Forum: PC-Programmierung Inverser Druckertreiber?


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von Jochen (Gast)


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Moin,

ich habe diverse ältere HP/Agilent-Messgeräte, die in der Lage sind, 
über einen seriellen oder parallelen Port ("Centronics") einen 
Screenshot direkt auf diverse altertümliche Drucker zu drucken.

Nun kann ich die Daten natürlich auch über einen seriell/USB-Wandler auf 
einem aktuellen PC empfangen und in eine Datei umleiten.

Die Frage ist, kann man so eine Datei wieder zurück in ein Grafikformat 
oder PFD verwandeln? Ich würde gerne Screenshots der Instrumente 
speichern können, um sie in Reports zu verwenden.

Ich brauche also quasi einen inversen Druckertreiber - bzw. eine 
Software, die einen solchen Drucker emuliert und dann ein handliches 
Ausgabeformat erzeugt.

Gibt es sowas? Was wäre ein passendes Stichwort zur Suche?

von rmf (Gast)


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Auf Anhieb fallen mir die Tools auf
http://www.ke5fx.com ein.
Dort gibt es einen HP7470 Plotter emulator.
Der hilft mir gelegentlich für genau diesen Zweck, allerdings über GPIB 
Schnittstelle.

von Rolf M. (rmagnus)


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Welche Drucker stehen denn zur Auswahl? Wenn davon einer PostScript 
macht, kannst du das im Idealfall einfach in eine Datei speichern und 
fertig.

von A. B. (Gast)


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Das hängt stark von den "unterstützten" Drucker ab und ob da nur Texte, 
nur Grafik (also sozusagen ein Screenshot) oder gemischt an den Drucker 
geschickt wird. Bei älteren Geräten würde ich vermuten, dass die auch 
Laserjets unterstützen, dann vmtl. PCL-irgendwas. GhostPCL wär' dann 
eine Option.

Da es das als Source-Code gibt, kann man ggf. auch die Texte bequem 
extrahieren, also "in ASCII" statt nur als Bild.

Vielleicht gibt's ja auch PostScript, dann wär' ghostscript das Mittel 
der Wahln.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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So etwas habe ich schon benutzt, eine Laserjet-Ausgabe in ein Bild 
umgewandelt. Texte sind dann allerdings nur noch über OCR 
wiederzugewinnen.
PCL-to-irgendein_Bildformat.exe ,ich weiß es nicht mehr genau.

Es gab auch ein DOS-Programm, das Nadeldruckerdaten in ein Bild 
umwandelte. EPSON oder IBM kompatible Drucker hießen die im 
Druckerauswahlmenü.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Einige Dosbox Forks machen das ja im Prinzip auch. Die verarbeiten die 
eigentlich an den Drucker gesendeten Bytes, konvertieren diese in 
Einzelanweisungen in ghostscript und senden diese als PDF an USB 
Drucker.

Die Software müsste man sich dann halt selber bauen.

von suchmaschinen kaputt ??? (Gast)


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von Georg (Gast)


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Philipp K. schrieb:
> Die Software müsste man sich dann halt selber bauen

Im Ghostscript-Umfeld gab es Druckertreiber, die statt zu drucken eine 
Grafikdatei erzeugt haben (z.B. bmp) - muss man nur als Drucker 
auswählen und einen Dateinamen angeben.

Georg

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Für ganz alte Drucker, vor dem Laserjet als Quasi-Standard, hab ich mal 
das hier benutzt: OPTIKS. Es konnte Nadeldruckerausgaben in Bilder 
konvertieren.
Die CD von 1994 müsste noch irgendwo herumliegen.

https://archive.org/details/scilib
da kann man  ein ISO-Image herunterladen

: Bearbeitet durch User
von Philipp K. (philipp_k59)


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Der TO möchte das ja umgekehrt, quasi das Druckersignal eines 
Druckerausgangs mit einem PC Treiber einlesen und als Datei 
abspeichern..

Müsste man Mal nach Druckerbypass oder  druckersniffer googeln

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Nach sehr langsamem Download: 3913.zip mit OK.exe

OPTIKS 3.01 Graphics File Editor. Full function version. Reads 52 
Graphics file types. Writes 36 file types. Supports Scanners, dozens of 
video cards and printers, VESA, XMS, EMS. Black & white graphics formats 
include TIFF, PCX, ACAD DXF, SLD, Lotus, GEM, MAC, MSP, B&W GIF. 36 
image manipulation functions to enhance, clean, size, alter. Full 
shareware - NOT CRIPPLED.

Nur etwas für Hartgesottene. Irgendwie sollte das in DOSBOX oder 
ähnlichem für antike Software noch laufen.

von c-hater (Gast)


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Jochen schrieb:

> ich habe diverse ältere HP/Agilent-Messgeräte, die in der Lage sind,
> über einen seriellen oder parallelen Port ("Centronics") einen
> Screenshot direkt auf diverse altertümliche Drucker zu drucken.

Welche genau? Das ist der springende Punkt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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rmf schrieb:
> Dort gibt es einen HP7470 Plotter emulator.
> Der hilft mir gelegentlich für genau diesen Zweck, allerdings über GPIB
> Schnittstelle.

Was braucht der eigentlich als GPIB-Interface?

von Jochen (Gast)


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c-hater schrieb:
> Welche genau? Das ist der springende Punkt.

Im Menü stehen zur Auswahl:
ThinkJet
QuietJet
PaintJet
DeskJet
LaserJet
Epson FX-80
Epson LQ-850

Man kann noch Lines/Page einstellen, und ob man FF am Start/Ende haben 
will.

Text extrahieren brauche ich nicht, mir geht es um die Grafiken (Oszi, 
Spectrum Analyzer)

von michael_ (Gast)


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Dann nimm so einen Drucker, lege das Ergebnis auf den Scanner und gut 
ist es.
Unter LaserJet ist evtl. PCL gemeint.
Manche Laser verstehen PCL-III noch.

Und wenn FX-80 angeführt ist, dann kann es auch nur Generic-ASCII sein.
Welches die angeführten Drucker können.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Generic Ascii kann keine Grafik. Mein OPTIKS kennt vermutlich Epson 
FX80.
Und PCLto... sollte den Laserjet verstehen.

Das einfachste ist, das File an einen Laserjet zu senden, z.B. mit der 
Eingabeauffoderung und "Copy /B Filename>LPT1:" wenn ich mich recht 
erinnere. Das /B besagt "binary", damit werden alle Zeichen unverändert 
gesendet.

: Bearbeitet durch User
von Philipp K. (philipp_k59)


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Vielleicht sowas ;) Printer Dummys, ich hatte schonmal ein ähnliches 
Projekt.

Bin nur nicht mehr drauf gekommen wie die Schlagwörter waren.

http://cvieth.bplaced.net/elektronik_centronics.html

von A. B. (Gast)


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LaerJet ist mit Sicherheit PCL, DeskJet ebenfalls. Da gibt's noch eine 
ganze Reihe Varianten, PCL-3, PCL-5 und Subtypen davon 
(monochrom/Farbe). Aber ganz exotisch machen es die betreffenden 
Messgeräte sicher nicht. Und ganz spezielle Sachen wie Makros, spezielle 
Fonts etc. wohl auch nicht. Deshalb ist GhostPCL sicher eine gute Wahl 
(oder GhostPDL, da müsste man dann die automatische Wahl der 
Drucksprache beachten).

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Habs gefunden: "Pagetech PCLreader" hieß meine erwähnte 
Laserjet-Software um 2010. Die Firma scheint nicht mehr zu existieren, 
aber viele "hilfreiche" Webseiten bieten es noch an (man sollte aber auf 
möglicherweise unerwünscht beigepackte Viren achten).

Philipp: Tektronix TDS 210 -  genau den habe ich vor einiger Zeit 
seriell drucken lassen, aber der kann direkt BMP ausgeben. Mit HTERM 
oder CUTECOM lässt sich das aufzeichnen (35kByte dauert eine Weile) und 
dann direkt als BMP abspeichern.

: Bearbeitet durch User
von Philipp K. (philipp_k59)


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von rmf (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Was braucht der eigentlich als GPIB-Interface?

Sorry wg der verzögerten Antwort.
Wenn ich die Frage richtig verstehe lautet die Antwort Prologix GPIB 
oder in meinem Fall NI-GPIB.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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rmf schrieb:
> Wenn ich die Frage richtig verstehe lautet die Antwort Prologix GPIB
> oder in meinem Fall NI-GPIB.

Danke. Muss ich mir mal ansehen. Habe hier einen Spekki, dessen Ausgabe 
man nur so zugreifen kann.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>Wie fängt man Druckerdaten ab
ich habe meinen ersten Versuch mit einem Parallel-Serien-Wandler der c't 
gemacht. Da steckte ein Z80-Rechner drin, sowas war damals etwas 
komplizierter als heute.
Der R&S FSBS hat keine Druckausgabe seriell, nur Centronics-Anschluss. 
Um das abzufangen war der Umweg nötig. Ser-zu-par.-Wandler sind etwas 
häufiger, sterben aber allmählich auch aus.

von Georg (Gast)


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Philipp K. schrieb:
> Wie fängt man Druckerdaten ab:

Seriell ist weniger ein Problem, aber mit einer druckerseitigen 
Centronics-Schnittstelle befasst sich niemand mehr. So gesehen finde ich 
die Schaltung der TU Chemnitz mit Datum 20.10.2014 02:05:26 erstaunlich 
modern, aber die Grundlage reicht sicher auch in die IT-Steinzeit 
zurück.

Besonders komplex ist die Centronics-Schnittstelle allerdings nicht, 
bloss ausgestorben.

Georg

von michael_ (Gast)


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In der DOS-Zeit gab es Datenübertragung mit Parallelkabel (Lap-Link).
Und einem entsprechendem Kreuz-Kabel.

Damit sollte die Übertragung in den Computer erst einmal funktionieren.

von michael_ (Gast)


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Ich glaube, mit dem NC konnte man das komfortabel einlesen.
Ging auch mit W98.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Und dazu muss auf der Messgeräteseite keine spezielle Voraussetzung 
erfüllt sein?
IEEE 1284 hieß die Norm für bidirektionale Benutzung der 
Centronicsschnittstelle
https://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_1284

von michael_ (Gast)


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Selber probieren.
Vor 25 Jahren hätte ich das sofort gewußt.

Intersvr und interlnk noch bekannt?

Bidirektional schon, aber nicht zur gleichen Zeit.

von c-hater (Gast)


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michael_ schrieb:

> Und wenn FX-80 angeführt ist, dann kann es auch nur Generic-ASCII sein.

Das stimmt nicht. Der konnte auch frei definierbare Bitmaps (natürlich 
in Häppchen von 9 Pixel Höhe). Und das Protokoll dafür war extrem 
simpel.

Vermutlich gab es im Laufe der Jahrzehnte Tausende Lösungen, diese Daten 
abzugreifen und anderweitig zu verarbeiten. Das Protokoll ist aber so 
simpel, dass es auch keinen wirklich nennenswerten Aufwand darstellt, 
die 1001te Lösung selber zu programmieren...

von Georg (Gast)


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michael_ schrieb:
> Intersvr und interlnk noch bekannt?

Bekannt schon, aber ob das ein Agilent-Messgerät für den Screenshot 
beherrscht? Ich denke das druckt einfach. Manche haben auch wie mein 
Protocol Analyzer ein Diskettenlaufwerk, aber das hilft nicht wirklich 
weiter.

Georg

von Philipp K. (philipp_k59)


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Ein Paralleladapter hat erstmal das Problem das die heutigen über USB 
nicht nativ sind und für ältere Drucker Protokolle nicht alle 
erforderlichen  Pins belegt haben.

Georg schrieb:
> aber mit einer druckerseitigen Centronics-Schnittstelle befasst sich
> niemand mehr.

Ich habe erst mit dem MCP23017 eine i2c-parallel Druckerumsetzung für 
Dosbox gebastelt weil die heutigen USB Kabel halt nicht alle Leitungen 
belegt haben und die Ghostscript Varianten nicht alle Steuercodes 
umsetzen. Das funktioniert eben nur zum Drucker und macht auch nur auf 
einem ARM Sinn.

von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


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Erzeuge mal ein paar Roh-Daten.
Das man mal schauen kann mit was man rechnen muss.

Mit GhostPCL in Verbindung mit DOSEmu und einem DOS-basierendem 
Warenwirtschaftssystem hab ich gute Erfahrung gemacht.
Das lies sich bis zum Barcode-inject (mit eigenem Pythonscript) treiben.
Exportformate sind da bis hin zum PDF massig dabei.

Zur Not gehts auch mit beliebiger Skript-Sprache um ein Bitmap/PDF zu 
erzeugen.

von michael_ (Gast)


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Georg schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Intersvr und interlnk noch bekannt?
>
> Bekannt schon, aber ob das ein Agilent-Messgerät für den Screenshot
> beherrscht?

Man hat aber alles erst mal in einer Datei.
Dann kann man weiter sehen.

c-hater schrieb:
> michael_ schrieb:
>
>> Und wenn FX-80 angeführt ist, dann kann es auch nur Generic-ASCII sein.
>
> Das stimmt nicht. Der konnte auch frei definierbare Bitmaps (natürlich
> in Häppchen von 9 Pixel Höhe). Und das Protokoll dafür war extrem
> simpel.

Man müßte mal so einen Ausdruck sehen.
Natürlich kann man sowas nur mit ASCII-Punkt drucken.
Ich finde leider das Handbuch zu meinem 24-Nadler nicht.
Ich glaube aber, dass es dort ein Epson-Protokoll gab, wo man Grafik im 
Microschritt-Betrieb machen konnte.

von Chris K. (kathe)


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Jochen schrieb:
> ich habe diverse ältere HP/Agilent-Messgeräte, die in der Lage sind,
> über einen seriellen oder parallelen Port ("Centronics") einen
> Screenshot direkt auf diverse altertümliche Drucker zu drucken.

Welche denn genau (um das reale Alter herauszufinden) und welche 
Schnittstellen haben die ?
Alle mit GPIB ?
Meistens gab es ein Befehl für Scrennshot erstellen,
Dann wäre es einfacher sich ein USB GPIB Adapter zuzulegen und vom 
Steuerrechner abzufragen und weiterzuverarbeiten.

PCL ist nicht gleich PCL, musste schon mit einem Druckerhersteller PCL 
Sachen debuggen. Beim senden eines PCL file direkt an Drucker kam nur 
Müll raus. Schlussendlich wars ein Drucker FW Problem nach einem Update 
auf einer neuen PCL Version von dem verdammt viele Drucker betroffen 
waren.
Auch die PCL Definition ist nicht Fehlerfrei bzw Fehlerfrei umgesetzt.

: Bearbeitet durch User
von Georg (Gast)


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michael_ schrieb:
> Man hat aber alles erst mal in einer Datei.

Und wie installierst du Interlnk auf dem Agilent-Messgerät?

Georg

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die beiden damaligen Quasi-Standards sind ESC/P für die Nadeldrucker:
https://de.wikipedia.org/wiki/ESC/P
http://lprng.sourceforge.net/DISTRIB/RESOURCES/PPD/epson.htm
der kannte durchaus Pixel-Grafik

und PCL für Deskjet und Laserjet
https://de.wikipedia.org/wiki/Printer_Command_Language

beides beherrscht das Messgerät mit "Epson FX-80" und "Laserjet", es mag 
kleine Ungenauigkeiten geben, z.B. mit der Druckgröße oder den Rändern, 
aber das wäre ja tolerierbar.

FÜr die Übertragung finde ich den 2. Link von Philipp interessant, ein 
Arduino als Centronics-zu-Seriell Wandler. Ein kurzes Assemblerprogramm 
ist gezeigt, mehr ist anscheinend nicht nötig.
https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/basteln/PC/LptCap/index.en.htm#4

: Bearbeitet durch User
von Dirk B. (dirkb2)


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Chris K. schrieb:
> PCL ist nicht gleich PCL, musste schon mit einem Druckerhersteller PCL
> Sachen debuggen.

Der TO hat
Jochen schrieb:
> diverse ältere HP/Agilent-Messgeräte,

Mit HP ist wirklich der Hersteller der Laserjet gemeint, Agilent ist die 
Ausgründung der Messgerätesparte von HP.

PCL stammt von HP. Da sollte es keine Missverständnisse geben.

Ebenso stammt GPIB von HP als HPIB.

Centronics ist eigentlich auch nur HPIB ohne das ganze Adressgedöns.

Mit der seriellen Schnittstelle (ein Paintjet 500 hatte noch eine) geht 
die Übertragung aber einfacher.

von Georg (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> der kannte durchaus Pixel-Grafik

Das zu interpretieren ist kein Hexenwerk - die Daten werden als Folge 
von Bytes übertragen, die für 8 senkrecht untereinander stehende Pixel 
(=Nadeln) stehen, meistens gibt man die Grafikdaten für eine ganze 
horizontale Zeile aus. Nach CR/LF kommt die nächste Zeile. Bei 24Nadlern 
ist das ähnlich, bloss stehen da 3 Bytes für die 24 Nadeln.

Vor vielen vielen Jahren habe ich mal einen Interpreter geschrieben, der 
das abfängt und auf einem Laserjet druckt (was u.a. den Lärmpegel im 
Büro erheblich gesenkt hat und den Verbrauch an Z-gefaltetem Papier auf 
0).

Georg

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Die verschiedenen Grafikformate sind in der sourceforge-Tabelle 
aufgelistet.
Mit dem Atari 1040ST habe ich so mal zwei einzelne Notenblätter 
(vermutlich 216 dpi) ausgedruckt, die in irgendeinem Programm 
mitgeliefert waren (eine bekannte Air von Bach). Eine Viertelstunde 
dürfte es pro Seite etwa gedauert haben.
Drucker war ein Star NL10, damals für >600 DM gekauft, das Zeug war 
teuer.

Das alte DOS-Programm OPTIKS scheint doch schon für PCL gewesen zu sein, 
der Menüpunkt lautet "HP Printer". Das hatte ich falsch in Erinnerung.

Gibt es in neueren Windows-Druckerdialogen auch noch die Möglichkeit, in 
eine Datei der Endung ".prn" zu drucken anstelle der direkten Ausgabe 
auf den Drucker?
https://fileinfo.com/extension/prn

: Bearbeitet durch User
von Georg (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> in
> eine Datei der Endung ".prn" zu drucken

"Ausgabe in eine Datei" - aber auf dem Agilentgerät wird es das nicht 
geben, das läuft auch ganz sicher nicht unter Windows.

Georg

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>Erzeuge mal ein paar Roh-Daten.
Ich dachte auch nur ans Ausprobieren der folgenden Schritte.

Mit dem Tek-Oszi war es einfacher, der liefert direkt BMP, aus dessen 
34kByte werden als png 4. Die serielle Übertragung dauerte schon einige 
Sekunden.

Etwa diese Qualität könnte auch Jochen erreichen. Jedenfalls deutlich 
besser als ein Foto vom Bildschirm, krumm und mit Reflexionen.
An meinem ersten Arbeitsplatz hatten wir noch eine HP Polaroidkamera 
HP197 mit Abschirmtubus.
http://www.ko4bb.com/manuals/195.243.14.34/HP_197B.PDF

: Bearbeitet durch User
von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


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Christoph db1uq K. schrieb:
>>Erzeuge mal ein paar Roh-Daten.
> Ich dachte auch nur ans Ausprobieren der folgenden Schritte.
>
> Mit dem Tek-Oszi war es einfacher, der liefert direkt BMP, aus dessen
> 34kByte werden als png 4. Die serielle Übertragung dauerte schon einige
> Sekunden.
>
> Etwa diese Qualität könnte auch Jochen erreichen. Jedenfalls deutlich
> besser als ein Foto vom Bildschirm, krumm und mit Reflexionen.
> An meinem ersten Arbeitsplatz hatten wir noch eine HP Polaroidkamera
> HP197 mit Abschirmtubus.
> http://www.ko4bb.com/manuals/195.243.14.34/HP_197B.PDF

Ich nehm mal an die Ausgabe des "PCL-Treibers" stützt sich nur auf 
wenige Befehle.
GhostPCL wäre vielleicht etwas übertrieben.

Wenns denn normales PCL ohne die Job-Sprache (PJL) drumrumm ist wäre mal 
so ein Mitschnitt interessant.

Für den Einstieg reicht.
https://www.pclviewer.com/de/resources/reference/index.html

Wenns um das Interpretieren von Grafikbefehlen geht sind die 3 Dokumente
http://www.hp.com/ctg/Manual/bpl13210.pdf (Generell)
http://www.hp.com/ctg/Manual/bpl13211.pdf (Grafik u.a. mit HP-GL/2)
http://www.hp.com/ctg/Manual/bpl13212.pdf (Farbsystem)
interessant.

so ein Python-script würde sich auch nicht so komplex gestalten.
ich benutze es z.B. um die Programmbedingten Single und Double-Lines die 
durch - und = generiert werden wieder zu einer durchgängigen Linie zu 
machen. In PDF's sieht das sonst albern aus.
1
#begin PCL-Parser
2
while t<len(u):
3
  if u[t]==0x1b:
4
...
5
  elif u[t]==0xc4 or u[t]==0xcd: #-= Replace
6
    s=u[t]
7
    t2=1
8
    while u[t+t2]==s and (t+t2)<len(u):
9
      t2=t2+1
10
    width=t2/fontwidth*720
11
    rulesingle=
12
      b"\x1b&a-60V\x1b*c%ih5v0P\x1b&a+60v+%iH" 
13
      % (width,width)
14
    ruledouble=
15
      b"\x1b&a-72V\x1b*c%ih5v0P\x1b&a+24V\x1b*c%ih5v0P\x1b&a+48v+%iH"
16
      % (width,width,width)
17
    u=u[:t]+(ruledouble if s==0xcd else rulesingle)+u[t+t2:]
18
    t=t+len(ruledouble if s==0xcd else rulesingle)
19
    continue

Ein kleiner Vorteil wäre, man könnte es in ein Micropython (auf einem 
ESP32 z.B.) pressen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Oliver (Gast)


Angehängte Dateien:

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Vielen vielen Dank für die ganzen Hinweise! Ich habe mir jetzt endlich 
das passende Kabel gebaut und zwei "Screenshots" abgespeichert. Leider 
weiß ich nicht, welche Auflösung der Bildschirm hat, das ist nirgendwo 
dokumentiert. Viel mehr als QVGA wird es wohl nicht sein.

Anbei zwei Dateien, das eine mit der Einstellung "Epson FX-80", das 
andere mit der Einstellung "Laserjet".

von Oliver (Gast)


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Habe jetzt dieses tolle Projekt gefunden:
https://github.com/MurphyMc/EPHEX-80

Damit konnte ich aus der Epson-Datei ein transparentes SVG erzeugen, das 
die Bildschirminhalte korrekt darstellt. Nur die Größe der Bilddatei ist 
nicht in Ordung, aber das dürfte eine Kleinigkeit sein.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Satz mit X
License expired bei meinem Pagetech-Pclreader.zip
kann sein, dass die "hilfreichen Webseiten" auch nur das liefern.

Schade, dann bleibt mir noch das uralte Optiks, mit allen Unarten alter 
DOS-Programme. Nur kurze Dateinamen ohne Sonderzeichen oder gar Spaces, 
auch im Pfad keine unzulässigen Namen. Das ganze nicht im DOS-Fenster 
sondern im Fullscreen DOS. Eventuell läuft es ja noch mit Freedos.

Da gibt es sicher neueres für Laserjet. Der FX-80-Emulator sieht 
interessant aus, unsere ältesten Geräte kennen noch nicht mal Laserjet.

von Jochen (Gast)


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Habe es gerade mal ausprobiert! Funktioniert wunderbar mit dem 
Python-Skript, das den FX-80 emuliert. Es entsteht sogar ein bisschen 
Nadeldrucker-Nostalgie, weil das Skript einfach dunkelgraue Kreise malt, 
die sich ganz leicht überlappen. Einziger Nachteil ist, dass so 
natürlich die Dateigröße beim Export als PDF (mein Favorit für die 
Weiterverarbeitung) relativ groß wird.

Wenn jetzt noch die Position der Nadelabdrücke mit einem leichten 
Rauschen überlagert wird, würde es wie ein echter Ausdruck aussehen ;)

von Jochen (Gast)


Angehängte Dateien:

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...voila! Sieht doch gut aus!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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So muss das aussehen. Für eine Veröffentlichung sieht das jedenfalls 
besser aus als ein Bildschirmfoto.
Besser ginge es noch, wenn man einen Bildschirmspeicher im Messgerät per 
GPIB auslesen kann und die Schreibspur als Folge von XY-Werten bekommt. 
Die kann man z.B. in HP-GL Vektorgrafik umwandeln.

>Parallel-Serien-Wandler der c't
ich habe es gefunden, aus der Computersteinzeit 10/1986. Es gab von 
Heise auch eine Platine dazu, den Rest musste man selbst zusammenkaufen. 
Zum oben genannten  Arduinoprojekt braucht man nur noch einen 
Centronics-Steckverbinder, dann geht das direkt über USB in den PC.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Dirk B. schrieb:
> Ebenso stammt GPIB von HP als HPIB.
> Centronics ist eigentlich auch nur HPIB ohne das ganze Adressgedöns.

Uff, das ist aber grob vereinfachen.

Man könnte eher sagen, beides sind Parallelschnittstellen.

Und ansonsten völlig inkompatibel.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Vor allem ist GPIB ein richtiger Bus mit wired-OR (open-collector 
Ausgänge), Centronics nur Punkt-zu-Punkt (USB ist irgendwo dazwischen, 
ohne Hub ist das auch nur Punkt-zu-Punkt).

von Oliver S. (oliverso)


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Dirk B. schrieb:
> Centronics ist eigentlich auch nur HPIB ohne das ganze Adressgedöns.

Ein Auto ist eigentlich auch nur ein Pferdewagen, nur ohne Pferd...

Oliver

von Percy N. (vox_bovi)


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MaWin schrieb:
> Uff, das ist aber grob vereinfachen.
> Man könnte eher sagen, beides sind Parallelschnittstellen.
> Und ansonsten völlig inkompatibel.

Nö, da ist Dirk deutlich näher an der Wahrheit.

Dass man bei einer unidirektionalen Punkt-zu-Punkt-Verbindung ohne 
Schmankerl wie group execute trigger und ähnliche Späße auskommt, dürfte 
banal sein.

Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass CBM das HPIB-Protokoll für 
serielle Datenübertragung adaptiert hat.

Und dann kam MIDI ...

Du stellst damit einen sinnlosen Vergleich an.

: Bearbeitet durch User
von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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In der PCL sind auch nur Raster-Daten.
Der Aufwand hielte sich in Grenzen.
Als Anhang test.png die mit GPCL6 konvertierte "printfile-laserjet.bin".

Für eine Analyse taugt https://github.com/michaelknigge/pclparaphernalia
Screenshot Anhang Zwischenablage01.png

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>paraphernalia
Das Wort hatte ich schon gelegentlich gelesen, aber die Bedeutung nicht 
gewußt:
"Grabbeigaben"
da wird also PCL zu Grabe getragen.

von jope (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
>>paraphernalia
> Das Wort hatte ich schon gelegentlich gelesen, aber die Bedeutung nicht
> gewußt:
> "Grabbeigaben"
> da wird also PCL zu Grabe getragen.


Keine Ahnung wie Du auf "Grabbeigaben" kommst:

https://en.wikipedia.org/wiki/Paraphernalia
https://www.merriam-webster.com/dictionary/paraphernalia

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://de.wikipedia.org/wiki/Paraphernalien

Ok, scheint mehrere Bedeutungen zu haben, das war nur die erste 
Fundstelle auf Wikipedia. Also "Nebengabe" "Beigabe"
bells & whistles sagt man auf Englisch für nutzlose Zugaben, Glöckchen 
und Trillerpfeifen am Geschenkpaket

: Bearbeitet durch User
von Georg (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> da wird also PCL zu Grabe getragen.

Durch was soll es denn ersetzt werden? Postscript gibt es nur noch bei 
hochwertigen(-preisigen) Druckern.

Georg

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Georg schrieb:
> Postscript gibt es nur noch bei hochwertigen(-preisigen) Druckern.

Ich habe eigentlich eher den Eindruck, dass das früher mal so war. Für 
die alten LaserJet musste man Postscript noch als teuren Add-in-Modul 
kaufen. Aktuelle haben das seit langer Zeit dabei.

Aber trotzdem sehe ich PCL nicht aussterben.

von Dirk B. (dirkb2)


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Jörg W. schrieb:
> Aber trotzdem sehe ich PCL nicht aussterben.

Versteht PCL6 nicht auch GDI von Windows.

von Jochen H. (jhammer)


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Um noch einmal das Thema des Threads aufzugreifen:

Gibt es fertig für einen Raspi:

Retro Computer / Equipment > Centronics Port > Retro-Printer Module > 
USB > Printer

https://www.retroprinter.com/

Das Teil hängt bei mir am Parallel-Port eines Audio Precision ATS-1 
Audio Analyzers Bj. 1990.

Funktioniert perfekt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Jochen H. schrieb:
> Das Teil hängt bei mir am Parallel-Port eines Audio Precision ATS-1
> Audio Analyzers Bj. 1990.

Was gibt der denn aus?

Wenn ich den Text im Link korrekt interpretiere, versteht der von Dir 
beschriebene Wandler ESC/P.

TE will aber die Ausgabe von HP bzw Agilent auswerten, die ich eher der 
Ausgabe von HPGL oder eher PCL verdächtigen würde.

von Jochen H. (jhammer)


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Aus der Doku:
>We also support HP PCL printer capture.  This is stored as raw PCL printer
>data without any conversion.  We have included instructions in the manual
>to explain how to install GhostPCL to convert these raw PCL printer files
>to PDF as they are generated.

Das setze ich auch ein, da mein ATS-1 PCL ausgibt. Die rohen PCL-Daten 
werden automatisch per GhostPCL in ein PDF umgewandelt und dann über 
WLAN in ein Ausgabeverzeichnis auf mein NAS kopiert.
Da habe ich dann die Prints auch gleich mit Zeitstempel archiviert...

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Das klingt tatsächlich brauchbar!

Aber 55 £ tun weh ...

von Jochen H. (jhammer)


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>Aber 55 £ tun weh ...
Ja, stimmt schon. Der Raspi kommt ja dann auch noch dazu...

Aber bei Geräten die nur ein Centronics-Interface haben, ist die Sache 
halt schwierig.
- Selbst ein IF bauen, um die PCL Rohdaten zu erfassen und dann weiter 
mit GhostPCL & Co.
- Einen alten Drucker mit Parallel-Port kaufen.
Letzteres habe ich zuvor gemacht und mir einen gebrauchten Deskjet 450 
gekauft, da ich meinen Meßplatz nicht mit einem Monster-Drucker zumüllen 
wollte. Ein Tinten-Spritzer hat allerdings einen massiven Nachteil. Da 
ich nicht regelmäßig drucke, trocknet ebenso regelmäßig die Tinte ein. 
Ich habe dann nach jedem Druck die Patrone entfernt, den Druckkopf 
abgeklebt und in eine Tupperdose gelegt. Das funktioniert, nervt aber 
:-)
Also wäre ein Nadeldrucker hier die deutlich bessere Wahl. Ist aber zu 
groß und umsonst bekommst du diese auch nicht mehr. Dann stellt sich 
hier zudem noch die Frage nach Ersatz-Bändern.

Da ist mir die Lösung mit dem Retro-Printer lieber....

von Percy N. (vox_bovi)


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Jochen H. schrieb:
> Aber bei Geräten die nur ein Centronics-Interface haben, ist die Sache
> halt schwierig.
>
> Selbst ein IF bauen, um die PCL Rohdaten zu erfassen und dann weiter mit
> GhostPCL & Co

Nun, die 55 £ relativieren sich, falls man Nutzen aus dem vermutlich 
enthaltenen ESC/P-Interpreter ziehen kann; ansonsten wäre es nicht mehr 
als ein simpler Centronics-Grabber-Dongle. Und der wäre mit 55 Pfündern 
deutlich überbezahlt, jedenfalls für neinen Geschmack (ich nag nicht 
daran denken, was Mitte der 80er gewöhnliche Druckerkabel gekostet 
haben, von etwas spezielleren ganz zu schweigen).

Gut, Selbstbau wird bei realistischem "Eigenlohn" zu dem Preis wohl eher 
nicht möglich sein. Trotzdem schmerzt der Preis ...

Aber immerhin: das Problem des TE ist (zumindest technisch) gelöst. Für 
een wirtschaftlichen Teil sind wir nicht zuständig.

von Dirk B. (dirkb2)


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Percy N. schrieb:
> Wenn ich den Text im Link korrekt interpretiere, versteht der von Dir
> beschriebene Wandler ESC/P.
>
> TE will aber die Ausgabe von HP bzw Agilent auswerten, die ich eher der
> Ausgabe von HPGL oder eher PCL verdächtigen würde.

Der TO schrieb aber auch dass das Gerät Ausgaben für den FX-80 machen 
kann. Und der ist ja eigentlich das Standardgerät für ESC/P.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dirk B. schrieb:
> Der TO schrieb aber auch dass das Gerät Ausgaben für den FX-80 machen
> kann. Und der ist ja eigentlich das Standardgerät für ESC/P.

Stimmt.

Und ich muss mich korrigieren: Sein Problem ist keineswegs gelöst. Er 
hat erklärtermaßen kein Problem damit, die Daten in seinen PC zu 
bekommen, sondern ihm fehlt ein Renderer, der ihm eine Grafikdatei in 
einem gängigen Format erzeugt.

von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Dirk B. schrieb:
>> Der TO schrieb aber auch dass das Gerät Ausgaben für den FX-80 machen
>> kann. Und der ist ja eigentlich das Standardgerät für ESC/P.
>
> Stimmt.
>
> Und ich muss mich korrigieren: Sein Problem ist keineswegs gelöst. Er
> hat erklärtermaßen kein Problem damit, die Daten in seinen PC zu
> bekommen, sondern ihm fehlt ein Renderer, der ihm eine Grafikdatei in
> einem gängigen Format erzeugt.

Von GhostPCL (TIFF/PDF/PNG/PCX/JPG) bis zum eigenem Skript 
(z.B.Python+Pillow) ist da alles möglich.
Als Insellösung könnte das auch so ein ESP32 mit den passenden 
Pegelwandlern bei Centronics und das bis in die "Cloud" eventuell mit 
nem Li-Akku.

von Dirk B. (dirkb2)


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Percy N. schrieb:
> Und ich muss mich korrigieren: Sein Problem ist keineswegs gelöst. Er
> hat erklärtermaßen kein Problem damit, die Daten in seinen PC zu
> bekommen,

Das ist seit Anfang an klar, wurde aber gerne übersehen.

> sondern ihm fehlt ein Renderer, der ihm eine Grafikdatei in
> einem gängigen Format erzeugt.

Dazu gab es genug Hinweise, die aber teilweise zwischen den 
Datenübertragungsbeiträgen verschwinden

von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


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Eine Frage für den Threaderöffner.

Mit welcher Geschwindigkeit kann man bei der Rs232-Schnittstelle maximal 
rechnen ?

: Bearbeitet durch User

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