Reedkontakt - Merkwürdiges Verhalten

OP (Firma: privat) #6752127
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Hallo zusammen.

Ich bin in diesem Forum noch neu hier und brauche Hilfe bei meinem 
Problem:

Folgendes: Ich bin dabei ein Schachbrett zu bauen. Klingt erstmal 
komsich, was hat das mit Schaltungen zu tun.
Meine Idee dabei ist, wenn eine Spielfigur auf einem Feld(z.b. A3)steht, 
dann sollen die Ecken dieses Feldes leuchten. Steht dort keine Figur 
sollen die LEDs nicht leuchten. Nun habe ich erst einmal rumprobiert, 
wie man dieses Problem lösen kann. Dabei kam mir der Gedanke, einen 
Reedkontakt unter jedes Spielfeld zu kleben und unter jeder Schachfigur 
ein Magnet. Das funktioniert in soweit, bis der Magnet genau über der 
Mitte des Reedkontaktes ist, dann löst er nicht aus. Ich habe 
unterschiedliche Magneten versucht. Alle zeigen das gleiche Phänomen. 
Ich weiß mometan nicht mehr weiter.
Vielleicht hat einer von euch einen Ansatz, was ich dagegen machen kann.

Im Anhang habe ich ein Bild von dem verwendeten Kontakt angehangen

Gruß M.G.
Angehängte Dateien:
#6752137
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Hallo!

Ist ganz normal: Der Reed- Kontakt zieht an, wenn zwischen den 
Kontaktzungen eine unterschiedliche Magnetisierung besteht.
Platziert man einen Magnet mit einem seiner Pole mittig über dem 
Kontakt, sind beide Kontakte einem gleichstarken Magnetfeld ausgesetzt 
und ziehen sich deshalb nicht an.

MfG
Johannes R.
OP (Firma: privat) #6752147
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Hallo Resteverwerter, hallo Johannes R.

Danke für die Infos.

Das mit der Positionierung des Magneten kann ich nachvollziehen. Hätte 
ich auch alleine drauf kommen können.

Ich habe mal kurz gegooglt zu dem Thema DDR Schachcomputer. Ich werde 
mir das mal genauer ansehen.

Gruß M.G.
OP (Firma: privat) #6752210
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Hallo Gerald

Hersteller ist unbekannt. Was ich weiß, dass es ein Schließer ist.
Gesamtlänge 44mm
Glaslänge 14mm
Glasdurchmesser 3mm
Arbeitstemperatur: -20 Grad bis 80 Grad
Maximale Leistung 10W
Maximale Schaltspannung 100VDC
Hochspannung 250VDC
Maximaler Schaltstrom 0,5A
Maximaler Laststrom 1.0A
Maximaler Kontaktwiderstand 100M
Mindestisolationswiderstand 1010
Einwirkzeit 1.0ms
Sprungzeit 0.6ms
Freigabezeit 0.4ms
Ansprechfrequenz 4000Hz
Maximale Betriebsfrequenz 500Hz
Sensitiver Wert 10-15AT
Minimaler Reset Minimaler Wert 4FT
Maximale Kontaktkapazität 0,7PF
Elektrische Lebensdauer (Last) 108 (5 VDC, 10 mA) 105 (24 VDC, 400 mA)
Testlinie Kreisnummer  Widerstand 870  5000Ω

Das ist das was bei der Amazone bei der Produktbeschreibung steht.

Gruß M.G.
OP (Firma: privat) #6752215
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realist schrieb:
> Gerald K. schrieb:
>> Was ist das für ein Reedkontakt? Hersteller, Type?
>
> Ich würde lieber nach den Magneten fragen bzw. nach deren Polarisation.

Ich habe unterschiedliche probiert. Tafelmagneten und auch welche die 
von der Anziehungskraft etwas stärker sind. Was genau für welche das 
sind, weiß ich nicht. Auch nicht was die Polarisation betrifft.

M.G.
Gast #6752337
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M. G. schrieb:
> Das funktioniert in soweit, bis der Magnet genau über der
> Mitte des Reedkontaktes ist, dann löst er nicht aus.

Das ist völlig normal. Schau dir an, was sich in diesen Kontakten 
befindet.

Und jetzt vergleiche das Magnetfeld deiner Magneten mit der Zeichnung. 
Deine Magnete polarisieren beide Blechzungen mit dem gleichen Pol, sie 
ziehen sich deswegen nicht an.

Wenn du den Magnet seitlich positionierst, polarisiert er nur eine Zunge 
und die kann dann die andere Zunge anziehen.

Die Bilder kommen von https://kompendium.infotip.de/reedschalter.html 
und Wikipedia.

Dein Schaltungsansatz wird nicht funktionieren, sobald mehr als zwei 
Felder in einem Quadrat besetzt sind. Beispiel:
1
         *-------*
2
         |       |
3
         |       |
4
         *-------*

Wenn drei von vier Feldern besetzt sind, sieht es so aus, als seien alle 
vier besetzt weil beide Reihen und beide Spalten leuchten.

Außerdem: Wenn du eine Reihe aus 8 Figuren diagonal über das ganze 
Spielfeld aufstellst, leuchten alle LED obwohl nur 8 von 64 Feldern 
besetzt sind. Wozu soll diese Anzeige gut sein?
Gast #6752624
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M. G. schrieb:
> Meine Idee dabei ist, wenn eine Spielfigur auf einem Feld(z.b. A3)steht,
> dann sollen die Ecken dieses Feldes leuchten. Steht dort keine Figur
> sollen die LEDs nicht leuchten.

Da keine weitere Funktion bekannt ist, ist auch keine "Matrix" von 
Nöten!
Das war Salamischeibe Nr. 1
Warten wir auf Nr. 2....
Gast #6752756
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Wolfgang schrieb:
> Wolfgang schrieb:
>> anrücken
>
> ... angucken ... - sch..ß Autokorrektur

Jeder schiebt es auf die Autokorrektur und schimpft darüber.
Aber auf die Idee, sie einfach auszuschalten, kommen die wenigsten.
Die hat doch eigentlich nur einen einzigen Vorteil:
Es kommen manchmal lustige Sachen dabei heraus.
OP (Firma: privat) #6753237
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Hallo zusammen.

Danke für die vielen Postings und Anregungen. Leider komme ich erst 
jetzt dazu euch zu antworten. Ja ich habe nichts von einer Matrix 
geschrieben. Das ist mein nächster Schritt, der jedoch noch etwas in der 
Ferne liegt und ich bis jetzt nur ein paar grobe Ideen dazu habe.

Ich werde auch von der Idee mit dem Reedkontakt Abstand neben. Das 
rumprobieren damit hat mich einige Stunden an Zeit und Nerven gekostet. 
Das Ergebnis war nicht sehr befriedigend. Der "tote" Punkt nervt mich 
ehrlich gesagt tierisch und bin nun zu dem Enschluss gekommen auf  einen 
Hallsensor um zusteigen. Das ist nach euren Worten und ein paar 
Recherchen die bessere Lösung.

Der genaue Hintergrund ist dieses kleine Schachspiel. Genannt 
Speedchess.
Dabei soll sobald eine Figur auf einem Feld steht, das Feld leuchten.
Meine Gedanke ist die LEDS, wie in einer DOT Matrix anzusteuern und der 
Hall effekt Sensor gibt dabei das Signal um die LED bei dem 
entsprechendem Feld einzuschalten.

Gruß M.G.

Quelle des Bildes: https://www.coolstuff.de/Speed-Chess
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