'Notruf' von einer Bekannten. Großes Meerwasseraquarium im Hausflur.
Kühlung an warmen Tagen mit Eiswürfeln. Das Wasser wird davon nicht
besser. Eiswürfel -> Abschöpfen -> neu ansetzen ist keine dauerhafte
Lösung.
In meinem Lager: Peltierelement (ca. 6-10A bei 12V je nach
Temperaturunterschied), CPU-Kühler. Aber wie läßt sich die Wärme aus dem
Meerwasser aufs Peltierelement bringen? Werkstoff, der die Fische nicht
tötet, angeblich Stahl 1.4529?
Wie groß soll das Peltierelement denn werden?
Wie viele Liter sind es und wie viel soll es kälter werden?
Um 1 Liter Wasser um 1K in einer Minute zu kühlen, braucht es 70W
"Kühlleistung".
Bei einem Wirkungsgrad von ~10% für ein Peltierelement sind das schon
einmal 700W für 1 Liter um 1K in einer Minute.
Nebenbei sind das dann auch 700W Wärme, die irgendwie abtransportiert
werden müssen...
Ich würde mich mal nach einem Durchflusskühler für Zapfanlagen
umsehen... Vielleicht findet man in den Kleinanzeigen etwas, das man
nutzen kann.
Helge schrieb:> Großes Meerwasseraquarium
Was ist "groß"? Und wie schnell erwärmt es sich? Mit diesen
Informationen kann man dann rechnen, wie viel Kühlleistung nötig ist und
ob dein Peltier-Elementchen überhaupt geeignet ist.
> Kühlung an warmen Tagen mit Eiswürfeln. Das Wasser wird davon nicht> besser. Eiswürfel -> Abschöpfen -> neu ansetzen ist keine dauerhafte> Lösung.
Eiswürfel in einen Beutel geben, bevor man es in das Aquarium schmeißt.
Oder Kühlakkus verwenden - die kann man einfach reinhängen und wieder
sauber herausholen.
Helge schrieb:> Kühlung an warmen Tagen mit Eiswürfeln. Das Wasser wird davon nicht> besser.
Man könnte das Eis ja auch in z.B.
Gefrierbeuteln einwerfen.
Sind dann sogar mehrfach verwendbar.
Welche Temperatur hat das Becken denn, was setht ggf. zum kühlen zur
verfügung und welche Temperatur soll erreicht werden?
Es gibt die Möglichkeit es durch die Wasseroberfläche zu machen mit
Ventilatoren da muß nur Wasser nachgefüllt werden, welches verdunstet.
Helge schrieb:> 'Notruf' von einer Bekannten. Großes Meerwasseraquarium im Hausflur.> Kühlung an warmen Tagen mit Eiswürfeln. Das Wasser wird davon nicht> besser. Eiswürfel -> Abschöpfen -> neu ansetzen ist keine dauerhafte> Lösung.
Als Notlösung Kühlakkus oder eingefrorene PET-Flaschen. Bei beiden
Varianten auf Dichtigkeit achten. Wenn weiter mit Eiswürfeln gekühlt
wird, dann Eiswürfel in Gefrierbeutel füllen, so weit wie möglich Luft
raus sauen und die Beutel wasserdicht verknoten (kann man auch als
zusätzlichen Schutz um Kühlakkus und Plastikflaschen machen).
> In meinem Lager: Peltierelement
Witzlos, keine vernünftige Kühlleistung.
Oder gleich kaltes Wasser, das mit ca. 10C aus der Erde kommt, mit einem
duennen Schlauch durch das Aquarium legen. Wenn am Ausgang des Schlauchs
die Temperaturdifferenz ca. 0,5K betraegt, ist der Durchfluss nahe an
optimal.
Oder im Keller ein tiefes Loch bohren und den Umlauf des Filters dort
drin kuehlen.
wendelsberg
Mein Vater hatte dafür einen alten Kühlschrank. Durch die Tür hatte er
Löcher für Schläuche gebohrt und im Kühlschrank eine Große Plastikwanne
mit Wasser. Drinnen war der Schlauch in Spiralen gewickelt.
Helge schrieb:> 'Notruf' von einer Bekannten. Großes Meerwasseraquarium im Hausflur.> Kühlung an warmen Tagen
Im Moment ist es doch gar nicht so warm.
Wie warm darf das Wasser denn werden?
Zusätzlich zu den beschriebenen Maßnahmen sollte man halt drauf achten
die Wohnung so kühl wie möglich zu halten damit erst gar kein
Kühlungsproblem entsteht
Also:
Tagsüber bei höheren Temperaturen Fenster zu, Bei Sonneneinstrahlung
Rollos runter oder wenigstens weisse halbtransparente Innenjalusien.
Nachts und frühmorgens gut lüften (Durchzug) wenns draussen kühler ist.
Rechtzeitig wens warm wird wieder Fenster zu!
Ich habs schon so oft erlebt dass Leute (im Büro oder auch daheim) im
Hochsommer bei Temperaturen bis 36°C aussen die Fenster sperrangelweit
offen hatten weil dann wäre "die Luft frischer".
Nein ist sie nicht! Wenn man bewegte Luft haben will dann benutzt einen
Ventilator.
Und wenn man tatsächlich mal lüften muss dann kurz Stoßlüften. Das gilt
für den Winter genauso wie für den Sommer.
Ich würde eher darauf setzen das Wasser beim Pumpen zu kühlen. Entweder
wirklich etwas aus dem Bereich Zapfanlage, oder einen kleinen
Campingkühlschrank modifizieren und das Wasser dort durchlaufen lassen
(Natürlich in Schläuchen...).
Einen Ventilator schräg über die Wasseroberfläche pusten lassen bringt
bei mir ca. 3-5° Temperaturverringerung.
Eventuelle Abdeckungen welche die Luftzirkulation behindern entfernen.
Zimmer lüften und Aquarium mit Osmosewasser nachfüllen.
Hallo
Sven schrieb:> Mein Vater hatte dafür einen alten Kühlschrank. Durch die Tür hatte er> Löcher für Schläuche gebohrt und im Kühlschrank eine Große Plastikwanne> mit Wasser. Drinnen war der Schlauch in Spiralen gewickelt.
In Professionell gibt es sowas genau für den Zweck Meerwasseraquarium.
Und ja natürlich wird die entzogene Wärme + die Verlustleitung des
Kompressors und des Kompressormotors nach irgendwo abgegeben - bei
verträglichen Aufwand halt in den Raum wo sich das Kühlaggregat
befindet...
Und ja:
Wie jeder Kühlschrank ist der Energieumsatz ("Stromverbrauch" auch wenn
es das eigentlich garnicht gibt...) recht hoch und wirklich leise
Kühlaggregate die über Jahre sicher laufen kosten generell immer ein
"wenig" mehr.
Ist es dann noch direkt als "Aquarienkühler" gedacht werden gerne noch
mal Preisaufschläge genommen - denn der Meeresaquaristiker der sowas
benötigt hat ja generell viel Geld zur Verfügung... ;-)
Meerwasseraquaristik ist und war nicht billig - sowohl was die
einmaligen als auch laufenden Kosten angeht - zumindest wenn es von der
Größe und den Pfleglingen so langsam richtig interessant wird und
downsizing auch in diesen Hobby kein Spaß macht... Mehr und schöner
immer, weniger und langweiliger... nimmer! ;.)
Das sollte der Bekannte aber auch wissen.
Eventuell muss er halt seinen Besatz anpassen - nicht alle
Meeresbewohner haben die gleichen hohen Ansprüche bzw. geringen
Toleranzbereiche - dumm halt das diese Bewohner meist auch nicht so
interessant und ansprechend sind.
Fischli
Daß dieses Hobby teuer wird, hat sie dann auch festgestellt :-)
Die Eisflaschen-Methode werde ich mal durchreichen. Das Aquarium ist ca.
1,5 x 0,6 x 0,6m groß. Sind wohl auch empfindliche Meeresbewohner drin,
Anemonen (?) Korallen (?) jedenfalls so Viecher die Korallenriffe bauen
zum Beispiel. Aquarisikforen durchgesucht, scheint schwieriges Thema zu
sein. 20-24° glaubich wären gut, muß noch mal nachfragen. Wärme geht idR
durch Verdunstung raus, gleicht den Eintrag über Licht aus. Reicht in
den letzten Tagen aber nicht mehr aus.
Dachte jetzt das Prinzip Autokühlbox da dranzupappen als Unterstützung.
CPU-Kühler mit Kupferkern zur Wärmeabfuhr dürfte den Wirkungsgrad
gegenüber den da drin häufig verwendeten Billigkühlkörpern verbessern.
Problem ist aber die Wärme an das Pelztier zu bekommen, ohne daß gelöste
Metalle die Meerwasserchemie beeinträchtigen.
Erschwerende Randbedingung: Für "Großtechnik" wie Kühlschrank ist kein
Platz. An beiden Seiten des Aquariums sind direkt Türen, 10cm würden
gehen. Im Gestell drunter ist noch ein wenig Platz.
Helge schrieb:> Kupferkern
Kupfer Salzwasser und empfindliche Lebewesen.
Tolle Kombi.
Helge schrieb:> Dachte jetzt das Prinzip Autokühlbox da dranzupappen als Unterstützung.> CPU-Kühler mit Kupferkern zur Wärmeabfuhr dürfte den Wirkungsgrad> gegenüber den da drin häufig verwendeten Billigkühlkörpern verbessern.
Und eine Wirkungsgradverbesserung von 8% auf 9% ist genauso toll.
Ganz zu schweigen, dass die Kühlleistung wahrscheinlich um einen Faktor
50 zu niedrig ist.
Deine Ideen in allen Ehren, aber sie taugen NIX!
Tom schrieb:> nenneswert was kühlen
Meine DIY 5V Autokühlbox reicht. Hatte einen Garmin-Lader (3A max)
übrig. Bei 12V war das Ding auch nicht wesentlich besser.
Hallo
schau dir, bzw. besser die Bekannte, mal einige "Backgroundvideos" zu
größeren Aquarienanlagen- inbesondere halt Meerwasser- an.
Da nimmt die für den Betrachter im allgemein "unsichtbar" gehaltene
Technik durchaus genauso viel Platz wie das eigentliche "Nutzaquarium"
ein und produziert durchaus auch einen deutlich wahrnehmbaren
Geräuschpegel (Eiweisabschäumer, Strömungspumpen, Kühler der Beleuchtung
- auch oder besonders bei LED Beleuchtung, Filterbecken,...).
1,5m * 0,6m * 0,6m ist zwar nicht riesig aber doch schon ein richtig
ernsthaftes Maß was rein von der Größe schon so einiges bietet was den
Besatz angeht - aber halt auch in etwa noch mal ebenso viel Platz wird
für die "unsichtbare" Technik benötigt.
Nur in ganz klein (und entsprechender Besatz) oder ganz groß sieht das
Verhältnis etwas besser auch - mit Groß ist dann aber auch wirklich Groß
gemeint...
Mir würde die sichtbare Technik gefallen (weil für mich mindesten so
interessant wie die eigentlichen Aquareinbewohner) aber da gehöre ich
wohl zu einer Minderheit (und habe sowieso leider noch ? kein
Meerwasseraquarium).
Fischli
Da würde ich ja mal in einem Aquarianer Forum fragen,
https://www.meerwasserforum.info/ z.B.
Ein Meerwasser Becken anzuschaffen ohne den Platz für die Technik ist
natürlich suboptimal.
Fischli
Udo S. schrieb:> Kupfer Salzwasser und empfindliche Lebewesen.> Tolle Kombi.
Udo es handelt sich um einen Laien - da ist Ironie nicht so angesagt:
Nein: Gelöstes Kupfer ist ein "Gift" in der Aquaristik und gerade
niedere Lebewesen (die heißen tatsächlich so) reagieren darauf sehr
empfindlich.
Meereswasser ist - man will es gar nicht glauben- eine ziemlich
aggressive Flüssigkeit was so ziemlich alles Metallische korrediert.
Fischli
Die eine Seite des Untergestells (ca. 80cm hoch) ist komplett voll mit
Pumpen und Abscheidern und allen möglichen Kram, der mit Wasser zu tun
hat. Auf der anderen Seite ist noch ein wenig Platz übrig, schätze so
50x50x25cm. Da drüber sind Netzteile, Regler, Luftpumpe.
Schlaumaier schrieb:> Oder fertig kaufen.
...
Fischli schrieb:> Meereswasser ist - man will es gar nicht glauben- eine ziemlich> aggressive Flüssigkeit was so ziemlich alles Metallische korrediert.
Würde sich der Kühler aus dem link für empfindliches Meeresgetier
eignen?
Hallo
na dann:
"Lustiges" quetschen und Improvisationstalent ist angesagt...
Sieht dann wahrscheinlich "interessant" aus und die
Wartungsfreundlichkeit dürfte übersichtlich sein - kann aber
funktionieren wird aber immer anstrengend bei notwendigen
Wartungsarbeiten und Reparaturen sein.
Für den Bastler und viele hier im Forum mag das i.O. gehen bzw. macht
die sache erst richtig interessant.
Ich bezeifele aber das die meisten Aquarianer und erst recht die viel zu
wenigen Aquarianerinnen daran ein interesse haben.
Solche "Probleme" erschlägt man nun mal am besten mit Platz und nochmal
Platz und dann auch noch mit Geld...
Fischli
oder man erschlägt das Aquarium :) Sagt jemand der endlich ein 5000 L
Becken entsorgt hat.
Das musste aber mehr geheizt als gekühlt werden. Hier war ein kleines
Klimagerät im Technikraum, das war aber schon lange ausser Betrieb und
ist total verrostet.
Eventuell reicht ja eine Raumluftkühlung mit einem transportablem
Kühlgerät.
Als Notlösung folgendes.
Die Eiswürfel in einen GUTEN Gefrierbeutel tun, und mit billigen Salz
großzügig einreiben.
Dann den Beutel ins Wasser legen.
Hält länger als die Eiswürfel so ins Wasser zu schmeißen. Das Salz
erhöht die Kälte. Am besten vor den Ausfluss des Filters hängen damit
die Wasserbewegung die Kälte verteilt.
Und es soll sich beeilen. Am Wochenende wird es bis 29 °C im Schatten.
Schlaumaier schrieb:> Das Salz erhöht die Kälte.
Ich befürchte, das verringert nur die Schmelztemperatur. Die benötigte
Energie, mit wie ohne Salz, wird die gleiche sein.
Helge schrieb:> Peltierelement (ca. 6-10A bei 12V
Vollkommen witzlos, es sei denn du kühlst ein Schnapsglas. Besser einen
Umwälzschlauch durch einen Kühlschrank legen
Behelfsmässig ein paar Eimer abschöpfen, im Kuhlschrank kühlen und
wieder reinschütten.
Eiswurfel gibt es im Supermarkt in Tüten. Einfach die verschlossene Tüte
reinwerfen.
Mehr Wumms hat Trockeneis vom Bierbrauer, auch flüssiger Stickstoff.
Natürlich nicht ins Becken.
Helge schrieb:> Kühlung an warmen Tagen mit Eiswürfeln.
Nicht kleckern, sondern klotzen! Ich dagegen würde einen Brocken
Trockeneis (CO-Zwei) ins Meerwasseraquarium hineinwerfen.
Salz müßte gehen. Lösungskälte.
Vielleicht Salz + Eiswürfel in eine 1l Eisteeflasche, die sind gut dicht
und haben eine große Öffnung.
Dazu mal schauen, was ich an PC-Lüftern zamstecken kann für
Verdunstungskühlung. Zum Glück habe ich hier einen salzwasserfesten NTC
liegen, vielleicht läßt sich noch ne simple Regelung bauen auf die
Schnelle.
Wenigstens bis es eine wirklich gute Lösung gibt.
Tom schrieb:>>Dachte jetzt das Prinzip Autokühlbox da dranzupappen als Unterstützung>> Und hast du damit schon einmal nenneswert was kühlen können??> Ich nicht.
Steht doch in der Anleitung drinn, zumindest sollte es. "Taugt nur zum
Kühlhalten, nur Vorgekühltes in die Box geben" oder so ähnlich. Und das
tun sie dann meisten auch recht gut ... bei Zimmertemperatur .
fugu_sushi schrieb:> Helge schrieb:>> Kühlung an warmen Tagen mit Eiswürfeln.>> Nicht kleckern, sondern klotzen! Ich dagegen würde einen Brocken> Trockeneis (CO-Zwei) ins Meerwasseraquarium hineinwerfen.
Ich sehs schon vor Augen: Ein Fisch schwimmt durch ein 'Wasserloch' und
stirbt am Kälteschock.
Der WAF bei dem dadurch entstehendem Hexenwerk, dürfte auch recht gering
ausfallen.
fugu_sushi schrieb:> Nicht kleckern, sondern klotzen! Ich dagegen würde einen Brocken> Trockeneis (CO-Zwei) ins Meerwasseraquarium hineinwerfen.
Klar, weil die Lebewesen da drin ja so gut in Kohlensäure gedeihen.
Der Thread ist inzwischen echt für den Mülleimer, nur noch Trolle
unterwegs.
Udo S. schrieb:> Klar, weil die Lebewesen da drin ja so gut in Kohlensäure gedeihen.
Einige Becken haben eine Co2-Anlage an Düngung.
Es gilt dabei wie bei fast allen Dingen auf der Welt. Die Menge machts.
Genau so wie man am trinken von Wasser sterben kann (liegt glaub ich bei
6-8
Liter Maximalaufnahme).
Kühlboxen sind MIST . Die sind wenn es gute sind, gut gepolstert und
lassen die Kälte nicht raus. Sogenannte Kühlakkus halten/Erzeugen die
Kälte. Die mit 12 Anschluß haben ein PC-Lüfter im Deckel der die Kälte
verteilt. DAS WARS. Eine mit Kompressor liegt in der 200 Euro +
Preisklasse.
Ich habe mir fürs den Roller selbst eine gebastelt. 1 Kühltasche
genommen, den Griff abgeschnitten, 2 Kühlakkus rein, und dann 2
Cola-Flaschen rein, die Tüte umgeknickt und das wars. Hat bei 34°C im
Schatten in der prallen Sonne im Kofferraum hinten 5 Std. gehalten.
Die mit Wasser gefüllten Kühlakkus kann man auch Problemlos ins Becken
schmeißen (es gibt auch andere mit Kühlmittel, die besser nicht)
OT
Tom schrieb:> mit 5V und 3A also 15W kommst du nicht weit
Bei meiner DIY Kühlbox (Zwischenraum mit rosa Dämmplatten gefüllt)
reichen ca. 9-12W Peltier für >20° Temperaturunterschied. Die beiden
Lüfter brauchen auf 7-9V zusammen noch mal knapp 1W und hängen zwischen
Batterie+ und Peltier.
Der durchschnittliche Verbraucher kauft sich halt so ein Ding und ärgert
sich über leere Batterie und warme Cola, ist klar.
/OT
Hauptproblem ist der zu geringe Sauerstoffgehalt von zu warmem Wasser.
Irgendeine Trockeneiskühlungsmaßnahme auch außerhalb des Beckens erhöht
den CO2-Anteil in der Umgebungsluft, damit noch niedrigere
Sauerstoffaufnahme im Becken. Das fällt aus, selbst als Notmaßnahme.
Helge schrieb:> Bei meiner DIY Kühlbox (Zwischenraum mit rosa Dämmplatten gefüllt)> reichen ca. 9-12W Peltier für >20° Temperaturunterschied. Die beiden> Lüfter brauchen auf 7-9V zusammen noch mal knapp 1W und hängen zwischen> Batterie+ und Peltier.> Der durchschnittliche Verbraucher kauft sich halt so ein Ding und ärgert> sich über leere Batterie und warme Cola, ist klar.
Mag ja sein, aber welche Menge an Getränken bekommst du mit der Box
gekühlt? Nur mal so zum Vergleich - das Aquarium, um das es geht, ist
15x6x6 dm³ groß, enthält also 540 l. Das wäre die Kleinigkeit von über
1000 Bierflaschen...
>9-12W Peltier für >20° Temperaturunterschied
Also wenn es 25° hat, kannst du mit 12W das auf 5 Grad herunter kühlen?
Ich hatte mal einen Kühlschrank für zu Hause im Einsatz mit Peltier und
der Unterschied zur Umgebungstemperatur war marginal..dabei lief der
sogar mit Netzstrom.
Nennenswerte Änderung brachte nur der Austausch durch einen
Minikühlschrank mit Kompressor
malsehen schrieb im Beitrag #6719803:
> Ah, "Spezialist" der Thermodynamik bist Du auch?
Nein. Aber ich sehe TV. Und ich lese Testberichte. Und ich bilde mich
weiter. Allerdings sehe ich sehr wenig Youtube. ;)
Davon abgesehen hatte meine Mutter so ein Mistding damals fürs Freibad.
Das hielt die Dose Cola kaum 2 Std. kalt.
Helge schrieb:> Der durchschnittliche Verbraucher kauft sich halt so ein Ding und ärgert> sich über leere Batterie und warme Cola, ist klar.
Wenn sie denn Stromanschluss in irgend einer Form hat. Unsere damals
hatte KEINEN.
Und ich habe bei "den üblichen Verdächtigen" noch keine Kühlbox mit
Peltier-Elementen gesehen.
Deshalb halte ich auch 1-2 Kühltaschen (50 Cent bei Kaufland) für die
bessere Lösung.
Ohne Kompressor hat eine Kühlbox zu wenig Leistung.
Für 1m³ Wasser wird die auch zu klein sein von der Leistung her. Ein
Bekannter hat die Maschinerie im Hühnerstall versteckt. Wenn jetzt schon
kein Platz für die Anlage ist, ist das Ganze eine Fehlplanung.
>noch keine Kühlbox mit Peltier-Elementen gesehen.
Warum? Das hatten wir schon vor 20 Jahren als Kinder bei der
Urlaubsanreise dabei. Hauptsächlich haben das aber die Kühlakkus die 6
Stunden bis zum FeWo Kühlschrank gekühlt. Das ging einigermaßen..aber
nur, weil der Inhalt eh schon kalt war
Matthias L. schrieb:> Mag ja sein, aber welche Menge an Getränken bekommst du mit der Box> gekühlt? Nur mal so zum Vergleich - das Aquarium, um das es geht, ist> 15x6x6 dm³ groß, enthält also 540 l. Das wäre die Kleinigkeit von über> 1000 Bierflaschen...
Der zweite wesentliche Unterschied ist, dass man mehr als 2m² nicht
isolierte Oberfläche zur Umgebung hat. Und kühlen muss man das Aquarium
ja nur dann wenn die Umgebung wärmer ist.
Deshalb auch mein Hinweis oben das es am Wichtigsten ist die
Umgebungstemperatur so niedrig wie möglich zu halten, aber daruaf ging
der TO ja nicht ein.
Matthias L. schrieb:
> Mag ja sein, aber welche Menge an Getränken bekommst du mit der Box> gekühlt? Nur mal so zum Vergleich - das Aquarium, um das es geht, ist> 15x6x6 dm³ groß, enthält also 540 l. Das wäre die Kleinigkeit von über> 1000 Bierflaschen...
Bei der Größe sind Eiswürfel lächerlich. Es braucht normal Ewigkeiten
bis da eine nennenswerte Temperaturänderung stattfindet.
Mein Becken damals hatte 600 Liter. Das einfachste das zu Kühlen ist, 30
% Wasser ablassen und dann eiskaltes Wasser nachfüllen. Ein 30%tigen
Wasserwechsel habe ich alle 2-3 Woche eh gemacht. Meist mit den
Schlammsauger als Ansaugstutzen. Da kann man dann prima Fisch-aa mit
entsorgen und der Nitrat-Wert bleibt in normalen Rahmen.
Falls das Becken an der falschen Stelle steht wirkt ein gutes Handtuch
Wunder. Was im Sommer dann auch die Algenbildung minimiert.
OT
Tom schrieb:> Ich hatte mal einen Kühlschrank für zu Hause im Einsatz mit Peltier und> der Unterschied zur Umgebungstemperatur war marginal
Kenne ich, hatte ich. Vorne Fenster drin, praktisch keine Dämmung.
Ich hatte meine Kühlbox mit gutem Grund mit diesen Dämmplatten
ausgerüstet. Moderne Bautechnik erlaubt unglaublich gute Werte bei
geringer Wandstärke. Die Preisklasse von Kompressorboxen hat häufig auch
bessere Dämmung verbaut.
/OT
Ich dachte, Peltier wäre fürs Aquarium noch tragbar, weil die Differenz
der Temperaturen Wasser zu Luft bei max. 10K liegt. Wenn es bessere
Lösungen für das empfindliche getier gibt, immer her damit.
Schlaumaier schrieb:> 30 % Wasser ablassen und dann eiskaltes Wasser nachfüllen
Sie macht immer einen ziemlichen Aufwand mit dem Wasser, filtern und
ruhen lassen und noch irgendwelche Tropfen da rein. Keine Ahnung ob
jetzt so eine gute Idee ist.
Helge schrieb:> Sie macht immer einen ziemlichen Aufwand mit dem Wasser, filtern und> ruhen lassen und noch irgendwelche Tropfen da rein. Keine Ahnung ob> jetzt so eine gute Idee ist.
Müssen muss sie es hin + wieder. Sonst gehen die Nitratwerte durch die
Decke.
Aber wenn man so ein Aufwand macht, dann sollte sie halt sich ein
Durchlaufkühler (so was wie im Link von mir oben) kaufen. Der löst so
Probleme. Mit eine Eheim-Kopplungsystem kann man den schnell gegen den
Durchlaufheizer austauschen.
Trotz des Geschreis würde ich ein Pelztier verwenden.
Natürlich ist es ungeeignet ein 100L Becken mit 80°, in vernünftiger
Zeit, abzukühlen - aber, das ist ja nicht der Normalfall.
Aus meiner Sicht normal währe:
Eine Umwälzpumpe die ständig läuft. Notfalls Temperaturgesteuert.
Ein Pelztier, auf einem Metallblock (Aquaristen Fragen welches Metall).
Eine Bohrung durch den Block und vorne und hinten ein Gewinde/Anschluss
dran.
Einen Schlauch rein und einen Raus (Kreislauf - kein Wasserwechsel).
Es kann nicht schaden, wenn so Zubehör wie Filter usw. verwendet werden.
Auch wenn Pelztiere, was die Kühlleistung betrifft, meist richtige
Schlaffies sind, ergibt sich die Kühlleistung durch die Zeit. Notfalls
25 Stunden pro Tag kühlen.
Übrigens: Hast Du mal danach gesehen, wo genau die Hitze herkommt.
Eine Umstellung auf LED und Konsorten kann hier wahre Wunder bewirken.
Ich kenne nur Aquarien, in denen eine Heizung hängt. Ist die vielleicht
im Eimer? Bzw. deren Regler?
Sebastian S. schrieb:
...
> Übrigens: Hast Du mal danach gesehen, wo genau die Hitze herkommt.> Eine Umstellung auf LED und Konsorten kann hier wahre Wunder bewirken.> Ich kenne nur Aquarien, in denen eine Heizung hängt. Ist die vielleicht> im Eimer? Bzw. deren Regler?
Wie warm wird es denn im Technikabteil, wo Elektrik und Filter
untergebracht sind? Vielleicht mal bei offenen Türen einen Ventilator
ausprobieren.
Arno
Die mit dem Aquarium gelieferten HID-Lampen wurden gleich in die Ecke
gestellt und gegen eine programmierte LED-Leiste ersetzt. Die hängt dank
Optik auch hoch genug überm Becken. Das sind aber immer noch so 300W
(500W max).
Im Technikabteil ist so ein Schaumdings, das produziert Schmodder und
nebenbei feucht-kühle Luft.
Bei telemeter wird nichts gesagt zur Salzwasserbeständigkeit. Die
Schlauchanschlüsse der abgebildeten kleineren Module dürften in kurzer
Zeit die Fische vergiften.
Hallo
Helge schrieb:> Im Technikabteil ist so ein Schaumdings, das produziert Schmodder und> nebenbei feucht-kühle Luft.
Das ist der Abschäumer (kein Witz der wird so bezeichnet) - ja sieht
nicht sehr appetitlich aus, obwohl es "früher" wohl noch schlimmer
ausgesehen haben soll, neben so manch anderen (vorgeschobenen? man muss
ehrlich zu sich selbst sein...) Gründe auch einer der Hauptgründe warum
ich trotz eindeutig vorhandener Begeisterung es bisher nicht zum
Mehrwasseraquarium (mit "richtigen" Fischen und Lebendgestein) geschafft
habe.
Warum müssen eigentlich alle (!) interessanten Hobbys so teuer sein und
einen meist auch viel Verantwortung aufdrücken ?
Leistungsstricken, Puzzel, Brettspiele und Kartoffeln anbauen machen
mich leider so überhaupt nicht an ;-)
Fischli
Nochmal: Der TO schreibt von 540 l. Um die vo aufgeheizten 28°C auf
freundliche 24°C herunterzukühlen, braucht es nach dem oben bereits
geposteten Tool: Beitrag "Re: Meerwasser kühlen"
schlappe 2500 Wh, also bei dem 300W-Kühler (der angeblich optimistisch
290W für die Kühlung verwendet) immerhin 8 Stunden. Nur - das ist ein
Peltier-Gerät, den Wirkungsgrad von 97% glaube ich im Leben nicht! Bei
zweistelligen Kühlleistungen brauch man gar nicht mit dem Rechnen
anzufangen...
Während des Kühlens wird ja auch wieder Wärme von außen zugeführt, man
muss also schneller kühlen als die Umgebung heizt.
Ja, die Physik ist manchmal doof und gnadenlos, zugegeben.
ei, ei ei....
Solch ein Aquarium kommt ja nicht ohne Filteranlage aus.
Ergo ist da schon ein externer Kreislauf vorhanden.
Wie wäre es denn, diesen Filterkreislauf zusätzlich noch durch einen
Wärmetauscher laufen zu lassen.
Kommt auf die Grösse des Aquariums an, ich denke da an einen Bierkühler,
den gibt es sowohl als Trockenkühler, alsauch als Nasskühler, braucht
man nur das Zirkulationswasser (anstelle Bier) durch die Kühlschlange
laufen lassen. Fertich.
Bastelwütige können auch ein altes Kühlschrankaggregat so umbauen, dass
die Kühlplatte in einem Wasserbad liegt und der Wärmetauscher in Form
einer Kupferrohrspirale ebenfalls im Wasserbad liegt.
Whatayathinkabout?
Helge schrieb:> Bei telemeter wird nichts gesagt zur Salzwasserbeständigkeit. Die> Schlauchanschlüsse der abgebildeten kleineren Module dürften in kurzer> Zeit die Fische vergiften.
Du bist ein Held. Man betreibt den Tauscher mit Wasser/Glykol, welches
als Schlange durch das Aquarium geht.
Mann Mann Mann...
Udo S. schrieb:> Der Thread ist inzwischen echt für den Mülleimer, nur noch Trolle> unterwegs.
Salzwasser vertragende Pyranias loesen das Problem im Sinne der
Klimaagenda. So ein Aquarium ist unsinniger Energieverbrauch und
Belegung von Wkohnraum. Wenn er was Lebendes in seiner Wohnung haben
moechte, es gaebe genug ohne Wohnung.
Es gibt zwar zum Kuehlen kleine Minikompressoren, die sind aber so
teuer, dass es billiger ist eine fertige Kuelbox mit Kompressor fuers
Camping zweckzuentfremden.
Wärmetauscher sind nicht mein Fachgebiet. Sowas weiß ich einfach nicht.
Das einzige, was ich bis jetzt leidlich sicher herausgefunden habe, ist,
daß es wohl nur eine ausreichend sichere Stahlsorte für Meerwasser mit
empfindlichen Lebewesen geben soll. Eben Edelstahl 1.4529, und nicht mal
dabei bin ich mir ganz sicher. Deshalb frag ich ja.
Roland E. schrieb:> Man betreibt den Tauscher mit Wasser/Glykol,
Oder 40% Wodka. Wenn der Tauscher ein Leck haben sollte, machen die
Fische richtig Party. ;o)
Ihr vergisst das das Becken 540 Liter hat.
Das ist kein Putzeimer. Für so was hat man eine spezielle Versicherung
damit die Wasserschäden bezahlt werden.
Man kühlt so ein Becken nicht runter. Das ist Unsinn pur.
Man stellt es (wenn sie neu sind) mit der richtigen Mischung aus den
Wasserhahn (Heißwasser nutzen) halbwegs ein. Selbst beim Wassertausch
versucht man die Temperatur halbwegs einzustellen.
Die Kühl/Heizanlage soll dann nur die Temperatur *HALTEN und NICHT
ÄNDERN". Größere Änderungen (über ein 1 °C) können dann schon mal > 24
Std. dauern.
Eine schneller Variante würde zu Thermozonen führen und das könnte die
Fische schädigen, oder gleich kochen/einfrieren.
Schon mal in der Badewanne Heißwasser nachlaufen lassen. Das dauert
seine Zeit bis das Wasser wieder warm wird. (Und die hat nur 180 Liter -
Verdrängung durch euch selbst).
Der Vorteil großer Becken ist halt das sie auch Säuremässig (PH KH
Nitrat etc.) nicht so schnell "umkippen". Sie sind also einfach zu
handhaben als ein 60 Liter Becken.
Und ich rede da aus Erfahrung. Meine 3 kleinen Becken musste ich dauern
testen, das Große nur 1 x die Woche. Ist aber auch eine Frage wie zickig
die Fische sind. Die total überzüchteten z.b. Black-Mollys waren zickig
ohne Ende.
Glycol braucht man doch nur wenn man unter 0°C kühlen will, was hier ja
garnicht gefragt ist.
Erst sollte man mal ermitteln wie hoch die Kühlleistung eigentlich sein
soll.
also: Wie groß ist das Wasservolumen?
Wie groß ist das Delta-T? Damit ist der Temp-Unterschied zwischen Innen-
und
Außentemperatur gemeint.
Wie groß ist die gesamte Oberfläche des Aquariums?
Wie groß ist der U-Wert der Scheiben?
Wie groß darf die Hysterese sein?
Wenn alle diese Fragen beantwortet sind, weß man auch wieviel
Kühlleistung notwendig ist.
Schlaumeier, du hast vielleicht Ahnung vom Gänse frisieren und Hühner
beschlagen, aber nicht von Meerwasser Aquaristik und auch nicht vom
programmieren. Deine Beiträge werden immer absurder.
Mache mal eine ordentliche Skizze von dem Aquarium, mit dem Platz, den
Anlagen (Pumpe, Filter) und der Beleuchtung. Es gibt gar nicht so wenig
Aquariumsbesitzer, die erwärmen durch falsche Abwärmeführung des
Equippments das Aquarium viel mehr als die Umgebungstemperatur.
Das wird sonst viel zu sehr ein Ratespiel, bzw. trollen macht dann nicht
nur mehr Spaß, sondern hätte größere Chancen per Zufall die Stelle zu
finden, wo es hapert.
A) das Aquarienwasser einfrieren.
B) berechnen, wie viele Würfel man pro Grad braucht.
C) messen, wie viel Grad es sich pro Tag erwärmt (abhängig von
Lufttemperatur)
D) einmal täglich die nötige Menge Eis reinwerfen.
realistisch?
Ein Nachbar hatte unterm Flachdach 1200L Meerwasserbecken und die
Temperaturen hier bis 39°C nur mit einer Klimaanlage senken können. Das
hatte er dann alles abgeschafft, wurde zu kostspielig.
Wenn wirklich die Temperaturen im Becken gesenkt werden sollen mit
weniger Kosten hilft es nur das Becken gut einzupacken wie es in einer
Gefriertruhe oder im Kühlschrank ist so das man die Fische nicht mehr
sieht.
Keine Ahnung ob es mehrfach Thermoverglasung für Aquarien gibt.
Statt dem Stahl, bei dems fraglich ist, obs den als Rohr irgendwo zu
kaufen gibt, würd ich lieber Titan für den Wärmetauscher nehmen. Ist
zwar recht teuer, aber das gibts mit Sicherheit als Rohr und
schliesslich sind Schego Heizer ja aus Titan gefertigt, sollten also
auch unschädlich für alles was da kreucht und fleucht sein. Ich würde
einen grossen Behälter, Bierkeg oder ähnliches in einen Kühlschrank
stellen und damit den Kühlteil betreiben.
Und vor allem nicht so stark heizen wie bisher.
Johannes S. schrieb:> Schlaumeier, du hast vielleicht Ahnung vom Gänse frisieren und Hühner> beschlagen, aber nicht von Meerwasser Aquaristik und auch nicht vom> programmieren. Deine Beiträge werden immer absurder.
O.k.
Wenn du das meinst. Ich hatte fast 20 Jahre ein 600 Liter Becken, 1 90
Liter und 4 kleine Aufzuchtbecken.
Der einzige Unterschied ist, das meine Becken Süßwasser waren.
Da wir hier aber nicht über die Besonderheiten des Wassers reden,
sondern über Wasserthermik und die Auswirkungen auf Fische habe ich
Ahnung.
Von den Besonderheit der Wasserqualität eines Meerwasserbecken habe ich
keine Ahnung, dafür aber mehr als genug Wissen über die benötigte
Wasserqualität bei Süßwasser. Was meinst du warum ich ein 90 Liter
Becken extra hatte. ??? Weil die Fische darin im 600 l Becken keine 24
Std. überlebt hätten und umgekehrt.
Ach und von programmieren habe ich so viel Ahnung, das ich mit meiner
Software mir die Becken leisten konnte ;)
Und nochmal man senkt nicht die Temperatur in einen Becken, sondern man
versucht die Temperatur zu halten.
Das ist was ganz anders. Und das halten kosten i.d.R. wenig Energie.
Die Heizstäbe z.b. brauchen auch Ewigkeiten bis sie die Becken um einige
Grad zu erhitzen weil die natürliche Wassertemperatur gegensteuert.
Also füllt man das Wasser in einer ca. Temperatur ein, macht den
Heizstab an, und er regelt das dann ein und hält die Temperatur stabil.
Bei einen Wasserwechsel bei mir (besagte 30 %) hatte ich nach 2 Stunden
nur 0.8 Grad Abweichung und nach 6 Std. war die Temperatur wieder O.K.
Dieter D. schrieb:> Ratespiel
löst sich glatt auf, wenn man einfach mal alles liest.
Schlaumaier schrieb:> das halten kosten i.d.R. wenig Energie
Ganz wunder Punkt. Ich bin da vielleicht 5 mal im Jahr zu besuch. Ich
kann die Temperatur an der Stelle im Hochsommer schlecht abschätzen.
Vermutung grob bisher ca. 30°C. Aber jetzt heizt die Aquariumtechnik
zu..
Uli S. schrieb:> Titan für den Wärmetauscher
Sehr guter hinweis. Das scheint wirklich ungefährlich zu sein.
Schlaumaier schrieb:> Johannes S. schrieb:>> Schlaumeier, du hast vielleicht Ahnung vom Gänse frisieren und Hühner>> beschlagen, aber nicht von Meerwasser Aquaristik und auch nicht vom>> programmieren. Deine Beiträge werden immer absurder.>> O.k.>> Wenn du das meinst. Ich hatte fast 20 Jahre ein 600 Liter Becken, 1 90> Liter und 4 kleine Aufzuchtbecken.>> Der einzige Unterschied ist, das meine Becken Süßwasser waren.
Das ist nicht einfach der einzige Unterschied, sondern der wichtigste,
da gewaltige. Meerwasser-AQ sind viiiel energieintensiver als
Süßwasser-AQ. Das fängt bei der nötigen starken Durchströmung an, was
deine These von Temperaturzonen widerlegt, und hört dann mit der extrem
starken Beleuchtung auf, welche praktisch das ganze kleine Ökosystem
dort am Laufen hält.
Die Fische, Garnelen bis hin zu den ebenso heterotrophen Mikroorganismen
produzieren jede Menge "Abfälle" die dann von den Korallen und Algen mit
Hilfe von Licht genutzt werden. Gerade früher war das ein riesiges
Problem, da selbst Entladungslampen noch jede Menge Wärme abstrahlten.
Und auch bei LEDs ohne Wärmeabstrahlung landet der Großteil der
Strahlung im Becken am Ende als Wärme, die irgendwie weg muss.
Recht hast du natürlich mit der großen thermischen Trägheit. Wasser an
sich hat eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität, so ein halber m³ dann
entsprechend einiges. Wärmetauscher sind keine endgültige Lösung des
Problems, sondern verlagern es. Wie der Name es schon sagt, landet die
Wärme am Ende irgendwo anders und muss dort dann trotzdem auch an die
Umgebung angeführt werden.
Die Verdampfungsenthalpie zu nutzen ist da wohl die einfachste und
sinnvollste Methode, wenn man durchs Lüften das Wasser leicht
rausbekommt.
Helge schrieb:> Kühlung an warmen Tagen mit Eiswürfeln. Das Wasser wird davon nicht> besser. Eiswürfel -> Abschöpfen -> neu ansetzen ist keine dauerhafte> Lösung.
Das bedeutet: Statt Meerwaser kühlen, Kühlwasser mehren.
Man könnte das Becken mit gefrorenem Fischfilet füllen. Dann hat man
beides erreicht:
-Kühles Wasser
-Frischer Fisch
Mit kleinen 12V Lueftern fuer genuegend Verdunstungskaelte zu sorgen,
waere der erste Loesungsansatz.
Helge schrieb:> Aber jetzt heizt die Aquariumtechnik zu..
Weist bereits auf Aufbaufehler hin. Daher waere eine Skizze sinnvoll.
Helge schrieb:> Dieter D. schrieb:>> Ratespiel> löst sich glatt auf, wenn man einfach mal alles liest.
Die viele verteilte Prosa hilft nicht wirklich sich ein ausreichendes
Bild davon zu machen.
Für eine sehr ähnliche Problemstellung haben wir damals mit
Peltierelementen und PC-Lüftern experimentiert. Dabei kam aber keine
vernünftige Leistung heraus, nur jede Menge Lärm.
Die Lösung war dann ein Gegenstromdurchlaufkühler aus Edelstahl. Die
Dinger haben eine erstaunlich hohe Leistungsdichte. Allerdings wird
natürlich ein Kühlmedium benötigt, damals konnten wir auf Sole
zurückgreifen. So etwas wird der TE vermutlich nicht haben.
Evtl. wäre eine "Freikühlanlage" eine Möglichkeit. Dabei wird der
Wärmetauscher mit feinem Wassernebel besprüht und man nutzt die
Verdunstungskälte. Durch Ventilatoren kann die Verdunstungsrate und
damit die Kühlleistung noch gesteigert werden.
Evtl. könnte man auch Leitungswasser als Kühlmedium benutzen
(Verlustkühlung), hängt aber von den Temperaturen im Aquarium ab. Wenn
da 8° oder 12° (Nordsee) gebraucht werden, dann geht das natürlich
nicht.
Ich denke, ein Analyse der Wärmeproblematik würde helfen den Ursachen
auf die Schliche zu kommen. Klingt seltsam, das ein Aquarium im Flur so
warm wird.
Zu beginn könnte man ja mal regelmäßig die Temperatur messen, morgens
und abends z.b. um zu gucken was die Lampen für einen Einfluss haben,
oder ob das Heizelement dauernd heizt.
Bevor ich nicht die Ursache kenne, würde ich garnichts machen, sonst
macht man sich viele Ideen, statt einfach den kaputten Heizregler
auszutauschen.
Das Wasser von "allein" so warm wird, ist zumindest nicht normal, also
kommt die Energie ja auch irgendwo her ...
Wie oben schon geschrieben. Die Ursache beseitigen.
Es ist deutlich einfacher den Raum soweit herunterzukühlen wie nötig,
als komplizierte Technik zu benutzen (Titanwärmetauscher,
Freikühlanlqage, etc pp) um die Energie die vom zu warmen Raum in das
Aquarium übergeht wieder rauszuholen.
Also: Abschattung, intelligentes Lüften, Klimaanlage für den Raum
Und die Peltierelement-Ideen sind einfach nur absurd. Man heizt den Raum
in dem das Aquarium steht mit 300W um damit das Wasser mit 50W zu
kühlen.
Und was macht der wärmere Raum bei über 2qm Kontaktfläche zum Aquarium?
Eben er erwärmt es umso stärker!
Das ist wie ein Kühlschrank mit ständig offener Tür betreiben zu wollen.
Xaver M. schrieb:> Klingt seltsam, das ein Aquarium im Flur so> warm wird.
Kommt auf den Flur an. Ich war mal bei einen zu Besuch der hatte so eine
"Moderne Architektur". Der nannte das Tageslichtflur. Und wenn es im
Flur zu einen Hitzestau kommt, kann es da schön warm werden. Vielleicht
spielt eine Fußbodenheizung auch noch mit.
Alles Fakten die man nicht kennt. Die Besitzerin sollte mal eine
komplette Wärmeanalyse machen, und mal mit einen Experten und einen
Laserthermometer die Umgebung abtasten.
Mein Becken stand damals am anderen Ende vom Wohnzimmer. 50% getarnt
durch ein Regal was daneben an der Wand stand. Und mit sehr kurzer
Beleuchtungsphase im Sommer. LED's waren damals noch unbezahlbar, also
waren Spezial-Neon-Röhren im Einsatz. Aber wegen der hohen Helligkeit
im Sommer war halt wenig Kunstlicht im Einsatz. Was dafür sorgte das
auch keine Algen da waren. ;)
Mein Freund hatte sein's (auch ca. 550 Liter) anfangs vor den
Wohnzimmerfenster. Der hatte Stress ohne Ende mit den Teil bis er es
umgestellt hat. Obwohl es am alten Standort voll cool aussah.
Meerwasser braucht einiges an Beleuchtung, wie gesagt ca. 300W. Da
laufen Pumpen, Filter, wasweißich. Die geben ihne Abwärme natürlich
hauptsächlich ans Wasser ab, wohin auch sonst. Die sind ja alle
Plastik-vollgekapselt, bei Salzwasser willste nicht einen Tropfen an
stromführenden Teilen haben. Das knallt sofort und heftig. Die Wohnung
ist natürlich bewohnt, von allerlei Haustieren und sogar Menschen ;-)
Drüber ist ein Flachdach, gut isoliert, im Sommer heizt das zwar wenig
auf, aber da geht auch keine Wärme raus.
Das einzige, was mir grade als kostenlose Wärmesenke einfällt, ist der
Keller 2 Stockwerke tiefer. Das wird aber kompliziert, da Rohre
hinzulegen. Am beton wurde jedenfalls nicht gespart, und dazwischen sind
Büros.
svensson schrieb:> Dabei kam aber keine vernünftige Leistung heraus
OK dann ist Peltier vom Tisch.
Naja die Alternative ist, halt mal TIEF in die Tasche zu greifen.
Wie sagte mal ein Freund der eins hat. Meerwasseraquarium ist teuer. Da
musste einige 1000 DM hinlegen für was gescheiten + Fische.
Er hatte Recht.
Ich hab mal google gefragt. ;)
https://coral-garden.de/mehr/technik/kuehlung/durchlaufkuehler/
Sehr viel Spielzeug um das Problem zu lösen, aber preiswert wird das
nicht.
wenn die Technik unter dem Aquarium vollverkleidet ist, dann ist das gut
für die Optik und Akustik, aber die Abwärme heizt natürlich das Becken
darüber. Also hier erstmal ein Lüfter rein gegen den Wärmestau?
Die Strahlungswärme von LED ist ja eher gering, trotzdem haben die
i.d.R. Lüfter die warme Luft nach oben blasen, also wie auch schon
gesagt wurde den Raum gut lüften.
Ist das Problem neu? Wurde auch schon gesagt, bisher ist es ja noch kühl
im Vergleich zu vorherigen Jahren. Ist eventuell eine Heizung im
Aquarium unnötig aktiv (defekt)? Stecker raus?
Wasserwechsel mit 10-20 % vom Beckenvolumen muss man ja auch alle 4-6
Wochen machen, wird das gemacht? Das neue Salzwasser wird ja kühler als
das Becken sein und damit auch wieder ein paar Grad runter kühlen wenn
es häufig genug gemacht wird.
Hallo
Xaver M. schrieb:> Zu beginn könnte man ja mal regelmäßig die Temperatur messen, morgens> und abends z.b. um zu gucken was die Lampen für einen Einfluss haben,> oder ob das Heizelement dauernd heizt.
Das ist er erste Schritt - wenn es aber nun an der Beleuchtung liegt
wird es schwierig:
Während bei Süßwasser das Licht weniger wichtig (vor allem für die
Fische und Kleinstlebewesen) ist bzw. weniger da oft von Vorteil
zumindest für die Bewohner ist und es genug ansprechende Pflanzen gibt
welche nur "wenig" Licht benötigen, sieht das bei den typischen
Meerwasserquarien ganz anders aus:
Da ist Licht sehr wichtig da es auch als Energiequelle für die niederen
Lebewesen zählt die aber nun mal dazu gehören - ohne sie "funktionieren"
die Fische auch nicht.
Ja es gibt auch genug Fische deren Lebensraum so tief liegt das Licht
kaum noch von Belang ist - aber diese in ein Aquarium zu halten ist
ungleich aufwendiger:
Sie sind meist Groß (die Fische und somit das Aquarium), das Wasser muss
aktiv gekühlt werden, durchaus auch deutlich unter 20°C (also nicht
"nur" die Temperatur gehalten werden), die Bewohner sind -weil es halt
kaum noch Licht gibt- von den Farben halt ähnlich aufregend wie ein
Hering, man findet sie auch nicht (nur sehr schwer) im Handel und vieles
andere mehr was mit der Biologie - und die dann notwendige Technik um
diese dann doch zu erzeugen und bestehen zu lassen - zusammenhängt.
Meerwasser ist (was man so lesen und sehen kann) wohl deutlich einfacher
und bezahlbarer gegenüber vor >=20 Jahren geworden, aber trotzdem immer
noch deutlich anspruchsvoller und im betrieb auch teurer als die
typischen und selbst die meisten spezielleren Süßwasserbecken (wo das
Wasser mit Umkehrosmose und Wasserzusätzen aufbereitet werden muss),
einzig die ganz kleinen Becken wo nur einfache Korallen, Garnelen und
ähnliche "einfache" Bewohner -aber eben keine Fische schon gar nicht von
der Sorte "Findet Nemo" und Rotes Meer- gepflegt werden sind
(angeblich?) ähnlich Pflegeleicht und mit den laufenden Kosten
vergleichbar wie ein anspruchsvolles Süßwasserbecken - aber man will
dann schnell mehr haben - und dann geht es los...
Fischli
hallo
Johannes S. schrieb:> Wasserwechsel mit 10-20 % vom Beckenvolumen muss man ja auch alle 4-6> Wochen machen, wird das gemacht?
Nein - das ist (meist...)ein klein wenig anders als beim Süßwasser:
Da werden "nur" Verdunstungsverluste und ähnliches ausgeglichen da
veränderungen der diversen Werte deutlich heftigere auswirkungen haben
als beim Süßwasseraquarium.
Es hat schon seinen Gründe warum sich viele durchaus ernsthaft mit der
Meerwasserquaritisk (theoretisch) beschäftigt haben es aber immer wieder
herausschieben oder es "einfach" (und enttäuscht) bleiben lassen.
Fischli