Forum: Fahrzeugelektronik Türverriegelung bei modernen Fahrzeugen nur noch elektronisch zu betätigen?


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von Peter M. (r2d3)


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Hallo,

als Oldtimer-Fahrer interessiert mich die Frage, da ich bei mir jede Tür 
mechanisch von innen entriegeln kann.

https://www.heise.de/news/Erster-Tesla-S-Plaid-in-Flammen-Anwalt-fordert-Lieferstopp-6127157.html

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Tesla tut viel dafür, besonders modern zu erscheinen. Das hat 
gelegentlich Nebeneffekte. Beispielsweise wenn man den 12V Akku per 
Akkuladegerät aufladen will, weil er aufgrund zu langer Ladung des 
Fahrakkus völlig entladen ist, und nicht an ihn rankommt, eben weil er 
entladen ist.

https://www.golem.de/news/12-volt-batterie-james-may-findet-konstruktionsfehler-beim-model-s-2105-156476.html

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (r2d3)


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Hallo A. K.,

(prx) A. K. schrieb:
> Tesla tut viel dafür, besonders modern zu erscheinen. Das hat
> gelegentlich Nebeneffekte. Beispielsweise wenn man den 12V Akku per
> Akkuladegerät aufladen will, weil er aufgrund zu langer Ladung des
> Fahrakkus völlig entladen ist, und nicht an ihn rankommt, eben weil er
> entladen ist.
>
> 
https://www.golem.de/news/12-volt-batterie-james-may-findet-konstruktionsfehler-beim-model-s-2105-156476.html

danke für die Information!
Das ist so schlecht konstruiert, dass ich das wieder lustig finde - auch 
der Gedanke, dass die Tesla-fahrenden Tesla-Apologeten alle aktive 
Darwin-Award-Teilnehmer sind.
Da kommt zusammen, was zusammen gehört.

Ich hoffe, dass Tesla bald Busse baut. Dann ist mit dem ersten 
erfolgreichen "Class Action Suit" das Eigenkapital von Tesla vollkommen 
futsch.

Einen solchen PKW möchte ich nie fahren!
Es lebe die Mechanik!

Hier mein erstes Elektrofahrzeug (mit dem ich regelmäßig als Schüler 
gefahren bin):

https://www.urban-transport-magazine.com/man-praesentierte-bereits-vor-50-jahren-den-ersten-elektrobus/

Die Akkureichweite lag bei 50% der versprochenen Reichweite, was den 
Fahrplan durch ungeplante Akkuwechsel durcheinander brachte.
Das war dann leider das Ende der Busse.

: Bearbeitet durch User
von VW (Gast)


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Peter M. schrieb:
> als Oldtimer-Fahrer interessiert mich die Frage, da ich bei mir jede Tür
> mechanisch von innen entriegeln kann.

Hallo Peter,

bei meinem VW, 12 Jahre alt, kann ich mich per FB einschliessen. 
Mechanisch entriegeln geht dann nicht mehr. Sollte die FB dann ausfallen 
bist "gefangen".
Lt. BA ist das Absicht. Hatte mich auch gewundert.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo VW,

vielen Dank für die Rückmeldung. Also müsste ich bei einem modernen Auto 
so eine Art Scheibenzerstörer mitkaufen, wie man sie in Bus und Bahn 
findet.

von VW (Gast)


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Peter M. schrieb:
> vielen Dank für die Rückmeldung

Gerne.

Peter M. schrieb:
> Also müsste ich bei einem modernen Auto
> so eine Art Scheibenzerstörer mitkaufen

Das hatte ich auch schon vor. Zumindest bei VAG Fahrzeugen.
Deine Frage hat mich motiviert das Thema nochmal zu recherchieren.
Die Funktion nennt sich wohl "Safelock" und kann deaktiviert werden.
Muss ich gleich mal probieren...

https://autoirrtum.de/was-ist-die-safelock-funktion-bei-vw-skoda-seat-audi-safe-verriegelung-ausschalten/

von (prx) A. K. (prx)


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Es könnte schon ein wenig vom konkreten Modell abhängen.

von Atos (Gast)


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So was sollte man sowieso immer dabei haben, kostet unter 3 EUR, auch 
ein Gurtschneider ist integriert.

von (prx) A. K. (prx)


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VW schrieb:
> Die Funktion nennt sich wohl "Safelock" und kann deaktiviert werden.

Ob dann die Versicherung noch mitspielt, wenn das Auto geklaut wird?

von Atos (Gast)


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so eine Art Scheibenzerstörer meine ich

von VW (Gast)


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Atos schrieb:
> So was sollte man sowieso immer dabei haben, kostet unter 3 EUR, auch
> ein Gurtschneider ist integriert.

Stimmt. Das mach auch beim Oldtimer Sinn. Soll ja vorkommen das man mal 
auf dem Dach landet und die Tür nicht mehr aufgeht.

(prx) A. K. schrieb:
> VW schrieb:
>> Die Funktion nennt sich wohl "Safelock" und kann deaktiviert werden.
>
> Ob dann die Versicherung noch mitspielt, wenn das Auto geklaut wird?

Wie soll die das mitbekommen? Zumindest mein Fahrzeug "spricht" noch 
nicht dauernd mit dem Hersteller.

(prx) A. K. schrieb:
> Es könnte schon ein wenig vom konkreten Modell abhängen.

Bei VAG offenbar nicht. Haben alle ab Bj X.

von Jochen A. (lok01)


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Dann gab es vor 50 Jahren schon Range Extender.

von M.M.M (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Hallo VW,
>
> vielen Dank für die Rückmeldung. Also müsste ich bei einem modernen Auto
> so eine Art Scheibenzerstörer mitkaufen, wie man sie in Bus und Bahn
> findet.

Na, wenn Du so blöd bist, Dich ins Auto zu setzen und dies aktiv mit dem 
Funkschlüssel verriegelst statt mit dem dafür vorgesehenen Taster in der 
Tür und zusätzlich den Funkschlüssel noch wegwirfst/zerstörst, damit man 
es auch ja nicht öffnen kann, dann ist das wohl so.

Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist 
ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.

VW schrieb:
> Das hatte ich auch schon vor. Zumindest bei VAG Fahrzeugen.
> Deine Frage hat mich motiviert das Thema nochmal zu recherchieren.
> Die Funktion nennt sich wohl "Safelock" und kann deaktiviert werden.
> Muss ich gleich mal probieren...

Na, Du bist ein echter Hecht. Wie wäre es denn, die Bedienungsanleitung 
mal vollständig zu lesen und auch zu verstehen?

von Peter M. (r2d3)


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Hallo M.M.M.,

M.M.M schrieb:

> Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist
> ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.

Ach, Du meinst, die verbrannten Tesla-Insassen haben sich anlässlich 
einer rituellen Selbstverbrennung freiwillig eingeschlossen?

Dann ist ja alles gut.

von VW (Gast)


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Jochen A. schrieb:
> Dann gab es vor 50 Jahren schon Range Extender.

Das hat mit dem Thema genau garnichts zu tun. Aber egal. Hauptsache was 
geschrieben.

M.M.M schrieb:
> Na, Du bist ein echter Hecht

Wenn du meinst. Was du bist sage ich dir ins Gesicht falls ich die 
Gelegenheit dazu bekomme.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo M.M.M,

> M.M.M schrieb:
>
>> Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist

nein, Tesla hat das "Szenario" konstruiert. Das ist ein 
Konstruktionsfehler. Ein Auto, dass ich als Fahrer oder Passagier nicht 
von innen entriegeln kann, verfügt über einen schweren 
Sicherheitsmangel.

>> ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.

Tja, so ist das mit dem Hinweis auf unangenehme Wahrheiten. Wenn man 
inhaltlich nicht weiter weiß, dann muss ein solcher Beitrag als 
"Schwafeln und Trollen" bezeichnet werden. :)

von Stefan (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Ein Auto, dass ich als Fahrer oder Passagier nicht
> von innen entriegeln kann, verfügt über einen schweren
> Sicherheitsmangel.

Zum manuellen Entriegeln gibt es einen extra Hebel. Den soll man wegen 
der rahmenlosen Turen aber bei geschlossenen Fenstern nur im Notfall 
nutzen und muss die Scheibe dann mit Gewalt aus der Dichtung drücken. 
Beim Entriegeln/Öffnen per Knopfduck wird die Scheibe automatisch etwas 
abgesenkt.

von M.M.M (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Hallo M.M.M.,
>
> M.M.M schrieb:
>
>> Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist
>> ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.
>
> Ach, Du meinst, die verbrannten Tesla-Insassen haben sich anlässlich
> einer rituellen Selbstverbrennung freiwillig eingeschlossen?

Nein, meine ich nicht. Das unterstellst Du mir.

> Dann ist ja alles gut.

Nein, ist nicht gut. Du hast auf den Artikel von "VW" geantwortet und 
der ist halt Käse, weil der Durchschnittsmensch sich nicht mutwillig 
selbst einschließt. Wer das Auto von innen verriegeln möchte, macht das 
üblicherweise mit dem Knopf für die Zentalverriegelung (meist in der Tür 
in Nähe zum Türgriff). In dem Fall lassen sich die Türen auch mittels 
Türgriff von innen öffnen.

Ganz abgesehen davon hat vermutlich auch Dein Oldtimer ne 
Kindersicherung für die Hintertüren. Auch mit der riskiert man z.B. im 
Brandfall nach Unfall, wenn Fahrer und Beifahrer womöglich nicht mehr 
eingreifen können, die Gesundheit der auf der Rückbank sitzenden.

von Jochen A. (lok01)


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VW schrieb:
> Jochen A. schrieb:
>> Dann gab es vor 50 Jahren schon Range Extender.
>
> Das hat mit dem Thema genau garnichts zu tun. Aber egal. Hauptsache was
> geschrieben.
Als Gast den Ball schön flach halten. Und wenn es an der Rechtschreibung
mangelt, dann  empfehle ich einen Duden .

von Peter M. (r2d3)


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Hallo M.M.M,

> M.M.M schrieb:
>
>> Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist

nein, Tesla hat das "Szenario" konstruiert. Das ist ein 
Konstruktionsfehler. Ein Auto, dass ich als Fahrer oder Passagier nicht 
von innen entriegeln kann, verfügt über einen schweren 
Sicherheitsmangel.

>> ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.

Tja, so ist das mit dem Hinweis auf unangenehme Wahrheiten. Wenn man 
inhaltlich nicht weiter weiß, dann muss ein solcher Beitrag als 
"Schwafeln und Trollen" bezeichnet werden. :)

Hier hat die verriegelte Sicherheitstür  einer Discothek 146 Tote 
gekostet:

https://fr.wikipedia.org/wiki/Incendie_du_5-7

Hier sind 19 im Bus gestorben:
https://apnews.com/article/8afae9caa79dd1cf29445c0a323fefb7

Leider finde ich keine Quelle mehr. Ich erinnerer mich daran, dass der 
Bus über eine Hecktür verfügte, die sich von innen nicht öffnen ließ.

M.M.M schrieb:
> Nein, ist nicht gut. Du hast auf den Artikel von "VW" geantwortet und
> der ist halt Käse, weil der Durchschnittsmensch sich nicht mutwillig
> selbst einschließt. Wer das Auto von innen verriegeln möchte, macht das
> üblicherweise mit dem Knopf für die Zentalverriegelung (meist in der Tür
> in Nähe zum Türgriff). In dem Fall lassen sich die Türen auch mittels
> Türgriff von innen öffnen.

Der Verriegelungsstatus meiner zwei Türen ist über den jeweiligen 
Entriegelungsknopf zu erkennen und zu verändern. Der Knopf ist 
mechanisch mit dem Türschloss verbunden.

Wenn so ein modernes Auto im Modus "Safe Lock"-Modus ist, den ich gar 
nicht wünsche und den ich nicht offensichtlich sofort irgendwo ablesen 
kann, dann ist das ein Sicherheitsrisiko.

von VW (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Wenn so ein modernes Auto im Modus "Safe Lock"-Modus ist, den ich gar
> nicht wünsche und den ich nicht offensichtlich sofort irgendwo ablesen
> kann, dann ist das ein Sicherheitsrisiko.

Hallo Peter,

ich schlage vor wir überlassen den Thread an die Idioten und dem Pöbel.
Die Frage wurde ja beantwortet. Es gibt aktuelle und weniger aktuelle 
Fahrzeuge bei denen die Verriegelung nicht mehr ausschliesslich 
mechanisch erfolgt.

Ich fand deine Frage relevant.

von Johannes U. (kampfradler)


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Peter M. schrieb:
> Hallo VW,
>
> vielen Dank für die Rückmeldung. Also müsste ich bei einem modernen Auto
> so eine Art Scheibenzerstörer mitkaufen, wie man sie in Bus und Bahn
> findet.

Das nuetzt dir allerdings nicht in jeder Situation etwas:
Stell dir vor, du parkst die Karre aus Versehen/durch Unfall in einem 
grossen Teich...
Die ausschliesslich elektrisch betaetigten Fensterheber gehen dann nat. 
nicht und die Tuer bekommst Du auch nicht auf, auch nicht, wenn es eine 
rein mechanische Veriegelung gaebe.
Das Fenster ist der einzige Fluchtweg..
Nur laeuft die Karre durch diverse Ritzen relativ schnell voll und dann 
kannst Du im wassergefuellten Innenraum mit dem Nothammer kaum noch 
etwas anfangen, da der Widerstand des Wasser effektiv verhindert den 
Hammer so zu beschleunigen, dass er die noetige kinetische Energie, die 
fuer das Sprengen der Scheibe gebraucht wird, mitbekommt....

von Dussel (Gast)


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Johannes U. schrieb:
> Nur laeuft die Karre durch diverse Ritzen relativ schnell voll und dann
> kannst Du im wassergefuellten Innenraum mit dem Nothammer kaum noch
> etwas anfangen, da der Widerstand des Wasser effektiv verhindert den
> Hammer so zu beschleunigen, dass er die noetige kinetische Energie, die
> fuer das Sprengen der Scheibe gebraucht wird, mitbekommt....
Für den Fall könnte man einen Federkörner benutzen.

von M.M.M (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Wenn so ein modernes Auto im Modus "Safe Lock"-Modus ist, den ich gar
> nicht wünsche und den ich nicht offensichtlich sofort irgendwo ablesen
> kann, dann ist das ein Sicherheitsrisiko.

Wenn das Auto im Modus "Safe Lock" ist, wirst Du es erst gar nicht 
starten und erst recht nicht damit losfahren können.

Wenn das Auto von innen mit dem Zentralverriegelungstaster verschlossen 
wurde, läßt es sich von innen weiterhin mechanisch mit dem Türgriff 
öffnen. Das ist nix anderes, wie wenn an Deinem Auto die Knöpfchen unten 
sind.

Wo ist jetzt das Problem?

von Jochen A. (lok01)


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VW schrieb
> Hallo Peter,
>
> ich schlage vor wir überlassen den Thread an die Idioten und dem Pöbel.
Selten ein solches arrogantes Posting gelesen.
Wie es in den Wald ruft, so schallt es zurück.

von Karl (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ob dann die Versicherung noch mitspielt, wenn das Auto geklaut wird?

Ist das eine praktisch relevante Frage? Denk mal nach!

von Karl (Gast)


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So einen Safe Lock gab es schon beim Opel Astra F. Der hat sogar Mal 
verhindert, das aus meinem Auto was geklaut wurde.

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

M.M.M schrieb:
> Na, wenn Du so blöd bist, Dich ins Auto zu setzen und dies aktiv mit dem
> Funkschlüssel verriegelst statt mit dem dafür vorgesehenen Taster in der
> Tür und zusätzlich den Funkschlüssel noch wegwirfst/zerstörst, damit man
> es auch ja nicht öffnen kann, dann ist das wohl so.

ein Fahrzeug dessen Tür von Innen nicht jederzeit mechanisch zu 
entriegeln ist würde ich a) nie kaufen und b) düfte nie zugelassen 
werden.
Meine Meinung...

Gruß aus Berlin
Michael

von Trabbi (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Hallo,
>
> als Oldtimer-Fahrer interessiert mich die Frage, da ich bei mir jede Tür
> mechanisch von innen entriegeln kann.
>
> 
https://www.heise.de/news/Erster-Tesla-S-Plaid-in-Flammen-Anwalt-fordert-Lieferstopp-6127157.html

Also beim 4er Golf (afair), Batterie alle, bekam man die Tür mit 
Schlüssel von aussen kaum auf, bei der Beifahrertür ging es geradeso. 
Und von innen ging die Fahrertür auch nicht auf.
Sowas sollte verboten sein.

von Manfred (Gast)


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M.M.M schrieb:
> Na, wenn Du so blöd bist, Dich ins Auto zu setzen und dies aktiv mit dem
> Funkschlüssel verriegelst statt mit dem dafür vorgesehenen Taster in der
> Tür und zusätzlich den Funkschlüssel noch wegwirfst/zerstörst, damit man
> es auch ja nicht öffnen kann, dann ist das wohl so.

Das könnte der Fahrzeughersteller verhindern, mein Auto weiß, ob der 
'Schlüssel' im oder außerhalb des Fahrzeuges ist.

Peter M. schrieb:
> Leider finde ich keine Quelle mehr. Ich erinnerer mich daran, dass der
> Bus über eine Hecktür verfügte, die sich von innen nicht öffnen ließ.

Egal, welches Fahrzeug, ich kenne keinen PKW, wo sich die Heckklappe von 
innen öffnen ließe.

VW schrieb:
> ich schlage vor wir überlassen den Thread an die Idioten und dem Pöbel.

Großes Maul und Rechtschreibung auf Hilfsschulniveau - solche Leute 
braucht die Welt.

M.M.M schrieb:
> Wenn das Auto von innen mit dem Zentralverriegelungstaster verschlossen
> wurde, läßt es sich von innen weiterhin mechanisch mit dem Türgriff
> öffnen. Das ist nix anderes, wie wenn an Deinem Auto die Knöpfchen unten
> sind.

Seit über 20 Jahren hatte ich kein Auto mit Knöpfchen. Ob meine inneren 
Türöffnerhebel wirklich mechanisch greifen, kann ich nur mutmaßen oder 
hoffen - wenn der Wagen verriegelt ist, gäbe es da ja eine 
Konkurrenzsituation zur elektrischen Verriegelung.

von Reinhard S. (rezz)


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Manfred schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Leider finde ich keine Quelle mehr. Ich erinnerer mich daran, dass der
>> Bus über eine Hecktür verfügte, die sich von innen nicht öffnen ließ.
>
> Egal, welches Fahrzeug, ich kenne keinen PKW, wo sich die Heckklappe von
> innen öffnen ließe.

VW würd ich das bei ihren Transportern/Caravelle/etc. schon 
unterstellen... :D

Aber wieso sollte bei einem Bus der hintere Ausstieg (eine "richtige" 
Hecktür hab ich da nie gesehen) sich nicht von innen öffnen lassen?

> M.M.M schrieb:
>> Wenn das Auto von innen mit dem Zentralverriegelungstaster verschlossen
>> wurde, läßt es sich von innen weiterhin mechanisch mit dem Türgriff
>> öffnen. Das ist nix anderes, wie wenn an Deinem Auto die Knöpfchen unten
>> sind.
>
> Seit über 20 Jahren hatte ich kein Auto mit Knöpfchen.

Seit 20 Jahren ohne Zentralverriegelung?

> Ob meine inneren
> Türöffnerhebel wirklich mechanisch greifen, kann ich nur mutmaßen oder
> hoffen - wenn der Wagen verriegelt ist, gäbe es da ja eine
> Konkurrenzsituation zur elektrischen Verriegelung.

Probiers aus.

von Dieter (Gast)


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Im kleinen Nachbarstädchen gab es vor einigen Jahren so einen Fall. Da 
hatte sich ein junger Bursche nach seiner Lehre ein Autor von einer der 
besseren Marken im süddeutschen Raum gekauft. Er und sein Kumpel haben 
sich überreden lassen das Auto vier Mädels für eine kurze Spritztour zu 
leihen. Eines oder zwei der Mädels hatten nur den Führerschein. Sie 
fuhren abends zum Sportplatz, wohl um dort etwas anzugeben. Es war aber 
keiner dort. Also wendeten diese dort. Dabei fiel das Auto in den Bach. 
Die Elektronik fiel wegen des Wassers sofort aus. Diese konnten daher 
weder eine Tür noch ein Fenster öffnen und keine Lüftung einschalten. 
Die Mädals waren so viel im Auto beim Versuch zu entkommen 
herumgekrabbelt, so dass die Staatsanwaltschaft nicht feststellen 
konnte, wer gefahren ist. Es wurde vermutet, dass eines der Mädels ohne 
Führerschein auf dem Sportplatz gefahren sein könnte. Hinter einer 
solchen Aussage war vor allem die Versicherung interessiert um sich aus 
der Zahlungsverpflichtung herauszumogeln. Das war einmal die 
Rechtschutzversicherung und natürlich die KFz-Versicherung. Die vier 
Mädels sind dann recht zügig jämmerlich im Fahrzeug erstickt. Für die 
Feuerwehr war das ein furchtbarer Anblick, als das Auto in der Früh 
gefunden wurde und geborgen wurde.

Über die Ursache durfte die Feuerwehr der Kleinstadt nichts sagen. Die 
Presse hat sich auch nicht getraut über die Ursache zu schreiben und 
schrieben fälschlicherweise die Mädels wären ertrunken. Nach dem Artikel 
und Bild waren die Chefredakteurin und ihr Fotograf selbst dort gewesen, 
weil das war nur rund 400m zu Fuß von der Redaktion entfernt gewesen.
+ Interessanterweise wurden die Zeitungsartikel aus dem Internet durch 
das Gesetz mit dem Recht auf Vergessen gelöscht. Es gibt durchaus noch 
Leute die diesen Artikel noch aus der Zeitung ausgeschnitten irgendwo 
liegen haben. Auf jeden Fall wäre das ein Grund die Vorschriften für 
Fahrzeugtüren zu ändern, dass diese sich mit dem Hebel von Innen 
wenigstens mechanisch öffnen lassen. Wenn es die Mädels vom 
Bundespräsidenten oder von Bill Gates gewesen wären, wäre das sicherlich 
schon eine Vorschrift. Wie heißt es im Buch von Orwell zum Aufstand der 
Tiere "Alle sind gleich, manche sind gleicher"

von M.M.M (Gast)


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Michael U. schrieb:
> ein Fahrzeug dessen Tür von Innen nicht jederzeit mechanisch zu
> entriegeln ist würde ich a) nie kaufen und b) düfte nie zugelassen
> werden.
> Meine Meinung...

Bei b) bin ich ganz Deiner Meinung. Um a) kommst Du wahrscheinlich kaum 
herum, wenn Du ein einigermaßen aktuelles Auto kaufst.

Manfred schrieb:
> Seit über 20 Jahren hatte ich kein Auto mit Knöpfchen. Ob meine inneren
> Türöffnerhebel wirklich mechanisch greifen, kann ich nur mutmaßen oder
> hoffen - wenn der Wagen verriegelt ist, gäbe es da ja eine
> Konkurrenzsituation zur elektrischen Verriegelung.

Naja, man benutzt die Zentralveriegelung von innen ja, damit keiner von 
außen z.B. an der Ampel eine Tür öffnen und was klauen kann und nicht, 
um zu verhindern, daß man wieder raus kommt.

von Manfred (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
>> Seit über 20 Jahren hatte ich kein Auto mit Knöpfchen.
> Seit 20 Jahren ohne Zentralverriegelung?

Definiere Knöpfchen! Früher gab es an den Türen im Bereich der B-Säule 
einen Stift, der den Verriegelungszustand zeigte. Mit einem Draht durch 
die Türdichtung gefädelt konnte man den hochziehen, um ins Auto 
einzubrechen.

Wann gab es sowas zuletzt? Seit Zentralverriegelung haben einige 
Hersteller dort eine LED eingebaut, andere das komplett weg gelassen.

>> Ob meine inneren
>> Türöffnerhebel wirklich mechanisch greifen, kann ich nur mutmaßen oder
>> hoffen - wenn der Wagen verriegelt ist, gäbe es da ja eine
>> Konkurrenzsituation zur elektrischen Verriegelung.
> Probiers aus.

Bedeutet Aufwand, mal schnell die Autobatterie abklemmen und gucken, ob 
sich die Türen klaglos öffnen lassen?

Für die Bedenkenträger: Ich darf meine Batterie abklemmen, ohne dass 
schlimme Dinge passieren, der Wagen ist drei Jahre alt und voll mit 
Elektronikspielerei.

M.M.M schrieb:
> Bei b) bin ich ganz Deiner Meinung. Um a) kommst Du wahrscheinlich kaum
> herum, wenn Du ein einigermaßen aktuelles Auto kaufst.

Genau so ist das - entweder einen Oldtimer größer 30 Jahre pflegen oder 
sich damit abfinden.

> Manfred schrieb:
>> Seit über 20 Jahren hatte ich kein Auto mit Knöpfchen. Ob meine inneren
>> Türöffnerhebel wirklich mechanisch greifen, kann ich nur mutmaßen oder
>> hoffen - wenn der Wagen verriegelt ist, gäbe es da ja eine
>> Konkurrenzsituation zur elektrischen Verriegelung.
>
> Naja, man benutzt die Zentralveriegelung von innen ja, damit keiner von
> außen z.B. an der Ampel eine Tür öffnen und was klauen kann und nicht,
> um zu verhindern, daß man wieder raus kommt.

Vollkommen richtig, deshalb gibt es sogar Systeme, die bei laufendem 
Motor unterhalb 30 km/h die Türen automatisch verriegeln. Die haben sich 
aber etwas dabei gedacht, im Fahrbetrieb wieder zu entriegeln.

Das Problem Car-Jacking ist mir bekannt, in Brüssel war ich in einer 
kritischen Situation, nagelneuer Audi-Mietwagen. In einer etwas 
unfreundlichen Gegend lief mir ein Hund vor das Auto, der wurde von zwei 
Typen vorsätzlich auf die Straße geschickt. Mein Kollege war irritiert, 
dass ich anstatt zu bremsen reingehalten habe, was ganz sicher die 
richtige Entscheidung war.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter schrieb:
> Über die Ursache durfte die Feuerwehr der Kleinstadt nichts sagen. Die
> Presse hat sich auch nicht getraut über die Ursache zu schreiben und
> schrieben fälschlicherweise die Mädels wären ertrunken. Nach dem Artikel
> und Bild waren die Chefredakteurin und ihr Fotograf selbst dort gewesen,
> weil das war nur rund 400m zu Fuß von der Redaktion entfernt gewesen.
> + Interessanterweise wurden die Zeitungsartikel aus dem Internet durch
> das Gesetz mit dem Recht auf Vergessen gelöscht.

Ich danke Dir für diese Schilderung, die Dich ja auch um Kopf und Kragen 
bringen kann, falls jemand Deine Identität rausbekommt.

von Manfred (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Ich danke Dir für diese Schilderung, die Dich ja auch um Kopf und Kragen
> bringen kann,

Gibt es keine Thread ohne Deine dusseligen Kommentare, ralf0815 im 
Wettrennen mit Schlaumaier und michael_?

Schlaumaier und michael_ sind noch irgendwie lustig, ralf0815 gibt 
einfach nur die penetrante Nervensäge.

von michael_ (Gast)


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Manfred schrieb:
> Egal, welches Fahrzeug, ich kenne keinen PKW, wo sich die Heckklappe von
> innen öffnen ließe.

Wieviele Autos kennst du?
Sicher nicht viele.
Muß ich jahrelang geträumt haben, wo ich so ein Auto hatte.

Manfred schrieb:
> Schlaumaier und michael_ sind noch irgendwie lustig, ralf0815 gibt
> einfach nur die penetrante Nervensäge.

Danke für das Kompliment!
Sammle mal deine Gefolgschaft, die Gegnerschaft wird immer mächtiger :-)

von Michel M. (elec-deniel)


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.Door Safety Latch;
Open Doors In An Emergency

Einige Beispiele ..
https://www.youtube.com/watch?v=eMKjTcWy2A8&t=91s
https://youtu.be/m6reH0Csyzk?t=209
https://youtu.be/E3PrwHyYI0k?t=44

Ich hoffe, daß bei neueren Fahrzeugen die neuen Auslöseringe mindestens 
mit einer aktiven Notfallfarbe,normierten internat. Kennzeichnungen  und 
ebensolchen Abdeck-Teppichen oder Abdeck-Plastikdeckeln  statt der 
schlecht sichtbaren schwarzen hergestellt werden.

Sicherlich ein lohnendes Thema,
Notfall-Auslöse-Einrichtungs-Farb mit Signal-Code-Normierung bei 
e-Autos.
Damit man nicht bei jedem Fahrzeug wieder neu beginnen muß.

Muß ja nicht gerade so  wie in der Trambahn gemacht  werden ;-)

Mal sehen wie die nächsten Verbesserungen aussehen. :-)

: Bearbeitet durch User
von Sebastian H. (sebastian_h54)


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Tesla hat bei allen Modellen in allen Armlehnen eine mechanische 
Notentriegelung verbaut.

Diese ist so intuitiv zu bedienen, dass Mitfahrer von mir eher diese 
verwenden, als die elektronische Verriegelung. (Ich fahre ein M3 LR von 
2020)

Und es nervt mich richtig, dass plötzlich alle meinen, dass es keine 
Notentriegelung gäbe, nur weil die Nachrichten es nicht richtig stellen, 
und wenn man schon kritisch hinterfragt - nicht Mal in die 
Bedienungsanleitung schaut.

Sucht Mal nach dem Manual des Tesla Model S. Hinweis: Seite 14!

Man kann Tesla vieles nachsagen mit beschissener Verarbeitung etc, aber 
an so offensichtlichen Dingen wird (zum Glück/noch) nicht gespart.

von Helge (Gast)


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fun fact: Notfallhämmerchen dienen primär zur Beruhigung des Besitzers. 
Wir hatten das ausprobiert. Bei den meisten ist nur ein bisschen 
Weicheisen drin, das man an einer Autoglasscheibe problemlos 
plattkloppen kann. Die bleibt dabei ganz.

von M.M.M (Gast)


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Dieter schrieb:

> haben. Auf jeden Fall wäre das ein Grund die Vorschriften für
> Fahrzeugtüren zu ändern, dass diese sich mit dem Hebel von Innen
> wenigstens mechanisch öffnen lassen.

Natürlich gehen die Türen von innen mechanisch auf. Probier es doch 
einfach mal selbst in einem Auto aus. Das man allerdings Probleme 
bekommt, die Tür eines im Wasser stehenden Autos überhaupt zu öffnen, 
liegt am Druck des Wassers auf die Tür.

von Michel M. (elec-deniel)


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Türlehne ...
Lautsprecher .. :-)
https://youtu.be/eMKjTcWy2A8?t=404

.. man kann alles weiter optimieren :-)

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Ich danke Dir für diese Schilderung, die Dich ja auch um Kopf und Kragen
>> bringen kann,
>
> Gibt es keine Thread ohne Deine dusseligen Kommentare, ralf0815 im
> Wettrennen mit Schlaumaier und michael_?

Dieter hat in Beitrag "Re: Türverriegelung bei modernen Fahrzeugen nur noch elektronisch zu betätigen?" mit 
angeblichen Insiderwissen unterstellt, dass ein grosser Autohersteller 
aus Süddeutschland (Audi, BMW, Porsche??) dafür gesorgt hat, dass 
Rettungsdienste, Medien und Ermittlungsbehörden die wahre Todesursache 
von vier jungen Frauen nach einem leichten Verkehrsunfall unter den 
Teppich gekehrt haben.
Und die bösen Versicherungen hatten auch noch ihre Hände im Spiel..
Und dann wurden auch noch alle Infos dazu aus dem Internet gelöscht..
Und Du glaubst das?

Alles klar! :-)

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo M.M.M.

M.M.M schrieb:

> Na, wenn Du so blöd bist, Dich ins Auto zu setzen und dies aktiv mit dem
> Funkschlüssel verriegelst statt mit dem dafür vorgesehenen Taster in der
> Tür und zusätzlich den Funkschlüssel noch wegwirfst/zerstörst, damit man
> es auch ja nicht öffnen kann, dann ist das wohl so.

Nein, das geschieht leider oft versehentlich beim Anfassen des 
Schlüssels.
Die Knöpfe sind ja Taster auf dem Griff, die eben beim versehentlichen 
Berühren aktiviert werden können.

Gleiches gilt auch für die Hosentasche, wo die Taster durch andere in 
der Hosentasche befindliche Gegenstände zufällig beim Bewegen aktiviert 
werden können.

Darum habe ich mir angewöhnt, den Schlüssel erst dann in die Hosentasche 
zu stecken, wenn ich ausser Schlüsselfunkreichweite bin. Lästig, wenn 
man beide Hände voll hat.

Die Teile sind von Schlipsköpfen für Schlipsköpfe konstruiert worden. :C


> Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist
> ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.

Nein, das ist kein Konstrukt und passiert sogar so häufig, das es nervig 
ist.
Übrigens auch der umgekehrte Fall mit Öffnen: Ich kam auf dem Weg zur 
Arbeit an meinem Auto vorbei, und ich war überrascht, als plötzlich die 
Blinker aufleuchteten. Der Schlüsselbund oder das Taschenmesser hatte 
irgendwie einen der Taster des KFZ-Schlüssels aktiviert. Wäre das nicht 
zufällig in meinem Blickwinkel passiert, hätte der Wagen bis zur 
nächsten Benutzung in einigen Tagen unverschlossen herumgestanden.

Nein, ich habe keine Hosentasche, die leer ist (Ich kann Schlipskopf 
Argumente gelegentlich vorhersehen)

Linke Hosentasche: Schlüsselbund, KFZ-Schlüssel (an Holzklotz) und 
Taschenmesser.
Rechte Hosentasche: Geldbörse
Gesäßtasche: Ausweise, Führerschein.
Linke Beintasche: Mobil-Telephon (auch die Tasten werden oft durch 
Anstossen mit irgendetwas ausserhalb der Hose betätigt, das macht sich 
durch "Beep" bemerkbar, wenn es sonst still ist, ähnliches 
Konstruktionsproblem wie beim Autoschlüssel) und Etui für Nah-Brille 
(ich habe eine Nah- und eine Fern-Brille, und beides sind 
Gleitsichtbrillen).
Rechte Beintasche: Taschenlampe und Lupe.

Die Qualität von Schlüsseln allgemein wird auch immer schlechter. Bei 
Schlüsseln mit Plastikknauf habe ich schon einige in der Tasche 
abgebrochen, und auch die Metallbärte werden immer dünner. Nach einem 
Sturz habe ich öfters mal einen verbogenen.

Es gibt noch einen weiteren Sachverhalt: Aktuelle Autoradios haben gegen 
Diebstahl einen Aktivierungscode. Ohne den sind sie unbrauchbar. Wenn 
die Teile drei Monate eingebaut sind, hat der Besitzer meistens den Code 
vergessen oder vergessen, wo er ihn notiert hat. Wenn Du einen 
Gebrauchtwagen kaufst, weiss der Händler im allgemeinen nicht den 
Freischaltcode. Darum werden heute
wohl mehr Autoradios durch verlorengegangene Aktivierungscodes 
unbrauchbar als früher geklaut wurden. ;O)

Eine besonders perfide Methode der "geplanten Obsoleszenz". ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Helge.

Helge schrieb:
> fun fact: Notfallhämmerchen dienen primär zur Beruhigung des Besitzers.
> Wir hatten das ausprobiert. Bei den meisten ist nur ein bisschen
> Weicheisen drin, das man an einer Autoglasscheibe problemlos
> plattkloppen kann. Die bleibt dabei ganz.

Das funktioniert sowieso nur bei den Seitenscheiben aus vorgespanntem 
Glas.
Nicht bei der Windschutzscheibe, die ist ein Laminat aus verschiedenen 
Glassorten und Kunststofffolien.

Wolframcarbid-Kobaltplättchen aus billigen Schlagbohren lassen sich 
Hartlöten.
Für den Plastikgriff des Hammers musst Du Dir dabei was einfallen 
lassen.

Idee: Größeren Bohrer verwenden, der gut in der Hand liegt, und den ohne 
sonstigen Griff und Bearbeitung verwenden. Der hat vermutlich auch mehr 
Masse und Wucht als das Hämmerchen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Frank (Gast)


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Manfred schrieb:
> Mein Kollege war irritiert, dass ich anstatt zu bremsen reingehalten
> habe

Du hast den Hund ermordet?

Manfred schrieb:
> was ganz sicher die richtige Entscheidung war.

Ganz sicher nicht.

von Alopecosa (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Hallo M.M.M.
>
> M.M.M schrieb:
>
>> Na, wenn Du so blöd bist, Dich ins Auto zu setzen und dies aktiv mit dem
>> Funkschlüssel verriegelst statt mit dem dafür vorgesehenen Taster in der
>> Tür und zusätzlich den Funkschlüssel noch wegwirfst/zerstörst, damit man
>> es auch ja nicht öffnen kann, dann ist das wohl so.
>
> Nein, das geschieht leider oft versehentlich beim Anfassen des
> Schlüssels.
> Die Knöpfe sind ja Taster auf dem Griff, die eben beim versehentlichen
> Berühren aktiviert werden können.
>

Nein wenn einem das aus Versehen gescheiht um das besprochene Szenario 
auszulösen (Auto verriegeln mit der Funk FB während man darin sitzt) 
dann ist man einfach dumm. Selbst Fahrzeuge mit Keyless Go haben 
meistens zumindest extra ein Ablagefach für den Schlüssel.

> Gleiches gilt auch für die Hosentasche, wo die Taster durch andere in
> der Hosentasche befindliche Gegenstände zufällig beim Bewegen aktiviert
> werden können.

Ja, das kann durchaus passieren. Das weiß man aber, weswegen man eben 
zumindest den KfZ-Schlüssel eben woanders hin packt. Wenn nicht ist man 
wiederum dumm.

> Die Teile sind von Schlipsköpfen für Schlipsköpfe konstruiert worden. :C

Ich trage weder Schlips noch ist mir das alles so lästig oder überhaupt 
so passiert.


>> Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist
>> ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.
>
> Nein, das ist kein Konstrukt und passiert sogar so häufig, das es nervig
> ist.

Nein, es ist dahin konstruiert...

> Übrigens auch der umgekehrte Fall mit Öffnen: Ich kam auf dem Weg zur
> Arbeit an meinem Auto vorbei, und ich war überrascht, als plötzlich die
> Blinker aufleuchteten. Der Schlüsselbund oder das Taschenmesser hatte
> irgendwie einen der Taster des KFZ-Schlüssels aktiviert. Wäre das nicht
> zufällig in meinem Blickwinkel passiert, hätte der Wagen bis zur
> nächsten Benutzung in einigen Tagen unverschlossen herumgestanden.
>

Nein hätte er nicht. RTFM!!! Die Fahrzeuge ALLER Hersteller die ich 
bisher in den Händen hatte, verriegeln das Fahrzeug automatisch nach 
einer gewissen Zeit wieder, wenn innerhalb dieser Zeitspanne nicht auf 
das entriegeln auch eine Türöffnung stattfand.

RTFM!!!!!

> Nein, ich habe keine Hosentasche, die leer ist (Ich kann Schlipskopf
> Argumente gelegentlich vorhersehen)
>
Selbst Schuld ...

> Linke Hosentasche: Schlüsselbund, KFZ-Schlüssel (an Holzklotz) und
> Taschenmesser.
> Rechte Hosentasche: Geldbörse
> Gesäßtasche: Ausweise, Führerschein.
> Linke Beintasche: Mobil-Telephon (auch die Tasten werden oft durch
> Anstossen mit irgendetwas ausserhalb der Hose betätigt, das macht sich
> durch "Beep" bemerkbar, wenn es sonst still ist, ähnliches
> Konstruktionsproblem wie beim Autoschlüssel) und Etui für Nah-Brille
> (ich habe eine Nah- und eine Fern-Brille, und beides sind
> Gleitsichtbrillen).
> Rechte Beintasche: Taschenlampe und Lupe.
>
Wenn man halt für einen Survivaltrip eingerüstet durch die Gegend läuft, 
selbst Schuld. Und NEIN, das Tasten ungewollt betätigt werden ist KEIN 
KONSTRUKTIONSFEHLER sondern prinzipbedingt. Dinge die freiliegende 
Tasten haben, funktionieren nun mal so. Da kann man sich natürlich auf 
den Kopf stellen udn behaupten es sei ein Konstruktionsfehler. Ist es 
aber einfach nicht.

> Die Qualität von Schlüsseln allgemein wird auch immer schlechter. Bei
> Schlüsseln mit Plastikknauf habe ich schon einige in der Tasche
> abgebrochen, und auch die Metallbärte werden immer dünner. Nach einem
> Sturz habe ich öfters mal einen verbogenen.
>

Mit ist noch kein Schlüssel kaputt gegangen, weder durch herunter fallen 
noch sonst was. Selbst der Schlüssel vom 27 Jahre alten Polo ist noch 
heile.

Tastenbeschriftung abgewetzt etc, ja das gibts öfter. Wieder so eine 
Sache mit Prinzipbedingt.

> Es gibt noch einen weiteren Sachverhalt: Aktuelle Autoradios haben gegen
> Diebstahl einen Aktivierungscode. Ohne den sind sie unbrauchbar. Wenn
> die Teile drei Monate eingebaut sind, hat der Besitzer meistens den Code
> vergessen oder vergessen, wo er ihn notiert hat. Wenn Du einen
> Gebrauchtwagen kaufst, weiss der Händler im allgemeinen nicht den
> Freischaltcode.

Der Händler weiß den Freischaltcode sehr wohl. Kann Online vom 
Hersteller geholt werden. Aber eben nur problemlos wenn das Radio noch 
im Wagen verbaut ist in den es reingehörte. Anders wirds 
problematischer, aber auch nicht unmöglich (Nachweis etc.). Alles schon 
zich mal gemacht.

> Darum werden heute
> wohl mehr Autoradios durch verlorengegangene Aktivierungscodes
> unbrauchbar als früher geklaut wurden. ;O)
>

Und diese Aussage belegen Zahlen von welcher Quelle?

> Eine besonders perfide Methode der "geplanten Obsoleszenz". ;O)

Na dann.

Helge schrieb:
> fun fact: Notfallhämmerchen dienen primär zur Beruhigung des Besitzers.
> Wir hatten das ausprobiert. Bei den meisten ist nur ein bisschen
> Weicheisen drin, das man an einer Autoglasscheibe problemlos
> plattkloppen kann. Die bleibt dabei ganz.

Wenn man natürlich Nothämmer von Aliexpress kauft oder vom 1 EUR Basar, 
mag das durchaus sein.
Insbesondere aber wegen der Situation Auto voll mit Wasser etc. nimmt 
man so oder so federbetätigte Nothämmer. ALLE die ich bisher in der Hand 
hatte haben klaglos mit dem ersten Schlag funktioniert. Man muss das 
Ding aber eben auch bedienen können und z.b. eben nicht in der Mitte der 
Scheibe ansetzen, sondern vorzugsweise am unteren Rand.

M.M.M schrieb:
> Naja, man benutzt die Zentralveriegelung von innen ja, damit keiner von
> außen z.B. an der Ampel eine Tür öffnen und was klauen kann und nicht,
> um zu verhindern, daß man wieder raus kommt.

SafeLock benutzt man dafür ja, Aber sicher nicht mit dem Taster auf der 
Fernbedienung, denn das sind zwei paar Schuhe.

Manfred schrieb:
> Vollkommen richtig, deshalb gibt es sogar Systeme, die bei laufendem
> Motor unterhalb 30 km/h die Türen automatisch verriegeln. Die haben sich
> aber etwas dabei gedacht, im Fahrbetrieb wieder zu entriegeln.

Nicht ganz. Verriegelung ab 15km/h bis zum Zeitpunkt in dem das Fahrzeug 
verunfallt oder der Schlüssel abgezogen wird. Beides funktioniert gut 
(Leider selbst schon ausprobiert).

Manfred schrieb:
> Egal, welches Fahrzeug, ich kenne keinen PKW, wo sich die Heckklappe von
> innen öffnen ließe.

Dann kennst du nicht viele. Alle Fahrzeuge die ich kenne haben eine 
(afair vorgeschriebene) Notentriegelung unter einer Abdeckung. 
Vielleicht einfach mal die Bedienungsanleitugn lesen...

von Alopecosa (Gast)


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Alopecosa schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Vollkommen richtig, deshalb gibt es sogar Systeme, die bei laufendem
>> Motor unterhalb 30 km/h die Türen automatisch verriegeln. Die haben sich
>> aber etwas dabei gedacht, im Fahrbetrieb wieder zu entriegeln.
>
> Nicht ganz. Verriegelung ab 15km/h bis zum Zeitpunkt in dem das Fahrzeug
> verunfallt oder der Schlüssel abgezogen wird. Beides funktioniert gut
> (Leider selbst schon ausprobiert).

Und ganz nebenbei, während der automatischen Verriegelung während der 
Fahrt wie auch während man das Fahrzeug durch die ZV Taste im Fahrzeug 
(bei VW z.b. an der Fahrertür) verriegelt hat, lassen sich alle Türen 
durch zweimaliges Ziehen am Entriegelungshebel ganz normal öffnen.

von Joha (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Tesla tut viel dafür, besonders modern zu erscheinen. Das hat
> gelegentlich Nebeneffekte.

Besser sind Chinesische e-Autos, gell?

Ralf X. schrieb:
> ein grosser Autohersteller
> aus Süddeutschland (Audi, BMW, Porsche??)

Warum ist ***Mercedes*** nicht in deiner Liste?

von MaWin (Gast)


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Manfred schrieb:
> Das könnte der Fahrzeughersteller verhindern, mein Auto weiß, ob der
> 'Schlüssel' im oder außerhalb des Fahrzeuges ist.

Ja, weil es (noch) funktioniert.

Aber jedes Auto geht kaputt.

Irgendwann.

Und alles geht kaputt.

Auch die Funkschlüsselerkennung.

Es kann gut sein, dass sie genau dann kaputt ist  wenn du sie brauchst.

Ebenso kann natürlich das mechanische Schloss kaputt gehen.

Dennoch bin ich froh, dass mein Türschloss, meine Lenkung, meine Bremse 
noch auf mechanischem Weg funktioniert und elektrisch nur unterstützt 
wird.

Hab nämlich schon gehört, dass die elektrische Servolenkung gerne mal 
auch während der Fahrt ausfällt.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Alopecosa.

Alopecosa schrieb:

> Nein wenn einem das aus Versehen gescheiht um das besprochene Szenario
> auszulösen (Auto verriegeln mit der Funk FB während man darin sitzt)
> dann ist man einfach dumm. Selbst Fahrzeuge mit Keyless Go haben
> meistens zumindest extra ein Ablagefach für den Schlüssel.

Ein solches Fach ist sowieso nur für "Keyles go" sinnvoll. Ich muss 
meinen Schlüssel noch im Schloss drehen. ;O) Und beim Drehen kann das 
halt passieren.
Mit Schlüssel in Fach legen ist also nicht.

>
>> Gleiches gilt auch für die Hosentasche, wo die Taster durch andere in
>> der Hosentasche befindliche Gegenstände zufällig beim Bewegen aktiviert
>> werden können.
>
> Ja, das kann durchaus passieren. Das weiß man aber, weswegen man eben
> zumindest den KfZ-Schlüssel eben woanders hin packt. Wenn nicht ist man
> wiederum dumm.

Sag blos, Du nimmst ihn wie ein Hund ins Maul? ;O)

>
>> Die Teile sind von Schlipsköpfen für Schlipsköpfe konstruiert worden. :C
>
> Ich trage weder Schlips noch ist mir das alles so lästig oder überhaupt
> so passiert.

Mag sein, aber in Deinem Leben scheint alles easy zu sein und glatt zu 
gehen....zumindest scheinst Du Dir das einzureden.


>>> Wie weit willst Du so ein Szenario denn noch konstruieren? Ach ja, ist
>>> ja Freitag, da darf man wohl Schwafeln und Trollen.
>>
>> Nein, das ist kein Konstrukt und passiert sogar so häufig, das es nervig
>> ist.
>
> Nein, es ist dahin konstruiert...

Ja, das Auto ist dahin konstruiert.

>
>> Übrigens auch der umgekehrte Fall mit Öffnen: Ich kam auf dem Weg zur
>> Arbeit an meinem Auto vorbei, und ich war überrascht, als plötzlich die
>> Blinker aufleuchteten. Der Schlüsselbund oder das Taschenmesser hatte
>> irgendwie einen der Taster des KFZ-Schlüssels aktiviert. Wäre das nicht
>> zufällig in meinem Blickwinkel passiert, hätte der Wagen bis zur
>> nächsten Benutzung in einigen Tagen unverschlossen herumgestanden.
>>
>
> Nein hätte er nicht. RTFM!!! Die Fahrzeuge ALLER Hersteller die ich
> bisher in den Händen hatte, verriegeln das Fahrzeug automatisch nach
> einer gewissen Zeit wieder, wenn innerhalb dieser Zeitspanne nicht auf
> das entriegeln auch eine Türöffnung stattfand.
>
> RTFM!!!!!

In der normalen Bedienungsanleitung steht das nicht. Möglicherweise im 
Servicemanual der Werkstatt? Oder zwischen den Zeilen?
>
>> Nein, ich habe keine Hosentasche, die leer ist (Ich kann Schlipskopf
>> Argumente gelegentlich vorhersehen)
>>
> Selbst Schuld ...

Mich in Schlipsköpfe hineinzudenken zwingt mich das Leben. Ich mache das 
nicht freiwillig.
 ;O)

>> Linke Hosentasche: Schlüsselbund, KFZ-Schlüssel (an Holzklotz) und
>> Taschenmesser.
>> Rechte Hosentasche: Geldbörse
>> Gesäßtasche: Ausweise, Führerschein.
>> Linke Beintasche: Mobil-Telephon (auch die Tasten werden oft durch
>> Anstossen mit irgendetwas ausserhalb der Hose betätigt, das macht sich
>> durch "Beep" bemerkbar, wenn es sonst still ist, ähnliches
>> Konstruktionsproblem wie beim Autoschlüssel) und Etui für Nah-Brille
>> (ich habe eine Nah- und eine Fern-Brille, und beides sind
>> Gleitsichtbrillen).
>> Rechte Beintasche: Taschenlampe und Lupe.
>>
> Wenn man halt für einen Survivaltrip eingerüstet durch die Gegend läuft,
> selbst Schuld.

Nein. Das ist schlechte Erfahrung aus meinem bisherigem Leben. Ich muss 
mit meinem Durchschnitts Gedächnis und unterdurchschnittlichem 
Konzentrationsvermögen selber zurechtkommen, und das mit "Bordmitteln" 
weil die Verwandtschaft immer hunderte von Kilometern entfernt ist.

Die Anordnung der Gegenstände ist seit Jahrzenhnten erprobt und 
eintrainiert, damit immer alles reibungslos klappt und nichts vergessen 
wird.


> Und NEIN, das Tasten ungewollt betätigt werden ist KEIN
> KONSTRUKTIONSFEHLER sondern prinzipbedingt. Dinge die freiliegende
> Tasten haben, funktionieren nun mal so. Da kann man sich natürlich auf
> den Kopf stellen udn behaupten es sei ein Konstruktionsfehler. Ist es
> aber einfach nicht.

Und es ist doch ein Konstruktionsfehler, das man an diesen Positionen 
für diesen Zweck überhaupt Taster statt Dreh- oder Schiebeschalter 
vorsieht. Und diese sollten auch versenkt-geschützt montiert und mit 
deutlichen Druckpunkten versehen sein.


>
>> Die Qualität von Schlüsseln allgemein wird auch immer schlechter. Bei
>> Schlüsseln mit Plastikknauf habe ich schon einige in der Tasche
>> abgebrochen, und auch die Metallbärte werden immer dünner. Nach einem
>> Sturz habe ich öfters mal einen verbogenen.
>>
>
> Mit ist noch kein Schlüssel kaputt gegangen, weder durch herunter fallen
> noch sonst was. Selbst der Schlüssel vom 27 Jahre alten Polo ist noch
> heile.

Diese Bemerkung bezog sich auch nicht auf die Autoschlüssel, sondern auf 
meinen Bund mit Wohnungsschlüsseln ec.

Das Autoschlüssel mit Elektronik empfindlich sind, leicht abbrechen und 
auch mal nicht funktionieren, wenn ich in einen Regenguss gekommen bin, 
daran habe ich mich gewöhnt. :C
>
>> Es gibt noch einen weiteren Sachverhalt: Aktuelle Autoradios haben gegen
>> Diebstahl einen Aktivierungscode. Ohne den sind sie unbrauchbar. Wenn
>> die Teile drei Monate eingebaut sind, hat der Besitzer meistens den Code
>> vergessen oder vergessen, wo er ihn notiert hat. Wenn Du einen
>> Gebrauchtwagen kaufst, weiss der Händler im allgemeinen nicht den
>> Freischaltcode.
>
> Der Händler weiß den Freischaltcode sehr wohl.

Dann hat er wohl keine Lust oder ist nicht der ursprüngliche 
Händler.....

> Kann Online vom
> Hersteller geholt werden. Aber eben nur problemlos wenn das Radio noch
> im Wagen verbaut ist in den es reingehörte. Anders wirds
> problematischer, aber auch nicht unmöglich (Nachweis etc.). Alles schon
> zich mal gemacht.

Ja. Und der Nachweis ist mehr Aufwand als ein neues Radio. Das 
Nachzuweisen ist meistens sogar aufwändig wie den verlegten Code zu 
suchen. ;O)

>> Darum werden heute
>> wohl mehr Autoradios durch verlorengegangene Aktivierungscodes
>> unbrauchbar als früher geklaut wurden. ;O)

Und diese Aussage belegen Zahlen von welcher Quelle?

Keine echte wissenschftliche Untersuchung. Nur die rein subjektive 
Betrachtung meiner Umgebung. ;O)

> Wenn man natürlich Nothämmer von Aliexpress kauft oder vom 1 EUR Basar,
> mag das durchaus sein.
> Insbesondere aber wegen der Situation Auto voll mit Wasser etc. nimmt
> man so oder so federbetätigte Nothämmer.

???? Du meinst so eine Türramme wie das Rollkomando beim Erstürmen eines 
Hauses verwendet? Haben die wenigsten im Auto gerade dabei. ;O)


> ALLE die ich bisher in der Hand
> hatte haben klaglos mit dem ersten Schlag funktioniert.

Du bist professioneller Stuntfahrer oder Autoknacker?

> Man muss das
> Ding aber eben auch bedienen können und z.b. eben nicht in der Mitte der
> Scheibe ansetzen, sondern vorzugsweise am unteren Rand.

Ist bei vorgespanntem Glas eher egal. Ein tiefer Kratzer egal an welcher 
Stelle verwandelt alles in lose zusammenhängende Würfel.

> Dann kennst du nicht viele. Alle Fahrzeuge die ich kenne haben eine
> (afair vorgeschriebene) Notentriegelung unter einer Abdeckung.
> Vielleicht einfach mal die Bedienungsanleitugn lesen...

Das stimmt. Allerdings wenn der Laderaum voll ist, kommt man schlecht 
ran.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo MaWin.

MaWin schrieb:
>
> Aber jedes Auto geht kaputt.
>
> Irgendwann.
>
> Und alles geht kaputt.

Das ist eins der Missverständnisprobleme hier im Thread. Solange alles 
neu ist, ist alles fein.

Aber:
Die meisten Leute fahren aber keinen Neuwagen, sondern einen 
Gebrauchtwagen. Ich habe z.B. in meinem ganzen Leben noch nie einen 
Neuwagen besessen.

Diesen Sachverhalt sollte man bei dieser Diskussion immer im Hinterkopf 
haben.

Viele fahren auch oft Kleinwagen aus ehemaligen Firmenflotten, die, 
abgesehen vom Fahren, komplett an ihrem Bedarf vorbeikonstruiert worden 
sind, weil die Welt in einem geleasten Firmenfahrzeug anders aussieht.

Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich eben abgeranzte 
Elektronik und Kunststoffteile aus der Plastikmechanik schlecht selber 
reparieren lassen.
Wobei auch eine Eigenreparatur nicht vorgesehen ist.
Man bekommt (zumindest nicht für adäquates Geld) keine Detailierten 
Unterlagen, und aus Sicherheitsgründen ist es sowieso verboten.

Es stellt sich die Frage, ob die Sicherheitsbedenken nur vorgeschoben 
sind, oder ob man nicht doch darüber nicht Informationen, auch über die 
Sicherheitsbelange, veröffentlichen könnte.

> Hab nämlich schon gehört, dass die elektrische Servolenkung gerne mal
> auch während der Fahrt ausfällt.

Das kenne ich. Und solange ich mich weit genug von meinen fahrerischen 
Grenzen und den Grenzen der Physik fernhalte, ist ein solcher Fall auch 
kein Problem.
Wer mal einen alten 200D oder einen T3 gefahren hat, kennt Lenkungen, 
die Kraft benötigen. ;O)

Darum immer schön langsam angehen lassen. 80km/h ist ein Limit, das 
Privatfahrer nicht überschreiten sollten, auch wenn sie sich sicher 
fühlen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Johannes.

Johannes U. schrieb:

> Nur laeuft die Karre durch diverse Ritzen relativ schnell voll und dann
> kannst Du im wassergefuellten Innenraum mit dem Nothammer kaum noch
> etwas anfangen, da der Widerstand des Wasser effektiv verhindert den
> Hammer so zu beschleunigen, dass er die noetige kinetische Energie, die
> fuer das Sprengen der Scheibe gebraucht wird, mitbekommt....

Wenn der Innenraum voll ist, hast Du einen Druckausgleich zwischen Innen 
und Aussen geschaffen, so dass sich die Tür, falls nicht verriegelt, 
oder verzogen oder von aussen irgendwie blockiert, wieder öffnen liesse.

Um vorgespanntes Glas zu zerstören, langt ein tiefer Kratzer. Den kriegt 
er mit einer Hartmetallspitze auch unter Wasser hin. Wohlgemerkt, an den 
Seitenscheiben, nicht an der Windschutzscheibe.

Das wesentlich größere Problem ist psychologischer Art. In einem im 
Wasser versinkenden Auto nicht in Panik geraten und vernünftig zu 
reagieren bekommen nur die hin, die es geübt haben oder die, die 
Psychopathen sind und somit von Geburt aus kaltblütig sind. Also 
Normalsterbliche haben ein Problem.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Percy N. (vox_bovi)


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Bernd W. schrieb:
> Darum immer schön langsam angehen lassen. 80km/h ist ein Limit, das
> Privatfahrer nicht überschreiten sollten, auch wenn sie sich sicher
> fühlen.

Bei Geschwindigkeiten oberhalb Schritttempo habe ich noch nie eine 
Servolenkung vermisst. Beim Rangieren sieht das anders aus, besonders 
dann, wenn man deutlich unter den genannten 80 km/h bleibt.

von A. S. (achs)


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Bernd W. schrieb:
> Ein solches Fach ist sowieso nur für "Keyles go" sinnvoll.

Keyless Go bedeutet laut Wikipedia auch Keyless Entry.

Der Schlüssel bleibt also in der Tasche, ein Fach würde das ad absurdum 
führen und Fehlanreize setzen (vergessen des Schlüssels im Fahrzeug).

von MaWin (Gast)


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A. S. schrieb:
> Keyless Go bedeutet laut Wikipedia auch Keyless Entry.

Tja, Wikipedia.

Mein Auto hat keyless go, d.h. ich muss nur auf den Start Knopf drücken 
wenn ich mit Schlüssel in der Hosentasche im Auto sitze.

Aber kein keyless entry, einfach nur zum Türgriff greifen reicht nicht, 
ich muss ihn per Funk vom Schlüssel vorher aufsperren.

Geht der Schlüssel nicht (Batterie alle) wird es lustig: es gibt kein 
Türschloss. Man muss eine Kappe abziehen, darunter mit einem Metallstift 
den man dem Funkschlüssel entnehmen kann die Tür öffnen, dann ertönt 
aber der Diebstahlalarm, den man dann durch drunterhalten des 
Transponders vom Schlüssel unter das Lenkrad und Start-Taster dr7cken 
abschalten muss, und nicht wie sonst durch langes Drücken der 
Fernbedienung (die geht ja nicht).

Das Auto hat also 4 Mechanismen:

mechanisch, per Funksignal, per aktivem Transponder mit 5 Antennen im 
Auto um festzustellen ob der Schlüssel im Auto und nicht draussen liegt 
(funktioniert erstaunlich gut, liegt er hinten im Kofferraum verschließt 
sich der beim zuklappen nicht, liegt er nur 10cm weiter aussen auf der 
Stossstange verschliesst sie sich, obwohl sie nur aus Plastik ist) und 
einen passiven Transponder für den ein Sensor am Lenkstock ist.
Dazu braucht es noch einen Start/Stop Taster.

Also 5 x mehr Aufwand als wenn man es ordentlich gemacht hätte. Und 1800 
EUR Kosten wenn irgendwas davon ausfällt, weil alles zusammen ersetzt 
werden muss weil alles gegeneinander verdongelt ist.

von A. S. (achs)


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MaWin schrieb:
> Mein Auto hat keyless go, d.h. ich muss nur auf den Start Knopf drücken
> wenn ich mit Schlüssel in der Hosentasche im Auto sitze.
>
> Aber kein keyless entry, einfach nur zum Türgriff greifen reicht nicht,
> ich muss ihn per Funk vom Schlüssel vorher aufsperren.

Wer macht denn sowas? Ich kenne das dann ohne Zündschloss nur so, dass 
man den Schlüssel komplett in eine Nische des Autos neben den Startknopf 
stecken muss. Einfach weil die Diebstahlsicherung nicht weiter geht. Das 
ist für mich auch ok. Aber per Schlüssel-Knopfdruck öffnen, obwohl er 
den Schlüssel auch fernerkennt, wäre für mich absurd. Wird sowas noch 
gebaut?

von MaWin (Gast)


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A. S. schrieb:
> dass man den Schlüssel komplett in eine Nische des Autos neben den
> Startknopf stecken muss

Dass ist ja noch blöder als ein Zündschloss, bei dem wenigstens Start 
und Schlüsselerkennung kombiniert sind, denn da muss man den Schlüssel 
trotzdem aus der Tasche ziehen.

A. S. schrieb:
> Wird sowas noch gebaut?

Weiss nicht, gibt seit 2019 den Nachfolger.

von A. S. (achs)


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MaWin schrieb:
> denn da muss man den Schlüssel
> trotzdem aus der Tasche ziehen.

musst Du das nicht sowieso wegen Fernbedienung? Oder schaltest Du 
"blind" durch die Hose?

von MaWin (Gast)


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A. S. schrieb:
> musst Du das nicht sowieso wegen Fernbedienung? Oder schaltest Du
> "blind" durch die Hose?

Funk geht durch die Hose, ich trage ja kein Kettenhemd.

von Hansi M. (Gast)


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VW schrieb:
> bei meinem VW, 12 Jahre alt, kann ich mich per FB einschliessen.
> Mechanisch entriegeln geht dann nicht mehr. Sollte die FB dann ausfallen
> bist "gefangen".
> Lt. BA ist das Absicht. Hatte mich auch gewundert.

Hatte da auch mal ein solches Erlebnis mit einer ebenso alten VW-Kiste:

Mal schnell das Auto verlassen (meine Freundin hat noch was im Auto 
gesucht) und habe beim Weggehen wohl aus Gewohnheit per Funkschlüssel 
das Auto abgesperrt. Zuhause nach ca. 1 Stunde wunderte ich mich, wo 
meine Freundin bleibt. Also zurück zum Auto und da saß ein wild 
gestikulierendes Häufchen Elend total durch geschwitzt kurz vor dem 
Kollaps drin. Ich hatte NIE damit gerechnet, dass sich ein Auto nicht 
mehr von innen öffnen lässt.

Tage später war ich in der VW-Vertragswerkstatt und habe von dem Vorfall 
berichtet. Der Typ lacht nur und erzählt mir seine Geschichte: Er habe 
mal was an seinem Autoradio gebastelt und das Auto habe sich irgendwann 
automatisch verriegelt. Er hatte ebenfalls keine Chance, das Auto zu 
verlassen. War aber nicht so tragisch, denn die Frau hätte spätestens 
beim Abendessen mal nach ihm geschaut. Es konnte sich nur um Stunden 
handeln.

Also alles gut und alles richtig so! Seitdem liegt ein schwerer Hammer 
im Auto. Würde mich mal interessieren, wer für den Schaden (Reparatur + 
Mietwagen) aufkommt.

von Walta S. (walta)


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Bernd W. schrieb:
> Hallo Johannes.
>
> Johannes U. schrieb:
>
>> Nur laeuft die Karre durch diverse Ritzen relativ schnell voll und dann
>> kannst Du im wassergefuellten Innenraum mit dem Nothammer kaum noch
>> etwas anfangen, da der Widerstand des Wasser effektiv verhindert den
>> Hammer so zu beschleunigen, dass er die noetige kinetische Energie, die
>> fuer das Sprengen der Scheibe gebraucht wird, mitbekommt....
>
> Wenn der Innenraum voll ist, hast Du einen Druckausgleich zwischen Innen
> und Aussen geschaffen, so dass sich die Tür, falls nicht verriegelt,
> oder verzogen oder von aussen irgendwie blockiert, wieder öffnen liesse.
>

Funktioniert leider nicht. Wenn man mit dem Auto ins Wasser fällt gilt 
eine Regel: so schnell wie möglich raus. Wenn das Auto mal voll ist dann 
ist es aus.

walta

von Siggi K. (Gast)


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Michael U. schrieb:
> ein Fahrzeug dessen Tür von Innen nicht jederzeit mechanisch zu
> entriegeln ist würde ich a) nie kaufen und b) düfte nie zugelassen
> werden.

+1. Aber selbst zu zweit sind wir machtlos gegen 99.9% 
fortschrittsgläubige Dummköpfe, die jeden Schwachsinn bejubeln und 
kaufen, solange er modern und angesagt ist.

M.M.M schrieb:
> Das man allerdings Probleme
> bekommt, die Tür eines im Wasser stehenden Autos überhaupt zu öffnen,
> liegt am Druck des Wassers auf die Tür.

War mit der guten alten Fensterkurbel kein Problem. Aber eine Kurbel an 
der Türe ist heute peinlich ohne Ende und eine Beleidigung fürs Auge. Im 
Fall der Fälle ersäuft man lieber langsam und qualvoll.

von Siggi K. (Gast)


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Walta S. schrieb:
> Wenn man mit dem Auto ins Wasser fällt gilt
> eine Regel: so schnell wie möglich raus.

Dumm nur, dass du die Türe wegen dem Wasserdruck nicht auf bekommen 
wirst. Die kriegst du erst auf, wenn der Innenraum randvoll mit Wasser 
gefüllt ist. Elite-Soldaten (Kampfschwimmer) lernen so was in der 
Ausbildung.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Bei meinem vorherigen Toyota und Nachfolger Mazda zumindest wird die 
elektronische Verrieglung beim Ziehen des Türklinke mechanisch 
aufgehoben. (Gerade getestet). Man zieht einfach an der Türklinke und 
die Tür lässt sich auch im gesperrten Zustand immer zuverlässig öffnen. 
Ob da noch Elektronik im Spiel ist kann ich ohne abklemmen der 
Fahrzeugbatterie nicht nachprüfen. (Man hört aber beim Öffnen allerdings 
definitiv NICHT das übliche Klicken des E-Magneten).

Andrerseits ist es sinnvoll anzunehmen, daß sich der Hersteller das auch 
alles gründlich überlegt hat und es vielleicht leichtsinnig wäre, allen 
Herstellern eine so fahrlässige Vorgehensweise zu unterstellen und daß 
die Zulassungsinstitutionen so etwas durchgehen lassen würden. Ich 
vermute sogar, daß die meisten Fahrzeuge auch so konzipiert sind. 
(Ausnahmen bestätigen vielleicht doch die Regel;-) ). Irgendwie  sagt 
einem der gesunde Menschenverstand, daß rein elektronische Steuerung in 
Katastrophensituation versagen könnten und daß gerade hier eine 
mechanische Entriegelungsmechanik bitter notwendig wäre...

Aber was weiß ich;-)

Schönes Wochenende noch,
Gerhard

von Johannes U. (kampfradler)


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Walta S. schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Hallo Johannes.
>>
>> Johannes U. schrieb:
>>
>>> Nur laeuft die Karre durch diverse Ritzen relativ schnell voll und dann
>>> kannst Du im wassergefuellten Innenraum mit dem Nothammer kaum noch
>>> etwas anfangen, da der Widerstand des Wasser effektiv verhindert den
>>> Hammer so zu beschleunigen, dass er die noetige kinetische Energie, die
>>> fuer das Sprengen der Scheibe gebraucht wird, mitbekommt....
>>
>> Wenn der Innenraum voll ist, hast Du einen Druckausgleich zwischen Innen
>> und Aussen geschaffen, so dass sich die Tür, falls nicht verriegelt,
>> oder verzogen oder von aussen irgendwie blockiert, wieder öffnen liesse.
>>
>
> Funktioniert leider nicht. Wenn man mit dem Auto ins Wasser fällt gilt
> eine Regel: so schnell wie möglich raus. Wenn das Auto mal voll ist dann
> ist es aus.
>
> walta

Eben!

Man muss in Sekundenbruchteilen Entscheidungen treffen und handeln.
Wenn die Karre voll wasser ist, dann hat man auch keine Atemluft mehr 
und da die wenigsten laenger als 1min die Luft anhalten koennen, dabei 
noch die Ruhe bewahren und zielgerichtet handeln koennen, war es das 
dann.

Abgesehen davon ist ja auch zu bedenken:
Je nach Gewaesser, in welches man die Karre gesetzt hat, sinkt diese 
schnell in ziemliche Tiefen ab.
Baggersee, ein schoener tiefer Fjord oder ein Gebirgssee.
Was nuetzt es einem, wenn man erst in 50m Tiefe das Fenster zerdeppert 
kriegt?
Den Aufstieg zur Oberflaeche schafft man niemals mehr lebend.

: Bearbeitet durch User
von Johannes U. (kampfradler)


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Siggi K. schrieb:
> Walta S. schrieb:
>> Wenn man mit dem Auto ins Wasser fällt gilt
>> eine Regel: so schnell wie möglich raus.
>
> Dumm nur, dass du die Türe wegen dem Wasserdruck nicht auf bekommen
> wirst. Die kriegst du erst auf, wenn der Innenraum randvoll mit Wasser
> gefüllt ist. Elite-Soldaten (Kampfschwimmer) lernen so was in der
> Ausbildung.

Exakt.

Und weil man die Tuer nicht aufbekommt und gleichzeitig aber so schnell 
wie moeglich raus muss, was bleibt da?

Das Fenster.
Und entweder gibt es da eine mechanische Hebevorrichtung, dann ist alles 
gut, oder der Klumpp geht ausschliesslich elektrisch und dann in dem 
Fall eben nicht mehr, also zerdeppern.
Solange zu warten, bis man die Tuer aufbekommt, ist die allerduemmste 
Entscheidung, die man in der Situation treffen kann.

von Siggi K. (Gast)


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Johannes U. schrieb:
> Solange zu warten, bis man die Tuer aufbekommt, ist die allerduemmste
> Entscheidung, die man in der Situation treffen kann.

Wenn dein schwachbrüstiges Spielzeughämmerchen mit den platten 
Körnerspitzen nutzlos geworden ist und dir ein richtiger Hammer zu teuer 
war, wird dir nichts anderes übrig bleiben.

von Johannes U. (kampfradler)


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Siggi K. schrieb:
> Johannes U. schrieb:
>> Solange zu warten, bis man die Tuer aufbekommt, ist die allerduemmste
>> Entscheidung, die man in der Situation treffen kann.
>
> Wenn dein schwachbrüstiges Spielzeughämmerchen mit den platten
> Körnerspitzen nutzlos geworden ist und dir ein richtiger Hammer zu teuer
> war, wird dir nichts anderes übrig bleiben.

Koennte mir nicht passieren, denn A. wuerde ich keinen PKW ohne 
mechanische Fensterheber kaufen, das ist ein klares Ausschlusskriterium 
und B. bin ich ein Mensch der voraus denken kann und haette aus diesem 
Grund wenigstens ein taugliches Werkzeug griffbereit dabei, unabhaengig 
davon, ob der Punkt A. erfuellt waere oder nicht.

Prinzipiell gehen mir diese ganzen elektronisch/elektrischen Spielereien 
an Fahrzeugen auch nicht nur einfach auf den Keks, jede ausgereifte 
mechanische Loesung ist haltbarer und damit besser, als das was heute so 
verbaut wird.

Und genauso, wie ich der unumstoesslichen Auffassung bin, dass der 
Produktion von uebergrossen Hausfrauenpanzern (egal, ob mit Verbrenner 
oder demnaechst E-Motorisiert) gesetzlich ein Riegel vorgeschoben 
gehoert, so wuerde ich mir auch, wie oben im Thread mehrfach 
angesprochen, wuenschen, dass das KBA so einiges an 
sicherheitsgefaehrdendem Schnickschnack in KFZ fuer schlicht nicht 
zulassungsfaehig erklaert.

von MaWin (Gast)


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Johannes U. schrieb:
> Und genauso, wie ich der unumstoesslichen Auffassung bin, dass der
> Produktion von uebergrossen Hausfrauenpanzern

Tja, deine Auffassung.

Kampfradler halt.

Anderen die eigene Unfähigkeit aufzwingen wollen.

In den von dir geschmähten SUV ist heute weniger Platz als in einem 
ordentlichen alten Auto.

Noch kleiner zu kaufen ist ja wie Fahrrad fahren. Und sich alles teuer 
anliefern lassen zu müssen.

von Siggi K. (Gast)


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Johannes U. schrieb:
> Koennte mir nicht passieren, denn A. wuerde ich keinen PKW ohne
> mechanische Fensterheber kaufen, das ist ein klares Ausschlusskriterium

Bin deiner Ansicht. Ich fürchte nur, dass nach deinem 
Ausschlusskriterium kein neuer oder neuwertiger PKW mehr übrig bleibt. 
Da Auto selber schnitzen nicht geht (und es so viele Oldtimer nicht 
gibt), wird man notgedrungen so eine moderne Gurke kaufen müssen und 
einen handfesten Hammer ins Handschuhfach legen.

> jede ausgereifte mechanische Loesung ist haltbarer

Nochmal deiner Ansicht. Aber was lang hält, bringt kein Geld.
Und um Geld dreht sich alles in dieser Welt (reimt sich sogar).

von Schlaumaier (Gast)


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Damals als ich noch Jung war, hing im BUS immer so ein rotes Hämmerchen 
mit den man die Scheibe einschlagen konnte. Ich vermute es hängt deshalb 
nicht mehr da weil man es immer geklaut hat.

Ich empfehle eh ALLEN Autofahren so ein Teil in die Beifahrertür zu 
legen oder wo anders wo man schnell dran kommt. Am besten ein Modell mit 
Gurtschneider.

Und JA, ich bin wieder von gestern, ich weiß.

Aber ich wette das ich damit auch aus ein Auto raus komme, was 
verriegelt ist. Die Scheibe ist mir dabei völlig egal. Ist eh 
Sicherheitsglas. Das gibt nur Kristallkrümmel. ;)

von Karl (Gast)


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Hier geben sich Mal wieder die größten Deppen und früher war alles 
besser Heinis die Klinke in die Hand. Wer so blöd ist und öfter 
ausversehen die Tassen am Autoschlüssel betätigt sollte sich behandeln 
lassen. Bei normalen Leuten passiert das in 20 Jahren einmal. Und wenn 
das während der Fahrt passiert, der sollte den Führerschein einfach 
abgeben, weil er die Hände irgendwo hat, wo sie nicht hingehören. Für 
den Rest gibt es von Dacia sicher noch Autos ohne Fernbedienung.

von 3fach hoch! (Gast)


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Karl schrieb:
> Wer so blöd ist und öfter
> ausversehen die Tassen am Autoschlüssel betätigt sollte sich behandeln
> lassen.

Hoch die Tassen!

von Peter M. (r2d3)


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Peter M. schrieb:
> Hallo VW,
>
> vielen Dank für die Rückmeldung. Also müsste ich bei einem modernen Auto
> so eine Art Scheibenzerstörer mitkaufen, wie man sie in Bus und Bahn
> findet.

Schlaumaier schrieb:
> Ich empfehle eh ALLEN Autofahren so ein Teil in die Beifahrertür zu
> legen oder wo anders wo man schnell dran kommt. Am besten ein Modell mit
> Gurtschneider.

Zitat Karl Valentin:
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."

von Manfred (Gast)


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Alopecosa schrieb:
> Selbst Fahrzeuge mit Keyless Go haben
> meistens zumindest extra ein Ablagefach für den Schlüssel.

Das hast Du falsch verstanden. Ich schließe meine Haustüre ab, stecke 
mein Schlüsseltäschchen in die Hosentasche und fahre mit dem Auto los. 
Der Ablageplatz im Kramfach der Mittelkonsole ist für den Fall, dass im 
'Schlüssel' die Batterie leer ist, dort kann der RFID-Transponder rein 
passiv gelesen werden.

MaWin schrieb:
> Dennoch bin ich froh, dass mein Türschloss, meine Lenkung, meine Bremse
> noch auf mechanischem Weg funktioniert und elektrisch nur unterstützt
> wird.
> Hab nämlich schon gehört, dass die elektrische Servolenkung gerne mal
> auch während der Fahrt ausfällt.

Wenn das nicht innerhalb der letzten Wochen geändert wurde, ist eine 
direkt mechanische Verbindung der Lenkung noch immer 
Ausrüstungsvorschrift. Interessanter wird das, wenn während der Fahrt 
der Geschwindigkeitssensor ausfällt und die Lenkung auf einmal mit 
voller Servounterstützung leichtgängig wird.

Eine direkt gekoppelte Bremse gibt es seit Jahren nicht mehr, seit ABS 
und ESP kann die Elektronik jederzeit eine Bremse abklemmen.

Bernd W. schrieb:
> Die meisten Leute fahren aber keinen Neuwagen, sondern einen
> Gebrauchtwagen. Ich habe z.B. in meinem ganzen Leben noch nie einen
> Neuwagen besessen.
> Diesen Sachverhalt sollte man bei dieser Diskussion immer im Hinterkopf
> haben.

Gebrauchtwagen oder Mülleimer? KeylessGo hatte ich schon vor 13 Jahren, 
hätte ich 300 Euro mehr spendiert, wäre es sogar KeylessEntry gewesen - 
und das war nur ein Ford, keine Edelmarke!

MaWin schrieb:
> Tja, Wikipedia.

Der bekannte Pflegefall, wo unliebsame Korrekturen von halbwissenden 
Idioten gelöscht werden.

> Mein Auto hat keyless go, d.h. ich muss nur auf den Start Knopf drücken
> wenn ich mit Schlüssel in der Hosentasche im Auto sitze.
>
> Aber kein keyless entry, einfach nur zum Türgriff greifen reicht nicht,
> ich muss ihn per Funk vom Schlüssel vorher aufsperren.

Das hatte mein vorletztes Auto.

> Geht der Schlüssel nicht (Batterie alle) wird es lustig: es gibt kein
> Türschloss. Man muss eine Kappe abziehen, darunter mit einem Metallstift
> den man dem Funkschlüssel entnehmen kann die Tür öffnen, dann ertönt
> aber der Diebstahlalarm, den man dann durch drunterhalten des
> Transponders vom Schlüssel unter das Lenkrad und Start-Taster dr7cken
> abschalten muss, und nicht wie sonst durch langes Drücken der
> Fernbedienung (die geht ja nicht).

Hängt wohl vom Hersteller ab. Meine Fernbedienung hat unter dem Deckel 
einen echten Schlüssel, zu dessen Nutzung ich am Türgriff irgendwie die 
Abdeckung abpopeln muß. Am Vorgänger war das Schloss (nur Fahrerseite) 
noch offen zugänglich.

A. S. schrieb:
> Wer macht denn sowas? Ich kenne das dann ohne Zündschloss nur so, dass
> man den Schlüssel komplett in eine Nische des Autos neben den Startknopf
> stecken muss.

Siehe oben, das wäre nicht sinnvoll benutzbar, es ist eine 
Notfallfunktion. Bevor ich das mal brauchte, hat mich der Bordcomputer 
tagelang angemeckert "Batterie im Schlüssel ersetzen".

von Ralf X. (ralf0815)


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Schlaumaier schrieb:
> Damals als ich noch Jung war, hing im BUS immer so ein rotes
> Hämmerchen
> mit den man die Scheibe einschlagen konnte. Ich vermute es hängt deshalb
> nicht mehr da weil man es immer geklaut hat.
>
> Ich empfehle eh ALLEN Autofahren so ein Teil in die Beifahrertür zu
> legen oder wo anders wo man schnell dran kommt. Am besten ein Modell mit
> Gurtschneider.
>
> Und JA, ich bin wieder von gestern, ich weiß.
>
> Aber ich wette das ich damit auch aus ein Auto raus komme, was
> verriegelt ist. Die Scheibe ist mir dabei völlig egal. Ist eh
> Sicherheitsglas. Das gibt nur Kristallkrümmel. ;)

Wie willst ausgerechnet Du mit Deinem massiven/extremen Übergewicht 
durch ein zerschlagenes Seitenfenster eines modernen PKW rauskommen 
können?

Hast Du Dir mal Gedanken gemacht, wie es so viele Vandalen 
fertigbringen, die Seitenschreiben von Bussen zu verkratzen?
Seitdem Du von Bus auf Mofa umgestiegen bist, hat sich vieles geändert.. 
:-)

von Schlaumaier (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Wie willst ausgerechnet Du mit Deinem massiven/extremen Übergewicht
> durch ein zerschlagenes Seitenfenster eines modernen PKW rauskommen
> können?

Woher willst du wissen das ich das nicht kann, trotz einiger KG zu viel. 
;)

Wenns brenzlig wird kann ich sehr schnell sein, und dann hält nix.

Ralf X. schrieb:
> Hast Du Dir mal Gedanken gemacht, wie es so viele Vandalen
> fertigbringen, die Seitenschreiben von Bussen zu verkratzen?

Naja, Unsere Scheiben sind meist mit Werbung zugemacht, da sieht man 
durch das "Lückengitter" kaum Kratzer.  Aber du hast Recht. Ich habe mir 
da noch nie Gedanken drüber gemacht.

Und da ich eine Variomatik im Winter bei Schnee nicht sauber unter 
Kontrolle halten kann, fahre ich dann halt immer Bus.

Ja andere können das, ich nicht. Aber ich bin mit fast 300.000 KM noch 
nie als Schuldiger in einen Unfall verwickelt worden. Nur einmal hat 
mich ne Tussi beim Überholen am Spiegel gestreift und ich mich hin 
gelegt.

Beitrag #6746333 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Anton U. (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Hast Du Dir mal Gedanken gemacht, wie es so viele Vandalen
> fertigbringen, die Seitenschreiben von Bussen zu verkratzen?

Glasschneider mit Hartmetall-Schneidrädchen für zwofuffzig im Baumarkt. 
Konnte ich selber mal zuschauen. Damit "malt" man auf Glas wie mit einem 
Buntstift.

von Anton U. (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Wie willst ausgerechnet Du mit Deinem massiven/extremen Übergewicht
> durch ein zerschlagenes Seitenfenster eines modernen PKW rauskommen
> können?

Zumal moderne Seifenkisten statt Seitenfenstern nur noch bessere 
Sehschlitze haben. Da hat selbst ein schlanker Mensch keine Chance. 
Heutige Autos strotzen nur so von Fehlentwicklungen.

von Schlaumaier (Gast)


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Anton U. schrieb:
> Zumal moderne Seifenkisten statt Seitenfenstern nur noch bessere
> Sehschlitze haben.

Was heißt den SEITEN-Fenster.  Ich nehme die Frontscheibe. Das geht 
schneller und ich habe mehr Platz.

Wobei ich auch nicht wirklich glaube das wenn ich hinten sitze, und mich 
auf die Rückbank lege, die Tür mir viel Widerstand entgegen setzt. ;)

Ich hab mal eine Tür mit den Popes zu gemacht. 2500 DM 
Versicherungsschaden, behoben wurde das mit der Saugglocke (die fürs 
Klo). Das sind eh alles nur 2 Bleche mit viel Luft dazwischen. ;) Und 
ich kann treten wie ein Esel ;O

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Schlaumaier schrieb:
> Was heißt den SEITEN-Fenster.  Ich nehme die Frontscheibe.

Du vergisst, dass die Frontscheibe im Gegensatz zu den Seitenscheiben 
nicht zerkrümelt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Du vergisst, dass die Frontscheibe im Gegensatz zu den Seitenscheiben
> nicht zerkrümelt.

Als die noch von der Gummidichtung gehalten wurde, ließ sie sich am 
Stück nach außen drücken. Bei den modernen verklebten Scheiben würde ich 
mich nicht davon abhängig machen wollen.

von Schlaumaier (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Du vergisst, dass die Frontscheibe im Gegensatz zu den Seitenscheiben
> nicht zerkrümelt.

Seit wann denn das nicht mehr. ????  Also alle kaputten Frontscheiben 
die ich bei ein Unfall gesehen habe waren zerbröselt.  Wenn du da 
Frontal durch fliegst und die zerbröselt nicht, schneidest du dich in 
einige Teile.

Allerdings ist die Frontscheibe Verbundglas. Was bedeutet die Krümmel 
bekommt man nicht so schnell raus.  Aber zerbrechen kann die nicht. Hab 
ich noch nie gesehen.

Weshalb ich auch glaube das du die bester Raus treten als Kaputt 
schlagen kannst.

Aber alles in allen. Moderne Autos sind auch moderne Todesfallen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Schlaumaier schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Du vergisst, dass die Frontscheibe im Gegensatz zu den Seitenscheiben
>> nicht zerkrümelt.
>
> Seit wann denn das nicht mehr. ????  Also alle kaputten Frontscheiben
> die ich bei ein Unfall gesehen habe waren zerbröselt.  Wenn du da
> Frontal durch fliegst und die zerbröselt nicht, schneidest du dich in
> einige Teile.

Ja, kann passieren. Hast Du selber schon richtig genannt: Verbundglas. 
Eine Folie zwischen zwei Glashälften verhindert, dass die Scheibe 
einfällt. Aber raus kommst Du da eben auch nicht mehr einfach so.

von Ich A. (alopecosa)


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Bernd W. schrieb:
> ???? Du meinst so eine Türramme wie das Rollkomando beim Erstürmen eines
> Hauses verwendet? Haben die wenigsten im Auto gerade dabei. ;O)

Resqme z.b. funktioniert klaglos.

Und fa ich berufsbedingt ~80tkm/Jahr fahre, da kommt man leider öfter 
mal zu Situationen hinzu in denen man so ein Teil brauchen kann.

Die Bemerkung über Schiebe- oder Drehschalter wenn es um Telefone geht 
verbuche ich jetzt mal als 'wollte einen Witz machen' denn das ist ja 
wirklich... dämlich

von Ich A. (alopecosa)


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Schlaumaier schrieb:
> Seit wann denn das nicht mehr. ????  Also alle kaputten Frontscheiben
> die ich bei ein Unfall gesehen habe waren zerbröselt.  Wenn du da
> Frontal durch fliegst und die zerbröselt nicht, schneidest du dich in
> einige Teile.

Seit Jahrzehnten nicht, da die Frontscheibe mittlerweile tragenden Teil 
der Karosserie ist und somit zur Steifheit insbesondere im Falle eines 
Unfalls beiträgt.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Johannes U. schrieb:
> Koennte mir nicht passieren, denn A. wuerde ich keinen PKW ohne
> mechanische Fensterheber kaufen,

Was passiert, wenn Du unter Wasser die Fensterscheibe runterkurbelst 
oder das Fenster einschlägst/aufritzt/o.ä.?

Genau: Das Auto läuft schlagartig voll. Während es vollläuft, hast Du 
keine Chance, gegen den Wasserstrom aus dem Fahrzeug zu flüchten.

Also ist es vollkommen egal, ob man bei geschlossener Scheibe geduldig 
wartet, bis das Auto vollgelaufen ist und dann die Tür öffnet oder ob 
man die Scheibe runterkurbelt. Du kommst in beiden Fällen erst raus, 
wenn das Auto voll ist.

In ersterem Fall (Türöffnung am Schluß) sogar wesentlich bequemer...

: Bearbeitet durch Moderator
von A. S. (achs)


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Frank M. schrieb:
> Genau: Das Auto läuft schlagartig voll. Während es vollläuft, hast Du
> keine Chance, gegen den Wasserstrom aus dem Fahrzeug zu flüchten.
>
> Also ist es vollkommen egal, ob man bei geschlossener Scheibe geduldig
> wartet, bis das Auto vollgelaufen ist und dann die Tür öffnet oder ob
> man die Scheibe runterkurbelt. Du kommst in beiden Fällen erst raus,
> wenn das Auto voll ist.

Das mit dem Vollaufen-lassen funktioniert maximal für 
Marine-Kampftaucher. Du machst in einer Mini-Luftblase die letzten 
Atemzüge und musst danach im Dunkeln in einer Minute aus dem noch 
verschlossenen Auto schwimmen.

Wenn Du die Scheibe runterkurbelst oder rausschlägst, kannst Du

a) rausklettern, bevor das Wasser eindringt
b) die Tür öffnen, wenn das Wasser auf Höhe des Fensters ist
c) direkt rausschwimmen, wenn das Auto vollgelaufen ist

Und selbst, wenn ich nicht durchs Fenster passe, mir reicht es schon, 
wenn ich meine Kinder durchschieben kann.

Ich hatte bisher einen Glasschneider im Auto griffbereit. Ich werde mir 
aber auch noch einen Federkörner reinlegen.

von Udo S. (urschmitt)


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Frank M. schrieb:
> Also ist es vollkommen egal, ob man bei geschlossener Scheibe geduldig
> wartet, bis das Auto vollgelaufen ist und dann die Tür öffnet oder ob
> man die Scheibe runterkurbelt. Du kommst in beiden Fällen erst raus,
> wenn das Auto voll ist.
>
> In ersterem Fall (Türöffnung am Schluß) sogar wesentlich bequemer...

Er ging doch im 1. Post genau darum, ob/dass es Autos gibt die nur noch 
elektrisch die Tür entriegeln.
Wenn also die Elektronik abgesoffen ist und nicht mehr funktioniert, wie 
kriegst du dann die Tür auf, wenn sie sich nicht mehr rein mechanisch 
entriegeln lässt?

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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A. S. schrieb:
> Wenn Du die Scheibe runterkurbelst oder rausschlägst, kannst Du
> a) rausklettern, bevor das Wasser eindringt
> b) die Tür öffnen, wenn das Wasser auf Höhe des Fensters ist
> c) direkt rausschwimmen, wenn das Auto vollgelaufen ist

Okay, wenn das Auto noch einigermaßen schwimmt - ja. Dann funktionieren 
sogar laut ADAC auch noch die elektrischen Fensterheber - wenigstens für 
einen Moment:

https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/gefahrensituation/wasserunfall/

Udo S. schrieb:
> Er ging doch im 1. Post genau darum, ob/dass es Autos gibt die nur noch
> elektrisch die Tür entriegeln.

Dann ist die Diskussion aber ein wenig abgedriftet. Ich hatte auf die 
Bemerkung geantwortet, dass man im Zweifel nur Autos mit mechanischem 
Fensterheber verwenden sollte. Da ging es nicht mehr um Türen ;-)

Abgesehen von den Fensterhebern:

Ja, ich würde auch kein Auto benutzen, dass sich nicht mehr mechanisch 
öffnen lässt.

von Autofahrer (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Er ging doch im 1. Post genau darum, ob/dass es Autos gibt die nur noch
> elektrisch die Tür entriegeln.

Gibt es eigentlich noch einen Neuwagen mit mech. Türentriegelung und 
Fenster zum Runterkurbeln, oder ist der Zug mittlerweile abgefahren?

von Stefan L. (stefan_l134)


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Autofahrer schrieb:
> Gibt es eigentlich noch einen Neuwagen mit mech. Türentriegelung und
> Fenster zum Runterkurbeln, oder ist der Zug mittlerweile abgefahren?

Zum Beispiel Renault Twingo oder Dacia Sandero.

von Thomas F. (igel)


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Woher kommt eigentlich dieser Glaube dass Autoelektrik schlagartig 
jeglichen Dienst quittiert sobald diese nur mit einer Wasseroberfläche 
in Berührung kommen?

Bei allen was ich bisher so kenne funktioniert die Autoelektrik auch im 
Wasser noch ausreichend lange um Türen zu entriegeln oder Fenster zu 
öffnen.
Blöd ist immer nur wenn der Motor Wasser ansaugt, denn dann steht er 
erst mal für eine Weile.

https://www.youtube.com/watch?v=FQkDRJDcDnA
https://www.youtube.com/watch?v=tRM31g3oE3c

von Jason (Gast)


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Udo S. schrieb:

> Wenn also die Elektronik abgesoffen ist und nicht mehr funktioniert, wie
> kriegst du dann die Tür auf, wenn sie sich nicht mehr rein mechanisch
> entriegeln lässt?

Auf Dich kommt es dann auch nicht mehr an. Einer mehr oder weniger, der 
durch das Auto stirbt, macht den Kohl auch nicht fett. Dem Auto bzw. dem 
Profitstreben der Autoindustrie wurden in D. etwa 700.000 Menschen 
geopfert.

Also gräme Dich nicht, wenn Du dran bist.

von MaWin (Gast)


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Jason schrieb:
> Dem Auto bzw. dem Profitstreben der Autoindustrie wurden in D. etwa
> 700.000 Menschen geopfert.

Das schon, aber weisst du, wie viele Menschen im Landesgebiet von 
Deutschland zuvor durch Pferde (und bei dem ärmeren Leiten Esel,aultiete 
und Rinder) ums Leben gekommen sind, sei es dass sie unglücklich 
abgeworfen wurden oder übern Haufen gerannt wurden, einen Huftritt 
abbekamen oder gebissen wurden und an der Wunde verreckten.

Es war nicht schön im London um 1800, die Pferdekacke, der 
Kutschenverkehr, das wird in Deutschland nicht besser gewesen sein.

Apropos Rinder: 
https://www.google.com/amp/s/www.businessinsider.de/panorama/von-wegen-spinnen-schlangen-oder-krokodile-vor-diesen-toedlichen-tieren-solltet-ihr-in-australien-wirklich-angst-haben-2018-12/%3famp

von Jason (Gast)


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MaWin schrieb:

> Jason schrieb:
>> Dem Auto bzw. dem Profitstreben der Autoindustrie wurden in D. etwa
>> 700.000 Menschen geopfert.

> Das schon, aber weisst du, wie viele Menschen im Landesgebiet von
> Deutschland zuvor durch Pferde (und bei dem ärmeren Leiten Esel,aultiete
> und Rinder) ums Leben gekommen sind, sei es dass sie unglücklich
> abgeworfen wurden oder übern Haufen gerannt wurden, einen Huftritt
> abbekamen oder gebissen wurden und an der Wunde verreckten.
>
> Es war nicht schön im London um 1800, die Pferdekacke, der
> Kutschenverkehr, das wird in Deutschland nicht besser gewesen sein.


Du bist einfach rührend: Pferdekacke mit 700.000 Toten, Millionen von 
Verletzten und einer gigantischen Ressourcenvernichtung zu vergleichen.

Nebenbei: Deine Art zu argumentieren bezeichnet man im Englischen als 
Red Herring (Scheinargument, Ablenkung).

von manfred scheer (Gast)


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Ich würde die 12V Batterie beim Tesla redunant auslegen, mit 2 
verschiedenen Batteriesystemen. So dass praktisch der Fall einer totalen 
Entladung mit 99,9% Sicherheit nie auftreten könnte.

von Dieter (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> angeblichen Insiderwissen unterstellt, dass ein grosser Autohersteller
> aus Süddeutschland (Audi, BMW, Porsche??) dafür gesorgt hat, dass
> Rettungsdienste, Medien und Ermittlungsbehörden die wahre Todesursache
> von vier jungen Frauen nach einem leichten Verkehrsunfall unter den
> Teppich gekehrt haben.

Dieter schrieb:
> Interessanterweise wurden die Zeitungsartikel aus dem Internet durch
> das Gesetz mit dem Recht auf Vergessen gelöscht.

Glaube Du solltest den Text noch einmal nicht überempfindlich und 
lobbyistisch lesen. Über den Artikel wäre vermutlich zu leicht die 
Identität der Opfer und der Schulkamerad*innen zu erraten.

> Und die bösen Versicherungen hatten auch noch ihre Hände im Spiel..
> Und dann wurden auch noch alle Infos dazu aus dem Internet gelöscht..
> Und Du glaubst das?
>
> Alles klar! :-)

Leider werden diese sehr unangenehm, wenn aus solchen Quellen etwas 
durchsickert. Solltest Dich dazu mal auf den aktuellen Stand bringen 
lassen. Hier im Thread gäbe es einen, der könnte die Fälle nachschlagen 
und nennen.

von Dieter (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Also ist es vollkommen egal, ob man bei geschlossener Scheibe geduldig
> wartet, bis das Auto vollgelaufen ist und dann die Tür öffnet oder ob
> man die Scheibe runterkurbelt. Du kommst in beiden Fällen erst raus,
> wenn das Auto voll ist.

Wenn die Tür ungefähr einen m² Fläche habe, 1,5m hoch wäre, dann wäre 
die Kraft zum Aufdrücken der Türe, wenn das Dach auf der Höhe der 
Wasseroberfäche, wäre die benötigte Kraft rund 8000N, mit Hebelwirkung 
gegenüber dem Türscharnier die Hälfte also 4000N. Wenn das Auto halb 
voll gelaufen ist, dann wäre es ungefähr nochmal die Hälfte 2000N, drei 
viertel voll wäre es 1000N (100kg zu stemmen).

Wenn das Auto aber noch tiefer unter Wasser sein sollte, wären alle 
Werte um ca. 1000N pro 20cm Wassertiefe zu erhöhen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> angeblichen Insiderwissen unterstellt, dass ein grosser Autohersteller
>> aus Süddeutschland (Audi, BMW, Porsche??) dafür gesorgt hat, dass
>> Rettungsdienste, Medien und Ermittlungsbehörden die wahre Todesursache
>> von vier jungen Frauen nach einem leichten Verkehrsunfall unter den
>> Teppich gekehrt haben.
>
> Dieter schrieb:
>> Interessanterweise wurden die Zeitungsartikel aus dem Internet durch
>> das Gesetz mit dem Recht auf Vergessen gelöscht.
>
> Glaube Du solltest den Text noch einmal nicht überempfindlich und
> lobbyistisch lesen. Über den Artikel wäre vermutlich zu leicht die
> Identität der Opfer und der Schulkamerad*innen zu erraten.

Du bist ein Spinner!
Wenn vier junge Frauen in einem PKW in DE ersticken, berichtet die 
gesammt deutsche Medienlandschaft darüber, wenn das nicht durch Brand 
oder gemeinschaftlichen Suizid, sondern durch Luftabschluss eines PKW 
aufgrund entsprechender Dichtungen und versperrten Fenster/Türen 
passiert, berichtet darüber die gesamte Weltpresse!
Nochmals, Du bist ein Spinner!

>> Und die bösen Versicherungen hatten auch noch ihre Hände im Spiel..
>> Und dann wurden auch noch alle Infos dazu aus dem Internet gelöscht..
>> Und Du glaubst das?
>>
>> Alles klar! :-)
>
> Leider werden diese sehr unangenehm, wenn aus solchen Quellen etwas
> durchsickert. Solltest Dich dazu mal auf den aktuellen Stand bringen
> lassen.

Jaja, viele Versicherungen lassen ja unangenehme Zeugen beseitigen.. :-)

> Hier im Thread gäbe es einen, der könnte die Fälle nachschlagen
> und nennen.

Den magst Du aber auch nicht benennen?
Hast Du Angst vor dem oder fürchtest, dass er von den Versicherungen 
beseitigt wird, wenn Du ihn benennst? :-)

von A. S. (achs)


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Dieter schrieb:
> Wenn die Tür ungefähr einen m² Fläche habe, 1,5m hoch wäre, dann wäre
> die Kraft zum Aufdrücken der Türe, wenn das Dach auf der Höhe der
> Wasseroberfäche, wäre die benötigte Kraft rund 8000N,

Ich vermute, Du rechnest: Im Mittel 80cm Wassersäule, also etwa 8% von 
100000Pa --> 8000Pa. OK

> mit Hebelwirkung
> gegenüber dem Türscharnier die Hälfte also 4000N.
OK
> Wenn das Auto halb
> voll gelaufen ist, dann wäre es ungefähr nochmal die Hälfte 2000N
ich würde sagen: Nein. Halbe Fläche und Halber Druck (Wassersäule), also 
1000N. Auch hier
> drei viertel voll wäre es 1000N (100kg zu stemmen).
entsprechend 1/16 von 4000N --> 250N
>
> Wenn das Auto aber noch tiefer unter Wasser sein sollte, wären alle
> Werte um ca. 1000N pro 20cm Wassertiefe zu erhöhen.
Ich vermute: 1000N/10cm und davon wieder die Hälft. Aber hier müsste 
auch die Flächenreduktion eingehen, also nur ein viertel, wenn es zu 
dreivierteln voll ist.

Ein Vermutlich echtes Problem: Du musst während des Drückens den blöden 
Hebel ziehen. Das limitiert die Möglichkeiten zum Abdrücken enorm.

von Dieter (Gast)


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A. S. schrieb:
> ich würde sagen: Nein. Halbe Fläche und Halber Druck (Wassersäule), also

Obenhalb der Mitte: Halbe Fläche und Halber Druck
Unterhalb der Mitte noch mal Halbe Fläche und Halber Druck, weil im 
inneren nur die halbe Wassersäule dem entgegensteht.

von Dieter (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Du bist ein Spinner!
> Wenn vier junge Frauen in einem PKW in DE ersticken, berichtet die ...

Stand aber ertrunken und es gab nur einen Artikel in der Zeitung. Wenn 
man die Suchmaschine anwirft, findet sich noch ein Artikel, da waren es 
zwei Mädchen, aber das Auto lag wenigstens auf dem Kopf im Bach.

Vor längerer Zeit war ich auf einer Fähre im Ausland und dort war 
vorgeschrieben die Fenster offen zu haben, wenn jemand drin sitzt.

Übrigens gibt es hier ein gutes Beispiel, wie wenig in der Presse steht 
und über Kontakte nicht mehr in Erfahrung gebracht werden konnte. Das 
war eine plötzlich unter Strom gestandene Tür in einem Krankenhaus mit 
einem Todesfall und verletztem Feuerwehrmann.

Solltest Dich mal auf den aktuellen Stand bringen lassen.

von Udo S. (urschmitt)


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Jason schrieb:
> Auf Dich kommt es dann auch nicht mehr an. Einer mehr oder weniger, der
> durch das Auto stirbt, macht den Kohl auch nicht fett. Dem Auto bzw. dem
> Profitstreben der Autoindustrie wurden in D. etwa 700.000 Menschen
> geopfert.

Was bist du denn für ein schräger Vogel?
Erkläre uns doch mal wie du dir die ideale Welt vorstellst.

Es ist übrigens trumpsches Gebaren wenn man anderen das vorwirft was man 
selbst exzessiv tut.
Wie war das früher mit der Lebenserwartung als der Bauer noch den Acker 
von Hand bestellte und man eine Tagereise bis zum nächsten Schmanen oder 
Bader hatte?

von ??? (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Manfred schrieb:
> aus Süddeutschland (Audi, BMW, Porsche??) dafür gesorgt hat, dass
> Rettungsdienste, Medien und Ermittlungsbehörden die wahre Todesursache
> von vier jungen Frauen nach einem leichten Verkehrsunfall unter den
> Teppich gekehrt haben.
> Und die bösen Versicherungen hatten auch noch ihre Hände im Spiel..
> Und dann wurden auch noch alle Infos dazu aus dem Internet gelöscht..
> Und Du glaubst das?
>
> Alles klar! :-)

Hääää? „:—)“ ??? Gehts noch?

von Beachstar (Gast)


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MODEL S OWNER'S MANUAL, Software version: 2021.12.4.2, North America, 
Seite 15

"To open a rear door in the unlikely situation when Model S has no 
power, fold back the edge of the carpet below the rear seats to expose 
the mechanical release cable. Pull the mechanical release cable toward 
the center of the vehicle."

Hoffentlich haben auch die Passagiere auf der Rücksitzbank das Handbuch 
gelesen.

"Idiocracy" ist eine Doku aus der Zukunft.

von Joachim B. (jar)


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Dieter schrieb:
> es gab nur einen Artikel in der Zeitung

und seit Böll wissen wir das alles in der Zeitung stimmt!
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_verlorene_Ehre_der_Katharina_Blum

In der CT stand auch mal das es keine größeren SIM1 Module als 1 MB 
geben kann weil kein Pin mehr frei ist (AS). Komisch als ich die 
Pinbelegung prüfte war noch ein Pin frei, es hätte also 4MB Module geben 
können.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> und seit Böll wissen wir das alles in der Zeitung stimmt!

Und mir ist aufgefallen, dass es hier mindestens einen Dieter gibt, der 
immer und immer wieder gar erschröckliche Historien und Aventiuren in 
den Gazetten gelesen hat, aber nicht mehr angeben kann, wann und wo, 
geschweige denn, einen link angeben.

von NOT AUS (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Wer mal einen alten 200D oder einen T3 gefahren hat, kennt Lenkungen,
> die Kraft benötigen. ;O)

Meinen Führerschein hab ich auf einem Militär-LKW "G5" gemacht. Nix 
Servolenkung, das war nur was für die Abgehärteten unter den Harten.

von Datenschutzgehilf[e|in] (Gast)


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Wenn jener im Forum selbst schon schreibt, dass der Artikel rechtlich 
begründet nicht mehr vorhanden wäre, dann weiss er auch welche 
rechtlichen Konsequenzen er zu tragen hätte, wenn er einen Link auf noch 
eine Quelle außerhalb Europas hier posten würde oder den gescannten 
Artikeln (auch teilweise) hier hochladen sollte.

von Percy N. (vox_bovi)


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Datenschutzgehilf[e|in] schrieb:
> Wenn jener im Forum selbst schon schreibt, dass der Artikel rechtlich
> begründet nicht mehr vorhanden wäre, dann

will er Nachfragen aus dem Weg gehen.

Was mit Fake News und Hoaxes angerichtet werden kann, kann man hier 
nachlesen:

https://www.mikrocontroller.net/topic/521501

Und das ist noch vergleichsweise harmlos ...

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Percy N. schrieb:
> Was mit Fake News und Hoaxes angerichtet werden kann, kann man hier
> nachlesen:
>
> Beitrag "magnetisch nach dem Impfen?"
>
> Und das ist noch vergleichsweise harmlos ...

Ja, da spielt sogar ein Mod mit. :))
Schaut mal rein, lustiger Fred geworden.

von Joachim B. (jar)


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Joachim B. schrieb:
> In der CT stand auch mal das es keine größeren SIM1 Module als 1 MB
> geben kann weil kein Pin mehr frei ist (AS). Komisch als ich die
> Pinbelegung prüfte war noch ein Pin frei, es hätte also 4MB Module geben
> können.

ich muss mich korrigieren, upps sorry ist lange her!
https://de.wikipedia.org/wiki/Single_Inline_Memory_Module#Bauformen
30-polige SIM- und SIPP-Module sind in 256-KiB-, 1-MiB- und 
4-MiB-Varianten üblich, 16-MiB-Varianten sind wegen ihres damals hohen 
Preises kaum verbreitet.

mein Ärger war das ich nur 4x 4 MB Module hatte und so nicht aufrüsten 
konnte mit 4x 16 MB Module, dazu musste ich dann ein neues MB kaufen!
Offensichtlich gab es 16 MiB Simm aber die fand ich nicht zu kaufen und 
in der CT stand halt das es die nicht gibt.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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manfred scheer schrieb:
> Ich würde die 12V Batterie beim Tesla redunant auslegen, mit 2
> verschiedenen Batteriesystemen. So dass praktisch der Fall einer totalen
> Entladung mit 99,9% Sicherheit nie auftreten könnte.

Dann dauert es doppelt so lang bis zum gleichen Problem.

Dem Bericht zufolge ist das Problem nicht die 12V-Batterie an sich, 
sondern dass sie in einem bestimmten Betriebszustand nicht wie sonst bei 
Bedarf aus dem Fahrakku nachgeladen wird. Und zwar während das Fahrzeug 
am Rüssel hängt. Wenn man das Auto allerdings nicht an den Rüssel hängt 
und lang genug in Urlaub ist, ist aufgrund des beim Tesla exorbitanten 
Standby-Verbrauchs der Fahrakku leer.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:

> Offensichtlich gab es 16 MiB Simm aber die fand ich nicht zu kaufen und
> in der CT stand halt das es die nicht gibt.

Theoretisch hätte es sie geben können. Praktisch musste dazu erstmal ein 
Hersteller Chips mit 16 Mbit auf den Markt bringen. Als das der Fall 
war, da wollte die Welt nur noch 32bit-SIMMs ("PS/2 Format") kaufen.

von Erste allgemeine Verunsicherung der Experten hier (Gast)


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NOT AUS schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Wer mal einen alten 200D oder einen T3 gefahren hat, kennt Lenkungen,
>> die Kraft benötigen. ;O)
>
> Meinen Führerschein hab ich auf einem Militär-LKW "G5" gemacht. Nix
> Servolenkung, das war nur was für die Abgehärteten unter den Harten.

Willkommen im Klub!

Das waren LKW für Männer. Ohne Doppelpunkt und ohne Regenbogen auf der 
Motorhaube.
SCNR

von Michel M. (elec-deniel)


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Michel M. schrieb:
> Open Doors In An Emergency

gerade ADAC-Tests durchgesehen .... ?!
Art der Türöffnung im Notfall von innen und außen ....
für die Zukunft sicherlich auch ein interesannter Punkt für 
Entscheidungen :-)

von Joachim B. (jar)


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Soul E. schrieb:
> Theoretisch hätte es sie geben können

ich weiss das, ich habe den freien Pin im SIMM ja gefunden (wie es auch 
bei Wiki heute steht) und AS dazu angeschrieben, er antwortete aber nur 
in einem "Kohlzitat"? was geht mich mein Geschreibsel von damals an.

von Siggi K. (Gast)


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NOT AUS schrieb:
> Meinen Führerschein hab ich auf einem Militär-LKW "G5" gemacht. Nix
> Servolenkung, das war nur was für die Abgehärteten unter den Harten.

Ohja, das Einparken war nur stehend hinter diesem riesigen Lenkrad 
möglich. Ein Job für richtig harte Männer. DAS waren noch (üble) Zeiten.

Und wenn ich an die Handbremse denke:
Ritsch ratsch, Ritsch ratsch, Ritsch ratsch, Ritsch ratsch ...

von Christian B. (luckyfu)


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Joachim B. schrieb:
> er antwortete aber nur
> in einem "Kohlzitat"? was geht mich mein Geschreibsel von damals an.

Das war Adenauer und es ist tatsächlich länger.
hier ist der komplette Satz: "Was kümmert mich mein Geschwätz von 
gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden."
Und nebenbei ein Beispiel dafür, wie verkürzte Zitate den Sinn komplett 
umdrehen können...

von Percy N. (vox_bovi)


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Christian B. schrieb:
> Und nebenbei ein Beispiel dafür, wie verkürzte Zitate den Sinn komplett
> umdrehen können...

Das ist eher ein Beispiel dafür, wie Adenauer versucht hat, die 
tagesaktuelle Beliebigkeit seiner Entscheidungen zu verschleiern und 
Konzeptlosigkeit als Lernfähigkeit auszugeben.

von Christian B. (luckyfu)


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Das kann man sicherlich so sehen. Mit der Politik Adenauers habe ich 
mich nicht näher befasst (deshalb will ich mir darüber auch kein Urteil 
bilden). Da er erstens lange vor meiner Geburt Kanzler war und ich 2. in 
der anderen Hälfte Deutschlands, ohne Kanzler, groß geworden bin.

von Percy N. (vox_bovi)


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Tatsächlich scheint das Zitat überhaupt nicht von Adenauer zu stammen, 
allenfalls eine Variante des zweiten Teils, was freilich die 
Stoßrichtung nicht ändert:

https://falschzitate.blogspot.com/2020/04/was-kummert-mich-mein-geschwatz-von.html?m=1

Adenauer war für eine gewisse "Anpassungsfähigkeit" bekannt; so plante 
er zunächst, bevor die Gründund der BRD aufs Tapet kam, eine Art 
Rheinbund wiederbeleben und nach Möglichkeit in die Französische 
Republik integrieren.  Den wirtschaftlich hilflosen restlichen Teils 
Deutschlands hätte er damit sich selbst überlassen.

Durch die Währungsreform (und spätere Gründung der BRD) geschah das 
hingegen mit der damaligen SBZ.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Percy.

Percy N. schrieb:

> Das ist eher ein Beispiel dafür, wie Adenauer versucht hat, die
> tagesaktuelle Beliebigkeit seiner Entscheidungen zu verschleiern und
> Konzeptlosigkeit als Lernfähigkeit auszugeben.

Wie jeder Realist.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Michel M. (elec-deniel)


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Michel M. schrieb:
> .Door Safety Latch;
> Open Doors In An Emergency

auch aufgrund der aktuellen Ereignisse in D ...
hier ein gutes Beispiel warum es extrem kritisch sein kann
wenn Türen im Wasser nicht automatisch entriegeln ....
https://www.abc12.com/2021/07/19/video-shows-dramatic-rescue-unconscious-driver-trapped-sinking-car/
.... Respekt den Polizisten für ihren Einsatz  .... :-)

Ein Wasserstands-senor in Verbindung mit dem Türschloss-Öffner wäre 
vielleicht hilfreich :-)

Bei der Vehicle extrication und dem Laminated glass würde gewiss ein 
Tomahawk Vehicle Glass Rescue tool oder eine Glass saw   gute Dienste 
leisten.
Beide sind aber nicht gerade Handschuhfach-freundliche Tools. :-)
https://youtu.be/U0EVube6pzc?t=19

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Aasouuu iii ooo   iiiioo ! KWAASRT.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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MaWin schrieb:
> Aasouuu iii ooo   iiiioo ! KWAASRT.

Du bist nicht der echte MaWin. Oder Du hast einen epileptischen Anfall 
(hoffentlich nicht).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer Z. schrieb:
> Du bist nicht der echte MaWin.

Glaube der echte MaWin hatte eine IP erwischt, die auf dem Index stand 
und konnte mindestens einen Tag lang nicht anonym posten.

von Stefan M. (derwisch)


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Percy N. schrieb:
> Das ist eher ein Beispiel dafür, wie Adenauer versucht hat, die
> tagesaktuelle Beliebigkeit seiner Entscheidungen zu verschleiern und
> Konzeptlosigkeit als Lernfähigkeit auszugeben.

Das konnte nicht nur Adenauer.
Mein Ex-Chef hat das genauso gemacht.
Die tagesaktuellen Entscheidungen hat er getroffen.
Die Lernfähigkeit hat er von den Mitarbeitern verlangt...

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