Bauanleitung Funkschau

OP #6694357
Hallo zusammen,

hat vielleicht jemand die Funkschau, Heft 24 vom 18.11.1977?
Mir geht es um den Artikel: Bauanleitung der springende Punkt.
Damals habe ich die Schaltung nachgebaut mit einwandfreier Funktion.
Aktuell hat sich ein Fehler eingeschlichen. Da ich die Zeittschrift 
nicht mehr besitze, frage ich hier mal nach. Sämtliche Recherchen 
(Google, Bibliotheken usw.), haben bislang nichts gebracht.

Quellenangabe für das Titelbild der Zeitschrift:
http://www.fernsehmuseum.info/funkschau-1977.html

Danke und Gruß
H.D.
Angehängte Dateien:
Gast
H. D. schrieb:
> @Helferlein,
> ist ja ganz schön happig, aber trotzdem dankeschön.

Wieso happig?
Ein einzelnes CT-Heft z.B. kostet im Abo (kann mich taeuschen ) so um 
die 10€ und irgend jemand muss ja mal fuer die Funkschau auch was 
bezahlt haben.Zudem bekommst du 9 Hefte.
Fuer jemanden der dringend etwas moechte,find ich das guenstig.
Schön dass es für den TO klappt, aber eines verstehe ich nicht. Ich habe 
vor vielen Jahren alte Artikel über einen automatischen Sendersuchlauf 
bei einem Röhrenradio (SABA Freiburg) haben wollen. Die konnte die 
nächste Bibiothek in der Kleinstadt problemlos beschaffen. Es waren u.a. 
Bände der Bundeswehruniversität Hamburg dabei. Dauerte zwar zwei oder 
drei Wochen, aber dann hatte ich die Artikel.
Also bei der hiesigen Unibibliothek waren die alten Elektor-Bände 
irgendwann aus dem Katalog verschwunden. Vielleicht waren einfach 
zuviele der Bauanleitungen herausgerissen worden, als daß sich die 
Aufbewahrung noch gelohnt hätte. Aber prinzipiell könnte es schon 
irgendwo eine Bibliothek geben, die den Band noch hat und an der 
Fernleihe hängt. Die Gebühr dürfte sich aber auch nicht wesentlich vom 
Kauf unterscheiden.

Kleiner Gedanke zur Schaltung noch: 1 mm Silberdraht für TTL-Signale - 
das haben heute nichtmal mehr Toaster mit einem Kilowatt Anschlußwert. 
Allerdings ist das ja auch 74xx ohne LS, kommt dem also recht nahe. :)
Rainer Z. schrieb:
> Ich habe vor vielen Jahren alte Artikel ... haben wollen. Die konnte die
> nächste Bibiothek in der Kleinstadt problemlos beschaffen.

Dunkel entsinne ich mich, daß es in einer Landesbibliothek mal eine 
eigene Zeitschriften-Recherchestelle gab, wo man Kopien einzelner 
Beiträge aus Zeitungen etc. beauftragen konnte, weil das schonender war 
und schneller ging als den ganzen Band oder Mikrofilm auf Reisen zu 
schicken und begrabbeln zu lassen. Das ist aber Jahrzehnte her, als der 
Bibliothekscomputer noch einen Kühlwasseranschluß hatte.
H. D. schrieb:
> Oje, Oje was habe ich bloß veranlasst?

Alles gut! Wir palavern noch locker über das Fernleihesystem. Ich hatte 
damit Erfolg bei sehr alten Funkschau-Jahrgängen. Kann aber durchaus 
sein, dass es heute nicht mehr klappt. Du hast es in Deiner örtlichen 
Bibliothek probiert?

Dir wünsche ich Erfolg und Spaß mit der Schaltung.
Ich habe den Artikel einscannen können.
Der Autor Arno Ruff hat übrigens Mitte der 70er Jahre ebenfalls im 
Franzis Verlag zwei Bücher mit Spieleschaltungen basierend auf 
TTL-Schaltkreisen herausgebracht. In der Funkschau des Jahres 1977 sind 
noch einige Spiele mehr von ihm veröffentlicht. Diese Bauanleitungen 
waren nicht Teil der beiden Bücher.
Wäre interessant zu wissen, ob der Autor noch lebt. Er müsste heute 
sicher über 80 Jahre alt sein.

Viel Spass damit!
Angehängte Dateien:
Gast
>Also bei der hiesigen Unibibliothek waren die alten Elektor-Bände
>irgendwann aus dem Katalog verschwunden. Vielleicht waren einfach
>zuviele der Bauanleitungen herausgerissen worden, als daß sich die
>Aufbewahrung noch gelohnt hätte.

Uni Bibliotheken haben folgendes Problem: Fotokopien sind verboten - 
insbesondere bei den DIN Normen. Allerdings steht direkt neben dem Regal 
mit dem Verbotsschild auch ein schneller Kopierer. (Wer da Böses denkt 
?) Würde der Kopierer nämlich nicht dastehen, würden die einzelnen 
Blätter einfach geklaut. Das wird auch so gemacht, weil die Studenten 
(oder andere Besucher) ihre Wertkarte zum Kopieren gerade nicht 
dabeihaben o.ä. Dann muß man sich an den Bibliothekar wenden, der dann 
selbst eine Kopie aus einer seiner Nebenstellen anfertigt, diese mit dem 
entsprechenden Autorisierungsstempel versieht und dann anstelle des 
geklauten Exemplars wieder einsortiert.
Gast
Toxic schrieb:
> H. D. schrieb:
>> @Helferlein,
>> ist ja ganz schön happig, aber trotzdem dankeschön.
>
> Wieso happig?
> Ein einzelnes CT-Heft z.B. kostet im Abo (kann mich taeuschen ) so um
> die 10€ und irgend jemand muss ja mal fuer die Funkschau auch was
> bezahlt haben.Zudem bekommst du 9 Hefte.
> Fuer jemanden der dringend etwas moechte,find ich das guenstig.

Wenns am Kiosk nur 5,50 kostet kann es im Abo nicht teurer sein. Du 
hättest auch nachschauen können ...
Rainer Z. schrieb:
> . Die konnte die nächste Bibiothek in der Kleinstadt problemlos
> beschaffen.

Da liegt mitunter der Hund begraben. Gerade kkeine Orivinzbibliotheken 
bieten mitunter hervorragenden Service und sind dabei auch häufig 
ausgesprochen friedlich in der Preisgestaltung.
Monströse Läden wie die Bücherhallle Hamburg bieten zu unverschämten 
Preisen nahezu null Service.

In Hamburg sollte man sich mit einem derartigen Problem eher an die SUB 
wenden.
Gast
Percy N. schrieb:

> Da liegt mitunter der Hund begraben. Gerade kkeine Orivinzbibliotheken
> bieten mitunter hervorragenden Service und sind dabei auch häufig
> ausgesprochen friedlich in der Preisgestaltung.
> Monströse Läden wie die Bücherhallle Hamburg bieten zu unverschämten
> Preisen nahezu null Service.

Also: Eine Halle mit 3 "L" ist schon ein gewaltiges Bauwerk, selbst, 
wenn sich darin kkeine Orivinz-Bibliothek befindet.

Immer schön aufpassen, daß man sich beim Verfassen von Texten weder die 
Arme verknotet, noch sich selbst vom vom Drehstuhl katapultiert.

:)))

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