Hi, Wie ist eigentlich bei Steckverbindern der maximale Strom zu verstehen? Sagen wir, wir haben einen Molex MegaFit mit 23.5A Nennstromangabe, ist dass der Strom, der kontinuierlich angelegt werden kann? Wenn ich nun eine Last von 33A habe, die aber nur 50% Einschaltdauer hat, dann ist die Leistung die am Stecker abfällt im Mittel dieselbe wie bei 23.5A und 100% Duty Cycle, sofern der Stecker den gleichen Widerstand aufweist. Kann ich so eine Last mit einem Stecker einsetzen, ohne ihn zu überlasten? Gerade bei Motoren sieht man ja fast immer unterdimensionierte Stecker, gerade dort kann es bei kurzen Pulsen zu massivem Überstrom kommen.
Gast
#6722660
Das mit der mittleren Leistung ist halt das Problem. "mittel" ist die Leistung nur dann, wenn die Taktung wesentlich schneller als die Wärmeträgheit der Steckverbindung erfolgt. Und die dünnen Kontaktstreifen im Stecker haben natürlich Wärmezeitkonstanten im Bereich von Sekundenbruchteilen, erhitzen sich wesentlich schneller als der Motor. Außerdem: bei so etwas wie einer Steckverbindung darf man nicht so an die technische Grenze gehen und muss einen deutlichen Sicherheitsfaktor haben, wegen Alterung, Verschmutzung, usw.
Gast
#6722747
Maximal 1/2
Du hast bei knapp 150% Strom den rund 2,2fachen Spannungsabfall im Bereich der Kontakte. Also 120% mehr Wärmeeintrag und nicht nur 50% mehr. Daher bedenke doppelter Strom bedeutet 4-fache Wärme am Kontakt!. Ob sich das im Dauerbetrieb (mit deinen 50% Einschaltdauer) ausgeht vermag ich nicht zu sagen. Uns sin jedenfalls mal in einer Anwendung bei nur max 6A über einen längeren Zeitraum immer wieder Molexstecker mit Rundkontakt abgebrannt die eigentlich für 10A spezifiziert waren...
Armin X. schrieb: > Du hast bei knapp 150% Strom den rund 2,2fachen Spannungsabfall im > Bereich der Kontakte. 2,2fache Verlustleistung.
Gast
#6722938
Ach Watt?
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