Ich würde gerne diesen Lüfter entfernen und durch Vergrößerung der
Kühlfläche auf rein passiv umbauen.
Das Problem ist: die Kühlfläche so zu vergrößern, daß dabei möglichst
wenig Fläche des Original-Kühlers beansprucht wird.
Hat so etwas schon mal jemand gemacht ? Oder Wie macht man das am besten
??
Der Kühler ist 50x50x14 und Pins bzw. Lüfter 40x40. Die bis an den
Anschlag hochgetaktete AMD-CPU wird einfach zu heiß (nie unter 55°C).
Die heiße Lüfterluft bläst genau auf: die Kondensatoren. Das Board soll
also in Bälde defekt sein.
Man könnte eine 10mm-Aluplatte 'unterlegen', aber wie befestigt man den
Scheiß? Und die Kühlfläche wird trotzdem nicht größer. Man könnte
2mm-Lamellen reinstecken, aber dann verliert man zwei Flächen pro
Lamelle ! Die muß man erstmal ersetzen ...
Mir geht es -also- um die Frage, wie gut leitete Alu bei welcher Fläche
ab?
Wie viel --Kontaktfläche-- muß man verwenden, um einen Kühler zu kühlen
, falls das ,überhaupt, geht.
55°C ist für ein Prozessor nichts besonderes..
Dreh den Lüfter um und lass den saugen.. Dann bläst der keine Warme Luft
auf die Kondensatoren wenn es dir dann besser geht..
Nur mal zur Klärung - du hast jetzt schon einen brodelnden Prozessor mit
Zwangslüftung, dem du den Lüfter wegnehmen willst? Und dann noch weniger
Fläche des Originalkühlers beanspruchen?
Heutige CPUs arbeiten oft entlang der Temperaturgrenze, mit Steuerung
von Spannungsversorgung und Taktrate. Bei etwas schlechterer Kühlung
sind sie halt bei länger andauernder Last langsamer, aber das wars auch
schon.
Kannste vergessen.
Wäre ähnlich riesig wie ein Nocuta NH-P1, der reicht übrigens nur knapp
für 65W CPUs.
Wenn man den Scheiss leide bekommen will, zimmert man da einen Nocuta
60mm Lüfter statt dem 40mm Quirl drauf.
Matthias S. schrieb:> Nur mal zur Klärung - du hast jetzt schon einen brodelnden Prozessor mit> Zwangslüftung, dem du den Lüfter wegnehmen willst? Und dann noch weniger> Fläche des Originalkühlers beanspruchen?
Verstehe diesen offensichtlichen Widerspruch auch nicht. Da wäre eine
Präzisierung sinnvoll.
Kühlkörper, welche die natürliche Konvektion nutzen, sind zwangsläufig
wegen der Physik viel voluminöser.
Dann ist da noch das Computergehäuse, welches in die Effektivität enorm
reinspielt. Und ob dieses zwangsbelüftet wird oder nicht.
Er schreibt, es ginge ihm darum, dass die Kondensatoren einen kühlen
Kopf bewahren. Das spricht eher für kreativere Lüftung als für
Passivkühlung. Denn passiv kriegen die Kondis selbst keine Kühlung ab,
was weniger ist als in der Originalbauweise.
Vergrößerung der Kühlfläche alleine genügt nicht. Auf irgend eine Art
musst du die Wärme an die Umgebungsluft abgeben.
Letztendlich brauchst du Kühlrippen wie bei einem alten Hifi Verstärker,
Sichtbar oder hinter Lüftungsgittern. Du musst das ganze Gehäuse rund um
des Konzept für die Kühlluft konstruieren.
Rudi Ratlos schrieb:> Die heiße Lüfterluft bläst genau auf: die Kondensatoren.
Das ist zwar schlechter als kalte Luft, die auf die Stromversorgung
bläst. Aber besser als überhaupt keine Luft, die dort bläst. Diese
Komponenten tun ihren Job nämlich auch nicht für lau.
(prx) A. K. schrieb:> Er schreibt, es ginge ihm darum, dass die Kondensatoren einen kühlen> Kopf bewahren. Das spricht eher für kreativere Lüftung als für> Passivkühlung. Denn passiv kriegen die Kondis selbst keine Kühlung ab,> was weniger ist als in der Originalbauweise.
Na dann wohl echt den Lüfter ziehend nutzen. Vllt auch etwas drosseln
mit Widerstand und Elko parallel, für den Anlaufstrom.
Rudi Ratlos schrieb:> Mir geht es -also- um die Frage, wie gut leitete Alu bei welcher Fläche> ab?> Wie viel --Kontaktfläche-- muß man verwenden, um einen Kühler zu kühlen> , falls das ,überhaupt, geht.
50dB Filter dazwischen, läuft!
! Soviele Kommentare hab ich wirklich nicht erwartet !
Ich habe die seit 6 Tagen und muß mich um eine Lösung bemühen, oder
retour.
CPU hat TDP=15W . UEFI hätte "BlackEdition" Einstellungen, die aber
nicht funktionieren, weil: nur --P0-state-- (TurboCore) vefügbar ist!
Die CPU tut daher was sie will. BIOS = 1,0Ghz , aktuell = 2,4Ghz
ASRock (Bild) hat auf sämtlichen Boards 'solche' Kühler montiert. Hatte
dieses (Board war verzogen,Grafik defekt), ist 50% schneller wie dieses
Biostar-AMD, der blieb immer durchgehend handkalt. Selbst der J4125M
(DDR4) hat denselben
Kühlkörper (der schnellste Mini-Intel am Markt) . DDR3-Boards gibts
keine mehr, ASRock fehlen Teile, sagt der Support. Ein J4125M kostet
100,- zzgl. 55,- 8gb . Leider aber: DDR3-8gb hab ich massenhaft .
Richtig, bin auch auf diese Lösungen gekommen, Lüfter umdrehen, größeren
Lüfter ... ich WOLLTE eigentlich ein lautloses System - und keinen
nervigen Lüfter. Also die DDR3 einrexen, oder in den sauren Apfel
beißen.
Die Frage ist, wie schafft ASRock das, (RAM-Slot= 14cm), mit diesen paar
Kühlrippen eine solch niedrige Temperatur zu halten? TDP=10W
Würde ich also diesem Biostar-Kühler die doppelte Fläche verpassen,
müßte das für den Normalbetrieb ausreichend sein. *Aber wie macht man
das ?*
Mglw. hätte ich (außer Blech) alte GraKa-Passiv-Kühler zum Demontieren.
> Da wäre eine Präzisierung sinnvoll.
Das ganze steckte dann, im Moment liegts offen auf dem Tisch, in einem
alten SAT-Receiver-Gehäuse, welches rundherum mit Kühlschlitzen versehen
ist. Also über 'Konvektion' mache ich mir keine Sorgen. Und die CPU
'brodelt' auch noch nicht, der Kühlkörper kommt auf etwa 46°C , BIOS
zeigt aber 59-65°C an. Mein P4/2,4 läuft seit 20 Jahren auf 35-40°C,
shutdown bei 50°C, etwa dreimal vorgekommen bisher. Hier ist der
niederste shutdown bei 70°C.
Alter Hersteller-Trick: 85°C-Kondensatoren und 85°C Luft = 1000 Stunden.
AMacht in Summe ein Wegwerfprodukt .
Rudi Ratlos schrieb:> 85°C-Kondensatoren und 85°C Luft = 1000 Stunden.
Kondensatoren gegen 105°C Typen tauschen.
Heatpipes aus alten Laptops besorgen und auf ein kupferblech löten, nach
außen führen und dort mit einem leisen Lüfter kühlen.
Oder wie die gefrästen Gehäuse aus Alu für den RPi, da ist der
Kühlkörper das ganze Gehäuse.
Größeres Gehäuse und mit einem kleinen leisen Lüfter zwangskühlen.
Wirklich leise Lüfter gibt es schon lange auf dem Markt.
Noiseblocker zb. Meine 120mm sind jetzt gut 16 Jahre alt und immernoch
so leise wie am ersten Tag. Bei gut 1250 U/min.
Kilo S. schrieb:> Heatpipes aus alten Laptops besorgen und auf ein kupferblech löten,
Oder einfach ein anderes Board kaufen.
Ich habe meine Untersuchungen zu dieser Firma BIOSTAR nun abgeschlossen!
a) die CPU läuft immer im Turbo-Core-Mode, wobei die Taktung zwischen
1,8 und 2,4GHz variiert (lt. makulu Systeminformation) die mannigfachen
CPU-Einstellungen sind ein klarer FAKE .
b) die Lüftersteuerung ist derselbe Fake, sowohl QUIET als auch
AGGRESSIVE als auch MANUAL-Absolute-Full-Speed ändert nichts an der
Kühlung, immer derselbe Scheiß: unter 55°C ist die Kiste nicht
herunterzukühlen
c) hab grade einen 60mm-Lüfter obenauf gesetzt, selbst nach 30 Minuten
konstant 52°C , die Lüfter Steuerung ...
also insgesamt auf baldiges Ableben hingetrimmt ,
heiße CPU, heiße Kondensatoren, (auch heißer RAM) frei aufm Tisch
liegend.
Nun :
Möge sich jeder sein eigenes Urteil über diese Firma bilden .
Läuft der Lüfter über 12V-Direktleitung bleibts bei 36°C - und auch der
RAM bleibt eiskalt,
Auch interessant:
AMD E2-6110 APU 1,5Ghz bench 1164
AMD PRO A4-3350B APU 2,0GHz bench 1671
wieder mal Takt +30% = bench +30%
Diese * verkaufen immer denselben Scheiß unter verschiedenen Namen.
So lieber Rudi , nun entscheide Dich ! Für Hopp oder Dropp !
.
Wir fassen zusammen:
Du kaufst den letzten Scheiß (Biostar) und etwas, was man grunsätzlich
nie leise bekommt (40mm Lüfterchen) und verstehst die
Powermanagement-Optionen nicht und pferchst das noch in ein zu kleines
Gehäuse und heulst dann hier rum.
Finde die Fehler.
Hint: Großes Loch in den Gehäusedeckel und einen min. 120mm großen
Lüfter auf das Board pusten lassen. Der kleine Miefquirl kann dann
runter.
Keine Ahnung warum der TE Kondensatoren kühlen will? Heutige Mainboards
haben gar keine mit Flüssigkeit gefüllte Elkos auf dem Brett. Hier
dominieren Polymer Kondensatoren welche bei 85° mit einer
Lebenserwartung von 50 000 Stunden spezifiziert sind. Im übrigen hat
mein Brett von Gigabyte alle Stromführenden Innenlayer in 70µ was auch
hilft die Wärme besser abzuführen.Was soll der Aufwand?
Naja es stimmt schon Biostar ist schon eher "billig" klasse..
Darüber kommt dann Gigybyte,Powercolor (gibts die noch?) und dann der
ganze Rest..
Zumindest meiner Erfahrung nach.
Spitze ist EVGA (und früher DFI aber die gibts nur noch im
Industriesegment.. :-( das waren aber klasse Mainboards)und darunter
Asus,MSI (ich selber kauf seit Jahren nur MSI weils gute Preis/Leistung
ist gegenüber Asus auch wenn Asus vermutlich etwas hochwertiger noch
ist..) und dann ASRock danach wirds billig..
No Y. schrieb:> Spitze ist EVGA (und früher DFI aber die gibts nur noch im> Industriesegment.. :-( das waren aber klasse Mainboards)und darunter> Asus,MSI (ich selber kauf seit Jahren nur MSI weils gute Preis/Leistung> ist gegenüber Asus auch wenn Asus vermutlich etwas hochwertiger noch> ist..) und dann ASRock danach wirds billig..
Ich war mal ASUS -Fan der Qualität wegen.Dan habe ich mir mal ein neues
Board vor Jahren gegönnt und im Internet bei Minfactory bestellt.Was ich
dann bekam,sah so aus wie die Bilder anbei. Ich hätte mich fast
gekotzt...
jetzt kaufe ich Gigabyte.
herbert schrieb:> dominieren Polymer Kondensatoren welche bei 85° mit einer> Lebenserwartung von 50 000 Stunden spezifiziert sind.
Danke für die Information .
No Y. schrieb:> kauf seit Jahren nur MSI weils
einfach ewig halten und gut gemacht sind , auch meine bisherige
MSI-Erfahrung
Produzieren aber in letzter Zeit nur mehr den modernsten Scheiß,
hab leider nur DDR3-RAM , haufenweise.
Vor ASRock ziehe ich meinen Hut, größte 'Altlast'-Kompatibiläten
(CPU,COM,PAR,PS/2), deutscher Support, jetzt: Passiven PILZ-Kühler. beim
J3455M wurde der nicht einmal richtig lauwarm, für immer guten
Preis
ich³ schrieb:> Finde die Fehler.
Hab ich eh gefunden: fehlerhaftes (Gaukel-) BIOS ,
(Lüfter wie CPU-Einstellungen)
Gekauft wegen der "BlackEdition"-Core-Einstellungen, das Einzige was AMD
sypathisch macht. BIOS-File gibts leider keines Extra zum Download.
Als Alternative bliebe DDR4-ASRock (J4125M), kostet 150,- incl.RAM, und
wenn der RAM nicht funzt (seeeeeehr selten) kannst noch einen
dazukaufen. Das entfällt (bei mir) mit DDR3.
No Y. schrieb:> Dreh den Lüfter um und lass den saugen
Würde ich nicht empfehlen.
Gesaugte Luft ist dünner als gespresste.
Gespresste Luft kann mehr Wärne aufnehmen als gesaugte.
Ist wie im PC Gehäuse lieber mit Überdruck arbeiten.
No Y. schrieb:> Dreh den Lüfter um und lass den saugen
Würde ich nicht empfehlen.
Gesaugte Luft ist dünner als gespresste.
Gespresste Luft kann mehr Wärne aufnehmen als gesaugte.
Ist wie im PC Gehäuse lieber mit Überdruck arbeiten.
Ich würde den Lüfter eine Nummer größer nehmen und gerade aufschrauben.
Holger R. schrieb:> Gespresste Luft kann mehr Wärne aufnehmen als gesaugte.
Gesaugte Luft nimmt -pro Liter- genau gleich viel Wärme auf wie
'gepreßte'. Nur läßt sich 'Überdruck' (zwischen Lüfter und Kühler)
deutlich leichter erzeugen als Unterdruck : +1bar = doppelte Luftmenge
Aber Lüfter-Flügel sind eher auf große Luftmengen denn auf große
Druckunterschiede ausgelegt.
> Ich würde den Lüfter eine Nummer größer nehmen und gerade aufschrauben.
Die Boards sind sechs Tage alt und gehen zurück. :
Fehlerhaftes (Gaukel-)BIOS oder defekte CPU/Clock. FAN-Control,
P-States... ohne Funktion. Tut was es will. Einstellungen nutzlos. Heiße
CPU/RAM.
Lief am Ende auf 0,5V und 800MHz (lt.BIOS-Anzeige) .
Rudi Ratlos schrieb:> Fehlerhaftes (Gaukel-)BIOS oder defekte CPU/Clock. FAN-Control,> P-States... ohne Funktion. Tut was es will. Einstellungen nutzlos.
Nicht alles, was du nicht beherrscht, ist defekt.
Gepresste Luft erwärmt sich schon durch den Pressvorgang.
Wobei die handelsüblichen PC Lüfter wohl keinen nennenswerten Über- oder
Unterdruck generieren können und etwaige Temperaturänderungen im
Rauschen unter gehen.
Holger R. schrieb:> No Y. schrieb:>> Dreh den Lüfter um und lass den saugen> Würde ich nicht empfehlen.> Gesaugte Luft ist dünner als gespresste.> Gespresste Luft kann mehr Wärne aufnehmen als gesaugte.> Ist wie im PC Gehäuse lieber mit Überdruck arbeiten.>> Ich würde den Lüfter eine Nummer größer nehmen und gerade aufschrauben.
Das ist hoffentlich nicht dein Ernst. Schau mal, welchen Überdruck so
ein kleiner AXIALlüfter in der Lage ist zu erzeugen.
Bei den langsam und leise laufenden Lüftern bewegt sich das im Bereich
von einigen Pa, also unter 0,01 Promille Unterschied zum Normaldruck.
ja Hallo schrieb:> Nicht alles, was du nicht beherrscht, ist defekt.
Ist ja nicht defekt, war nur der Reklamationstext.
Fehlerhaftes ( Gaukel- )BIOS . Tut was es will. Einstellungen nutzlos.
Heiße CPU/RAM. Lief am Ende auf 0,5V und 800MHz ..
statt auf 1,23V und 2000MHz. Fährt gleich schnell hoch und beim selben
YT-Video ist die CPU-Belastung gleich hoch. Daher ein Gaukel .
Eine CPU-Temp von 55°C im "IDLE" bei 5-10% Belastung ist inakzeptabel.
Ebenso wie eine von 70°C bei 40% Belastung. Mit "Smart-Fan--Control".
Ein Gaukel.
Und der RAM läuft heiß! (Taktung? )
Wenn schon das BIOS nur ein Gaukelspiel ist, ist auf ein 'solches'
Board auch kein Verlass mehr.
> Einstellungen nutzlos.
Falls sich also jemand für dieses Biostar A68N-5600E interessieren
sollte, weiß er was ihn erwartet.
Mein erster und letzter Ausflug zu Biostar !
Eine neue SSD war darauf 33 Stunden in Betrieb und wurde 209 mal
gestartet.
Wegen der Einstellungen. Und ist jetzt: schreib- d e f e k t.
Läßt sich nicht mal mehr pertitionieren .
Gut?, kann Zufall sein ..
Rudi Ratlos schrieb:> Hat so etwas schon mal jemand gemacht ? Oder Wie macht man das am besten> ??
Am besten gar nicht. Wenn ein Lüfter verbaut ist, hat das i.d.R. seinen
Sinn.
Wenn für dich ein Umbau unausweichlich ist, dann probiere vorher aus, ob
die Temp nicht zu hoch wird