Dauersignal in kurzen Impuls wandeln

OP #6692333
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Hallo zusammen,

ich suche bzw. rätsel über eine ganze einfach Schaltungsfunktion.

Folgende Funktion soll realisiert werden:

Wird ein Taster gedrückt schaltet ein Transistor durch für ca. 1s.
Dabei spielt es keine Rolle wie lange der Taster gedrückt wird, der 
Ausgang soll immer für 1s High-Pegel haben.
Könnte mich damit auch abfinden dass wenn der Taster kürzer als 1s 
gedrückt wird das Ausgangssignal auch kürzer als 1s auf High ist.

Wichtig ist nur das alles oberhalb der Sekunde ignoriert wird.

Vielen Dank im Voraus.

MFG Mark
Gast #6692362
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Mark H. schrieb:
> Wird ein Taster gedrückt schaltet ein Transistor durch für ca. 1s

Mark H. schrieb:
> Wichtig ist nur das alles oberhalb der Sekunde ignoriert wird.

Mark H. schrieb:
> Könnte mich damit auch abfinden dass wenn der Taster kürzer als 1s
> gedrückt wird das Ausgangssignal auch kürzer als 1s auf High ist.
Angehängte Dateien:
Gast #6692392
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Falls du eine schnellere Erholzeit als 3 Sekunden benötigst, kannst du 
die Diode auch zwischen Elko und 4k7 Widerstand nach Plus einbauen. Der 
10k Widerstand kann dann auch auf 1k verkleinert werden.
Gast #6692493
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wenn der Taster losgelassen wird, leitet der Transistor langsam immer
> schwächer.

Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Transistor sperrt beim Loslassen 
abrupt, weil die Basis volles Pluspontential über den Kondensator 
bekommt (sogar noch höher als Vcc).

Aber trotzdem hast du irgendwie Recht. Denn kurz bevor der Elko geladen 
ist, sperrt der Transistor allmählich. Etwas beschleunigen könnte man 
das noch mit einem 10k Widerstand parallel zur BE-Strecke. Zum Schalten 
eines Relais würde das ausreichen, ansonsten ist, wie Ben B. schon 
sagte, ein NE555 besser.
Gast #6692494
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Tschuldigung, ich meinte: Wenn der Transistor nach der maximal 1s 
abschaltet während der Taster länger gedrückt wird.

Dein Zeitglied beruht auf einem Elko, der langsam umgeladen wird. Da ist 
nichts, was diesen langsamen allmählichen Vorgang in ein klares 
Umschalten zwischen An und Aus umsetzt.

Wie gesagt, es fehlt ein Schmitt-Trigger.
(Firma: Autotronic) #7108694
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Peter E. schrieb:
> Hallo,
> was müsste an der Schaltung geändert werden um es mit 5 Volt zu
> betreiben?
> Vielen Dank & Gruß
> Peter

So wie Herr Hinz schon sagte, im Prinzip nix.

Helmut Hungerland schrieb:
> Etwas beschleunigen könnte man das noch mit einem 10k Widerstand
> parallel zur BE-Strecke.

Der 10k Widerstand sorgt auch für ein vernünftiges Sperren des 
Transistors. Ich habe ihn mal in Helmut Hungerland seine Schaltung mit 
reingemalt.
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Gast #7108697
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Peter E. schrieb:
> was müsste an der Schaltung geändert werden um es mit 5 Volt zu
> betreiben?

Hast du nicht mit bekommen, dass die Schaltung für den Anwendungsfall 
schlecht geegnet ist? Was ist denn dein Anwendungswall und deine 
Anforderungen? Bitte eröffne dafür einen neuen eigenen Thread.
Gast #7159233
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Ich habe diese Schaltung mit dem PNP-Transistor jetzt im Einsatz.

Funktioniert einwandfrei für meinen Zweck. Den Taster nach Masse habe 
ich überbrückt. An den PNP-Ausgang habe ich ein kleines Relais (zieht 
ca. 30 mA bei 12 V) angeschlossen. Immer wenn die Zündung am Auto 
eingeschaltet wird (VW neueren Baujahres) bekommt die Schaltung 12 V und 
das Relais zieht kurz an und schaltet die Kontakte am 
START/STOP-Automatiktaster in der Mittelkonsole. Das ganze lässt sich 
gut unterhalb des Zigrettenanzünders in einem kleinen Gehäuse 
unterbringen. Wenn man alle steckbar gestaltet, kann man alles auch 
einfach wieder entfernen und alles ist wie im Original.

Dadurch wird genau das erreicht, was ich will. Immer beim Einschalten 
der Zündung wird die für mich nervige START/Stop-Automatik deaktiviert, 
ohne dass ich groß in die Bordelektronik eingreifen muss. Bei meinem VW 
lässt sich das nicht dauerhaft im Car-Menür abschalten. Weg-codieren 
geht wohl bei dem Baujahr auch nicht mehr.

Vielen Dank für die Hilfe!
Stefan
#7159390
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Stefan schrieb:
> An den PNP-Ausgang habe ich ein kleines Relais (zieht
> ca. 30 mA bei 12 V) angeschlossen.

Hast du auch daran gedacht, parallel zur Relaisspule eine Freilaufdiode 
(z.B. 1N4148 oder 1N400x) zu schalten? Sonst könnte der Transistor beim 
Abschalten zerstört werden.
Auch wenn das wegen dem langsamen Abschalten des Transistors nicht 
unbedingt nötig ist würde ich die Diode spendieren. Sicher ist sicher 
und es kostet fast nichts...
#7631845
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Hallo, ich habe die Schaltung nachgebaut und sie funktioniert sehr gut. Allerdings ist meine Stromquelle eine 12 Volt Batterie. Diese ist aber sehr schnell leer, sobald der Taster längere Zeit geschlossen ist. Gibt es eine Möglichkeit, dass nach schließen des Tasters ein kurzer Impuls erfolgt und danach kein Strom mehr verbraucht wird? Vielen Dank für Tipps! Gruß Johny

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7631950
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Marcel J. schrieb:

Diese ist aber sehr schnell leer, sobald der Taster längere Zeit geschlossen ist.

Kannst du da auch quantitative Angaben machen? Minuten, Stunden, Tage usw...

sehr schnell leer, sobald der Taster längere Zeit geschlossen ist.

Weil bei geschlossenem Taster ständig 1mA fließt.

Gibt es eine Möglichkeit, dass nach schließen des Tasters ein kurzer Impuls erfolgt und danach kein Strom mehr verbraucht wird?

Am einfachsten wäre es, wenn du einen umschaltenden Taster verwenden könntest.

#7640304
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Entschuldigung, ich habe wahrscheinlich zu wenig Informationen geliefert. Für meine Hausautomatisation möchte ich wissen, wann meine Frau arbeitet, also nicht zu Hause ist. Dies ist immer der Fall, wenn sie am Abend zuvor den Wecker stellt. Die Idee war mit Stellen des Weckers ein Funksiganal in mein Haussystem zu senden, an einen Raspi. Der Wecker hat einen Schalter zum ein- und ausschalten. Im Inneren des Weckers habe ich einen Reed-Kontakt an den Weckerschalter gebaut. Dieser funktioniert auch sehr gut. Sobald meine Frau den Schalter am Wecker betätigt schließt auch der Reed-Kontakt. Der Reed-Kontakt ist in den oben dargestellte Schaltplan integriert und sendet ein Funksignal in mein System. Also eigentlich funktioniert alles, nur ist die 12 Volt Batterie für die FunkSignalübertragung nach ca. 3-5 Wochen leer. Mein Plan war nun hinter den Reed-Kontakt einen oben beschriebenen UM-Taster zu setzen. Ist diese Überlegung richtig? Gibt es ein elektronisches Bauteil dafür? Gruß, Johny

(Firma: Autotronic) #7640373
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Marcel J. schrieb:

Für meine Hausautomatisation möchte ich wissen, wann meine Frau arbeitet, also nicht zu Hause ist. Dies ist immer der Fall, wenn sie am Abend zuvor den Wecker stellt.

Du selber spürst doch wohl, ob deine Frau morgens das Bett verlässt. Du liegst doch direkt daneben und der Schall vom Wecker hört nicht in der Mitte vom Schlafzimmer plötzlich auf.

Aber wahrscheinlich hat das was mit der Warmwasseraufbereitung zu tun. Bei uns wird erst ab 7:00 Uhr das warme Wasser aufbereitet. Wer früher zur Arbeit muss, muss dann leider im zu kurz geratenen Nachthemd in den unheimlichen Keller gehen und auf den Warmwasser-Anforderungsknopf drücken. 👻

Da aber zwischen dem Schalten des Schalters 24 Stunden dazwischen liegen, genügt es evtl. auch statt eines Umschalters, einen 470k parallel zum 100uF zu schalten, dann hat der Elko immer noch genug Zeit, sich über den hohen Widerstand zu entladen und ist somit für den nächsten Schaltvorgang, spätestens am Abend wieder einsatzbereit.

#7680172
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Hallo, ich möchte ein positives Feedback geben. Nach Austausch des 10k Widerstandes durch einen 10 MOhm Widerstand funktioniert es jetzt perfekt. Es gibt einen kurzen Impuls und die Batterie wird im geschlossenen Zustand nicht mehr übermäßig entladen. Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Grüße, Johny

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