Akku mit integrierter Ladeelektronik aufladen

OP #6755831
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Moin,

ich habe für ein Projekt einen 3,7 V LiPo Akku auf eBay gekauft (TPi 
4LI1032 2200 mAh). Dieser enthält bereits eine eingebaute 
Ladeelektronik. Geplant war allerdings, dass ich über eine Ladeplatine 
mit Mikro-USB-Anschluss den Akku Lade.

Kann ich trotzdem die Ladeplatine verwenden, oder würde es dann Probleme 
mit der bereits integrierten Ladeelektronik geben?

Vielen Dank im Voraus.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6755908
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Lino F. schrieb:
> Mit dem Akku soll ein Arduino Nano (mit DC-DC-Wandler) betrieben werden.
Aber hoffentlich nicht ein DCDC auf 7,5V, weil das die Mindestspannung 
am Vin des Andruiden ist...

> Mit dem Akku soll ein Arduino Nano (mit DC-DC-Wandler) betrieben werden.
Ein Hinweis an dieser Stelle: so sind batteriegespeiste Systeme 
normalerweise nicht aufgebaut.
Nicht umsonst haben die Hersteller von µC den Versorgungsbereich ihrer 
µC so aufgeweitet, dass man diese µC direkt an Batterien betreiben 
kann.
Gerade ein Lipo-Akku mit seinen 4,2V..3,0V ist toll geeignet für die 
direkte Versorgung eines AVR-Controllers.
OP #6755918
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In einem vorherigen Projekt konnte ich die Spannung (ca. 3,85 V) des 
alten Smartphone-Akkus wunderbar mit einem MT3608 (auf einer Platine) 
auf 5 V einstellen und so den Arduino übner den VIN Pin betreiben. Genau 
das habe ich jetzt wieder vor, nur dass der Akku hier diese kleine 
Besonderheit mit dem BMS aufweist.

Es handelt sich um ein portables Gerät, welches Sensordaten mit dem 
Arduino verarbeitet.
Gast #6755946
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Lino F. schrieb:
> In einem vorherigen Projekt konnte ich die Spannung (ca. 3,85 V) des
> alten Smartphone-Akkus wunderbar mit einem MT3608 (auf einer Platine)
> auf 5 V einstellen und so den Arduino übner den VIN Pin betreiben. Genau
> das habe ich jetzt wieder vor

Dann verwende am Arduino Modul den 5V Pin, nicht Vin. Ansonsten hasst du 
nämlich noch einen Spannungsregler dazwischen, dessen Regelkreis 
aufgrund von zu wenig Eingangsspannung nur mit Glück stabil arbeitet. 
Man weiß ja nicht einmal genau, welcher Spannungsregler es ist, wenn es 
kein originales Board ist.
OP #6755951
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Alles klar, vielen Dank für eure Hilfe! Ich werde es dann probieren und 
hoffe, dass das mit der Ladeplatine und dem Akku gut funktioniert. Die 
Spannungsversorgung des Arduino wird kann man durch einen Schalter 
trennen, sodass beim Ladevorgang keine Spannung zum Arduino gelangen 
sollte.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6755977
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Lino F. schrieb:
> 5 V einstellen und so den Arduino übner den VIN Pin betreiben.
Nennt sich Murks.

Denn so wird der LM1117, der zwischen Vin und 5V sitzt, ausserhalb 
seiner Spezifikation betrieben. Letztlich kommen dann von den 5V 
irgendwie noch 4,6V oder so an...

Wenn du schon schon 5V einspeisen, dann auf der 5V-Schiene des 
Andruiden.

EDIT: Hoppla, Absenden vergessen...
Gast #6756465
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Lothar M. schrieb:
> Lino F. schrieb:
>> Ich habe noch einige von diesen hier
> Das Ding hat einen Mosfet zum Abschalten bei Unterspannung mit drin, wie
> der neu gekaufte Akku auch. Den Schutz auf der Ladeplatine musst du
> umgehen.

Müssen muß er nicht, dann können sich halt beide streiten, wer zuerst 
abschaltet. Man kann auch zu einer anderen Version greifen, die 
Platinchen gibt es auch ohne Schutzmimik.

Lothar M. schrieb:
>> Mit dem Akku soll ein Arduino Nano (mit DC-DC-Wandler) betrieben werden.
> Aber hoffentlich nicht ein DCDC auf 7,5V, weil das die Mindestspannung
> am Vin des Andruiden ist...

Nö, der spielt schon bei 6,5V sicher, der 1117 ist ein LDO kleiner 1,1 
Volt drop.

Lino F. schrieb:
> Es handelt sich um ein portables Gerät, welches Sensordaten mit dem
> Arduino verarbeitet.

Wenn die Sensoren 5 Volt brauchen, keine Alternative.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Nano Modul braucht 5V, wegen der
> Taktfrequenz und wegen der Art, wie der USB port beschaltet wurde (wenn
> man ihn denn nutzten will).

Für ein mobil betriebenes Gerät ist der UNO eine ungeschickte Wahl. Man 
könnte einen 8 MHz ProMini direkt am LiIon betreiben, dank fehlendem USB 
braucht der nur rund den halben Strom und man kann ihn sogar sinnvoll 
schlafen legen.

Zum Programmieren oder auslesen der Daten braucht der ProMini einen 
externen USB-Adapter, der unter 2 Euro kostet.
Angehängte Dateien:
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