Forum: Fahrzeugelektronik Drahtlose Ampelschaltungen an Baustellen


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von Manfred E. (Gast)


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Hallo,

wir haben hier eine Steigung, die Straße schlängelt sich hoch. Aktuell 
ist da eine Baustelle, in einer Schleife bekommt die entgegenkommende 
Fahrbahn (abwärts) einen neuen Fahrbahnbelag. Im Bereich der Baustelle 
ist nur eine Fahrbahn verfügbar, den Verkehr regelt eine drahtlose 
Baustellenampel.

Ich fahre mit dem Rad aufwärts, die Ampel ist rot, 4 PKW vor mir, hinter 
mir nichts. Es wird grün und es geht los. Als Biobiker sehe ich 7 km/h 
auf der Uhr und es dauert. Und ich befürchte, dass mich gleich der 
Gegenverkehr überrollen wird. Links ist Baustelle, rechts ist eine Wand, 
ein Ausweichen ist nicht möglich. Panik kommt auf :-(

Tatsächlich steht die Ampel oben immer noch auf rot und springt in dem 
Moment auf grün, als ich durch bin.

Zufall? Oder werden die Fahrzeuge bei der Einfahrt in die Fahrbahnenge 
gezählt und der Gegenverkehr bekommt erst grün, wenn das letzte Fahrzeug 
durch ist?

Kann aber eigentlich nicht sein, denn wie sollte das gehen? Außerdem 
könnte ein Radler die Ampelschaltung blockieren, wenn er in der 
Fahrbahnenge beschließt, eine Brotzeit einzulegen.

Kennt sich wer aus?

Manfred

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Hallo Manfred.
Nein es ist nicht üblich das "Gezählt" wird.

Normalerweise muss die Ampel Phasenzeit, so eingestellt werden das ein 
normaler Fahrradfahrer es schafft durchzukommen. also so 5~10 Km/h 
sollte jeder Fahrradfahrer schaffen. Ausnahmen sind extreme Steigungen 
so ab 12%.
Da wird dann die Phasenzeit entsprechend länger eingestellt.

Wir arbeiten zwar an Projekten in die Richtung, wo mann die Fahrer 
überwacht um vor allem im Verkehr "Behindertengerecht" zu steuern, aber 
zur Zeit fehlt dies noch im öffentlichem Verkehrsgeschehen.

von Jörg K. (joergk)


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Manfred E. schrieb:
> Kennt sich wer aus?

Ja.

Und NEIN, es gibt keine Überwachung,  ob sich noch ein Fahrzeug in der 
Baustelle befindet. Beim Einrichten der Anlage wird die Räumzeit 
festgelegt (beide Signale rot), das war's.
Also schneller strampeln oder die örtliche Verkehrsbehörde kontaktieren.

Jörg

von Marco K. (fuerst-rene)


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Übrigens wenn du ein Funkgerät für 170 MHz hast kannst du die Phasen 
selbst bestimmen :-)

von Stefan M. (derwisch)


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Marco K. schrieb:
> Übrigens wenn du ein Funkgerät für 170 MHz hast kannst du die Phasen
> selbst bestimmen :-)

Heute sind es aber digitale Datenpakete, die da hin und her gesendet 
werden.
Früher (80er und 90er Jahre) hat eine "Master" Ampel analog modulierte 
Töne gesendet (FM bei 149,0xx MHz).
Was da mit einem 2m Band Funkgerät mit erweitertem TX Frequenzbereich 
alles möglich war, kann man sich vorstellen :-)

Beitrag #6812507 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred E. (Gast)


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Patrick L. schrieb:
> Nein es ist nicht üblich das "Gezählt" wird.

Das dachte ich mir. Dann hätte man an die unterer Ampel ein Schild 
hängen müssen mit der Aufschrift: Nur für durchtrainierte Kampfradler!

Bergab mag so eine Ampelsteuerung für Radfahrer funktionieren, bergauf 
ist das ein Unding. Das fahre ich kein zweites Mal!

von Reinhard S. (rezz)


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Manfred E. schrieb:
> bergauf ist das ein Unding. Das fahre ich kein zweites Mal!

Warum? Hat doch super gepasst. Und du siehst sofort den Trainingseffekt, 
wenn die Ampel erst grün wird, wenn du schon sonstwo bist :)

von Wendehals (Gast)


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Manfred E. schrieb:
> Links ist Baustelle, rechts ist eine Wand,
> ein Ausweichen ist nicht möglich. Panik kommt auf :-(
 Don't panic, einfach wenden sobald der Gegenverkehr kommt...

von Manfred E. (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Warum? Hat doch super gepasst. Und du siehst sofort den Trainingseffekt,
> wenn die Ampel erst grün wird, wenn du schon sonstwo bist :)

Ich war nicht sonstwo, sondern habe die obere Ampel gerade passiert.
Das war auf Kante genäht.

Wendehals schrieb:
> Don't panic, einfach wenden sobald der Gegenverkehr kommt...

Guter Tipp! Dann bleibt zu hoffen, dass der Erste in der 
unübersichtlichen Kurve nicht gerade mit seinem Smartfone spielt. Denn 
dann macht es Aua. Außerdem war mir die Baustelle unbekannt, ich kannte 
nicht mal deren Ende :-(

Für mich mal wieder die Erkenntnis, dass ein Fahrrad nicht auf die 
Straße gehört. Und ich bleibe dabei: Nicht nochmal so 'ne Nummer. Beim 
nächsten Mal drehe ich gleich ab.

Übrigens sicher auch nett, wenn man als Radler der Erste an der unteren 
Ampel ist und die Meute einen dann "schiebt". Mach hin, du lahme Ente 
(plus Gelächter) wäre noch harmlos :-(

von Jens G. (jensig)


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Wendehals schrieb:
> Manfred E. schrieb:
>> Links ist Baustelle, rechts ist eine Wand,
>> ein Ausweichen ist nicht möglich. Panik kommt auf :-(
>  Don't panic, einfach wenden sobald der Gegenverkehr kommt...

... und dann nochmal versuchen ... ;-)

Beitrag #6813355 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Christian H. (ch-hunn)


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Manfred E. schrieb:
> Ich war nicht sonstwo, sondern habe die obere Ampel gerade passiert.
> Das war auf Kante genäht.

Die entgegenkommenden Fahrzeugfüher haben normalerweise zwei Augen

von Manfred E. (Gast)


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Christian H. schrieb:
> Die entgegenkommenden Fahrzeugfüher haben normalerweise zwei Augen

In diesem Fall endete die Baustelle nach einer immer enger werdenden 
Rechtskurve (von unten gesehen). Die oberen Fahrzeuge sehen einen erst 
auf den letzten Metern. Wenn die grün sehen, fahren die in die Baustelle 
ein. Dumm, wenn dann noch ein Radler kommt.

OK, man kann wenden, der nächste oder weitere Versuche werden dann aber 
ebenfalls scheitern. Denn nicht jeder hat einen Speedy Gonzales in der 
Hosentasche. Also besser gleich abdrehen, wird eh nix.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Christian H. schrieb:
> Die entgegenkommenden Fahrzeugfüher haben normalerweise zwei Augen

Schon richtig, aber vor der Baustellenampel steht die meuchelnde lange 
Schlange von Autos mit ihren genervten Insassen, sie hat quälend lange 
gewartet, steht mit laut heulenden Motoren am Start und schaut das arme 
Würstchen, das ihnen entgegenkriecht, sehr böse an. Keine schöne 
Situation.

Beitrag #6813797 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred E. (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> und schaut das arme Würstchen, das ihnen entgegenkriecht, sehr böse
> an. Keine schöne Situation.

Wenn es ganz dumm läuft, ist man an der unteren Ampel der Erste und die 
Meute schiebt einen, wenn es grün wird. Wenn man nun nicht strampelt wie 
ein Affe, dann kommt einem von oben die Meute entgegen. Dann befindet 
man sich als Radler genau zwischen den Fronten :-(

Kann mich nur nochmal wiederholen: Radfahrer haben auf der Straße nichts 
verloren, dieser Fahrweg wurde für vernünftig motorisierte Fahrzeuge 
gemacht.

von Thomas F. (igel)


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Manfred E. schrieb:
> Das dachte ich mir. Dann hätte man an die unterer Ampel ein Schild
> hängen müssen mit der Aufschrift: Nur für durchtrainierte Kampfradler!

Für Baustellen gibt es Bauleiter, Bautafeln mit Firmennamen, Adressen, 
Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Wenn du ein Problem mit der Baustelle hast dann ruf dort an und 
schildere dein Problem. Das ist zielführender als tagelang in einem 
Mikrocontroller-Forum rumzujammern dass du diese Straße nicht mehr 
benutzen magst.

von Heinz B. (Firma: Privat) (hbrill)


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Das wird zwar berechnet, wenn die Ampel wieder rot wird,
wie lange ein Auto unter Berücksichtigung des herrschenden
Tempolimits, bis zum Ende braucht. Allerdings kommen da noch
ein paar Sekunden Kulanzzeit dazu. Es kann ja vorkommen, daß
wegen eines Tieres oder gar eines Baustellenarbeiters Verzögerungen
eintreten und kurz abgebremst werden muß. Sieht man auch häufig, wenn 
gebaggert wird und der Baggerfahrer nicht rechtzeitig den Löffel zur
Seite bekommt. Das kann dann auch ein paar Sekunden oder gar länger
dauern.

Je nach Aufsteller kann es da zu kleinen Zeitdifferenzen  kommen.
Das hatte ich im Berufsleben als LKW-Fahrer öfters erlebt. Die
Baustellenampeln in Rheinland Pfalz sind zeitmäßig oft kulanter,
als die bei mir im Saarland. Da konnte man oft nach 3 Sekunden
rot noch durchfahren. Hat in meiner 30jährigen Praxis immer
noch gereicht.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Du bist 30 Jahre LKW gefahren, obwohl Du scheinbar Ampeln noch drei 
Sekunden nach Rot ignorierst? Interessant und bestätigt meine Theorie zu 
manchen DHL-LKWs hier in der Gegend. Ich glaube wir haben entschieden zu 
wenig Polizei auf der Straße, Berufskraftfahrer können noch viel mehr 
Kontrollen gebrauchen. Dann wird hinterher endlich mehr Bahn gefahren - 
die Ladung auf dem Güterzug und der Fahrer hinten in der Straßenbahn.

von oszi40 (Gast)


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Ein Porsche schafft die 100m bergauf in ca. 4 Sekunden ein Radfahrer 
kaum.
Heinz B. schrieb:
> im Berufsleben als LKW-Fahrer öfters erlebt

Heiz hatte sicher einen längeren als Ben? Ein LKW mit Hänger (18m) 
braucht seine Zeit über die Ampel. Wenn das öfter Ärger gibt, sollte man 
einfach den Betreiber/Planer der Anlage ausfindig machen und anrufen.

von Joachim B. (jar)


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Manfred E. schrieb:
> Radfahrer haben auf der Straße nichts
> verloren

Frank Zander "wenn der Verkehr fliessen soll gehören Radfahrer unter die 
Erde"

ach ne das war ja Fussgänger
https://youtu.be/ZGPobuHAKBE?t=184

von Cyblord -. (cyblord)


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Manfred E. schrieb:
> Christian H. schrieb:
>> Die entgegenkommenden Fahrzeugfüher haben normalerweise zwei Augen
>
> In diesem Fall endete die Baustelle nach einer immer enger werdenden
> Rechtskurve (von unten gesehen). Die oberen Fahrzeuge sehen einen erst
> auf den letzten Metern. Wenn die grün sehen, fahren die in die Baustelle
> ein. Dumm, wenn dann noch ein Radler kommt.
>

Wer so große Angst hat, sollte vielleicht nicht Rad fahren?

von Ronny (Gast)


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Bergauf hat immer Vorfahrt.

von Karl (Gast)


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Manfred E. schrieb:
> Die oberen Fahrzeuge sehen einen erst
> auf den letzten Metern. Wenn die grün sehen, fahren die in die Baustelle
> ein. Dumm, wenn dann noch ein Radler kommt.

Da man nur so schnell fahren darf, dass man auf der halben Strecke, die 
man sieht, anhalten kann, ist das kein Problem. Den Rest regelt §1 StVO.

von Karl (Gast)


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Manfred E. schrieb:
> Kann mich nur nochmal wiederholen: Radfahrer haben auf der Straße nichts
> verloren, dieser Fahrweg wurde für vernünftig motorisierte Fahrzeuge
> gemacht.

Aha, die Romer sind also mit dem Motorwagen nach Germanien vorgedrungen. 
Du bist der Klükste.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Karl schrieb:
> Da man nur so schnell fahren darf, dass man auf der halben Strecke, die
> man sieht, anhalten kann, ist das kein Problem. Den Rest regelt §1 StVO.

Das Problem ist allerdings, dass Autofahrer die Regel mit der Sicht auf 
halbe Strecke weder kennen noch anwenden.

§ 1 StVO:
Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und 
gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer 
geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, 
behindert oder belästigt wird.

Ich kugel' mich vor lachen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich kugel' mich vor lachen.

Schon mal Sonntags auf einem kombinierten Fuß/Radweg unterwegs? Da 
pfeifen die ach so rücksichtsvollen Radfahrer mit 50 Sachen in 8 cm 
Entfernung an dir und deinen Kindern vorbei.
Also erzähl mir nichts, Sattelprinz.

Beitrag #6814560 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Karl schrieb:
>
>> Da man nur so schnell fahren darf, dass man auf der halben Strecke, die
>> man sieht, anhalten kann, ist das kein Problem. Den Rest regelt §1 StVO.
>
> Das Problem ist allerdings, dass Autofahrer die Regel mit der Sicht auf
> halbe Strecke weder kennen noch anwenden.
>
Das wäre auf einer Strecke ohne Gegenverkehr auch ziemlich merkbefreit.
> Ich kugel' mich vor lachen.
Wer nicht?

https://www.fahrlehrer.guru/wahl-der-fahrgeschwindigkeit-fahren-auf-halbe-sicht/

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Bergauf hat immer Vorfahrt.
Und bergab hat Bremsversagen.

von Gähn (Gast)


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Idioten-Detektor schrieb im Beitrag #6814560:
> ... Mist wie immer

Eigentlich müsstest du durchdrehen, weil du dich ja ständig selber 
detektierst.

von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Ich kugel' mich vor lachen.
>
> Da
> pfeifen die ach so rücksichtsvollen Radfahrer mit 50 Sachen in 8 cm
> Entfernung an dir und deinen Kindern vorbei.
Aber nur auf dem Einrad; Fahrräder schaffen 120 km/h. Mindestens!
> Also erzähl mir nichts, Sattelprinz.
Genau!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Aber nur auf dem Einrad; Fahrräder schaffen 120 km/h. Mindestens!
Yep, wenn der Beifahrer sie vorne am Lenker packt, dann werden sie 
hochbeschleunigt und bei 120 abgestoßen.

>:-)=)

von Manfred E. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Wer so große Angst hat, sollte vielleicht nicht Rad fahren?

Stimmt. Dann also doch den fetten Stadtgeländewagen mit knapp 3 Tonnen 
Leergewicht. Dann passt wieder alles. Muss mal das Sparschwein wiegen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Manfred E. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Wer so große Angst hat, sollte vielleicht nicht Rad fahren?
>
> Stimmt. Dann also doch den fetten Stadtgeländewagen mit knapp 3 Tonnen
> Leergewicht. Dann passt wieder alles.

Da stimme ich zu. Dann kommst du wenigstens den Berg hoch ohne 
Panikattacken.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Cyblord -. schrieb:
> Manfred E. schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> Wer so große Angst hat, sollte vielleicht nicht Rad fahren?
>>
>> Stimmt. Dann also doch den fetten Stadtgeländewagen mit knapp 3 Tonnen
>> Leergewicht. Dann passt wieder alles.
>
> Da stimme ich zu. Dann kommst du wenigstens den Berg hoch ohne
> Panikattacken.

Mit fettem Stadtgeländewagen mit knapp drei Tonnen Leergewicht 
verfettest Du selber. Mit 50 Jahren bist Du ein Wrack. Kannst mir 
glauben, ich kenne viele solche Wracks, die SUV fahren.

von Harald W. (wilhelms)


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Karl schrieb:

> Aha, die Romer sind also mit dem Motorwagen nach Germanien vorgedrungen.

Früher waren die Vorfahrtsregeln einfacher: Ein Römer
hatte grundsätzlich immer Vorfahrt vor allen anderen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
> Karl schrieb:
>
>> Aha, die Romer sind also mit dem Motorwagen nach Germanien vorgedrungen.
>
> Früher waren die Vorfahrtsregeln einfacher: Ein Römer
> hatte grundsätzlich immer Vorfahrt vor allen anderen.

Aber eben nur grundsätzlich. Datan ist Varus gescheitert.

von Manfred E. (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Früher waren die Vorfahrtsregeln einfacher: Ein Römer
> hatte grundsätzlich immer Vorfahrt vor allen anderen.

Wenn Asterix und die Gallier unterwegs waren, galt das so nicht!
Gegen deren Zaubertrank waren auch die Römer machtlos.

von Mensch (Gast)


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Hallo

zum erbrechen diese dummen Vorurteile und Vorwürfe in und aus allen 
Richtungen.
Sowohl Radfahrer (zu 98% keine 30km/h Fußgängerwegraser, 
Ampelignoranten, und Lichtverweigerer...)  als auch SUV Nutzer (wobei 
die meisten SUVs weit ab von der verzerrten Darstellung der Hasser 
dieser Fahrzeuggattung sind , das sind meist nur etwas höhere Autos der 
eher unteren Mittelklasse und typischer Weise eben kein RAM, kein GMC, 
kein Cadilac, kein Porsche SUV , keine modernen Versionen des Hummer... 
)sind Mitmenschen die halt ihren Lebensstiel leben - das sollte eine 
ohne dummen Kommentare hingenommen werden.

Ja dummerweise beeinflussen wir uns alle gegenseitig - nehmt es einfach 
hin - zu 99,9% der Fälle geht es gut und es ignorieren ist meist 
gesünder als sich darüber länger als wenige Sekunden aufzuregen.
Leben und Leben lassen, es ist so einfach.

mensch

von Heinz B. (Firma: Privat) (hbrill)


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Ben B. schrieb:
> Du bist 30 Jahre LKW gefahren, obwohl Du scheinbar Ampeln noch drei
> Sekunden nach Rot ignorierst? Interessant und bestätigt meine Theorie zu
> manchen DHL-LKWs hier in der Gegend. Ich glaube wir haben entschieden zu
> wenig Polizei auf der Straße, Berufskraftfahrer können noch viel mehr
> Kontrollen gebrauchen. Dann wird hinterher endlich mehr Bahn gefahren -
> die Ladung auf dem Güterzug und der Fahrer hinten in der Straßenbahn.

Da hast du falsch gelesen. Das war in der Pfalz bei den ländlichen
Baustellenampeln öfter so. Und ich bin immer nur Solo-LKW's
gefahren. Außerdem kann man das bei längeren Baustellen gut ausgleichen,
indem man etwas schneller (max. 5 Km/h) , als erlaubt fährt.
Vorausgesetzt, man hat keinen vorne dran, der noch unter dem
Tempolimit daher kriecht.

Das heißt also nicht, daß ich generell drei Sekunden Rotphase ignoriert
habe.

: Bearbeitet durch User
von Thomas F. (igel)


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Mensch schrieb:
> Hallo
> zum erbrechen diese dummen Vorurteile und Vorwürfe in und aus allen
> Richtungen.

Hallo,

zum Heulen diese Moralisten welche etwas Witz und Ironie nicht erkennen 
und dann gleich loslegen allen Anderen Moralpredigten zu halten.

von Onkel Hotte (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Schon mal Sonntags auf einem kombinierten Fuß/Radweg unterwegs? Da
> pfeifen die ach so rücksichtsvollen Radfahrer mit 50 Sachen in 8 cm
> Entfernung an dir und deinen Kindern vorbei.

Ist doch kein Problem. Wenn so eine Situation erkennbar vermeidbar ist, 
stellt sich bei mir immer spontan ein Ellenbogen seitlich aus. Wirkt. 
Nachhaltig.

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Marco K. schrieb:
> Übrigens wenn du ein Funkgerät für 170 MHz hast kannst du die Phasen
> selbst bestimmen :-)

Geht nicht mehr!
Die Ampel schaltet dann auf gelbes Blinklicht.
Wenn man direkt neben der Ampel steht und auf 145MHz sendet dann geht 
die schon auf gelbes Blinken.
Nach kurzer Zeit synchronisiert die sich wieder und läuft wieder normal.

von Holger U. (Gast)


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Onkel Hotte schrieb:
> stellt sich bei mir immer spontan ein Ellenbogen seitlich aus. Wirkt.
> Nachhaltig.

Solch eine vorsätzliche Gefährdung eines schnell fahrenden Radfahrers 
würde ich mir gut überlegen. Sollte der Kampfradler stürzen und nach dem 
Sturz wieder auf die Beine kommen, möchte ich nicht in deiner Haut 
stecken (aua, aua, aua).

Und falls er nicht mehr auf die Beine kommt (Notarzt), wird dir der 
Richterspruch nicht gefallen, ebenso das Bußgeld und ebenso die 
Schadensersatzzahlungen und das Schmerzensgeld. Würde mich nicht 
wundern, wenn nach so einer Nummer deine Pappe nachhaltig weg ist. Das 
wäre mehr als angemessen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Onkel Hotte schrieb:
> Wenn so eine Situation erkennbar vermeidbar ist, stellt sich bei mir
> immer spontan ein Ellenbogen seitlich aus. Wirkt. Nachhaltig.

Das wirkt auch prima gegen Fußgänger auf Radwegen, aber das Lenkerende 
tut's auch.

von Mikro-Fahrrad (Gast)


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Holger U. schrieb:
> Onkel Hotte schrieb:
>> stellt sich bei mir immer spontan ein Ellenbogen seitlich aus. Wirkt.
>> Nachhaltig.
>
> Solch eine vorsätzliche Gefährdung eines schnell fahrenden Radfahrers
> würde ich mir gut überlegen.

Der Ellenbogen fährt spontan aus. Das ist ein Reflex -da geht es nicht 
um
überlegen. Das steuert das Unterbewusstsein.

> Sollte der Kampfradler stürzen und nach dem
> Sturz wieder auf die Beine kommen, möchte ich nicht in deiner Haut
> stecken (aua, aua, aua).

Warum denn das? Schließlich ist Onkel Hotte ja immer noch so intakt wie 
vorher, der Krampf-Adler aber mit diversen Verzierungen versehen, die 
IHN überlegen lassen, ob es in disem Zustand geraten ist, harmlose 
Passanten anzugreifen. Die können schließlich nichts für ssin 
Unvermögen, fehlerfrei Fahrrad zu fahren.

BTDT

von Onkel Hotte (Gast)


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Holger U. schrieb:
> Solch eine vorsätzliche Gefährdung eines schnell fahrenden Radfahrers
> würde ich mir gut überlegen.

Nö.

> Sollte der Kampfradler stürzen und nach dem
> Sturz wieder auf die Beine kommen, möchte ich nicht in deiner Haut
> stecken (aua, aua, aua).

ROFL - da mache ich mir nun gar keine Sorgen - 2,07 m, 122 kg, seit 
frühester Jugend Kampfsport, seit 15 Jahren auch MMA. Soll er mal 
aufstehen :)

> Und falls er nicht mehr auf die Beine kommt (Notarzt), wird dir der
> Richterspruch nicht gefallen, ebenso das Bußgeld und ebenso die
> Schadensersatzzahlungen und das Schmerzensgeld.

Nichts dergleichen - BTDT.

> Würde mich nicht
> wundern, wenn nach so einer Nummer deine Pappe nachhaltig weg ist. Das
> wäre mehr als angemessen.

BTDT - der Radfahrer durfte zur MPU.

Du hast den wichtigsten Teil vergessen zu zitieren und damit den Kontext 
völlig verzerrt: "...Wenn so eine Situation erkennbar vermeidbar 
ist...". Wenn ein schneller Radler spontan ausweichen muss, hab' ich nix 
zu meckern. Es gibt aber genug "Kampfradler", die sehenden Auges genau 
solche Situationen wie von Cyblord beschrieben entstehen lassen - und 
das geht gar nicht. Kommt er mir zu nahe, hat er ein "kleines" Problem. 
Nimmt er billigend in Kauf, das Kinder angefahren werden, steigt er 
definitiv ab.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mikro-Fahrrad schrieb:
> Der Ellenbogen fährt spontan aus. Das ist ein Reflex -da geht es nicht
> um
> überlegen. Das steuert das Unterbewusstsein.

Schnapp Dir doch bitte mal ein geeignetes Idiotikon und überprüfe Deine 
Begriffe zu den Termini

- spontan
- Reflex
- Unterbewusstsen

von Mikro-Fahrrad (Gast)


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Percy N. schrieb:

> Schnapp Dir doch bitte mal ein geeignetes Idiotikon und überprüfe Deine
> Begriffe zu den Termini
>
> - spontan
> - Reflex
> - Unterbewusstsen

Ein geeignetes Idioticon habe ich doch in Dir längst gefunden.

Natürlich muß ich da erwarten, daß Du 3 aufeinanderfolgende Sätze mit 
solchen für Dich nicht fassbaren Begriffen staunend anstierst.

Kleine Bitte: Verpiss Dich, Du mißglückter Rechtsverständiger!

:(

von Reinhard S. (rezz)


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Manfred E. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Warum? Hat doch super gepasst. Und du siehst sofort den Trainingseffekt,
>> wenn die Ampel erst grün wird, wenn du schon sonstwo bist :)
>
> Ich war nicht sonstwo, sondern habe die obere Ampel gerade passiert.
> Das war auf Kante genäht.

Das hab ich verstanden. Es ging darum, wenn du die Strecke öfters fährst 
und damit trainierter und schneller dadurch kommst siehst du sofort das 
Ergebnis.

> Außerdem war mir die Baustelle unbekannt, ich kannte
> nicht mal deren Ende :-(

Das geht einem als Autofahrer öfters so...

> Übrigens sicher auch nett, wenn man als Radler der Erste an der unteren
> Ampel ist und die Meute einen dann "schiebt". Mach hin, du lahme Ente
> (plus Gelächter) wäre noch harmlos :-(

Mach den zweiten und lass dich ziehen. :)

von Percy N. (vox_bovi)


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Reinhard S. schrieb:
> Manfred E. schrieb:
>
>> Übrigens sicher auch nett, wenn man als Radler der Erste an der unteren
>> Ampel ist und die Meute einen dann "schiebt". Mach hin, du lahme Ente
>> (plus Gelächter) wäre noch harmlos :-(
>
> Mach den zweiten und lass dich ziehen. :)

Ach was, einfach gemütlich aufwörts strampeln. Wenn's nicht für die 
ganze Strecke reicht, dann hast Du selbst was zu lachen.

Notfalls die letzten 30 m schieben.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Manfred E. schrieb:
> Die oberen Fahrzeuge sehen einen erst
> auf den letzten Metern. Wenn die grün sehen, fahren die in die Baustelle
> ein. Dumm, wenn dann noch ein Radler kommt.

Percy N. schrieb:
> Ach was, einfach gemütlich aufwörts strampeln. Wenn's nicht für die
> ganze Strecke reicht, dann hast Du selbst was zu lachen.
>
> Notfalls die letzten 30 m schieben.

Percy hat Recht. Kann ja nicht das Problem von Manfred sein, wenn die 
Ampel oben zu früh grün wird. Dann treffen sich die Autos eben in der 
Mitte, Manfred findet mit dem Rad noch einen Weg an den stehenden Autos 
vorbei und lässt das unauflösliche Chaos hinter sich.

Hoher Spaßfaktor.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Rainer Z. schrieb:
> Hoher Spaßfaktor.

Jep da ist mir mal tatsächlich in CH was passiert,
Ich war mit meinen Kit's unterwegs, das war ne gut 2km lange Baustelle 
am Pass. Ich fuhr mit meinem Auto(Pferdetransporter) in die Baustelle 
rein(von Unten her).
Dann etwa im Letzten Drittel, war ein Bagger grad am schaufeln und ich 
konte nicht vorbei fahren, also warten.
Nun als endlich der Bagger seinen Arsch von der Strasse hatte stand auf 
der anderen Seite ein schönes großes gelbes Postauto (Die andere Ampel 
war wohl in der Zwischenzeit grün geworden.
Nun was machen?
OK Kein Auto hinter mir, also per Zeichen sich mit dem Postautofahrer 
verständigt, und die rund 1 1/2 km rückwärts durch die Kurven runter bis 
zur Ampel die Glücklicherweise noch auf Rot stand, den da wartete schon 
ein Lastwagen mit Anhänger.
Aber meine Kids der Postautofahrer und ich haben gelacht.

Man muss halt so eine Situation mit Humor nehmen, dann geht dass.

Ich stelle mir nur vor was passiert wäre wen der LKW mit Anhänger auch 
schon Losgefahren wäre, und schon hatte ich ein Schmunzeln im 
Gesicht......

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Patrick L. schrieb:
> Ich stelle mir nur vor was passiert wäre wen der LKW mit Anhänger auch
> schon Losgefahren wäre, und schon hatte ich ein Schmunzeln im
> Gesicht......

Schöne Geschichte. Ja, als Flachländer wäre ich in dieser Situation 
wahnsinnig geworden, glaube ich. Puh, eine Passstrecke und dann noch mit 
Pferdeanhänger und rückwärts? Respekt.

von Frequenzen (Gast)


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von Ronny (Gast)


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Danke!
Es scheint aber noch Altanlagen zu geben, die im 11 m- Band verbunden 
sind. Hab schon öfters welche mit riesigen "DV27"-Antennen gesehen.
Eigentlich müsste man sich mal mit einem DVB-T-Stick daneben stellen und 
bisschen mitschneiden.

von Rückwärts nimmer (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Patrick L. schrieb:
>> Ich stelle mir nur vor was passiert wäre wen der LKW mit Anhänger auch
>> schon Losgefahren wäre, und schon hatte ich ein Schmunzeln im
>> Gesicht......
>
> Schöne Geschichte. Ja, als Flachländer wäre ich in dieser Situation
> wahnsinnig geworden, glaube ich. Puh, eine Passstrecke und dann noch mit
> Pferdeanhänger und rückwärts? Respekt.

Der Hänger kannte doch den Weg. Er hatte ihn ja gerade erst 
zurückgelegt.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Rückwärts nimmer schrieb:
> Der Hänger kannte doch den Weg. Er hatte ihn ja gerade erst
> zurückgelegt.

Der Hänger nicht aber die Pferde darin ..GRINS..

Man sagt doch:
"Man soll das Denken den Pferden überlassen" LOL

Ne einfach war's nicht aber es war zu schaffen ;-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Man sagt doch:
> "Man soll das Denken den Pferden überlassen" LOL
Das Denken vielleicht, aber das Lenken?

von Percy N. (vox_bovi)


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Ben B. schrieb:
>> Man sagt doch:
>> "Man soll das Denken den Pferden überlassen" LOL
>
> Das Denken vielleicht, aber das Lenken?

Der Gaul denkt, Gott lenkt, ich hab meine Ruhe!

Und das mit dem Zitieren solltest Du vielleicht in Deiner Freizeit in 
Deinem Zimmer üben, hmm?

: Bearbeitet durch User
von Xavier U. (Gast)


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Manfred E. schrieb:
> Tatsächlich steht die Ampel oben immer noch auf rot und springt in dem
> Moment auf grün, als ich durch bin.

Bin mal mit einem schweren Motorrad bei grün von oben in solch eine 
Baustelle eingefahren, als da doch noch ein PKW mit riesen Wohnanhänger 
hoch gekrochen kam. Ausweichen war nicht möglich, nach paar Sekunden 
standen wir uns gegenüber. Der Gespannfahrer deutete mit wildem 
Gefuchtel und mehrmaliger Lichthupe an, dass ich das rel. kurze Stück 
zurück setzen solle.

Was der gute Mann nicht wusste: Ein Motorrad hat keinen Rückwärtsgang 
und so einen 300kg Prügel schiebt man nicht einen Millimeter rückwärts 
den Berg hoch. Es geht nur vorwärts.

Tja, und nun? Scotty sagte am Funk, dass der Transporter gerade eine 
Störung hat. "Beam mich zurück" ging also auch nicht ...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Gehe ich also Recht in der Annahme, dass Du mit Deinem Roller und der 
PKW mit dem Anhänger noch in der Baustelle steht oder wie ist es 
ausgegangen?

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Ronny schrieb:
> Danke!
> Es scheint aber noch Altanlagen zu geben, die im 11 m- Band verbunden
> sind. Hab schon öfters welche mit riesigen "DV27"-Antennen gesehen.
> Eigentlich müsste man sich mal mit einem DVB-T-Stick daneben stellen und
> bisschen mitschneiden.

Ja mit ein SDR kann man die Datenpakete gut im Wasserfall sehen.
Mit ein Hack RF könnte man diese aufgezeichneten Pakete wieder 
aussenden.

Heutige Funkampeln senden im oberen 2m Band bei 170MHz.
Da sind 3 Kanäle zugewiesen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Xavier U. schrieb:
> Was der gute Mann nicht wusste: Ein Motorrad hat keinen Rückwärtsgang
> und so einen 300kg Prügel schiebt man nicht einen Millimeter rückwärts
> den Berg hoch. Es geht nur vorwärts.

Ich würde allerdings mit einem Gespann auch nicht rückwärts in einer 
Baustelle fahren. Vor allem mit einem großen Gespann sieht man nach 
hinten absolut nichts. Also braucht man eigentlich eine Person die da 
steht.

Bin mal in Kroatien mit einem 7m Wohnwagen in einer Baustelle gestanden 
mit Gegenverkehr. Niemals wäre ich da auch nur einen Millimeter 
rückwärtsgefahren. Ich habe gewartet bis vor mir die Straße frei war. 
Wie die das machen? Mir echt egal.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Hätte ich mit einem Anhänger auch nicht gemacht. Soll Xavier sehen, wie 
er mit seinem Moped klarkommt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Hätte ich mit einem Anhänger auch nicht gemacht. Soll Xavier
> sehen, wie er mit seinem Moped klarkommt.

Abschleppen lassen, Rechnung an den Verantwortlichen der 
Lichtzeichenanlage weiterreichen und abwarten ...

von Michael B. (alter_mann)


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Percy N. schrieb:
> Abschleppen lassen, Rechnung an den Verantwortlichen der
> Lichtzeichenanlage weiterreichen und abwarten ...

Ich liebe uns Deutschen!
Es muß einen Schuldigen geben und der soll zahlen! Eigenverantwortung 
ist nicht drin und Kreativität geht garnicht!

von Cyblord -. (cyblord)


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Michael B. schrieb:
> Ich liebe uns Deutschen!
> Es muß einen Schuldigen geben und der soll zahlen! Eigenverantwortung
> ist nicht drin und Kreativität geht garnicht!

Eigenverantwortung gilt aber natürlich auch für den Verantwortlichen für 
so eine Baustelle mit Ampel.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Michael B. schrieb:
> Es muß einen Schuldigen geben und der soll zahlen! Eigenverantwortung
> ist nicht drin und Kreativität geht garnicht!

Puh, da bin ich wohl nicht eigenverantwortlich und kreativ genug. Sag, 
was hättest Du getan?

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Rainer Z. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Es muß einen Schuldigen geben und der soll zahlen! Eigenverantwortung
>> ist nicht drin und Kreativität geht garnicht!
>
> Puh, da bin ich wohl nicht eigenverantwortlich und kreativ genug. Sag,
> was hättest Du getan?

Mit seinem Dreirad ist ihm das halt noch nie passiert.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Rainer Z. schrieb:
> Puh, da bin ich wohl nicht eigenverantwortlich und kreativ genug. Sag,
> was hättest Du getan?

Tja wenn man nicht mit Hänger fahren kann, soll man es lassen ;-)

Da liebe ich unseren Manfred Der strampelt einfach etwas schneller,
oder nimmt sein Rad auf die Schulter und gut is...

Donnert und wettert vielleicht noch schnell, aber Problem gelöst, und 
beim nächsten Bierchen ist alles wieder Palleti.

Also auf einer Strasse Motorrad wenden vielleicht?
Oder hat dich dann Scotty doch noch hochbeamen können?

Zur not einen der beiden Gäule aus dem Hänger nehmen und Moped Schleppen 
(lassen), Käme dann sicher im YT und hätte viele Klick's :-D

Und es gäbe bestimmt gute Laune (Hatte auch kasten mit Bier im Hänger).
Hätte doch bestimmt eine coole Baustellenparty gegeben....

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Patrick L. schrieb:
> Zur not einen der beiden Gäule aus dem Hänger nehmen und Moped Schleppen
> (lassen)

Ja, das wäre die Lösung gewesen, aber Xavier sprach nicht von einem 
Pferdeanhänger, sondern von einem Wohnwagen. Aber die darin 
aufenthältliche Schwiegermama hätte sicher auch helfen können, wo doch 
Xavier mit dem Moped so überfordert war.

von Percy N. (vox_bovi)


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Michael B. schrieb:
> Eigenverantwortung ist nicht drin

Wenn andere Mist bauen? Geht's noch?

Oder spielst Du hier "Einer trage des Anderen Last"?

Falls ja,  hätte ich noch ein oaar Sachen zu delegieren. Nichts 
intellektuell Herausforderndes, eigentlich nur stupide Schlepperei.

Interessiert?

von Ralf X. (ralf0815)


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Xavier U. schrieb:
> Manfred E. schrieb:
>> Tatsächlich steht die Ampel oben immer noch auf rot und springt in dem
>> Moment auf grün, als ich durch bin.
>
> Bin mal mit einem schweren Motorrad bei grün von oben in solch eine
> Baustelle eingefahren, als da doch noch ein PKW mit riesen Wohnanhänger
> hoch gekrochen kam. Ausweichen war nicht möglich, nach paar Sekunden
> standen wir uns gegenüber. Der Gespannfahrer deutete mit wildem
> Gefuchtel und mehrmaliger Lichthupe an, dass ich das rel. kurze Stück
> zurück setzen solle.
>
> Was der gute Mann nicht wusste: Ein Motorrad hat keinen Rückwärtsgang
> und so einen 300kg Prügel schiebt man nicht einen Millimeter rückwärts
> den Berg hoch. Es geht nur vorwärts.
>
> Tja, und nun? Scotty sagte am Funk, dass der Transporter gerade eine
> Störung hat. "Beam mich zurück" ging also auch nicht ...

Tja, das ist ein tragischer Fall, der ähnlich täglich hundertfach 
eintritt.
Da fahren Motorradfahrer vorwärts ingendwo rein und kommen nicht mehr 
raus.
Aus der Vorzeit stammt noch der Spruch "in die Scheixxe geritten".
Aber immerhin schaffen es auch Vollspacken, den A zu machen.. :-(

von Harald W. (wilhelms)


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Xavier U. schrieb:

> Bin mal mit einem schweren Motorrad bei grün von oben in solch eine
> Baustelle eingefahren, als da doch noch ein PKW mit riesen Wohnanhänger
> hoch gekrochen kam. Ausweichen war nicht möglich, nach paar Sekunden
> standen wir uns gegenüber. Der Gespannfahrer deutete mit wildem
> Gefuchtel und mehrmaliger Lichthupe an, dass ich das rel. kurze Stück
> zurück setzen solle.
>
> Was der gute Mann nicht wusste: Ein Motorrad hat keinen Rückwärtsgang
> und so einen 300kg Prügel schiebt man nicht einen Millimeter rückwärts
> den Berg hoch. Es geht nur vorwärts.

Nun, es sollte auch in einer Baustelle nicht allzu schwierig sein,
das Mopped umzudrehen und vorwärts hochzufahren.

von Cyblord -. (cyblord)


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Patrick L. schrieb:
> Tja wenn man nicht mit Hänger fahren kann, soll man es lassen ;-)

Du kannst schon mit einem Hänger rückwärts fahren, aber wenn dahinter 
dann ein Fahrradfahrer steht? Du hast keine Chance den zu sehen. Welchen 
schlauen Spruch hast du dann für den Fall dass du den mitnimmst?

von Ralf X. (ralf0815)


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Patrick L. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Hoher Spaßfaktor.
>
> Jep da ist mir mal tatsächlich in CH was passiert,
> Ich war mit meinen Kit's unterwegs, das war ne gut 2km lange Baustelle
> am Pass. Ich fuhr mit meinem Auto(Pferdetransporter) in die Baustelle
> rein(von Unten her).
> Dann etwa im Letzten Drittel, war ein Bagger grad am schaufeln und ich
> konte nicht vorbei fahren, also warten.
> Nun als endlich der Bagger seinen Arsch von der Strasse hatte stand auf
> der anderen Seite ein schönes großes gelbes Postauto (Die andere Ampel
> war wohl in der Zwischenzeit grün geworden.
> Nun was machen?
> OK Kein Auto hinter mir, also per Zeichen sich mit dem Postautofahrer
> verständigt, und die rund 1 1/2 km rückwärts durch die Kurven runter bis
> zur Ampel die Glücklicherweise noch auf Rot stand, den da wartete schon
> ein Lastwagen mit Anhänger.
> Aber meine Kids der Postautofahrer und ich haben gelacht.
>
> Man muss halt so eine Situation mit Humor nehmen, dann geht dass.
>
> Ich stelle mir nur vor was passiert wäre wen der LKW mit Anhänger auch
> schon Losgefahren wäre, und schon hatte ich ein Schmunzeln im
> Gesicht......

Völlig absurd und total unglaubwürdig.
Und nun muss ich Zeichen fülle, damit es die Foren-SW frei gibt:

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dapibus. Vivamus elementum semper nisi. Aenean vulputate eleifend 
tellus. Aenean leo ligula, porttitor eu, consequat vitae, eleifend ac, 
enim.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Harald W. schrieb:
> Nun, es sollte auch in einer Baustelle nicht allzu schwierig sein,
> das Mopped umzudrehen und vorwärts hochzufahren.

Mopped-Fahrer sind erfahrungsgemäß erstaunlich schlecht zu Fuß. 
Bier-Wampe und Plattfuß können schwer hinderlich sein.

von Cyblord -. (cyblord)


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Rainer Z. schrieb:
> Mopped-Fahrer sind erfahrungsgemäß erstaunlich schlecht zu Fuß.
> Bier-Wampe und Plattfuß können schwer hinderlich sein.

Meistens sind das ja auch Midlife-Crisis Biker. Das sieht man deutlich.

von Manfred E. (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Soll Xavier sehen, wie er mit seinem Moped klarkommt.

An Xaviers Stelle hätte ich erst mal eine Brotzeit eingelegt. So viel 
Zeit muss sein. Sollen die anderen sehen, wie sie solange mit ihren 
Autos klar kommen.

von Manfred E. (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Nun, es sollte auch in einer Baustelle nicht allzu schwierig sein,
> das Mopped umzudrehen und vorwärts hochzufahren.

Mit einen Moped sehe ich ebenfalls kein Problem, aber Xavier spricht von 
einem 300kg schweren Motorrad und ein ausweichen war nicht möglich. 
Fette Motorräder haben i.d.R. einen größeren Wendekreis, beim Versuch 
innerhalb einer Spur zu wenden wirst du dir die Nase erst richtig 
einklemmen. Dann geht es nämlich weder vor, noch zurück. Dann muss 
Xavier tatsächlich solange warten, bis Scotty den Transporter repariert 
hat.

von Ronny (Gast)


Angehängte Dateien:

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Zfällig bin ich heute wieder an so einer Ampel vorbei gekommen.
Da sieht man die Verlängerungsspule im Antennenfuß.

von Ronny (Gast)


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Möchte sich jemand an dem Signal der Ampeld versuchen?
Ich bekomme mit URH leider keine gescheiten Daten zustande :-(

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