Hi, ich implementiere derzeit eine BLDC-Drehzahl Regelung. Derzeit bin ich noch am Programmieren der Drehzahlsteuerung ohne das Rückführen einer Messgröße. Verwendet wird folgende Hardware: dsPIC33CK64MP206 (µC) DRV8323HRTA (BLDC-Treiber, hebt im Grund nur die Pegel an) JK42BLS04 (Motor) Mein Problem ist, dass ich nicht die maximal angegebene Drehzahl von 4000min^-1 erreiche. Die gemessene Frequenz der Trapezspannung beträgt ca. 400Hz. Die Polpaarzahl des Motors ist 8. Mit der Formel: Drehzahl_mechanisch = Frequenz/Polpaarzahl*60 Errechne ich eine Drahzahl von 3000min^-1. Mit einem Baugleichen Motor habe ich dieselbe Messung getätig. Bei einem weiteren BLDC-Motor-Typ habe ich eine ca. 1200min^-1 niedrigere Drehzahl, als die maximal angegebene gemessen. Im Anhang ist noch ein Bild meines Signals. Kann mir jmd. weiterhelfen? Danke im Vorraus für alle Antworten :)
Wie behandelst du die auftretende Gegeninduktion?
Wie meinst du? Software oder Hardwaretechnisch?
Eher Hardwaretechnisch. Bei steigender Drehzahl steigt auch die Gegeninduktion. Das heißt, die Spannung die an deinem Motor von dir angelegt wird entspricht nicht der ankommenden Spannung da die Gegeninduktion diese reduziert.
Das macht Sinn! Wie muss ich das beachten? Oder wie kann ich dem entgegenwirken?
Ich habe das Problem soeben gelöst. Ich habe anstatt der Polpaarzahl die Polanzahl zur Berechnung der Drehzahl verwendet... Trotz allem Danke :)
Gast
#6758525
Ansonsten kannst du noch Feldschwächebetrieb implementieren wenn du mehr Drehzahl gegen weniger Effizienz und maximales Drehmoment eintauschen willst.
Aaron K. schrieb: > Ich habe das Problem soeben gelöst. Ich habe anstatt der > Polpaarzahl die > Polanzahl zur Berechnung der Drehzahl verwendet... > Trotz allem Danke :) Dann berücksichtigt die von dir verwendete Steuerung das bereits :)
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