UNI-T Multimeter und Linux

Gast #6763010
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Hallo,

will mir mal ein neues Multimeter zulegen und dachte an ein 
mittelklassigeres von UNI-T, z.B. das UT 171.

Nun würde ich natürlich auch gerne die Anschlussfunktion an den PC 
nutzen. Ich habe aber kein Windows, ausschließlich Linux. Habt ihr 
Erfahrungen damit?

Ich würde mich auch über alternative Empfehlungen freuen, die den 
Preisbereich von 200€ nicht zu sehr übersteigen. Ich nutze es praktisch 
nur für Basteleien im Kleinspannungsbereich. Eine brauchbare 
Kapazitätsmessung wäre ein gutes Feature für mich.

Vielen Dank
Moderator Persönliche Seite #6763037
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Wenn du die Software auswickelst (geht auch unter Wine), dann gibt's da 
eine SLABHIDDevice.dll und SLABHIDtoUART.dll. Das Teil wird sich also 
irgendwie als HID melden, obwohl es eigentlich eine UART-Schnittstelle 
ist …

Wenn sie es ordentlich gemacht haben, gibt's dahinter eine 
SCPI-Schnittstelle. Aber wer weiß …

Kauf's doch irgendwo per Versand, dann hast du ein 14tägiges 
Rückgaberecht. :-o
Gast #6763590
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Udo S. schrieb:
> barbership schrieb:
>> Ich habe aber kein Windows, ausschließlich Linux. Habt ihr
>> Erfahrungen damit?
>
> Und sich ein Windows in einer VM zuzulegen wäre keine Lösung?
> Das Problem mit Windows Software hast du doch immer wieder mal.

Dafür eine Windowslizenz kaufen. Irgendwie nicht... Außerdem weiß ich 
gar nicht mehr, wie man mit Windows umgeht :D
Gast #6763594
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bingo schrieb:
> Dann schau Dir mal auch die Brymen der 800er-Serie an, da gibt es auch
> ein USB-Interface. Die Qualität entspricht Fluke, aber ohn dass Du den
> namen bezahlen musst
> https://www.welectron.com/Brymen-BM869s-Multimeter_3

sieht interessant aus. Danke.

Bin auf https://sigrok.org gestoßen. Da wird das Teil wohl gelistet. Ist 
sigrok brauchbar? Wird das noch aktiv gepflegt?
Gast #6763603
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Ich benutze das Brymen auch unter Linux. Achtung: Der USB-Adapter kostet 
nochmal extra. Alternativ gibt es glaube ich auch eine Bastelanleitung 
für einen Adapter.
Mit sigrok kannst du dir die Messwerte entweder graphisch als Kurve oder 
direkt den Wert ausgeben lassen.
Alternativ gibt es auch die Ausgabe in der Konsole. Wirklich tief bin 
ich da auch noch nicht eingestiegen.
Was mich an der Ausgabe in der Konsole nervt, ist dass der Wert mit 
Einheit ausgegeben wird. Und die kann sich z.B. von mV zu V ändern. Das 
erschwert das Aufzeichnen der Werte und spätere Auswerten ein wenig. 
Aber vielleicht gibt es dazu auch ne Alternative. Wie gesagt, ich hab 
noch nicht viel damit ausprobiert.
Gast #6763618
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Markus schrieb:
> Ich benutze das Brymen auch unter Linux. Achtung: Der USB-Adapter kostet
> nochmal extra. Alternativ gibt es glaube ich auch eine Bastelanleitung
> für einen Adapter.
> Mit sigrok kannst du dir die Messwerte entweder graphisch als Kurve oder
> direkt den Wert ausgeben lassen.
> Alternativ gibt es auch die Ausgabe in der Konsole. Wirklich tief bin
> ich da auch noch nicht eingestiegen.
> Was mich an der Ausgabe in der Konsole nervt, ist dass der Wert mit
> Einheit ausgegeben wird. Und die kann sich z.B. von mV zu V ändern. Das
> erschwert das Aufzeichnen der Werte und spätere Auswerten ein wenig.
> Aber vielleicht gibt es dazu auch ne Alternative. Wie gesagt, ich hab
> noch nicht viel damit ausprobiert.

ach, das wär nicht so wild. Wenn ich auf den stdout der Konsole 
zugreifen kann, kann ich mir ein script schreiben, das mir das in eine 
genehme Form bringt. Ich will mich nur nicht mit dem seriellen Protokoll 
selbst rumschlagen müssen.
Gast #6763630
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Dann ist sigrok genau das richtige für dich. Ich hab mir auch ein Skript 
geschrieben, das mir die Ausgabe ins gewünschte Format bringt.
Trotzdem vielleicht interessant: Sigrok kann auch als Bibliothek in 
andere Programme eingebunden werden. Ich hab's bloß nicht genutzt, weil 
das Skript zum Aufbereiten schneller geschrieben war...
Gast #6765011
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Fluki schrieb:
> Ueber Uni.. lasse ich mich besser nicht aus.

Ich lieber auch nicht. Ich hasse diese Firma ...
Theoretisch gehts schon unter Wine oder PlayOnLinux.
Das kannst aber nur probieren.
Und zum Vorschlag 'w-Lizenz' , windoof war in 30 Jahren noch nie eine 
-Garantie- für Funktionstüchtigkeit. Die Hersteller geben oft XP/w7 an, 
läuft aber sonst auf keinem System (mehr). Also wurscht ob w oder L .

Versandhandel? Rückversandkosten...
wenn das Gerät nicht defekt ist.

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