Gast
#6788066
Guten Tag, ich möchte mehrere Leuchtstoffröhren (insg. 60 W, konv. Vorschaltgerät) mit einem Atmega schalten. Ich habe ein S202S02 rumliegen und würde dieses gern verwenden. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob dies sinnvoll ist. Im Netz habe ich bereits diverse Beiträge dazu studiert, jedoch verwirrt mich einiges. Vielleicht könnt Ihr mich etwas aufklären: 1.) Den Zero-Crossing-Typ sollte man für induktive Lasten nicht verwenden, so liest man, da im Abschaltmoment (Spannungsnulldurchgang) der Stromfluss am größten ist (90° Phasenverschiebung): Es wird also trotz Spannungsnull eine Spannungsspitze erzeugt, da das Magnetfeld zusammenbricht und der nachlaufende Strom eine Induktionsspannung erzeugt, um den Stromfluss weiterhin aufrecht zu erhalten? Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Strom und Spannung in diesem Fall nicht. 2.) Sollen die Spannungsspitzen mit einer Schutzbeschaltung aus Snubber und Varistor abgefangen werden: Varistoren altern bei jedem Überspannungsimpuls und sind langsam. Also kann ich den Varistor nach x mal Ein/Ausschalten erneuern? Der Sinn erschließt sich mir nicht. Oder zusätzlich eine TVS-Diode nehmen und so beschalten? Netzspannung > Feinsicherung > Varistor (für seltene AC-seitige Peaks) > SSR mit TVS-Diode (Induktionsspitzen der konventionellen Vorschaltgeräte abfangen) und Snubber (unbeabsichtige Schaltvorgänge verhindern) 3.) Gibt es für Anwendungen wie diesen Standardwerte für den Snubber? Die Berechnung scheint schwierig.