Hallo,
gestern ein Motorrad ausgiebig probe gefahren und da man da etwas mehr
auf den Asphalt vor einem achtet, ist mir folgendes aufgefallen:
Es finden sich immer wieder ca. 10 cm große Bohrungen in der Fahrbahn,
die recht unprofessionell wieder zu geflickt wurden. Man findet einzelne
Löcher, überwiegend findet man aber zwei Löcher direkt nebeneinander.
Einmal waren auch drei solche Löcher in einer Reihe.
Jemand eine Ahnung, was da abgeht?
Damian
Horst schrieb:> Probenentnahme
Durch die Privatisierungen der Strassenbauverwaltung gehen durch Konkurs
von Firmen auch immer wieder die Unterlagen des Strassenaufbaus
verloren. Das fuehrt auch zu mehr Bohrbedarf.
Die Nebenkosten sind natuerlich geringer, wenn man bei Null anfaengt,
oder 30J Unterlagen aufheben musd.
Dieter schrieb:> Horst schrieb:>> Probenentnahme>> Durch die Privatisierungen der Strassenbauverwaltung gehen durch Konkurs> von Firmen auch immer wieder die Unterlagen des Strassenaufbaus> verloren. Das fuehrt auch zu mehr Bohrbedarf.>> Die Nebenkosten sind natuerlich geringer, wenn man bei Null anfaengt,> oder 30J Unterlagen aufheben musd.
Quatsch.
Die Bohrungen werden zur Qualitätsprüfung nach der Sanierung gemacht.
Einfach mal den verlinkten Artikel lesen.
Hallo
Ach wo denn ?!
Dann kann man doch nicht meckern und schlechte Laune verbreiten.
Was sollen denn all die geistigen Frührentner denn sonst den ganzen Tag
lang tun, nur Falscherker anzinken und auf die Ruhezeiten achten ist
halt doch zu wenig...?!
Ach ja, weil es noch(...) nicht geschrieben wurde:
"Wir müssen den ganzen Kram bezahlen, aber gemacht wird doch sowieso
nichts",
"Warum arbeiten die am Wochenende nicht", "Da wird nur geflickt, im
nächsten Winter ist das sowieso wieder kaputt",...
Und ewig grüßt das kleinkarierte Mecker... ähm Murmeltier.
Soso, sagt ein schrieb:> Die Bohrungen werden zur Qualitätsprüfung nach der Sanierung gemacht.> Einfach mal den verlinkten Artikel lesen.
Und die geflickten Bohrlöcher sind gleich wieder die Stellen, an denen
die Fahrbahn als nächstes Karies bekommt.
Herzlichen Glückwunsch.
Es wurde festgestellt, dass die Baufirma ordentlich gearbeitet hat.
Leider ist die Fahrbahn nun durch die Probenentnahme beschädigt...
Stefan M. schrieb:> Es wurde festgestellt, dass die Baufirma ordentlich gearbeitet hat.> Leider ist die Fahrbahn nun durch die Probenentnahme beschädigt...
Ich habe die Schmelzsicherung geprüft, sie brennt beim Nennwert durch.
Phasenschieber S. schrieb:> Ich habe die Schmelzsicherung geprüft, sie brennt beim Nennwert durch.
Dann sind die aus China. Richtige Schmelzsicherungen brennen bei
Nennwert NICHT durch.
Löcher in Straße: Ja, ist Quali-Überprüfung. Hier hats ne Baufirma, die
haben extra dafür ein Kernbohrgerät auf einem einachsigen Anhänger
montiert.
Hier in der Nähe wird gerade eine Keuzung zum Kreisel umgebaut, ich
komme da gelegentlich abends beim Radeln vorbei (gerade schön ruhig dort
durch großräumige Absperrung). In den letzten Tagen wurde die
Asphaltdecke aufgebracht.
Gestern standen dort mehrere verschlossene Blecheimer bereit (wohl zur
Abholung durch Straßenbauamt?), Inhalt laut Aufschrift diverse
Materialproben sowie Bohrkerne.
Hallo Achim und Phasenschieber.
Achim B. schrieb:>> Ich habe die Schmelzsicherung geprüft, sie brennt beim Nennwert durch.>> Dann sind die aus China. Richtige Schmelzsicherungen brennen bei> Nennwert NICHT durch.
Das war vor gut 20 Jahren der Standard für Feinsicherungen in den USA:
Der Aufgedruckte Wert ist der Strom bei dem sie sicher durchbrennen. Der
Standard hier war das der aufgedruckte Wert der Wert war, den die
Sicherung gerade noch sicher führen kann.
Nach meinem Kenntnisstand haben sich die USA aber mittlerweile
angepasst.
Phasenschieber S. schrieb:> Ich habe die Schmelzsicherung geprüft, sie brennt beim Nennwert durch.
Das geschieht überraschend häufig bei Sicherungen mit Nennwerten im
Bereich der Messströme von üblichen Testgeräten. Ich habe mal
elektronische Bauelemente über die Ladentheke verkauft. Als
"Qualitätsmerkmal" wurden lose Feinsicherungenin mit einem Tester unter
den Augen der Kunden getestet. Der Tester schickte kontaktfreibrennende
50mA durch Prüflinge.....;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Soso, sagt ein schrieb:> Quatsch.> Die Bohrungen werden zur Qualitätsprüfung nach der Sanierung
Quatsch, dass die Bohrungen nur nach der Sanierung gemacht werden.
Ähnliches habe ich auch an Straßen und Wegen neben dem Neckar (wo
Hochwasser war) in Mannheim beobachtet. Sind wohl nachträgliche Schäden
an Kabeln und Abwasserkanälen/viele neue Baustellen. Möglicherweise ist
Erde nachgerutscht oder Kabelkanäle wurden stark beschädigt.
Diese Löcher kenne ich ganze 15-20cm groß, und sogar monatelang
unverfüllt. Inzwischen sind sie schon leicht ausgefahren, obwohl sie
sich mittig auf einer Fahrspur befinden, daher viel seltener getroffen
werden. Muss mal schauen, ob sie noch da sind, man achtet ja nicht
ständig drauf. Ist hier gleich um die Ecke, in einer sehr stark
befahrenen Berliner Straße.
Uwe S. schrieb:> Diese Löcher kenne ich ganze 15-20cm groß
Wenn die Durchmesser deutlich größer sind, dann sind es Sprengschächte
aus dem Kalten Krieg, um im Falle eines heißen Krieges die Russen (und
andere Sowjets) aufzuhalten.
Richard H. schrieb:> enn die Durchmesser deutlich größer sind, dann sind es Sprengschächte> aus dem Kalten Krieg, um im Falle eines heißen Krieges die Russen (und> andere Sowjets) aufzuhalten.
Kenne ich von Brücken, aber dort sind sie abgedeckt. Nein, die hier sind
richtig in die Fahrbahn gebohrt, zwei oder drei Stk. in Reihe...
Diese Kernbohrungen sind Vorschrift, sowohl bei neuen Straßen zur
Qualitätskontrolle, als auch bei alten Straßen zur Überprüfung des
Zustands. Leider werden die oft unfachmännisch verfüllt.
Danke, das hatte ich mich auch schonmal gefragt wofür die gut sind.
Ich fahre zu Nicht-C19-Zeiten fast jeden Tag die A115 nach/aus Berlin,
und da sind diese Bohrungen auch an mehreren Stellen.
Aber die sind nicht wirklich toll verfüllt, einmal war ich etwas "neben
der Spur" und bin mit ca. 100km/h mit einer Seite über diese Löcher
gefahren, das war sehr deutlich zu spüren.