Drehzahlsensor ==> Transistor schalten

Gast #6705532
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Hallo Zusammen,

ich möchte etwas E-Bike-artiges, auf etwas Pedelec-artiges umbauen.

Das heisst, einen Drehzahlsensor (denke Reedkontakt) mit 8 Magneten 
(alle 45deg) am Tretlager anbringen und einen Transistor oder 
Relaiskontakt durchschalten, wenn die Kurbel in Bewegung ist.

Es soll eine kleine, zuverlässige und günstige Schaltung werden.

Meine Idee: Mit der Reedkontaktspannung einen passenden Kondensator 
aufladen (über geeigneten Widerstand, zweiter, größerer Widerstand 
entlädt Kondensator auf Masse, wenn Reedkontakt nicht geschaltet. Damit 
erhalte ich beim Kurbeln eine Analogspannung, die zwischen Masse (wenn 
Reedkontakt offen) und Versorgungsspannung liegt (wenn Reedkontakt 
geschlossen).

Wenn jetzt nie der Fall auftreten würde, dass versehentlich der 
Reedkontakt genau auf der Magnetposition stehen würde, könnte ich mit 
dieser Spannung natürlich gleich einen Transistor durchschalten und wäre 
fertig.

Gibt es eine einfache Schaltung, mit der ich über eine 
Spannungs-Obergrenze einen zweiten Transistor in Reihe zum ersten 
sperren kann? Also bei 0V (Kurbel in Ruhelage, Reedkontakt offen) sperrt 
der erste Transistor und ab - sagen wir 10V bei 12V Versorgung - sperrt 
der zweite, so dass nur zwischen etwa 0.7V und 10V Durchgang durch beide 
Transistoren herrscht? Damit würde ich ja definitiv Bewegung 
detektieren.

So etwas wie ein NC (normally closed) transistor, den ich mit 
Spannungsteiler (etwa 14:1, damit bei 10V, etwa 0.7V abfällt - genaue 
Werte kann ich ja im Versuch dann testen) dann öffne?

Ein kleiner Hinweis würde mir reichen - ich bin wirklich Jahrzehnte aus 
diesem Thema draussen und alles kann ich jetzt auch nicht mehr neu 
lernen.

Kermit
Gast #6705545
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Nachtrag: und mit Printrelais ginge das ja einfach, da habe ich 
vermutlich nur das Problem, dass ich länger Rumprobieren muss und 
vermutlich einen größeren Kondendator verwenden, bis ich hier zwei 
stabile Drehzahlschwellen eingestellt habe. Außerdem klackerts halt.
Gast #6705554
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@Radfahrer, ja genau, so einen Sensor - DEN hätte ich natürlich nicht 
selbst gebaut, ich fürchte nur, die vorhandene Steuerung kann damit 
nichts anfangen; ich muss also eine vorhandene Signalleitung (vom z.B. 
Gasgriff) unterbrechen. Frag bitte nicht nach den genauen Umständen. Ich 
versuche zu retten was zu retten ist und würde für mich selbst so etwas 
nicht umbauen.
Gast #6705606
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H. H. schrieb:
> Ich würde statt des Reedkontakts ehr einen Hallsensor nehmen.

Das ist im Prinzip auch eine gute Idee. Meistens sind am vorderen Ritzel 
aber nur 4 oder 5 Streben zum auswerten. Das Auswerten der einzelnen 
Zähne wäre zwar am schönsten, ist aber auch am filigransten.

Ein handelsüblicher Induktivsensor wäre noch eine Möglichkeit. Der ist 
in einer Gewindehülse gekapselt und vergossen und gegen Dreck und 
Kettenfett unempfindlicher.
Gast #6705613
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@Helmut: ich verstehe zwar momentan nur halb den Diodenzweck und einige 
der Widerstände, aber ich denke mich mal rein und bis auf den pnp 
Transistor hab ich auch alle Bauteile und Oszi schon zu Hause. Brauche 
nur noch so ein weißes Steckbrett, dann leg ich los. Danke für die Mühe.

@H.H. der Hallsensor liefert ein saubereres Signal? Dann hilft mit der 
evtl. auch bei einem anderen Problem. Ich habe versucht ein 
Fahrradtachosignal (Reedcontakt) mit einem 10:1 Frequenz-Teiler IC auf 
ein kleineres Rädchen anzupassen, aber ich bekomme das Signal nicht 
sauber, oder entprellt genug hin. Ich versuche es auch damit. Danke!
Gast #6705630
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Mit einem Induktivsensor gingen ja dann evtl. auch die (zu dünnen?) 
Fahrradspeichen direkt. Puh - muss ich doch noch in Arduino Technik 
einsteigen, dann wäre das alles wohl kein Problem mehr. Analog und 
passiv/einfach mag ich aber lieber.

Kermit

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