Hallo HSO,
HSO schrieb:
> Hi,
>
> Hab mal aufgeschnappt, dass es gute Praxis sei, Stützkondensatoren an
> die Spannungspins von Operationsverstärkern zu machen. Dabei denke ich
> an 100nF gegen GND.
Beispiel mit einem Single-Opamp:
Je ein 100nF-Keramik-Kondensator von +Ub (Pin7) und -Ub (Pin4) nach GND,
habe ich stets gute Erfahrungen gemacht.
Die Wirkung des so genannten Abblockens nach GND ist dann besonders gut,
wenn man für GND relativ grossflächige Leiterbahnen realisiert. So gut
man eben Platz hat auf dem Print. Noch besser natürlich ist ein
GND-Plane. Je höher die Signalfrequenzen sind um, so besser wirkt diese
Anordnung.
Für z.B. den Audio-Frequenzbereich wäre dies deutlich übertrieben.
> Jetzt bin ich letztens auf Schaltungen gestoßen, wo ein 100nF zwischen
> den Spannungsrails aufgespannt war. Ist das eine zulässige/sinnvolle
> Alternative? Oder hat das einen anderen Zweck?
Also ein Opamp betrieben mit Dual-Supply (+Ub und -Ub). Richtig?
Nur zwischen diesen beiden Pins ist weniger geignet, weil eine
Abblockwirkung gegen GND (die eigentliche Referenz) nicht stattfindet.
Ich hoffe, das hilft Dir weiter.
Gruss
Thomas