Gerd B. schrieb:
> wie man Microcontroller in
> komplexeren analogen Audioschaltungen (Synthesizer) unterbringt ohne
> Störungen im Audiobereich zu verursachen. Wie man gemeinsame
> Spannungsversorgungen sauberhält
Eigentlich: gar nicht.
Es gibt sicher keine Bücher über so ein Spezialthema, ausser den
allgemeinen mit Analog/Digital, auf die kranke Art wurde höchstens eine
Hand voll Synthesizer gebaut weil viel zu aufwändig.
Man verbindet Analog und Digtal nur an einem Punkt (Sternpunkt der
Masseführung). Als Einflussnahme des digitalen auf das Analoge kommen ja
höchstens Analogschalter und digitale Potis in Frage. Deren Signalweg
ist (wenn man die passenden Modelle wählt, also CD4051 statt CD4066)
unabhängig vom digitalen Ansteuerpotential, also keine Optokoppler
nötig.
Richtig schwierig wird es, wenn mehrere D/A-Wandler wegen ihrem
ungeeigneten Aufbau (AGND+DGND derselbe Pin) die Kopplung von Masse
erzwingen, dann hat man es einfach vergeigt durch die falsche Auswahl
der Bauteile.
Die Leiterbahnführung hält man digital etwas entfernt von hochohmigen
analogen Signalleitungen, z.B. in dem man eine Masseleitung dazwischen
legt.
Man benutzt keine Kommunikation auf den digitalen Leitungen wenn man sie
nicht benötigt (also nur Umschalten, nicht dauernd senden), und man
kommuniziert jenseits der 20kHz, z.B. mit 250kHz.
ABER: man macht so was nicht, der Aufwand ist verboten immens und die
volldigitale Lösung in jeder Beziehung besser, zumal analog bedeutet daß
alles fest verdrahtet ist und ein Fehler in der Leiterplatte zu einem
neuen Aufbau führt. Digital ändert man nur die Software.