Hi,
als Beispiele diese beiden auf Ebay angebotenen Waagen:
Tragbare Schmuck Waage 0.001g Gold Waage Mini Digital Lcd Digitalanzeige
100g
➔ https://www.ebay.de/itm/313424751566
20g/0.001g Digitalwaage Laborwaage Feinwaage Karatwaage Goldwaage C7B4
➔ https://www.ebay.de/itm/363331877479
Preisklasse ist dieselbe, ~20€, und auch messen beide auf einen mg
genau.
Es erscheint mir logisch, dass die 20g-Waage exaktere Ergebnisse liefern
sollte. Natürlich gälte das nur tendenziell, wäre bei der Wahl eines
Messgerätes wie diesem ein entscheidendes Kriterium.
Kennt sich jemand aus damit?
Danke. LG,
Dori
Für 20 Euro kannst du generell nix genaues bekommen. Sind beides
Schätzeisen... Aber prinzipiell sollte man Waagen so auslegen das man
nicht eine 100Kilo Waage nimmt um 10g zu wiegen, das ist dir scheinbar
klar, sondern eher eine 100g Waage, also eine, dessen Messbereich gut
genutzt ist. Meines Wissens kann man für gute Waagen mehrere hundert bis
tausend Euro hinlegen. Für einen Hobbyisten eher dann die von dir
gewählten beiden. Was machst du wenn du mal einen 1Kg Barren hast? ;-)
> [..] exaktere Ergebnisse [..]
Das sind wie Christian schon schrieb beides nur Schätzeisen. Wenn Du was
brauchbares haben willst in der Größenordnung dann z.B. Kern TGD
50-3CS05. Kostet etwa das Dreifache, und wenn Du nicht schon hast
benötigst Du noch ein Kalibriergewicht (50g F2 oder besser) dazu - jenes
kostet einzeln etwa so viel wie eine Deiner Waagen oben :-)
HTH
Um solche Waagen zu testen, kann man Gegenstände in der passenden Größe
in etwa einer Apotheke wiegen lassen, und damit schauen, um wieviel das
eigene Gerät abweicht. Ich habe dazu einige Steinchen gehabt.
On-Topic: eine Wägezelle liefert ja erstmal nur einen rohen analogen
Wert, der entsprechend aufgearbeitet werden muss. Je größer der
Messbereich bei gleicher Auflösung, desto höher die Ansprüche, und desto
teurer. Im Umkehrschluss würde ich also schon davon ausgehen, das bei
gleichem Preis das Gerät mit kleinerem Messbereich tendenziell genauer
sein könnte – wobei es ja oben mehr als einmal erwähnt wurde: in der
gegebenen Preisklasse ist die Präzision, welche die Auflösung wohl
suggerieren soll, sowieso nicht zu erwarten. Realistisch sind da
vielleicht ±0,1g.
Dori schrieb:> und auch messen beide auf einen mg> genau.
... messen?
Nee, nur anzeigen auf mg aufgelöst wird irgendwas.
Ich habe mal vor Jahren die Firma Soehnle angeschrieben zu meiner "super
genauen" digitalen Personenwaage bzgl. Anzeigegenauigkeit.
Anwort:
Gemessen wird mit +-600g Genauigkeit!
Wiederholbarkeit wäre auch noch ein extra Thema -also nicht +600g und
bei der nächsten Messung dann vielleicht -600g) und dann ist da noch die
Abhängigkeit von der Einsatztemperatur.
Die Anzeige löst 1g auf, also völlig sinnlos bei der Genauigkeit, aber
die Hausfrau meint dann natürlich - was für eine tolles Teil. Zur
Genauigkeit machen die Hersteller von Personenwaagen üblicherweise sonst
keine Angaben.
Bei medizinnisch qualifizierten Waagen werden meistens auch nur +-300g
Genauigkeit angegeben und die kosten dann 300-500€ stahtt 60-100€.
Ich dachte, dass bei einem solchen Modell, dann wenigstens die 2 Stellen
hinterm Komma einigermaßen
treffen -was von einem 15€-Gerät, das nur 2 Stellen hinterm Komma
anzeigt, nicht erwarten kann wiederum.
Wunschdenken meine Annahme oder können das manche Billiggeräte leisten
einigermaßen wenigstens?
Christian M. schrieb:> Für 20 Euro kannst du generell nix genaues bekommen. Sind beides> Schätzeisen...
Ich hab/hatte schon mehrere dieser "Schätzeisen" in den Händen!
Zwar nur bis 1/100g. Die Dinger haben alle das gehalten, was sie
versprochen haben!
Erst nach einiger Zeit (Tage/Wochen), nach der Kalibrierung (ungeeichte
Gewichte kosten auch nich viel mehr als so ne Wage... In DE
hergestellt!) war eine Abweichung von +-1/100g festzustellen.
PS: Ein Model hate aber ne miese Macke. Hat ausgeschaltet die Batt/Akkus
mit ~10mA entleert. :(
Meiner Erfahrung nach sind Temperaturschwankungen bei diesen
Billigst-Waagen ein großes Problem. Nimmt man sie aus dem Regal und
stellt sie auf den Tisch, driften sie eine ganze Weile, bis sie wieder
thermisch im Gleichgewicht sind.
Ich habe auch den Eindruck, dass diese Waagen nach dem Tarieren eine
ganze Weile "0" anzeigen, und Schwankungen künstlich unterdrücken, um
eine höhere Qualität der Messung vorzutäuschen...
Grundsätzlich sind sie für den Preis erstaunlich brauchbar. Halt nicht
wirklich für wenige Milligramm Genauigkeit.
butsu schrieb:> Meiner Erfahrung nach sind Temperaturschwankungen bei diesen> Billigst-Waagen ein großes Problem. Nimmt man sie aus dem Regal und> stellt sie auf den Tisch, driften sie eine ganze Weile, bis sie wieder> thermisch im Gleichgewicht sind.
Konnte ich nicht wirklich beobachten. Lag alles, wenn auch nur knapp,
unterhalb der Auflösung. Wie es da bei 1/1000g aussieht?-/
Egal, mir reichen 1/100g um 2K-Kleber, grammweise zu mischen. :)
butsu schrieb:> Ich habe auch den Eindruck, dass diese Waagen nach dem Tarieren eine> ganze Weile "0" anzeigen, und Schwankungen künstlich unterdrücken, um> eine höhere Qualität der Messung vorzutäuschen...
Das dient wohl eher, dem ausschwingen der Wägefläche/Gewicht....
g457 schrieb:> Das sind wie Christian schon schrieb beides nur Schätzeisen
Ich hatte mir mal eine Küchenwaage gekauft, aus chinesischer Produktion,
die muss ja nicht gerade mg messen. Aber da mir die Werte etwas seltsam
erschienen, habe ich sie "kalibriert" mit einem Liter Wasser - die
Anzeige war 700 g.
Sie war aber so billig dass sich eine Reklamation nicht gelohnt hätte,
das ist halt auch ein Geschäftsmodell.
Georg
Dori schrieb:> wäre bei der Wahl eines Messgerätes wie diesem ein entscheidendes> Kriterium.
Das alles entscheidende Kriterium findet man in der Spalte Hersteller:
-> Markenlos
Also von der Sonne ausgebrütet, in irgendeinem Hinterhof in China.
So Zeuch willst du kaufen?
Wenn das Teil morgen explodiert, kannst du nicht mal einen Hersteller
haftbar machen, weil es keinen gibt.
Wer sich für Waagen interessiert, der muss sich zuerst einen genauen
Satz Gewichtssteine zulegen. Hatte als Student Zugriff auf eine
Feinwaage im Institut. Da hab ich mir zu den 2 schon vorhandenen
Gewichten einen Satz aus Messingteilen und Metallfolie zurecht gefeilt
(10mg - 50g).
Auch der Eigenbau einer Feinwaage bis 10 mg als Balkenwaage ist machbar.
Mein Eigenbau ist vor über 40 Jahren entstanden, und funktioniert auch
heute noch. Als Lager wurden Tapetenmesserklingen eingesetzt. Der Balken
muss möglichst steif sein. Mit den Gewindestangen wird der
Massenschwerpunkt eingestellt (Seite 2 in Anlage).
Hab hier eine ältere China-5000g-Küchenwaage mit einer Auflösung von 1g
der 10€-Klasse. Bei aufgelegten Gewichten von 50g und 5000g werden 50g
und 4995g angezeigt. Das 5000g-Gewicht ist allerdings über 100 Jahre
alt, und wurde mit einer Dezimalwaage für Getreidesäcke eingesetzt. Muss
ich mich da beschweren?
Grüße von petawatt
butsu schrieb:> Ich habe auch den Eindruck, dass diese Waagen nach dem Tarieren eine> ganze Weile "0" anzeigen, und Schwankungen künstlich unterdrücken, um> eine höhere Qualität der Messung vorzutäuschen...
Das kenne ich auch. Bei meiner war das Problem, wenn ich zu langsam
winzige Mengen zugegeben habe, änderte sich die Anzeige nicht oder nur
wenig. Das funktionierte dann nur, wenn ich den Behälter entfernt, neu
genullt und dann wieder draufgestellt hatte. Dann musste ich natürlich
das Leergewicht zu Fuß abziehen.
Horst S. schrieb:> Wer sich für Waagen interessiert, der muss sich zuerst einen genauen> Satz Gewichtssteine zulegen. Hatte als Student Zugriff auf eine> Feinwaage im Institut. Da hab ich mir zu den 2 schon vorhandenen> Gewichten einen Satz aus Messingteilen und Metallfolie zurecht gefeilt> (10mg - 50g).
Noch ein Tipp: die meisten Eichämter bieten die Möglichkeit, gegen
geringes Geld seine Gewichte ziemlich genau (Klasse E1/E2/F1) wiegen zu
lassen. Meine zehn Gewichte haben mich damals insgesamt nur wenige
Euronen gekostet. Mit Protokoll ;-)
Dietrich L. schrieb:> Das funktionierte dann nur, wenn ich den Behälter entfer
Leichtes antippen, hat bei mir immer ausgereicht...
Horst S. schrieb:> Auch der Eigenbau einer Feinwaage bis 10 mg als Balkenwaage ist machbar.
Super Teil. :)
ABER.... Neee, nich hier, ist alles nich wirklich relevant!
Dietrich L. schrieb:>> Ich habe auch den Eindruck, dass diese Waagen nach dem Tarieren eine>> ganze Weile "0" anzeigen, und Schwankungen künstlich unterdrücken, um>> eine höhere Qualität der Messung vorzutäuschen...
Das Verhalten nennt sich Zerotracking und ist erlaubt.
Bei Emax = 100g würde das einem v-Wert von 100000 entsprechen.
Die elektronische Auflösung müsste dann um den Faktor 10 höher sein.
So etwas gibt es nicht, jedenfalls nicht für den Preis.
Die Badezimmerwaagen schummeln auf eine ganz andere weise, das haben wir
in der Firma mal erpobt. Die merkt sich wer draufsteht anhand des
Messwertes, und merkt was diejenige Person zuletzt angezeigt wurde.
Dann wird halt irgendein Fakewert angezeigt. Das kann man evaluieren
in dem man eine Gewicht zb. 80Kg auflegt und dann kleine Gewichte
nachlegt. Auf dem Typenschild der Waage müssten Emax, Emin, v und n
draufstehen, dann ist die Waage auch genau. Erschwingliche Waagen
gibt es bis V=6000
Teo D. schrieb:> Leichtes antippen, hat bei mir immer ausgereicht...
Beim Nullpunkt? Es geht darum, ob der 0-punkt auf z.b. 3 Stellen genau
ist. Also 1kg Küchenwagen oder 150kg Personenwaage, wenn Du da auf 0
stellst, dann wackelst und 1g bzw 150g dazu tust, ob sie dann 0 oder
wirklich 1 bzw 0,15 anzeigen.
Wenn der Nullpunkt nicht stimmt, kann der Rest nicht genauer sein.
A. S. schrieb:> Teo D. schrieb:>> Leichtes antippen, hat bei mir immer ausgereicht...>> Beim Nullpunkt?
Quatsch.... Lies noch mal!
Dietrich L. schrieb:> Bei meiner war das Problem, wenn ich zu langsam> winzige Mengen zugegeben habe, änderte sich die Anzeige nicht oder nur> wenig. Das funktionierte dann nur, wenn ich den Behälter entfernt, neu> genullt und dann wieder draufgestellt hatte. Dann musste ich natürlich> das Leergewicht zu Fuß abziehen.
Teo D. schrieb:> Quatsch.... Lies noch mal!
Die SW ist in jeder Waage anders.
Bei einigen ist nur der Nullpunkt betroffen. Z.b. bei Personenwaagen,
die eh kurz danach abschalten.
Bei anderen ist auch der Anzeigewert "stabilisiert".
Probier bei Dir halt aus, ob der Nullpunkt betroffen ist. Falls ja, ist
das ein Indiz für beschönigungen.
.
A. S. schrieb:> Bei anderen ist auch der Anzeigewert "stabilisiert".
Ich bin ziemlich sicher, das all diese billig Dinger, eine Stabilisierte
Anzeige haben. Das aber natürlich über den gesamten Bereich. Daher
werden alle zu geringen Änderungen ignoriert. Durch das antippen, also
größere Änderung, muss sich die SW eine neu, stabile Anzeige
rauspolieren.
Teo D. schrieb:> Durch das antippen, also größere Änderung, muss sich die SW eine neu,> stabile Anzeige rauspolieren.
Ja, sollte man meinen. Da aber das wegnehmen und wiederhinstellen ein
usecase ist, reagieren einige mit dem zuvor stabilem Gewicht. Teilweise
in der Art, dass ein paar digits drumherum ignoriert werden, und darüber
hinaus der Wert sich neu einpendelt.
Natürlich messen Waagen mit kleinerem Bereich genau diesen Bereich
genauer als Waagen mit größerem Bereich. Meist werden
Dehnungsmeßstreifen zur Erzeugung eines Signals genutzt. Die sind auf
einem federnden Stück Material aufgeklebt. Die Form der Meßstreifen, die
Art des Klebstoffs und die Federkonstante des Materials ergeben eine
Größe pro Gewichtskraft. Die Federn sind aber nur begrenzt elastisch,
bei zu großer Belastung verbiegen die sich und damit wäre die
Meßgenauigkeit dahin. Dann hilft auch keine Tarierung auf Null mehr,
weil sich die Federkonstante durch plastische Verformung erhöht. Werf
ich nen Zentner Kartoffeln auf eine 10kg-Waage, wird die nachher nur
noch, beispielsweise, 9,5kg anzeigen statt 10kg.
Diese Federkonstante ist nun aber auch nicht so konstant, wie der Name
suggeriert. Das ist häufig eine Schlangenlinie, wenn auch nur schwach.
Das Signal muß groß genug sein, um aus dem Rauschen und der Drift und
den Temperaturspannungen zwischen den Kontaktmaterialien herauslesbar zu
sein. Bei Meßverstärkern in den früher gebräuchlichen DIL-Gehäusen, mit
bedrahteten Widerständen drumherum, waren 10.000 Skalenteile schon sehr
gut (6.000 SKT waren damals Standard). Die Miniaturisierung erlaubt bei
Bauteilen kaum größer als ein Fliegenschiss schon problemlos 100.000
Skalenteile.
Der Knackpunkt ist die Kalibrierung. Wird sowas 1x mit 100g belastet und
das als linearer Skalenendwert reinprogrammiert, ergeben sich
Linearitätsfehler. Wird die fertige Waage dann im Eisenbahnwaggon
hin-und hergeworfen und erst durch die Wüste Gobi und dann durch
Sibirien gekarrt, ist auch der Endwert dahin. Das kann bei einer
Goldwaage genauso passieren wie bei einer Personenwaage. Ich hab hier
eine, die wiegt bei +/-4kg Ungenauigkeit (von einer Messung zur
nächsten!) durchschnittlich 3kg zu wenig.
A. S. schrieb:> Ja, sollte man meinen. Da aber das wegnehmen und wiederhinstellen ein> usecase ist, reagieren einige mit dem zuvor stabilem Gewicht. Teilweise> in der Art, dass ein paar digits drumherum ignoriert werden, und darüber> hinaus der Wert sich neu einpendelt.
Das zu programmieren, sind "Die" doch fiel zu "faul"!
Oder anders: Man sollte nicht jeden Blödsinn glauben!
Eine Wage für <20€, die sich den letzten Wert merkt, um danach bei ein
ähnliches Gewicht, das selbe anzuzeigen. Wow, was ein schwachsinn³, das
fällt doch jedem Omachen nach 5 min. Mehl abwiegen auf!
Teo D. schrieb:>> Meiner Erfahrung nach sind Temperaturschwankungen bei diesen>> Billigst-Waagen ein großes Problem. Nimmt man sie aus dem Regal und>> stellt sie auf den Tisch, driften sie eine ganze Weile, bis sie wieder>> thermisch im Gleichgewicht sind.>> Konnte ich nicht wirklich beobachten. Lag alles, wenn auch nur knapp,> unterhalb der Auflösung. Wie es da bei 1/1000g aussieht?-/> Egal, mir reichen 1/100g um 2K-Kleber, grammweise zu mischen. :)
Na gut. Es ging aber nicht darum, was dir reicht, sondern darum, wie es
mit der Messgenauigkeit einer Waage mit mg-Auflösung bei max. 20g bzw.
50g aussieht. Bei den Teilen, die ich in der Hand hatte, driftete der
Wert anfänglich um etliche 10mg / min, bei einer Auflösung von 1mg.
Ich habe mir aus Interesse mal das Datenblatt der oben erwähnten Kern
TGD
50-3CS05 angeschaut. Ich vermute sie hat einen etwas besseren Aufbau /
bessere Verarbeitung, als die 20€-Dinger, fällt aber grundsätzlich in
dieselbe Klasse. Hier wird eine "Anwärmzeit" von 2h angegeben. Das
scheint mir meine Beobachtung zu bestätigen, bzw. bedeutet wohl auch,
dass die Waage solange eingeschaltet sein sollte, bis sie in Bezug auf
ihre Eigenerwärmung im thermischen Gleichgewicht ist. Das ist natürlich
etwas schwierig, da diese 20€-Teile sich nach ein paar Minuten selbst
ausschalten...
Meine digitale Waage kann ich bis 5KG belasten und wenn ich Euro Münzen
als bekannte Gewichte benutze, dann passt das ziemlich genau. Die kann
man auch beliebig stapeln und so andere Messbereiche kontrollieren. Die
Waage sollte dabei auf Gramm stehen und nicht auf ml.Teuer war die
nicht, 10 Euro glaube ich ...
Teo schrieb:> Das zu programmieren, sind "Die" doch fiel zu "faul"!
Die 10€-Waagen sind nur deshalb so billig, weil die SW aus einem
Rauschen was plausiblen macht.
Ich habe so ähnlichen Voodoo früher selbst gemacht: aus alle 3s ein
Impuls poissonverteilt eine Echtzeit-Anzeige mit 3 Stellen.
A. S. schrieb:> Teo schrieb:>> Das zu programmieren, sind "Die" doch fiel zu "faul"!>> Die 10€-Waagen sind nur deshalb so billig, weil die SW aus einem> Rauschen was plausiblen macht.
Sicher, da müssen auch die teuren mit leben.
Nur ne Schummel-SW, die zu erkennen versucht, ob man x mal
hintereinander das selbe Gewicht auflegt?! :DDD
butsu schrieb:> Es ging aber nicht darum, was dir reicht, sondern darum, wie es> mit der Messgenauigkeit einer Waage mit mg-Auflösung bei max. 20g bzw.> 50g aussieht.
Früher (tm) waren 5-Pfennigstücke (ziemlich genau 3.000g - nachgemessen)
für den Bereich nicht die schlechtesten Kalibriergewichte und relativ
preiswert.
Die Massen der heutigen Euro-Münzen besitzen nicht so schön glatte
Werte.
Dori schrieb:> Kennt sich jemand aus damit?
Erstmal musst du dir klar machen, dass diese Art von Waagen nicht die
Masse bestimmen kann, sondern nur die Ortsschwerkraft misst. Das setzt
der Genauigkeit einer nicht am Standort kalibrierten Waage schon mal
Grenzen - unabhängig davon, wie teuer sie war. Nur Balkenwaage (oder
Abkömmlinge davon) vergleichen wirklich die Masse mit Referenzmassen.
Wolfgang schrieb:> Masse mit Referenzmassen.
Nein. Sie vergleichen die resultierende Gewichtskraft.
Es ist also wichtig, die Differenz-auftriebskraft von etwa 1,3mg/cm³ mit
zu berücksichtigen.
Dori schrieb:> Hi,>> als Beispiele diese beiden auf Ebay angebotenen Waagen:>> Tragbare Schmuck Waage 0.001g Gold Waage Mini Digital Lcd Digitalanzeige> 100g> ➔ https://www.ebay.de/itm/313424751566
Achtung: "Maximale Kapazität: 50 g" (nicht 100g)
herbert schrieb:> Meine digitale Waage kann ich bis 5KG belasten und wenn ich Euro Münzen> als bekannte Gewichte benutze, dann passt das ziemlich genau. Die kann> man auch beliebig stapeln und so andere Messbereiche kontrollieren.
Meine Küchenwaage kann nur 2kg, auch diese passt mit Euromünzen sehr
gut. Geärgert habe ich mich über Nullpunktdrift nach dem Einschalten,
anstatt der CR2032 ist da seit ein paar Jahren nun eine LiIon mit einem
MCP1702 drin, laden nach 2 Jahren reicht.
Wolfgang schrieb:> Früher (tm) waren 5-Pfennigstücke (ziemlich genau 3.000g - nachgemessen)> für den Bereich nicht die schlechtesten Kalibriergewichte und relativ> preiswert.> Die Massen der heutigen Euro-Münzen besitzen nicht so schön glatte> Werte.
1
1ct2,30g
2
2ct3,06g
3
5ct3,92g
4
10ct4,10g
5
20ct5,74g
6
50ct7,80g
7
1€7,50g
8
2€8,50g
Geert H. schrieb:> Achtung: "Maximale Kapazität: 50 g" (nicht 100g)
Immerhin gibt es eine Angabe in der Beschreibung:
'Wiegefehler: ≤ 0,003'
Eigentlich egal, mi so einem Teil lose auf dem Tisch auf 3mg genau
wiegen zu wollen, klingt extrem sportlich.