit auf die Eingruppierung deines Gehalts festgenagelt bleibst, auch 
wenn du mittlerweile schon zig Aufgaben zusätzlich erledigst die nicht 
in deiner Arbeitsplatzbeschreibung stehen.

Leben ist ein lebenslanges Lernen ....

: Bearbeitet durch User
von Moritz K. (Firma: Student) (enox)


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Hey Chris danke die für das Teilen deiner Erfahrungen. Darf ich fragen 
wie du den Absprung geschafft hast und in welchem Bereich du nun 
gelandet bist?
Es ist schön zu sehen, dass die Familienplanung dabei nicht untergeht!

Was mich auch noch interessieren würde. Wie meinst du das, dass man laut 
Eingruppierung seines Gehalts festgenagelt ist. Mit jedem Jahr mehr in 
einem Unternehmen sammelt man mehr Berufserfahrung und man übernimmt 
mehr Aufgaben welche im Arbeitsvertrag deklariert sein sollten. Dadurch 
steigt man in der Entgeltgruppe auf und der Gehalt erhöht sich oder etwa 
nicht?

von dupdidup (Gast)


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> oder etwa nicht?
[x]

> welche im Arbeitsvertrag deklariert sein sollten
Den ruehrt doch keiner mehr an.

"Richtig" mehr Geld gab es z.B. erst, als die "Einzelniederlassungen"
zu einem Gesamtunternehmen zusammengelegt wurden.
Da fand wohl mal eine neue Bewertung der Kompetenzen statt.
Bei mir war IBN aber nur Rande. Sozusagen mit dem gueldenen
Schraubendreher die letzte Schraube festziehn.

> zu Anfang 1 Woche / Monat.
Ich hab einen "Bekannten", bei dem das eher 4 Wochen / Monat sind.
Wenn du feststellst, dass dann eher "rund" um die Uhr ist:
Gut beobachtet.

Heisser Tip: Such die schnellstmoeglich was anderes.

von Dienstreisender (Gast)


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Moritz K. schrieb:
> Man bereist die Welt und kriegt verschiedene Kulturen mit.

Leider nicht so wirklich. Du lernst Flughäfen, Hotels und dank langer 
Arbeitszeiten auch die Firmen kennen.

Selten hat man auch am WE mal einen freien Tag. Aber eher nicht.

von Shorty (Gast)


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Moritz K. schrieb:
> Bezüglich Gehalt wurde ich in die IGM Entgeltgruppe 10 eingestuft was
> ca. 4000€ Brutto entspricht.

Du schreibst von einem Konzern und dann noch EG10? Da steigt man 
eigentlich mit EG12 ein, ziel EG 15 nach ein paar Jahren.

IBN mit EG10 ist meiner Meinung nach Abzocke, dafür würde ich nicht mal 
den Mittelfinger strecken.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Moritz K. schrieb:
>
>> Bezüglich Gehalt wurde ich in die IGM Entgeltgruppe 10 eingestuft was
>> ca. 4000€ Brutto entspricht.
>
> Du schreibst von einem Konzern und dann noch EG10? Da steigt man
> eigentlich mit EG12 ein, ziel EG 15 nach ein paar Jahren.
> IBN mit EG10 ist meiner Meinung nach Abzocke, dafür würde ich nicht mal
> den Mittelfinger strecken.

Warum gehst du automatisch von Baden-Württemberg aus? Andere IG Metall 
Bezirke, andere ERA Entgeltgruppen.
In Bayern wäre eine EG10 gut für einen studierten Berufseinsteiger, 
hatte ich damals auch.

von Zocker_59 (Gast)


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> von Entscheide selbst (Gast)
> 09.05.2021 00:12

> > klausi schrieb:
> > Durchsuche das Forum mal nach Theads und Beiträgen von "Zuckerle" oder
> > "Zocker_58", oder ..57, ..56, ..55 etc. (Scheint die Altersangabe zu

Nein, die wäre ich gern nochmal.

> Tätigkeit als Entwickler:

> - langweilig im Büro sitzen
Gelangweilt im Keller-Büro.

> - für Kasper Chef den Hampelmann spielen
Genau !

> - Sonntags in die Kirche und danach zum Minigolf
Die Sünden beichten, Halleluja singen nicht vergessen.

> - drei Tage schlecht schlafen, weil man eine 20 Euro Strafe wegen falsch
>   parken bekommen hat
Ja, Ja, das schlechte Gewissen !

> - Window shopping, weil man sich eh nichts leisten kann
Was ist denn das ?

> - immer selbe Frau, selbes Auto, irgendwas aus koreanischer Produktion
Auto kommt aus Russland, Frau auch.

Inbetriebnahme:

> - immer Action auf Reisen
Das geht schon bei der Buchung vom Ziel los !

> - man ist kein Hampelmann für einen Chef, man ist selber der Chef, ach
>   was der König
Das ist schon etwas mehr drin !

> - Suff, Weiber, Kippen, Alk und Kohle ohne Ende
Der Mann kennt sich aus.

> - Hin und wieder Prügelei und Aufenthalt im Bangkok Hilton
Beim Bund nannten wir das Kaffee-Viereck.

> - Mehrere Anwesen, wo man die Grundstücke in der Einheit Hektar misst,
>   dicker Sportwagenfuhrpark von allen süddeutschen Herstellern, immer das
>   neuste Model aus Zuffenhausen wenn der Aschenbecher voll ist

Nun ja, irgenwo sollte man das Gehalt und die Schmiergelder von der
Baustelle, übrigens alles Steuerfrei, auch entsprechend anlegen.

Und Sonntags die Sünden beichten gehen ! Bei mir wird das allerdings 
eine größere Sache, da muss der Beichtvater sich wohl mit Rom verbinden 
lassen.

von Prokrastinator (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Ihr mit euren Kulturen, alles blabla. Du fährst zum wurachen, schindern
> bzw. malochen dorthin, nicht zur Erbauung.

Stimmt zu 70%%
Die restlichen 30% sind einzigartige Erfahrungen.
Peking hätte ich selbst nie bereist und in Portugal aus dem gelieferten 
Schaltschrank etwas zu bauen das die trotz verändertem falschen 
Anlagenaufbau nutzen können war schon recht aufregend.
USA, Kanada, Südafrika, Sri Lanka etc.
War immer anstrengend aber wenigstens kein Job bei dem jeder Tag gleich 
ist.
Mal ist das nur Job, mal ist Abends richtig der Bär los.

Das sind aber Jobs für junge Leute.
Wenn man beim Start des Fliegers schon wegnickt und beim Touchdown nicht 
mal mehr aufsieht, auf Langstrecke die Sleep Easy einwirft weil man nach 
der Landung sofort voll da sein muss, 10Std arbeiten und dann wollen die 
Dich zum essen einladen und beeindrucken, während Du nur am Kotzen bist 
wegen dem Jetlag, dann fragt man sich irgendwann wann es genug ist mit 
lokalkolorit.
Hotelzimmer, Zeitumstellung, Hitze, Dreck, Fliegen und eine 
Arbeitseinstellung bei der man sich nur auf das verlassen kann was man 
selbst mitgebracht hat.
So lustig ist das manchmal nicht.

Heute bin ich gerne Zuhause bei Frau und Hund.
Ich bin so oft geflogen das das jeden Reiz verloren hat und da mir die 
eigene Kultur immer fremder wird brauch ich auch nicht noch mehr von den 
anderen.
Es gibt 100 Dinge die ich in DE noch nicht kenne und das reicht mir 
heute völlig aus.
Andere Länder sind nicht so anders, wenn man erst mal ein paar gesehen 
hat.
Aber trotzdem würde ich es wieder so machen.

Erfahrungen muss man selber sammeln und die Welt ist so viel größer als 
unser kleingeistiges deutsches Weltbild, mit uns auf dem Sockel der 
moralischen Überlegenheit. Der Blick auf uns ist nicht so rosig wie wir 
das gerne glauben und die anderen sind anders, bekommen ihren Kram aber 
auch ganz gut geregelt.
Mein Bild von USA und China hat sich zumindest ganz gründlich gewandelt, 
seit ich beide mit eigenen Augen gesehen habe.
Glaube nichts von dem was man dir hier erzählt.
Sehe es Dir selbst an.

von Ich mal wieder (Gast)


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Moritz K. schrieb:
> Was haltet ihr davon, würdet ihr als ortsungebundener Absolvent einen
> solchen Job annehmen? Was sagt ihr zu den Aufstiegsmöglichkeiten, der
> restlichen Perspektiven sollte man sich dazu entscheiden sesshaft zu
> werden und passt der Gehalt?

Mach es, wenn du nach 1 Jahr sagst, nix für mich, kündige!

Reisender schrieb:
> Nur den Absprung nicht verpassen!

von klausi (Gast)


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Zocker_59 schrieb:
> Und Sonntags die Sünden beichten gehen ! Bei mir wird das allerdings
> eine größere Sache, da muss der Beichtvater sich wohl mit Rom verbinden
> lassen.
Genau so stell ich mir einen Zocker_59 vor. Weltklasse 😀👍

Prokrastinator schrieb:
> Mein Bild von USA und China hat sich zumindest ganz gründlich gewandelt,
> seit ich beide mit eigenen Augen gesehen habe.
Sehr interessant.  Was waren deine stärksten Eindrücke dort in den 
beiden Ländern?

von Zocker_59 (Gast)


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> von klausi (Gast)
> 09.07.2021 08:47

Dich gibt es ja auch noch.
Bist du noch nicht recycelt worden ?

> > Zocker_59 schrieb:
> > Und Sonntags die Sünden beichten gehen !
> Genau so stell ich mir einen Zocker_59 vor. Weltklasse 😀👍

Dazu reicht dein Horizont nicht aus, um es einmal vorsichtig 
auszudrücken.
Die Wirklichkeit ist noch schlimmer !

> > Prokrastinator schrieb:
> > Mein Bild von USA und China hat sich zumindest ganz gründlich gewandelt,
> Was waren deine stärksten Eindrücke dort in den beiden Ländern?

Findest du die überhaupt auf der Landkarte ? In den USA wurde ich 
gefragt ob
der Österreicher mit dem Schnurrbart noch lebt. In China wurde ich das 
nicht
gefragt.

von Prokrastinator (Gast)


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klausi schrieb:
> Prokrastinator schrieb:
>> Mein Bild von USA und China hat sich zumindest ganz gründlich gewandelt,
>> seit ich beide mit eigenen Augen gesehen habe.
> Sehr interessant.  Was waren deine stärksten Eindrücke dort in den
> beiden Ländern?

In den USA hatte ich irgendwie erwartet das Amerika zu sehen das 
Hollywood mir vermittelt hat.
Erlebt habe ich eine sozial tief gespaltetene Gesellschaft, verlotterte 
Infrastruktur und eine vollkommen bizarr gleichgeschaltete 
Konsumgesellschaft.
Das geht soweit das man hunderte von KM auf dem Highway fährt und bei 
jedem Stopp das Gefühl hat man wäre gerade erst hier gewesen.
Die gleichen Läden in gleicher Abfolge.
Alles ist gigantisch groß, mit einer unglaublichen Auswahl an 
Lebensmitteln, die aber alle nach feuchter Pappe schmecken.
Sich zwischen Wolkenkratzern zu bewegen hat was dystopisches.
Man läuft in einem kleinen dunklen Tal, umgeben von Mauern die ins 
unendliche reichen.
Aus der Entfernung sieht alles groß und glitzernd aus.
Aus der Nähe ist alles kaputt und dilletantisch zusammengeflickt.
New Yorg, Los Angeles, Las Vegas, Route 66.
Alles interessant aber ich war auch nicht traurig als ich weiter konnte.
Kein schöner Ort um zu leben und ganz bestimmt vollkommen anders als ich 
bis dahin dachte.

In China hatte ich ein repressives System erwartet und Menschen die 
geduckt und verängstigt vor der allmächtigen KP durch Leben streichen.
Gefunden habe ich eine höchst kapitalistische Konsumgesellschaft mit 
Menschen die überwiegend stolz wie bolle sind, das China wieder groß und 
mächtig ist.
Freundliche Menschen, wenn sie mit einem reden.
Die meisten tun das nicht, weil ich kein Chinesiswch spreche und die 
kein Englisch. Aber wenns ums geschäft geht, dann finden die eine weg 
dich zu verstehen.
ich habe mich da wohl gefühlt, hatte viel Spaß in den Clubs und habe 
nach meinen Einsatz 1W Urlaub rangehängt.
Konnte weiter kostenlos im compound wohnen und wurde auf first Class 
zurückgebucht. Das war ganz geil.
War aber Peking. In den Provinzen mag das anders sein.

Aber New York ist auch anders als eine Kleinstadt im mittleren Westen.

Wenn ich wählen müsste, würde ich nach China gehen und nicht in die USA.
Die Chinesen haben stil, können kochen und sind der Europäischen Kultur 
sehr aufgeschlossen.
Niemals hatte ich das Gefühl schräg angeschaut oder ausgegrenzt zu 
werden.
Im Gegenteil. Wer etwas English konnte wollte sich unterhalten und war 
höchst interssiert wie ich China finde.
Die sind überwiegend sehr stolz auf ihr Land.

Der Durchschnittsami glaubt wir tragen Lederhosen und haben nur 
elektrisches Licht weil der großmütige Onkel aus USA der 
unterentwickelten Welt gnädigerweise ein wenig Kultur gebracht hat.
Dabei haben die Amis bestimmt vieles aber Kultur haben sie nicht.
Nicht ein kleines bißchen.
Das Essen ist scheiße wie ich noch nie essen scheiße fand.
Selbst der Ketchup schmeckt nach alten Socken.
Kaffe satt, aber das ist auch nur braunes Wasser.
Das Trinkwasser gechlort das einem die Augen aus dem Kopf treten wenn 
man doof genug ist das zu trinken, nur weil es mit eis im Glas serviert 
wird.
Ohne Auto geht nix, Überhaupt nix.
Als Fussgänger ist man ein komischer Vogel.

Ganz anders in China.
Ich mag die Chinesische Kultur lieber.
Man hat den Eindruck das die von unten kommen und stürmisch wachsen.
Aufbruchstimmung.

USA befindet sich auf einem langen Weg nach unten.
Alles verfällt, die Häuser sind aus Pappe und altern schnell, die Jobs 
sind weg, der Wohlstand sinkt rapide. Viele haben 4Jobs und 20 
Kreditkarten am Anschlag und kommen gerade so über die Runden.
Nicht der schillernde Führer der zivilisierten Welt.
Ich hoffe wir werden nicht so in DE, aber wahrscheinlich doch.

von Stephan S. (outsider)


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Noch ein Tipp: wenn du mit dem Arbeitgeber verhandelst, lass dir ALLES 
schriftlich geben was da gesagt wird. Bei mir hieß es zum Beispiel, dass 
die Spesen steuerfrei wären, waren sie schlussendlich aber nicht. Das 
hängt davon ab wie lange man im Ausland ist. Bei mir wurde aus Steuer- 
und sozialabgabenfrei dann einfach mal ein ganz normales Bruttoeinkommen 
und es war nicht mal mehr die Hälfte davon übrig. Das hat echt genervt, 
weil diese Komponente ja Teil des Gesamtgehalts war und am Ende nur das 
persönliche Netto interessiert.

von Ich (Gast)


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Prokrastinator schrieb:
> New Yorg

Wenn man selbst das nicht richtig schreiben kann, was soll man dann vom 
weiteren Geschreibsel halten?

von Prokrastinator (Gast)


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Ich schrieb:
> was soll man dann vom
> weiteren Geschreibsel halten?

Wenn man selbst nie über die eigene Bratwurst hinaus geschaut hat, 
erwarte ich sowas wie denken eigentlich garnicht.
Wer sich an Schreibfehlern aufspult hat inhaltlich entweder nichts 
verstanden oder nichts entgegenzusetzen, also danke für Deinen überaus 
nutzlosen Kommentar.
Wenn Leute wie Du mir zustimmen würden, würde ich mir Gedanken machen 
was da schiefgelaufen ist.

von klausi (Gast)


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Hi Prokrastinator,
danke für die interessanten Infos.
Prokrastinator schrieb:
> Erlebt habe ich eine sozial tief gespaltetene Gesellschaft, verlotterte
> Infrastruktur und eine vollkommen bizarr gleichgeschaltete
> Konsumgesellschaft.

ganz genau, hab das auch so ähnlich erlebt, Infrastruktur aus den 60ern, 
manch Strassenbeleuchtung / Verkabelung ist wohl eher als Scherz gedacht 
(vor allem am Lande). Tüv gibts da nicht, Infrastruktur ist 
privatisiert, deswegen macht da keiner was (weil es kostet).
Einige Amis erlebt, die von Europa schwärmen (eine Frau, die mir erzählt 
hat wie toll es ist wg. maternal leave etc. und ob ich nicht Zeit hätte 
eins trinken zu gehen - kein Scherz! Leider hatte die wohl um 200 lbs).
Gleichgeschalteter Konsum: ja das hat mich auch verwundert, hat den 
Anschein, als wären alle vom Staat gleichgeschaltet oder ruhig gestellt 
worden.

Prokrastinator schrieb:
> Aus der Entfernung sieht alles groß und glitzernd aus.
> Aus der Nähe ist alles kaputt und dilletantisch zusammengeflickt.
> New Yorg, Los Angeles, Las Vegas, Route 66.
> Alles interessant aber ich war auch nicht traurig als ich weiter konnte.
> Kein schöner Ort um zu leben und ganz bestimmt vollkommen anders als ich
> bis dahin dachte.
Ja teilw. schön auch mal für eine Reise / Urlaub, aber dort leben..?

Prokrastinator schrieb:
> In China hatte ich ein repressives System erwartet und Menschen die
> geduckt und verängstigt vor der allmächtigen KP durch Leben streichen.
> Gefunden habe ich eine höchst kapitalistische Konsumgesellschaft mit
> Menschen die überwiegend stolz wie bolle sind, das China wieder groß und
> mächtig ist.
Hatte auch ein strenges Regime erwartet, mit unterdrückten / armen 
Leuten.
Nix da, war z.B. in Shanghai, extrem modern, irrer Kommerz (Mädls die 
die neuesten Marken "vom Westen" anhaben (Gucci, Prada etc. etc.), 
neueste Smartphones, am Markt unterwegs sind und kaufen was das Zeugs 
hält).
Moderne Startup Tempel (AI, blockchain etc.), Firmen mit Eingangshallen 
grösser als Fussballfelder, die gerade (Energie/Wasserkraft Branche) 
Teile vom afrikanischen Kontinent aufkaufen, umbauen, herrichten.
Künstliche Wohninsel für hunderttausende Chinesen mit Yachthafen, 
Investitionen mehrere Millarden. etc. etc.

von Harfner (Gast)


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Ich habe ein paar Jahre als SW-Entwickler AUCH IBN gemacht unter 
Startup-Bedingungen.
Die Reiserei nervt bald, von all den exotischen Ländern lernst Du vor 
allem Flughäfen, Konferenzräume und Werkhallen kennen. Ja, gelegentlich 
sieht man auch etwas vom Land und das kann interessant sein.
Improvisation ist gefragt, mehr als irgendwo sonst. Stress gibt es 
reichlich. Ich hatte mal einen lokalen Elektriker mit grausamen 
Englisch, da habe ich dreimal gefragt, bis wir uns über "on" und "off" 
einig waren.
Als Einstieg würde ich das nur mit einer klaren Ausstiegsstrategie 
empfehlen.

von Zocker_59 (Gast)


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> von Ich (Gast)
> 09.07.2021 22:46

> > Prokrastinator schrieb:
> > New Yorg

> Wenn man selbst das nicht richtig schreiben kann, was soll man dann vom
> weiteren Geschreibsel halten?

Quatschkopp !

von Marx W. (Gast)


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Moritz K. schrieb:
> ich als Absolvent der Elektronik und Informationstechnik(BEng) plane nun
> den Einstieg als Service- und Inbetriebnahmeingenieur in der
> Antriebstechnik/Leistungselektronik bei einem der größten Mischkonzerne
> der Welt.
Und der Name der Firma lautet?
> Ich würde mich darüber freuen wenn ihr eure Erfahrungen mit
> mir teilt.
Service- und Inbetriebnahmeingenieur ist als Einstieg ned schlecht. Aber 
man sollter nach 2-4 Jahren dann was anderes machen!

von Harald (Gast)


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Prokrastinator schrieb:
> Ich schrieb:
>
>> was soll man dann vom
>> weiteren Geschreibsel halten?
>
> Wenn man selbst nie über die eigene Bratwurst hinaus geschaut hat,
> erwarte ich sowas wie denken eigentlich garnicht.
> Wer sich an Schreibfehlern aufspult hat inhaltlich entweder nichts
> verstanden oder nichts entgegenzusetzen, also danke für Deinen überaus
> nutzlosen Kommentar.
> Wenn Leute wie Du mir zustimmen würden, würde ich mir Gedanken machen
> was da schiefgelaufen ist.

Großes Maul und nix dahinter.
Den Namen einer der bekanntesten Weltstädte nicht schreiben können und 
anderen was erzählen wollen. Anstelle einen Fehler zuzugeben oder aus 
Scham zu schweigen, machst du dich mit diesem Kommentar nur noch 
lächerlicher.

von Zocker_59 (Gast)


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> Prokrastinator schrieb:

> Wer sich an Schreibfehlern aufspult hat inhaltlich entweder nichts
> verstanden oder nichts entgegenzusetzen,

Nichts verstanden und nichts entgegenzusetzen.
Der kann sonst nichts.

> also danke für Deinen überaus nutzlosen Kommentar.

Das Forum ist voll von nutzlosen Kommentaren.

> von Harald (Gast)
> 11.07.2021 17:54

> Großes Maul und nix dahinter.

Du hast "nix" falsch geschrieben, du Großmaul !

Kehre zuerst mal vor deiner eigenen Tür, da liegt genug Müll rum.

von Harald (Gast)


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Zocker_59 schrieb:
> Du hast "nix" falsch geschrieben, du Großmaul !
> Kehre zuerst mal vor deiner eigenen Tür, da liegt genug Müll rum

Du plenkst, du Spinner. Wer bist du, dass du glaubst, für andere 
sprechen zu müssen? Oder trittst du hier unter verschiedenen Namen auf?

von Zocker_59 (Gast)


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> von Harald (Gast)
> 11.07.2021 19:16

> Du plenkst,

Was ist das für ein Wort ?

Habe ich im Buch der deutschen Rechtschreibung vergeblich gesucht.

Scheinst ganz schön was an der Waffel zu haben.

Mir gehen Dummschwätzer einfach auf die Nerven !

von MaWin.2 (Gast)


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Aufhören! Sonst bekommt Ihr es mit mir zu tun!

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