Höhenverstellbarer Schreibtisch selber bauen mit Steuerung

OP #6758859
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Hallo Zusammen,

ich suche jemanden der mich bei meinem Projekt „Höhenverstellbarer 
Schreibtisch“ unterstützen könnte. Mein Ziel ist es meinen bestehenden 
Schreibtisch Aufzurüsten. Um aus diesem Projekt jedoch auch etwas zu 
lernen, möchte ich nicht ein fertiges höhenverstellbares Gestell kaufen 
sondern ein solches selber nachbauen. Nach etwas Recherche bin ich schon 
mal auf die Schlüsselkomponente gestoßen. Der Antrieb: ein Linearmotor, 
jedoch bin ich kein Elektrotechnik Experte und bin daher unsicher welche 
Zusatzkomponenten ich benötige bzw. wie die Technik dahinter 
funktioniert. Hierzu meine fragen:

1. Benötige ich zum Linearmotor noch eine zusätzliche Komponente, um zu 
gewährleisten das beide Linearmotoren gleichförmig ausfahren, bei 
möglicher unterschiedlicher last auf dem Schreibtisch? Wenn ja wie würde 
dieses Bauteil heißen?

2. Die derzeitigen Modele besitzen eine Höhenangabe und eine Memory 
Funktion ist es möglich so etwas zu integrieren? Wie ist die Technische 
Funktionsweise dahinter? Existiert dafür eine Überwachung‘s-Einheit die 
den verfahrenen weg überwacht oder ist dies eine Programmier Sache von 
wegen:
Linearmotor hat einen Hub weg von 10mm/sec und das System ermittelt 5 
sec Stromzufuhr * 10mm/1 sec = 50+ 1300 mm Ausganghöhe = 1350 mm IST 
Höhe.
Würde mich echt Freuen, wenn Ihr mich bei diesen Fragen unterstützen 
könntet.

Liebe Grüße
Matthias
Gast #6759043
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Da ist schon mehr Intelligenz in einer solchen Steuerung.
Zuerst müssen beide Motore auf Gleichlauf überwacht werden. Dabei ist es 
egal ob Umdrehungen (billiger) oder Höhe gemessen wird. Es braucht auch 
einen Referenzpunkt von aus die Höhe gemessen wird. Stromüberwachung um 
eine Überlast zu erkennen. Auch ein Blockierschutz ist empfehlenswert, 
wenn der tisch z.B. gegen einen offene Fensterflügel oder gegen einen 
Sessel fährt. Da ist die Strombegrenzung zu langsam und ungenau, da 
braucht es einen eigenen (Beschleunigungs) Sensor.

Ob die Linearmotoren so linear sind, dass sie ohne Rückmeldung arbeiten, 
darf bezweifelt werden. Da gibt es für Fräsmaschinen Glasstäbe, die die 
aktuelle Position rückmelden. (Beispiel: 
https://www.ebay.de/itm/164353766711?hash=item26443f7537:g:B7MAAOSwNmVfolK1&var=463966874173)

Ob Du die Höhe mittels Zeit, Umdrehungen oder z.B.: Glasstäbe nimmst ist 
eine Können bzw. Geschmacksfrage.
Beitrag #6759052 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6759234
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Spontane Ideen:

Die Motoren müssen nicht synchron laufen, sonder die Tischplatte 
waagerecht sein. Also das ganze mit dem Neigungssensor regeln?

Die voreingestellten Höhen (Memory Funktion) müssen ja nicht auf den 
Millimeter eingehalten werden, also Ultraschall Sensor unter die 
Tischplatte. Oder mit Laserstrahl ,wenn doch auf den Millimeter.

Nur ein Motor würde eine Welle oder Kette unter dem Schreibtisch 
bedeuten und das ganze mechanisch deutlich aufwändiger machen, als mit 
zwei fertigen Linearantrieben.

Ob eine Kollisionwarnung notwendig ist musst du wissen, ich hab mir dazu 
noch keine Gedanken gemacht.
Beitrag #6759242 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6759243 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6759324
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Hab mich auch schon mal mit der Idee befasst, wollte mir einen Unterbau 
basteln wo der ursprüngliche Tisch draufsteht.
Problem: Gleichlauf (sonst steht dein Tisch schief von rechts nach 
links), Gewicht (Schreibtische sind schwerer als man denkt) und Balance 
(sonst steht der Tisch schief von vorn nach hinten)
Gewicht lässt sich besser lösen, wenn man eine Schraube antreibt, Höhe 
müsste man durch einen Sensor ermitteln. Da gibt es lineare 
Positionsgeber.
Irgendwie ist das Alles in solchen Hubsäulen verbaut:
https://www.rk-rose-krieger.com/deutsch/produkte/linear-technik/produkt-kenner/hubsaeulen/
Edit: Ich hab es nicht weiter verfolgt wegen der mechanischen Probleme.
OP #6760088
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Schon mal vielen liegen Dank an alle die sich bis jetzt hier beteiligt 
haben.

Mein Grundgedanke war es mein vorhandenes Tischgestelle up zu graden. 
Also Höhenverstellbar zu machen, mit den oben genannten Gedanken. Wobei 
ich mir bei der Wandstärke auch nicht sicher bin, ob das anschweißen 
einer Verlängerung zur Führung möglich ist. Hättet ihr hier Vorschläge 
was in meinem Fall die beste Herangehensweise wäre?


Kolja L. schrieb:
> Bist du zufällig in der Nähe von DO ansässig?

Komme aus dem schönen Bayern, genauer aus der Hallertau.
Gast #6760883
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Michael D. schrieb:
> Ich hab es nicht weiter verfolgt wegen der mechanischen Probleme.

Alles was verstellbar ist - wackelt .
Die Frage ist, will man das ?
Wieviel Wackeln ist man bereit zu tolerieren?
Und je weniger wackelig desto höher die Kosten .

Also bei diesem 'Schreibtisch' halte ich das Ansinnen für übertrieben.
Je länger der Auszug, desto größer das Wackeln, weil 1°? Abweichung 
schon ziemliche Auslenkungen verursachen kann. Um eine Neukonstruktion 
wird man nicht herumkommen. Ich glaube, Gut geeignet wäre auch eine 
38mm-Küchenplatte, die bringt genug Gewicht auf die Waage und etwas mehr 
'Stabilität' . Die Erfahrung zeigt auch , daß der Selbstbau meist teurer 
als der Neukauf ist.


Am besten ist, man geht mal ins Möbelhaus und gibt sich das LIVE :
höhen- und neigungsverstellbare Tische.
Gast #6760918
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Ich hab einen günstigen Holz-PC-Tisch (mit 
L/R-Stellflächen-Stabilisierung) mit einer --mittigen Querversteifung-- 
weiter seitenstabilisiert und gleich ein doppelseitiges DVD-Regal draus 
gemacht. Der ganze fahrbare Tisch ist schwerbeladen und, bis auf den 
Tastaturauszug, nun ausreichend wackelfest.
In jede Richtung.

Als Anregung für eine  seitenwackelfestere 'Höhen'-verstellung.
Angehängte Dateien:
Gast #6760968
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Ein höhenverstellbares Tischgestell würde ich als C-Gestell, und nicht 
als T-Gestell konstruieren.

Die beiden C-Gestelle werden durch jeweils zwei L-Gestelle (geschweisst) 
realisiert, die mit einer Führungsschiene verbunden sind. Hinten mit 
zwei einfachen Holzplatten oder Querstreben jeweils die beiden Gestelle 
gegen verkippen verbinden. Hub-Antrieb würde ich nur einen in die Mitte 
setzen, dann muss ich nichts synchronisieren etc.
Gast #6761320
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Geb ich dir recht.
Allerdings isses ghupft wie gsprungen , ob C, CC, T, TT , weil alles 
steht und fällt mit der Seitenstabilisierung. Und deren Position ist vom 
Einsatzzweck, sitzt man nur vorne,seitlich oder gar rundherum, abhängig.

Letztendlch: ist 'es' ein rein handwerkliches Problem.

Ich halte das Ganze für vergebliche Liebesmüh . Ich habe mich darum für 
Stabiliät entschieden, da weiß man was man hat. Ein schwerer Eichentisch 
ist durch nichts ersetzen.
Gast #6762530
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Ich glaube eher, das Problem ist, daß niemand vorher nachdenkt.
Der TO hat bereits einen verstellbaren Tisch, so wies aussieht.
Das Problem bei allen Verstell-Konstruktionen ist, daß man, um den Tisch 
zu verstellen, den ganzen Tisch erstmal komplett auf den Boden räumen 
muß. Darum wohl der Wunsch nach 'Elektrik'.

Wenn ich einen höhenverstellbaren 'Zusatztisch' brauche, schnappe ich 
mir einen doppelstrebigen Keyboard-(Scheren)ständer + Holzplatte.
Man kann auch 'Sessel-Lifte' (Luftdruck) nehmen, aber das derdrückst mit 
der Hand leider nicht mehr. Es geht immer nur höher 'rauf', außer man 
setzt sich drauf.

Jeder Vorschlag ist sinnlos. Man erkauft sich unglaubliche Kosten mit 
unglaublichen Problemen. Wenn man wider Erwarten etwas 'Brauchbares' 
--- LIVE  im Möbelhaus--- findet, sollte man das kaufen (?)

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