Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Früh aufstehen macht erfolgreicher?


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von Dominik (Gast)


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Hallo,

immer wieder lese ich Karriere Ratgeber, Blogs etc. wo steht, dass 
erfolgreiche Menschen wie Büroleute, Manager etc. früh aufstehen.

z.B. 
https://arbeits-abc.de/fruehaufsteher-sind-erfolgreicher-als-langschlaefer/

Manche fangen dann an, früh Mails zu lesen, und teils schon einige Dinge 
abgearbeitet zu haben, wenn die ersten ins Büro schleichen (gegen 8 
Uhr). Ziel ist ja dann, früher Freizeit und Zeit für privates, Familie 
etc. zu haben.

Meine Erfahrung ist aber, dass man viell. mehr geschafft hat, aber 
dennoch gleich lang (manchmal bis abends) im Büro bleibt.

Wir kennen das ja mit den Eulen und Lerchen, ich bin eher ein 
nachtaktives Tier.
Früher schon zu Studienzeiten, arbeitete ich gern mal hochkonzentriert 
bis 2 oder 3 Uhr früh an meiner Diplomarbeit. Heute, ein bisschen älter 
gehe ich auch mal früher schlafen (gg. 23:30-00:30 Uhr, aber sehr selten 
gegen 22 Uhr).

Dominik
P.S. heute Sonntag, schon gegen 6:00 Uhr früh bereits wach! ;-)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Dominik schrieb:
> Meine Erfahrung ist aber, dass man viell. mehr geschafft hat, aber
> dennoch gleich lang (manchmal bis abends) im Büro bleibt.

So ist es. Bis man die Anfragen des letzten Kollegen/Kunden ect. 
beantwortet hat ist es stets die gleiche Uhrzeit.
Von daher: Früher kommen lohnt sich nicht.

Früher aufstehen an sich ist wieder ein anderes Thema. Aber eben nicht 
zum arbeiten.

von rbx (Gast)


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Es gab mal einen ziemlich guten Thread diesbezüglich (!), die 
Standard-Zeit (Statistik) ist wohl von 23 Uhr bis 7 Uhr schlafen.
Mir war es damals wichtig, darauf hinzuweisen, dass Körpertemperaturen 
auch ein Rolle spielen, diese aber zum "rekalibrieren" (vor allem, wenn 
es mal komplett durcheinander geht (Stunde früher aufstehen müssen, 
Krankheit o.a.))
bis zu 2 Jahre brauchen.

Der Vorteil des Frühaufstehens ist aber u.a., man kann mehr an 
Sozialinteraktion mitnehmen, Anrufe machen, Brötchen kaufen oder 
zelebrieren, oder eben Lerngruppen in der Schule besuchen, 
Gerichtstermine wahrnehmen, Professoren fragen usw. Wenn man viel mit 
Interaktion zu tun hat, dann ist das Frühaufstehen schon von Vorteil.
Die Schlafqualität selber ist auch ziemlich wichtig, und Vormittags kann 
man wegen der Lärmentwicklung oft nicht so gut bzw. tief schlafen, wie 
nötig.

Bei so Bloggern kann man lernen, wie man Punkte hinsichtlich der 
sozialen Erwünschtheit sammelt bzw. man lernt eigentlich auch so 
Unterschiede zwischen gewissen Idealvorstellungen und Real World - so 
mal grob hingezeichnet.

von Achim M. (minifloat)


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rbx schrieb:
> Es gab mal einen ziemlich guten Thread diesbezüglich

Hast du einen Link dazu?

Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass früher zur Arbeit zu 
erscheinen nur 10h-Regel-Verletzungen und keine schnellere Bearbeitung 
der täglichen Herausforderungen bringt.

Wenn ich dann mal früher auf der Arbeit war, wunderten sich die bereits 
anwesenden Kollegen über meine neue "senile Bettflucht" - klassisches 
Eigentor 😂

mfg mf

Beitrag #6761027 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6761034 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dominik (Gast)


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Moin, moin! schrieb im Beitrag #6761034:
> Weil ich morgens immer so früh raus muß,
> bin ich den ganzen Tag müde.
> Wenn ich dann abends richtig munter bin,
> muß ich ins Bett.
> Weil ich morgens immer so früh raus muß....

bei mir oft auch so!

von Deutscher Riese (Gast)


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Könnt ihr Waschlappen euch eigentlich ohne Ratgeber ein Butterbrot 
alleine schmieren?

von Christian F. (christian_f476)


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Wenn ich Lauf und Geh tut mir alles weh. Wenn ich dann Sitz und Sauf 
hörn die Schmerzen sofort auf.

Guten Morgen zusammen.

Ich bin auch eher ein Nachtmensch. Vor allem weil ich erst richtig Ruhe 
habe wenn Frau und Kinder im Bett sind. Dann geht es morgens zu früh los 
und ich muss zur Arbeit. Übliches Thema bei Vielen denke ich.

von Genetischer Impfschaden 2023 (Gast)


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Deutscher Riese schrieb:
> Könnt ihr Waschlappen euch eigentlich ohne Ratgeber ein Butterbrot
> alleine schmieren?

Für gewöhnlich macht Mutti mir das Essen.

von Dominik (Gast)


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Genetischer Impfschaden 2023 schrieb:
> Deutscher Riese schrieb:
>> Könnt ihr Waschlappen euch eigentlich ohne Ratgeber ein Butterbrot
>> alleine schmieren?
>
> Für gewöhnlich macht Mutti mir das Essen.

bei mir auch! Sie kocht immer vortags, aber ich muss das Essen in die 
Firma mitnehmen und in der Mikrowelle machen.

von Karrierist (Gast)


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Früh aufstehen macht einen nicht produktiver, wenn man eine Nachteule 
ist. Es ist eher so, dass die Leute die das sagen haben, einfach von 
Natur aus Frühaufsteher oder Wenig-Schläfer sind. Ist man das nicht, 
kommt man gar nicht oben an. Gleichzeitig diktieren die die oben sind, 
uns ihren Lebenstil auf. Daher dieser Drang in unserer Gesellschaft, 
alles früh machen zu müssen, dabei können viele Dinge auch später 
erledigt werden.
Emails früh checken: wenn ich als Nachteule um 24 Uhr Emails checke, ist 
das sogar noch früher als der Frühaufsteher, der das um 3 oder 4 Uhr tut 
:-).

Häufig werden die Leute befördert, die dem Chef ähnlich sind. Da die 
ganz oben Frühaufsteher sind, werden auf der nächsten Führungsstufe 
meist auch Frühaufsteher ausgewählt usw., daher entsteht vielleicht der 
Eindruck, frühes Aufstehen mache erfolgreich. Generell ist das nicht der 
Fall. Dazu eine schöne Karrikatur:

https://www.instagram.com/p/CQeR682N9Fn/

von Reinhard S. (rezz)


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Dominik schrieb:
> Hallo,
>
> immer wieder lese ich Karriere Ratgeber, Blogs etc. wo steht, dass
> erfolgreiche Menschen wie Büroleute, Manager etc. früh aufstehen.
>
> z.B.
> https://arbeits-abc.de/fruehaufsteher-sind-erfolgreicher-als-langschlaefer/
>
> Manche fangen dann an, früh Mails zu lesen, und teils schon einige Dinge
> abgearbeitet zu haben, wenn die ersten ins Büro schleichen (gegen 8
> Uhr). Ziel ist ja dann, früher Freizeit und Zeit für privates, Familie
> etc. zu haben.
>
> Meine Erfahrung ist aber, dass man viell. mehr geschafft hat, aber
> dennoch gleich lang (manchmal bis abends) im Büro bleibt.

Das ist dann aber fehlende Selbstdisziplin. Weiterer Vorteil vom früh 
aufstehen: Kein Berufsverkehr, Ruhe auf Arbeit und wie erwähnt mehr 
Freizeit am Nachmittag/Abend.

Man sollte dann natürlich dementsprechend eher ins Bett, was ja auch 
gesund sein soll.

von A. S. (achs)


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Reinhard S. schrieb:
> Das ist dann aber fehlende Selbstdisziplin. Weiterer Vorteil vom früh
> aufstehen: Kein Berufsverkehr, Ruhe auf Arbeit und wie erwähnt mehr
> Freizeit am Nachmittag/Abend.

In den meisten Fällen ist Erfolg ein Produkt von Selbstdisziplin. Von 
selbstständigen Freigeistern mal abgesehen (Künstler, Schriftsteller, 
sowas halt) oder jungen Nerds (die nächtelang tüfteln), ist es halt 
fruchtbarer,

morgens 7°° (+-1) seinen Tag zu beginnen, danach sein privaten Geschäfte 
zu besorgen (Einkaufen, Hobby, Haushalt, was auch immer) und den 
geselligen Teil bis 9, vielleicht 10 erledigt zu haben. Kino, Bier, 
Kegeln, Essen gehen, was auch immer.

Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Der Elternteil, der Morgens die 
Kinder fertig macht und danach 1h Fahrt hat, der Bauer, der vorher 3h im 
Stall steht, sowas. Das ist natürlich alles OK.

Auf keinen Grünen zweig kommt, wer um 9 Uhr aufsteht, um 5 Uhr 
wiederkommt und dabei Haushalt, Hobby und Sozialkontakte 
vernachlässigend daddelt. Ein Schnupfen oder ein kleiner Mehraufwand 
bringt diese Leute dann an den Rand der Erschöpfung.

Der Fleißige lässt den Rasen 3 Tage ungemäht oder das sagt das Kegeln ab 
und erholt sich schnell.

von Troll 3 (Gast)


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Karrierist schrieb:
> Es ist eher so, dass die Leute die das sagen haben, einfach von
> Natur aus Frühaufsteher oder Wenig-Schläfer sind. Ist man das nicht,
> kommt man gar nicht oben an.

Ja, ist aber auch kein Zufall. Gesunde koennen frueh aufstehen und dabei 
fit sein. Wenn man frueh aufsteht und den halben Tag kaputt ist, deutet 
das auf gesundheitliche Probleme hin, zumindest auf eingeschraenkte 
Leistungsfaehigkeit.

von Vorname N. (mcu32)


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Der Schlafrhythmus wird überwiegend genetisch vorgegeben.
Das hat rein garnichts mit Disziplin zu tun. Ich kann auch deutlich 
früher aufstehen, bin dann aber nicht ansatzweise so leistungsfähig als 
wenn ich ausschlafen würde.

Was sind wir nur für eine tolle Gesellschaft, in der wir Menschen dazu 
zwingen, ihren Biorhythmus dem Wirtschaftsgeschehen unter zu ordnen aber 
auf der anderen Seite von Diskriminierung sprechen, wenn sich 
irgendwelche Freaks wieder mal ein neues Geschlecht ausgedacht haben und 
die Mehrheit das als fragwürdig empfindet.

Einstein hat übrigens 12-14h geschlafen. Wäre er mit der Hälfte seines 
Schlafes auch ein Genie gewesen? Wir werden es wohl nie erfahren.

https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13781716/Endloser-ruhiger-Schlaf-Es-ist-ein-Gen.html

: Bearbeitet durch User
von Nicht mehr Student (Gast)


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Karrierist schrieb:
> Emails früh checken: wenn ich als Nachteule um 24 Uhr Emails checke, ist
> das sogar noch früher als der Frühaufsteher, der das um 3 oder 4 Uhr tut
> :-).

Ich bin eine Eule und habe als Student in einer Firma gearbeitet, teils 
vor Ort, teils daheim. Üblicherweise habe ich Nachmittags bis Spätabends 
Sachen implementiert, Fehler gesucht, Messungen gemacht und dann von 
daheim so um 2 oder 3 Uhr Nachts meine Statusmails geschickt. Am 
nächsten Tag so um 10 Uhr aufgestanden, um 12 Uhr zum "Mittagessen" 
(mein Frühstück) in die Arbeit gefahren und um 13 Uhr eine Besprechung 
mit den Kollegen gehabt, Abends so um 19 Uhr dann wieder nach Hause 
gefahren, zu Abend gegessen, bis etwa 22 Uhr Pausiert und dann wieder 
bis 2 Uhr weiter gearbeitet.
Die Kollegen hatten also den Vormittag Zeit, sich Gedanken zu meinen 
Statusmails, den Problemen usw. zu machen und ich war ausgeschlafen für 
das Meeting, habe Nachts ungestört sehr effizient arbeiten können und 
habe mich nach meinem Rhythmus richten können. Das funktionierte 
wunderbar und das Projekt wurde trotz vieler schwieriger Stolperfallen 
rechtzeitig fertig :-)

von Jochen (Gast)


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Dominik schrieb:
> Hallo,
>
> immer wieder lese ich Karriere Ratgeber, Blogs etc. wo steht, dass
> erfolgreiche Menschen wie Büroleute, Manager etc. früh aufstehen.

Laut eines bekannten Psychaters neigen  Menschen in Führungspositionen, 
die gerne mit ihrem Frühaufstehen prahlen und damit, dass sie mit wenig 
Schlaf auskommen, häufig dazu, Amphetaminmissbrauch zu betreiben.

von Dieter (Gast)


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Es gab vor vielen Jahren einige Experimente zur Erforschung der inneren 
Uhr. In Deutschland gab es diese auch:
https://enorm-magazin.de/gesellschaft/wissenschaft/zeit/chronobiologie-das-bunker-experiment

Das Ergebnis war, dass die innere Uhr ehre rund bei 25 Stunden liegt. 
Allerdings fehlt meistens die Auswertung, was es bedeutet für die 
Personen, deren innere Uhr über oder unter dem Durchschnitt liegt.

Die Personen, deren innere Uhr kürzer als der Durchschnitt, wären die 
Frühaufsteher, die anderen sind die Spätaufsteher. Für Spätaufsteher 
wäre zum Beispiel das ideale Arbeitschichtenmodell jeden Tag ein bis 
zwei Stunden später anzufangen als am Tag davor. Nach 12 bis 24 Tagen 
wäre man einmal durchrotiert. Also nur generell später anzufangen, würde 
dieser Gruppe nicht wirklich mehr bringen.

von A. S. (achs)


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Dieter schrieb:
> Die Personen, deren innere Uhr kürzer als der Durchschnitt, wären die
> Frühaufsteher, die anderen sind die Spätaufsteher. Für Spätaufsteher
> wäre zum Beispiel das ideale Arbeitschichtenmodell jeden Tag ein bis
> zwei Stunden später anzufangen als am Tag davor. Nach 12 bis 24 Tagen
> wäre man einmal durchrotiert. Also nur generell später anzufangen, würde
> dieser Gruppe nicht wirklich mehr bringen.

Anscheinend lagen da aber die meisten über 24h.

Und klar, natürlich wollen die meisten abends länger aufbleiben, da wird 
die Beute verteilt. Und Jugendliche erst Recht auf jeden Fall länger als 
deren Eltern. Die Folgerung, dass Schulen zu früh anfangen und Kinder 
damit im Dauerstress sind, sind jedoch absurd. Und seitdem es Rolladen 
und künstliches Licht (vom Lagerfeuer angefangen) gibt, ist der 
"natürliche" Tagesrhythmus eine Fiktion. Wer jeden Tag eine Stunde 
länger aufbleibt, als er an Schlaf braucht, wird morgens müde sein trotz 
Wecker und Kaffee. Und wer jeden Tag eine Stunde früher ins Bett geht, 
wird abends oder morgens wach sein.

Wenn man das Experiment heute wiederholen würde, mit Internet und 
Spielen als Beschäftigung, würde man noch mehr als 1h jeden Tag 
Verschiebung feststellen. Mit Steinehacken im Akkord eher weniger.

von Zocker_59 (Gast)


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Jetzt ist mir auch klar warum ich so erfolgreich bin.

Stehe jeden morgen um 03:00 - 04:00 Uhr auf.

Nun ja, verschiedene Tätigkeiten scheuen helles Licht und sollten im 
Schutze der Dunkelheit abgearbeitet werden.

Die Dunkelheit ist mein Freund !

von Joachim B. (jar)


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>Früh aufstehen macht erfolgreicher

früher müde, stimmt

Beitrag #6761388 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Deutscher Riese (Gast)


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Manoman ist das ein Niveau hier. Glaubt ihr auch an Astrologie? Lest ihr 
die Bäckerblume regelmässig? Ihr habt doch alle maximal Baumschulabitur.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Sachsen-Anhalt ist offiziell das "Land der Frühaufsteher". Die These 
dieses Threads lässt sich daher anhand des wirtschaftlichen Erfolgs 
dieses Bundeslandes leicht überprüfen.

von Hallenser Hallore (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Die These dieses Threads lässt sich daher anhand des wirtschaftlichen
> Erfolgs dieses Bundeslandes leicht überprüfen.
Eher der Nachbarbundesländer. Die Sachsen-Anhaltiner müssen so früh 
aufstehen, damit sie dort rechtzeitig zur Arbeit erscheinen.

von Nachteule (Gast)


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> Die Dunkelheit ist mein Freund !

Ganz angenehm ist in tropischen Regionen, dass
die Nacht dort ganzjährig rund 12 Stunden dauert.

von Reinhard S. (rezz)


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Hallenser Hallore schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Die These dieses Threads lässt sich daher anhand des wirtschaftlichen
>> Erfolgs dieses Bundeslandes leicht überprüfen.
> Eher der Nachbarbundesländer.

Und der Nachbar-Nachbarbundesländer.

> Die Sachsen-Anhaltiner müssen so früh
> aufstehen, damit sie dort rechtzeitig zur Arbeit erscheinen.

Nur am Montag.

von Realist (Gast)


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Dominik schrieb:
> Meine Erfahrung ist aber, dass man viell. mehr geschafft hat, aber
> dennoch gleich lang (manchmal bis abends) im Büro bleibt.

Und genau das ist der Grund warum solche Leute eher befördert werden, 
denn sie zeigen Einsatzbereitschaft, sind da und schaffen auch noch mehr 
als die anderen. Das frühere Erscheinen ist der Grund dafür. Ob das nun 
täglich 2 Stunden länger gedauert hat und darum demjenigen mehr 
Überstunden ausgezahlt werden,
oder ob es in der vorhergesehenen Zeit geschafft wurde, ist dem Chef 
doch völlig egal. Die Konzerne machen Mrd. und das hauptsächlich wegen 
Leuten, die sich richtig reinhängen und nicht wegen den 
Arbeitsverweigerern, die immer einen Grund wissen warum man es erst gar 
nicht probieren sollte und um 15 Uhr Heim gehen.

von Jan H. (j_hansen)


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Dominik schrieb:
> Manche fangen dann an, früh Mails zu lesen, und teils schon einige Dinge
> abgearbeitet zu haben, wenn die ersten ins Büro schleichen (gegen 8
> Uhr). Ziel ist ja dann, früher Freizeit und Zeit für privates, Familie
> etc. zu haben.
> Meine Erfahrung ist aber, dass man viell. mehr geschafft hat, aber
> dennoch gleich lang (manchmal bis abends) im Büro bleibt.

Die Idee ist meist nicht schon früher die E-Mails abzuarbeiten, sondern 
sich in Ruhe seinen wichtigsten (nicht dringendsten!) Aufgaben widmen zu 
können bevor der Irrsinn des Alltags beginnt.

Aber es kommt auch auf die Arbeitskultur an. Wenn die Kollegen um Neun 
beginnen einzutrudeln, man selbst aber schon um Sechs gestartet hat, 
dann ist das zwar meist ein Vorteil. Wenn man dann aber um Drei abreißt 
während der Rest noch bis Sechs oder Sieben im Büro sitzt, dann kann der 
Schuss auch leicht nach hinten losgehen.

von Realist (Gast)


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Jan H. schrieb:
> Wenn man dann aber um Drei abreißt während der Rest noch bis Sechs oder
> Sieben im Büro sitzt, dann kann der Schuss auch leicht nach hinten
> losgehen.

Dann spielt es keine Rolle wann man kommt. Frühaufstehen wird gemacht, 
damit man mehr Zeit hat und nicht früher geht.

von Torsten (Gast)


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Wird ja gerne gesagt: Der frühe Vogel fängt den Wurm...
Bedenkt aber: Die zweite Maus, die bekommt den Käse...
Gruß Torsten

von Wecker (Gast)


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Ich schlafe 3,5h pro Nacht und habe ein salär von 350k damit erreicht.

von Zocker_59 (Gast)


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> von Deutscher Riese (Gast)
> 18.07.2021 17:21

> Manoman ist das ein Niveau hier.

Erwartest du eine Diskussion über Quantenphysik ?

> von Wecker (Gast)
> 18.07.2021 20:15

> Ich schlafe 3,5h pro Nacht und habe ein salär von 350k damit erreicht.

Was ist salär ?

Ist das mehr als Stabsfeldwebel ?

von Dieter (Gast)


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Zocker_59 schrieb:
> Was ist salär ?

Zocker_59 schrieb:
> salär von 350k

Ganz einfach. Er wird mit Widerständen bezahlt.
350k

von Karrierist (Gast)


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A. S. schrieb:
> Und wer jeden Tag eine Stunde früher ins Bett geht,
> wird abends oder morgens wach sein.

Das bringt einem gar nichts, wenn man dann noch nicht müde ist!

Realist schrieb:
> Und genau das ist der Grund warum solche Leute eher befördert werden,
> denn sie zeigen Einsatzbereitschaft, sind da und schaffen auch noch mehr
> als die anderen. Das frühere Erscheinen ist der Grund dafür. Ob das nun
> täglich 2 Stunden länger gedauert hat und darum demjenigen mehr
> Überstunden ausgezahlt werden,
> oder ob es in der vorhergesehenen Zeit geschafft wurde, ist dem Chef
> doch völlig egal. Die Konzerne machen Mrd. und das hauptsächlich wegen
> Leuten, die sich richtig reinhängen und nicht wegen den
> Arbeitsverweigerern, die immer einen Grund wissen warum man es erst gar
> nicht probieren sollte und um 15 Uhr Heim gehen.

Richtig. Einsatzbereitschaft hat doch nichts mit der Uhrzeit zu tun. 
Wenn ich Abends auf Höchstleistungen komme, während der Frühaufsteher 
schon längst im Feierabend ist, bringt das der Firma doch genauso viel, 
als wenn der Frühaufsteher ganz früh morgens auf Hochtouren arbeitet. 
Das mit den Staus kann man auch andersrum argumentieren. Wer erst um 10 
anfängt, umfährt morgens die Rush Hour in den meisten Ballungsräumen. 
Wer dafür erst um 19 oder 20 Uhr heim fährt, hat je nach dem wo man 
lebt, abends weniger Verkehr.

Selbst im Home Office hat es Vorteile. Mein Chef mag es, dass wir Früh- 
wie Spätaufsteher in der Abteilung haben. Weil so ist fast immer jemand 
von uns zu erreichen für unsere internen wie externen Kunden.

von Reinhard S. (rezz)


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Realist schrieb:
> Dominik schrieb:
>> Meine Erfahrung ist aber, dass man viell. mehr geschafft hat, aber
>> dennoch gleich lang (manchmal bis abends) im Büro bleibt.
>
> Und genau das ist der Grund warum solche Leute eher befördert werden,
> denn sie zeigen Einsatzbereitschaft, sind da und schaffen auch noch mehr
> als die anderen. Das frühere Erscheinen ist der Grund dafür. Ob das nun
> täglich 2 Stunden länger gedauert hat und darum demjenigen mehr
> Überstunden ausgezahlt werden,
> oder ob es in der vorhergesehenen Zeit geschafft wurde, ist dem Chef
> doch völlig egal.

Schlechter Chef. Wenn jemand ständig Überstunden machen muss passt da 
doch was an der Personalplanung nicht.

> Die Konzerne machen Mrd. und das hauptsächlich wegen
> Leuten, die sich richtig reinhängen

Und damit ihr Privatleben versauen und dann arbeitsmäßig auch hinfallen?

> und nicht wegen den
> Arbeitsverweigerern, die immer einen Grund wissen warum man es erst gar
> nicht probieren sollte und um 15 Uhr Heim gehen.

Wenn man seit 6:00 am arbeiten ist aber 15:00 Feierabend schon sehr 
spät.

von Deutsch für Deutsche (Gast)


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Salär
Wortart:
Substantiv, Neutrum
Gebrauch:
besonders schweizerisch, auch süddeutsch, österreichisch, sonst veraltet
Bedeutung:
Honorar, Gehalt; Lohn

von Realist (Gast)


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Karrierist schrieb:
> Wenn ich Abends auf Höchstleistungen komme, während der Frühaufsteher
> schon längst im Feierabend ist

Dann erkläre mal Frau und Kind, dass du auch Abends keine Zeit hast. 
Morgens geht es ja in die Schule/Kindergarten und oft genug geht die 
Frau auch arbeiten.

Ich hab die Erfahrung gemacht (bei mir selbst aber auch vielen anderen), 
dass das was man nicht Morgens macht, am Abend ganz bestimmt nicht mehr 
erledigt wird. Irgendwann ist die Luft bei jedem raus. Nach 8 Stunden 
auf Arbeit ist niemand leistungsfähiger als in den ersten 4 Stunden. 
Oftmals bin ich an einem Problem um 17 Uhr überhaupt nicht weiter 
gekommen, aber am nächsten Morgen war die Lösung kein großes Problem 
mehr.

von J. T. (chaoskind)


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Torsten schrieb:
> Wird ja gerne gesagt: Der frühe Vogel fängt den Wurm...
> Bedenkt aber: Die zweite Maus, die bekommt den Käse.

Und noch viel wichtiger: Der späte Wurm verpasst den Vogel.

von Karrierist (Gast)


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Realist schrieb:
> Dann erkläre mal Frau und Kind, dass du auch Abends keine Zeit hast.
> Morgens geht es ja in die Schule/Kindergarten und oft genug geht die
> Frau auch arbeiten.

Generell fängt die Schule zu früh an, das liegt an der Lehrerlobby. Das 
sind natürlich Frühaufsteher, sonst würde man ja nicht Lehrer werden 
wollen. Als mal an unserer Schule diskutiert wurde, den Schulbeginn 
etwas zu verschieben morgens, haben gleich die Lehrer lautstark 
protestiert und mit argumentiert, dass das alleine schon nicht ginge 
wegen den Schulbussen und deren Zeiten. Genauso auch da: Die Mächtigen 
sind Frühaufsteher und die diktieren ihren Lebenstil uns nach unten 
durch.

Realist schrieb:
> Ich hab die Erfahrung gemacht (bei mir selbst aber auch vielen anderen),
> dass das was man nicht Morgens macht, am Abend ganz bestimmt nicht mehr
> erledigt wird. Irgendwann ist die Luft bei jedem raus. Nach 8 Stunden
> auf Arbeit ist niemand leistungsfähiger als in den ersten 4 Stunden.
> Oftmals bin ich an einem Problem um 17 Uhr überhaupt nicht weiter
> gekommen, aber am nächsten Morgen war die Lösung kein großes Problem
> mehr.

So geht es meinen Frühaufsteher Kollegen. Ich mache morgens meist 
Routineaufgaben, komplexe Probleme löse ich nachmittags, eher sogar am 
späten Nachmittag oder am Abend. Frühaufsteher können meist am späten 
Nachmittag keine komplexe Lösungen mehr erarbeiten, dafür dann am 
nächsten Morgen. So gibts bei uns in der Abteilung immer mindestens 
einen, der gerade seine Hochphase hat :-).

von Dieter (Gast)


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Karrierist schrieb:
> das liegt an der Lehrerlobby.

Nein. Das liegt am Fairnessprinzip gegenüber der Diversität der 
Schülerinnen und Schüler. Der Frühaufsteher hat somit die Stunden ganz 
in der Früh in denen er besser aufnimmt. Der Spätaufsteher hat diese 
etwas später, wo der Frühaufsteher bereits nachläßt. Somit wird 
insgesamt keiner stärker diskriminiert. Der Wechsel am Vormittag findet 
meistens nach 10 und nochmal nach 15 Uhr statt.

Die Hausaufgaben nach der Schule belasten den Frühaufsteher wiederum 
stärker, weil es diesen in der schwachen Phase trifft. Diese in der Früh 
zu machen ist aber keine Option, weil dann der Schulbeginn unnötiger 
Zeitdruck würde.

Übrigens ist eine solche Verteilung fast analog zu Deinem unteren Absatz 
beschriebene Verteilung in Deinem Post.

von Joachim B. (jar)


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Karrierist schrieb:
> Mein Chef mag es, dass wir Früh-
> wie Spätaufsteher in der Abteilung haben. Weil so ist fast immer jemand
> von uns zu erreichen für unsere internen wie externen Kunden.

sagte mein Chef auch mal!
Und wenn alle sehr früh kommen und nachmittags keiner mehr zu sprechen 
ist ist das auch nicht so gut!

von Hallenser Hallore (Gast)


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Wer früher aufsteht ist abends länger tot, oder so ähnlich.

von Joachim B. (jar)


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Hallenser Hallore schrieb:
> Wer früher aufsteht ist abends länger tot, oder so ähnlich.

aber das Risiko bei Langschläfer ist höher weil die meisten Menschen im 
Bett sterben!
Ich denke auch mein alter Nachbar rennt früh aus dem Bett weil er dort 
nicht sterben will

: Bearbeitet durch User
von Hallenser Hallore (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> aber das Risiko bei Langschläfer ist höher weil die meisten Menschen im
> Bett sterben!
Mist, jetzt mag ich gar nicht mehr einschlafen, und dabei ist es fast 
Mitternacht. Und noch dazu muss ich ganz früh raus (siehe oben).

von Ich schon wieder (Gast)


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Dominik schrieb:
> Manche fangen dann an, früh Mails zu lesen, und teils schon einige Dinge
> abgearbeitet zu haben, wenn die ersten ins Büro schleichen (gegen 8
> Uhr). Ziel ist ja dann, früher Freizeit und Zeit für privates, Familie
> etc. zu haben.

Ich bin inzwischen ein Frühaufsteher, manchmal wache ich vor dem Wecker 
um 5 Uhr auf.
Bin meistens als einer der ersten im Büro so 6:30Uhr.
Andere tauchen erst gegen 9 Uhr auf, haben vorher die Kinder noch zur 
Schule gebracht etc., bleiben dann aber auch länger.

Ich versuche auch ca. 8 Stunden zu schlafen, also vor 21 Uhr ins Bett, 
damit ich bis 5 Uhr genug Schlaf bekomme.

Ob Menschen die erst gegen 8 Uhr aufstehen mehr schlafen?

von Dieter (Gast)


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Ein Sprichwort sagt, Morgenstund hat Gold im Mund. Von den 
Spätaufstehern wurde das nicht nur in einer Firma nach 911 umgedichtet 
in Morgenstund bringt Tod im Turm.

Beitrag #6761885 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Nicht mehr Student schrieb:
> in die Arbeit gefahren

das könnte ich auch gerne mal tun

von Ich schon wieder (Gast)


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ich bin auch erst 12 schrieb im Beitrag #6761885:
> Ich schon wieder schrieb:
>> also vor 21 Uhr ins Bett
>
> What a life...

Naja - um Mitternacht ins Bett, dafür bis nach 20Uhr arbeiten?

von Cyblord -. (cyblord)


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Dominik schrieb:
> Hallo,
>
> immer wieder lese ich Karriere Ratgeber, Blogs etc. wo steht, dass
> erfolgreiche Menschen wie Büroleute, Manager etc. früh aufstehen.

Büroleute und Manager sind per se erfolgreich? Lustige Definition.

Aber wer mich im Büro morgens vor 9 oder vor meinem ersten Kaffee 
anspricht, dem möge Gott der Herr gnädig sein.

von A. S. (achs)


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ich bin auch erst 12 schrieb im Beitrag #6761885:
> ch schon wieder schrieb:
>
>> also vor 21 Uhr ins Bett
>
> What a life...

Als Jugendlicher oder als Single ist es sicher cool, die ganze Nacht zu 
verpulvern.

Als Kind oder als Erwachsener muss man sich schon fragen, warum man 
Neonlicht der Sonne vorzieht.

von Cyblord -. (cyblord)


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A. S. schrieb:
>>> also vor 21 Uhr ins Bett
>>
>> What a life...
>
> Als Jugendlicher oder als Single ist es sicher cool, die ganze Nacht zu
> verpulvern.

Es gibt schon noch einen Unterschied dazwischen. Um 21 Uhr ist 
Rentner-Zeit. In wärmeren Ländern wird da erst zu Abend gegessen.

von Ich schon wieder (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Es gibt schon noch einen Unterschied dazwischen. Um 21 Uhr ist
> Rentner-Zeit. In wärmeren Ländern wird da erst zu Abend gegessen.

Wenn die Kollegen auf der Arbeit erscheinen habe ich schon fast wieder 
Feierabend!

von Cyblord -. (cyblord)


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Ich schon wieder schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Es gibt schon noch einen Unterschied dazwischen. Um 21 Uhr ist
>> Rentner-Zeit. In wärmeren Ländern wird da erst zu Abend gegessen.
>
> Wenn die Kollegen auf der Arbeit erscheinen habe ich schon fast wieder
> Feierabend!

Solchen Leuten traue ich nicht

von Dominik (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Büroleute und Manager sind per se erfolgreich? Lustige Definition.
Ne, ich meinte das anders.  Leute wie im Büro, z.B. Manager können meist 
wählen,  früher aufzustehen oder nicht.  Und ob das mit Erfolg 
korreliert, kann sein, muss aber nicht.  Schichtarbeit, Müllmänner, 
Bäcker wohl nicht.

A. S. schrieb:
> Als Kind oder als Erwachsener muss man sich schon fragen, warum man
> Neonlicht der Sonne vorzieht.
Als Erwachsener stehe ich nun immer früher auf; zum Teil schon 6 Uhr, 
als Jugendlicher war ich um 8 Uhr noch hundemüde.

Cyblord -. schrieb:
> Um 21 Uhr ist Rentner-Zeit. In wärmeren Ländern wird da erst zu Abend
> gegessen.
Ja, bevorzuge es auch im Sommer eher um 20 oder 21 Uhr noch Abendbrot, 
was kaltes zu essen, z.B. nach dem Sport, biken, schwimmen usw.

von 🤖🤖🤖 (Gast)


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Rentner sind Frühaufsteher ;-)

༼ つ ◕_◕ ༽つ

von Senf D. (senfdazugeber)


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A. S. schrieb:
> ich bin auch erst 12 schrieb im Beitrag #6761885:
>> ch schon wieder schrieb:
>>
>>> also vor 21 Uhr ins Bett
>>
>> What a life...
>
> Als Jugendlicher oder als Single ist es sicher cool, die ganze Nacht zu
> verpulvern.
>
> Als Kind oder als Erwachsener muss man sich schon fragen, warum man
> Neonlicht der Sonne vorzieht.

Aber Hallo, um 21 Ihr ist die Sonne derzeit nicht einmal untergegangen. 
Wer da schon ins Bett geht, ist bei mir unten durch.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Dominik schrieb:
> Ja, bevorzuge es auch im Sommer eher um 20 oder 21 Uhr noch Abendbrot,
> was kaltes zu essen, z.B. nach dem Sport, biken, schwimmen usw.

Den Mitternachtssnack nicht vergessen, und natürlich auch den maßvollen 
Konsum von Alkohol nicht.

von Zocker_59 (Gast)


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> von Senf D. (senfdazugeber)
> 19.07.2021 10:35

> Aber Hallo, um 21 Ihr ist die Sonne derzeit nicht einmal untergegangen.
> Wer da schon ins Bett geht, ist bei mir unten durch.

Quatschkopp !

Da stehe ich schon wieder auf.

Wie gesagt, verschiedene diverse Tätigkeiten scheuen eben das 
Sonnenlicht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Zocker_59 schrieb:
> Wie gesagt, verschiedene diverse Tätigkeiten scheuen eben das
> Sonnenlicht.

Ja, Einbruchdiebstahl nach § 243 des Strafgesetzbuches zum Beispiel.

von Cyblord -. (cyblord)


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Senf D. schrieb:
> Ja, Einbruchdiebstahl nach § 243 des Strafgesetzbuches zum Beispiel.

Richtig. Aber einschlägige Vorstrafen dieser Art sind 
Einstellungsvorrausetzungen im Umfeld von Zocker und Zuckerle.

von Joachim B. (jar)


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Nicht mehr Student schrieb:
> Ich bin eine Eule und habe als Student in einer Firma gearbeitet, teils
> vor Ort, teils daheim. Üblicherweise habe ich Nachmittags bis Spätabends
> Sachen implementiert, Fehler gesucht, Messungen gemacht und dann von
> daheim so um 2 oder 3 Uhr Nachts meine Statusmails geschickt.

eben

> und ich war ausgeschlafen für
> das Meeting,

während die Frühaufsteher bei Nachmittagsmeetings (oft auch Meetings 
nach 17:00 Uhr) schon schwächelten!

von Zocker_59 (Gast)


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> von Senf D. (senfdazugeber)
> 19.07.2021 10:45

> Ja, Einbruchdiebstahl nach § 243 des Strafgesetzbuches zum Beispiel.

Ach was, Kindereien. Das Ganze spielt sich auf einer anderen Ebene ab. 
Da kommen schon ein paar Nullen vor dem Komma dazu.

von Cyblord -. (cyblord)
19.07.2021 10:57

Weil wir gerade von Nullen reden !

von Elektrofan (Gast)


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> Früh aufstehen macht erfolgreicher?

Nicht immer: "Um 5:45 wird zurückgesch. ..."  ---

von Cyblord -. (cyblord)


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Elektrofan schrieb:
>> Früh aufstehen macht erfolgreicher?
>
> Nicht immer: "Um 5:45 wird zurückgesch. ..."  ---

schissen?

von Dominik (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
>> Wenn die Kollegen auf der Arbeit erscheinen habe ich schon fast wieder
>> Feierabend!
>
> Solchen Leuten traue ich nicht
Ich auch nicht,  mit solchen Leuten stimmt meistens was nicht.
Senf D. schrieb:
> Aber Hallo, um 21 Ihr ist die Sonne derzeit nicht einmal untergegangen.
> Wer da schon ins Bett geht, ist bei mir unten durch.
Ja, wie kann man überhaupt um die Zeit müde sein?
Ok klar, das zählt natürlich nicht für Schichtarbeiter usw., die um 5:00 
mit der Frühschicht starten.

von Percy N. (vox_bovi)


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Zocker_59 schrieb:
> Was ist salär ?

Bildungsdeutsch

> Ist das mehr als Stabsfeldwebel ?

Da es sich um Bildungsdeutsch handelt: auf jeden Fall!

von Karrierist (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Ich versuche auch ca. 8 Stunden zu schlafen, also vor 21 Uhr ins Bett,
> damit ich bis 5 Uhr genug Schlaf bekomme.

Ich könnte wirklich niemals vor 21 Uhr schlafen gehen. Ausser ich bin 
wirklich schwer krank, dann liege ich aber schon den ganzen Tag im Bett. 
Das ist es ja, ich kann teilweise von 20 bis 22 Uhr sehr hoch produktiv 
arbeiten. Wenn ich dann nicht arbeite, treibe ich um die Zeit sehr gerne 
Sport oder beschäftige mich mit Hobbyprojekten.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Karrierist schrieb:
> Das ist es ja, ich kann teilweise von 20 bis 22 Uhr sehr hoch produktiv
> arbeiten.

Abends werden die Faulen fleißig.

von Karrierist (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Abends werden die Faulen fleißig.

Ja das ist ein Spruch den sagen Frühaufsteher teilweise. Genau aus dem 
Grund macht man als Frühaufsteher eher Karriere, weil viele Chefs 
Frühaufsteher sind und Leute auswählen, die ähnlich sind wie sie.

Ich finde Aussagen wie der Spruch mit "Abends werden die Faulen fleißig" 
extrem diskriminierend. Heute gibt es doch für alles 
Gleichstellungsbeauftrage und Empörungsdebatten. Da müssten wir 
Langschläfer uns mal zusammen tun. Du als Grünenwähler Senf D müsstest 
doch sonst immer für schwache Minderheiten sein?

Ich sehe einfach keinen Nutzen darin, sich im Tiefschlaf morgens früh 
aus dem Bett zu quälen, nur um physisch im Büro möglichst früh anwesend 
zu sein, wenn ich so früh morgens kaum einen klaren Gedanken habe. Dafür 
Abends performen, wenn die Frühaufsteher längst zuhause sind. Aber da 
fehlt es unserer Gesellschaft noch an Toleranz.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Karrierist schrieb:
> Da müssten wir Langschläfer uns mal zusammen tun.

Bin dabei. ;-)

> Du als Grünenwähler
> Senf D müsstest doch sonst immer für schwache Minderheiten sein?

Ja.

> Ich sehe einfach keinen Nutzen darin, sich im Tiefschlaf morgens früh
> aus dem Bett zu quälen, nur um physisch im Büro möglichst früh anwesend
> zu sein, wenn ich so früh morgens kaum einen klaren Gedanken habe. Dafür
> Abends performen, wenn die Frühaufsteher längst zuhause sind. Aber da
> fehlt es unserer Gesellschaft noch an Toleranz.

Da hast du vollkommen recht. Der dumme Spruch oben ist auch nicht meine 
Meinung, sondern der kam mir nur wieder in den Sinn.

von Mucky F. (Gast)


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Dominik schrieb:
> immer wieder lese ich Karriere Ratgeber, Blogs etc.

Den einzigen sinnvollen den ich je gehört hab (Hörbuch) finde ich leider 
nicht wieder. Zitat: "wenn es stimmt das 20% des Aufwands 80% der 
Ergebnisse bringen, ist es dann nicht besser die anderen 80% einfach weg 
zu lassen"

War irgendwas mit "... für Lobos" oder ä.

Sonst ist die Frage viel zu allgemein.

Karrierist schrieb:
> Ich finde Aussagen wie der Spruch mit "Abends werden die Faulen fleißig"
> extrem diskriminierend.

Liegt an der Denkschwäche der Frühaufsteher da der Umkehrschluss nun mal 
falsch ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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Mucky F. schrieb:
> Liegt an der Denkschwäche der Frühaufsteher da der Umkehrschluss nun mal
> falsch ist.

Der ganze Spruch ist ein Oxymoron. Wer abends fleißig ist, ist per 
Definition nicht faul.
Es ist nur ein Spruch der sich im ersten Moment flott anhört um 
Spätaufsteher schlecht dastehen zu lassen

von Mucky F. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Der ganze Spruch ist ein Oxymoron. Wer abends fleißig ist, ist per
> Definition nicht faul.

Klar, aber so ist er ja nicht gemeint. Das ist ein Normie Spruch, die 
arbeiten Abends nicht.

> Es ist nur ein Spruch der sich im ersten Moment flott anhört um
> Spätaufsteher schlecht dastehen zu lassen

oder sich selbst zu beweihräuchern.

von A. S. (achs)


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Cyblord -. schrieb:
> In wärmeren Ländern wird da erst zu Abend gegessen.

Da wird dann aber auch 3h Siesta gehalten und die sind um 7°° wieder 
auf.

von Zocker_59 (Gast)


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> von Percy N. (vox_bovi)
> 19.07.2021 12:48

> Bildungsdeutsch

Kenne nur Großdeutsch !

von Teletroll (Gast)


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Zocker_59 schrieb:
>> von Percy N. (vox_bovi)
>> 19.07.2021 12:48
>
>> Bildungsdeutsch
>
> Kenne nur Großdeutsch !

Bist Du ein Nazi?

von Zocker_59 (Gast)


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> von Teletroll (Gast)
> 19.07.2021 18:13

> Bist Du ein Nazi?

Bist du keiner ?

von Ich schon wieder (Gast)


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Karrierist schrieb:
> Ich könnte wirklich niemals vor 21 Uhr schlafen gehen. Ausser ich bin
> wirklich schwer krank, dann liege ich aber schon den ganzen Tag im Bett.

Wann stehst Du dann morgens auf?

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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In über 30 Jahren Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es für das 
Familienleben und die eigene Gesundheit enorm wichtig ist, sich eine 
feste Feierabend-Zeit bzw. ein Arbeitszeit-Limit zu setzen ... und seien 
die noch zu lösenden Probleme noch so wichtig. Das klingt im ersten 
Moment kaum realisierbar, ich schrieb ja auch, dass dies zu lernen, ein 
längerer Prozess war.

Als Angestellter hat man sowieso das Recht auf eine geregelte 
Arbeitszeit (wenn man sich traut, es in Anspruch zu nehmen) und als 
Eigenverantwortlicher muss man die Kraft dazu entwickeln. Mit 
zunehmender Arbeitszeit sinkt die Effizienz und steigt die Fehlerkurve. 
Und was man damit in seinem Umfeld kaputt macht, erkennt man erst sehr 
spät, mancher zu spät ... das ist die Sache (im Rückblick) einfach nicht 
wert.

Und wenn man mal darauf sieht, wer da ggf. "... ein bisschen mehr 
Einsatz bitte ..." fordert, wird man meistens merken, dass diese Leute 
selbst sehr wohl auf ihren Feierabend achten.

Mir ist klar, dass die Generation "jung, dynamisch und erfolglos" (frei 
nach V. Pispers) das kaum glauben wird, sind halt so völlig wertlose 
Erfahrungen :-)

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Frank E. schrieb:
> In über 30 Jahren Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es für das
> Familienleben und die eigene Gesundheit enorm wichtig ist, sich eine
> feste Feierabend-Zeit bzw. ein Arbeitszeit-Limit zu setzen ... und seien
> die noch zu lösenden Probleme noch so wichtig. Das klingt im ersten
> Moment kaum realisierbar, ich schrieb ja auch, dass dies zu lernen, ein
> längerer Prozess war.

Das kann ich unterschreiben, insbesondere wenn der Arbeitsplatz zum Teil 
auch noch im Haus liegt. Hier endet die Arbeit jetzt spätestens um 19 
Uhr, das ist die absolute Obergrenze. Nach unten hin kann es aber im 
Sommer durchaus auch mal 17 Uhr werden, je nach Wetter (Radfahren bzw. 
Sport generell) und Tagesplan.

> Als Angestellter hat man sowieso das Recht auf eine geregelte
> Arbeitszeit (wenn man sich traut, es in Anspruch zu nehmen) und als
> Eigenverantwortlicher muss man die Kraft dazu entwickeln. Mit
> zunehmender Arbeitszeit sinkt die Effizienz und steigt die Fehlerkurve.

Der große Vorteil, den ich mir mit der Selbstständigkeit nach und nach 
erkauft habe: man kann zwischendurch einfach auch mal komplett aufhören, 
um den Kopf frei zu bekommen. Manchmal geht auch einen ganzen Tag lang 
nicht viel. Dann macht man eben etwas anderes (am Haus gibt es immer zu 
tun). Es bringt nichts, dann im Büro/Labor zu sitzen.

Was sich auch als günstig herausgestellt hat, war die Erweiterung der 
Elektronik/Entwicklung um Feinmechanik mit diversen neuen Produkten. Oft 
kann der Kopf nicht aber der Körper durchaus. Dann stelle ich mich dann 
einfach an die CNC, drücke Knöpfe und lese/schaue Dokumentationen :-)

> Mir ist klar, dass die Generation "jung, dynamisch und erfolglos" (frei
> nach V. Pispers) das kaum glauben wird, sind halt so völlig wertlose
> Erfahrungen :-)

Meiner Erfahrung nach war ich damals nicht leistungsfähiger, nur dümmer 
:-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Reinhard S. (rezz)


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ich bin auch erst 12 schrieb im Beitrag #6761885:
> Ich schon wieder schrieb:
>> also vor 21 Uhr ins Bett
>
> What a life...

Ja, verdient Respekt. Während der Woche passiert danach ja eh eher 
selten was.

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