Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug [Reparatur] FAIL: Siemens IQ300 Trommel verklebt


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von Helge (Gast)


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Hatte noch eine Siemens IQ300 Waschmaschine stehen. 2018 gekauft, 2020 
kurz nach der Garantie Lagerschaden.

Heute die Trommel aus der Maschine ausgebaut. Das geht recht einfach 
(1-2h): Deckel oben, hinten, unten entfernen. Alle Schläuche zur Trommel 
lösen. Unterseite alle Kabel entfernen. Sensorschlauch lösen. Zur 
leichteren Handhabung oberes Gewicht lösen. Die Gummidichtung ist mit 
einem Draht mit Feder an der Front fest, lösen. Bedienfeld raus (3 
Schrauben), Front zur Seite (4 Schrauben). Jetzt ist die Trommel incl. 
Motor und vorderem Gewicht frei entnehmbar. Alles super.

Und jetzt kommts.

Plastiktrommel mittig zusammengeflanscht. 12 Schrauben, 20 Klipslaschen. 
Sieht einfach aus. Aber: Von den Klipslaschen lassen sich manche gar 
nicht lösen. Und: zusätzlich sind die Trommelhälften miteinander 
verklebt. Damit ist weder das Hauptlager zugänglich, noch die 
Stoßdämpfer tauschbar: Deren Halterungen sind Bestandteil der vorderen 
Trommelhälfte. 3 Stunden Kampf für nix, 2 Jahre gelaufene Maschine für 
die Tonne. Goldene Zitrone für den Konstrukteur von so einem Müll.

Verschenke Ersatzteile für IQ300. Abholung Tirol. Trommel + Gehäuse 
gehen morgen zum Schrottplatz, die Gewichte zum Bauschutt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Helge schrieb:
> Goldene Zitrone für den Konstrukteur von so einem Müll.

Ich gebe Dir Recht. Die Trommel muss offenbar tatsächlich komplett 
getauscht werden, was die Reparatur unwirtschaftlich macht. Auch wenn es 
Dich kaum trösten kann: Gemäß einem Fred in einem Haushaltsgeräteforum 
bist Du mit diesem Problem nicht alleine. Dem TO (ein Landsmann von Dir) 
dieses Freds zufolge hat Siemens aus Kulanz ein neues Ersatzgerät für 
400,00 Euro verkauft. Dieser Fall ist allerdings von 2014:

https://forum.teamhack.de/thread/46698-st%C3%A4ndige-lagersch%C3%A4den-an-siemens-waschmaschine/

Bedauerlich, dass diese Trommeln mit dazu anfälligen Lagern noch 
jahrelang weiter gebaut wurden.

Dass die Stoßdämpfer nicht ausgetauscht werden können, finde ich fast 
noch unglaublicher, zumal es sich sicher um die heute üblichen einfachen 
Reibungsdämpfer handeln dürfte, deren Lebenszeit von vornherein begrenzt 
ist. Hier habe ich Dich so verstanden, dass die Stoßdämpfer wohl 
tauschbar sind, dies aber den gesamten Ausbau der Trommel erfordert, 
weil an sie nicht ranzukommen ist?

Nach solchen Erfahrungen hätte ich selber ein günstigen Austauschangebot 
aus Kulanz von Siemens auch nicht angenommen. Ob Du es selbst doch mit 
Siemens probierst, ist Deine Entscheidung. Ich wollte nur auf die 
Kulanz-Praxis hingewiesen haben.

Freundlich von Dir, dass Du anderen die Ersatzteile zur Verfügung 
stellst.

von MaWin (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Nach solchen Erfahrungen hätte ich selber ein günstigen Austauschangebot
> aus Kulanz von Siemens auch nicht angenommen

Na ja doch: annehmen und den Schrott-Ab-Werk schnell wieder hoffentlich 
mit Gewinn verkaufen. Und sich dann was ordentliches kaufen, BSH never 
again.
(ich weiss auch nicht, warum sich eine Firma in ihrer unbegrenzten Gier 
ihren ehemals nicht schlechten Ruf dermassen gründlich ruinieren kann).

von oszi40 (Gast)


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Helge schrieb:
> weder das Hauptlager zugänglich, noch

Mein Beileid. Habe das Theater mit einer Privileg auch schon hinter mir. 
Lagerwechsel ging bei Blechtrommel ganz schlecht trotz Abzieher und wenn 
ich jetzt an Schleuderdrehzahl 1600 denke würde ich gleich eine neue 
beschaffen! Das Risiko dass einen Trommel um die Ohren fliegt kann man 
bei YT irgendwo bewundern. Mach den Deckel wieder zu und frage besser 
nach Kulanz bei Hersteller.

von Helge (Gast)


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die Stoßdämpfer werden eingesteckt, bevor die Trommelhälften 
zusammengeklebt werden. Da wurde sogar der übliche Plastikstecker 
wegoptimiert, der die normalerweise hält.
Auch die Gegenlage im Gehäuse besteht nur aus einer 8mm-Schraube im 
Blech, aber das wenigstens läßt sich lösen.

Schon krass, wenn man zum schrott geht und da stehen noch 3 baugleiche 
:-) Weiße Ware aus Berlin kommt mir jedenfalls nicht mehr ins Haus.

von oszi40 (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> hat Siemens aus Kulanz ein neues Ersatzgerät für 400,00 Euro verkauft
Das ist bei Idealo schon fast der Neupreis. Da ist noch Luft.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Helge schrieb:
> Hatte noch eine Siemens IQ300 Waschmaschine stehen. 2018 gekauft, 2020
> kurz nach der Garantie Lagerschaden.
> Goldene Zitrone für den Konstrukteur von so einem Müll.
>
> Verschenke Ersatzteile für IQ300. Abholung Tirol. Trommel + Gehäuse
> gehen morgen zum Schrottplatz, die Gewichte zum Bauschutt.

Bevor du dich unnütz aufpudelst : und die Flinte vorneweg ins Korn 
wirfst:
überleg mal genauer, wie eine solche Maschine industriell zusammengebaut 
wird - oder wie das gehen soll mit einem "auswechselbaren" Lager ?

Dasselbe Problem ist bei den (vergossenen) Sensoren, wenn da einer hin 
ist, kannst die Maschine wegwerfen. Irreparabel. Dasselbe ist beim 
Zerlegen der Maschine. 100kg Steine und 60 Kabelbäume sind aus dem Weg 
zu räumen, hast es mal zerlegt ... man will ja reparieren .. dann bau 
das mal wieder zusammen !?  Irre Lustig ... wie auch die Platinen und 
Schaltelektronik. Nix für schwache Nerven.

Wenn an einer Motorwelle irgendetwas (Keilriemenscheibe) angeflanscht 
ist, das man kaum entfernen kann, regt sich keiner auf. Soll ja auch 
halten .
Wenn unvergossene Sensoren alsbald undicht wären, würde sich jeder 
aufregen. So ein Glump.


Ich habe -einmal- eine Waschmaschine -komplett- zerlegt, ohne fremde 
Hilfe,, Stunden über Stunden,, das erste und letzte Mal !
Und dann auf dem Rasen die Teile wieder funktionstüchtig 
"zusammengebaut" . Behalten? habe ich am Schluß alle Schläuche, 
Sensoren, das Einlaßventil und die Gehäuse-Bleche. Immerhin ...  blieb 
mir: eine Lehre .

Meine Hoover-WaMa habe ich aber repariert, nachdem ich über drei Monate 
wie blöd herumgesucht habe und am Ende die Maschine aufn Kopf stellte : 
ein Stoßdämpferhalter war gebrochen.

Wenn man so ein Ding genauer untersucht, kommt man zum Schluß: das hat 
schon alles seinen Sinn .

von Rudi Ratlos (Gast)


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Helge schrieb:
> Da wurde sogar der übliche Plastikstecker wegoptimiert,
> :-)  Weiße Ware aus Berlin kommt mir jedenfalls nicht mehr ins Haus.

Vielleicht solltest, nachdem du dich beruhigt hast, die Einzelteile
vor der Sammelstelle doch noch mal näher untersuchen. ... oft ...
nicht so einfach, hinter die ganzen Konstruktions- geheimnisse zu kommen 
.

von Helge (Gast)


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Ich hatte noch keine WaMa mit vergossenen oder verklebten Sensoren. die 
erste reparieren dauert halt 1 Tag. Die zweite dann noch 3-4 Stunden. 
Lernkurve.

Diese Trommel hatte etwa 30 Schraublöcher ringsum, davon wurden nur noch 
10 mit Schrauben bestückt, den Rest hält die Klebe. Das Ding ist auf 
verkürzte Lebensdauer optimiert (25 Monate schätze ich). Und das ist 
unanständig.

von Rudi Ratlos (Gast)


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> Das Ding ist auf
> verkürzte Lebensdauer optimiert (25 Monate schätze ich).

Meine Billig-Hoover aus dem Jahre Mai 1989 läuft immer noch. Warum soll 
eine 'waschechte' SIEMENS nur von 2019-2021 laufen?
Mangelnde Pflege ?

von Helge (Gast)


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Lagerschaden pünktlich zum Garantieende, wie es auch viele andere 
beschreiben. Lager nicht tauschbar. steht doch alles schon da.

von MaWin (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:
> überleg mal genauer, wie eine solche Maschine industriell zusammengebaut
> wird - oder wie das gehen soll mit einem "auswechselbaren" Lager ?

Du blamierst dich jeden Tag mit deiner Ratlosigkeit.

Genau wie es der seriöse Konstrukteur seit mindestens einem Jahrhundert 
beherrscht.

Ich kann hier bei allen meinen Maschinen, ob Auto, Bohrmaschine, 
Hobelmaschine, Waschmaschine, Modelleisenbahnlok die Lager wechseln, 
teilweise aufwändig, aber machbar.

Sensoren in Waschmaschinen oder Geschirrspülern hab ich auch schon 
gewechselt, wenn BSH die jetzt einklebt und vergiesst ist das nur noch 
ein Grund, von deren Müll die Finger zu lassen. Wenn sich die Firma 
unbedingt ruinieren will, soll sie ruhig so weiter machen, Ingenieure 
werden in einer ruinierten Firma aber auch einfach entlassen, ohne 
Abfindung.

von Wasch-Maschinist (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:

> Bevor du dich unnütz aufpudelst : und die Flinte vorneweg ins Korn
> wirfst:
> überleg mal genauer, wie eine solche Maschine industriell zusammengebaut
> wird - oder wie das gehen soll mit einem "auswechselbaren" Lager ?

So, wie das FRÜHER auch gegangen ist und bei anderen Hersteller immer 
noch geht!

Wie weit ist denn mittlerweile die Degeneration fortgeschritten, daß so 
ein Rotz als unabänderlich hingenommen und Schwachsinn als Normalität 
gefeiert wird?

von Bernd B. (berbog)


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Was erwartet Ihr wenn Ihr immer das billigste kauft.
Die Zeiten wo ein Hersteller besser sein wollte als die Mitbewerber sind 
vorbei.
Heute zählt bei den einfachsten Geräten nur der Preis.
Kauft die mittlere oder hochpreisige Serie des Herstellers und die 
Geräte halten länger.

von MaWin (Gast)


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Bernd B. schrieb:
> Was erwartet Ihr wenn Ihr immer das billigste kauft.

BSH gehört aber nicht zum Billigsten.

Offenbar ist BSH nur absolut billig produziert, wird aber maximal teuer 
verkauft.

von Wasch-Maschinist (Gast)


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Bernd B. schrieb:

> Kauft die mittlere oder hochpreisige Serie des Herstellers und die
> Geräte halten länger.

...und da steht dann auf dem Angebotsetikett neben der sog. 
"Effizienzklasse"
auch, ob die Maschine wartungsfreundlich ist?

Weil: DAS wäre die Information, die ein Kunde braucht, denn er kann ja 
dieses Wunderwerk der Technik nicht im Geschäft demontieren, um zu 
sehen, was für einen Dreck er da gerade erstanden hat!

Noch Eines: Die Zeiten, in denen man aus dem Produktpreis auf die 
Qualität schließen konnte, hat es m.M.n. in dieser Gesellschaft nie 
gegeben.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Bernd B. schrieb:
> Kauft die mittlere oder hochpreisige Serie des Herstellers und die
> Geräte halten länger.

Mit neuen Geräten kenne ich mich nicht aus. Hat BSH noch spaltbare 
Laugenbehälter? Also solche, die tatsächlich auseinandergebaut werden 
können und auch das Trommellager ausgetauscht werden kann?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Wasch-Maschinist schrieb:
> DAS wäre die Information, die ein Kunde braucht, denn er kann ja
> dieses Wunderwerk der Technik nicht im Geschäft demontieren, um zu
> sehen, was für einen Dreck er da gerade erstanden hat!

Erzähle Lieschen Müller was von spaltbarem Laugenbehälter. Die 
interessiert sich nicht die Bohne dafür. Das Anti-Knitter-Programm für 
das Sommerkleid ist wichtiger.

Denke eher, dass BSH seinen Ruf verliert, wenn es so weiter geht. Das 
setzt allerdings auch eine gewisse Menge defekter Maschinen voraus.

Was interessiert's, wenn die Maschine des Nachbarn kaputt geht, selbst 
wenn es nach 25 Monaten schon passiert? Da wird nicht einmal BSH die 
Schuld gegeben. Haben wir in diesem Fred schon gesehen:

Rudi Ratlos schrieb:
> Mangelnde Pflege ?

von Wasch-Maschinist (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Wasch-Maschinist schrieb:
>> DAS wäre die Information, die ein Kunde braucht, denn er kann ja
>> dieses Wunderwerk der Technik nicht im Geschäft demontieren, um zu
>> sehen, was für einen Dreck er da gerade erstanden hat!
>
> Erzähle Lieschen Müller was von spaltbarem Laugenbehälter.

Sicher nicht, denn die kann mit Deinen Wortschöpfungen nichts anfangen.

> Die
> interessiert sich nicht die Bohne dafür. Das Anti-Knitter-Programm für
> das Sommerkleid ist wichtiger.

Die interessiert sich dank schmaler Rente sehr wohl für die 
Reparierbarkeit im Fall der Fälle.

>
> Denke eher, dass BSH seinen Ruf verliert, wenn es so weiter geht. Das
> setzt allerdings auch eine gewisse Menge defekter Maschinen voraus.

Das setzt vor Allem voraus, daß sich herumspricht, daß man solche Sachen 
z.B.
hier: https://berlin21.net/vielfalt/projekte/murks-nein-danke

publik machen kann.

>
> Was interessiert's, wenn die Maschine des Nachbarn kaputt geht, selbst
> wenn es nach 25 Monaten schon passiert?

Mich. Weil ich oft von anderen Hausbewohnern gebeten werde, danach zu 
sehen, was zum Teufel gegangen ist.

> Da wird nicht einmal BSH die
> Schuld gegeben. Haben wir in diesem Fred schon gesehen:
>
> Rudi Ratlos schrieb:
>> Mangelnde Pflege ?

Das ist nur ein Provokateur.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Wasch-Maschinist schrieb:
> Die interessiert sich dank schmaler Rente sehr wohl für die
> Reparierbarkeit im Fall der Fälle.

Bei dem Wunsch nach nachhaltigen Geräten sind wir uns definitiv einig.

Das Patentrezept gegen geplante Obsoleszenz habe ich leider nicht. 
Außer gesetzliche Verschärfungen mit Verlängerung der 
Gewährleistungsfrist bei Neuwaren, effektives "Recht auf Reparatur" 
(Ersatzteilversorgung, Schaltpläne), einfache Austauschbarkeit von 
Batterien und Akkus usw.).

Lieber wäre mir eine Bewusstseinsänderung beim Verbraucher. Weg von 
"Geiz-ist-geil-Mentalität" zu Qualität als Entscheidungskriterium. Dafür 
fällt der Familienurlaub in die Karibik nicht so üppig aus.

Und bei Lieschen Müller haben wir eine Art Henne-Ei-Problem. Der Preis 
der gut reparablen, aber teure Maschine muss von der schmalen Rente 
erstmal aufgebracht werden.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Wasch-Maschinist schrieb:
> auch, ob die Maschine wartungsfreundlich ist?
wie 'wartungsfreundlich' ?

> Weil: DAS wäre die Information, die ein Kunde braucht,

Die einzige Information die ein Kunde -hierzu- braucht, ist:
Wieviel kostet konkret die baldige Anreise des Monteurs ?
und wieviel verlangt er dann pro Zerlege-Stunde ?
Wie lange dauert die Herbeischaffung des Ersatzteils ?
Und der Zusammenbau. Man hört nix Gutes ..


Kurz wie bündig :
Wann?? kann ich nach Zahlung welcher Kosten? wieder Wäschewaschen?
Oder -hätte  ein 'Diskonter ums Eck'  gerade wieder eine im Angebot?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Mir fällt als wichtige Instanz noch Stiftung Warentest ein.

Dort werden zwar bei Waschmaschinen Dauer-Tests durchgeführt, wenn aber 
beide Maschinen des jeweiligen Testmodells diesen unbeschadet 
überstehen, suggeriert das sogar noch Qualität.

Servicefreundlichkeit aka gute Reparierbarkeit sind leider keine 
Kriterien bei "Test". Eine entsprechende Erweiterung auf dieses Merkmal 
wäre wünschenswert, der Aufwand für die Prüfung dieses Merkmals 
allerdings nicht unerheblich, die Artikel würden recht techniklastig 
ausfallen. Was Laien überspringen, also gar nicht lesen würden.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Kurz wie bündig :
> Wann?? kann ich nach Zahlung welcher Kosten? wieder Wäschewaschen?
> Oder -hätte  ein 'Diskonter ums Eck'  gerade wieder eine im Angebot?

Ja, sind in der Tat keine abwegigen Thesen. Wir können nicht bei allen 
Leuten vom Einkommen eines Ingenieurs ausgehen, der sich die Miele aus 
dem Fachgeschäft leisten kann.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Verlängerung der Gewährleistungsfrist bei Neuwaren,

'Unsere 6 Monate' zzgl. 18 Monate Garantie waren ein harter Kampf - 
anderswo noch weit schlimmer. Selbst eine Verlängerung auf 15 Jahre 
nützte die Bohne, weil: lies mal (irgendwelche) Garantiebedingungen.
Huch, Mittelfinger... Mentalität... Gesetzlich gedeckt.

DU bist beweispflichtig, nicht der Hersteller.
DU bist versandkostenpflichtig, nicht der Hersteller.
DU bist am Arsch .

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Rudi Ratlos schrieb:
> DU bist beweispflichtig, nicht der Hersteller.
> DU bist versandkostenpflichtig, nicht der Hersteller.
> DU bist am Arsch.

Unterscheide zwischen gesetzlicher Gewährleistung und Garantie der 
Hersteller unter deren freiwilligen Bedingungen.

von MaWin (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Lieber wäre mir eine Bewusstseinsänderung beim Verbraucher. Weg von
> "Geiz-ist-geil-Mentalität" zu Qualität als Entscheidungskriterium

Blödsinn, das macht ein Grossteil der Kunden schon heute, nämlich die, 
die Bosch statt Candy, Makita statt Bullcraft kaufen, Volvo statt 
Renault, also mehr Geld in der Hoffnung auf bessere Qualität ausgeben.

Doch sie werden von den Herstellern vorsätzlich betrogen und bekommen 
minderwertigen Ramsch zum höchsten Preis. Oftmals fährt man mit 
Billigware besser als mit Markenware mussten viele Leute inzwischen 
lernen.

Für die meisten Kunden ist Qualität halt nicht zu bewerten, das fällt ja 
schon Experten schwer.

In Frankreich gibt es für weisse Ware inzwischen ein 
Reparierbarkeitsgesetz, nach jedem Menschenverstand müsste dort Bosch 
also vom Markt verschwunden sein, aber das Gesetz ist so windelweich 
dass es auch die kriminellsten Methoden (eingeklebte Akkus, Canon 
liefert einfach keine Druckköpfe obwohl die als Ersatzteil 
laieninstallierbar sind) zulässt, obwohl sogar an so was wie 
Ersatzteilpreiswucher (Bottich 400, Maschine 475, ist glasklar so einer) 
gedacht wurde.

Es müssen wegen der geballten Markt- und Lobbymacht nicht nur Gesetze 
her (ohne die entwickeln sich Firmen ähnlich den Monopolen nachweisbar 
in eine gesellschaftsschädliche Richtung) sondern DURCHGREIFENDE Gesetze 
her.

von Rudi Ratlos (Gast)


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> Ingenieur der sich  Miele aus dem Fachgeschäft leisten kann.
Am Besten kommst immer mit dem billigsten Glump weg. Kauf dir drei 
'Aldi' statt 1 'Miele' , hast immer zwei Ersatzgeräte und (danach) 
Ersatzteile ohne Ende.
Ich mache das seit vielen Jahren und habe es noch nie bereut.
Gut man braucht aber Platz ... So habe ich 'reparieren gelernt' .

von Rudi Ratlos (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Unterscheide zwischen gesetzlicher Gewährleistung und Garantie der
> Hersteller unter deren freiwilligen Bedingungen.

Die gesetzliche Gewährleistung-sfrist beträgt 6 (sechs) Monate!
Der Hersteller ist beweispflichtig.
Danach beginnt die 18-monatige gesetzliche Garantie.
Der Käufer ist nun beweispflichtig ...
>> DU bist am Arsch.

Aldi gewährt(e) zusätzliche 12 Monate 'Aldi-Garantie' , früher 
Austausch/GeldZurück ohne Probleme. Auch wenige andere Händler...
Manche Hersteller gewähren (ggfs.kostenpflichtig) längere 
'eingeschränkte Garantien' mit langen intensiven Vertragsrechts-Texten.


Den Vogel schoß mal Uli Behringer ab: bei bloßem Öffnen des Gerätes 
verfällt -jeglicher- Anspruch. Zur 'Überprüfung' hat er geringfügig 
unterschiedliche Schrauben in den Gehäusen verbaut. Sieht man nur mit 
Lupe . >> DU bist (wieder)am Arsch.

von Ralf X. (ralf0815)


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Helge schrieb:
> Plastiktrommel mittig zusammengeflanscht. 12 Schrauben, 20 Klipslaschen.
> Sieht einfach aus. Aber: Von den Klipslaschen lassen sich manche gar
> nicht lösen. Und: zusätzlich sind die Trommelhälften miteinander
> verklebt. Damit ist weder das Hauptlager zugänglich, noch die
> Stoßdämpfer tauschbar

Bist Du Dir sicher, dass die "Klebeverbindung" wirklich nicht lösbar 
ist?
12 Verschaubungen zzgl. 20 Klipse spricht an sich dagegen.
Die tatsächlich nicht (zerstörungsfrei!) zu trennenden Bottiche habe ich 
nur als verschweisst kennengelernt, entweder kaltverschweisst oder per 
HF und dann mit minimaler zusätzlicher Absicherung.

"Früher" hatten die trennbaren Bottiche meist eingelegte 
Gummidichtungen, heute überwiegend Dichtmasse mit mittlerer 
Klebewirkung, die dennoch eine Trennung der Bottichhälten ohne echte 
Schäden an diesen zulässt.

von Reinhard S. (rezz)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Danach beginnt die 18-monatige gesetzliche Garantie.

Es gibt keine gesetzliche Garantie. Nenn es "Gewährleistung", dann es 
passt zum Rest deines Textes.

von MaWin (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Die gesetzliche Gewährleistung-sfrist beträgt 6 (sechs) Monate!
> Der Hersteller ist beweispflichtig.
> Danach beginnt die 18-monatige gesetzliche Garantie.
> Der Käufer ist nun beweispflichtig ...

Autsch.
Nein, natürlich nicht

Rudi, ratlos wie immer, oder vorsätzlicher Dummentroll ?

Beide Fristen sind Gewährleistung.

Garantie geht anders

von Rudi Ratlos (Gast)


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MaWin schrieb:
> Rudi Ratlos schrieb:
>> Die gesetzliche Gewährleistung-sfrist beträgt 6 (sechs) Monate!
>> Der Hersteller ist beweispflichtig.

> Beide Fristen sind Gewährleistung.

Nein eben nicht. Früher mal nannte man das alles einfach 'Garantie'.
Gewährleistung deshalb, weil der Hersteller die Gewähr (ein 
ABGB-Rechtsbegriff) übernimmt, eigtl. übernehmen muß,
dir ein vollkommen fehlerfreies Produkt, mit den beschriebenen (oder 
durch durch andere Abreden bedungenenen) Eigenschaften, liefert und 
dieses gemäß den getroffenen Verabredungen gemäß benützt und verwendet 
werden kann.

Dies ist bei einem offensichtlichen 'Produktionsfehler' aber nicht der 
Fall. Deshalb haftet hier der Hersteller für die Rückabwicklung des 
Verkaufs (oder andere Vereinbarungen wie Austausch gegen Neugerät) 
vollinhzaltlich. Dies gilt 6 Monate ab Kauf - und selbstverständlich nur 
für den Erst-Käufer . Bei unentgeltlicher oder entgeltlicher 
Weitergabe an Dritte erlöschen sämtliche Verpflichtungen des 
Herstellers. Der Dritte kann somit keine Ansprüche mehr geltend machen.

Im Falle eines Defekts oder Totalausfalls innerhalb von 6 Monaten wird 
auf Treu und Glauben angenommen, daß der Hersteller ein offenbar 
fehlerhaftes Produkt in Umlauf gebracht hat. ER ist dann 
beweispflichtig, daß es NICHT so gewesen ist. Danach bist aber DU 
beweispflichtig, daß ER ein fehlerhaftes Produkt in Umlauf gebracht hat. 
Und nicht DU das Produkt einfach nur kaputtgemacht hast. Um zB kostenlos 
ein neueres und besseres Produkt zu erhalten.

Dann geht es auch noch um Konsumentenschutz und andere Gesetze wie 
Verordnungen.

Aber: aus dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetz-Buch kommt niemand ohne 
Blessuren raus.

von Reinhard S. (rezz)


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Rudi Ratlos schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Rudi Ratlos schrieb:
>>> Die gesetzliche Gewährleistung-sfrist beträgt 6 (sechs) Monate!
>>> Der Hersteller ist beweispflichtig.
>
>> Beide Fristen sind Gewährleistung.
>
> Nein eben nicht. Früher mal nannte man das alles einfach 'Garantie'.

Nein, das ist beides Gewährleistung. Garantie ist eine freiwillige 
Leistung des Herstellers nach dessen Bedingungen. Das verwechseln viele 
gerne.

> Dies ist bei einem offensichtlichen 'Produktionsfehler' aber nicht der
> Fall. Deshalb haftet hier der Hersteller für die Rückabwicklung des
> Verkaufs (oder andere Vereinbarungen wie Austausch gegen Neugerät)
> vollinhzaltlich. Dies gilt 6 Monate ab Kauf

Das gilt die ersten 24 Monate ab Kauf und es haftet der Verkäufer (nicht 
der Hesteller). Aber ab dem 7. Monat muss halt der Kunde beweisen, das 
der Fehler schon beim Kauf bestand.

von MaWin (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Nein eben nicht

Was soll die Diskussion ?

Bilde dich weiter  du bist auf deinen Fehler hingewiesen worden.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Und nicht DU das Produkt einfach nur kaputtgemacht hast.

Wie es offenbsichtlich bei diesem SIEMENS vom Helge, einem echten 
Tiroler Naturburschen, passiert ist. Ein Lagerschaden nach bereits zwei 
Jahren kann nur ursächlich von der Mutter, Frau oder Freundin oder gar 
von IHM SELBST, falls er völlig allein lebt, hervorgerufen worden sein.

Jede Waschmaschine hat herstellerseitig ein maximales Beladegewicht, das 
unter keinen Unständen überschritten werden darf. Meist -5kg- 
Trockenwäsche.
Eine leichte Sommer-Jean beispielsweise hat einen guten halben und eine 
Winter-Jean bereits einen knappen Kilo-gramm . Die Trommel ist also mit 
zwei drei Hosen, ein paar Hemden, Unterhosen und Socken  bereits 
vollbeladen.

Diese 5kg Trockenwäsche sind mit mehreren Kilogramm Wasser vollgesogen, 
was zwar beim Waschen, einem langsamen Drehvorgang, bei dem die Wäsche 
gutteils im Wasser 'schwimmt', dem  Trommel-Lager  nicht viel ausmacht, 
aber beim Schleudern wird es besonders kritisch. Da werden rasch
unglaubliche Unwuchten während der Beschleunigung auf 900 U/min (oder 
mehr) frei, die den Lagern mehr als ordentlich zusetzen.

Dies ist hier offensichtlich passiert, weshalb die hastig geltend 
gemachten Ansprüche des Käufers als unbegründet zurückzuweisen waren. 
Weil offensichtlich eine _vorsätzliche schuldhafte Handlung der 
nachweisliche Auslöser für den Lager-Defekt gewesen ist. Also -

>> DU bist am Arsch.

von Ralf X. (ralf0815)


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Rudi Ratlos schrieb:
> aus dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetz-Buch kommt niemand ohne
> Blessuren raus.

Ich würde eher sagen, dass Du seit langer Zeit nicht aus dem 
Drogenrausch raus kommst, oder aus den Blessuren durch diese.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Weil offensichtlich eine vorsätzliche schuldhafte Handlung der
nachweisliche Auslöser für den Lager-Defekt gewesen ist. Also -

>> DU bist am Arsch.

Angebot:
Kostenpflichtige Rücksendung oder kostenpflichtige Entsorgung ?
Der Verursacher hat keine  Wahl.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Aber: aus dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetz-Buch kommt niemand ohne
> Blessuren raus.

Bist Du Österreicher?

MaWin und Reinhard S. haben trotzdem Recht. Die Regelung geht auf eine 
EU-Richtlinie zurück und sollte so auch in Österreich umgesetzt worden 
sein.

von Reinhard S. (rezz)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Jede Waschmaschine hat herstellerseitig ein maximales Beladegewicht, das
> unter keinen Unständen überschritten werden darf. Meist -5kg-
> Trockenwäsche.

Themenfremdes Erzählen. Such mal nach Siemens iq300 und dem 
Beladegewicht. Tipp: Mit 5kg bist du allgemein im unteren Segment.

> Dies ist hier offensichtlich passiert,

Was bringt dich darauf? Der TO hat nichts zur Beladung gesagt.

> weshalb die hastig geltend
> gemachten Ansprüche des Käufers als unbegründet zurückzuweisen waren.

Der TO hat seinem Beitrag nach gar keine Ansprüche gestellt...

: Bearbeitet durch User
von Helge (Gast)


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Schon lustig, daß es im deutschsprachigen Raum durchschnittlich 50 Mio 
Anwälte hat (zur WM 50 Mio Bundestrainer) :-)

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Helge schrieb:
> Schon lustig, daß es im deutschsprachigen Raum durchschnittlich 50 Mio
> Anwälte hat (zur WM 50 Mio Bundestrainer) :-)

Mit dem Unterschied, dass die 50 Mio Bundestrainer nun arbeitslos sind.

Die Schweiz kämpft wacker gegen Spanien.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Bist Du Österreicher?
> MaWin und Reinhard S. haben trotzdem Recht. Die Regelung geht auf eine
> EU-Richtlinie zurück und sollte so auch in Österreich umgesetzt worden

Richtlinien sind "Richtlinien", die zur Wirksamkeit eines Gesetzes 
bedürfen. Im Allgemeinen ist es ziemlich egal, in welchem Land du lebst. 
Das Recht ist überall 'dasselbe'. Etwas steht im Gesetz und damit ist es 
ein Gesetz. Spricht aber das eine Gesetz gegen ein anderes Gesetz, oder 
ein Gesetz verweist auf ein anderes Gesetz oder bestimmte Paragraphen, 
ist im jeweiligen Einzelfall zu entscheiden, welches nun konkret zur 
Anwendung kommt. So entstehen Steuer- und andere Schlupflöcher für 
Reiche.

Selbstverständlich unterscheidet sich auch das Rechtssystem in gewissen 
Ländern -grundlegend- von 'unserem' zB in USA. Aber gehen tuts immer ums 
Selbe:
Eine umfassende Kenntnis ---aller--- Gesetze ist also Grundbedingung, 
wenn du in die "ARENA" steigst. Im professionellen Bereich erledigt das 
ein riesiges Team, wo jeder auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert ist.

In Österreich, im Gegensatz zu Deutschland gibt es den 'KODEX' - und 
sämtliche (ständig aktualisierte) Gesetzestexte sind im 'ris-justiz' 
(Rechtsinformationssystem) kostenlos abrufbar. Auch zu einem gewissen 
'Stichtag', also: wie war die Gesetzeslage zum Tatzeitpunkt vor 15 
Jahren ? Kannst dir als PDF ausdrucken. Da is Deutschland irre weit 
hinten.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Oder konkret für Garantieleistungen:
Ein bißchen solltest dich im Dschungel schon auskennen, sonst gehst 
unter !


> Was bringt dich darauf? Der TO hat nichts zur Beladung gesagt.

a) Beispiel, wie man Unwissende kostenpflichtig 'abfertigt'.
b) Ich schließe wie jeder Techniker aus, daß in dieser kurzen Zeit ein 
Kugel-/Walzen- Lager ohne deutliche Überladung Schaden nimmt. Es geht 
nur ums Schleudern !!

MaWin war da glaub ich auch dabei mal, wo garviele berichtet haben wie 
sie als Kinder gemeinsam mit ganzer Familie die 'Schleuder' festgehalten 
haben.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Apropos Gewährleistungen
Du mußt dich auch mal in die Lage des Herstellers versetzen. Der soll 
den Schaden zahlen, den du verursacht hast ?

Der Beweis ist ja ganz einfach zu führen:

Du wiegst exakt 5kg Trockenwäsche ab, oder wieviel auch immer, das ist 
in der Trommel erschreckend wenig, nimmst sie nach dem Schleudern aus 
der Maschine und wiegst sie zurück. Du kannst sie auch vor oder mitten 
im Schleudern, also kurz vor dem Schnell-lauf, rausnehmen und 
zurückwiegen .
Nun kannst dir ausrechnen, wieviel Unwucht dieses (ausgeschleuderte) 
Zusatz-Gewicht verursacht. Und auch, um wieviel mehr -jeder zusätzliche 
Kilo Trockenwäsche- dem Trommellager die stabile Seele aus dem Körper 
rausprügeln wird wollen !

von Genau (Gast)


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Man darf Waschmaschinen und Wäschetrockner nur mit Garantie-Verlängerung 
auf 5 Jahre kaufen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Rudi Ratlos schrieb:
> In Österreich, im Gegensatz zu Deutschland gibt es den 'KODEX' - und
> sämtliche (ständig aktualisierte) Gesetzestexte sind im 'ris-justiz'
> (Rechtsinformationssystem) kostenlos abrufbar. Auch zu einem gewissen
> 'Stichtag', also: wie war die Gesetzeslage zum Tatzeitpunkt vor 15
> Jahren ? Kannst dir als PDF ausdrucken. Da is Deutschland irre weit
> hinten.

Zwei Beispiele für DE:
1.) https://www.buzer.de/
Auch wenn dort steht "...  alle Fassungen seit 2006" geht es i.d.R. 
vielfach bis weit in die Vorkriegszeit zurück, aus jedem aktuellen §§ 
kann man per Direktlink ältere Fassungen aufrufen, soweit vorhanden.
Nicht ganz perfekt, wenn Unterparagraphen neu sortiert wurden.

2.) http://www.koeblergerhard.de/Fontes/BGBalleFassungen.htm
BGB Deutschland ab 1896

Wer im Internet eine auf einen bestimmten Stichtag gültige Fassung nicht 
findet, sollte von der Juristerei erst recht die Finger lassen.
Erst recht, wenn jemand nicht einmal die Begriffe Gewährleistung und 
Garantie auseinander halten kann, sondern auf seinem erfundenen Stuss 
besteht.

von G. H. (schufti)


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nur der Vollständigkeit halber, auch D hat eine stattliche Sammlung der 
Rechtsvorschriften: https://www.gesetze-im-internet.de/

von Rudi Ratlos (Gast)


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Freilich kannst im Internet irgendwo herumsuchen, ob du was 
'Brauchbares' (kostenlos) findest. Aber bei den Ösis ist das ein 
-staatliches- Programm- seit unendlich vielen Jahren. Googelst mal 
'ris-justiz.bka.gv.at', kannst auch in die bisherige Rechtssprechung 
'Einsicht' nehmen und abertausende Gerichtsurteile von höheren Gerichten 
nachlesen. Dort ist -alles- total vernetzt...
Heißt ja: Rechts-Informations-System .

Für Alle. Einfach Trolle.

von Jan H. (j_hansen)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Apropos Gewährleistungen
> Du mußt dich auch mal in die Lage des Herstellers versetzen. Der soll
> den Schaden zahlen, den du verursacht hast ?
> Der Beweis ist ja ganz einfach zu führen:
> Du wiegst exakt 5kg Trockenwäsche ab, oder wieviel auch immer, das ist
> in der Trommel erschreckend wenig, nimmst sie nach dem Schleudern aus
> der Maschine und wiegst sie zurück. Du kannst sie auch vor oder mitten
> im Schleudern, also kurz vor dem Schnell-lauf, rausnehmen und
> zurückwiegen .
> Nun kannst dir ausrechnen, wieviel Unwucht dieses (ausgeschleuderte)
> Zusatz-Gewicht verursacht. Und auch, um wieviel mehr -jeder zusätzliche
> Kilo Trockenwäsche- dem Trommellager die stabile Seele aus dem Körper
> rausprügeln wird wollen !

Jetzt ist's auch mal gut mit deinem Unsinn, du hast ihn lange genug 
breitgetreten.
Wenn du deine Wäsche abwiegst: schön für dich. Eine Maschine muss es 
aushalten, wenn man sie mit Kleidung vollmacht. Und die iQ300 wird noch 
dazu mit "Unwuchtkontrolle" beworben, somit kannst du dir auch den Rest 
deiner Schuldzuweisung in die Haare schmieren.

Wenn eine Waschmaschine nach so kurzer Zeit mit Lagerschaden ausfällt 
und nicht sinnvoll reparabel ist, dann ist sie Schrott. Ganz einfach. 
Mal schauen, wie lange BSH das noch machen können, bevor sie im Ansehen 
in die Candy-Liga absteigen.

von A. S. (achs)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Apropos Gewährleistungen
> Du mußt dich auch mal in die Lage des Herstellers versetzen. Der soll
> den Schaden zahlen, den du verursacht hast ?

Ein Hersteller gibt keine Gewährleistung. Höchstens Garantie.

von Marc G. (marcm)


Angehängte Dateien:

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Was macht Ihr nur mit der Waschmaschine...Unsere IQ300 ist fast 10Jahre 
alt und läuft seit dem 3mal die Woche... Sie läuft also nach 1500 
Waschvorgängen noch wie am ersten Tag. Ich vermute bei euch wird die 
voll geknallt ohne Rücksicht aufs Gewicht..... Oder aber die Qualität 
hat tatsächlich in den letzten Jahren massiv abgebaut...

von Reinhard S. (rezz)


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Rudi Ratlos schrieb:
>> Was bringt dich darauf? Der TO hat nichts zur Beladung gesagt.
>
> a) Beispiel, wie man Unwissende kostenpflichtig 'abfertigt'.

Ja, du bist da ein gutes Beispiel wie man Unwissende kostenpflichtig 
abfertigen will.

> b) Ich schließe wie jeder Techniker aus, daß in dieser kurzen Zeit ein
> Kugel-/Walzen- Lager ohne deutliche Überladung Schaden nimmt. Es geht
> nur ums Schleudern !!

Du schließt wie jeder Techniker aus, das etwas, selbst bei sachgemäßer 
Handhabung und evtl. Wartung, kaputt gehen kann? Da wärst du der erste 
Techniker, den ich kenne...

Rudi Ratlos schrieb:
> Der Beweis ist ja ganz einfach zu führen:
>
> Du wiegst exakt 5kg Trockenwäsche ab,

Du hast immer noch nicht nach dem Daten der iq300 geschaut. Wenn du da 
eine Variante mit 5kg findest: Glückwunsch. Ich hab nur 7-8kg gefunden. 
Von der Praxisferne des Abwiegens mal ganz zu schweigen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Apropos Gewährleistungen
> Du mußt dich auch mal in die Lage des Herstellers versetzen. Der soll
> den Schaden zahlen, den du verursacht hast ?
>
> Der Beweis ist ja ganz einfach zu führen:
>
> Du wiegst exakt 5kg Trockenwäsche ab, oder wieviel auch immer, das ist
> in der Trommel erschreckend wenig, nimmst sie nach dem Schleudern aus
> der Maschine und wiegst sie zurück. Du kannst sie auch vor oder mitten
> im Schleudern, also kurz vor dem Schnell-lauf, rausnehmen und
> zurückwiegen .
> Nun kannst dir ausrechnen, wieviel Unwucht dieses (ausgeschleuderte)
> Zusatz-Gewicht verursacht. Und auch, um wieviel mehr -jeder zusätzliche
> Kilo Trockenwäsche- dem Trommellager die stabile Seele aus dem Körper
> rausprügeln wird wollen !

Bügels Du Du Deine Wäsche und faltest die vor dem Waschen auch noch 
ordentlich zusammen?
Meine getragene Wäsche wandert direkt zur Vorsortierung in die 
"Bigpacks" von Aldi & Co, und wenn es sich nicht nur um halbwegs 
ordentlich gefaltete Jeans handelt, komme ich ich kaum mal über das 
vorgesehe Limit der Wama.
Und "locker" bekommt man i.d.R. auch nicht mehr in die Trommel rein, da 
müsste man schon echt stopfen, was aber wohl kaum ein normaler Mensch 
machen würde, da man dann die Wäsche auch einfach nur in warmer Lauge 
einweichen lassen könnte, statt sie ne Stunde Karussel fahren zu lassen.

Die grösste Lagerbelastung findet natürlich bei Schleudern statt, soweit 
hast Du immerhin eine Sache richtig erkannt.
Allerdings mal wieder mit falscher Begründung.
"Uralt-WaMa" aus den 80ern starteten das Schleudern oft wenigstes schon 
halbwegs langsam und erhöhten dann (langsam) bis auf eingestellte 
Nenndrehzahl.
Aber mW keine verfügte zu der Zeit über eine Unwuchtkontrolle u.ä., 
sondern spulte ihr Programm gnadenlos ab, auch wenn sie durch die Gegend 
hüpfte.

Auf die Art habe ich meine letzte WaMa (Elektrolux) nach 32 Jahren 
geschrottet und war auch noch selber Schuld.
Federbettdecke gewaschen und vergessen, das Schleudern abzustellen oder 
wenigstens zu begrenzen.
Und die ersten Strossdämper waren auch nicht mehr die besten.., als der 
Krach in der oberen Etage zu hören war, war es auch schon zu spät:
Bullauge, Verriegelung, Spülmittelfach/Zulauf, etc. zerschlagen und 
Gehäuse verbeult, aber technisch immer noch alles ok.. :-)
Ok, die Glimmlampen hinter der Blende der mechanischen Anzeige 
funktioniert schon seit 15 Jahren nicht mehr, aber da ich Licht habe, 
war das egal.
Einzige Reparatur vorher: Nach rund 2 Jahren brannte der erste Motor 
durch, der zweite (als Originalersatzteil direkt von Elektrolux) hielt 
die weiteren 30 Jahren bis zum Maschinencrash ohne Mängel durch.
War bestimmt geplante Anfangs-Obsoleszenz. :-)
-----

@  Helge,
Habe nochmal nach/in eine gar nicht so alte Constructa- und Bosch-WaMa 
mit wirklich verschweisstem Bottich geschaut:
Da ist an den Bottichhälften kaum eine Schraube und keinerlei Clipse zu 
sehen, dafür aber einwandfrei die echte HF-Verschweissung auf den 
ersten Blick zu erkennen und vieles oder das meiste wäre sofort zwischen 
den Geräten jederzeit untereinander austauschbar.
Wie bei quasi allen BSH-Geräten halbwegs ähnlicher Produktlinien, also 
auch Siemens.

von A. S. (achs)


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Reinhard S. schrieb:
> Von der Praxisferne des Abwiegens mal ganz zu schweigen.

Ich habe zumindest mal drangeschrieben, welches Programm welche Massen 
limitiert. Das steht zwar in der BA, aber wer soll da bitte nachschauen.

Es zeigt sich, dass die Programme mit max. Schleudern jene sind, die 
volle Beladung erlauben. Und dazu muss ich meine schon wirklich 
vollstopfen. Also: An Überladung kann meine (einfache Miele) nicht 
sterben.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also ich glaube nicht, daß man eine Waschmaschine mit Überladung 
wirklich töten kann. Das Problem ist nicht das Gewicht, sondern die 
ungleichmäßige Verteilung der Wäsche und daraus resultierend eine hohe 
Unwucht beim Schleudern. Das lässt sich auch gut an der Stromaufnahme 
des Motors messen, da habe ich bei meiner Maschine mit vollgestopfter 
Trommel schon deutlich niedrigere Werte gesehen als wenn wenige 
ungünstige Stücke (beispielsweise nur ein Handtuch oder ein Judoanzug) 
drin sind.

Bei zu sehr vollgestopfter Maschine hat man einfach nur das Problem, daß 
die Wäsche nicht sauber wird weil sie nur Karussell fährt anstatt 
ordentlich bewegt zu werden.

Die Hersteller schmeißen zum Testen der Unwuchterkennung ihrer Maschinen 
einfach 'ne Wärmflasche rein.

: Bearbeitet durch User
von Marc G. (marcm)


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von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Saustarkes Video!!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich zweifle daran, daß das vom Hersteller kommt.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Auf die Art habe ich meine letzte WaMa (Elektrolux) nach 32 Jahren
> geschrottet und war auch noch selber Schuld.
Wie du selbst aus eigener Erfahrung weißt, halten die Dinge "lebenslang" 
quasi. Meine Hoover ist auch schon 32 Jahre alt. Nach 25 Jahren ein 
Plastikhalter für die Aufhängung gebrochen (irre lautes Quietschen (nur) 
beim Schleudern), hab ich mit Pappendeckel geflickt, also ein 'Pyramide' 
geklebt und lackiert, eine alte unnütze M7-Mutter als Gegenhalter 
aufgeschweißt - und der größte Vorteil dieser Sucherei war, daß ich die 
ganze Maschine von oben bis unten gut zweimal durchgeschmiert habe. 
Danach war sie deutlich leiser als neu.
Und drei Jahre später hab ich das Magnetventil aus eigener Schuld 
abgemurkst - Sieb nicht geputzt . Faulheit - hat mich lange schwer 
geärgert.


Wieso also eine SIEMENS (oder Miele) nur 2-3 Jahre, aber eine ElektroLUX 
oder HOOVER 32 Jahre halten sollen , ist -vielen- schleierhaft.


>
> @  Helge,
Blöd ist in der heutigen Zeit bei Kunststoff das weit verbreitete 
Ultraschall-schweißen. Das kannst nur mehr mechanisch: zerstören .

Andererseits können auf sehr einfache Weise selbst verschiedene 
Kunststoffe dauerhaft miteinander verbunden werden. Oder Dinge mit 
Kunststoffen ummantelt werden .
Hab im warehousedeal eines erstanden um 79,99 (dasselbe via China 
~900,-), ist schon eine geile Sache, diese punktuelle Schnell-Hitze. Und 
das Rütteln macht den Rest .Gibts auch einen Threasd hier 
(USonic-Schweißer?)

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Und drei Jahre später hab ich das Magnetventil aus eigener Schuld
> abgemurkst - Sieb nicht geputzt . Faulheit - hat mich lange schwer
> geärgert.

Das kapiere ich nicht, lieber Rudi Ratlos aus Österreich. Wie soll ein 
Magnetventil wegen eines nicht geputzten Siebes putt gehen??

von Reinhard S. (rezz)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Wieso also eine SIEMENS (oder Miele) nur 2-3 Jahre, aber eine ElektroLUX
> oder HOOVER 32 Jahre halten sollen , ist -vielen- schleierhaft.

Siemens ist mit dem gesamten BSH-Zeugs qualitativ unter Miele, selbst 
wenn Miele in letzter Zeit den Forenberichten nach auch nachgelassen 
haben soll.

Eine 2018er-Siemens würd ich qualitativ auch nicht mit einer 
1990er-Electrolux vergleichen wollen.

von Oliver S. (oliverso)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Wieso also eine SIEMENS (oder Miele) nur 2-3 Jahre, aber eine ElektroLUX
> oder HOOVER 32 Jahre halten sollen , ist -vielen- schleierhaft.

Die 32 Jahre alten Siemens oder Miele halten auch 32 Jahre.

Oliver

von Rudi Ratlos (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Das kapiere ich nicht, Wie soll ein
> Magnetventil wegen eines nicht geputzten Siebes putt gehen??

Weil es wegen mangelnder Kühlung durchbrennt.
Die eigtl. Ursache, nachdem es mittlerweile schon extrem schlimm wurde, 
war der ext. Zuleitungsschlauch, der hat sich zu zersetzen begonnen und 
die Brösel sind im Sieb hängengeblieben.
Hab nun einen neuen Gartenschlauch montiert. Hab auch an der Brause 
Garten-Y-Schnellkupplungen, ist sehr praktisch wenn du was abspritzen 
mußt, so Gartenbrausen kosten nicht viel und gibts in allen möglichen 
Strahl-Varianten.



Oliver S. schrieb:
> Die 32 Jahre alten Siemens oder Miele halten auch 32 Jahre.

Also liegts manchmal doch nicht allein am Hersteller?

von Ralf X. (ralf0815)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Auf die Art habe ich meine letzte WaMa (Elektrolux) nach 32 Jahren
>> geschrottet und war auch noch selber Schuld.
> Wie du selbst aus eigener Erfahrung weißt, halten die Dinge "lebenslang"
> quasi.

Nein!
Nach zwei Jahren war der erste Motor kaputt.
Hatte ich aber oben geschrieben.
Den neuen habe ich für ~200,-DM im EK als "Fachunternehmen" bekommen und 
selber eingebaut, für einen privaten Verbraucher, der sich an ein 
Fachunternehmen hätte wenden müssen, wäre das auch damals einem 
Totalschaden gleichgekommen.

> Meine Hoover ist auch schon 32 Jahre alt.

Du bist sogar zu doof, Dir eine eigene Altersangabe für Deine 
Phantasie-WaMa auszudenken?
Falls ich Dir damit etwas unterstelle:
Innerhalb von wenigen Minuten könntest Du ein Foto mit 
Aktuallitätsbeweis von Deiner WaMa erstellen und hier hochladen.

> Nach 25 Jahren ein
> Plastikhalter für die Aufhängung gebrochen (irre lautes Quietschen (nur)
> beim Schleudern), hab ich mit Pappendeckel geflickt, also ein 'Pyramide'
> geklebt und lackiert, eine alte unnütze M7-Mutter als Gegenhalter
> aufgeschweißt - und der größte Vorteil dieser Sucherei war, daß ich die
> ganze Maschine von oben bis unten gut zweimal durchgeschmiert habe.
> Danach war sie deutlich leiser als neu.

Der Deckel der WaMa sollte mit 2 Schrauben entfernbar sein und alle 
Aufhängungsteile von oben sichtbar.
Da würde mich Deine Bierdeckelkonstruktion schon interessieren.

Und eine seltene M7 Mutter hast Du irgendwo aufgeschweisst?
Hast bestimmt gedacht: Ich hatte doch mal ne M7-Mutter, die ich für 
nichts anderes verwenden kann..." :-)

Was hast Du denn bei der Suche nach dieser M7-Mutter im Inneren der Wama 
gemacht?
Hattest Du die Mutter dort deponiert und wusstest nicht mehr genau, wo?
Und was hast Du da alles geschmiert, was vorher ab Neuzustand so laut 
war?
Den Treibriemen? :-)

> Und drei Jahre später hab ich das Magnetventil aus eigener Schuld
> abgemurkst - Sieb nicht geputzt . Faulheit - hat mich lange schwer
> geärgert.

Das war also ~28 Jahre nach Kauf.
Könnte einem an sich lange vorher auffallen, wenn eine WaMa immer länger 
braucht, bis sie mal den angesagten Wasserfüllstand erreicht hat, um das 
Waschprobgamm zu starten.
Moderne WaMa piepsen und blinken heute, statt das Magnetvent il 
durchbrennen zu lassen..
Naja, auch nicht sicher.

> Wieso also eine SIEMENS (oder Miele) nur 2-3 Jahre, aber eine ElektroLUX
> oder HOOVER 32 Jahre halten sollen , ist -vielen- schleierhaft.

Weder meine noch Deine (angebliche) Wama haben 32 Jahre gehalten!
Hätten sie das, hätte ich mir keinen neuen Motor kaufen müssen und Du 
Dir weder (angeblich) vor 7 Jahren eine neue Halterung basteln müssen, 
noch wäre Dir ein Magnetventil durchgebrannt.
Aber mit Logik hast Du es ja nicht so.. :-)

>> @  Helge,
> Blöd ist in der heutigen Zeit bei Kunststoff das weit verbreitete
> Ultraschall-schweißen. Das kannst nur mehr mechanisch: zerstören .
>
> Andererseits können auf sehr einfache Weise selbst verschiedene
> Kunststoffe dauerhaft miteinander verbunden werden. Oder Dinge mit
> Kunststoffen ummantelt werden .
> Hab im warehousedeal eines erstanden um 79,99 (dasselbe via China
> ~900,-), ist schon eine geile Sache, diese punktuelle Schnell-Hitze. Und
> das Rütteln macht den Rest .Gibts auch einen Threasd hier
> (USonic-Schweißer?)

Du bist mein Held.
Kannst Du auch ein Foto Deines "warehousedeal" machen und hier 
einstellen?
Oder ist Deine Cam gerade unpässlich?

von Olaf (Gast)


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> Das Problem ist nicht das Gewicht, sondern die
> ungleichmäßige Verteilung der Wäsche und daraus
> resultierend eine hohe Unwucht beim Schleudern.

Das ist richtig. Diesem Problem ist man vor 20-30Jahren damit begegnet 
das man auf die Trommel dicke Gewichte gepackt hat und fette 
Stossdaempfer eingebaut hat. Ausserdem natuerlich die Lager gross 
dimensioniert hat. So eine Waschmaschine konnten zwei kraeftige 
MaennerInnen gerade so tragen. Ich hab aber noch nie Frauen eine 
Waschmaschine tragen sehen, da hapert es noch mit der 
Gleichberechtigung!

Heute wiegt das alles nur noch die Haelfte oder weniger. Es wurde also 
weniger Material verbaut, dafuer aber hoffentlich mehr Gehirn.

Jetzt muss man unterscheiden. Hat man eine Billige Waschmaschine so ist 
die nach 2J platt. Hat man eine gute so hat sie Direktantrieb, einen 
vollstaendig unter der Kontrolle eines Mikrocontroller stehenden Motor 
und Sensoren fuer Unwucht. Meine Panasonic ist jetzt 10Jahre alt, macht 
immer 1600upm und verteilt die Waesche vor dem Waschen immer genau so 
das es passt und es keine Unwucht gibt. Deshalb ist die nun 10Jahre alt 
und deshalb ist sie beim schleudern 10x leiser wie die alte AEG von 1980 
die ich davor hatte. Und weil das so ist werden die Lager darin auch 
wesentlich geringer beansprucht.

Olaf

von Rudi Ratlos (Gast)


Angehängte Dateien:

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Ralf X. schrieb:
> Du bist sogar zu doof, Dir eine eigene Altersangabe für Deine
> Phantasie-WaMa auszudenken?
Hab ich eh geschrieben: Mai 1989 , sind also 32 Jahre plus 1 Monat
Ist eine HOOVER Elektron 420 W .

Die Pyramide ist aus ca. 8-9 Platten aus 3mm-Karton und dem 
Originalhalter nachempfunden. Blau ist die Pyramidenauflage 
(Metallplatte). Durch die Plastik-Pyramide ging die schwarze Stange (das 
Ende einer Feder) und durchschlug den Boden der Pyramide. (Nur) Beim 
Schnell-Lauf-Schleudern hat die Feder auf der Auflage gerieben... soooo 
laut gequietscht, daß du dir das nicht mal vorstellen kannst. 
Durchdringend und Zähne gellend.

Das Problem war, warum ich über drei Monate gesucht habe, a) daß man den 
durchschlagenen Pyramidenboden ohne Zerlegen nicht sieht,
b) man die ganze Pyramiden-Sache, da in 1/3-Höhe der Trommel, nur bei 
extremer Schräglage der Maschine zu sehen ist
c) und zum Reparieren (Abnahme der Pyramide) die Feder erstmal 
ausgehängt werden muß - in dieser extrem engen Scheißkiste. 'Da drinnen' 
kann dir auch niemand helfen...

Der rote Balken ist die Mutter, die exakt im Winkel sein sollte. Die 
Federstange hatte d=7mm .   Glück gehabt, Tage zuvor in die Abfalldose 
geworfen .

Zu Schmieren begonnen habe ich erst das Gehäuse , es war eben --NICHT 
FESTSTELLBAR-- wo dieses Quietschen herkommt . Das ganze Blech hallert 
wie verrückt ! Wirst irre dabei. PAUSENLOS SCHLEUDERN !
Dann die Lager, die Motorwelle ... grübel, grübel



> Kannst Du auch ein Foto Deines "warehousedeal" machen und hier
> einstellen?
Und am Schluß  willst auch noch eine Rechnungs-kopie ?



TYPEN  gibts in diesem Forum, sagenhaft!, das glaubt man kaum.

von Oliver S. (oliverso)


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Olaf schrieb:
> Hat man eine gute so hat sie Direktantrieb, einen
> vollstaendig unter der Kontrolle eines Mikrocontroller stehenden Motor
> und Sensoren fuer Unwucht.

Direktantrieb ist unnötiger Schnickschnack, den ganzen Rest hat 
heutzutage jede Waschmaschine, egal, wie billig.

Oliver

von Olaf (Gast)


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> Direktantrieb ist unnötiger Schnickschnack, den ganzen Rest hat
> heutzutage jede Waschmaschine, egal, wie billig.

Haengt halt damit zusammen wie gut man die Regelung hin bekommt.
Sollte ich bei mir mal ein Tempotaschentuch in der Hose vergessen,
dann ist es danach in einem Stueck in der Waesche, hat vielleicht
einen Riss. Ist das bei dir auch so? .-)

Olaf

von Reinhard S. (rezz)


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Olaf schrieb:
>> Direktantrieb ist unnötiger Schnickschnack, den ganzen Rest hat
>> heutzutage jede Waschmaschine, egal, wie billig.
>
> Haengt halt damit zusammen wie gut man die Regelung hin bekommt.
> Sollte ich bei mir mal ein Tempotaschentuch in der Hose vergessen,
> dann ist es danach in einem Stueck in der Waesche, hat vielleicht
> einen Riss. Ist das bei dir auch so? .-)

Ja, weil ich den richtigen Hersteller (der Tempos) benutze...

von Andi B. (andi_b2)


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Da ich selbst mit 2 Siemens Geräten nach viel zu kurzer Zeit Probleme 
hatte, frage ich mich ernsthaft, was kann man den nun kaufen?

Meine Erfahrungen der letzten 40 Jahre waren ja so, dass Siemens 
ziemlich gut und lange hält. Abgesehen von den beiden obigen (noch) 
Ausnahmen. Meine Erfahrungen mit Miele im Familienumfeld, als auch mit 
unserem eigenen Miele E-Herd sind so, dass Miele nicht nur um etliches 
teurer ist, sondern dass da diverse Probleme schon viel früher 
auftreten. Also meiner Erfahrung nach, von der Haltbarkeit sogar 
schlechter als Siemens.

Hab echt lange überlegt, ob ich für den neuen Geschirrspüler wieder 
einen von BSH, diesmal mit Bosch Aufdruck, kaufen soll. Aber leider hab 
ich keine Angebote für z.B. Panasonic gefunden.

Also, was kann man heute wirklich noch mit gutem Gewissen empfehlen bzw. 
selbst kaufen, wenn man auf lange Lebensdauer Wert legt?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Wenn Du Wert auf lange Lebenszeit legst, bleibt meines Erachtens nur 
Miele. Miele testet die Geräte nach wie vor im Dauertest auf eine 
Lebenszeit von 20 Jahren. Leider hat dieser Test auch Fehler. So werden 
per Roboter z.B. die Bullaugen der Waschmaschine geöffnet und 
verschlossen und geöffnet und verschlossen usw. ... ausgelegt auf eine 
20-jährige Nutzung. Es gibt indessen auch anderen Verschleiß, z.B. das 
Trommelkreuz, welches seit Ende der 90-er Jahre aus Aluminium besteht. 
Das übersteht in einem mehrmonatigem Langzeittest und bei 24 h-Betrieb 
problemlos eine 20-jährige Simulation. Im wirklichen Leben aber nicht. 
Da wirken in 20 Jahren chemische Prozesse ein, die das Aluminium 
korrodieren ließen. Also hält die Maschine keine 20 Jahre.

Muss man Miele zum Vorwurf machen. Erst jetzt will Miele auf ein 
Edelstahlstern für die Trommel umsteigen.

Auch die seit 20 Jahren verwendeten Laugenpumpen (Magnetpumpen) sind ein 
Problem, weil sie keine 20 Jahre halten. Sie sind zwar günstig im 
Ersatzteilhandel, nicht aber bei Miele selber. Dazu noch die Arbeitszeit 
des Monteurs gerechnet, kann die Reparatur nach 10 Jahren schon 
unrentabel sein.

Dann muss es eben doch nicht Miele sein. Das scheint der Hersteller zu 
übersehen.

Ich habe einen gebrauchten Miele Geschirrspüler bekommen, der gerade mal 
sieben Jahre alt war. Der Nieveau-Schalter war defekt. Keine große 
Sache, aber die Kunden haben sich lieber für einen neuen Spüler 
entschieden. Vermutlich sogar eine gute Entscheidung, denn die 
Wassertasche war auch zugesetzt. Ich selber konnte Beides problemlos 
beheben.

So solltest Du es auch handhaben. Wenn Du es selber machen kannst, würde 
ich Miele nehmen, auch weil sich an diesen Geräten gut arbeiten lässt. 
Anderenfalls ist Miele in meinen Augen auch nicht mehr erste Wahl. 
Wirkliche Alternativen kann ich Dir allerdings nicht nennen.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Andi B. schrieb:
> Also, was kann man heute wirklich noch mit gutem Gewissen empfehlen bzw.
> selbst kaufen, wenn man auf lange Lebensdauer Wert legt?

In Fortsetzung ad 'netzbeschmutzer'
" Wenn Du Wert auf lange Lebenszeit legst, bleibt meines Erachtens nur "
sich einfach den billigsten Scheiß der am Markt erhältlich ist 
zuzulegen, auf das Gerät aufzupassen und es zu hegen und pflegen, 
irgendwann wohl reparieren zu müssen. Bis dahin ist man alt und grau - 
und dann iss es einem WURSCHT ! Hinter mir die Sintflut ...das Feuer 
heiß unter mir... Erde auf mein Haupt

von oszi40 (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Wenn Du Wert auf lange Lebenszeit legst, bleibt meines Erachtens nur
> Miele.

DAS war früher. Unsere Miele-Waschmaschine haben wir schnell wieder 
verkauft, da die Trommel die neue Wäsche zerfranst hat. Unsere 3 Jahre 
alte Spülmaschine hat Rost am Korb und das Besteckfach zerbröselt.

von Ralf X. (ralf0815)


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oszi40 schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Wenn Du Wert auf lange Lebenszeit legst, bleibt meines Erachtens nur
>> Miele.
>
> DAS war früher. Unsere Miele-Waschmaschine haben wir schnell wieder
> verkauft, da die Trommel die neue Wäsche zerfranst hat.

Hat die Miele nur die neue Wäsche zerfranzt?
Dann hätte ich mir eher Gedanken zur neuen Wäsche gemacht.
Im übrigen habe ich auch mal bemerkt, dass in der neuen WaMa mehr Wäsche 
als in der alten beschädigt wird.
Als ich die Schleuderdrehzahl beschränkt habe, war das vorbei..

> Unsere 3 Jahre
> alte Spülmaschine hat Rost am Korb und das Besteckfach zerbröselt.

Was sagt die sicherlich erfolgte Reklamation bei Miele, wenn es auch 
eine Miele ist?

(Sorry für die Nachfrage, viele wollen ja auch nur mal ihren Frust gegen 
"die da" ablassen.)

von oszi40 (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Hat die Miele nur die neue Wäsche zerfranzt?

Nein alle Wäsche hatte erheblichen Verschleiß, da die Trommel keine 
zurück gesetzten Löcher hatte wie übliche Trommeln. 2 Servicetechniker 
prüften mit Strumpfhose und es bestand angeblich "kein Mangel" während 
der Garantiezeit. Seit Wäsche mit Hoover (mit 1600U/min Schleuder) 
gewaschen wird, ist der Wäscheverschleiß kaum noch zu bemerken.


Ralf X. schrieb:
> erfolgte Reklamation bei Miele,

Neuer Miele-Geschirrkorb wurde geliefert und rostete nach nur einem Jahr 
wieder (Mitte rechts).

von Helge (Gast)


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Mir ist gut genug, wenn die Meschine nicht aus Belin kommt und nicht aus 
China. Der europäische Markt wird eh nur noch aus einem halben Dutzend 
Fabriken bedient. Viele Teile sind untereinander austauschbar.

von Ralf X. (ralf0815)


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oszi40 schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Hat die Miele nur die neue Wäsche zerfranzt?
>
> Nein alle Wäsche hatte erheblichen Verschleiß, da die Trommel keine
> zurück gesetzten Löcher hatte wie übliche Trommeln. 2 Servicetechniker
> prüften mit Strumpfhose und es bestand angeblich "kein Mangel" während
> der Garantiezeit. Seit Wäsche mit Hoover (mit 1600U/min Schleuder)
> gewaschen wird, ist der Wäscheverschleiß kaum noch zu bemerken.

Du möchtest aussagen, dass die Miele-Trommel eher aus einfachem 
Lochblech bestand?
Hast Du das wenigstens dokumentiert?
Oder andere Foren, etc. gefunden, wo anderen Miele-WaMa-Benutzern 
ähnliches widerfahren ist?
Internetaffin bist Du ja..

> Ralf X. schrieb:
>> erfolgte Reklamation bei Miele,
>
> Neuer Miele-Geschirrkorb wurde geliefert und rostete nach nur einem Jahr
> wieder (Mitte rechts).

Und an sich auch da:
1.) Dokumentiert?
2.) Ursachenforschung betrieben?

Zu 2.) ich bin immer wieder erstaunt, was/wie manche Nutzer/Innen 
glauben, Geschirrkörbe verbiegen zu dürfen, damit dort bestimmte Teile 
reinpassen, wenn die Stäbe und Rillen für Teller und anderes nicht 
passen.

Ich möchte keinenfalls Miele, etc. verteidigen, kenne allerdings als 
über viele Jahre berufener Sachverständiger die eigenartigsten 
Schilderungen..

von oszi40 (Gast)


Angehängte Dateien:

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Ralf X. schrieb:
> Dokumentiert?

Was nützt die Dokumentation gegen Rost wenn die Beschichtung nicht hält? 
Kannst Dir den 3. Korb gern ansehen.

von Ralf X. (ralf0815)


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oszi40 schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Dokumentiert?
>
> Was nützt die Dokumentation gegen Rost wenn die Beschichtung nicht hält?
> Kannst Dir den 3. Korb gern ansehen.

Danke für das Bild.
Wenn bei mir ein Geschirrkorb so aussähe, hätte ich auch einen Hals bis 
zum geht nicht mehr.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ralf X. schrieb:
> ich bin immer wieder erstaunt, was/wie manche Nutzer/Innen
> glauben, Geschirrkörbe verbiegen zu dürfen, damit dort bestimmte Teile
> reinpassen, wenn die Stäbe und Rillen für Teller und anderes nicht
> passen.

Interessant!

oszi40 schrieb:
> Was nützt die Dokumentation gegen Rost wenn die Beschichtung nicht hält?

Unsäglicher Mangel. Bei Miele-Preisen kann sogar die Verwendung von 
Edelstahl erwartet werden, wenn Miele das Problem nicht in den Griff 
bekommt.

von Andi B. (andi_b2)


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Bei unserem VorVorGeschirrspüler von Siemens hab ich auch mal beim Korb 
was "zurechtgebogen". Dort hat es dann auch angefangen zu rosten. 
Allerdings war es nach vielen Jahren nicht so extrem wie auf diesem 
Bild. Nur so zur Info. Ja es gibt Kunden (z.B. mich) die durch rumbiegen 
Rost an einem Korb verursachen können. Offensichtlich gibt es aber auch 
das gleiche Problem ohne Kundeneinwirkung. Die Schuldzuweisung ist also 
nicht immer einfach.

von oszi40 (Gast)


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Andi B. schrieb:
> die durch rumbiegen Rost an einem Korb

Es ist nicht durch rumbiegen! Sondern der Strahl des Propellers, der 
dort im Radius besonders gründlich zu reinigen versucht, entfernt die 
Plaste mit der Zeit. Edelstahl wäre dort besser.

von Andi B. (andi_b2)


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oszi40 schrieb:
> Andi B. schrieb:
>> die durch rumbiegen Rost an einem Korb
>
> Es ist nicht durch rumbiegen! Sondern der Strahl des Propellers, der
> dort im Radius besonders gründlich zu reinigen versucht, entfernt die
> Plaste mit der Zeit. Edelstahl wäre dort besser.

Ich hab ja geschrieben, dass es unterschiedliche Gründe haben kann. Kein 
Grund zum Aufregen.

Edelstahl, ernsthaft? Seit zig Jahren werden Geschirrspülerkörbe gebaut 
und die meisten halten auch. Entweder hat man bei deinem Modell 
vergessen wie man das richtig macht, oder der Sublieferant hat seinen 
Beschichtungsprozess nicht im Griff, oder....

Ich bin sicher nicht der Verteidiger von Miele. Siehe oben. Aber ich 
behaupte, keiner hier weiß den wirklichen Grund für dieses Problem. 
Einfach Edelstahl schreien, wird nicht die passende Lösung sein. Das 
kommt mir so vor als wenn ich von Mercedes ein Komplett-Aluminiumauto 
fordern würde. Das würde dann auch nie rosten.

Beitrag #6751484 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Oliver S. (oliverso)


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Ralf X. schrieb:
> Du möchtest aussagen, dass die Miele-Trommel eher aus einfachem
> Lochblech bestand?
> Hast Du das wenigstens dokumentiert?

Miele baut seit Jahren die Trommeln aller Waschmaschinen mit einer 
patentierten, nur bei Miele erhältlichen Geometrie, die eine besondere 
hohe Wäscheschonung haben soll.

Oliver

von MaWin (Gast)


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Andi B. schrieb:
> Einfach Edelstahl schreien, wird nicht die passende Lösung sein.

Ein fähiger Hersteller macht dann Plastik-Spritzguss. Rostet auch nicht, 
kostet weniger (wenn die Stückzahl für die Form gross genug ist) und 
hält leider bedauerlicherweise auch nicht länger (siehe Besteckkorb).

P.S. Ich habe nun 42 Jahre lang Geschirrspülmaschinen, genau 2 bisher, 
und bei keiner rostet der Korb. Bei der nach 32 Jahren ausgesonderten 
Siemens Lady war mal das Programmschaltwerk, mal die Gummidichtung eines 
Temperaturfühlers defekt, aber der Abrieb an den Kunststoffspülarmen gab 
ihr den Rest.
Danach wurde das Gehäuse zerflext und gab jahrelang schönste 
Edelstahlbleche her, nachdem man die Bitumendämmmatten entfernt und mit 
Waschbenzin sauber gemacht hatte.

von Andi B. (andi_b2)


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MaWin schrieb:
> Ein fähiger Hersteller macht dann Plastik-Spritzguss. Rostet auch nicht,
> kostet weniger (wenn die Stückzahl für die Form gross genug ist) und
> hält leider bedauerlicherweise auch nicht länger (siehe Besteckkorb).

Ich bin sicher, nur ein sehr unfähiger Hersteller würde das aus 
Kunststoff spritzen. Die Bestecklade muss ja viel weniger Belastung 
aushalten und braucht auch bei weitem nicht so offen (wasserdurchlässig) 
sein. Sorry, dein Vorschlag klingt für mich genauso unpassend wie der 
zum Edelstahl. Oder hast du die Smileys bei deinem Witz vergessen?

Ich frag mich, warum die ganzen Super-Konstrukteure hier keine eigenen 
bezahlbaren aber trotzdem haltbare Geräte bauen.

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