Quarz identifizieren

OP #6761493
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Hallo.

Ich habe eine Steuerung von einem kleinen Kühlaggregat. Leider fehlt 
hier der SMD-Quarz des Mikrocontrollers. Dieser hat sich wohl gelöst und 
ist nun weg. Demnach geht nur der Lüfter an und der Verdichter tut 
nichts und ich gehe davon aus, dass hier das Problem liegt.

Anbei ein Foto von einem intakten Steuerteil.
Zunächst ist es ein SMD-Bauteil mit Metallgehäuse und offenbar 2 Pinnen 
XTAL0 und XTAL1. Ob Kunststoff oder Keramikausführung, weiß ich nicht.
Auf dem Quarz steht offenbar 4.000; ich denke das bedeutet 4000Mhz?
Die Versorgungsspannung soll wohl 3,3V sein.
Nun fehlt mir dann noch der Arbeitstemperaturbereich, die 
Frequenztoleranz bei 25°C, die Frequenzstabilität über den 
Arbeitstemperaturbereich und die Lastkapazität.

Der Mikrokontroller ist ein IRMCF183.

Kann mir bitte jemand helfen den richtigen Quarz zu finden? Im Internet 
gibt es da auch ein Datenblatt... Ich weiß da aber nicht 100% weiter.
OP #6761571
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Helmut -. schrieb:
> Alexander G. schrieb:
>> Die Frage ist nur, welcher davon auszuwählen ist?
>
> Derjenige, der auf die Platine passt ;-) Für einen Popel-µC braucht es
> ja keine Superduper-Spezifikation, da wird wohl der Standard ausreichen.

Wenn dort die falsche Lastkapazität eingebaut wird, beschädigt man dann 
nicht den Microcontroller bzw. kommt es dann nicht ggf. zu Fehlern.
(Firma: matzetronics) #6761575
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Alexander G. schrieb:
> Wenn dort die falsche Lastkapazität eingebaut wird, beschädigt man dann
> nicht den Microcontroller?

Unsinn. Das schlimmste, was passieren kann, ist, das der Quarz nicht 
anschwingt. Auch das ist eher unwahrscheinlich, weil die Konstrukteure 
sowas nicht auf Kante konstruieren, um Ärger und Rückläufer zu 
vermeiden.
Die Chancen stehen sehr gut, das ein simpler Tausch alles ins Lot 
bringt.
Gast #6761770
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Matthias S. schrieb:

> Unsinn. Das schlimmste, was passieren kann, ist, das der Quarz nicht
> anschwingt.

So ist es. Da muss man dann halt auch noch die zwei Bürde-Kondensatoren 
tauschen. Das sind Cent-Artikel!

> Auch das ist eher unwahrscheinlich, weil die Konstrukteure
> sowas nicht auf Kante konstruieren, um Ärger und Rückläufer zu
> vermeiden.

Das allerdings stimmt nicht, jedenfalls nicht im vollen Umfang. 
Natürlich wird nicht auf Kante konstruiert. Aber es kann auch nicht so 
konstruiert werden, dass jeder beliebige Quarz passender Frequenz 
automatisch passt. Dazu gibt es einfach viel zu viele Verschiedene mit 
einem recht weiten Bereich bezüglich der Lastkapazität.
Gast #6762557
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Sicher, dass der Quarzsockel bestückt war?

Manche Mikrocontroller können sich auch mit internen Resonatoren takten.
Eventuell ist das bei deinem Board auch so und der zuerst genutzte Quarz 
wurde bei späteren Serien nicht mehr bestückt!?
Gast #6762570
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>Ich möchte am Liebsten die Original-Werte
a)beschädigte Plattine in den Elekrtoschrott, neu kaufen
b)beschädigte Plattine reparieren. Sind denn überhaupt dir PADs vom 
Quarz noch da oder haben die sich mit dem Quarz verabschiedet? Leitungen 
verfolgen, da kommen i.d.R Kondensatoren nach GND. Mindestens einen 
davon Auslöten und ausmessen(solten wahrscheinlich ca 20..33 pF sein). 
Damit hast du deine Lastkapazität. Den Kondensator wieder einbauen. 
Passenden Quarz bei Reichelt bestellen und einlöten. Beachte: die im 
Quarzdatenblatt erwähnte Kapazität ist natürlich nicht die Kapazität, 
die auf der Plattine ist.
OP #6762627
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Thomas Z. schrieb:
> du bist echt ein Held. Da dauert es 21 Posts bis du ein Bild deiner
> Patine zeigst und dann sind die relevanten Teile durch Kabel verdeckt.
> Du willst gar keine Hilfe oder?

Das Problem ist, dass ich die Platine aktuell nicht hier vor Ort habe. 
Daher kann ich nur die Bilder nehmen, die ich davon aktuell habe. 
Zugegeben; es ist blöd fotografiert...

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