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Die magnetische Flussdichte B 0 {\displaystyle B_{0}} B_{0} wirkt sich
unmittelbar auf die Signalqualität der gemessenen Daten aus, da das
Signal-Rausch-Verhältnis ungefähr proportional zur Flussdichte B 0
{\displaystyle B_{0}} B_{0} ist. Deshalb gibt es seit den Anfängen der
MRT einen Trend zu immer höheren Flussdichten, der den Einsatz
tiefgekühlter supraleitender Spulen erfordert. Dadurch steigen die
Kosten und der technische Aufwand bei höheren Flussdichten deutlich an.
Besonders bei supraleitenden Spulen mit großen Öffnungen für die
Untersuchung von Menschen entstehen inhomogene Feldkonfigurationen.
Niederfeldgeräte mit 0,1–1,0 T (Tesla) sind heute mit Permanentmagneten
betrieben als Laborgeräte für technische oder Kleintieruntersuchungen im
Einsatz. Bei Kryo-Elektromagneten in der Humanmedizin liegt die
Flussdichte B 0 {\displaystyle B_{0}} B_{0} für diagnostische Zwecke
heute üblicherweise bei 1,5 T bis 3,0 T. Werden 3 T überschritten,
dürfen die Patienten oder Probanden nur sehr langsam in den Bereich der
supraleitenden Spule gefahren werden, da es infolge der entstehenden
Wirbelströme im Gehirn sonst zu Blitzerscheinungen, Schwindel und
Übelkeit kommen kann.
übrigens die Lamorfrequenz zur Anregung wird mit einer HF Endstufe
erzeugt, welche bis zu 25KW Impulsleistung abgibt. Solche Endstufen
sehen schon recht lustig aus. Sie sind beispielsweise mit 2 paralell
geschaltete 3cx1500 bei 7KV Anodenspannung aufgebaut.
Ralph Berres