Gast
#6752366
Hallo zusammen, ich hätte mal eine Anfängerfrage aus der Kategorie "Wer misst, misst Mist". Der Messaufbau ist folgender: * Brückengleichrichter (DF02S) * Signalgenerator hängt an den Eingängen des DF02S (Wechselspannung, -2,5V bis +2,5V) * Massekabel des Tastkopfes hängt am - des DF02S * Messspitze hängt am + des DF02S Ohne Last zeigt das Oszi ganz schräge Sachen an (max. 292 V, siehe DS1Z_QuickPrint1, Kanal 2. Kanal 1 ist übrigens nicht verbunden, die Messleitung lag auf dem Tisch). Durch einen anderen Beitrag (Beitrag "Rigol DS1054Z komische Messung nach Gleichrichter") konnte ich herausfinden, dass das Problem die fehlende Last ist. Wenn ich einen 1k Widerstand dranhänge sieht das Signal in der Tat wie erwartet aus (siehe DS1Z_QuickPrint2). Was mir aber noch fehlt ist eine genaue Erklärung warum ohne Last komisches Zeug angezeigt wird. Der wesentliche Unterschied ist ja der 1k Widerstand vs. die 10M des Oszis und damit die Stromstärke. Braucht es einen gewissen Mindeststrom? Wenn ja wieviel und warum? Wie kommt ein Wert wie 292 V zustande? Fehlt die Referenz zur Masse? Die 50 Hz werden vermutlich einfach so aufgeschnappt (wie beim auf dem Tisch liegenden Messkopf auf Kanal 1)? So, genug Belustigung durch meine laienhaften Spekulationen. Es mögen die Profis zu Wort kommen ;-) Vielen Dank Chris


