Gast
#6783930
Hallo, ich stehe vor dem Problem, dass ich herausfinden muss, was für eine Schutzklasse ein Gerät aufweisen würde. Die Elektronik ist unter einem Plastikgehäuse verborgen, jedoch wird sich auf der Unterseite zur Kühlung ein größerer leitfähiger Metallblock befinden. Intern wird eine Spannung von 250 VDC mithilfe eines galvanisch getrennten Spannungswandlers aus einem externen Niederspannungsnetzteil 24 V erzeugt. Dieses Niederspannungsnetzteil weißt Schutzklasse III auf und ist nicht in dem Gerät integriert. ------------------------------------------------------------------ Ich stehe leider etwas mit der Norm DIN EN 61140, hoffentlich die Richtige, auf dem Schlauch. Mein Gedankengang ist folgender: Schutzklasse I entfällt, da keine Erdung und kein direkter Netzanschluss Schutzklasse III entfällt, da eine interne Quelle vorhanden, die eine höhere Spannung als die Eingangsspannung erzeugt. Schutzklasse II nicht zu 100 %, da der Metallblock leiten kann und bei Kurzschluss an falscher Stelle und bei Berührung einer fehlerhaften Stelle z.B. am Kabel es theoretisch möglich wäre, dass ein Strom über den menschlichen Körper fließt (Doppelfehler). Daher handelt es sich meines Erachtens nicht um eine verstärkte Isolation. -------------------------------------------------------- Wie seht ihr das ganze?