Uhr geht nach Stromausfall nach

OP #6746156
Hallo,
Bei mir war vor kurzem Stromausfall. Seitdem geht meine Uhr der 
Kaffeemaschine nach. Alle anderen Uhren stimmen noch.
Woran kann es liegen? Könnte der Quarz durch den Stromausfall einen 
Schaden genommen haben?
Ich hab schon mal reingeschaut und gesehen daß die Spannung auf der 
gleichen Platine runtergeregelt wird, wo auch die Uhr drauf verschaltet 
ist. Es ist also kein Transformator verbaut. Die Elkos habe ich 
ausgelötet und geprüft. Da scheint, was zumindest die Kapazität angeht, 
alles okay zu sein, außer daß der ESR bei einem Elko mit 6,9 Ohm etwas 
hoch liegt.
Für schnelle Antworten wäre ich sehr dankbar.

Grüße Enrico
#6746160
ADATS S. schrieb:
> Ich hab schon mal reingeschaut

...und keine Bilder gemacht.

Kondensatornetzteil? Dann miss den Kondensator am Netzeingang. Das 
könnte zu langsamem Gang führen, wenn da die Versorgungsspannung 
einbricht.

Uhrenquarz und Elko kanns du ja mal auf Verdacht tauschen.

Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit, die Elektronik totzulegen und 
eine Zeitschaltuhr an der Steckdose vorzuschalten.

mfg mf
#6746164
Die Problemlösung (Nachstellen) wurde ja schon genannt.

Nur noch 2 Ideen woran es gelegen haben könnte:
- Die Uhr nutzt (wie Backofenohren) die Netzfrequenz zum weiterzählen, 
anstatt einen Quarz
- Nach dem Stromausfall hat sich die Uhrzeit auf 00:00 zurück gestellt 
und du hast es dann heute morgen ein paar Std. später gemerkt.
Gast #6746165
Wolfgang schrieb:
> ADATS S. schrieb:
>> Für schnelle Antworten wäre ich sehr dankbar.
>
> Die umgangssprachliche Bezeichnung "geht nach" beschreibt das Problem
> nur bedingt. Hat sie einen Gang- oder einen Standfehler?
> https://de.wikipedia.org/wiki/Uhrenfehler

Danke erstmal für die schnellen Antworten
Was ist denn mit Gang-, oder Standfehler gemeint? Mit den Begriffen weiß 
ich jetzt nichts anzufangen.
Gast #6746167
Hallo @Stafan P. Das Problem besteht schon seit 2 Wochen und immer 
wieder hab ich die Uhr nachgestellt, aber jeden Tag geht sie dann wieder 
eine Minute nach.
#6746168
ADATS schrieb:
> Wolfgang schrieb:
>
>> ADATS S. schrieb:
>>> Für schnelle Antworten wäre ich sehr dankbar.
>>
>> Die umgangssprachliche Bezeichnung "geht nach" beschreibt das Problem
>> nur bedingt. Hat sie einen Gang- oder einen Standfehler?
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Uhrenfehler
>
> Danke erstmal für die schnellen Antworten
> Was ist denn mit Gang-, oder Standfehler gemeint? Mit den Begriffen weiß
> ich jetzt nichts anzufangen.

Wenn man auf den Link klickt, gibt es dort die Erklärung.

mfg mf
Gast #6746172
Hallo @Achim,
Die Elkos hab ich, wie oben schon geschrieben, gemessen und sie scheinen 
okay zu sein. Ich kann sie aber trotzdem mal, zusammen mit dem Quarz 
austauschen.
Gast #6746175
ADATS schrieb:
> Wolfgang schrieb:
>> ADATS S. schrieb:
>>> Für schnelle Antworten wäre ich sehr dankbar.
>>
>> Die umgangssprachliche Bezeichnung "geht nach" beschreibt das Problem
>> nur bedingt. Hat sie einen Gang- oder einen Standfehler?
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Uhrenfehler
>
> Danke erstmal für die schnellen Antworten
> Was ist denn mit Gang-, oder Standfehler gemeint? Mit den Begriffen weiß
> ich jetzt nichts anzufangen.

Brauchst Du auch nicht! Lies das verdammte Manual! Nennt sich manchmal 
auch Bedienungsanleitung!
Gast #6746177
Walter T. schrieb:
> Welche Frequenz hat der Quarz denn? (Es um die Frage, ob es ein
> Uhrenquarz ist oder ob er für einen evtl. vorhandenen Prozessor ist.)

Da es ein kleiner zylindrischer ist, wie in vielen Uhren verbaut, gehe 
ich von einem normalen Uhrenquarz aus.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6746182
ADATS schrieb:
> Was ist denn mit Gang-, oder Standfehler gemeint? Mit den Begriffen weiß
> ich jetzt nichts anzufangen.
Deshalb ist der Link mit dabei. Dort könntest du dich aufschlauen...

> die Uhr nachgestellt, aber jeden Tag geht sie dann wieder eine Minute
> nach.
Also nach 1 Tag 1 Minute, nach 2 Tagen 2 Minuten, nach 10 Tagen 10 
Minuten?
Oder geht sie nach 1 Tag 1 Minute nach und das bleibt dann so für die 
nächsten Tage?
Und war das mit dem. Nachgehen vor dem Stromausfall besser oder anders?

BTW:
Für eine ordinäre Kaffeemaschine ist der Fehler doch gar nicht so 
schlecht. Wie fehlerfrei kann eine ordinäre Wanduhr Kaffe machen?
Gast #6746186
Lothar M. schrieb:
> Also nach 1 Tag 1 Minute, nach 2 Tagen 2 Minuten, nach 10 Tagen 10
> Minuten?
> Oder geht sie nach 1 Tag 1 Minute nach und das bleibt dann so für die
> nächsten Tage?
> Und war das mit dem. Nachgehen vor dem Stromausfall besser oder anders?

Hallo @Lothar,
Vorher ging sie ziemlich genau. Nach einem Jahr ging sie immer noch wie 
zu Anfang eingestellt.
Jetzt geht sie bereits nach einem Tag, eine Minute nach.

Ich bin grad dabei sie wieder auseinanderzunehmen, um ein paar Bauteile 
auszutauschen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6746203
ADATS schrieb:
> Jetzt geht sie bereits nach einem Tag, eine Minute nach.
Ja, klar.
Aber meine Frage war: was ist nach 10 Tagen?
Immer noch 1 Minute?
Oder 10 Minuten?

> Ich bin grad dabei sie wieder auseinanderzunehmen, um ein paar Bauteile
> auszutauschen.
Mach das. Fang das vogelwilde Tauschen mit den blauen oder den grünen 
Bauteilen an.

Und versuche derweil mal zu beantworten, welche Auswirkungen ein 
Stromausfall auf den Quarz gehabt haben könnte.
Beitrag #6746204 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6746227
Lothar M. schrieb:
> Ja, klar.
> Aber meine Frage war: was ist nach 10 Tagen?
> Immer noch 1 Minute?
> Oder 10 Minuten?

Ja, nach 2 Tagen 2 Minuten, nach 10 Tagen 10 Minuten usw.

Lothar M. schrieb:
> Mach das. Fang das vogelwilde Tauschen mit den blauen oder den grünen
> Bauteilen an.

Nur die üblichen verdächtigen und den Quarz. 😉

oszi40 schrieb:
> Eine ordentliche Uhr hat eine Stützbatterie. Ob die noch ok ist?

Eine Stützbatterie, also Knopfzelle nicht, aber einen Goldcap. Hat aber 
im Prinzip die gleiche Funktion.
Gast #6746269
oszi40 schrieb:
> Eine ordentliche Uhr hat eine Stützbatterie. Ob die noch ok ist?

Hab ich jetzt getestet, scheint noch okay zu sein. Es ist noch eine 
restliche Ladespannung von 2,4V drauf. Wenn defekt, wäre glaub ich keine 
Spannung mehr vorhanden.
Gast #6746283
ADATS schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Eine ordentliche Uhr hat eine Stützbatterie. Ob die noch ok ist?
>
> Hab ich jetzt getestet, scheint noch okay zu sein. Es ist noch eine
> restliche Ladespannung von 2,4V drauf. Wenn defekt, wäre glaub ich keine
> Spannung mehr vorhanden.

???

Kannst Du lesen?
Gast #6746290
ADATS schrieb:
> Es ist noch eine restliche Ladespannung von 2,4V drauf.

Eine normalerweise an so einer Stelle verwendete Lithium-Knopfzelle 
(z.B. CR2032) hat nominell 3.0V und wäre bei 2.4V ziemlich leer.
Welches Batterietyp sitzt in deiner Maschine?
Gast #6746302
Wolfgang schrieb:
> Eine normalerweise an so einer Stelle verwendete Lithium-Knopfzelle
> (z.B. CR2032) hat nominell 3.0V und wäre bei 2.4V ziemlich leer.
> Welches Batterietyp sitzt in deiner Maschine?

Es ist keine Knopfzelle, sondern ein Goldcap. Da dürfte eine restliche 
Ladespannung noch okay sein. Ich suche mal nach einem Datenblatt des 
Uhren-IC's. Vielleicht finde ich heraus wieviel Versorgungsspannung er 
braucht.
Gast #6746388
Eberhard H. schrieb:
> Goldcaps sind oft die Ursache für unerklärliche Ausfälle. Habe das in
> Heizungssteuerungen, Videorecordern u.v.m. erlebt.

Okay danke @Eberhard,
Dann werde ich mir einen neuen Goldcap besorgen, im Laufe der Woche 
einbauen und dann hoffe ich daß wieder alles okay ist. Habt alle erstmal 
vielen Dank für eure Hilfe. 🙂
Gast #6746452
ADATS schrieb:
> Dann werde ich mir einen neuen Goldcap besorgen, ...

Wie wäre es, wenn du statt deiner blinden Ersetzungswut zu frönen, 
erstmal mit einer stabilen Versorgung prüfst, ob es an dem Gold-Cap 
liegt bzw. guckst, ob der sich anständig benimmt. Es könnte auch ein 
Super-Cap sein, wobei das bei einer RTC unkritisch sein sollte ;-)
Beitrag #6746456 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6746550
Karl B. schrieb:
> Bauteil ein Polyswitch? Vielleicht schon gealtert -> Spannungsfall.
> Dann bekommt die Uhr evtl. zu wenig Versorgungsspannung. Und geht
> falsch.

Nein @Karl,
Es ist ein Varistor (TVR07471). Er hat einen Widerstand von 1 MOhm und 
ist somit okay.
Gast #6746586
Es wurden ja schon einige Theorien aufgestellt,da darf meine natuerlich 
auch nicht fehlen.
Sollte die Uhr ihr TikTok von einem internen RC-Oszillator eines uC's 
ableiten,dann besteht ja in der Regel die Moeglichkeit fuer den 
Programmierer denselbigen abzugleichen und den ermittelten Korrekturwert 
z.B. in ein EEprom-Register zu schreiben.
Waere ja moeglich,dass das EEprom Daten "verloren" hat.In so einem Falle 
hat man dann Pech gehabt.
Gast #6746635
Toxic schrieb:
> Es wurden ja schon einige Theorien aufgestellt,da darf meine
> natuerlich auch nicht fehlen.
> Sollte die Uhr ihr TikTok von einem internen RC-Oszillator eines uC's
> ableiten,dann besteht ja in der Regel die Moeglichkeit fuer den
> Programmierer denselbigen abzugleichen und den ermittelten Korrekturwert
> z.B. in ein EEprom-Register zu schreiben.
> Waere ja moeglich,dass das EEprom Daten "verloren" hat.In so einem Falle
> hat man dann Pech gehabt.

Das glaube ich nicht @Toxic,
Die Uhr, also die Ziffern geht ja alles noch. Es ist nur das Problem daß 
sie jetzt etwas langsamer geht. Ich hab einen Goldcap bestellt, baue ihn 
ein sobald er da ist und dann sehen wir weiter. Ich werde es euch wissen 
lassen. 😉
Gast #6746645
ADATS schrieb:
> Die Uhr, also die Ziffern geht ja alles noch.

Die Uhr laeuft auch ohne EEpromdaten.Ich meine ja nur ,dass dort 
eventuell ein Korrekturwert abgelegt wurde.Muss nicht sein,aber weiss 
der Geier was manche Programmierer sich so alles einfallen lassen.
Fuer dich hoffe ich,dass es sich um ein aeusseres banales 
Hardwareproblem handelt....
#6746700
Kannst Du das Display der Uhr nicht überkleben und auf eine andre Uhr 
schauen?

Versuch erst einmal ein vernünftig scharfes Bild vom Y2 und seiner 
Umgebung zu machen. Ist der Y2 überhaupt der Uhrenquarz? Vor allem, was 
ist auf den Quarz gedruckt?

Und schau dir auch mal die Beschaltung des PCF...im Datenblatt  genau 
an.
Gast #6746715
Peter R. schrieb:
> Kannst Du das Display der Uhr nicht überkleben und auf eine andre Uhr
> schauen?

Du bist gut @Peter R. 😂
Die Kaffeemaschine ist programmierbar, so daß ich den Kaffee morgens zu 
einem bestimmten Zeitpunkt durchlaufen lassen kann und er, wenn ich 
aufstehe, fertig ist. Sonst hätte es auch eine einfache Kaffeemaschine 
getan. 😉

Auf dem Quarz steht "32,768", somit also ein stinknormaler 32,768 kHz 
Uhrenquarz.
#6746726
DCF77-Uhr nachrüsten oder per WLAN einen NTP-Zeitserver anschalten.

Wozu braucht eine Kaffeemaschine überhaupt eine Uhr? Eigentlich nur um 
falsch zu gehen um den Anwender zu nerven.
Also ich stehe morgens auf, drücke auf den Einschalter und entleere 
erstmal mich selber. Danach ist der Apparat einsatzbereit.

Es gibt echt einige Geräte die keine Uhr sondern maximal einen Timer 
brauchen. Der Herd muss nicht wissen wie spät es ist sondern nur das er 
25 Minuten kochen soll.
Warum heutzutage in einem 1400€-Herd eine billige Quarzuhr OHNE Akku 
drin ist die nach jedem Stromausfall schlappmacht statt einer DCF77 ist 
eine ganz andere Frage.
Da gibts eher eine hippe App wofür auch immer.
Gast #6746731
Es kann natürlich sein, dass die Uhr im Netzbetrieb 50Hz als Uhrentakt 
nimmt (die 50Hz werden normalerweise nachgeregelt und sind damit sehr 
langzeitstabil) und nur bei Netzausfall auf den Quarztakt umstellt. Wenn 
der 50Hz Takt nicht mehr erkannt wird und nun die Uhr immer mit dem 
Uhrenquarz (der ungenauer ist) läuft kann das diesen Fehler zeigen.
Gast #6746740
JensMa schrieb:
> der 50Hz Takt nicht mehr erkannt wird und nun die Uhr immer mit dem
> Uhrenquarz (der ungenauer ist) läuft kann das diesen Fehler zeigen.

Genau. Deswegen würde ich jetzt noch mal messen ob alle nötigen 
Spannungen/Impulse bei Netzbetrieb geliefert werden. Sonst lebt die Uhr 
vom Goldcap/Hilfsoszillator und die Zeit wird ungenau.
Gast #6746755
ADATS schrieb:
> Die Kaffeemaschine ist programmierbar, so daß ich den Kaffee morgens zu
> einem bestimmten Zeitpunkt durchlaufen lassen kann

Das ist doch sowas von veraltet - dafür hat man heute Internetanschluss 
und eine App auf dem Smartphone.

Georg
#6746842
Na dann trinkst Du Deinen Kaffee halt ein paar Minuten zu spät.

Eine Minute je Tag bedeutet 1:1440 Fehler. Einen solchen Fehler haben 
Quarze wohl nie. höchstens wenn der Oszillator an bestimmten Zeitpunkten 
aussetzt

Eine andre Ursache könnte sein, dass das IC durch kurze Einbrüche in der 
Spannungsversorung gestört wird, weil ein Stützkondensator defekt ist.

Beispielsweise ist bein Einschalten einer bestimmten Zahl auf dem 
Display der Stromverbrauch so hoch dass Vcc einen Spannungseinbruch 
erfährt.

 Versuchsweise mal einen zusätzliche Stützkondensator in die Nähe des IC 
anlöten, das das Display steuert oder in der Nähe des Uhren-IC.

Zuzsatfrage: wächst der Zeitfehler linear während des Tages oder 
sprunghaft?

Da der Quarz ja cie Standardfrequenz für Uhren hat, kann man doch 
versuchsweise einen aus einem alten Quarzwecker auslöten und 
ausprobieren.
Gast #6746858
Peter R. schrieb:
>  Versuchsweise mal einen zusätzliche Stützkondensator in die Nähe des IC
> anlöten, das das Display steuert oder in der Nähe des Uhren-IC.
Ist schon verbaut
> Zuzsatfrage: wächst der Zeitfehler linear während des Tages oder
> sprunghaft?
Linear

> Da der Quarz ja cie Standardfrequenz für Uhren hat, kann man doch
> versuchsweise einen aus einem alten Quarzwecker auslöten und
> ausprobieren.
Wollte ich heute machen, hatte aber leider keinen mehr vorrätig. Hab ich 
zusammen mit dem Goldcap bestellt. 😉
Kommt im Laufe der Woche
Gast #6746990
Karl B. schrieb:
> Hi,
> Bauteil ein Polyswitch? Vielleicht schon gealtert -> Spannungsfall.
> Dann bekommt die Uhr evtl. zu wenig Versorgungsspannung. Und geht
> falsch.

Zuwenig nicht.
Evtl. zu hohe Spannung.

Wenn die Batteriespannung an so einer Uhr nachlässt, geht sie vor.
Gast #6747031
Sie macht sich keinen 32768 kHz, sondern einen 32,768kHz Quarz zu nütze, 
und keine Stützbatterie, auch keinen Akku, sondern einen Goldcap.

Was ist denn nur heute hier los?
#6747359
ADATS S. schrieb:
> Es ist also kein Transformator verbaut.

Also dieser WIKO1-A sieht verdammt nach Trafo eines Schaltnetzteils aus. 
Dafür sprechen auch die Ausfräsungen in der Platine darunter.
LED-Anzeigen brauchen ordentlich Strom, da reicht ein 
Kondensatornetzteil nicht aus.

Warum die Uhr falsch geht, da kann man viel spekulieren. Vielleicht hat 
der EEPROM im MC die Kalibration vergessen. Ein defektes Teil würde ich 
beinahe ausschließen.
Beitrag #6748514 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6749754 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6749759 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6749882
Walter T. schrieb:
> Was hat er denn? Verringerten Leckwiderstand? Diodeneffekt?
> Kapazitätsverlust?

Ich weiß nicht genau. Wie überprüft man einen Goldcap?
Beim Messen mit dem Multimeter hab ich einen Widerstand in eine Richtung 
messen können, falls das der Diodeneffekt sein soll. In die andere 
Richtung konnte ich nichts messen, bzw. sehr hochohmig.
Beitrag #6749894 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6749895 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6749915
ADATS schrieb:
> Beim Messen mit dem Multimeter hab ich einen Widerstand in eine Richtung
> messen können, falls das der Diodeneffekt sein soll. In die andere
> Richtung konnte ich nichts messen, bzw. sehr hochohmig.

Verpolung ist bestimmt keine geeignete Methode
#6750070
ADATS schrieb:
> Ich weiß nicht genau. Wie überprüft man einen Goldcap?

Ich hätte ihn über einen Widerstand auf 5V (?) aufgeladen und dann nach 
einer Stunde die Selbstentladung gemessen. Wenn die schon signifikant 
ist, braucht man den Rest nicht mehr zu überprüfen.

Hier wird über typische Selbstentladedauern diskutiert. Da ist auch ein 
Diagramm mit der erwarteten Zeitskala dabei:
Beitrag "Gold Cap Leckstrom"

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