Leistungsstarker 32-Bit AVR im Anmarsch

Gast #405699
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Heute wurde auf einem Symposium die road map von Atmel hinsichlich der
Funktionalität der künftigen AVRs vorgestellt: Der präsentierte Chip
hat an Funktionen so ziemlich alles drin, was es zum Bau einer
Multimediastation braucht. (Staun!)

Vor allem wird er duch ein optimiertes pipeline-Konzept ungewöhnlich
schnell werden: Konkret wurde die MPEG4-Kompressionsleistung eines
75MHz AVRs mit der eines ARM9@200MHz gleichgesetzt!
Gast #405704
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Wenns wie bei den AT91SAM7X-Teilen wird (gute Rechenleistung, geniale
Peripherie), wo man Development-Kits nur für mehrere hundert Euro
bekommt und die Prozessorbeschaffbarkeit mies ist, dann ists nur halb
so interessant.
Gast #405707
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Prozessoren dieser Klasse hat so ziemlich jeder Hersteller. Manche mit
bekannter Architektur, ARM, PowerPC oder MIPS, manche komplett eigene.


Und manche suchen sich ein Vorbild und orientieren sich eng daran,
dabei aber die Fehler des schon etwas älteren Vorbilds vermeidend, und
grad sowas ist Atmels Weg ARM => AVR32.

Jedenfalls ist die Hype, die das Ding hier manchmal umrankt, wohl nur
mit der Bezeichnung "AVR" im Namen zu erklären. Denn AVR32 ist nur
eine Architektur unter vielen vergleichbaren, vielleicht sogar das 5.
Rad am Wagen. Für Atmel vor allem den Vorteil bietend, keine Lizenzen
abdrücken zu müssen. Für industrielle Kunden jedoch mit dem Nachteil
einer zu 100% proprietären Insel-Lösung versehen.
Gast #405708
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immerhin scheint der Markt dafür riesengross zu sein, sonst hätte Atmel
so eine Entwicklung wohl nicht angestossen. Das ARM Konzept scheint ja
auch erfolgreich zu sein, die Dinger sind weit verbreitet. Will Atmel
dann auch Lizenzen für die 32 Bitter vergeben? Ist aber schon
interessant, die ARM Konkurrenz haben sie ja selbst im Programm. Da
muss Atmel schon sehr von den Qualitäten des Neuen überzeugt sein.
Gast #405710
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"AT32AP7000
Description:

AVR32 based 32-bit MCU/DSP
Vectored multiplier co-processor, 32 KB on-chip SRAM, 16 KB instruction
and 16 KB data caches, MMU, DMA controller. Peripherals include a 16-bit
stereo audio DAC, 2048x2048 pixel TFT/STN LCD controllers, 480 Mbps USB
2.0 with on chip transceivers (PHY) and, two 10/100 Ethernet MACs.
Serial interfaces include RS232, USART, I2S, AC97, TWI/I2C, SPI, PS/2
and several synchronous serial modules (SSC) supporting most serial
communication protocols."

Ihhh das Ding ist schott. Der hat ja keinen Flash-Speicher und nur
den 32 KB SRAM.
Gast #405711
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eine Linux Portierung scheint es dafür schon zu geben wenn man die
Produktankündigung von Atmel liest. Aber für einen Performance
Vergleich müsste man einen AVR7000 und einen XScale PDA haben. Nur im
PDA Bereich ist Windows CE sehr stark, das gibt es für den AVR nicht.
Die Multiplattform Varianten für CE hat MS ja schon lange aufgegeben.
Die Featureliste von dem AP7000 ist allerdings wirklich nicht schlecht.

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