SN74LS245 Spannungsabfall

Gast #6753007
Lesenswert?

Hallo, ich hab ein Problem mit einem Transceiver.
Ich hab eine kleine Testschaltung auf einem Steckboard aufgebaut.
Nur der SN74LS245 und nur VCC und GND verbunden.
Hängt an einem USB Powersupply.

Nur der Chip allein sorgt aber dafür das die 5V vom Suplly auf 3V 
einbrechen.

Wenn ich alle andere Eingänge ebenfalls auf GND hänge ist es genau so. 
Ich hab mehrere Breadboards und mehrere Chips probiert alle das gleiche 
Problem.

Ich versteh nicht was da los ist.

Hat jemand eine Idee ?
Gast #6753020
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> thrawn235 schrieb:
>> Hat jemand eine Idee ?
>
> Aufbau, tatsächlicher Schaltplan, Datenblatt vom IC.
>
> Muss man wirklich jedesmal danach fragen😫

Nein, muß man nicht, man kann auch einfach nix schreiben, eine URL auf 
die Formusregeln posten und den TO einfach ins Leere laufen lassen bis 
er das macht was da drinnensteht.

Leider ist das Helfersydrom von irgendwem meistens stärker und so kommen 
die TOs dann doch zu ihren Antworten :-(
#6753155
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> Nur der Chip allein sorgt aber dafür das die 5V vom Suplly auf 3V
> einbrechen.
> Ich versteh nicht was da los ist.

Du hast einen Fehler.

Vermutlich weil du irgendwas nicht verstanden hast.

> Wenn ich alle andere Eingänge ebenfalls auf GND hänge ist es genau so

Alle Eingänge ist beim 245 auch so eine Sache.

Wenn OE und DIR auf Masse liegen, wird A zum Ausgang.
#6753348
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>> Evtl. eine handelsübliche Powerbank?
>>> Die schaltet nach einigen Sekunden (bis auf eine Restspannung) ab,
>
>> Aber nicht auf 3V.
>
> Doch machen einige so. Das ist die Akkuspannung Minus 0,7 V Abfall an
> einer Diode.

Ich habe 2 ältere Powerbanks. Das muss ich mal nachmessen. Aber welchen 
Grund hat das? Schlecht konstruiert? Oder soll durch dieses „nicht ganz 
abschalten“ automatisch erkennen wenn wieder eine Last angeschlossen 
wird?

Meine Powerbanks müssen per Knopfdruck eingeschaltet werden wenn mehrere 
Minuten keine Last angeschlossen war.
Gast #6753359
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> Aber welchen Grund hat das? Schlecht konstruiert?

Die Powerbank schaltet sich ein, wenn Strom fließt.

Ohne Spannung kein Stromfluss, also muss da im Ruhezustand irgendeine 
Spannung anliegen. Sie muss eine Spannung auf die Ausgangsbuchse legen, 
um messen zu können, ob der Verbraucher Strom aufnimmt.

Es sei denn, die Powerbank hat zum Einschalten einen Taster oder 
Schaltkontakt in der Ausgangsbuchse.
Gast #6753463
Lesenswert?

Hallo,

ein Paar mehr infos:

Datasheet:
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn54ls245-sp.pdf?ts=1625853645502&ref_url=https%253A%252F%252Fwww.google.com%252F

Bilder sind angehängt.

Das 2 mal von meinem billig Oszi, einmal ohne chip und einmal mit chip 
(ohne Chip 5V mit chip ca 3V)

Und 2 mal der Aufbau. Einmal nur mit VCC, GND Enable und Direction und 
einmal mit allem Anderen auf Masse.
Gast #6753465
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Die Powerbank schaltet sich ein, wenn Strom fließt.
>
> Hatte ich auch ja auch vermutet. Wie gesagt muss ich meine 2 recht alten
> PB über einen Taster einschalten.

Bitte habe Verständnis für Stefan, die Menge seiner Beiträge erlaubt es 
nicht, vorher zu lesen:
Jörg R. schrieb:
> Meine Powerbanks müssen per Knopfdruck eingeschaltet werden

Ich selbst habe nur eine Powerbank, da stehen ohne Last 5 Volt am USB an 
und sie startet von selbst. Das Plunderteil hat natürlich keinen 
Tiefentladeschutz und zeigt sich als Akkumörder, zieht seine 18650-LiIon 
binnen weniger Monate leer. Eine Version mit Starttaster und null 
Ruhestrom wäre mir deutlich sympathischer, aber gehört wohl zu den 
Exoten.

Nils schrieb:
> Ihr habt ihn ja auch mal wieder nach Strich und Faden vergrault.

Quatsch.

Rainer V. schrieb:
> Minimaler (und blödsinniger) kann ein Problem kaum noch sein!! Was soll
> das?
> Sorry, das ist höchstens "wer weiß was" Niveau und gehört nicht in ein
> Fachforum!

So sehe ich das auch, aber, was hier täglich zu lesen ist, belegt das 
Trauerspiel. Die Kiddies sind nicht in der Lage, eigenständig einen 
Fehler einzugrenzen oder auch nur, es überhaupt erst zu versuchen. 
Rindernet ist geil, anstatt ein paar Minuten nachzudenken und zu messen, 
macht man einen Dusselthread auf.
#6753566
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> ein Paar mehr infos:

Liest sich als müssten wir dankbar sein🤔

Ich frage mich welche Hilfe du erwartest? Mit deinen Informationen kann 
man nix anfangen, denn sie offenbaren nix Neues. Was soll man mit den 
Bildern anfangen? Weshalb diese langen Verbindungen? Nach welchen 
Kriterien hast du diese Verschaltung gemacht? Hast Du die Kommentare 
durchgelesen? Was ist z.B. mit der Stromaufnahme?

Du wirst wohl kaum weitere Hilfe bekommen, solltest Du keine brauchbaren 
Informationen liefern.

Vielleicht sind deine Chips auch Fake🤔
Gast #6753696
Lesenswert?

Ich würde jetzt mal nachmessen, wie viel Strom die Schaltung aufnimmt, 
während die Spannung auf 3V einbricht.

Wenn der Chip alleine ohne äußere Beschaltung (mit offenen Eingängen) 
schon mehr als 100 mA aufnimmt, dann ist er kaputt.

Wenn die Stromaufnahme jedoch kleiner als 500 mA ist, dann ist die 
Powerbank kaputt oder eine der Verbindungen zu ihr hin. Bei den billigen 
Alu/Eisen Kabeln kann das schnell passieren.
Gast #6753732
Lesenswert?

Manfred schrieb:
> Bitte habe Verständnis für Stefan, die Menge seiner Beiträge erlaubt es
> nicht, vorher zu lesen
>> Meine Powerbanks müssen per Knopfdruck eingeschaltet werden

Meine Antwort bezog sich auf die von mir zitierte Frage, warum manche 
Powerbanken im Ruhezustand 3V ausgeben.

Du hast meine Antwort aus ihrem Zusammenhang gerissen und in einen 
anderen falschen Kontext gesetzt, um mal wieder lästern zu können. Eine 
großartige Leistung, für die ich viel zu faul gewesen wäre. Hut ab!

Interessant ist deine direkt darauf folgende Story, wo es ebenfalls um 
eine andere Bauart geht, als die des TO. Und zwar genau die Bauart, über 
die ich deiner Meinung nach nicht hätte schreiben dürfen.

Aber wenn man sich so sehr auf das Lästern konzentriert, können solche 
Fehler mal passieren. Ich habe dafür Verständnis.
Persönliche Seite #6753755
Lesenswert?

Wenn es ein offizieller USB-Port von nem PC ist, bringt der max. 100mA - 
solange nicht ein Softwaretreiber einen höheren Strom freigibt. Bei USB2 
können das max. 500mA werden. Allerdings ist es sehr herstellerabhängig, 
ob dieses Specs überhaupt eingehalten werden. Man hört seltsame Dinge...

Bei ner Powerbank oder Chinaböller-Netzteil ist alles möglich...
Gast #6753774
Lesenswert?

Abdul K. schrieb:
> Wenn es ein offizieller USB-Port von nem PC ist, bringt der max. 100mA -

Was für einen unbeschalteten 74LS254 locker reicht

Für einen auf allen 8 Kanälen kurzgeschlossenen eher nicht.

thrawn235muss wirklich erst mal Grundlagen lernen. Ich will da gar nicht 
pingelig auf einen Abblockkondensator hinweisen.
Gast #6753811
Lesenswert?

Ist ja ne super Stimmung hier...

Vorab, ich bin kein Elektriker aber ich hab vorher bei einem 
nachgefragt, der wusste allerdings auch nicht wirklich was los ist, 
deshalb hab ich mich an ein Fachforum gewandt.

Das Netzteil ist ein Schaltnetzteil, es ist nicht an einen PC 
angeschlossen. Es liefert 1500mA und ich hab es schon für andere 
Projekte benutzt. Es schaltet sich nicht ab, hat keinen Schalter oder 
sonst etwas spezielles.

Ich hab mehrere Chips probiert, alle mit dem gleichen Ergebnis.

Das gleiche gilt für Steckboards und Kabel.

Ich hatte bis jetzt noch keinen Chip der sich so verhalten hat, wenn man 
nur VCC und GND angeschlossen hat. Es war auch erst mal egal ob die 
anderen Eingänge nicht verbunden waren.

Das ich ein komplizierteres Projekt im Sinn habe als ein IC ist wohl 
klar. Ich hab alles nur soweit vereinfchat, und den Fehler eingegrenzt 
das mit geholfen werden kann.

Bzgl. alles ouf Masse, Im Datenblatt steht das ungenutzte Eingänge auf 
Masse gelegt werden können. Seite 12 Layout Example.

Wenn die Spannung auf 3V runterbricht zieht der Chip 66mA. Laut 
Datenblatt sollte er nur 24mA ziehen.

Etwas stimmt nicht, ich weiss aber nicht was ich daraus folgern kann.


Auf jeden Fall mal danke für die zahlreichen Beiträge.
Gast #6753821
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> Im Datenblatt steht das ungenutzte Eingänge auf
> Masse gelegt werden können

Ja, das sind aber nicht alle - 8 Pins sind Ausgänge. Und ganz sicher 
steht das auch so im Datenblatt.

thrawn235 schrieb:
> ich hab vorher bei einem
> nachgefragt, der wusste allerdings auch nicht wirklich was los ist

Naja, wenn du einen Gärtner oder Sozialpädagogen fragst...

Georg
Gast #6753826
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> Etwas stimmt nicht, ich weiss aber nicht was ich daraus folgern kann.

Ja, du hast nichts gelesen und/oder nichts verstanden.

Für die ganz Naiven: beim LS245 kann jeder Daten-Eingang auch
ein Ausgang sein.

OE und DIR müssen als Minimum korrekt beschaltet werden.

Aller Wahrscheinlichkeit nach hast du deine "Eingänge" auf
Ausgang geschaltet (indem die Steuerleitung DIR floatet und
zufällig diesen ungünstigen Zustand einnimmt) und sie
kurzgeschlossen.

Wenn OE definiert auf HIGH gesetzt wird sollte dein LS245
nur noch wenig Strom brauchen.

Weiterhin ("Fortgeschrittenen-Modus") müssen alle Datenpins die
als Eingang geschaltet sind einen definierten Pegel (also LOW
oder HIGH) haben, sonst kann der Chip das Schwingen anfangen
und viel Strom brauchen. Ein offener Eingang hat keinen
definierten Pegel.

Nicht zu vergessen ist auch ein Abblock-Kondensator.
Gast #6753849
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> Ist ja ne super Stimmung hier...

Es gibt hier einfach ein paar Leute, die sich schon so oft im Forum 
gestritten haben, dass Sie selbst nicht mehr merken, in welchen Ton sie 
ihre Beiträge schreiben. Sie glauben, dieser Ton sei "normal"...

thrawn235 schrieb:
> Bzgl. alles ouf Masse, Im Datenblatt steht das ungenutzte Eingänge auf
> Masse gelegt werden können. Seite 12 Layout Example.

Aber der wesentliche Punkt ist: der 74LS245 hat keine reinen Ausgänge. 
Sonder er hat viele IOs, die die Richtung wechseln können. Du hast also 
nicht nur Eingänge auf Masse gelegt, sondern du hast auch Ausgänge auf 
Masse gelegt. Und das kann ein Kurzschluss sein (wenn der Chip einen 
High-Pegel treiben möchte, aber von dir auf Masse gezogen wird.

Bei dir liegen zwar sowohl die Eingänge als auch die Ausgänge auf Masse 
- der Chip treibt also low-Pegel auf den Ausgängen, die du gegen Masse 
kurzgeschlossen hast. (So wie im Datenblatt tatsächlich empfohlen, wenn 
die Treiberrichtung nicht fest vorgegeben ist).

Aber wenn der DIR-Eingang des ICs wie hier auf einem festen Wert liegt, 
ist es trotzdem nicht sinnvoll, die Ausgänge ebenfalls niederohmig auf 
Masse zu legen.

thrawn235 schrieb:
> Wenn die Spannung auf 3V runterbricht zieht der Chip 66mA. Laut
> Datenblatt sollte er nur 24mA ziehen.

Nö: du verwechselst vielleicht den output sink current mit dem supply 
current. 66mA sind völlig normal, das muss dein Netzteil liefern können. 
Wenn es das nicht schafft wäre mein erster Ansatz, mal ein anderes 
Netzteil zu versuchen.

Einen Stützkondensator zwischen VCC und GND auf dem Steckbrett solltest 
du aber trotzdem auf jeden Fall spendieren.
Gast #6753876
Lesenswert?

Danke für die Vorschläge.

Ich habe einen 1uF Stützkondensator zwischen VDD und GND eingebaut.

DIR hab ich auf Low ( B nach A ) und OE habe ich sowohl auf High, als 
auch auf Low getestet.

Das hat leider alles keine Auswirkungen auf den Spannungsabfall.
Gast #6753889
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> Das hat leider alles keine Auswirkungen auf den Spannungsabfall.

Die 3,3V misst du direkt am IC, richtig? Miss sicherheitshalber auch mal 
direkt am Ausgang des Netzteils - vielleicht hast du ja unbemerkt einen 
hohen Zuleitungswiderstand zwischenrein gebaut.

Wenn auch der Netzteilausgang unter diesen Bedinungen (66mA) auf 3,3V 
liegt wäre mein nächster Schritt, ein anderes Netzteil zu organisieren.
#6753948
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> Ist ja ne super Stimmung hier...

Woran das wohl liegt?🤔 Ich tippe mal darauf wie DU (der TO) auf die 
Kommentare eingehst.


thrawn235 schrieb:
> Das hat leider alles keine Auswirkungen auf den Spannungsabfall.

Du hast einen Spannungseinbruch, keinen Spannungsabfall. Es sei die 
Zuleitungen von der Stromversorgung sind so dünn dass auch bei kleinen 
Strömen zu viel Spannung an ihnen abfällt.


thrawn235 schrieb:
> Wenn die Spannung auf 3V runterbricht zieht der Chip 66mA. Laut
> Datenblatt sollte er nur 24mA ziehen.

Zeige mal die Messung. Irgendetwas musst Du ja falsch machen.


thrawn235 schrieb:
> Vorab, ich bin kein Elektriker..

Das ist auch kein Fall für einen Elektriker. Wobei auch er hätte auf die 
Idee kommen können den Strom zu messen. Ansonsten hat er mit dem Chip 
weniger zu tun, schließlich kann er ihn nicht über Wago-Klemmen 
kontaktieren;-)


mitlesa schrieb:
> Für die ganz Naiven: beim LS245 kann jeder Daten-Eingang auch
> ein Ausgang sein.

Achim S. schrieb:
> Aber der wesentliche Punkt ist: der 74LS245 hat keine reinen Ausgänge.
> Sonder er hat viele IOs, die die Richtung wechseln können.

Ganz neue Erkenntnis, da ist hier bisher noch niemand drauf gekommen.
Gast #6753964
Lesenswert?

Bei der 74LS Serie haben offene Eingänge Bauart bedingt von ganz alleine 
einen eindeutigen Pegel, und der HIGH.

Da die Spannung auf 3V absackt und die Stromaufnahme deutlich unter 
100mA ist, schlage ich vor, jetzt mal zu messen, wo fehlenden 2 Volt 
verloren gegangen sind.

Liefert das Netzteil mit dieser Last noch 5V an seinem Ausgang?
Kommen an deinem Steckbrett noch 5V an?

Wo geht die Spannung verloren? Wie gesagt würde hier nicht einfach davon 
ausgehen, dass alle Verbindungen intakt sind keinen Spannungsabfall 
haben, bloß weil sie gut aussehen.
#6753966
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:

>> Aber der wesentliche Punkt ist: der 74LS245 hat keine reinen Ausgänge.
>> Sonder er hat viele IOs, die die Richtung wechseln können.
>
> Ganz neue Erkenntnis, da ist hier bisher noch niemand drauf gekommen.

Ja, das wurde zwar schon öfter erwähnt, aber noch nicht von allen. :-)
Was, glaube ich noch nicht erwähnt wurde: "Echte" TTL-ICs (einschl.
74LS) interpretieren einen offenen Eingang als "High".
Gast #6753978
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Bei der 74LS Serie haben offene Eingänge Bauart bedingt von ganz alleine
> einen eindeutigen Pegel, und der HIGH.

Sorry, wenn man ein paar Zentimeter lange Drähte, Strippen an
solchen Eingängen hängen hat dann ist dort gaaaanz schnell kein
eindeutiger Pegel mehr dran (wenn die Leitungen in der Luft hängen).
Gast #6753982
Lesenswert?

mitlesa schrieb:
> Sorry, wenn man ein paar Zentimeter lange Drähte, Strippen an
> solchen Eingängen hängen hat dann ist dort gaaaanz schnell kein
> eindeutiger Pegel mehr dran (wenn die Leitungen in der Luft hängen).

Das stimmt nicht. Bist du immer noch bei CMOS? Offenbar hast du keine 
Ahnung von der (LS-) TTL.
Gast #6753988
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> Allerdings trifft das bei dem 74LS245 nicht zu. Ansonsten ließe er sich
> nicht in den High-Z Modus versetzen.

Du kannst nur die Ausgänge hochohmig schalten, nicht die Eingänge. Ich 
habe geschrieben, dass die offene Eingänge einen definierten HIGH Pegel 
haben. Von den Ausgängen war keine Rede.

Bei TTL brauchen die Ausgänge keinen definierten Pegel umstabil und ohne 
erhöhte Stromaufnahme zu arbeiten. Das ist auch wieder nur eine 
Spezialität von CMOS.
#6753990
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> mitlesa schrieb:
>> Sorry, wenn man ein paar Zentimeter lange Drähte, Strippen an
>> solchen Eingängen hängen hat dann ist dort gaaaanz schnell kein
>> eindeutiger Pegel mehr dran (wenn die Leitungen in der Luft hängen).
>
> Das stimmt nicht. Bist du immer noch bei CMOS? Offenbar hast du keine
> Ahnung von der (LS-) TTL.

Der TO muss trotzdem nicht eine Wildwest-Verdrahtung machen. Kleine 
Brücken reichen auch, macht das Ganze auch übersichtlicher. Für jemanden 
der wenig bis keine Ahnung hat ist ein übersichtlicher Aufbau auch 
besser.
Gast #6753992
Lesenswert?

Ich hänge mal noch was an:

Selbst wenn das ein CMOS IC wäre und alle 18 Pins ungültige undefinierte 
Pegel hätten, dann würde das in Summe immer noch nicht genug 
Stromaufnahme bewirken, um die Beobachtung des TO zu erklären. Die 
Rechnung würde nicht einmal aufgehen, wenn sein Netzteil nur 100mA 
liefern könnte.

Also scheiß auf offene Eingänge, die können hier unmöglich mit dem 
Problem zu tun haben. Ebenso die "wilde" Verdrahtung (sofern alle Kabel 
und Kontakte heile sind, was ich ja bereits 2x in Frage gestellt habe).
#6753995
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Also scheiß auf offene Eingänge, die können hier unmöglich mit dem
> Problem zu tun haben.

Im DB steht ganz klar das unbenutzte Ein/Ausgänge nicht offen bleiben 
sollen, daran würde ich mich schon halten.

Seite 12, „12.1 Layout Guidelines“

https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn54ls245-sp.pdf?ts=1626005047426&ref_url=https%253A%252F%252Fwww.google.com%252F


Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ebenso die "wilde" Verdrahtung (sofern alle Kabel
> und Kontakte heile sind, was ich ja bereits 2x in Frage gestellt habe).

Der TO tut sich damit keinen gefallen, und uns auch nicht.


Wenn das hier so weitergeht suche ich gleich einen 74LS245 und stelle 
das Problem des TO nach😀😫
Persönliche Seite #6754025
Lesenswert?

Er hat doch das IC auch noch nackt, nur mit den vier wichtigen Pins 
vorliegen, übersehen das hier einige?

Eventuell ausgeleierte Kontakte im Steckbtett, also IC mal ein paar Pins 
weiter neu aufbauen. Ist ja keine große Arbeit.

Abblockkondensatoren sind bei LS eigentlich nicht notwendig, solange das 
IC nicht große kapazitive Lasten treiben muß.

Spannungsabfall auf den Zuleitungen messen. Das Chinagedöhns ist oft 
schlecht gecrimpt.


Jetzt bin sogar ich mit dem Latein am Ende.

Fake LS245, gibt's sowas?
Obwohl, ich hatte auch schon vor 20 Jahren um 180° gedreht verkehrt 
gebondete DS1820. Da war ich doch sehr erstaunt.
#6754036
Lesenswert?

Abdul K. schrieb:
> Er hat doch das IC auch noch nackt, nur mit den vier wichtigen Pins
> vorliegen, übersehen das hier einige?

Nö.


Abdul K. schrieb:
> Abblockkondensatoren sind bei LS eigentlich nicht notwendig,

Vermutlich hatten die bei TI nur Langeweile um den Punkt ins DB zu 
schreiben.

Auch Seite 12, "11 Power Supply Recommendations"

https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn54ls245-sp.pdf?ts=1626005047426&ref_url=https%253A%252F%252Fwww.google.com%252F
Gast #6754042
Lesenswert?

Es ist durchaus möglich das ich irgendwo einen Fehler habe oder manche 
Dinge nicht richtig kommuniziert wurden. Desalb hab ich das alles noch 
mal gemacht und Bilder geschossen.
Vllt hilft das.

Das Powersupply hatte einen Mini-USB Anschluss. Den hab ich abgezwickt 
und 2  Dupont kabel dran gelötet.

Die erste Messung zeigt nur das Supply ohne jegliche Bauteile.

Dann hab ich den Chip eingebaut, VCC, GND und DIR auf GND. OE ist high 
(also disabled).

Dann alle anderen Pins auf LOW (GND).

Und dann noch 2 Messungen, einmel Spannung und einmal Strom, so wie ich 
vorhin auch gemessen habe.
Gast #6754084
Lesenswert?

Jetzt wissen wir immer noch nicht, wo die Spannung abgefallen ist. Die 
hast wieder nur mitten auf dem Steckbrett gemessen.

Du sollst auch mindestens 1x direkt am IC und 1x direkt am Ausgang des 
Netzteils messen.
#6754348
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Allerdings trifft das bei dem 74LS245 nicht zu. Ansonsten ließe er sich
>> nicht in den High-Z Modus versetzen.
>
> Du kannst nur die Ausgänge hochohmig schalten, nicht die Eingänge. Ich
> habe geschrieben, dass die offene Eingänge einen definierten HIGH Pegel
> haben. Von den Ausgängen war keine Rede.

Ich habe den Chip doch mal auf einem Steckbrett getestet, schon vor der 
OK-Meldung des TO.

Minimalbeschaltung, DIR = H, OE = L. Stromaufnahme ca. 46mA.
Wenn OE auf H gelegt wird steigt die Stromaufnahme auf ca. 60mA.
Alle anderen Pins auf GND ändern nichts an den Beiden obigen Werten.

@Stefan S.
An offenen DIR bzw. OE Pins messe ich ca. 1,7V, also kein H.


thrawn235 schrieb:
> Ich hab ein anderes Netzteil besorgt und damit funktioniert es!

Schön dass es nun funktioniert. Mich wundert es nur etwas dass es hier
funktioniert hat:

thrawn235 schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Hast Du das Netzteil mal mit einer anderen Last getestet?
>
> Ja, ich hab das vor 2 Tagen schon benutzt um ein Paar Experimente mit
> einem 555 Timer und ein paar LEDs zu machen.
>
> Dabei ist die Spannung stabil.

Nicht dass Du doch irgendwo eine schlechte Verbindung etc. hast.
Beitrag #6754359 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6754451
Lesenswert?

Abdul K. schrieb:
> Ist ja wie 1970, wenn + unten ist. Na gut.

Man kann das Board auch einfach rumdrehen ...

> 1,7V ist ok, das IST High bei TTL. Scheinbar sterben die Leute aus, die
> Bauelemente vor CMOS kennen.

Naja, ein offiziell sauberes TTL-H ist >2V, aber 1,7V sind auch ok, wenn 
das der Eingang selbst so will. Offene Eingänge stellen bei TTL schon 
immer ein H dar. Das ergibt sich ganz einfach aus der Eingangsschaltung, 
nämlich offene Emitter, womit die auch ziemlich niederohmig sind bei L. 
Störungen lassen sich damit nicht so einfach einfangen wie bei offenen 
Basen oder gar CMOS-Eingängen.
Gast #6754457
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Bitte habe Verständnis für Stefan, die Menge seiner Beiträge erlaubt es
>> nicht, vorher zu lesen

> Meine Antwort bezog sich auf die von mir zitierte Frage, warum manche
> Powerbanken im Ruhezustand 3V ausgeben.
>
> Du hast meine Antwort aus ihrem Zusammenhang gerissen und in einen
> anderen falschen Kontext gesetzt, um mal wieder lästern zu können.

Stefan, ich habe Deine Antwort weder mit Vorsatz aus dem Kontext 
gerissen noch es darauf angelegt, zu lästern.

Den von Dir genannten Bezug kann ich aus Deinem Text nicht heraus lesen.

Jörg R. schrieb:
> @Stefan S.
> An offenen DIR bzw. OE Pins messe ich ca. 1,7V, also kein H.

Dürfte bei TTL eindeutig high sein, jetzt mal die Familiendaten 74xx / 
74LSxx  suchen?
Gast #6754483
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> An offenen DIR bzw. OE Pins messe ich ca. 1,7V, also kein H.

Abdul K. schrieb:
> 1,7V ist ok, das IST High bei TTL. Scheinbar sterben die Leute aus, die
> Bauelemente vor CMOS kennen.

Der Abdul hat total Recht.

Offene LS-TTL Eingänge haben HIGH Pegel, völlig egal welche Spannung 
sich dabei ergibt. Sie müssen aktiv auf LOW gezogen werden, wenn man vom 
HIGH Pegel weg kommen will. Schaut euch die Innenschaltung dieser Serie 
an, dann wird es euch klar.
Gast #6754566
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Da die Spannung auf 3V absackt und die Stromaufnahme deutlich unter
> 100mA ist, schlage ich vor, jetzt mal zu messen, wo fehlenden 2 Volt
> verloren gegangen sind.
>
> Liefert das Netzteil mit dieser Last noch 5V an seinem Ausgang?
> Kommen an deinem Steckbrett noch 5V an?
>
> Wo geht die Spannung verloren?

Alles habe ich nicht gelesen.
Aber ein 1,5A NT, was auf 3V absackt, ist die Bezeichnung nicht wert..
Man sollte vorsichtig nach den 2v bei 1,5A NT mit der Suche beginnen.

Heute nicht mehr, aber morgen messe ich den Ruhestrom von so einem IC.
Und wehe, ich messe nur die 50mA, wie aus dem Datenblatt!
Und das NT geht auch nicht in die Knie!
#6755352
Lesenswert?

thrawn235 schrieb:
> Hallo,
>
> ein Paar mehr infos:
>
> ....
> Bilder sind angehängt.
>
> ... einmal mit chip

Ich habe mir den ganzen Rest nicht durchgelesen. Aber: Wenn Du schon ein 
Bild von einem angeschlossenen IC machst, sollte auch zusehen sein, 
wieherum es angeschlossen ist. Auf Deinem Bild sehe ich nur schwarz (auf 
dem IC).

Wenn man die Helligkeit hochzieht, erkennt man mehr.
Habe ich im Anhang 'mal mit Deinem Bild gemacht. (Heller und Auschnitt.)
Angehängte Dateien:
#6755377
Lesenswert?

M.A. S. schrieb:
> Ich habe mir den ganzen Rest nicht durchgelesen. Aber: Wenn Du schon ein

Hättest Du aber mal tun sollen - das Problem ist schon längst geklärt.

> Bild von einem angeschlossenen IC machst, sollte auch zusehen sein,
> wieherum es angeschlossen ist. Auf Deinem Bild sehe ich nur schwarz (auf
> dem IC).

Bei Deiner Blindheit sehe ich, ehrlich gesagt, auch schwarz. Die Kerbe 
ist auf allen seinen Bildern mehr oder weniger deutlich zu sehen.
Gast #6755739
Lesenswert?

Jens G. schrieb:
> Die Kerbe
> ist auf allen seinen Bildern mehr oder weniger deutlich zu sehen.

Ich sehe sie auch nicht. Dachte allerdings, das läge eher an meiner 
Farb-Seh-Schwäche.

Ich benutze in Gimp sehr häufig die Funktion Farben/Werte. Dort schiebe 
ich den markierten Pfeil so weil nach links, dass er auf die Stelle 
zeigt wo die Schwärzung des Diagramms endet. Dann sehen die Bilder für 
mich farbenfroh und besser ausgeleuchtet aus.

Je billiger die Kamera und je schlechter das Licht war, umso weiter muss 
man den Pfeil verschieben.

Geht es euch auch so?
Angehängte Dateien:
#6755772
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Die Kerbe
>> ist auf allen seinen Bildern mehr oder weniger deutlich zu sehen.
>
> Ich sehe sie auch nicht. Dachte allerdings, das läge eher an meiner
> Farb-Seh-Schwäche.

Ich bin auch farb-seh-geschwächt (eben das "übliche" ;-). Aber hier 
braucht man doch nur Schwarz/Weiß ...
Also ich weiß nicht. Vielleicht habt Ihr auch einfach nur einen zu 
grottenschlechten Monitor, oder zu schlechte Einstellungen, oder guckt 
unter ungünstigen Winkeln auf das LCD-Display, oder fummelt nur mit 
untauglichen, aber smarten Phones herum.
Jedenfalls ist die Kerbe auf dem von M.A. S. "verbesserten" Bild im 
Original noch sehr deutlich zu erkennen (ist sogar eins der besten 
Bilder, was deren Erkennbarkeit angeht.
Dagegen ist das Bild 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/524095/C32C1560-BF53-4CAC-8BBE-7483A5F88A1F.jpeg 
von Jörg R. am/um 11.07.2021, 19:53 schon eher eine Katastrophe, was die 
Kerbe angeht (ich meine, da noch eine kleine rundliche Kerbe ausmachen 
zu können - kann aber auch Einbildung sein). Aber da kann man sich ja an 
der Orientierung der Schrift ganz gut orientieren.
Beitrag #6755899 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6755903
Lesenswert?

Du hast recht, fast nix zu erkennen. Mein Bild wurde wohl beim hochladen 
komprimiert, ich versuche es noch einmal.


Stefan ⛄ F. schrieb:
> Je billiger die Kamera und je schlechter das Licht war, umso weiter muss
> man den Pfeil verschieben.

Ich mache mittlerweile fast alle Bilder mit dem Smartphone. Und das ist 
Licht das A&O, darauf versuche ich zu achten.
Angehängte Dateien:
#6756284
Lesenswert?

Hi

thrawn235 schrieb:
> Und 2 mal der Aufbau. Einmal nur mit VCC, GND Enable und Direction und
> einmal mit allem Anderen auf Masse.

Es ist ja schon viel geschrieben und das Problem auch gelöst, aber 
trotzdem möchte ich diesen Satz kommentieren. Grund dafür ist ein 
angefügtes Bild,wo ersichtlich ist, dass tatsächlich alle In\Out Pins 
auf GND gezogen sind. OK, der 245 verzeiht das, weil er die Eingänge 
nicht invertiert, aber trotzdem ist es falsch, Ausgänge auf GND zu 
legen. Daher ist die Beschaltung von EN und DIR zu betrachten und zu 
erkennen, was Eingang und was Ausgang ist. Der 74xx245 ist ein 
bidirektionalen Bustreiber, d. h. er kann Daten in beide Richtungen 
übertragen und wurde u.a. als Verbindung zwischen CPU und Speicher auf 
den Datenbus geschaltet, um lesenden und schreibenden Zugriff zu 
steuern.
Also, kurz gesagt, keine Ausgänge auf irgend ein Potential legen. Diese 
Pins mùssen
 unbeschaltet bleiben, wenn sie nicht benötigt werden.
Gruß oldmax
Gast #6756305
Lesenswert?

Dieser Thread ist zwar schon mehr als ausreichend durchgekaut. Aber zum 
letzten Beitrag:

Martin V. schrieb:
> Also, kurz gesagt, keine Ausgänge auf irgend ein Potential legen. Diese
> Pins mùssen
>  unbeschaltet bleiben, wenn sie nicht benötigt werden.

wenn das IC für Richtungswechsel vorgesehen ist, dann führt dieser 
Vorschlag automatisch dazu, dass man auch offene Eingänge hat - was nun 
sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Nur wenn DIR 
dauerhaft fest angeschlossen wäre, könnte man die Datenausgänge wirklich 
offen lassen. Dann kann man sich aber auch fragen, wozu überhaupt ein 
bidirektionaler Transceiver wie der 74LS245 eingesezt werden sollte.

Deswegen nochmal der Hinweis, den der TO schon vor Tagen gegeben hat: 
seine Beschaltung der "unbenutzen" Kanäle entspricht exakt dem, was TI 
im Datenblatt als Layout Guideline vorschlägt.
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn54ls245-sp.pdf?ts=1625853645502&ref_url=https%253A%252F%252Fwww.google.com%252F
#6756376
Lesenswert?

Hi
Achim S. schrieb:
> wenn das IC für Richtungswechsel vorgesehen ist, dann führt dieser
> Vorschlag automatisch dazu, dass man auch offene Eingänge hat

Ja, da hast du Recht, allerdings gibt es sowas wie Pull-Up und Pull-Down 
Widerstände, die einen Bus entsprechend mit einem Potential 
abgeschlossen haben und eben nicht knallhart auf GND oder VCC. Meine 
Bemerkung galt dem TO, der so wie er sich erklärt hat, scheinbar 
lediglich ohne die Kenntnis um den Baustein auf die Information 
verlassen hat, das unbeschaltet "Eingänge" auf GND zu schalten sind. Und 
auch wenn man hier nicht vergessen darf, das es sich lediglich um einen 
Quick and dirty- Aufbau handelt, ist es schon wichtig zu wissen, was man 
tut. Also, entweder die Übertragungsrichtung durch Beschaltung 
festlegen, oder wenn die Bidirektionalität erforderlich ist, mit 
Widerständen an ein Potential binden. Das schadet nicht den Ausgängen 
und Pi Mal Daumen dürfen sie auch bei 100k liegen, um den Zweck zu 
erfüllen.
Gruß oldmax
Gast #6756382
Lesenswert?

Nochmal zum Mitmeißeln: LS-TTL IC's brauchen keine Pull-Widerstände. 
Alle offenen Eingänge haben automatisch zuverlässig HIGH Pegel.

Mit 100k erreichst du da gar nichts gutes. Wenn du einen LS-TTL Eingang 
auf LOW ziehen willst, dann mache das mit 0 bis maximal 330 Ohm. Sonst 
erreichst du damit genau das Gegenteil, als du wolltest.
Gast #6756390
Lesenswert?

Martin V. schrieb:
> mit
> Widerständen an ein Potential binden. Das schadet nicht den Ausgängen
> und Pi Mal Daumen dürfen sie auch bei 100k liegen, um den Zweck zu
> erfüllen.

Ein 100k Pullup oder Pulldown würde maximal 5µA fließen lassen. Die 
Eingänge des ICs ziehen aber im worst case 20µA (I_IH) oder 200µA 
(I_IL). Damit wird der Eingang nur dann auf einen definierten Pegel 
gezogen, wenn er auch ohne Pullup/Pulldown freiwillig auf diesen Pegel 
gegangen wäre. Der 74LS245 hat keine CMOS-Eingänge.

Nochmal: die Beschaltung des TO entspricht genau dem Vorschlag von TI, 
und er war sich dessen bewusst und hat auf das Datenblatt hingewiesen.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Nochmal zum Mitmeißeln: LS-TTL IC's brauchen keine Pull-Widerstände.

Und trotzdem schreibt TI explizit: "When usingmultiple bit logic 
devices, inputs must not be left floating." Dass offene LS-Eingänge oft 
freiwillig einen High-Pegel annehmen bedeutet nicht, dass man sie offen 
lassen sollte.
Gast #6756392
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Nochmal zum Mitmeißeln: LS-TTL IC's brauchen keine Pull-Widerstände.
> Alle offenen Eingänge haben automatisch zuverlässig HIGH Pegel.
>
> Mit 100k erreichst du da gar nichts gutes. Wenn du einen LS-TTL Eingang
> auf LOW ziehen willst, dann mache das mit 0 bis maximal 330 Ohm. Sonst
> erreichst du damit genau das Gegenteil, als du wolltest.

Geschwätz!

Hier sieht man, wie es Leute machen, die bei Verstand sind:

https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/pullr.htm

bei LS-TTL: Pullup 5-50KOhm Pulldown 1,8K
#6756393
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Nochmal zum Mitmeißeln: LS-TTL IC's brauchen keine
> Pull-Widerstände.
> Alle offenen Eingänge haben automatisch zuverlässig HIGH Pegel.

Jau und die Busseite wurde mit z.B. 33Ohm in Reihe(!) terminiert, 
um...warum wohl... Es ist aber sicher ganz Off-Topik unsere "alten" 
Busse hier rauszukramen. Deshalb die Frage, warum der Anfänger hier mit 
einem "überfälligen" TTL-IC überhaupt hantiert??? Danach kann man sicher 
weitersehen!
Gruß Rainer

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren