Kaufempfehlung: Digital-Oszi mit Akku gesucht

OP #6723179
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Hallo
ich möchte mit ein Oszi zulegen, das auch "outdoor" verwendbar ist, also 
einen Akku hat. Bei ebay und Amazon wird da so ein low-cost 7"-Oszi Type 
1013D angepriesen.
- kennt das wer? Wenn ja, was hat das für Schwächen?
- wer hat ein anderes Oszi mit Akku im Einsatz und kann das empfehlen?

Ich habe aktuell ein "virtuelles" Oszi OWON VDS1022I im Einsatz am 
Notebook. Ginge natürlich auch, ist aber 2-teilig und daher manchmal 
unpraktisch. Ausserdem ist das OWON zurecht recht "billig", da die 
Triggerfähigkeiten nicht berauschend sind.

Gruß
Gerhard
OP #6723247
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Hallo
nein, kleiner auf keinen Fall. Und ok, wasserdicht muss es nicht sein, 
sollte dafür auch bei Sonnenschein ablesbar sein.

Für "klein" habe ich das hier schon:
https://www.ebay.de/itm/313029810360?hash=item48e207d8b8:g:OcQAAOSwuNZeb0d7

Aber das ist einfach zu klein. Bin schon 60+.
Gibt ja in der Preisklasse über 300 das hier:
https://www.ebay.de/itm/284096983165?epid=11024372821&hash=item42257ff07d:g:jKIAAOSwhEhcOSmG
Hat auch nen Akku. Kennt das wer?

Und was ist konkret an dem 7"-Billigteil schlecht?
Für mich ist das schon ne wirtschaftliche Entscheidung, da ich das im 
Freien allenfalls einmal im Jahr brauche. Die NEtscheidung ist, weiter 
mit Motebook und virtuellem Notebook oder "preisgünstigem" auch für 
draussen geeignetem Oszi arbeiten. Dabei gehts eh nur immer um 
Autobatterie oder Motorrad-Batterie Thema.

Gerhard
#6723361
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Nach meiner Erfahrung ist der Akkubetrieb wunderschön: man hat weniger 
Einstreuung über Masseschleifen usw. weil man damit Potentialfrei messen 
kann. Davon dass an Stellengemessen werden kann, die dem Scope keine 
Stromversorgung geben können, ganz abgesehen. Es liegt auch ein Kabel 
weniger auf dem Arbeitstisch herum.

Meine Erfahrungen mit dem Gerät ist das 1013. (ca.120 €)

Gegenüber einem analogem Scope hat es aber die typischen Nachteile:
Wenn damit zwei sehr verschiedene Frequenzen betrachtet werden müssen 
oder nur kurze Einzelimpulse braucht es einige Künste bis man das sieht, 
was wirklich da ist und nicht das was aus den vielen samples von der 
Software zusammengesetzt ist. Oder man muss schon einigermaßen wissen, 
was man sehen sollte.

Die Bedienung des 1013 ist sehr "intuitiv", mit andren Worten man hat 
keine brauchbare Bedienungsanleitung.

An einige Funktionen bin ich noch immer nicht herangekommen. Sich durch 
die mehrstufigen Bedienebenen zum richtigen Einstellicon 
runterzuarbeiten ist m.E. fast schon Glücksache. XY-Betrieb oder 
Fourierdarstellung kann man vergessen.
#6723415
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kleiner als 7 Zoll würde ich nicht nehmen. Beim 1013 ist der 
Preisunterschied m.Mng. nach durch die (gewöhnungsbedürftige) 
Tast-Bedienung anstelle von Tasten und Drehknöpfen entstanden.

In dieser Preislage ist es halt etwas Rechtes für den Bastler, aber 
nichts für professionelle Anwendung.

Der Zahn der Zeit (🦷⏳) schrieb:
> Es gibt auch sehr negative Bewertungen, z. B.:
> https://www.beis.de/Elektronik/FNIRSI-1013D/FNIRSI-1013D_de.html

Lies das durch, und entscheide ob für dich ein "nogo" dadurch entsteht.
OP #6723494
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Hallo
danke für die posts. Ich sehe schon, da gibts noch einiges zu 
"studieren". Also eine klare Empfehlung hat offenbar keiner. 
Batterieberieb ist halt Luxus, und hat auch seinen Preis. Sieht man auch 
bei dem was so angeboten wird. Mein virtuelles oszi hat auch so seine 
Macken, da das ja über den PC/Notebook bedient wird und auch keine 
"Knöpfe" hat sonder blöderweise auch noch Pull-Down-Menues. Mal schnell 
einen Knopf drücken geht da auch nicht. In meiner früheren Firma hatte 
ich ein Fluke 190, das war für den Einsatz schon ok, aber der Preis ist 
für privat nix gut.

Gerhard
#6723598
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Vor einiger Zeit wurde das Thema (Oszi mit Akkubetrieb) mal in einer 
Zeitschrift (c't, Elektor?) behandelt. Der Autor machte sich die 
Tatsache zu nutze, dass die meisten neueren DSOs ein Schaltnetzteil 
haben und schon ab ca. 80V DC problemlos laufen. Er hat dann einfach 
mehrere Modellbau LiPo-Packs hinten ans Gerät gepackt und konnte damit 
stundenlang netzunabhängig arbeiten.

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