Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Häufiger wechsel des Werkstudentenjobs


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von Serri (Gast)


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Hallo,


für mich dienen Werkstudentenjobs in erster Regel dazu, Erfahrungen zu 
sammeln und herauszufinden, in welchem  Bereich man später arbeiten 
möchte.
Bin aus diesen Grund seit 3 Monaten in einem Bereich von dem im jetzt 
sicher sagen kann, dass ich dort keinesfalls arbeiten werde.
Habe deshalb vor in naher Zukunft zu kündigen und einen anderen Job 
auszuprobieren.

Aber was wenn es da ähnlich verläuft und ich meinen "Traumjob" erst im 
4. Oder 5. Werkstudetenjob finde?
Wie sieht sowas denn im Lebenslauf aus? Kann sowas zum Nachteil werden?

von Klartexter (Gast)


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Serri schrieb:
> Wie sieht sowas denn im Lebenslauf aus? Kann sowas zum Nachteil werden?

Naja, wer sich deswegen ein 'Fleck ins Hemd macht' bei dem steht wohl 
irgendwann im CV "Aufenthalt in Psychatrischer Klinik wegen Behandlung 
generalisierter Angststörung (ICD-10 (F41.1) )" ... darüber solltest Du 
Dir eher Sorgen machen als Wechsel des (Saison-)Jobs.

Und hier zeigt sich auch das Problem mit der unscharfen Gebrauchs von 
"Werksstudent". Ein (richtiger) Werksstudent ist bei einer Firma fest 
angestellt und wird von dieser zum Studium geschickt - ein solcher 
Wechsel wäre eher kritisch.
Aber den nebenberuflichen Studentenjob zu wechseln, ja mei, auch andere 
Mütter haben schöne Töchter, die man sich mal anschauen sollte.

von 🤖🤖🤖 (Gast)


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Serri schrieb:
> Aber was wenn es da ähnlich verläuft und ich meinen "Traumjob" erst im
> 4. Oder 5. Werkstudetenjob finde?

das wird da ähnlich wie die Suche nach einer "Traumfrau" verlaufen, erst 
nach der 4. ider 5. wirst du sie (natürlich auch nur bis zur Scheidung) 
finden

von Markus (Gast)


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Serri schrieb:
> Aber was wenn es da ähnlich verläuft und ich meinen "Traumjob" erst im
> 4. Oder 5. Werkstudetenjob finde?

Lass doch im Lebenslauf einfach einige der Jobs weg .

von Zocker_59 (Gast)


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> von Serri (Gast)
> 14.07.2021 10:26

> Wie sieht sowas denn im Lebenslauf aus? Kann sowas zum Nachteil werden?

Da bist du für Perschau, Frunel und Europa Engineering verbrannt.

Mensch Mayer, habt ihr Probleme !

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Serri schrieb:
> Wie sieht sowas denn im Lebenslauf aus? Kann sowas zum Nachteil werden?

Interessiert kein Schwein. Brauchtest halt Geld und eine Firma hat 
schlecht / nicht gezahlt. Arbeitszeiten passten nicht zu deinen 
Vorlesungszeiten. Musstest für eine Prüfung lernen und daher kurzzeitig 
einen Job aufgeben.

Dein Hauptjob ist Studieren. Solange das im Lebenslauf gut aus sieht 
ist's egal.

von Adalbert (Gast)


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Markus schrieb:
> Lass doch im Lebenslauf einfach einige der Jobs weg .

Ein Lebenslauf muss stets lückenlos sein. Wenn man Lücken hat, muss man 
sie im Bewerbungsgespräch erklären.

von Weich W. (hand_werker)


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Adalbert schrieb:
> Markus schrieb:
>> Lass doch im Lebenslauf einfach einige der Jobs weg .
>
> Ein Lebenslauf muss stets lückenlos sein. Wenn man Lücken hat, muss man
> sie im Bewerbungsgespräch erklären.

Es ist aber im Studium normal, dass man nicht permanent Werkstudent ist. 
Insofern finde ich den Vorschlag, einige wegzulassen, gar nicht so 
schlecht. Man kann ja eigentlich dann jeweils nur die erwähnen, die 
thematisch genau auf die Stelle passen, auf die man sich bewirbt. Dann 
sieht es so aus, als hätte man sich genau auf diese Stelle 
spezialisiert.

von Rudi Radlos (Gast)


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Richtiges Geld bekommt man erst nach dem fertigen Studium. Im 
Vordergrund sollte deshalb erst mal das schnelle Studium in der 
gewünschten Fachrichtung stehen.

Ein Werkstudentenjob kann ein Türöffner sein. Wenn man jedoch jetzt 
schon mitbekommt, dass das Klima in dieser Firma schlecht ist, wird man 
dort später auch für viel Geld nicht glücklicher sein? Weitersuchen ist 
nicht verboten!

von Adalbert (Gast)


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Rudi Radlos schrieb:
> Ein Werkstudentenjob kann ein Türöffner sein

Wo bitte werden in Deutschland noch Türöffner hergestellt? Die werden 
sicherlich auch Schina, Rusland oder Mexico importiert.

Beitrag #6757888 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6757889 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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Serri schrieb:
> für mich dienen Werkstudentenjobs in erster Regel dazu

Was ist denn ein Werkstudentjob für Dich?

Du studierst und arbeitest nebenher 3(!) Monate in einer Firma und 
fragst Dich, ob das nachteilig sein könnte???

Oder meinst Du Praxissemester?

Es gibt Leute, die Kellnern nebenher und geben nicht an, wieviele Abende 
sie in welcher Kneipe arbeiten.

3 Monate ist doch gut, was neues ist besser.

Beitrag #6757919 wurde von einem Moderator gelöscht.
von meckerziege (Gast)


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Adalbert schrieb:
> Markus schrieb:
>> Lass doch im Lebenslauf einfach einige der Jobs weg .
>
> Ein Lebenslauf muss stets lückenlos sein. Wenn man Lücken hat, muss man
> sie im Bewerbungsgespräch erklären.

Lücken im NEBENjob? Das hab ich noch nie erlebt, dass geprüft wurde, ob 
jemand parallel zum Studium dauerhaft beschäftigt war. Wenn du z.B. an 
einem Lehrstuhl in den Semesterferien an der Bachelorarbeit arbeitest, 
dann hast du ggf keinen Nebenjob. Das interessiert aber auch nicht.


Serri schrieb:
> Aber was wenn es da ähnlich verläuft und ich meinen "Traumjob" erst im
> 4. Oder 5. Werkstudetenjob finde?
> Wie sieht sowas denn im Lebenslauf aus? Kann sowas zum Nachteil werden?

Eher nicht. Ich würde es vermeiden hier und da nur 2-3 Wochen gewesen zu 
sein. Dass du dich als Studi umsiehst ist ganz normal, es ist auch nicht 
immer möglich in der aktuellen Firma zu bleiben. Aber eine größere 
Anzahl an Nebenjobs im Studium ist eher normal bzw. gibt dir einen 
breiten Einblick. Wichtiger finde ich es eher, dass diese Jobs ein 
sinnvolles Profil aufbauen. Wenn du mal HW Entwicklung machst, dann 
Richtung SW gehst, und letztendlich nochmal irgendwo in der 
Vorentwicklung arbeitest, dann ist das m.E. OK.

Wenn du im einen Job an der Kasse sitzt, im nächsten Tische abräumst, 
und danach Zeitungen austrägst. DAS würde eher Fragen aufwerfen.

von Dieter H. (kyblord)


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ohne werkstudentenerfahrung kriegst du eh kein job.
nur 1.0 kommen heute noch an jobs. der rest muss bei kaufland obst 
stapeln

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Serri schrieb:
> Aber was wenn es da ähnlich verläuft und ich meinen "Traumjob" erst im
> 4. Oder 5. Werkstudetenjob finde?
Du musst halt aufpassen, dass das im weiteren Leben nicht auch so 
verläuft. Und dazu musst du dir immer deine Kollegen ansehen und sie 
auch mal fragen, warum zur Hölle sie diese unliebsame Arbeit über lange 
Zeit tun können...

> herauszufinden, in welchem  Bereich man später arbeiten möchte.
Noch nie war es so einfach wie heute, sich darüber schon vorher zu 
informieren.

🤖🤖🤖 schrieb:
> das wird da ähnlich wie die Suche nach einer "Traumfrau" verlaufen, erst
> nach der 4. ider 5. wirst du sie (natürlich auch nur bis zur Scheidung)
> finden
Und dann will sie dich nicht, weil du schon so viele vorher hattest...

Adalbert schrieb:
> Ein Lebenslauf muss stets lückenlos sein.
Ist er doch: da drin steht "von gestern bis heute: Studium".
Dass da nebenher aus Geldnot beim Mägge noch Fritten verkauft wurden, 
braucht da nicht aufzutauchen.

meckerziege schrieb:
> Wenn du im einen Job an der Kasse sitzt, im nächsten Tische abräumst,
> und danach Zeitungen austrägst. DAS würde eher Fragen aufwerfen.
Aber solche, die man mit sich selber ganz persönlich ausmachen muss: 
warum halte ich es nirgends aus? Warum halte ich nirgends durch? Warum 
bekomme ich keinen fachbezogenen Job?

von Sebastian S. (amateur)


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Die 99 Cent-Frage ist doch: "Wie willst Du das Verkaufen?"
Aus einem anderen Bereich:
1. Alles in eine Schubkarre und ab auf den Müll.
   Ist am schnellsten und entspricht dem heutigen Zeitgeist.
2. Von der Schubkarre das meiste auf den Müll und der Rest in den
   Second Hand Laden.
   Dieses Verfahren macht sich besonders gut in Hochglanzprospekten.
3. Ein Teil auf den Müll, etwas in den Second Hand Laden und das eine
   Teil in den Antiquitätenladen.
   Klingt an Besten hat sehr viele "Abers" zur Bedingung.
Und das alles bei gleicher Ausgangssituation.

Um bei Deinem Fall zu bleiben. Willst Du das als Sinnerforschung, Lehre 
oder als Vielseitigkeitstraining verkaufen. Also mit viel Handarbeit, 
Kopfarbeit oder gar Philosophie?

Beitrag #6758800 wurde von einem Moderator gelöscht.

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