Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Deutschlandweite Tätigkeit als Softwareentwickler im Homeoffice


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von Claus W. (claus_w)


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Die WBS-Kanzlei auf Youtube berichtete von Youtubern, die vom Ausland 
aus ihre Beiträge erstellen und in Deutschland wohnen, sie müssen in D. 
ihr Welteinkommen versteuern.

a) Es gibt eine Firma aus Dresden, die in Wiesbaden deutschlandweite 
Tätigkeit von Home aus bei der Arbeitsagentur anbietet. Macht sie das, 
weil "weltweit" nicht geht und meint weltweit, so das ich mich umsonst 
bewürbe?

b) Man kann tatsächlich nach "Spanien (Land)" suchen und bekommt drei 
Treffer.

c) Auch eine Suche nach "Welt" ist möglich, raus kommen zwei Treffer für 
einen Ort namens "Heide".

Ich glaub ich löte am besten "virtuell" Schiffs-Schaltschränke zusammen.

Beitrag #6758039 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6758046 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Sowas klingt natürlich verlockend, allerdings muss man sich fragen, ob 
man als permanent physisch abwesender Mitarbeiter nicht irgendwann durch 
einen noch billgeren Inder ersetzt werden kann.

von Anarchist (Gast)


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Oder ob man das psychisch dauerhaft aushält.

von Zocker_59 (Gast)


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> von Claus W. (claus_w)
> 15.07.2021 03:00

> Ich glaub ich löte am besten "virtuell" Schiffs-Schaltschränke zusammen.

Mach das !

Biete auch gleich die Inbetriebnahme mit an.

von Cyblord -. (cyblord)


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Die alte Mär vom arbeiten mit Laptop am Strand. Dazu kommt noch dass 
"Youtuber" kein Beruf ist. Eher eine Diagnose. Krank sein kann man 
natürlich überall auf der Welt.

von Nicht so leicht (Gast)


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Arbeiten vom Ausland aus ist allein schon wegen der Sozialversicherung 
als Angestellter nicht so einfach. Ist man selbständig, ist es was 
anderes. Es gibt da innerhalb der EU ganz klare Regeln, wie lange man 
ausserhalb arbeiten darf. Während Corona wurden diese Regeln 
vorübergehend aufgehoben, aber dauerhaft sind diese noch in Kraft! 
heisst wenn man von Spanien aus arbeitet als Angestellter, müsste die 
Firma eine Niederlassung in Spanien haben oder aber einen bei der 
spanischen Sozialversicherung anmelden und auch entsprechende Abgaben 
dort abführen. Viele Firmen werden allein schon diesen Aufwand scheuen, 
sich mit ausländischem Sozialversicherungsrecht auseinander setzen zu 
müssen. Ihr könnt ja selbst nach der Thematik etwas googlen, es ist 
jedenfalls nicht einfach so einfach wie "ich nehme mein Laptop mit an 
den Strand nach Spanien und arbeite einfach von da aus".

von MaWin (Gast)


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Claus W. schrieb:
> Die WBS-Kanzlei auf Youtube berichtete von Youtubern, die vom Ausland
> aus ihre Beiträge erstellen und in Deutschland wohnen, sie müssen in D.
> ihr Welteinkommen versteuern.

In Deutschland wohnen, heisst mehr als 180 Tage im Jahr in Deutschland 
zu sein.

Wenn du länger in einem Ausland bist, musst du hier nichts versteuern.

Interessant wird es, wenn man in keinem Land die 180 Tage bleibt.

Es macht auch keinen Sinn 'Deutschlandweit' zu programmieren, da kann 
man gleich dort hin gehen, wo es sich gut leben lässt.

Die Steuern sind beim üblichen Programmierereinkommen von 60k nicht das 
Problem. Freue dich über deutsche Sozialleistungen. Im Ausland sein und 
hier krankenversichert zu bleiben ist meist erstrebenswert. Mindestens 
ruhen lassen der GKV.

von Karl (Gast)


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Ach der Klaus schon wieder. Mir ging es neulich auch so. Da schaust du 
ein Video auf Youp**n und schwups landest du in der Stellensuche der 
Arbeitsagentur und denkst warum liegt hier Stroh?

von Shorty (Gast)


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Claus W. schrieb:
> Die WBS-Kanzlei auf Youtube berichtete von Youtubern, die vom
> Ausland
> aus ihre Beiträge erstellen und in Deutschland wohnen, sie müssen in D.
> ihr Welteinkommen versteuern.

Nein, du hast das Video nicht verstanden.

Nochmal:

https://www.youtube.com/watch?v=k9z64G9Iad8

Und Homeoffice im Ausland hat wieder andere Probleme.

von Shorty (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Die alte Mär vom arbeiten mit Laptop am Strand. Dazu kommt noch dass
> "Youtuber" kein Beruf ist. Eher eine Diagnose.

Wenn du das dem Finazamt erklärt bekommst, dann gib Bescheid!

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Mein Arbeitgeber hat schon eine klare Ansage für die nach-Corona Zeit 
gemacht. Homeoffice wird es eingeschränkt als freiwilliges Angebot 
weiter geben. Einschränkungen werden sein:

Der unmittelbare Vorgesetzte muss Homeoffice zustimmen.

Maximal 80% der Zeit pro Woche Homeoffice. Was auf einen Tag in der 
Woche Anwesenheitspflicht in der Firma hinaus läuft.

Homeoffice nur für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Deutschland.

Homeoffice nur von der in der Personalakte angegebenen Adresse.

Der Grund für alle Einschränkungen ist dass die Firma keine Lust hat 
sich mit allen Sonderfällen, Steuerregelungen, Sozialversicherung, 
Berufsgenossenschaft, EU- und Nicht-EU-Recht herumzuschlagen. Dazu 
praktische Dinge wie IT-Support, sollte der Laptop in der Inneren 
Mongolei den Geist aufgeben. Lieber erst mal auf der sicheren Seite 
sein.

Damit hat sich der Traum vieler Kollegen vom Ferienhaus in der Toskana 
oder von Zuhause in der Türkei, Griechenland oder Indien zu arbeiten 
erledigt. Ich hatte so ein bisschen auf ein Cottage in Irland geschielt. 
Das wird erst mal nichts.

Es gibt Andeutungen dass man wenn es gut läuft, wenn sich der Staub 
gelegt hat, wenn es vielleicht ein Gesetz gibt und man sieht was andere 
Firmen machen, zumindest das EU-Recht noch mal durch den Kopf gehen 
lassen will um zeitlich befristet Homeoffice in einem anderen EU-Land 
zuzulassen.

Wenn das geht wäre mein Plan das mit dem Urlaub zu verbinden. Statt z.B. 
ein Ferienhaus für drei Wochen für zwei oder drei Monaten zu mieten. Die 
letzten drei Wochen Urlaub, davor Homeoffice.

von Shorty (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> Der unmittelbare Vorgesetzte muss Homeoffice zustimmen.
>
> Maximal 80% der Zeit pro Woche Homeoffice. Was auf einen Tag in der
> Woche Anwesenheitspflicht in der Firma hinaus läuft.

D.h., wenn dein Vorgesetzter nicht zustimmt, dann forderst du ein 
Zwischenzeugnis an?

Zumindest würde ich das so machen, auch wenn ich das Zischenzeugnis 
nicht anfordern würde, die resultierenden Konsequenzen wären aber klar.

von Weich W. (hand_werker)


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Hannes J. schrieb:
> Es gibt Andeutungen dass man wenn es gut läuft, wenn sich der Staub
> gelegt hat, wenn es vielleicht ein Gesetz gibt und man sieht was andere
> Firmen machen, zumindest das EU-Recht noch mal durch den Kopf gehen
> lassen will um zeitlich befristet Homeoffice in einem anderen EU-Land
> zuzulassen.

Aber dann müsstest du immer noch 1 Tag pro Woche in die Firma.

Hannes J. schrieb:
> Homeoffice nur von der in der Personalakte angegebenen Adresse.

Buche dir einen VPN-Server in deinem Zielland, arbeite über den erstmal 
weiter von zuhause und warte ein paar Wochen ab, ob es jemand merkt. 
Wenn dich niemand darauf anspricht, kannst du danach ja wirklich in das 
Land gehen. Wenn doch, kannst du einfach sagen dass ein Kumpel o.ä. 
deinen Router umgestellt hat weil er kein Internet hatte oder sowas.

von Andreas (Gast)


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Shorty schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Die alte Mär vom arbeiten mit Laptop am Strand. Dazu kommt noch dass
>> "Youtuber" kein Beruf ist. Eher eine Diagnose.
>
> Wenn du das dem Finazamt erklärt bekommst, dann gib Bescheid!

Vor allem ist seine Aussage einfach nur dumm! Wie kann man behaupten das 
Youtuber krank sind, wenn sie es doch gewerblich machen? Steinmetze 
hauen auf Steine herum.. krank weil zu viel Agression? Ärzte schnippeln 
an lebenden Menschen herum... krank weil pervers? Youtuber produzieren 
Content für diejenigen welche unterhalten werden wollen.. wieder krank?

Cy würde noch mit Kutsche fahren, würde jeder so denken...

von Igm (Gast)


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Bei uns im Konzern ist jetzt 50% Homeoffice im Heimatland beschlossen 
worden. Im Ausland macht wohl praktisch keine Firma ohne besondere 
Gründe.
Direkter Vorgesetzter muss zustimmen,  damit die Oberfaulen nicht den 
ganzen Tag durchschlafen (solche gibt es echt ;-))
Passt für mich so.

von Deutscher Riese (Gast)


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Werde besser Industriebeamter: 35h/w, davon wird auch nochmal 1 Tag 
Kaffee gesoffen, geraucht,.. und Freitag mittags um 13 Uhr ist keiner 
mehr anwesend, auch nicht im Homeoffice. Das Wochenende über wird der 
Verwandtschafft vorgejammert wie hart der Job in der Autofabrik ist.
In der Zeit hocken die Influenzer noch am Strand und pusten den Sand aus 
der Tastatur.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas schrieb:
> Vor allem ist seine Aussage einfach nur dumm! Wie kann man behaupten das
> Youtuber krank sind, wenn sie es doch gewerblich machen?

Naja es gibt verdammt viel guten Content auf youtube. Meistens wird der 
aber nicht von Vollzeit-Youtubern eingestellt. Diese Leute könnten also 
gar nicht vom Strand aus arbeiten, weil die einem regulären Job 
nachgehen.

Vollzeit-Youtuber aka Influencer sind in der Tat krank. Als Beweis 
reichen die Videos welche sie produzieren. Nicht mehr krank, weil schon 
hirntot sind dann TikTok Videos.

> Steinmetze
> hauen auf Steine herum.. krank weil zu viel Agression? Ärzte schnippeln
> an lebenden Menschen herum... krank weil pervers? Youtuber produzieren
> Content für diejenigen welche unterhalten werden wollen.. wieder krank?

Was sollen jetzt Steinmetze oder Ärzte mit Vollzeit-Youtubern zu tun 
haben?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6758580 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Shorty schrieb:
> D.h., wenn dein Vorgesetzter nicht zustimmt, dann forderst du ein
> Zwischenzeugnis an?

So in der Richtung. Zuvor würde ich fragen ob er das ernst meint.

Weich W. schrieb:
> Aber dann müsstest du immer noch 1 Tag pro Woche in die Firma.

Den Teil müssten sie ebenfalls ändern. Sonst wird das nichts.

> Buche dir einen VPN-Server in deinem Zielland, arbeite über den erstmal
> weiter von zuhause und warte ein paar Wochen ab, ob es jemand merkt.
> Wenn dich niemand darauf anspricht, kannst du danach ja wirklich in das
> Land gehen.

Ich glaube nicht dass die das sofort kontrollieren. Mein Arbeitgeber ist 
von der typischen Sorte "es muss erst mal was passieren bis was 
passiert". Irgendwann wird irgend jemand blöd auffallen. Sei es ein 
Unfall im Ausland, verquatscht sich, hat die Webcam am Strand an, ... 
Dann würde die große Hexenjagd los gehen: IP-Adressen überprüfen, jeder 
am nächsten Tag im Büro erscheinen, ...

> Wenn doch, kannst du einfach sagen dass ein Kumpel o.ä.
> deinen Router umgestellt hat weil er kein Internet hatte oder sowas.

In meinem Alter und bei meinen Job hat man keinen "Kumpel" der kein 
Internet hat und den man am Router fummeln lässt :-) Und niemand in der 
Firma würde glauben dass man durch Rumfummeln am Router plötzlich eine 
IP-Adresse aus der Inneren Mongolei hat. So viel Internet-Wissen haben 
fast schon unsere Sekretärinnen.

Richtig wäre ein VPN anders rum. Aus dem Zielland nach Deutschland. 
Solange die eintägige Anwesenheitspflicht besteht nützt das trotzdem 
nichts. Die ist richtig arschig. Da wollte jemand in der Firma auf 
Nummer Sicher gehen.

von (prx) A. K. (prx)


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Die Sache kann auch innerhalb der EU ein wenig kompliziert sein, erst 
recht darüber hinaus. Ein eher kleines deutsches Software-Unternehmen 
musste einem Mitarbeiter kündigen, der in die Niederlande zog. Beide 
Seiten wollten weiterhin miteinander, scheiterten aber an den 
rechtlichen Gegebenheiten zu Steuer und Sozialem.

Wobei es einen grossen Unterschied ergibt, ob es sich um eine 
Festanstellung handelt, oder eine freie Tätigkeit. Youtuber dürften 
ebenso freie Mitarbeiter sein, wie das auch bei althergebrachten 
Journalisten oft der Fall ist. Da ist das einfacher.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Weich W. schrieb:
> Sowas klingt natürlich verlockend, allerdings muss man sich fragen, ob
> man als permanent physisch abwesender Mitarbeiter nicht irgendwann durch
> einen noch billgeren Inder ersetzt werden kann.

Hast du schon mal mit solcherart Indern innigen Kontakt gehabt? Wenn du 
kein Weltkonzern bist, und das funktionieren soll, verdient dann 
wahrscheinlich noch einer zwischendrin. Nämlich der deutsche 
Zwischenunternehmer, der Erfahrung mit Indern, Rumänen, ... hat und als 
Auftragnehmer und Übersetzer dient. Nicht nur sprachlich übersetzend, 
auch kulturell.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Vollzeit-Youtuber aka Influencer sind in der Tat krank. Als Beweis
> reichen die Videos welche sie produzieren. Nicht mehr krank, weil schon
> hirntot sind dann TikTok Videos.

Dieser Einschätzung beweist nur, dass du dafür zu alt bist. ;-)

Vielleicht ist auch Neid dabei. Aber pecuniam non olet. Der Stress beim 
influencen liegt darin, stets en vogue bleiben zu müssen, will man sich 
nicht nach ein paar Jahren einen anderen Job suchen. Aber das war auch 
bei Popsternchen vor einem halben Jahrhundert so, und hat viele nicht 
daran gehindert, es zu tun. Poplord statt Cyblord?

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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(prx) A. K. schrieb:

> Dieser Einschätzung beweist nur, dass du dafür zu alt bist. ;-)

Ich denke es kann auch einfach schlechte Phänomene geben, ohne dass man 
dafür ein alter ewig gestriger sein muss.

> Vielleicht ist auch Neid dabei.
Werd nicht albern.

> Aber pecuniam non olet. Der Stress beim
> influencen liegt darin, stets en vogue bleiben zu müssen, will man sich
> nicht nach ein paar Jahren einen anderen Job suchen.
> Aber das war auch
> bei Popsternchen vor einem halben Jahrhundert so, und hat viele nicht
> daran gehindert, es zu tun.

Deren Karriereplanung ist mir eigentlich herzlich egal.

Poplord statt Cyblord?

Vielleicht als ein youtube channel. Jeden Tag eine neue Episode wo ich 
Arduino Nutzer beschimpfe. Das könnte viral gehen.

von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich denke es kann auch einfach schlechte Phänomene geben, ohne dass man
> dafür ein alter ewig gestriger sein muss.

Kann es. Aber du bist schlicht nicht die Zielgruppe. Phänomene, die von 
der gesetzteren Generation nicht verstanden werden, sind so alt wie die 
Menschheit. Manche erledigen sich von selbst, andere werden irgendwann 
als völlig normal angesehen.

>> Poplord statt Cyblord?
>
> Vielleicht als ein youtube channel. Jeden Tag eine neue Episode wo ich
> Arduino Nutzer beschimpfe. Das könnte viral gehen.

;-)

: Bearbeitet durch User
von M.M.M (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Die Sache kann auch innerhalb der EU ein wenig kompliziert sein, erst
> recht darüber hinaus. Ein eher kleines deutsches Software-Unternehmen
> musste einem Mitarbeiter kündigen, der in die Niederlande zog. Beide
> Seiten wollten weiterhin miteinander, scheiterten aber an den
> rechtlichen Gegebenheiten zu Steuer und Sozialem.

Au weia. Aber ihre Software bekommen die gebacken? Na hoffentlich ist 
die nicht im Bereich Steuer oder Sozialem, wenn die da genauso arbeiten 
wie Peronalabteilung/Buchhaltung. Und ja, ich kenne auch Firmen in D, 
die das Thema nicht mal mit Mitarbeitern, die in D wohnen, auf die Reihe 
bekommen, wenn's mal etwas spezieller und ab vom Mainstream ist.

Meines nicht mehr ganz aktuellen Wissens nach gibt's/gab's ne ganze 
Menge Deutsche, die in NL wohnen, aber in D, z.B. in Aachen usw. 
arbeiten. Im Südwesten haben mal eine Zeit lang Viele jenseits des 
Rheins im Elsass gebaut, weil's preisgünstiger war und arbeiten tun die 
trotzdem in DE. Und im Dreiländereck F, L, D wohnen und arbeiten die 
Leut' nach Lust und Laune, wie's gerade kommt. Da wohnen z.B. viele 
Luxemburg in D, weil's billiger ist, und pendeln dann nach L.

MfG

von Nicht so leicht (Gast)


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M.M.M schrieb:
> Meines nicht mehr ganz aktuellen Wissens nach gibt's/gab's ne ganze
> Menge Deutsche, die in NL wohnen, aber in D, z.B. in Aachen usw.
> arbeiten. Im Südwesten haben mal eine Zeit lang Viele jenseits des
> Rheins im Elsass gebaut, weil's preisgünstiger war und arbeiten tun die
> trotzdem in DE. Und im Dreiländereck F, L, D wohnen und arbeiten die
> Leut' nach Lust und Laune, wie's gerade kommt. Da wohnen z.B. viele
> Luxemburg in D, weil's billiger ist, und pendeln dann nach L.

Das ist auch alles kein Problem. Wie ich weiter oben ausgeführt habe, 
gibt es dafür klare Regeln, wie viel der Arbeitszeit in einem Land 
gearbeitet werden dürfen. Normalerweise sind das 25%. Wenn man also in 
Deutschland arbeitet, aber im grenznahen Ausland lebt, darf man, 25% der 
Arbeitszeit im Wohnland aus dem Home Office heraus arbeiten. Aktuell 
gibt es wegen Corona eine Ausnahmeregelung. Manche Stimmen sagen, man 
solle die 25% Regel erhöhen, aber das müsste auf EU Ebene abgestimmt 
werden und sowas dauert.

Wenn wir aber von Spanien reden, ist das wohl keine Tätigkeit als 
Grenzpendler und man wird vermutlich mehr als 25% der Arbeitszeit in 
Spanien arbeiten. Dann wird es kompliziert, könnt ja nach der Rechtslage 
googlen. Es gibt zwar übergreifendes EU Recht, dennoch gibt es zwischen 
einzelnen Ländern nochmals Abkommen! so leicht wie sich das viele 
vorstellen, ist das eben  nicht. Nur hier mal einen ganz kleinen 
Überblick:

https://grenzinfo.eu/informationen/arbeiten-im-nachbarland/coronavirus-und-grenzgaenger/informationen-niederlande/homeoffice/

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