Rigol DS1054Z: Daten in PC bringen und auswerten

OP #6693709
Hallo zusammen,

es will irgendwie nicht klappen: ich möchte die Daten meines DS1054Z 
unter Linux in den PC bringen, um sie dort weiter auszuwerten. Also 
nicht nur ein screendump, sondern die Daten mit voller Speichertiefe.
Was ich probiert habe und (zumindest bei mir) nicht funktioniert:

- export CSV auf USB Stick, weil zu langsam

- speichern als wfm file: einlesen habe ich aufgegeben, weil Format 
nicht erkannt wird

- auslesen über LAN und DSRemote und speichern als EDF: funktioniert, 
aber was mache ich mit dem EDF? Der EDFbrowser kann Files mit voller 
Speichertiefe nicht mehr einlesen, und die Software ist zur weiteren 
Auswertung nicht zu gebrauchen sondern eher zum "browsen"
EDF import in Octave soll möglich sein, aber wie? Ich bin dabei 
gescheitert.

- auslesen über DSRemote und speichern als raw: funktioniert, und kann 
ich auch in Sigrok/Pulseview einlesen. Zur Auswertung von Oszidaten ist 
die Software aber imho nicht brauchbar. Ich kann keine Daten 
übereinanderlegen, und auch einfachste Mathematik (Addition/Subtraktion) 
geht nicht

Was für eine "Toolchain" nutzt ihr denn? Oder ist mein Anspruch als 
Hobbyist für das Gerät einfach eine Nummer zu hoch?

Mit auswerten meine ich zB: mehrfache Aufnahme von gleichzeitig 2-3 
Kanälen um dann danach am PC Unterschiede in den Signalen des einzelnen 
Kanals 1-3 zu untersuchen

Gruß,
Dieter
#6694903
Dieter R. schrieb:
> ich möchte die Daten meines DS1054Z
> unter Linux in den PC bringen, um sie dort weiter auszuwerten. Also
> nicht nur ein screendump, sondern die Daten mit voller Speichertiefe.
> Was ich probiert habe und (zumindest bei mir) nicht funktioniert:
>
> - export CSV auf USB Stick, weil zu langsam

Ich habe seit einigen Tagen auch ein Rigol, ein DS1104z Plus. Es war im 
Angebot.

Ich würde auch gerne Daten vom Oszi herunterladen und z.B. in LTspice 
zur Simulation weiter verwenden. Wie schnell ging denn das Laden auf den 
USB-Stick?
mfg KLaus.
#6696464
Dieter R. schrieb:
> Speichern. Hängt von der gewünschten Speichertiefe ab, aber wenn ich
> mich richtig erinnere waren es 5-10min bei 60.000 Messwerten, 1 Kanal,
> csv. Größere habe ich probiert aber dann abgebrochen

Das wäre richtig schlapp. In speziellen Fällen wären mir diese Zeiten 
auch recht. Ich denke da an Schaltvorgänge  die nicht sauber ablaufen. 
Hier wäre es interessant solch einen Spannungsverlauf vom Oszi 
auzunehmen und in LTspice Filter zu testen.
mfg Klaus

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