Hallo zusammen,
Ich befinde mich derzeit bei meinen Schwiegereltern im Urlaub in Polen.
Mir wurde berichtet das durch Zufall entdeckt wurde das der phasenprüfer
an der Waschmaschine glimmt.
Ich habe mit einem duspol gemessen und festgestellt dass am Gehäuse um
die 90 Volt Spannung anliegen. Die Installation ist 2-adrig ausgeführt.
Da ich mir nicht anders zu helfen wusste habe ich die betroffene
Steckdose nachträglich klassisch genullt.
Insgesamt gibt es für das gesamte Haus drei Sicherungen, Diazed aber zum
ein und ausschalten, ka wie man die nennt.
Jetzt mache ich mir Gedanken ob das eine gute Entscheidung war.
Meine Schwiegereltern haben auf keinen Fall genug Geld um die komplette
elektroinstallation zu erneuern. Wäre es sinnvoll alle Steckdosen
nachträglich klassisch zu Nullen?
Danke für eure Meinungen.
Thomas schrieb:> Wäre es sinnvoll alle Steckdosen nachträglich klassisch zu Nullen?
Ist jedenfalls besser als nix.
Vermutlich wurden die Steckdosen mal von Zweiloch auf Schuko getauscht,
das ganze zu einer Zeit, als noch nicht so viele Geräte dicke
Y-Kondensatoren eingebaut hatten oder die Geräte auch nur Euro- oder
Zweilochstecker hatten...
Wenn du dir Sorgen um die Sicherheit machst, setzt du halt vor
potentiell gefährliche Geräte, wie die WaMa, ein FI-Zwischenstecker.
mfg mf
PS. Misst du mit Duspol Gehäuse gegen Wasseitung oder N auch noch 90V,
wenn der Stecker andersherum drin steckt?
Kann den Stecker nicht drehen, da der Schutzleiter im Schukostecker
nicht wie bei uns ist sondern ein starrer Pin der raussteht, dieser
passt genau in die Runde Öffnung des Schukosteckers, der auch an
deutschen geraten oft montiert ist.
Thomas schrieb:> Kann den Stecker nicht drehen, da der Schutzleiter im> Schukostecker> nicht wie bei uns ist sondern ein starrer Pin der raussteht, dieser> passt genau in die Runde Öffnung des Schukosteckers, der auch an> deutschen geraten oft montiert ist.
Das ist eine französische Steckdose.
Gibt es eine Wasser- oder Heizungsleitung in der Nähe? Zapfe die blank
an und verbinde sie mit dem PEN. Lieber ein Strom über das Rohr, als
durch den Körper...
Thomas schrieb:> Ich befinde mich derzeit bei meinen Schwiegereltern im Urlaub in Polen.> Mir wurde berichtet das durch Zufall entdeckt wurde das der phasenprüfer> an der Waschmaschine glimmt.> Ich habe mit einem duspol gemessen und festgestellt dass am Gehäuse um> die 90 Volt Spannung anliegen.
Das ist in Polen wie im Eichsfeld - sie sind da so katholisch, dass
selbst der Duspol schwindelt!
Thomas schrieb:> Da ich mir nicht anders zu> helfen wusste habe ich die betroffene Steckdose nachträglich klassisch> genullt
D.h. der Schutzleiter der Schuko-Steckdose war gar nicht angeschlossen ?
> Die Installation ist 2-adrig ausgeführt
Das ganze Haus ? Dann auch ohne FI-Fehlerstromschutzschalter.
Ja, dann solltest du den Schutzleiter der Steckdose an Null legen, und
auch alle anderen Steckdosen überprüfen, soweit die gesamte Zuführung
zur Steckdose fest installiert ist.
Ist da irgendwo eine Steckverbindung, dann muss schon von dort der
Schutzleiter getrennt geführt werden.
Hat das Haus einen FI, wird die nachträgliche klassische Nullung nicht
klappen, der FI fliegt dann oft raus.
Thomas schrieb:> Steckdose nachträglich klassisch genullt.
Das mag zwar eine momentane Lösung sein, bete aber zu Gott, dass nie der
blaue Draht unterwegs eine Unterbrechung bekommt. Sonst liegt Dein
"Schutzkontakt" über irgendwelche weiteren angeschalteten Verbraucher
auf 230V~. Bei alten Installationen mit vielen Abzweigdosen besteht da
ein gewisses Risiko.
Thomas schrieb:> Ich befinde mich derzeit bei meinen Schwiegereltern im Urlaub in Polen.> Mir wurde berichtet das durch Zufall entdeckt wurde das der phasenprüfer> an der Waschmaschine glimmt.> Ich habe mit einem duspol gemessen und festgestellt dass am Gehäuse um> die 90 Volt Spannung anliegen.
Du nimmst im Urlaub einen Duspol mit?
Klingt eher nach einem hochohmigen MM.
Bezahle lieber mit deinem Geld einen örtlichen Elektriker, welcher sich
mit den Gegebenheiten auskennt.
Keine Ahnung wie das mit den Vorschriften in Polen aussieht... in
Deutschland wäre eine komplette Neuverkabelung der Bude fällig wenn die
Steckdosen getauscht werden. Viele Sachen haben hier zwar auch noch
Bestandsschutz, aber was man da zuweilen sieht ist echt haarsträubend,
im wahrsten Sinne des Wortes.
Und wie schon gesagt wurde - klassische Nullung mit Nullleiterabriss...
evtl. sind auch noch die guten Alu-Kabel in den Wänden, wo sowas
durchaus mal passieren kann... naja, manche mögen ihre Schwiegermutter
ja nicht besonders, das mußt Du selbst entscheiden.
michael_ schrieb:> Du nimmst im Urlaub einen Duspol mit?> Klingt eher nach einem hochohmigen MM.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er ein "hochohmiges MM" mitnimmt, ist in
etwa gleich hoch, dass er einen Duspol mitnimmt. Beides hat man
normalerweise nicht gerade im Urlaubskoffer. Es sei denn, er hatte
sowieso vor, nach der Hausinstallation zu schauen. Dann kann ich mir
wiederum einen Duspol eher vorstellen...
Die Nachteile der klassischen Nullung wurden ja schon genannt. Du
erhöhst die Sicherheit etwas, aber auch das Risiko eines Unfalls. Unterm
Strich hebt sich das wohl auf.
In meinem Haus hat ein findiger Vorbesitzer nachträglich den PE verlegt.
Zu fast jeder Steckdose hat ein grauer Leiter geführt, teils über
abenteuerliche Wege: Diagonal in der Wand, direkt unter der Tapete, in
Ritzen von Dielen gepresst,...
Keine Ahnung, wie die Vorschriften in Polen sind und wie groß das Haus
ist, aber evtl. wäre es ja eine Möglichkeit den PE nachträglich zu
legen? Wenn das sauber gemacht wird ist es sicher besser als klassische
Nullung.
Nerd_mit_Duspol schrieb:> Ich habe auch immer einen im Auto liegen, auch wenn ich damit in Urlaub> fahre.
Ich eher einen Klappspaten. Jeder hat halt andere Pläne im Urlaub und
mit Schwiegermutter...
Thomas schrieb:> aber zum ein und ausschalten, ka wie man die nennt.
Das sind normale LS als Austausch für Diazed, kann man heute noch im gut
sortierten Baumarkt kaufen.
Wie gesagt, die Steckdosen haben alle einen PE Kontakt, aber nicht
angeschlossen.
In der betroffenen Steckdose habe ich gesehen das ein Leerrohr mit zwei
Einzeladern in der Dose ankommt.
Das Haus ist groß und ich glaube nicht daß es ein Spaziergang wird in
irgendeiner Weise einen Schutzleiter zu verlegen.
Die betroffene Steckdose der WM lasse ich klassisch genullt. Habe ihnen
erklärt das sie besser keine Geräte SK1 betreiben oder wenn nicht mit in
Kontakt kommen und immer den Netzstecker ziehen.
Natürlich gibt es hier keinen FInSchutzschalter.
Und ja ich habe einen "Duspol" mit, da ich hier 8 LED Einbaustrahler
montiert habe.
Thomas schrieb:> lasse ich
Man könnte auch gleich ein neues Kabel für die Waschmaschine ziehen und
spart damit 1000 unsichere Klemmstellen, die unterwegs noch ausbrennen
könnten.
Thomas schrieb:> Wie gesagt, die Steckdosen haben alle einen PE Kontakt, aber nicht> angeschlossen.
Das Problem werden Entstörkondensatoren nach Gehäuse in der
Maschine sein.
Musst halt eine Entstörkombi für SK II einbauen.
Da wo keine Erdung ist, sollte mach auch nur zweipolige Steckdosen
einbauen.
Es gibt sowieso kaum noch SK I Geräte, sich da die Mühe zu machen
seltene Erden nachzuziehen, ist überflüssig.
Übrigens sollten die auch da her laufen, wo die stromführenden
Leitungen sind.
FI kannst du selbstverständlich auch ohne Erdung nachrüsten,
ich halte das führ sehr empfehlenswert.
Ja, ich weiß, im Forum hier ist man da anderer Meinung.
Du kannst auch auf dem Trödel einen Trenntrafo kaufen und
vor die Maschine setzen.
oszi40 schrieb:> Man könnte auch gleich ein neues Kabel für die Waschmaschine ziehen und> spart damit 1000 unsichere Klemmstellen, die unterwegs noch ausbrennen> könnten.
Früher gab es Klemmen in denen man von der Hauptleitung ohne
Unterbrechung
abzweigen konnte.
Deshalb durfte man da auch nullen.
Ben B. schrieb:> in Deutschland wäre eine komplette Neuverkabelung der Bude fällig wenn> die Steckdosen getauscht werden.
Blödsinn.
Thomas schrieb:> die Steckdosen haben alle einen PE Kontakt, aber nicht angeschlossen.
Dann mit N verbinden.
Thomas schrieb:> Natürlich gibt es hier keinen FInSchutzschalter
Also auch kein Problem.
Thomas schrieb:> Gerade festgestellt Fernseher steht auch unter Spannung, inklusive> angeschlossener Hifi Geräte.
Nun haben Fenseher üblicherweise keinen Schutzleiter. Manch ein HiFi
Verstärker aber schon. Und Antennenleitungen könnten auch geerdet sein.
Fridolin schrieb:> FI kannst du selbstverständlich auch ohne Erdung nachrüsten,> ich halte das führ sehr empfehlenswert.> Ja, ich weiß, im Forum hier ist man da anderer Meinung.
Das hat nichts mit Meinung zu tun.
So lange nir SK 2 Geräte ohne Schutzleiter angeschlossen werden
(Eurostecker, festinstallierte Lapen) geht das.
Wenn aber eine Schuko-Steckdose kommt, bei der man - wegen
Lebensgefährlichkeit wenn man es nicht macht - natürlich PE mit N
verbunden wird also klassische Nullung, dann fliegt ständig der FI raus,
wenn man ein Schutzklasse I Gerät (Metallgehäuse) auch nur anfasst (oder
gar auf die geerdete Heizung stellt). Also unbrauchbar.
Es gibt aber genügend Leute, die von Elektrik nicht die leiseste Ahnung
haben, aber trotzdem Tipps geben wollen.
Thomas schrieb:> Gerade festgestellt Fernseher steht auch unter Spannung, inklusive> angeschlossener Hifi Geräte.
Na dann kauf eben ein paar Meter Kupfer und ein paar Nagelschellen.
Sieht Sch.... aus, aber besser als lebensgefährlich.
100m gnge Draht kosten <20€. Paar Dosenklemmen dazu machen auch nicht
arm. Wenn eh alles good old style in Rohr liegt, so weit wie möglich
Richtung Sicherungskasten dritte Ader einziehen.
Helge schrieb:> Wenn eh alles good old style in Rohr liegt, so weit wie möglich> Richtung Sicherungskasten dritte Ader einziehen.
Ja, solche Intallationen habe ich gefressen.
Da suchst du später tagelang den Abzweig in dem genullt wurde.
Hat man gerne in Anbauten so gemacht.
Deutschland, nicht Polen.
Thomas schrieb:> Insgesamt gibt es für das gesamte Haus drei Sicherungen, Diazed aber zum> ein und ausschalten, ka wie man die nennt.
Schraubautomat, Diazed-LSS usw.
Gibt's noch immer für 10, 16 und 20A, allerdings nur mit
L-Charakteristik.
Lars R. schrieb:> Gibt es eine Wasser- oder Heizungsleitung in der Nähe?
**Vorsicht** : Wasser- und Heizungsleitungen müssen nicht durchgehend
metallisch sein und stellen dann keine gute Erdung zur verfügung. Aus
diesem Grund hat es schon Tote gegeben.
Gerald K. schrieb:> Lars R. schrieb:>>> Gibt es eine Wasser- oder Heizungsleitung in der Nähe?>> Vorsicht : Wasser- und Heizungsleitungen müssen nicht durchgehend> metallisch sein und stellen dann keine gute Erdung zur verfügung. Aus> diesem Grund hat es schon Tote gegeben.
Eh egal, die Rohre als Erdung zu verwenden ist eh untersagt - sicher
auch in Polen
Serge W. schrieb:> Schraubautomat, Diazed-LSS usw.> Gibt's noch immer für 10, 16 und 20A, allerdings nur mit> L-Charakteristik.
Schraubautomaten sollten nicht verwendet werden. Nur mindest zweipolige
LS einsetzen!
Grund : löst nur der Schraubautomat am Nullleiter aus, dann liegt der
Nullleiter über Verbraucher an Phase.
also das sicherheitskonzept basiert jetzt darauf, dass im fehlerfall
wenn spannung auf dem Gehäuse liegt, der Strom über den N abgeleitet
wird. Falls man anfasst, dann auch primär über den N und möglichst nicht
über den Körper?
D.h. nur die 16A Sicherung kann da fliegen? Aber 16A fließen da eh nicht
über das WaMA Gehäuse... Und wenn der N unterbrochen ist, dann bildet
der Mensch den einzigen Strompfad und wird gegrillt.
Macht euch nicht ins Hemd. Auch in Deutschland haben fast alle
Einfamilienhäuser der Baujahre um 1965-1970 oder älter an den Steckdosen
klassische Nullung. Und oh Wunder, die Bewohner dort leben noch und die,
die gestorben sind, sind meistens nicht wegen eines Elektrounfalles
gestorben.
Und wenn es dort noch ein 220V Netz ist.
Wo auf beiden Anschlüssen Phase ist?
Finger weg! Wenn etwas passiert, ist der Letzte, der da was gemacht hat
der Dumme.
Außer man ist eingetragener Elektro-Meister.
Gerald K. schrieb:> Schraubautomaten sollten nicht verwendet werden. Nur mindest zweipolige> LS einsetzen!> Grund : löst nur der Schraubautomat am Nullleiter aus, dann liegt der> Nullleiter über Verbraucher an Phase.
Was ist denn das für ein Unsinn.
Schraubautomaten sitzen ebenso wie Schmelzsicherungen in L, nie in N,
schon gar nicht bei Drehstrom (bei normalem Wechselstrom in einem Gerät
als Feinsicherungersatz kann er je nach Steckrichtung des Schuko in N
sitzen, dort tritt aber kein Problem auf).
Zweipolige LS sind in Österrreich üblich, aber N wird nacheilend
getrennt. Hier in D trennt ein LSS nur Phase (ausser in Kindergärten und
Krankenhäusern).
Alf schrieb:> Macht euch nicht ins Hemd. Auch in Deutschland haben fast alle> Einfamilienhäuser der Baujahre um 1965-1970 oder älter an den Steckdosen> klassische Nullung.
Wenn sie nicht schon längst grundsaniert sind.
> Und oh Wunder, die Bewohner dort leben noch und die,> die gestorben sind, sind meistens nicht wegen eines Elektrounfalles> gestorben.
Allerdings ist die Anzahl der an Stromunfällen gestorbenen Leute
rückläufig, AUCH WEIL die Installationen immer besser werden
(Schutzleiter, FI, Kindersicherung).
Alf schrieb:> Macht euch nicht ins Hemd. Auch in Deutschland haben fast alle> Einfamilienhäuser der Baujahre um 1965-1970 oder älter an den Steckdosen> klassische Nullung.
Nein, nur in sogenannten "Nullungsgebieten", z.B. die Stadt Nürnberg.
In anderen Gebieten (legte das jeweilige regionale EVU fest) eben nicht.
Also nix mit "...fast alle". Nullung war die "besondere Ausnahme", nicht
der Regelfall!
Nichtverzweifelter schrieb:> Alf schrieb:>> Macht euch nicht ins Hemd. Auch in Deutschland haben fast alle>> Einfamilienhäuser der Baujahre um 1965-1970 oder älter an den Steckdosen>> klassische Nullung.>> Nein, nur in sogenannten "Nullungsgebieten", z.B. die Stadt Nürnberg.>> In anderen Gebieten (legte das jeweilige regionale EVU fest) eben nicht.>> Also nix mit "...fast alle". Nullung war die "besondere Ausnahme", nicht> der Regelfall!
Wieder viel Behauptungen mit viel Unwissen hier im Forum von
Nichtverzweifelter und von anderen. Der Schutzleiter ist nach VDE erst
seit 1970 vorgeschrieben (wenn man VDE als Vorschrift sieht). Häuser
älteren Baujahres haben also im Regelfall keinen Schutzleiter und
deshalb klassische Nullung an den Steckdosen. Und weil damals nur
wenige Elektriker die Sache so ernst genommen haben wie die
Berufsbedenkenträger hier im Forum, hat es auch noch ein paar Jährchen
nach 1970 gedauert, bis das die meisten in der Praxis realisiert haben.
Einfamilienhäuser im Eigennutz werden auch nicht alle 50 Jahre
Kernsaniert. Die alte Verkabelung findet sich da deshalb noch heute.
Häufige Sanierungen gibt es eher in Mietwohnungen um die Mietpreise
hochhalten zu können und weil sich vermietete Objekte schneller abnutzen
als Eigengenutzte. Durch Mieterwechsel ist eine Sanierung auch leichter
möglich als bei einem Eigenheim. Der Eigentümer will ja während der
Sanierung nicht auf der Straße leben und die Möbel müssen auch irgendwo
zwischengelagert werden. Diesen Aufwand betreibt fast keiner, wenn er
nicht unbedingt muss.
Nichtverzweifelter schrieb:> Nein, nur in sogenannten "Nullungsgebieten", z.B. die Stadt Nürnberg.>> In anderen Gebieten (legte das jeweilige regionale EVU fest) eben nicht.>> Also nix mit "...fast alle". Nullung war die "besondere Ausnahme", nicht> der Regelfall!
Ich hab ja schon viel Stuss gelesen.
Die in Deutschland üblichen Netzformen sind TN-C und TT, in Industrie
und Arealnetzen auch mal TN-S.
Bei TN-C wird in der modernen Elektroinstallation ab HAK als TN-S
weitergefahren, bei TT gab es schon immer einen Schutzleiter, auch wenn
der nicht vom Netzbetreiber kam sondern als eigener Erder für die Anlage
realisiert wurde.
Im TN-C kann man nullen, im TT nicht! Im TN-S würde es theoretisch
gehen, ist aber praktisch verboten, weil ein mal getrennt nie wieder
zusammengeführt werden darf.
Wo Nullung nun die besondere Ausnahme sein soll?
Eigentlich wurde alles schon gesagt.
Wahrscheinlich hat der TO in der Zwischenzeit schon eine neue Leitung
zur Waschmaschine gezogen oder einen polnischen Elektriker gefunden, der
dann schuld ist? Eine Waschmaschine ohne funktionierenden Schutzkontakt
finde ich jedenfalls bedenklich. So mancher alte Heizstab könnte auch
einen schönen Gehäuseschluss bekommen...
Alf schrieb:> Der Schutzleiter ist nach VDE erst> seit 1970 vorgeschrieben (wenn man VDE als Vorschrift sieht).
So ein Unsinn! Im TT-Netz gabs den schon lange vorher, und bei TN ist er
seit dem 1. Mai 1973 Pflicht, in den neuen Bundesländern erst seit dem
3. Oktober 1990.
H. H. schrieb:> und bei TN ist er seit dem 1. Mai 1973 Pflicht, in den neuen> Bundesländern erst seit dem 3. Oktober 1990.
Na dann passt doch die Aussage, dass es noch viele Häuser ohne
Schutzleiter gibt.
Nichtverzweifelter schrieb:> Alf schrieb:>> Macht euch nicht ins Hemd. Auch in Deutschland haben fast alle>> Einfamilienhäuser der Baujahre um 1965-1970 oder älter an den Steckdosen>> klassische Nullung.>> Nein, nur in sogenannten "Nullungsgebieten", z.B. die Stadt Nürnberg.>> In anderen Gebieten (legte das jeweilige regionale EVU fest) eben nicht.>> Also nix mit "...fast alle". Nullung war die "besondere Ausnahme", nicht> der Regelfall!
Ahnung scheinst Du keine zu haben.
oszi40 schrieb:> Eigentlich wurde alles schon gesagt.>> Wahrscheinlich hat der TO in der Zwischenzeit schon eine neue Leitung> zur Waschmaschine gezogen oder einen polnischen Elektriker gefunden, der> dann schuld ist? Eine Waschmaschine ohne funktionierenden Schutzkontakt> finde ich jedenfalls bedenklich. So mancher alte Heizstab könnte auch> einen schönen Gehäuseschluss bekommen...
Wie hoch ist denn dann die Gehäusespannung?
nicht der echte Nichtverzweifelter schrieb:> Wie hoch ist denn dann die Gehäusespannung?
Wenn die Waschmaschine läuft und auf Gummifüsschen steht auf jeden Fall
spürbar beim Anfassen. Das hatte ich mal erlebt.
Am Ende ist das kribbeln beim Berühren der Waschmaschine weniger
gefählich, solange das Gerät in Ordnung ist. Wenn es aber zu einem
Fehler kommt, bei dem dann das komplette Gehäuse auf unter Spannung
steht...
Sven L. schrieb:> Am Ende ist das kribbeln beim Berühren der Waschmaschine weniger> gefählich, solange das Gerät in Ordnung ist.
3,5mA Ableitstrom sind zulässig, und da kribbelts schon ziemlich
deutlich.
Ich habe jetzt nur an das kribbeln durch den Netzfilter gedacht, der in
der Luft hängt.
Aber egal wie, wenn ein funktionierender Schutzleiter da ist, dann darf
da garnichts kribbeln. Und wenn ein Gerät einen Schutzleiter hat, dann
muss die versorgende Steckdose diesen auch bereitstellen!
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782810:
> Falsch.>> Das ist eine Waschmaschine. Die hat ein Heizelement. Da sind maximal> 10mA zulässig.>> Ja, das ist Idiotie -aber so ist nun mal der VDE.
Wenn eine Waschmaschine üblicherweise einen Schutzleiterstrom von 3mA
hat, aber eine einzelne Wama 5mA. Dann ist die mit 5mA nach VDE 701-702
trotzdem durchgefallen. Dazu muss man aber die VDE verstehen und deshalb
dürfen solche Prüfungen nur Fachkräfte durchführen.
> 3,5mA Ableitstrom sind zulässig, und da kribbelts schon ziemlich> deutlich.
Es ist ein Berührungsstrom von maximal 0,5mA zulässig.
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782810:
> Falsch.> Das ist eine Waschmaschine. Die hat ein Heizelement. Da sind maximal> 10mA zulässig.> Ja, das ist Idiotie -aber so ist nun mal der VDE.
Waschmaschine=ortsveränderlich, daher max. 3,5mA
Für Heizstäbe gilt 1mA pro 1 kW , Deine Waschmaschine müsste also 10kW
Heizleistung haben, damit Deine 10mA zulässig wären.
Über einen Schukostecker?
Du willst bloss stören/trollen.
Bevor das hier hochkocht, es ging glaube ich um eine Elektroinstallation
in einem Wohngebäude mit einer "normalen" Schutzkotaktsteckdose und
nicht um blaue oder rote CEE-Dosen
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782831:
> Das kommt Dir nur so vor, weil Du keine Kennung hast.
Jaja, Du hast auch "keine Kennung", dazu bist Du auch noch ein
ausgezeichneter Idiot.
Hinz hat Recht.
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782831:
> Warum nicht?
Deine Antwort auf meine Frage "10 Kilowatt über einen Schukostecker"!
Hieran sieht man, dassDu ein Troll/Störer bist.
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782831:
> Es sind nicht MEINE 10 mA -es sind die des VDE (DIN VDE 0701-0702)
Und genau dort in der Fundstelle steht 1mA Ableitstrom pro 1kW
Heizleistung zulässig, max. 10mA. Die 10mA aber eben erst bei satten
10kW Heizleistung, was über einen Schukostecker gar nicht geht.
Du bist ein blöder Troll.
Hi,
auf dem Waschmaschinenentstörer steht 2 x 20 nF drauf.
Und der Energiekostenanzeiger zeigt mir beim Einstecken des Netzsteckers
6 mA an.
Das ist voll im Bereich der Zulässigkeit (SKI).
ciao
gustav
Der blöde (mit "ö") Troll schreibt im Thread "windows.auch nicht mehr so
einfach" unter dem Namen michael_ , der Fragesteller solle das doch
jemanden machen lassen, der "Kennung hat". Genau wie hier im Thread.
Soso, michael_ ist also der Troll "Redaktör".
Karl B. schrieb:> Und der Energiekostenanzeiger zeigt mir beim Einstecken des Netzsteckers> 6 mA an
Ja, den angeblichen "Verbrauch" eben. Zwischen L und N.
Den Ableitstrom über PE zeigt Dein "Energiekostenmessgerät" sicher nicht
an.
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782810:
> H. H. schrieb:>> Sven L. schrieb:>>> Am Ende ist das kribbeln beim Berühren der Waschmaschine weniger>>> gefählich, solange das Gerät in Ordnung ist.>>>> 3,5mA Ableitstrom sind zulässig, und da kribbelts schon ziemlich>> deutlich.>> Falsch.>> Das ist eine Waschmaschine. Die hat ein Heizelement. Da sind maximal> 10mA zulässig.
Nein, da sind nur 3,5mA zulässig!
> Ja, das ist Idiotie -aber so ist nun mal der VDE.
Der Idiot bist wohl ehr du.
Karl B. schrieb:> Hi,> auf dem Waschmaschinenentstörer steht 2 x 20 nF drauf.> Und der Energiekostenanzeiger zeigt mir beim Einstecken des Netzsteckers> 6 mA an.
Mist gemessen!
> Das ist voll im Bereich der Zulässigkeit (SKI).
Nein.
So ist das halt mit "Energiekostenanzeigern" vom Aldi für 20 Euro.
Die werden auch Langzeitarbeitslosen von der Arbeitsagentur in die Hand
gedrückt und die Herrschaften dann als "Energieberater" auf die
Menschheit losgelassen. Kostenpflichtig natürlich, als ABM...
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782896:
> Lies die VDE, Du Tölpel!
Jaja, michael_ alias Redaktör, lies mal selbst. Ortsveränderlich=3,5mA
Du Depp! Aus, fertig.
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782896:
> H. H. schrieb:>> Redaktör (mit ö) schrieb:>>>> Das ist eine Waschmaschine. Die hat ein Heizelement. Da sind maximal>>> 10mA zulässig.>>>> Nein, da sind nur 3,5mA zulässig!>> Lies die VDE, Du Tölpel!
Ich kann nichts dafür, dass du so dumm bist.
Redaktör (mit ö) schrieb im Beitrag #6782865:
> Solche Koniferen wie Du sind für den guten Ruf dieses Forums> unerläßlich.
Redaktöre brauchen wir hier jedenfalls nicht.
Geh zurück in dein Altersheim.
Karl B. schrieb:> Und der Energiekostenanzeiger zeigt mir beim Einstecken des Netzsteckers> 6 mA an.
Oh yep. Fällt mir auch gerade auf.
Natürlich nicht zwischen PE und L.
Was die "Messung" zeigt, ist der Strom über den
X2-Netzparallel-Kondensator.
Und was sagt der schlaue Rechner:
Etwa 1,6 mA fließen da. Über den Y-Kondensator.
ciao
gustav
Redaktionator schrieb im Beitrag #6783607:
[den üblichen Schwachsinn]
Ach Psycho-Paule, du merkst gar nicht mehr wie lächerlich du dich
ständig machst. Du solltest dich in ärztliche Behandlung begeben.
Redaktionator schrieb im Beitrag #6783607:
> Das ist eine Waschmaschine. Die hat ein Heizelement. Da sind maximal> 10mA zulässig.
Ich habe versucht, die VDE-Normen im Original-Text zu finden, das ist
mir bis jetzt nicht gelungen. Auf dieser Seite
https://www.elektrofachkraft.de/pruefung/schutzleiterstrom-elektrischer-arbeitsmittel-mit-heizelementen
wird es so wiedergegeben, dass für Geräte bis 3,5 kW Gesamtleistung
der Ableitstrom max. 3,5 mA betragen darf.
Bei Geräten über 3,5 kW sind es 1 mA je kW Gesamtleistung, max. aber 10
mA.
Bei einer normalen Haushaltswaschmaschine sollte die Gesamtleistung <
3,5 kW betragen, mithin darf der Ableitstrom unabhängig von der
tatsächlichen Gesamtleistung (Hauptsache < 3,5 kW) 3,5 mA betragen.
Bei z.B. einer gewerblichen Waschmaschine hängt es von der tatsächlichen
Gesamtleistung ab, sofern sie über 3,5 kW beträgt. Beträgt die
Gesamtleistung beispielsweise 6 kW, so darf der Ableitstrom 6 mA nicht
überschreiten.
Rainer Z. schrieb:> Bei z.B. einer gewerblichen Waschmaschine hängt es von der tatsächlichen> Gesamtleistung ab, sofern sie über 3,5 kW beträgt. Beträgt die> Gesamtleistung beispielsweise 6 kW, so darf der Ableitstrom 6 mA nicht> überschreiten.
Die ist aber sicher nicht über Schuko am Netz.
Ben B. schrieb:> Keine Ahnung wie das mit den Vorschriften in Polen aussieht... in> Deutschland wäre eine komplette Neuverkabelung der Bude fällig wenn die> Steckdosen getauscht werden
Nein, muss man nicht, das ledigliche Austauschen eines Betriebsmittels
(Steckdose - evtl sogar gegen eine Doppelsteckdose für eine UP Dose oder
Lichtschalters) ist zulässig aber sobald auch nur eine Steckdose
zusätzlich hinzukommt (egal ob AP oder UP) muss diese eine neuer
Steckdose über eine 30mA Fi laufen...
pnp schrieb:> Beides hat man normalerweise nicht gerade im Urlaubskoffer.
Lerneffekt. Nachdem ich in Spanien die Abzugshaube vom Herd angefasst
hatte, nahm ich beim nächsten Urlaub ein Messgerät mit. So ein
China-Zwerg passt immer rein.
MaWin schrieb:> Fridolin schrieb:>> FI kannst du selbstverständlich auch ohne Erdung nachrüsten,>> ich halte das führ sehr empfehlenswert.>> Ja, ich weiß, im Forum hier ist man da anderer Meinung.>> Das hat nichts mit Meinung zu tun.>> So lange nir SK 2 Geräte ohne Schutzleiter angeschlossen werden> (Eurostecker, festinstallierte Lapen) geht das.>> Wenn aber eine Schuko-Steckdose kommt, bei der man - wegen> Lebensgefährlichkeit wenn man es nicht macht - natürlich PE mit N> verbunden wird also klassische Nullung, dann fliegt ständig der FI raus,> wenn man ein Schutzklasse I Gerät (Metallgehäuse) auch nur anfasst (oder> gar auf die geerdete Heizung stellt). Also unbrauchbar.
na ja, ein 30mA FI darf erst ab 9 mA (bei pulsierernden Gleichstrom)
bzw. 15 mA bei reinem Wechselstrom auslösen. Anfassen reicht da (bei
intaktem Gerät) auf keinen Fall. Das mit der Heizung könnte eher
funktionieren wenn man alles schön metallisch blank macht, denn auch
Heizkörperlack isloliert...
Aber:
laut VDE darf der PEN also Nulleiter nicht geschalten werden FI bei
Nullung ist also verboten (auch wenn genau das (Übergangsweise FI bei
Nullung einbauern) Anfang der 90er von der VDE empfohlen wurde
da Miche schrieb:> aber sobald auch nur eine Steckdose> zusätzlich hinzukommt (egal ob AP oder UP) muss diese eine neuer> Steckdose über eine 30mA Fi laufen...
Dafür gibt es Steckdosen sogar mit intergriertem Fi, sind aber teuer.