Gast
#6736848
Hallo zusammen, für ein Elektronikforum etwas Offtopic, aber ich habe die Hoffnung, dass ich nicht der einzige bin, der Kunden in Drittländern beliefert. Folgender Sachverhalt: Ein Kunde von (Ausland, Nicht EU) hat mir Geräte zur Reparatur geschickt. Da unklar war, was davon überhaupt repariert werden kann und wenn doch, wie lange das dauert, wurde die Ware beim Import zum freien Verkehr abgefertigt. Bedeutet: Ich habe EUSt und Zollgebühren bezahlt. Die Geräte unterliegen nicht der Zollaufsicht und können frei im EG Raum bewegt werden. Die Rechnung, die der Sendung beilag (Commercial Invoice) habe ich aber nicht bezahlt... Nun ist alles repariert und soll zurück zum Kunden. Prinzipiell ist es jetzt ja so, dass die Geräte ganz normal exportiert werden müssen. Der Sendung muss eine Rechnung über die Waren beiliegen. Hier komme ich ins Stolpern. Eigentlich soll der Kunde ja nur die Reparatur bezahlen. Also bspw. 1000 EUR Reparaturkosten. Der Wert der Waren ist natürlich viel höher und die Sendung muss auch entsprechend versichert werden. Wie macht man sowas nun? Verwendet man für den Versand nur eine Proforma-Rechnung und stellt die eigentliche Rechnung später? Geht das überhaupt? Die Exportdokumente und der Ausgangsvermerk müssen ja als Nachweis für Umsatzsteuerbefreiung aufbewahrt werden. So ganz unsichtbar wird die fiktive Rechnung hinterher also nicht sein. Kennt sich zufällig jemand damit aus? Liebe Grüße, Gerd