Hallo zusammen,
ich habe den Akku eines Akkuschraubers mit neuen Zellen bestückt. Diese
habe ich mit so einem Punktschweißgerät verschweißt:
www.amazon.de/VISLONE-Punktschwei%C3%9Fger%C3%A4te-Punktschwei%C3%9Fmasc
hine-Batteriespeicher-Leiterplatte/dp/B08NSRCS7N/ref=asc_df_B08NSRCS7N/?
tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=486770658847&hvpos=&hvnetw=g&hvran
d=17806996293777152468&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=m&hvdvcmdl=&hvlocint
=&hvlocphy=9041895&hvtargid=pla-1141730422536&psc=1&th=1&psc=1
Was soweit zuerst auch gut geklappt hat. Ich habe den Akkupack wieder
ins Gehäuse eingebaut und geladen. Was soweit auch geklappt hat ebenso
der erste anschließende Funktionstest. Doch dann ging plötzlich bei
erneutem Test nichts mehr.
Akku wieder auseinander gebaut. Jetzt sind die Schweißpunte eines
Nickelblech Streifens der von der Platine kommt gebrochen. Die Orginal
Nickelblech Streifen, mit denen der Akku zusammen war und welche ich von
der Platine her zum neuen Anschluß genutzt habe sind zu dick für das
Punktschweißgerät.
Ich werde wohl einen dünneren Streifen auf den dicken Punkten und diesen
dann mit dem Akku verbinden.
Was allerdings auch seltsam war ist, dass wenn ich den gebrochenen
Streifen wieder an den Akku gedrückt habe, dennoch die LEDs der
Lade-Zustandsands-Anzeige, auf Platine des Akkus nicht geleuchtet haben.
Also irgendwie bzw. Irgendwo anders doch kein Kontakt bestand.
Prinzipiell würde ich den gebrochenen Streifen wieder erneut
Punktverschweißen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob das so gut ist,
da die Akkuzellen ja aufgeladen sind.
Aber um sie zu entladen bräuchte ich den gebrochenen Kontakt ja
ebenfalls.
Ich habe die Verbindung der einzelnen Zellen schon teilweise wieder
auseinander gemacht. Weil ich die Platine, wo sowieso schon die besagte
Verbindung gebrochen ist, wieder abgemacht habe, da irgendwo ja auch
kein Kontakt bestand. Wahrscheinlich werde ich die Zellen wieder
auseinander bauen und neu zusammen, obwohl es auch ärgerlich ist, da ich
sie ja schon zusammen hatte.
Dann könnte ich die einzelnen Zellen in einem Ladegerät für Rundzellen
mit Entlade Funktion entladen lassen.
Was ganz interessant wäre, da dieses ja eine Kapazität Messung der
Zellen vornimmt und ich so die ausgetauschten Orginal Zellen überprüfen
könnte welche noch gut sind.
Jedoch möchte ich nicht unbedingt extra dafür ein solches Ladegerät
kaufen.
Ich könnte die Zellen natürlich auch irgendwo einbauen um die Energie zu
verbrauchen.
Gibt es noch eine andere Möglichkeit die Zellen zu entladen.
Und die tatsächliche Kapazitäten der Zellen herauszufinden. Obwohl dies
nur zweitrangig ist.
Oder meint ihr ich kann auch die geladen Zellen Punktverschweißen?
Wenn du weniger Zeit hast, tut’s ein 10Ω-Widerstand, eine kleine
Schaltung, die diesen bei Entladeschlussspannung trennt (immerhin ist
dies ’n Elektronikforum ;) und ein Mitloggen der Spannung.
Aufzupassen wäre:
Robert schrieb:> [da] ich so die ausgetauschten Orginal Zellen überprüfen> könnte welche noch gut sind.
Die so ermittelte Kapazität sagt nicht viel über die Tauglichkeit für
einen Akkuschrauber aus: eine 2,5Ah-Zelle, bei der auf diese Weise
gesunde 2,2Ah ermittelt wurden, kann bei dem Strom, den so ein
Akkuschrauber unter Last ziehen kann, auch direkt nach dem Laden auf
nahezu Entladeschlussspannung einbrechen.
Genau dieser hohe Strom kann übrigens auch durchaus dafür verantwortlich
sein, dass die Heftstellen, die dein eher spielzeugartiges
Punkt„schweißgerät“ erzeugt haben mag, aufgrund ihres hohen Widerstands
warm geworden, und in Folge ganz aufgegangen sind.
Robert schrieb:> Prinzipiell würde ich den gebrochenen Streifen wieder erneut> Punktverschweißen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob das so gut ist,> da die Akkuzellen ja aufgeladen sind.
Was soll da ein Problem darstellen? Deine Zelle ist erst mal galvanisch
getrennt vom Punktschweissgerät. Wenn du also an einer Stelle schweisst,
wo soll da ein Strom durch die Zelle fliessen?
Jack V. schrieb:> Genau dieser hohe Strom kann übrigens auch durchaus dafür verantwortlich> sein, dass die Heftstellen, die dein eher spielzeugartiges> Punkt„schweißgerät“ erzeugt haben mag, aufgrund ihres hohen Widerstands> warm geworden, und in Folge ganz aufgegangen sind.
Sehe ich auch so. Zum Punktschweissen gehört mehr als ein bischen viel
Strom durch zwei aufeinandergelegte Messingbänder zu schicken.
Siehe:
https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21.11Robert schrieb:> Was ganz interessant wäre, da dieses ja eine Kapazität Messung der> Zellen vornimmt und ich so die ausgetauschten Orginal Zellen überprüfen> könnte welche noch gut sind.
Heisst das du hast neue und alte Zellen gemischt?
Hast du den Innenwiderstand der alten Zellen ermittelt?
Wenn nicht sowohl Innenwiderstand als auch Kapazität übereinstimmen
baust du dir da nur neue Probleme ein. Und selbst wenn sie stimmen
werden die gebrauchten Zellen schneller altern.
Ich gehe davon aus du meinst Li-Ion Zellen weil du von 18650 Zellen
schreibst.
Hat denn der Akku wenigstens einen guten Balancer?
Alles in allem dürfte es vom wirtschaftlichen Standpunkt aus das
Günstigste sein wenn du dir einen neuen Akku kaufst.
Hallo,
danke für eure Antworten.
Udo S. schrieb:> Was soll da ein Problem darstellen? Deine Zelle ist erst mal galvanisch> getrennt vom Punktschweissgerät. Wenn du also an einer Stelle schweisst,> wo soll da ein Strom durch die Zelle fliessen?
Ok, dann kann ich es neu Punktverschweißen.
Ich dachte, das es mit vollen /aufgeladenen Zellen vielleicht nicht so
gut ist. Bzw. Das man vielleicht grundsätzlich nicht an vollen
Akkuzellen arbeiten sollte.
Udo S. schrieb:> Heisst das du hast neue und alte Zellen gemischt?
Nein ich habe neue gekauft.
Ich dachte nur dann könnte man eventuell die alten irgendwie
weiterverwenden, wenn man weiß welche Zellen noch gut sind.
Jack V. schrieb:> Genau dieser hohe Strom kann übrigens auch durchaus dafür verantwortlich> sein, dass die Heftstellen, die dein eher spielzeugartiges> Punkt„schweißgerät“ erzeugt haben mag, aufgrund ihres hohen Widerstands> warm geworden, und in Folge ganz aufgegangen sind.
Ok kann natürlich sein muss ich ausprobieren.
Gut das "Punktschweißgerät" war ja auch nicht
So sonderlich teuer.
Udo S. schrieb:> Ich gehe davon aus du meinst Li-Ion Zellen weil du von 18650 Zellen> schreibst.> Hat denn der Akku wenigstens einen guten Balancer?
Ja, es handelt sich um Li-Ion Zellen.
Ich hoffe mal, es ist die Platine aus dem Orginal Akkupack.