Gast
#6715170
Ich hoffe ich bin hier mit meiner Frage richtig. Im Moment experimentiere ich mit einem TEENSY 3.2 und einem Analogboard. Leider habe ich noch fast keinerlei Erfahrung mit Digitaler Signalverarbeitung und wollte daher mit diesem Board mir etwas erarbeiten, da mir ein richtiger DSP einfach eine Nummer zu groß ist. Es gibt zu diesem Board das AUDIO SYSTEM DESIGN TOOL, mit dem man graphisch sein Signalpfad erstellen kann. Im Anhang habe ich gezeigt mit was ich mich da gerade so beschäftige. I2s2 ist der analoge Line Stereoeingang, welcher abgetastet wird und der rechte Kanal direkt auf dem i2s1 durch den DAC an den Kopfhörerausgang gelangt. Der linke Kanal wird mit einem Sinussignal (440Hz) gemischt und dem zweiten Kanal des DAC zugeführt. Alles wunderbar. Der Programmcode besteht aus einem generierten Programmteil durch das DESIGN TOOL und der Einstellung einiger Parameter, hier nur der Amplitude und der Frequenz des Sinus. Ein Hauptprogramm gibt es eigentlich nicht. Außer einem Delay passiert dort nichts. Dies bedeutet doch nun, dass das Sampeln des Audiosignals, die Sinuserzeugung und die Rückwandlung in das Analogsignal, parallel völlig losgelöst von meinem Hauptprogramm erfolgt. Wenn ich aber wie im unteren Bild gezeigt nach dem Mischer z.B. eine Signalbearbeitung einbauen will (hier einfach jetzt eine Verstärkung um 2) wie geht so etwas? Das Ganze läuft ja irgendwie durch den Abtasttakt getriggert ab, ich müsste also irgendwie ein Interrupt bekommen und dann auf die Daten nach dem Mischer zugreifen können um sie dann nach der Bearbeitung wieder in den „Datenstrom“ einschleusen können? Ist das jetzt alles kompliziert ums Eck gedacht oder kann man das so irgendwie machen. Wie gesagt, ich will das zunächst in kleinen Schritten verstehen und hoffe die Frage ist jetzt nicht ganz konfus. Besten Dank
