Hallo an alle,
Ich möchte gern mit dem uC den Strom vom Lem Wandler messen. Der uC ADC
hat 0...5 V.
0A wurde ich gern auf 2,5 V legen und je nach Stromrichtung in Richtung
0V oder in 5V Richtung das Signal generieren.
Wie würdet ihr das am besten machen? Mit einer 2,5 V Gegenspannung zum
LEM Ausgang?
Danke und Grüße
Daniel
Hi
<Wie würdet ihr das am besten machen? Mit einer 2,5 V Gegenspannung zum
>LEM Ausgang?
Nur kleiner Tip: Es gibt LEM-Serien die eine eine Referenspannung
ausgeben für die Spannung ausgeben an der der Wandler von positiv nach
negativ schaltet. Wenn ich mich nicht irre war das z.B. die HX-Serie.
MfG Spess
Daniel schrieb:> Wie würdet ihr das am besten machen? Mit einer 2,5 V Gegenspannung zum> LEM Ausgang?
Ich würde sowohl die Ausgangsspannung des LEM, als auch die 2.5V messen
(woher kommt die) und dem µC die Rechnerei überlassen.
Was meinst du mit "Gegenspannung"?
Hallo an alle und Danke.
Gibts keine Möglichkeit mit einer einfachen Schaltung den Wandler wie
angedacht zu benutzen? Die Wandler hab ich genügend da 🤷♂️
Danke
Daniel schrieb:> Gibts keine Möglichkeit mit einer einfachen Schaltung den Wandler wie> angedacht zu benutzen? Die Wandler hab ich genügend da
Was empfindest Du denn als "einfach"?
Der old-school-Ansatz wäre ja, (1) einen Transimpedanzwandler zu nehmen
und im Knotenpunkt einen Offest-Strom einzuspeisen, um den
Ausgangsbereich unipolar zu kriegen (1xOP, 3xR, 1xC).
Das Problem beim Pegelschieben ist natürlich immer, dass die Genauigkeit
des "0.000 A"-Wertes von der Genauigkeit des eingespeisten Offsets
abhängt.
Dagegen würde helfen, statt des obigen Offsets (2) nach dem TI-Wandler
einen Invertierer zu setzen und je nach Polarität jeweils die
invertierte Spannung oder eben die nichtinvertierte für den µC zu
benutzen - einer von beiden ist dann ja im passenden Bereich.
Welche Randbedingungen sind denn wichtig?
(re)
Eigentlich steht doch alles im Datenblatt. Speist man den Wandler wie
vorgesehen und baut die Bürde ein (100-320 Ohm), wirkt der Wandler je
nach Fluss des zu messenden Stroms als Stromsenke oder Quelle. Man kann
ihn direkt mit einer 0-25mA Stromschleife messen oder man misst die
Spannung über der Bürde.
Daniel schrieb:> Gibts keine Möglichkeit mit einer einfachen Schaltung den Wandler wie> angedacht zu benutzen? Die Wandler hab ich genügend da
Schalte einfach vom Ausgang M 250 Ohm nach +5V und 250 Ohm nach GND.
Dann misst du an M die gewünschten 0..5V bei einem Eingangsstrom von
-20..+20A.
Evtl. solltest du den ADC-Eingang noch mit Dioden schützen für den Fall,
dass höhere Ströme als 20A auftreten.
PS: Die +5V sollten natürlich hinreichend frei von Störungen sein, da
diese mitgemessen werden.
Das ist die Lösung, grad auf dem Steckbrett ausprobiert 👍. Ad586 😊sollte
als Quelle gut genug sein.
Super, vielen Dank für diese Lösung 👍.
Zum Hintergrund vielleicht noch was.
Meine ursprüngliche Lösung sah so wie anliegend aus.
Kein LEM abgeschlossen, dann 2,5 V an 4 gegen GND. Soweit okay.
Dann LEM angeschlossen....
Hat der LEM 0 A Durchfluss, hab ich plötzlich an 4 gegen 2/GND 5,3 V.
wird der Strom gering erhöht, geht der Wert schlagartig runter auf 2,5 V
und dann proportional zum LEM Strom gegen 0 V. In der anderen
Stromrichtung bei 0A hab ich 5,3 V und beim erhöhen des Stromes geht die
Spannung entsprechend höher als 5,3 V. Hat jemand hier noch eine
Erklärung für mich warum das so ist?
Die vorgeschlagene Lösung werde ich final nehmen, mich interessiert aber
noch, warum meine Lösung nicht funzt 🧐.
Danke an alle.
C27 ist nicht bestückt und R17 und R18 sollen einen spannungsteiler
darstellen, da 100 Ohm die min. Bürde ist und das Signal noch zu hoch
für mich wäre bei 36A.
Hallo in die Runde,
Ich habe einen LEM Wandler mit 1:1000 und minimaler Bürde von 100 Ohm.
Nennstrom ist 36 A. Somit -3,6 V oder 3,6 V. Mein Kollege meinte, ich
soll einen Addierer nehmen und eine Referenz (Ref192) von 2,5 V als
Mitte für die Messungen mit dem ADC 0..5 V.
Wie baue ich die Schaltung am besten auf mit dem OPV und +/- 15 V
Versorgung ? Wandler und Ref. sind gegeben.
Vielen Dank an alle 👍.
Nein, ich stehe etwas auf dem Schlauch, da beim invertierenden
Verstärker der Ausgang ja negativ wäre wenn der Nullpunkt 2,5 V ist und
beim nichtinvertierenden wäre die Verstärkung größer als 1.
Hab ich das korrekt wieder gegeben?
Danke.
Danny schrieb:> Hab ich das korrekt wieder gegeben?
Schon, aber halt nicht verstanden.
Deine Aufgabe ist voll einfach:
1. Du musst aus - 3,6V...+3,6V per Spannungteiler - 2,5V..+2,5V machen
2. Du musst die - 2,5V..+2,5V um 2,5V "nach oben" verschieben und
dadurch 0..5V draus machen
Denk mal 1-2 Stunden darüber nach...
Lothar M. schrieb:> Danny schrieb:>>> Hab ich das korrekt wieder gegeben?>> Schon, aber halt nicht verstanden.> Deine Aufgabe ist voll einfach:>> Du musst aus - 3,6V...+3,6V per Spannungteiler - 2,5V..+2,5V machen>> Du musst die - 2,5V..+2,5V um 2,5V "nach oben" verschieben und dadurch> 0..5V draus machen>> Denk mal 1-2 Stunden darüber nach...
1. ist klar...
2. würde bedeuten ich benötige eine negative -2,5 V Spannung damit ich
beim invertierender Addierer als Mitte + 2,5 habe und dann das Signal zu
5 V oder 0 V wandert oder ?
Daniel schrieb:> Ich möchte gern mit dem uC den Strom vom Lem Wandler messen. Der uC ADC> hat 0...5 V.>> 0A wurde ich gern auf 2,5 V legen und je nach Stromrichtung in Richtung> 0V oder in 5V Richtung das Signal generieren.
Ein Signalbereich von 0..5V und ein ADC-Bereich von 0..5V sieht doch so
aus, als ob das zusammen passen könnte. Wenn du jetzt noch etwas genauer
weißt, was die nominellen 2.5V sind und die deinem ADC zur Kenntniss
bringst, sollte dein µC doch in der Lage sein, daraus die von dir
gewünschten Werte zu berechnen.
Wolfgang schrieb:> Daniel schrieb:>>> Ich möchte gern mit dem uC den Strom vom Lem Wandler messen. Der uC ADC>> hat 0...5 V.>> 0A wurde ich gern auf 2,5 V legen und je nach Stromrichtung in Richtung>> 0V oder in 5V Richtung das Signal generieren.>> Ein Signalbereich von 0..5V und ein ADC-Bereich von 0..5V sieht doch so> aus, als ob das zusammen passen könnte. Wenn du jetzt noch etwas genauer> weißt, was die nominellen 2.5V sind und die deinem ADC zur Kenntniss> bringst, sollte dein µC doch in der Lage sein, daraus die von dir> gewünschten Werte zu berechnen.
Bis hier hin soweit alles klar. Es geht um die Umsetzung mit den
Addierer. Danke.
Ich gestehe - ich habe nicht alles hier gelesen.
Aber - gibt es wirklich negativen Strom? Negative Spannung ja - aber
negativer Strom?
Kann man das irgendwo nachlesen?
Hugo H. schrieb:> Aber - gibt es wirklich negativen Strom?
Mit einem Auto kannst du vorwärts und rückwärts fahren. Genauso können
sich die Ladungen in einem Draht in die eine oder in die andere Richtung
bewegen. Ob du es nun "5km/h rückwärts" oder "-5km/h" nennst, ändert
nichts an der Tatsache.
Wolfgang schrieb:> Mit einem Auto kannst du vorwärts und rückwärts fahren. Genauso können> sich die Ladungen in einem Draht in die eine oder in die andere Richtung> bewegen. Ob du es nun "5km/h rückwärts" oder "-5km/h" nennst, ändert> nichts an der Tatsache.
Ja, dann ist es immer noch Strom in einer bestimmten Höhe. In einem Auto
gibt es Beschleunigung - in die eine oder die andere Richtung - aber es
ist immer noch Beschleunigung (und Fahrt) - die Richtung ist relativ.
Ich habe noch nie von z. B. -10 W gehört - gibt es das?
Hugo H. schrieb:> Ich habe noch nie von z. B. -10 W gehört - gibt es das?
Wenn du es schaffst, den Strom entgegen dem anstehenden Potentialgefälle
(aka Spannung) fließen zu lassen, gibt es auch -10W.
Hugo H. schrieb:> Ich habe noch nie von z. B. -10 W gehört - gibt es das?
-10W sind kein Strom, sondern eine Leistung. Ein Netzteil das einen an
der Leistungsgrenze betriebenen 10W Widerstand versorgt, nimmt aus Sicht
des Widerstandes -10W an Leistung auf. Es liefert ja die Öeistung an den
Widerstand.
Hugo H. schrieb:> Gut, dann eben -1 A. Gibt es das? Wann, wo?
Das gibt es genau dann, wenn der Strom entgegen der als positiv
definierten Stromrichtung fließt.
Wolfgang schrieb:> Das gibt es genau dann, wenn der Strom entgegen der als positiv> definierten Stromrichtung fließt.
Und wann genau ist das der Fall? Gibt es eine negative "Stromstärke"?
Für mich fließt immer 1 A Strom - ob positiv oder negativ. Sehe ich das
falsch?
Danny schrieb:> 2. würde bedeuten ich benötige eine negative -2,5 V Spannung damit ich> beim invertierender Addierer als Mitte + 2,5 habe und dann das Signal zu> 5 V oder 0 V wandert oder ?
Warum so kompliziert?
Nimm z.B.
https://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverst%C3%A4rker-Grundschaltungen#Der_Subtrahierer_.28Differenzverst.C3.A4rker.29
.
Die +2.5V-Referenz zum Addierer-Eingang (Ue2),das Eingangssignal
(+/-3.6V) an den Subtrahierer-Eingang (Ue1).
Nach Anpassung der Widerstände anhand der dort angegebenen Formaln wird
dann der Eingangsspannungsbereich [-3.6V ..0V .. +3.6V] auf [5.0V ..
2.5V .. 0V] abgebildet. BTW: ich würde etwas weniger Verstärkung
empfehlen, so dass als Ausgang z.B. [4.8V .. 2.5V .. 0.2V] herauskommt,
um die Grenzbereiche des ADC nicht ausreizen zu müssen.
HTH
(re)
Hugo H. schrieb:> Sehe ich das falsch?
Ja tust du. Oder meinst du es ist egal ob ein Akku mit 1A geladen oder
entladen wird? Fließen die 1A in die eine Richtung, wird der Akku
voller, fließen sie in die andere Richtung, wird der Akku leerer. Wie du
siehst, macht es sehr wohl einen Unterschied, in welche Richtung der
Strom fließt.
Hugo H. schrieb:> Sehe ich das falsch?
Ja. Und ich empfehle Dir, Dich darüber schlau zu machen,
was z.B. ein sog. "Vierquadrantensteller" kann.
(Oder was diese vier Quadranten überhaupt sind/bedeuten.)
Oder für mehr Anregungen einen eigenen Thread eröffnen.
J. T. schrieb:> Oder meinst du es ist egal ob ein Akku mit 1A geladen oder> entladen wird? Fließen die 1A in die eine Richtung, wird der Akku> voller, fließen sie in die andere Richtung, wird der Akku leerer.
Ja - aber es ist immer 1 A oder? Nicht + oder - 1 A, sondern 1 A Lade-
oder Entladestrom.
Hugo H. schrieb:> Ja - aber es ist immer 1 A oder? Nicht + oder - 1 A, sondern 1 A Lade-> oder Entladestrom.
Bei der Berechnung des Akkuladezustandes macht es sich einfacher, mit
vorzeichenbehafteten Stromwerten zu rechnen, als mit "Lade" und
"Entlade".
Du definierst z.B. die Richtung des reinfließenden Stromes als positiv.
Dann ergibt sich für den Ladestrom ein positiver Wert und für den
entgegengesetzt fließenden Entladestrom ein negativer Wert.
Hugo H. schrieb:> Ja - aber es ist immer 1 A oder? Nicht + oder - 1 A, sondern 1 A Lade-> oder Entladestrom.
Das ist doch einfach nur ne Definitionssache.
Es gibt immer nur Euros. Entweder fließen sie auf dein Konto oder von
deinem Konto ab. Ob man die abfließenden nun Minuseuros oder Schulden
nennt, ändert doch nichts an dem Umstand, das dein Kontostand sich in
Richtung negative Zahlen entwickelt?
Es ist ja immer ein Geldstrom von X€/yZeit. Ist ja egal in welche
Richtung
Hugo H. schrieb:> Ja - aber es ist immer 1 A oder? Nicht + oder - 1 A, sondern 1 A Lade-> oder Entladestrom.
Jetzt wirds albern...wo immer du auch die Information der Stromrichtung
versteckst...die schlichte Ansage "1 Ampere" ist eben nur die halbe
Miete!
Gruß Rainer
Hallo zurück,
ich hab mal die Schaltung auf dem Steckbrett aufgebaut und bin ganz
zufrieden :-) mit der negativen Referenz und dann dem Summierer.
Für die HIGHSIDE, welche ich mit 5 khz takte habe ich pro Mosfet (IRF
3205) einen A3120 Treiber. Die Low side wird nur zum
Fahrtrichtungswechsel umgeschalten und hat nur einen Treiber. Motor ist
ein 500W / 24V verbaut.
Mit den recht einfachen Angaben, ist es jemanden bitte möglich noch
Hinweise oder Verbesserungen zu machen?
Mosfet Verluste hatte ich bei 28 V und 30A mit 7,4 W bei 1x MOSFET
berechnet.
Vielen Dank bis hier her.