Hallo mich interessieren mögliche Aufgabengebiete eines Ingenieurs mit
Vertiefung Informations- / Nachrichtentechnik.
Mobilfunkunternehmen: Vodafone, Telekom
Mobilfunkzulieferer: Nokia, Ericsson
???
Was entwickelt der Mittelstand?
Von meine Kommilitonen weiß ich folgendes:
- Second-Level Support bei einem Mobilfunkanbieter.
- Sachbearbeiter in einer Bundesbehörde.
- Abteilungsleiter eines EMV-Betriebsmittelbauunternehmens.
- Inbetreibnahmeingenieur eines Bahnfunkanbieters.
- Inbetreibnahmeingenieur eines Anbieters für Sensoren für
Umwelttechnik.
- Anwendungsingenieur für Radarsensoren bei einem Distributor.
- Hard- und Software-Entwickler.
Joe schrieb:> Nachrichtentechnik.
Hardwareentwicklung. Ich z.B. im Bereich BMS. HW-Entwicklung passt
insofern ganz gut, weil auf einem PCB halt "Nachrichten" übertragen
werden -> leitungsgebundene Datenübertragung: analog/digital, NF/HF
alles auf einem PCB möglich und wird auch gemacht.
Joe schrieb:> Hallo mich interessieren mögliche Aufgabengebiete eines Ingenieurs mit> Vertiefung Informations- / Nachrichtentechnik.>> Mobilfunkunternehmen: Vodafone, Telekom> Mobilfunkzulieferer: Nokia, Ericsson
Festnetz gibts auch noch.
Ansonsten sind die Aufgaben halt die, die in der Stellenbeschreibung
stehen.
> Was entwickelt der Mittelstand?
Was der Kunde in Auftrag gibt.
Qwertz schrieb:> - Präsensationen> - Mettings> - Normen lesen> - Papierkrieg> - Sich überbietende Geburtstagessen (wer macht das beste?)
Hallöchen Kollege, gibt es bei den "Mettings" wenigstens auch
bakteriologisch unbedenkliche Mettbrötchen?
Elektrotechnik
Hardwaredesign
Programmierung in C C++ Java JavaScript Datenbank Assembler...
Planung
Bildbearbeitung
Forschung und Entwicklung
Signalverarbeitung
...
Hauptgebiet ist eigentlich „Schnittstelle zwischen Hardware und
Software“
Unter Hardware versteht man Elektrozeug und unter Software die
entsprechende Steuerung
Maschinenbauer und Elektrotechniker entwickeln zusammen das Gerät.
Softwareentwickler die Webseite und Apps.
Technische Informatiker und Nachrichtentechniker die Steuerung.
Natürlich können diese auch reine Softwareentwicklung machen -
Betriebssysteme, SW-Sicherheit, Datenbankverwaltung, Bildbearbeitung,
Signalverarbeitung...
Aber auch reine Hardwareentwicklung ist kein Ausnahme - HW-Design,
Schaltplan, HW-Qualität Überprüfung (Bsp. EMV)...
Einsatzgebiet ist so unterschiedlich, weil diese mit ihrem Wissen nach
Studium sehr leicht haben sich in den meisten Bereichen schnell
durchsetzen zu können.
Senf D. schrieb:> Qwertz schrieb:>> - Präsensationen>> - Mettings>> - Normen lesen (*Im Telko Bereich eher wachsweiche Empfehlungen als echte
Normen*)
>> - Papierkrieg>> - Sich überbietende Geburtstagessen (wer macht das beste?) <- *das war einmal
im letzen Jahrtausend*
>> Hallöchen Kollege, gibt es bei den "Mettings" wenigstens auch> bakteriologisch unbedenkliche Mettbrötchen?
Wo gibt es denn bitte Heutzutage noch was Essbares? Selbst die
"Externen" müssen sich mittlerweile zu Besprechungen ihre Wasserflasche
selbst mitbringen.
Ich will aber nicht ausschließen das in dem einen oder anderen
Kühlschrank noch Restbestände an Mettbrötchen aus dem letzten
Jahrtausend vorhanden sind für ganz besondere Anlässe:-)
SoUndSo schrieb:> Hauptgebiet ist eigentlich „Schnittstelle zwischen Hardware und> Software“
Das war einmal. Heute eher die Schnittstelle zwischen "Ideenhabern" und
Lieferant/Zulieferer. Die großen Telkos machen praktisch nichts mehr
selbst sondern kaufen alles bei dutzenden Firmen Weltweit ein die es
dann teilweise auch wieder bei Subunternehmern programmieren/herstellen
lassen.
> Wo gibt es denn bitte Heutzutage noch was Essbares? Selbst die> "Externen" müssen sich mittlerweile zu Besprechungen ihre Wasserflasche> selbst mitbringen.> Ich will aber nicht ausschließen das in dem einen oder anderen> Kühlschrank noch Restbestände an Mettbrötchen aus dem letzten> Jahrtausend vorhanden sind für ganz besondere Anlässe:-)
:) haha da hast du Recht - alle Unternehmen werben mit „frische Obst und
kostenlose Getränke“ - 2 Apfel für 100Mitarbeiter (im eigenen Garten vom
Baum gepflückt) und Wasserhahn für Getränke :)
> Das war einmal. Heute eher die Schnittstelle zwischen "Ideenhabern" und> Lieferant/Zulieferer. Die großen Telkos machen praktisch nichts mehr> selbst sondern kaufen alles bei dutzenden Firmen Weltweit ein die es> dann teilweise auch wieder bei Subunternehmern programmieren/herstellen> lassen.
Subunternehmen/Extern hin oder her - Wenn irgendwas nicht läuft rettet
Sub die Firma nicht - ist die Aufgabe zu schwer/nervig suchen diese sich
andere Auftraggeber - Ohne interne Ingenieure geht die Firma früher oder
später ins Freibad schwimmen
Als „Ingenieur“ sollte man die Zukunft vorhersehen können und nicht den
Sub von Schwimmbad-Visionäre spielen (außer man geht gerne schwimmen ;))
Mehrere fertige Bauteile fusionieren und zum laufen zu bringen ist
Ingenieur Kunst - Ein Rad ohne Getriebe oder Treibstoff ohne Motor ist
sowie Barcelona ohne Messi :)
Q.B.-Qwertzberater schrieb:> Das was heutzutage alle Ings machen:> "Excel-Powerpoint-Outlook-Email-Krieg"
Du hast Zoom, Teams, Jitsi, BigBlueButton, Slack, Mattermost vergessen.
Würdet ihr sagen es gibt heutzutage weniger Jobs in diesem Bereich in
Deutschland als früher. Es gibt z.B. eine Bosch und Siemens
Nachrichtetechnik Sparte mehr.
Fred schrieb:> Würdet ihr sagen es gibt heutzutage weniger Jobs in diesem Bereich in> Deutschland als früher. Es gibt z.B. eine Bosch und Siemens> Nachrichtetechnik Sparte mehr.
Sinnlose Frage,
wenn du einen Job als ET-Ingenieur suchst ist es relativ egal, welche
Spezialisierung man im Studium hatte. Insbesonders vor dem Hintergrund,
das ein Diplom-Studium früher 5 Jahre dauerte, also genügend Zeit für
eine Vertiefung war.
Und was man im Nachrichtentechnik-Studium lernt braucht man nicht nur in
der Sparte "Nachrichtentechnik". Beispielsweise die Interne auf einem
PHY glten für die Nachrichtenübertragung per Telefon genauso wie für die
Signalübertragung per PCIe zwischen CPU-bridge und paripherie.
Informationstechnik ist einfach nur ein modern angehauchter Name für
Nachrichtentechnik.
Fred schrieb:> Würdet ihr sagen es gibt heutzutage weniger Jobs in diesem Bereich> in> Deutschland als früher. Es gibt z.B. eine Bosch und Siemens> Nachrichtetechnik Sparte mehr.
Ich meinte natürlich heute gibt es dort KEINE Sparte mehr
Bürovorsteher schrieb:>> Ich meinte natürlich heute gibt es dort KEINE Sparte mehr> Es gibt auch ein Leben ohne Bosch und Siemens!
Auch ein Leben für nachrichtentechnik-BSOLVENTEN OHNE
nACHRICHTENTECHNIKSPARTE. Einfach mal schauen welche Studieninhalte das
Fach so mitbringt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichtentechnik#Teilgebiete
Mit Radar, ortung, etc. ist einiges dabei was Autonomes fahren gut
gebrauchen. nachrichtentechnik ist mehr als nur telefonieren. Egal ob
drahtlos oder leitungsgebunden. Steuerleittechnik,Betriebsfunk,
EMV-Prüfungen, ...
Irgend W. schrieb:> Das war einmal. Heute eher die Schnittstelle zwischen "Ideenhabern" und> Lieferant/Zulieferer. Die großen Telkos machen praktisch nichts mehr> selbst sondern kaufen alles bei dutzenden Firmen Weltweit ein die es> dann teilweise auch wieder bei Subunternehmern programmieren/herstellen> lassen.
Ist nicht grad der aktuelle Trend, die Hardware "bare metal" einzukaufen
und die Software dafür selbst zu schreiben?
Fred schrieb:> Fred schrieb:>> Würdet ihr sagen es gibt heutzutage weniger Jobs in diesem Bereich>> in>> Deutschland als früher. Es gibt z.B. eine Bosch und Siemens>> Nachrichtetechnik Sparte mehr.>> Ich meinte natürlich heute gibt es dort KEINE Sparte mehr
Aber Nachfolger.
Fred schrieb:> Es gibt z.B. KEINE Bosch und Siemens Nachrichtetechnik Sparte mehr.
Bosch hat sich vor Jahren diverse Firmen zusammengekauft und als "Bosch
Telecom" geführt. Dann gemerkt, dass sie damit überfordert sind und
bröckchenweise wieder verkauft.
Als sogenannter Mittelständler ist u.A. Funktel übrig geblieben, wo
tatsächlich noch Hardware entwickelt wird und auch die Software in
eigener Hand ist: https://www.funktel.com/de/company/jobs/
Bosch hat noch den Bereich Sicherheitssysteme in Grasbrunn, wo ebenfalls
Entwicklung betrieben wird.
Egal, wie der Laden heißt, Bosch betreibt nach wie vor Entwicklung, auch
im Bereich Funk im Umfeld von Kfz. Vieles kaufen die natürlich auch zu,
Contitech (ehemals Siemens / VDO).
Die Frage möglicher Aufgabengebiete für den Ing. Nachrichtentechnik ist
einfach zu weit gefasst, es gibt jede Menge kleinerer Buden, die noch
selbst aktiv sind.
Beim Blick auf Telekommunikation fällt mir noch innovaphone aus
Sindelfingen ein.
Keine Ahnung, wie es bei Ikon Ulm aussieht, die haben u.a.
DECT-Komponenten für Unify und Auerswald entwickelt.
in archen war die regelstudienzeit in der regel 4 Jahre und endete mit
dem Diplom Ingenieur.
Aber es gab keine Nachrichtentechniker Abschlüsse es gab Elektrik
Maschinenbau und Chemie
Mein Korn ist alle ...
Vielen Dank für die Kommentare. Mich interessiert einfach was nach der
Vertiefung alles möglich ist. Man ist anscheinend nicht nur auf
Mobilfunkunternehmen und Telekommunikation limitiert.
Joe schrieb:> Man ist anscheinend nicht nur auf> Mobilfunkunternehmen und Telekommunikation limitiert.
Definitiv nicht. Schau dich im Leben um. So ziemlich alles Elektronische
transportiert/verarbeitet "Nachrichten".
Energietechnik -> transportiert halt Energie, aber auch dort wird
gesteuert/geregelt.
Informationstechnik - geht tiefer in die Software. Aber die muss auch
auf irgend einer Plattform laufen. Und bei hardwarenaher Programmierung
ist eventuell der Nachrichtentechniker besser geeignet, da er sich
gegebenenfalls besser um die physikalische Anbindung aller Komponenten
kümmern kann.
Nachrichtentechnik ist schon recht universell.
Moin,
Welche Frage ist wohl zielfuehrender:
A.) Mich interessieren moegliche Nahrungsmittel fuer die Gattung Mensch.
Was essen Menschen denn so?
oder
B.) Ich hab' Kohldampf. Und zwar schwebt mir eine Currywurst mit Pommes
Schranke vor. Noch n Bier dazu kann auch nicht schaden. Wo ist hier ne
gute Wurstbude?
SCNR,
WK
Dergute W. schrieb:> Welche Frage ist wohl zielfuehrender:> Noch n Bier dazu kann auch nicht schaden. Wo ist hier ne> gute Wurstbude?
IMHO muss jede Fragerei in die anonyme Runde ein Ende habe und von der
Eigeninitiative abgelöst werden.
Hier beim Gastro-Beispiel würde sich ein Rundgang durch die Stadt und
'Studium' der Wirtschaften mit Probeessen anbieten. Dank Internet kann
man auch mit google maps oder yelp von zu hause aus auf Erkundungstour
gehen. Selber kochen schärft die Sinne für das was alles Möglich ist.
Bei der Frage nach Vertiefungsrichtung für ein Studium sollte man
dagegen schon richtige 'Stallluft' geschnuppert haben. Also
Berufsausbildung aber auch (damals) Technikschulung während der
Militärdienstzeit, Praktikum, Werksstudentenjob, Mithilfe im elterlichen
Betrieb, Messe besucht.
Oder sich wenigstens Hobbymäßig mit den Gerätschaften beschäftigt haben,
wie mit dem Raspi eigenen Server aufgesetzt, alte Geräte zerlegt,
repariert, bei den Funkamateuren dabei, den Kumpels den Rechner
aufgesetzt, Retrosachen angeschaut, mit OpenSource experimentiert um die
Grundegriffe zu lernen, ...
Fpgakuechle K. schrieb:> Bei der Frage nach Vertiefungsrichtung für ein Studium sollte man> dagegen schon richtige 'Stallluft' geschnuppert haben. Also> Berufsausbildung aber auch (damals) Technikschulung während der> Militärdienstzeit, Praktikum, Werksstudentenjob, Mithilfe im elterlichen> Betrieb, Messe besucht.> Oder sich wenigstens Hobbymäßig mit den Gerätschaften beschäftigt haben,
Ist hilfreich, aber mMn kein unbedingtes Muss. Interesse ist wichtiger.
Als ich damals meine Lehre gemacht hab hatte ich auch noch recht wenig
Ahnung von der Nachrichtentechnik und auch hobbymäßig noch nix damit zu
tun gehabt.
Joe schrieb:> Hallo mich interessieren mögliche Aufgabengebiete eines Ingenieurs> mit> Vertiefung Informations- / Nachrichtentechnik.>> Mobilfunkunternehmen: Vodafone, Telekom> Mobilfunkzulieferer: Nokia, Ericsson> ???>> Was entwickelt der Mittelstand?
In aller Regel arbeitet er viel für wenig Geld.
Liebe (angehende) Studenten:
Schaut euch Stellenausschreibungen an. Regelmäßig. Bei Firmen die euch
interessieren, aber auch einfach bei Jobportalen.
So kriegt man ein vernünftiges Bild davon, was es gibt und was man
braucht.
Hier offtopic aber super wichtig für den Einstieg: Entsprechend kann man
dann während des Studiums darauf hin optimieren, bezüglich Tools und
Sprachen etc.
Und viel viel wichtiger als die Vertiefungsrichtung, ist das Thema /
Fachgebiet der Masterarbeit ( oder Dipl oder Bachelor Arbeit)... damit
wird der Weg geebnet!
Bei uns gibt es soo viele Maschinenbauer, die in der Software bzw.
Algorithmen Entwicklung arbeiten, weil es in ihrer Uni (meist KIT) die
Vertiefung Mess und Regelungstechnik gab, inkl sehr passender
Abschlussarbeitsthemen.
Nochmal konkret zu deiner Frage: egal ob Informationstechnik,
Nachtichtentechnik oder Regelungstechnik... alles sehr sinnvolle
Studiengänge bzw. Vertiefungen, falls man Software entwickeln will.
Bereiche können sich vom HW-naher Basis SW über Toolentwicklung bis hin
zu AI/ Machine Learning erstrecken