Die alleine bringt nur sehr wenig.
Überspannungsschutz ist eine mehrstufige Sache, und man muss schon an
den Eintrittsstellen der Leitungen ins Haus anfangen.
Name schrieb:> Hilft so eine Überspannugsschutzsteckdose [...] falls mal ein Blitz> einschlagen sollte
Ja, denn was steht in der Bedienungsanleitung:
Versicherungsschutz für angeschlossene Geräte
Brennenstuhl garantiert die Überspannungsschutzeigenschaften
bis zu den auf dem Typenschild des jeweiligen Produkts
ausgewiesenen technischen Daten. Bei sachgemäßer Verwendung
der Produkte übernimmt Brennenstuhl die Reparatur,
beziehungsweise den Austausch von allen direkt an das
Überspannungsschutz produkt angeschlossenen Geräten, die
nachweislich durch eine Überspannung beschädigt wurden.
Mit viel Geduld und guten Nerven bekommst Du so den Schaden, den das
Ding eh nicht verhindern kann, ersetzt.
Wenn der Blitz in deiner Nachbarschaft einschlägt, hast du sehr gute
Chancen das ein Verbraucher hinter dem Teil heile bleibt.
Schlägt der Blitz in dein Haus, ist der Überspannungsschutz genauso
defekt wie der Computer der in dem Schutz steckt.
Problematisch ist heutezutage viel eher (sofern du kein
Glasfaseranschluss hast).
Die Leute denken dran und stecken ihre Geräte hinter so einen
Überspannungsschutz, nur doof wenn der Blitz durch die Telefonleitung
ins Haus kommt und übers Netzwerk dann an Fernseher, PC, Playstation,
Receiver etc verteilt wird.
Horst schrieb:> Mit viel Geduld und guten Nerven bekommst Du so den Schaden, den das> Ding eh nicht verhindern kann, ersetzt.
Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Ob ein Überspannungsschutz
vorgeschaltet ist, weiss ich nicht. Ich wohne in einer Mietwohnung. Aber
passiert (z.B. bei Gewitter) ist noch nie was.
Bei welcher Spannung löst das Ding eigentlich aus? Bei >= 230V * √2 =
~325V?
Alex schrieb:> Die Leute denken dran und stecken ihre Geräte hinter so einen> Überspannungsschutz, nur doof wenn der Blitz durch die Telefonleitung> ins Haus kommt und übers Netzwerk dann an Fernseher, PC, Playstation,> Receiver etc verteilt wird.
Ne, hab zum Glück Internet über Glasfaser. Das Glasfaser-Modem gehört
dem Anbieter und mein Router hängt halt per Ethernet-Kabel dran.
Vorname N. schrieb:> Bei welcher Spannung löst das Ding eigentlich aus? Bei >= 230V * √2 => ~325V?
Hi,
üblicherweise
600V gegen PE durch den Gasableiter.
Dann 430V bei den MOVs. (Und Schutzpegel 700V)
Siehe Datenblätter
Genaueres unter:
IEC 62368-1
(Gerätekategorie 3 soll 1500V aushalten)
ciao
gustav
Irgendwas zwischen "Schlangenöl" und "Völliger Schutz bei direktem
Blitzeinschlag".
Gegen einen direkten Blitzschlag dürfte das kaum schützen, der ist aber
(normalerweise) sehr unwahrscheinlich.
Eher schon eine Überspannung durch einen Blitzeinschlag in der Nähe. Wie
Alex (Gast) wohl versuchte zu sagen: Wahrscheinlicher dürfte eher ein
Überspannungsschaden durch die Spannung zwischen Telefon (Netzwerk) und
der normalen Spannungsversorgung sein. Und diesen könnte die Steckdose
durchaus abhalten.
Notfalls hat man damit noch eine extra Versicherung (wobei auch eine
normale Hausratversicherung ausreichen kann).
Wie andere schon schrieben, Blitzschutz ist eine Mehrstufige Sache,
gegliedert in Grob- (direkt am Netzeingang), Mittel- (in jeder LSS
Gruppe in der Verteilung) und Feinschutz vor jedem Gerät. Letzteres
macht deine Steckdose. Ohne Grob und Mittelschutz wird das nur
eingeschränkt funktionieren. Allen Schutzarten ist gemein, dass sie sich
mit der Zeit verbrauchen. Sie müssen also in mehr oder minder
regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Wenn du nicht über
Freileitung angeschlossen bist und / oder wenig Probleme mit
Überspannung hattest in der Vergangenheit kann man vermutlich drauf
verzichten. Nach dem x.-ten Schaden kann deine Hausratversicherung aber
möglicherweise eine Nachrüstung eines Blitzschutzes verlangen.
Ich hatte hier vor Jahren einen Einschlag in unmittelbarer
Nachbarschaft.
Danach war der Videoausgang einer PC Grafikkarte defekt an der der
Monitor angeschlossen war.
Der Monitor selbst und der 2. unbenutzte Videoport waren noch ok.
Es reicht also im Zweifel 2 Meter Kabel ober eine Masseschleife zwischen
zwei Geräten dass Geräte zerstört werden.
Udo S. schrieb:> s reicht also im Zweifel 2 Meter Kabel
Kommt etwas auf Deinen konkreten Fall an wie beim Lotto-Fünfer.
1.Deine Videokabel werden wohl einen recht dünnen Massedraht gehabt
haben? Wenn die Masseverbindung dann irgendwo (durch übermäßigen
Ausgleichsstrom) weggebrannt ist, übernimmt eine niedliche
Transistor-Basis die Funktion und löst sich dabei schnell in Rauch auf.
Es gab nachweislich Kollegen, die haben den dicken Blitzableiter während
eines Einschlags kurz glühen sehen. Bei direktem Blitz-Einschlag wirst
Du ein Häufchen Asche zusammenkehren.
2.Trotzdem würde ich wertvolle Geräte mit Feinschutz-Adaptern betreiben,
da dieser nach einer Störung blitzschnell von jeder Hausfrau erneuert
werden kann im Gegensatz zu einem defekten Transistor im Schaltnetzteil.
Nach einem Einschlag in unserem Haus waren anschließend u.a. ca. 20
TV-Geräte und Heizungscomputer in der Straße defekt weil die
Überspannung über das Stromnetz verteilt wurde.
Name schrieb:> Hilft so eine Überspannugsschutzsteckdose wie z.B. diese hier
Letztlich hilft nur Überspannungsschäden in der Hausratversicherung
anzukreuzen.
Oder eben eine Überspannungsschutzsteckdose mit Versicherung, wie deine.
Denn der VDR in der Steckdose ist derselbe der schon in deinen
empfindlichen Geräten, wie PC und Monitor, drin ist. Sagen wir, so ein
VDR schützt bis 1 Joule und zerplatzt dadrüber, dann schützen 3 parallel
eben bis 3 Joule eingestreute Blitzenergie
Es ist eine ziemlich seltene Kombination, dass der Blitz bei dir gerade
2.5 Joule ins Stromnetz schickt, die Geräte ohne die Steckdose also
kaputt gegangen wären mit Steckdose heile geblieben wären.
Aber wenn alle 3 VDR kaputt sind, sollte Brennenstuhls Versicherung
alles zahlen.
Im Sicherungskasten sollte z.B. ein Werit Z12 stecken, als Grobschutz.
Und jede Leitung (Sat, Telefon) sollte in der Mehrfachsteckdose über
Blitzschutzstecker gehen und dann parallel zum Stromversorgungskabel zum
Gerät verlegt werden.
Man darf auch nicht uebersehen, dass Varistoren altern.
Dazu braucht es kein Gewitter, es reichen ein paar induktive
Lasten, die vorab schon die Varistoren kitzeln.
Vermutlich ist nach einigen Jahren, der Varistor in deiner
tollen Steckdosenleiste voellig wirkungslos.
Aber dann greift ja auch die Garantie nicht mehr.
xyz schrieb:> der Varistor in deiner> tollen Steckdosenleiste voellig wirkungslos.
Hi,
dafür gibt es ja die eingebaute LED , die bei Defekt im MOV-Kreis nicht
mehr leuchtet. Auch wenn eine der Thermosicherungen ausgelöst hat.
Spätestend dann sollte man Zwischenstecker austauschen.
ciao
gustav
Die Dinger sind ganz gewiss kein Schlangenöl.
Bei einem direkten Treffer vom Blitz brauchst Du das volle Programm, Typ
1-3 SPD.
Aber im richtigen Leben, z.B. bei einem Ausfall des Nullleiters, oder
einer sonstigen Überspannung von innen oder außen, können die Dinger
Deine EDV schützen.
Nichts hilft der Ueberspannungsschutz, wenn im Haus ueber LAN Geraete am
Netzwerk haengen, die an unterschiedlichen Phasen haengen. Mehr als 10m
sollten es auch nicht sein, wegen der Schrittspannung.
Fuer DSL sind die Steckdosenleisten besser, bei denen auch diese Leitung
mit durchgeschleift wird. Wenn aber vorher die Signalstaerke nur knapp
gereicht hatte, wird das Internet schlechter. Deshalb gibt es diese kaum
noch.
Dieter schrieb:> Fuer DSL sind die Steckdosenleisten besser, bei denen auch diese Leitung> mit durchgeschleift wird. Wenn aber vorher die Signalstaerke nur knapp> gereicht hatte, wird das Internet schlechter. Deshalb gibt es diese kaum> noch.
Ich habe einen Glasfaseranschluss. Gibt es dafür auch einen
Überspannungsschutz?
Weltverschlimmbesserer schrieb:> Ich habe einen Glasfaseranschluss. Gibt es dafür auch einen> Überspannungsschutz?
Leider nein. Da kommt der Blitz dann direkt raus ;)
Weltverschlimmbesserer schrieb:> Ich habe einen Glasfaseranschluss. Gibt es dafür auch einen> Überspannungsschutz?
Den brauchst Du nur dann, wenn Du auch einen Glasfasertrafo verwendest.
Weltverschlimmbesserer schrieb:> Ich habe einen Glasfaseranschluss. Gibt es dafür auch einen> Überspannungsschutz?
Das kommt darauf an. Es gibt Glasfaserkabel mit Stahldraht (verseilt)
oder VA-Geflecht fuer hoehere mechanische Stabilitaet. Ob das aufgelegt
wurde, waere entscheidend.
Wenn die VDRs verbraucht sind, werden sie in der Regel nicht
hochohmiger, sondern niederohmiger. Deshalb sind Temperatursicherungen
drin, die dann bei Erwärmung abkoppeln.
In den Blitzfibeln von Dehn und Phoenix steht alles genau beschrieben.
Das Konzept ist, dass man alle Zuleitungen zu Häusern, Hausteilen
(Stockwerke) und Räume auf ein Potential legt.
Gasableiter können hohe Ströme gut ableiten, sind aber langsam. Deshalb
verwendet man sie "weiter vorne". Dahinter kommen VDRs und
Transildioden.
Bei Einschlägen in der Nachbarschaft bringt eine solche Steckdose sicher
etwas. Und: je mehr man davon ansteckt, desto stärker kann die
Uberspannung "kommen", ohne dass etwas passiert - die Steckdosen
schützen sich auch gegenseitig.
Dieter schrieb:> Weltverschlimmbesserer schrieb:>> Ich habe einen Glasfaseranschluss. Gibt es dafür auch einen>> Überspannungsschutz?>> Das kommt darauf an. Es gibt Glasfaserkabel mit Stahldraht (verseilt)> oder VA-Geflecht fuer hoehere mechanische Stabilitaet. Ob das aufgelegt> wurde, waere entscheidend.
für FTTH werden nur einblasbare Mini- o. Mikrokabel verwendet - da ist
kein Metall drin.
Und selbst wenn endet dieses Kabel am APL und bis zum Router hast du nur
noch Innen- und/oder Patchkabel an dem erst Recht kein Metall dran ist.
Sascha
Delt schrieb:> Wird der Blitzschutz durch die Isolationsmessung mit 500V der DGUV V3> Prüfung beschädigt?
Dazu müsste mal jemand die tatsächliche Schaltung aufnehmen. Wenn der
Hersteller VDRs zwischen Netzleitung und Schutzleiter gesetzt hat, halte
ich eine Beschädigung für denkbar.
Den typischen Gasableiter werden 500V-DC eher nicht jucken.
Hi,
bei dem vorgeschriebenen Teststrom 1 mA geht z.B. ein VDR S20K300 nicht
kaputt.
Die Iso-Messung ist dann sowieso fragwürdig. Man will ja gerade einen
möglichst niedrigen Widerstand ab einer bestimmten Spannung haben.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> bei dem vorgeschriebenen Teststrom 1 mA geht z.B. ein VDR S20K300 nicht> kaputt.> Die Iso-Messung ist dann sowieso fragwürdig
Ein VDR ist auch nicht zwischen L/N und PE oder primär und sekundär, und
zeischen L und N wird nicht Iso gemessen.
Irre, was hier für abstruse Bedenkenträger immer rumlaufen.
MaWin schrieb:> Ein VDR ist auch nicht zwischen L/N und PE oder primär und sekundär, und> zeischen L und N wird nicht Iso gemessen.
Das ist vollkommen richtig, ein VDR ist typisch zwischen L+N. Bei der
Isolationsmessung sind L und N natürlich verbunden.
> Irre, was hier für abstruse Bedenkenträger immer rumlaufen.
Hast Du konkrete Schaltpläne, was der brennende Stuhl und Konsorten in
ihre Wunderstecker bauen?
Nenne mich Bedenkenträger, ich habe einfach mal spekuliert, was ich mir
vorstellen könnte und freue mich, wenn man mir das Gegenteil belegt.
Bastler schrieb:> Hier siehst du, was so drin ist> https://www.youtube.com/watch?v=kO4zIYCZ6fs
Ein Monstervideo, die beiden Leisten sehen innen ja sogar halbwegs
ordentlich aus.
Karl B. schrieb:> Aber vom Prinzip her so. Mit dem Gasableiter 600V gegen PE.
Damit ist dann klar, dass eine 500V-Isolationsmessung keinen Schaden
anrichten wird. Die Schaltung finde ich dämlich, da könnten besser zwei
Gasableiter L-PE / N-PE verbaut werden, ohne die VDRs in Reihe zu haben.
Der Herr im Video sagt das schon richtig "ob's euch was nützt, wenn
...".
Moinsen,
Weltverschlimmbesserer schrieb:> Ihr habt meine Frage immer noch nicht beantwortet. Welchen> Überspannungsschutz würdet ihr für einen Glasfaseranschluss empfehlen?
das ist in Tat ein Problem, welches viel zu wenig ernst genommen wird.
Wenn der Blitz einmal in der Glasfaserleitung drin ist, und Du vor dem
Monitor sitzt, wenn er wieder raus kommt, kann Dir das die Augen
verblitzen, da kann man Blind vom werden, genau wie bei der Ornanie.
Du kannst entweder den Lichtblitz bereits in der Leitung dämpfen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neutraldichtefilter
allerdings musst Du die Glasfaserleitung auf das richtige Maß rauf und
wieder runter adaptieren.
PSA würde auch helfen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Automatischer_Schweißerschutzfilter
angenehme Woche,
Ocho
Thomas M. schrieb:> da kann man Blind vom werden, genau wie bei der Ornanie.
Mich blendet das auch immer, wenn die Leute zwanghaft Ornamente
aufhängen.
> Hilft eine Überspannungsschutzsteckdose wirklich?
Definitiv, jedoch vielleicht nur für 99% der Ereignisse (muß nicht nur
Blitzschlag sein, kann auch andere Überspannung sein). Mit einem Schutz
in der Unterverteilung dann vielleicht 99,9%; mit einem in der
Hauptverteilung dann vielleicht 99,99%. Es bleibt jedoch immer ein
gewisses Restrisiko.
> Isolationstest
Mehrmals haben wir defekte Geräte nach solchen Prüfungen gehabt. Für
"empfingliche elektronische Geräte" ist diese Teilprüfung daher nicht
mehr erforderlich - jedenfalls lt. unseres letzten Dienstleisters.
H. H. schrieb:> und man muss schon an> den Eintrittsstellen der Leitungen ins Haus anfangen.
Also vor den großen Hauptsicherungen, oder zwischen Hauptsicherungen und
Stromzähler, und bei dem Telefonanschluß vorm APL, laienhaft
ausgedrückt!?
svensson schrieb:>> Hilft eine Überspannungsschutzsteckdose wirklich?>> Definitiv, jedoch vielleicht nur für 99% der Ereignisse (muß nicht nur> Blitzschlag sein, kann auch andere Überspannung sein).
Widerspruch!
Mir ist nichts bekannt, wo so etwas ein nachfolgendes Gerät geschützt
hat.
Wertvolle Geräte sollten dafür selbst geschützt sein.
Für billige Geräte oder robuste Geräte wie Kochplatten braucht man das
sowieso nicht.
Mit den paar Groschen teuren Bauelementen wird doch ein respektabler
Gewinn bei so einer Steckdosenleiste erzielt. Gelddruckmaschine.
Ein Elektroniker kann sich dann auch einfach helfen.
Manfred schrieb:> Damit ist dann klar, dass eine 500V-Isolationsmessung keinen Schaden> anrichten wird. Die Schaltung finde ich dämlich, da könnten besser zwei> Gasableiter L-PE / N-PE verbaut werden, ohne die VDRs in Reihe zu haben.>
Dann würden die GDT nach Zündung nicht mehr abschalten...
> Mir ist nichts bekannt, wo so etwas ein nachfolgendes Gerät geschützt
hat.
Mir schon, denn ich habe schon Varistoren gesehen, die sich
"aufgeopfert" haben.
> Wertvolle Geräte sollten dafür selbst geschützt sein.> Ein Elektroniker kann sich dann auch einfach helfen.
Es ist aber wesentlich einfacher so eine externen Stecker oder eine
Steckdosenleiste zu wechseln als das Gerät zu öffnen, um nach dem
Varistor/Feinsicherung etc. zu suchen...
Abdul K. schrieb:> Manfred schrieb:>> Damit ist dann klar, dass eine 500V-Isolationsmessung keinen Schaden>> anrichten wird. Die Schaltung finde ich dämlich, da könnten besser zwei>> Gasableiter L-PE / N-PE verbaut werden, ohne die VDRs in Reihe zu haben.>> Dann würden die GDT nach Zündung nicht mehr abschalten...
Zumindest in Schutzbeschaltungen von Fernmeldeleitungen setzt man
Gasableiter ohne VDRs ein.
Nicht mehr abschalten, na ja: Wenn der Ableiter zündet, bricht die
Spannung weg und er geht wieder aus. Da zuvor auch die
Durchbruchsspannung des VDR überschritten wurde, verhindert der genau
garnichts.
Ist soviel Druck auf der Leitung, dass der Lichtbogen stehen bleibt,
fliegt einem der ganze Mist um die Ohren oder tropft aus dem Gehäuse.
Manfred schrieb:> Ist soviel Druck auf der Leitung, dass der Lichtbogen stehen bleibt,> fliegt einem der ganze Mist um die Ohren oder tropft aus dem Gehäuse.
Kommt drauf an wo der Blitz einschlägt. Evtl. fliegt auch noch Putz von
der Wand wo die Leitung verlief. Ein Überspannungsschutz ist trotzdem
nützlich weil es außer dem Blitz auch noch andere Spannungspitzen und
böse Nullpunktverschiebung geben kann. Dann ist ein kaputter
Überspannungsadapter das kleinste Opfer.
oszi40 schrieb:> Kommt drauf an wo der Blitz einschlägt. Evtl. fliegt auch noch Putz von> der Wand wo die Leitung verlief.
Wenn man also auf den Überspannungsschutz verzichtet, kann man sich
danach auch den Leitungsfinder ersparen. Doppelt gespart.
Horst schrieb:> ... Bei sachgemäßer Verwendung> der Produkte übernimmt Brennenstuhl die Reparatur,> beziehungsweise den Austausch von allen direkt an das> Überspannungsschutz produkt angeschlossenen Geräten, die> nachweislich durch eine Überspannung beschädigt wurden.>> Mit viel Geduld und guten Nerven bekommst Du so den Schaden, den das> Ding eh nicht verhindern kann, ersetzt.
Und wenn der Nachweis nicht teurer als die angeschlossenen Geräte wird.
dfIas schrieb:>> nachweislich durch eine Überspannung beschädigt wurden.>>>> Mit viel Geduld und guten Nerven bekommst Du so den Schaden, den das>> Ding eh nicht verhindern kann, ersetzt.> Und wenn der Nachweis nicht teurer als die angeschlossenen Geräte wird.
Einen Adapter kannst Du in 2 Minuten ersetzen. Bis nachweislich Dein
Gutachten kommt, hast Du Ferien?