EU-Roaming für ein Jahr Mobilfunk

OP Persönliche Seite #6762647
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Mein Nachwuchs geht ein Jahr nach Frankreich. Momentan ist ein deutscher 
Mobilfunkvertrag vorhanden und es werden 20GB Datenvolumen im Monat 
gebraucht. Nun kann man ja nur für einen Urlaub zu deutschen Bedingungen 
im EU-Ausland die deutsche Karte benutzen. Dieser Aufenthalt ist aber 
deutlich länger als ein normaler Urlaub. Nimmt man da besser eine 
französische Karte oder bucht man beim deutschen Anbieter Frankreich 
dazu? Was ist günstiger?

Danke für Infos
Gast #6762733
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wendelsberg schrieb:
> 20GB Datenvolumen im Monat

1.WENN die Tochter an der Uni ist, wird es auch WLAN geben? Ansonsten 
bei MCDo einen Kaffee trinken wenn die Datenrate nicht mehr reicht.
2.Handytyp für 2 SIM-Karten+SD suchen? Das erleichtert evtl. Verbindung 
wenn sie öfter mal nach Hause kommt (und eine SD kann man schneller 
einzeln sichern).
Gast #6762751
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Hallo

wendelsberg schrieb:
> Vernunft lernen.
> DAS brauche ich nicht am DSL.

Man kennt ihn, den Typus allgemeien, aber hier die Person direkt nur zu 
gut:

"Was ich brauche ist erstens vernünftig und zweitens die Norm für alle 
andere"

Na ja... ich denke mehr braucht man dazu nicht zu sagen....
Wendelsberger gibt es leider viel zu viele...


Ansonsten:
Die jeweiligen Inlandsangebote sind aus diversen Günden doch die 
Preiswertesten
Gast #6763358
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Abdul K. schrieb:
> Nimmt man da besser eine
> französische Karte oder bucht man beim deutschen Anbieter Frankreich
> dazu?

Eine vor Ort gekaufte Prepaid-Karte. Kann man dort sogar aus Automaten 
ziehen (Kreditkarte vorausgesetzt).

F. M. schrieb:
> Datenvolumen ist sehr billig, wer denkt bitte nach, ob er jetzt eine
> Suchanfrage macht, oder ein Video schaut?

Bei Smartphone-süchtigen Teenagern verschmilzt doch heutzutage die 
Begrüssung mit "Kann ich mal das WLAN-Passwort haben?" zu einem Wort. Es 
wird also durchaus nachgedacht, allerdings nicht darüber, ob man auf den 
sinnlosen Traffic einfach verzichtet.
Gast #6763453
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Hallo Abdul,

die Mobilfunk und insbesondere Datentarife sind in Frankreich nicht 
wirklich günstiger. Bei 20GB mobilen Daten pro Monat sollte auch erst 
vorher geprüft werden, in welcher Gegend dieses schönen Landes Dein 
Nachwuchs denn zu residieren erwägt.

Wenn's blöd läuft, ist bei 3G oder noch weniger Schluss. Ich würde die 
deutsche Karte behalten und für's Surfen wird sich der Nachwuchs das 
WLAN der Gastfamilie, Uni(?) etc. suchen. Der Grund des Aufenthaltes ist 
ja nicht bekannt.

Sollte es eine Praktikantenstelle sein, so kann der Arbeitgeber auch 
eine Karte für 1 Jahr besorgen (helfen).

Grüße, Serge
Gast #6764487
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Abdul K. schrieb:
> 80GB für 10 Teuronen im Monat, das ist ein Wort. Ist ja eh nur ein Jahr
> dort.

Das meinte ich mit AGB lesen. Man muss eine Meldeadresse in Frankreich 
haben und sobald man im EU-Ausland (selbst DE) unterwegs ist, werden aus 
den 80GB nur noch 8GB.

Wenn es so einfach wäre, hätte ja jeder hier so eine französische 
Simkarte ;)

Oder halt die frz. Staatsbürgerschaft haben, das trifft auf mich zu. 
Frau und Kinder sind aber Deutsche (nicht rassistisch gemeint).

Grüße, Serge

PS. Paris hat komplett offenes WLAN
#6764497
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Ich würde mit meinem Mobilfunkanbieter reden und ihm sagen: "Ent- oder 
weder".
In den meisten Fällen steht man sich, mit einem Vertrag bei einem 
lokalen Anbieter, viel besser. Aber manchmal gibt es einen nicht so 
"laut" beworbenen Tarif, der dann sinnvoll wäre. Aus irgendeinem Grunde 
hat das, mit dem Verbot der Roaminggebühren, ja nicht geklappt.
Im Übrigen hätte das Verbeiben beim "alten" Anbieter noch einen Vorteil: 
Willst Du den nicht kündigen (ein ungenutzter Vertrag kostet auch), so 
hast Du das Problem mit der Nummer. Die kann man nämlich schlecht ruhen 
lassen.
Gast #6764679
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Verstehst Du nur, wenn Du verstehst welcher Stakeholder hinter dem 
kostenfreien Rooming stand.

Wirst es nicht glauben, aber das waren die Sim-Karten im Fahzeug mit der 
Zwangsdatenuebermittlung ueber das Mobilfunknetz. Und dafuer reicht es.
Gast #6764688
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Abdul K. schrieb:
> Diese EU-Regeln verstehe ich inhaltlich nicht. Punkt

Kurz zusammengefasst: Das ist eine Regelung für den Urlaub, nicht für 
dauerhaften Aufenthalt.

Und das ist auch nachvollziehbar, sonst hätten wohl hierzulande viele 
Leute Flatrate-Tarife von irgendeinem billigen Anbieter aus Osteuropa. 
Zumindest so lange, bis der durch die (nicht pauschal abgerechneten) 
Roaminggebühren insolvent ist.

Dieter schrieb:
> Verstehst Du nur, wenn Du verstehst welcher Stakeholder hinter dem
> kostenfreien Rooming stand.
>
> Wirst es nicht glauben, aber das waren die Sim-Karten im Fahzeug mit der
> Zwangsdatenuebermittlung ueber das Mobilfunknetz.

Solche Grosskunden haben mit normalen Endkunden-Konditionen, wozu auch 
das EU-Roaming gehört, ziemlich genau gar nichts zu tun.
Gast #6764878
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Abdul K. schrieb:
> Obig erwähnte 8 Wochen maximal (die als Urlaub wohl gemeint sind) sehe
> ich z.B. in dem EU-Dokument gar nicht.

Das sollte wohl eine Vereinfachung des von der EU festgelegten 
4-Monats-Fensters sein, in dem geprüft wird, ob man mehr im Heimatnetz 
oder in Roaming-Netzen aktiv war.

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