Guten Abend,
ich plane im 5. oder 6. Semester einen halbjährigen Auslandsaufenthalt.
Entweder geht´s nach England, in die USA oder nach Skandinavien. Hier
gerne eure Tipps schonmal. Die einzige Fremdsprache die ich beherrsche
ist Englisch. Könnte das für Skandinavien ein Hindernis sein?
Was mich allerdings mehr beschäftigt als die Standortwahl ist, ob ich
ein Theorie oder Praxissemester dort absolvieren soll. Sprich entweder 6
Monate in einer fremden Uni Vorlesungen hören oder eben 6 Monate mein
Praxissemester absolvieren. Was wäre da sinnvoller? Was macht mehr Spaß?
Die einzigen Sprachen die ich mehr oder weniger beherrsche sind Englisch
und Deutsch.
Schreibt gerne mal eure Erfahrungen mit Auslandsemestern rein,
interessiert mich stark :)
Gelernt ist Gelernt schrieb:> Also für Veterinär oder Biologen-Studenten kann ich nur> Praxissemester> auf den Farörinsel (Denmark) empfehlen:> https://www.youtube.com/watch?v=x-FAKksjXMY
Bahh das ist einfach nur abstoßend. Aber nein, bei meinem Studium gehts
eher darum wie man am besten in ne Steckdose rein greift ohne dass was
passiert.
Jojo schrieb:> bei meinem Studium gehts> eher darum wie man am besten in ne Steckdose rein greift ohne dass was> passiert.
Naja, wenn Du dafür ein Studium brauchst, solltest du Dich auf
Einrichtungen mit Praxis in Sonderpädagogik fokussieren.
> von Gelernt ist Gelernt (Gast)> 10.07.2021 22:06> Naja, wenn Du dafür ein Studium brauchst, solltest du Dich auf> Einrichtungen mit Praxis in Sonderpädagogik fokussieren.
Den Gedanken hatte ich auch !
Jojo schrieb:> Schreibt gerne mal eure Erfahrungen mit Auslandsemestern rein,> interessiert mich stark :)
Mädels [X]
Parties [X]
Spass [X]
Und sogar noch einiges gelernt ;-) [X]
Jojo schrieb:> Guten Abend,> ich plane im 5. oder 6. Semester einen halbjährigen Auslandsaufenthalt.
Kannst du dir das denn finanziell überhaupt leisten?
Jojo schrieb:> Guten Abend,> Die einzige Fremdsprache die ich beherrsche ist Englisch.
Achso.
> Die einzigen Sprachen die ich mehr oder weniger beherrsche sind Englisch> und Deutsch.
Achso.
Was möchtest du mit dem Auslandsaufenthalt denn erreichen?
Wissenschaftlicher Tiefgang?
Bunga-Bunga Parties?
Leute und Kultur?
Sprache lernen?
Jobchancen erhöhen?
Sind wir mal ehrlich die meisten Studenten im Ausland verbringen ihren
Aufenthalt überwiegend mit anderen ausländischen Studenten, meistens
Inder, Chinesen und vor allem Mexikanern. Die Freundschaften die sich
daraus bilden sind eher zweckmäßig und oberflächlich.
Sprachentechnisch ist da dann auch eher pretty good shitty english
angesagt.
Zieh selbst deine Lehren daraus. Ist dein Leben und deine Entscheidung.
Ich als Nicht-Student würde die Praxis bevorzugen. Der Stoff sollte ja
überall halbwegs gleich sein (die elektrischen Gesetze ändern sich nicht
hinter der Landesgrenze) und wenns dir nur ums Sprachen lernen geht geht
das einfacher.
Zocker_59 schrieb:>> klausi schrieb:>> Mädels [X]>> Parties [X]>> Spass [X]>> Sind ja fast Zustände wie auf Inbetriebnahme !> Fehlt nur noch :> Suff [X]> Kippen [X]> Raufen [X]
Klar, Suff [X] und Kippen [X] (siehe anderer Thread: Rauchen) waren auch
dabei ;-)
Sonst wars ruhig, keine Raufereien.
Inbetriebgenommen haben wir nix, ausser vielleicht "klein-klausi".
Jojo schrieb:> Sprich entweder 6> Monate in einer fremden Uni Vorlesungen hören oder eben 6 Monate mein> Praxissemester absolvieren.
Ähh, gibt`s noch eine Alternative?
Was wäre da sinnvoller?
Kommt auf den Zweck an, den du von einen Auslandssemester dir
versprichst.
Was macht mehr Spaß?
Saufen&Vögeln!!!!!
> Die einzigen Sprachen die ich mehr oder weniger beherrsche sind Englisch> und Deutsch.
Also biste bilingual!
Ich würde die Praxis wählen. Die Methoden der Arbeitswelt im Ausland
halte ich für wertvoller als den theoretischen Inhalt der Uni. Denn
letzterer ist im Grunde überall gleich und von der Vermittlungsweise
hast du kaum was.
Später kannst du dann immerhin schon mit einem Auslandspraktikum
auffahren.
Englisch sollte in allen Ländern locker ausreichend sein.
Den O. schrieb:> Englisch sollte in allen Ländern locker ausreichend sein.
Zum überleben vielleicht. Entspannter lebt sichs halt mit der Sprache
der Eingeborenen :)
> Den O. schrieb:> Englisch sollte in allen Ländern locker ausreichend sein.
In Bayern kommst du damit nicht weiter.
Dort hat man ja schon mit Deutsch Probleme.
Zocker_59 schrieb:> In Bayern kommst du damit nicht weiter.> Dort hat man ja schon mit Deutsch Probleme.
Oida host a Problem? I geh heit auf de oim, dem wirt sei tochter hot
riesige tepf.
Innerhalb der EU ist das einfacher. Die Aufenthaltsgenehmigung gibt es
automatisch zum Studienplatz dazu. EFTA (Norwegen) ist auch nicht
problematisch.
USA und UK sind da schwieriger. Das UK hat ihren Brexit noch nicht ganz
verstanden und es gibt weiterhin Unwägbarkeiten.
In Skandinavien und Dänemark werden viele Studiengänge auf Englisch
angeboten. Masterstudiengänge sind im MINT Bereich fast 100% in english.
Überleben kann man auf Englisch auch.
Wenn du aus den Expat- und Austauschstudendenmilieus ausbrechen willst,
dann empfiehlt sich zumindest rudimentäres Sprachverständnis. Das kann
man auch vor Ort aufbauen. Im Krankenhaus in Norwegen oder Deutschlan
spricht eh jeder 5. Arzt deutsch.
Ankommen ist im Schutze des Elfenbeinturmes der Uni einfacher. Die
kennen auch die Praxismöglichkeiten vor Ort und man ist schnell weiter.
Den Aufenthalt kannst du immer mit einem Praxissemester verlängern und
wenn du gut bist, behält dich die Firma, weil sie Leute braucht, die in
Deutschland Vertrieb, Projekt oder Service macht. Deutschland ist und
bleibt für viele Unternehmen der wichtigste Absatzmarkt. Und wer kann
sich dort bequemer begehen als ein Deutscher?
Beispiel: Danfoss’ Leistungselektronik bekommt man nicht mit
rødegrød-deutsch an die Automobilindustrie in BaddeWüddeberg verkauft.
Man muss wissen wie die Menschen dort ticken.
https://www.elektro.dtu.dk/english/educationhttps://www.en.aau.dk/education/masterhttps://www.ntnu.edu/
> Sprich entweder 6 Monate in einer fremden Uni Vorlesungen hören
OMG, was für Weicheier-Halbheiten! Ich habe zehn Semester Direktstudium
in Russland abgerissen. Mit Diplom.
Bürovorsteher schrieb:>> Sprich entweder 6 Monate in einer fremden Uni Vorlesungen hören>> OMG, was für Weicheier-Halbheiten! Ich habe zehn Semester Direktstudium> in Russland abgerissen. Mit Diplom.
Der Ivan Burkowski bei uns aus der Arbeitsvirbereitung hat auch in
Russland studiert, er hat sogar 13 Semester dafür gebraucht. Das nenne
ich hart.
> von klausi (Gast)> 11.07.2021 19:28> Oida host a Problem? I geh heit auf de oim, dem wirt sei tochter hot> riesige tepf.
Welch wirrem Hirn ist dies entsprungen.
> er hat sogar 13 Semester dafür gebraucht. Das nenne ich hart.
Dazu muss gesagt werden, dass die dortigen Einheimischen zumindest zu
meiner Zeit (Mitte der 70er) seltenst ein Stipendium bekamen. An soetwas
wie Bafög war selbstverständlich nicht zu denken. Die Jungs haben dann
Nachtschichten in der Textilfabrik geschoben, da deren Eltern meist nur
begrenzt solvent waren. Oder in den Semesterferien in den studentischen
Baubrigaden irgendwo am Arsch der Welt Gräben geschippt, Betonfundamente
gegossen oder Straßen gebaut.
Ganz klar ein Unisemester. Arbeiten kannst du später immernoch irgendwo.
Büro ist mehr oder weniger Büro. Aber mit anderen Austauschstudenten in
einem fremden Land ist schon eine coole Sache und später kaum noch
nachholbar.
Zocker_59 schrieb:>> von einsamer Einsamer (Gast)>> 11.07.2021 12:57>> Geh mal einen einsamen, vielleicht geht es dir dann besser.
Was genau verstehen Sie unter Einsamen? Was entspricht Ihrer sexuellen
Ausrichtung?
Zocker_59 schrieb:>> von klausi (Gast)>> 11.07.2021 19:28>>> Oida host a Problem? I geh heit auf de oim, dem wirt sei tochter hot>> riesige tepf.>> Welch wirrem Hirn ist dies entsprungen.
Mi Minderwertigkeitskomplexe lassen sich heute sehr gut behandeln. Bei
Interesse bitte PN an mich.
Darüber hinaus empfehle ich Ihnen zu schlafen, falls Sie nachts nicht
schlafen können.
Wieviel Praxissemester hast Du? Wenn es nur ein einziges ist und Du
bisher keine Berufspraxis hast, könnte das ein Problem sein. (Der hat ja
noch nie eine deutsche Firma von innen gesehen, und was der in Schweden
getrieben hat, wissen wir nicht ...)
Falls diese mögliche Problem nicht auf Dich zutrifft, weil Du bereits
genügend Praxis in Deutschland vorweisen kannst, bringt wahrscheinlich
das Praxissemester mehr. Du hast Dich dann aus der "Studentenblase"
rausbewegt und Flexibiltät gezeigt.
Thilo R. schrieb:> Wieviel Praxissemester hast Du? Wenn es nur ein einziges ist und> Du bisher keine Berufspraxis hast, könnte das ein Problem sein. (Der hat> ja noch nie eine deutsche Firma von innen gesehen, und was der in> Schweden getrieben hat, wissen wir nicht ...)> Falls diese mögliche Problem nicht auf Dich zutrifft, weil Du bereits> genügend Praxis in Deutschland vorweisen kannst, bringt wahrscheinlich> das Praxissemester mehr. Du hast Dich dann aus der "Studentenblase"> rausbewegt und Flexibiltät gezeigt.
Bis dahin werde ich ein 8 wöchiges Praktikum und 2 Jahre relevante
Werkstudententätigkeiten hinter mir haben?
Jojo schrieb:> Praxis oder Theorie im Auslandssemester?
Warum eigentlich nicht beides? Bei dir klingt das wie ein Gegensatz, so
als könnte man nur entweder das eine oder das andere machen.
Senf D. schrieb:> Jojo schrieb:>>> Praxis oder Theorie im Auslandssemester?>> Warum eigentlich nicht beides? Bei dir klingt das wie ein Gegensatz, so> als könnte man nur entweder das eine oder das andere machen.
Schick mir 30k € rüber dann bleib ich gerne ein ganzes Jahr. Hab eine
gewisse Summe angespart die gut für ein halbes Jahr reichen sollte ohne
wirkliche Kompromisse eingehen zu müssen.
Bei einem ganzen Jahr wäre mein Budget pro Tag dann deutlich geringer.
Und die Hoffnung dort viel zu verdienen habe ich nicht wirklich
Jojo schrieb:> Entweder geht´s nach England, in die USA oder nach Skandinavien.
England wird für Ausländer langsam problematisch und die
Austauschprogramme mit dem Rest der Welt sind drastisch
zusammengestrichen worden.
> Die einzige Fremdsprache die ich beherrsche> ist Englisch. Könnte das für Skandinavien ein Hindernis sein?
Nein. Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen stehen auf Platz 2 - 5
der europäischen Staaten mit dem höchsten Sprachniveau für Englisch als
Fremdsprache. Nr 1. sind die Niederlande. Deutschland steht auf Platz 8,
nach Österreich und Portugal.
> Sprich entweder 6> Monate in einer fremden Uni Vorlesungen hören oder eben 6 Monate mein> Praxissemester absolvieren.
Meine Entscheidung würde ich davon abhängig machen wofür ich durch ein
Stipendium, Förder- oder Austauschprogramm eine Förderung bekommen kann.
Wenn ich für beides eine Förderung bekommen könnte, dann das
Praxissemester. Mit einer Ausnahme: Wenn ich eine Förderung für eine Uni
mit ungeheurem Prestige bekommen könnte, dann würde ich mit die Uni
gönnen.
Jojo schrieb:> Schick mir 30k € rüber dann bleib ich gerne ein ganzes Jahr. Hab eine> gewisse Summe angespart die gut für ein halbes Jahr reichen sollte ohne> wirkliche Kompromisse eingehen zu müssen.
Keine Förderung wie Erasmus+ beantragt? Dann mal ganz schnell einen
Termin bei lokalen Ansprechpartner des DAAD machen und vorher
selbstständig deren Stipendiendatenbank durchsehen.
Jojo schrieb:> Senf D. schrieb:>> Jojo schrieb:>>>>> Praxis oder Theorie im Auslandssemester?>> Warum eigentlich nicht beides? ...> Schick mir 30k € rüber dann bleib ich gerne ein ganzes Jahr.
Warum soll dich ein Auslandsaufenthalt 5k Euro im Monat mehr als die
Lebenshaltungskosten zu Hause kosten? Willst du wöchentlich nach Hause
jetten?
naja Norwegen hat höhere Lebenshaltungskosten. Verglichen mit der 18.498
nkr. die norwegische Studierende zu Weihnachten bekommen sind 5000 Euro
mehr als das doppelte. Ausserdem ist der Normalsatz 6938 nkr. von dem
norwegischen Studierende leben.
> Hab eine> gewisse Summe angespart die gut für ein halbes Jahr reichen sollte.> ohne wirkliche Kompromisse eingehen zu müssen.
Du wirst immer Kompromisse eingehen müssen. Genau das wird dich der
Aufenthalt lehren. Wenn du Kneipenbesuche wie ohne Kompromisse wie du es
aus Deutschland gewohnt bist in Trondheim durchziehen willst, dann sind
die 5000 EUR natürlich wichtig.
> Und die Hoffnung dort viel zu verdienen habe ich nicht wirklich
Wieso? Gute Leute bekommen gutes Geld.
Zocker_59 schrieb:>> von Psychologischer Psychotherapeut (Gast)>> 11.07.2021 23:22>> Hast du ein Rad ab ?
Bäm. Da hat der Troll wohl einen Volltreffer gelandet.
Sebastian L. schrieb:> Wieso? Gute Leute bekommen gutes Geld.
Richtig. Gutes Geld für gute Arbeit. Man darf halt nicht beim erstbesten
Arbeitgeber anheuern, denn es könnte eine Ausbeuterklitsche sein.
Hmm. Feiner Pikachu im Speckmantel. schrieb:> Zocker_59 schrieb:>>>> von Psychologischer Psychotherapeut (Gast)>>> 11.07.2021 23:22>>>> Hast du ein Rad ab ?>> Bäm. Da hat der Troll wohl einen Volltreffer gelandet.
Wollen wir Freunde bleiben?
> von Zocker_59 (Gast)> 21.07.2021 16:14> Hmm. Feiner Pikachu im Speckmantel. schrieb:> Zocker_59 schrieb:>>>> von Psychologischer Psychotherapeut (Gast)>>> 11.07.2021 23:22>>>> Hast du ein Rad ab ?>> Bäm. Da hat der Troll wohl einen Volltreffer gelandet.> Wollen wir Freunde bleiben?
Nein !