Atmega164P-10PU 8MHz Quarz schwingt nur mit 300Hz

Gast #6795965
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Hallo,

Ich bin langsam am verzweifeln. Ich habe einen Atmega164P-10PU hier, an 
dem ein 8MHz Quarz mit 2 22pF Kondensatoren an XTAL1/2 hängt. Die 
Fusebits sind so gesetzt dass ich den Takt am CKout Pin per Oszilloskop 
prüfen kann. CKdiv8 ist deaktiviert. Aber egal in welchen Modus ich den 
Oszillator setze, er will immer nur im Schneckentempo schwingen. Habe 
auch schon andere Quarze ausprobiert (10MHz und 4MHz), jedoch immer 
dasselbe problem. Die Kabelstrecken sind so kurz wie möglich (Bauteile 
direkt neben dem AVR) sowie der GND der Kondensatoren hängt direkt am 
GND neben den XTAL-Pins. Ich habe auch schon einen zweiten Atmega164 
versucht, jedoch zeigt dieser das gleiche Phänomen. Ich finde einfach 
den Fehler nicht...
Meine Fusebits sind:
EXTENDED 0xff
HIGH 0xC9
LOW 0xB7
Versorgungsspannung ist 5V über meinen Programmer, der DIAMEX ALL-AVR.
Bin um jede Hilfe dankbar!

LG Val
Gast #6795975
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Val schrieb:

> Ich bin langsam am verzweifeln. Ich habe einen Atmega164P-10PU hier, an
> dem ein 8MHz Quarz mit 2 22pF Kondensatoren an XTAL1/2 hängt. Die
> Fusebits sind so gesetzt dass ich den Takt am CKout Pin per Oszilloskop
> prüfen kann. CKdiv8 ist deaktiviert. Aber egal in welchen Modus ich den
> Oszillator setze, er will immer nur im Schneckentempo schwingen.

Sicher nicht mit 300Hz. Dazu sind alle übliche Quarze völlig unfähig. 
Weiss der Fuchs, wo die 300Hz herkommen mögen, vom Quarz kommen sie 
jedenfall mit eine Sicherheit von 100% nicht.

Sprich: du hast völligen Unsinn gemessen. Was allerdings nicht allzu 
schwierig ist, weil viele übliche Oszis und deren übliche Tastköpfe eine 
zu hohe Last für einen Quarzoszillator darstellen. Es ist also relativ 
wahrscheinlich, dass selbst ein eigentlich funktionierender Oszillator 
nicht mehr schwingt, wenn der Oszi dranhängt.

Kannst du überhaupt kompetent mit einem Oszi umgehen?
#6795980
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Val schrieb:
> Fusebits sind so gesetzt dass ich den Takt am CKout Pin per Oszilloskop
> prüfen kann.

c-hater schrieb:
> Sprich: du hast völligen Unsinn gemessen. Was allerdings nicht allzu
> schwierig ist, weil viele übliche Oszis und deren übliche Tastköpfe eine
> zu hohe Last für einen Quarzoszillator darstellen.

Bei aktiver CKout Fuse wird der Takt auf CLKO ausgegeben. Er hat 
demzufolge nicht am Oszillator selbst gemessen.
Gast #6795989
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(prx) A. K. schrieb:

> Bei aktiver CKout Fuse wird der Takt auf CLKO ausgegeben. Er hat
> demzufolge nicht am Oszillator selbst gemessen.

OK, dass er an CLKOUT gemessen hat, das hatte ich überlesen.

Kann man den Einfluss des Oszi also eleminieren. Es bleibt:

1) Fuses falsch.
2) Schaltung falsch.
3) Quarz unzureichend angepasst (Bürde-Kondensatoren falsch).
Gast #6796019
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c-hater schrieb:

> 1) Fuses falsch.

Das kann man ausschließen. Die passen soweit, zumindest was die 
Taktgenerator-Konfiguration und die beabsichtigte Messung an CLKOUT 
betrifft, passt das. Warum der Watchdog aktiviert werden muss, weiss 
allein der TO, aber selbst wenn er aktiviert ist, sollte es kein Problem 
sein. Der Takt läuft ja weiter, egal ob der Watchdog zubeisst oder 
nicht.

> 2) Schaltung falsch.
> 3) Quarz unzureichend angepasst (Bürde-Kondensatoren falsch).

Das bleibt. Ohne weiteren Daten-Striptease des TO ist hier keine weitere 
Analyse möglich.
Gast #6796084
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Zeige mal detaillierte Fotos vom Aufbau

Bilder sind im Anhang, Aufbau auf Lochrasterplatine mit 10k an Reset 
gegen VCC, AVCC un AGND sind ebenfalls angeschlossen und die 
ISP-Schnittstelle ist auch verdrahtet.

Eben um den Oszillator nicht zu belasten habe ich mit dem Oszilloskop an 
CLK0 gemessen, Pin 2 wenn mich nicht alles täuscht. Bei Benutzung des 
internen 125kHz Oszillators erhalte ich auch 125kHz Rechteckspannung an 
CLK0. Sobald aber der Quarzoszillator aktiviert wird erhalte ich 
seltsamerweise ein sinusartiges Signal an CLK0 das im Bereich um die 
paar hundert Hz liegt.

Über ISP ist der Controller zu jeder Zeit erreichbar.

P.S. Entschuldigt bitte den zweiten Thread, ich war mir nicht sicher ob 
er erstellt wurde oder nicht. Es gibt keinen Grund ausfällig zu werden.
Angehängte Dateien:
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796100
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Val schrieb:
> CLK0 gemessen, Pin 2 wenn mich nicht alles täuscht.

ähh das ist ein Digitaler Pin!?!
da kann eigentlich kein Sinus rauskommen.
Hast du das KO eventuell im falschen Frequenzbereich dass die Frequenz 
durch unglückliche Umstände wie ein Sinus aussieht aber in Wirklichkeit 
ein Rechteck höherer Frequenz ist?

Nur so als Idee ;-)
Gast #6796105
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dummschwaetzer schrieb:
> Kannst du anderweitig 8MHz erzeugen und an XTAL_in anschließen?
> lass in deiner main() mal nur ein Port an/ausschalten. Ist das dann
> rechteck oder auch Sinus? Mit welcer Frequenz?

Das werde ich mal versuchen. Hätte noch einen Atmega88 da, den ich als 
Taktgenerator nutzen könnte. Muss ich allerdings erst auf ne kleine 
Platine basteln.

Chris schrieb:
> Unterabtastung am Digital-Oszi vielleicht?
> Mit was für einem Teil und welchen Einstellungen misst Du das?

Ich benutze ein Tektronix TDS310. 50MHz und 200MS/s.

Ich schau gerade durchs Datenblatt und gehe dem Hinweis mit dem Watchdog 
timer nach... Laut Datenblatt sollte dieser tatsächlich per software 
deaktiviert werden bei nichtnutzung.
Gast #6796111
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(prx) A. K. schrieb:
> Val schrieb:
>> Bilder sind im Anhang
>
> Ich kann mich täuschen, aber ich glaube die Masse deiner Kerkos hängt in
> der Luft. Draht endet zu kurz.

Hab das grad kurz durchgemessen, das sieht aufm Foto nur so aus. Leider 
sieht alles ziemlich zusammengebraten aus, da ich schon zigmal Bauteile 
getauscht habe an der Stelle. Aber die GND Verbindung ist da zwischen 
Kerkos und Controller.

Die 100n Kondensatoren sind etwas rechts vom Controller, kann aber 
testweise an der Unterseite nochmal welche anbringen. Den 1M Widerstand 
werde ich auch mal anbringen.
Gast #6796113
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Val schrieb:

> Über ISP ist der Controller zu jeder Zeit erreichbar.

Dann hat er wohl jederzeit einen "vernünftigen" Takt. Bei echten 300Hz 
Systemtakt könnte kein normaler ISP-Programmer mehr ohne Klimmzüge 
andocken.

Also: du misst offensichtlich Mist. Was mich auf die Frage zurückkommen 
läßt: Kannst du eigentlich einen Oszi wirklich kompetent benutzen...

Tipp: Laß' einfach eine LED blinken, wenn du nicht messen kannst...
#6796119
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Val schrieb:
> Laut Datenblatt sollte dieser tatsächlich per software
> deaktiviert werden bei nichtnutzung.

Die Watchdog Fuse solltest du nur aktivieren, wenn der auch genutzt 
wird. Und auch dann erst, wenn alles fertig ist. Davor macht die nur 
Ärger.

Testweise einschalten kannst du den Wdog auch per Programm. Die Fuse 
wird nur gebraucht, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen.
Gast #6796121
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c-hater schrieb:
> Val schrieb:
>
>> Über ISP ist der Controller zu jeder Zeit erreichbar.
>
> Dann hat er wohl jederzeit einen "vernünftigen" Takt. Bei echten 300Hz
> Systemtakt könnte kein normaler ISP-Programmer mehr ohne Klimmzüge
> andocken.
>
> Also: du misst offensichtlich Mist. Was mich auf die Frage zurückkommen
> läßt: Kannst du eigentlich einen Oszi wirklich kompetent benutzen...
>
> Tipp: Laß' einfach eine LED blinken, wenn du nicht messen kannst...

Also bisher hatte ich nie Probleme mit meinen Messungen, wobei diese 
sich bisher auch nie im MHz-Bereich bewegten. Ich bin hauptsächlich im 
Audiofrequenzbereich unterwegs.
Ich habe soeben einmal testweise den 1:10 Teiler von meinem Messkopf 
entfernt, und ich kann tatsächlich 8MHz messen, wenn auch sehr verzerrt.
Gast #6796125
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(prx) A. K. schrieb:
> Val schrieb:
>> Die 100n Kondensatoren sind etwas rechts vom Controller
>
> Zu weit weg, und sieht für mich nicht nach Kerko aus.

Ja, das sind 2 WIMAS.

(prx) A. K. schrieb:
> Val schrieb:
>> Laut Datenblatt sollte dieser tatsächlich per software
>> deaktiviert werden bei nichtnutzung.
>
> Die Watchdog Fuse solltest du nur aktivieren, wenn der auch genutzt
> wird. Und auch dann erst, wenn alles fertig ist. Davor macht die nur
> Ärger.
>
> Testweise einschalten kannst du den Wdog auch per Programm. Die Fuse
> wird nur gebraucht, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen.

Heisst das wenn ich die Fuse deaktiviere (WDTon) brauch ich den WD 
nichtmehr per Software deaktivieren?
Gast #6796134
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(prx) A. K. schrieb:

> Testweise einschalten kannst du die auch per Programm. Die Fuse wird nur
> gebraucht, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen.

Der springende Punkt ist: Ob aktiv oder nicht: der Watchdog hat 
keinerlei Einfluß auf den Takt und auch nicht auf die Ausgabe des Taktes 
an CLKOUT! ENDE DER ANSAGE!

Selbst wenn sich der Watchdog hier irgendwie parasitär outet (was sicher 
nicht ausgeschlossen ist), bleibt die fehlende Messkompetenz des TO. Ich 
tippe darauf, das der Kerl den Oszi mit "Autoconfig" benutzt und die 
halt falsch autokonfiguriert, weil sie strohdumm ist. Hier gilt dann: 
lieber natürliche Dummheit als künstliche "Intelligenz"...
#6796137
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c-hater schrieb:
> Val schrieb:
>
>> Über ISP ist der Controller zu jeder Zeit erreichbar.
>
> Dann hat er wohl jederzeit einen "vernünftigen" Takt. Bei echten 300Hz
> Systemtakt könnte kein normaler ISP-Programmer mehr ohne Klimmzüge
> andocken.

So ist es. Hardware funktioniert, Ende der Diskussion.
Das Problem steckt in der Software, oder sitzt vor dem Computer.

Oliver
Gast #6796150
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c-hater schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>
>> Testweise einschalten kannst du die auch per Programm. Die Fuse wird nur
>> gebraucht, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen.
>
> Der springende Punkt ist: Ob aktiv oder nicht: der Watchdog hat
> keinerlei Einfluß auf den Takt und auch nicht auf die Ausgabe des Taktes
> an CLKOUT! ENDE DER ANSAGE!
>
> Selbst wenn sich der Watchdog hier irgendwie parasitär outet (was sicher
> nicht ausgeschlossen ist), bleibt die fehlende Messkompetenz des TO. Ich
> tippe darauf, das der Kerl den Oszi mit "Autoconfig" benutzt und die
> halt falsch autokonfiguriert, weil sie strohdumm ist. Hier gilt dann:
> lieber natürliche Dummheit als künstliche "Intelligenz"...

Ich benutze keine Autoconfig oder Autoset Funktion, ich weiss dass diese 
nichts taugt.

Vielen Dank an die, die mir kompetent geholfen haben, ich denke jetzt 
komme ich klar.
Gast #6796173
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c-hater schrieb:
> Val schrieb:
>
>> Vielen Dank an die, die mir kompetent geholfen haben, ich denke jetzt
>> komme ich klar.
>
> Das ist ja nun wirklich arg unbefriedigend.
>
> Du willst also nicht zugeben, was du falsch gemacht hast. So what, wir
> wissen es trotzdem. Angewandte Logik ;o)

Wo liegt denn dein Problem? Ich habe Hilfe benötigt, habe diese von den 
Kompetenten unter euch bekommen und mich von dir unterm Strich nur 
beleidigen lassen müssen. Unterste Schublade.

Es war ein Messfehler meinerseits, oder besser gesagt ein Bedienfehler 
meines Oszilloskops; wie jemand zuvor schrieb "unterschlägt" mein 
Oszilloskop bei zu langsamer Samplerate Frequenzen die im MHz-Bereich 
liegen, nimmt diese garnicht wahr. Ich war im falschen SEC/DIV Bereich.

Nichtsdestotrotz vielen Dank für den Hinweis mit den 100n Kondensatoren 
direkt am µC und dem Watchdog Timer. Das werde ich demnächst ins Auge 
fassen.

In Zukunft werde ich mir dennoch zweimal überlegen, hier eine Frage zu 
stellen.

Gute Nacht.
Gast #6796175
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Lothar M. schrieb:

> Du hast es aber auch so eingestellt, dass es die Chance hätte, das
> Signal korrekt darzustellen?
>
> Nicht, dass deine 300Hz nur so Aliasing-Effekt durch Unterabtastung
> sind...

Wurde ja schon gesagt: Jeder, der was von der Sache versteht, hat 
geschnallt, woran es lag...

Und letztlich sogar der TO (der nicht wirklich was von der Sache 
versteht). Man kann den Thread also wohl beenden.
#6796177
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Val schrieb:
> In Zukunft werde ich mir dennoch zweimal überlegen, hier eine Frage zu
> stellen.

Wenns auch ohne geht... Für Foren braucht man in dickes Fell. Es gibt 
praktisch immer Leute mit schlechter Kinderstube. Mitunter paart sich 
auch Kompetenz mit ruppigem Verhalten in der gleichen Person. Das 
Internet ist Segen und Fluch zugleich. Man sucht die Guten und findet 
der gesamten Querschnitt menschlichen Verhaltens.
Beitrag #6796307 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796339
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Bernd schrieb:
> Kathode so explizit erwähnt?

Tja das war wohl ein Überbleibsel aus der Röhrentechnik, in welcher ich 
noch gelernt habe.

Aber gute Frage, da die Heutige Jugend, kaum mehr ein Bezug dazu hat.
Auch wenn ich es ungern zugebe, deine Frage war berechtigt.

Die Katode in der Elektronenröhre ist die Elektronenquelle, aus diesem 
Grund erzeugt die Katode eigentlich den Strahl der dann Richtung Anode 
unterwegs ist.
Aus diesem Grund nennt man dies dann "KO" bzw Kathodenstrahl 
Oszillograf.
Heute mehrheitlich auch DSO oder halt auch Oszilloskop. usw.
Gast #6796369
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Val schrieb:
> Es war ein Messfehler meinerseits, oder besser gesagt ein Bedienfehler
> meines Oszilloskops; wie jemand zuvor schrieb "unterschlägt" mein
> Oszilloskop bei zu langsamer Samplerate Frequenzen die im MHz-Bereich
> liegen, nimmt diese garnicht wahr.

Nein, es unterschlägt sie nicht, sondern es hält sich an die Spielregeln 
digitalen Abtastsysteme. Unterabtastung von Signalen führt zu 
Frequenztransformationen.
Und wenn man die nicht beabsichtigt, läuft das unter dem Begriff 
"Aliasing" mit den anscheinend von dir beobachteten Effekten. Die 
beobachtete Frequenz (deine 300Hz) sollte recht empfindlich auf 
Erwärmung des Quarzes reagieren.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796377
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Wolfgang schrieb:
> Und wenn man die nicht beabsichtigt, läuft das unter dem Begriff
> "Aliasing"

und deshalb mein Post.

Patrick L. schrieb:
> Val schrieb:
>> CLK0 gemessen, Pin 2 wenn mich nicht alles täuscht.
>
> ähh das ist ein Digitaler Pin!?!
> da kann eigentlich kein Sinus rauskommen.
> Hast du das KO eventuell im falschen Frequenzbereich dass die Frequenz
> durch unglückliche Umstände wie ein Sinus aussieht aber in Wirklichkeit
> ein Rechteck höherer Frequenz ist?
>
> Nur so als Idee ;-)

gaaanz weit oben.
und danach nochmals:

Patrick L. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Dann ist Takt vorhanden und die 300 Hz sind ein Gespenst.
>
> Das meinte ich ja,CLK0, Pin 2 ist ein Digitaler Pin.
> Da kann kein Sinusähnliches Signal rauskommen.
> Ist eventuell die Einstellung an deinem KO falsch?
> zu niedrige abtast Frequenz das er den Rechteck in ein Pseudosinus
> Interpoliert?

...
Aber das hat sich ja jetzt erledigt.
TO ist Glücklich das seine Schaltung ja eigentlich von Anfang an richtig 
funktioniert hat.
Die Erkenntnis über was ist ein "KO" und wieso KO nicht K.O. heißt und 
warum man die Abtastrate richtig einstellen soll.

Facit: Alle haben was Gelernt, der Thread ist wie üblich sehr Lange, 
aber diesmal zu meiner hohen Zufriedenheit sehr sachlich und freundlich 
(Verhältnismäßig) verlaufen ..GRINS....

Nachtrag:
Und der MOD kann sich den Schweiß von der Stirne wischen, er musste 
diesmal auch keine Post's killen ;-)
...Ich habe echt Mitleid mit den MOD hier im Forum, keine angenehme 
Arbeit....
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6796405
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Val schrieb:
> Ich habe auch schon einen zweiten Atmega164 versucht, jedoch zeigt
> dieser das gleiche Phänomen. Ich finde einfach den Fehler nicht...
Meine Erfahrung bei solcher Vorgehensweise: wenn etwas nicht 
funktioniert, und ich an einer Stelle ändern und probieren kann, was ich 
will, und das keine nennenswerte Auswirkungen hat, dann suche ich an der 
falschen Stelle. Ich trete dann mental einen großen Schritt zurück und 
sehe mir das Drumherum mal genauer an.

Val schrieb:
> In Zukunft werde ich mir dennoch zweimal überlegen, hier eine Frage zu
> stellen.
Das ist (auch ohne diesen vorwurfsvollen Unterton) eine überaus gute 
Idee. Und zur Dauer der Überlegungen: oft hilft es, mal eine oder zwei 
Nächte drüber zu schlafen.

Patrick L. schrieb:
> der Thread ist wie üblich sehr Lange
Der Thread hätte ganz kurz sein können, wenn gleich zu Beginn ein 
Screenshot der fraglichen Messung gepostet worden wäre.
Beitrag #6796474 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6796489 wurde von einem Moderator gelöscht.

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