Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Als Ing. Elektriker Meister oder Geselle machen?


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von Thomas S. (Gast)


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Hallo,
ich bin Ing für Elektrotechnik und möchte evtl. aus dem Ing-Beruf und 
der ganzen Firmenkultur aussteigen. Ich habe während des Studiums viel 
bei einem Elektriker gearbeitet, bei dem ich jetzt noch hin und wieder 
helfe. Er würde mich auch anstellen. Die Gehaltseinbuße wäre für mich in 
Ordnung.

Meine Frage: Hat es Sinn, als Ing. einen Gesellen zu machen? Oder kann 
man direkt den Meister machen? Braucht man für den Meister eine 
bestimmte Berufserfahrung als Geselle?

Danke, Thomas

von Google (Gast)


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von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas S. schrieb:
> Meine Frage: Hat es Sinn, als Ing. einen Gesellen zu machen? Oder kann
> man direkt den Meister machen? Braucht man für den Meister eine
> bestimmte Berufserfahrung als Geselle?
Frag das doch mal den Berater bei der Handwerkskammer. Die sind generell 
froh, wenn ein neuer Beitragszahler zu ihnen kommt. Und alle anderen 
sind froh, wenn es einen neuen Handwerker gibt, der endlich mal die 
Jalousie hochfährt oder den Lichtschalter flickt.

Google schrieb:
> http://www.igfd.org/?q=elektromeister+vorraussetzungen
Ergebnis:
Meintest du "elektromeister voraussetzungen"?
Aber ich bin mir völlig sicher, dass man da über eine persönliche 
Absprache vom Ingenieur her kommend einiges abkürzen und per Ausnahme 
regeln kann.

von Walter K. (walter_k488)


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Thomas S. schrieb:
> Braucht man für den Meister eine bestimmte Berufserfahrung als Geselle?

Vor allem solltest Du so gut wie alle elektrotechnischen und 
physikalischen theoretischen Grundlagen vergessen - sonst fällst Du im 
Kreise der Meister auf!

von Max (Gast)


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Ein Ingenieur wird die Prüfungen für den Meister höchstwahrscheinlich 
nicht bestehen. Dafür werden die Prüfer schon sorgen. Der Ingenieur hat 
nicht den passenden Stallgeruch.

von Arroganz-Detektor (Gast)


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Walter K. schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>> Braucht man für den Meister eine bestimmte Berufserfahrung als Geselle?
>
> Vor allem solltest Du so gut wie alle elektrotechnischen und
> physikalischen theoretischen Grundlagen vergessen - sonst fällst Du im
> Kreise der Meister auf!

Vor Allem muß er die Arroganz fallenlassen, die ihn glauben läßt, der 
Größte zu sein!

Insbesondere auf Baustellen, bei denen es um praktische Fertigkeiten und 
Kniffe geht, läßt ihn sonst jeder Geselle stehen, wie einen alten 
Regenschirm!

von Thomas S. (Gast)


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Arroganz-Detektor schrieb:

> Vor Allem muß er die Arroganz fallenlassen, die ihn glauben läßt, der
> Größte zu sein!
>
> Insbesondere auf Baustellen, bei denen es um praktische Fertigkeiten und
> Kniffe geht, läßt ihn sonst jeder Geselle stehen, wie einen alten
> Regenschirm!

Arroganz war nie das meine. Und auf Baustellen fühle ich mich wohler als 
in Büros.

Weiß zufällig jemand, wie es mit der Gesellenprüfung für Ingenieure 
aussieht? Klar werde ich auch bei der Handwerkskammer nachfragen.

von einMitleser (Gast)


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Was ist das denn hier für einen Thread?
Der typische Elektriker hat übrigens einen Hauptschulabschluss ;)

@Mod
Bitte diesen Troll-Thread zumachen, das tut beim Lesen weh....

von Wolfgang W. (Gast)


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Obwohl dieser Thread obertrollig daherkommt, ist hier der Hinweis der 
Handwerkskammer:

Ein Einzelunternehmen kann in die Handwerksrolle eingetragen werden, 
wenn der Inhaber selbst oder der Betriebsleiter die Voraussetzungen 
(Meisterprüfung bzw. Ingenieurprüfung oder eine andere in § 7 HwO 
angeführte Voraussetzung) für die Eintragung in die Handwerksrolle 
erfüllt.

Also wofür ein Gesellenbrief oder Meiaterbrief, vor allem wenn man schon 
ausgiebig in einer Elektrofirma gearbeitet hat? Dann wird man nach 
seinen (Resul-)Taten beurteilt.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Max schrieb:
> Ein Ingenieur wird die Prüfungen für den Meister höchstwahrscheinlich
> nicht bestehen. Dafür werden die Prüfer schon sorgen. Der Ingenieur hat
> nicht den passenden Stallgeruch.

Einfach im Blaumann zur Prüfung gehen und vorher noch ein paar 
Schürfwunden ins Gesicht. Da fühlen sich die Prüfer gleich wie zuhause.

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas S. schrieb:

> Weiß zufällig jemand, wie es mit der Gesellenprüfung für Ingenieure
> aussieht? Klar werde ich auch bei der Handwerkskammer nachfragen.

Ich habe einen Freund, der als Ingenieur die Meisterprüfung gemacht
hat. Er hat dafür vorher die Meisterschule besucht. Irgendwann fiel
auf, das er auch keine Gesellenprüfung hatte. Die konnte er aber als
sog. Externprüfung ohne zusätzliche Lehre machen. Der Freund meinte,
das er bei der Gesellenprüfung durchaus einige Probleme gehabt hätte,
wenn er nicht vorher die Meisterschule besucht hätte.

von Manfred (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Der Freund meinte,
> das er bei der Gesellenprüfung durchaus einige Probleme gehabt hätte,
> wenn er nicht vorher die Meisterschule besucht hätte

Ich erwarte, dass ein Ingenieur eine Gesellenprüfung nicht bestehen 
würde, es fehlen berufsspezifische Dinge.

von MaWin (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> ich bin Ing für Elektrotechnik

Thomas S. schrieb:
> Hat es Sinn, als Ing. einen Gesellen zu machen? Oder kann man direkt den
> Meister machen? Braucht man für den Meister eine bestimmte
> Berufserfahrung als Geselle?

Du BIST Meister, dank EU.

Du bist zum Eintrag in die Handwerksrolle als (Elektrofachkraft) Meister 
berechtigt und somit auch zum Führen einer Firma mit Meisterzwang.

ABER: Du darfst (ähnlich einem Lehrling) nicht eigenständig an 
Elektroinstallationen rumfummeln, dazu musst du erst Fachkenntnis 
nachweisen. Die unterstellt man einem Gesellen wegen seiner Ausbildung, 
dir fehlen aber 3 Jahre Berufserfahrung (es sei denn dein 
Elektrikerkumpel attestiert sie dir). Du kannst sie aber nachweisen 
durch die TREI Prüfung und erwerben durch den 80-stündigen Kurs vorweg, 
wie es auch ausländische Elektriker müssen.

Du darfst auch (noch) nicht ausbilden, dazu musst du erst den 
Ausbilderschein machen, geht auch an der Handwerkskammer, dauert glaube 
ich 4 Wochen Abendkurs.

von Dieter (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Meine Frage: Hat es Sinn, ...

Das ist durchaus auch ein sinnvoller Weg, den man einschlagen kann. 
Besser als später arbeitslos zu sein, weil der erste Beruf später zum 
Burnout führte.

von Michael (Gast)


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Dieter schrieb:
> Das ist durchaus auch ein sinnvoller Weg, den man einschlagen kann.
> Besser als später arbeitslos zu sein, weil der erste Beruf später zum
> Burnout führte.

Wenn ein bequemer Bürojob zum Burnout führt, möchte ich nicht wissen, 
was ein ungemütlicher Job auf einer Baustelle immer auswärts und 
gegebenenfalls bei Wind und Wetter erst anrichtet.

Nun, die Entscheidung steht jedem frei, was er tun will.

Für mich wäre es absurd in einem ähnlichen Bereich eine niedriger 
qualifizierte Berufsausbildung machen zu wollen, wenn ich bereits den 
höher qualifizierten akademischen Grad erworben habe.

Ich habe schon vom umgekehrten Fall gehört, dass beispielsweise ein 
Krankenpfleger Medizin studiert. Aber ein Arzt, der eine Ausbildung zum 
Krankenpfleger macht?

Für mich wirkt das nicht nachvollziehbar. Nicht zuletzt auch wegen der 
Entlohnung, man bekommt doch nicht einmal ein Drittel dessen, was man 
als Ingenieur bekommt und sich dann noch die Hände schmutzig machen 
müssen?

Die Suche nach einer ordentlichen Firma für einen anständigen Job als 
Ingenieur und gegebenfalls die Suche nach einem sehr guten 
Psychotherapeuten erscheinen mir zielführend.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Michael schrieb:
> Wenn ein bequemer Bürojob zum Burnout führt, möchte ich nicht wissen,
> was ein ungemütlicher Job auf einer Baustelle immer auswärts und
> gegebenenfalls bei Wind und Wetter erst anrichtet.
Du hast da irgendwie das Thema "Verantwortung" aus der Rechnung 
herausgelassen.

> Für mich wäre es absurd in einem ähnlichen Bereich eine niedriger
> qualifizierte Berufsausbildung machen zu wollen, wenn ich bereits den
> höher qualifizierten akademischen Grad erworben habe.
Will Thomas ja auch nicht, sondern er fragt nach einer Abkürzung.


> Nicht zuletzt auch wegen der Entlohnung
Darum musst du dir doch keine Sorgen machen, denn
Thomas S. schrieb:
>>>> Die Gehaltseinbuße wäre für mich in Ordnung.

> gegebenfalls die Suche nach einem sehr guten Psychotherapeuten
> erscheinen mir zielführend.
Es würde manch Anderem auch helfen, wenn er die Größe hätte, sich 
einzugestehen, dass er eigentlich mit dem Ingenieur auf der 
Karriereleiter eine Stufe zu hoch gestiegen ist und nun quasi Höhenangst 
hat.

von Freddy (Gast)


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Moin,

vorweg wenn Thomas Geschichte so stimmt, dann kann ich Ihm nur Respekt 
zollen.

Ingenieur sein und als Ingenieur arbeiten sind zwei verschiedene paar 
Schuhe. Insbesondere das deutsche Konzerndenken fördert dies nicht. Ich 
kenne mich da aus, praktische Arbeit wird häufig als niedrigere Arbeit 
abgetan. Da ist es wichtiger, dass alle Spezifikationen formal stimmen, 
die Stücklisten in SAP richtig gepflegt sind und alle Q-Anforderungen 
stimmen. Ob der Produktionsmitarbeiter jetzt aber nen 
Gardena-Drehstromadapter braucht um das zu dicke Kabel an den AWG28 
Stecker anzulöten ist egal.
Ich mochte es immer als Elektronikentwickler die Vorseriengeräte dann 
auch mal mit der Produktion aufzubauen. War immer sehr lehrreich und die 
Produktion war dankend.

Aber auf Grund meiner Erfahrung bin ich dann auch eher in dem Bereich 
Verantwortung übernehmen, Spezifikatione schreiben, UANs betreueuen 
hingeschoben worden. Elektronik entwickeln die Absolventen. Man selber 
hat dadurch sogar Schwierigkeiten dem Stand der Technik zu folgen (z.B. 
neue SoC, FPGAs, etc.) was wieder zu schlechteren Spezifikationen führt.
Jetzt kann man sagen, selbstgemachtes Leid, wärst mal da geblieben oder 
hättest gewechselt.
Ich habe mir auch schon woanders die Sporen verdient, aber es gibt kaum 
irgendwo einen Ansporn für praktisch, erfahrene arbeitende Ingenieure. 
Sowohl vom Gehalt wie auch vom Standing in den Firmen.
Von daher kein Wunder, dass viele als Berater oder Spezialsten von Firma 
zu Firma tingeln und als Freelancer, Dienstleister oder als Application 
Engineers arbeiten.

Um auf Thomas Thema zurückzukommen:
Ich hoffe Dich werden nicht irgendwann die Meinungen, Pläne, 
Besprechungen der Planer (TGA) und Architekten frustieren.
Du bist dann nur noch ausführendes Organ und die TGA Planer kennen eine 
Steckdose und 5x10qmm nur noch aus Ihrem Tool und dort passt ja der 
Biegeradius. Vor Ort passt aber die Zuleitung nicht um die Ecke.
Ein Bekannter arbeiter als Bauingenieur und musste letztens auch seiner 
Planerin erzählen, dass man nicht in der Toleranz +/- 5mm mauern kann 
und Ihr empfohlen im Baumarkt 5 Steine zu kaufen und erstmal zu 
vermessen. Das war nichtmal böse gemeint, sondern eigentlich ein Anreiz 
sich mit der Materie auseinanderzusetzen.  Hat sie leider nicht so 
verstanden und es gab ne Beschwerde und ordentlich Mecker vom Chef wie 
man so mit Externen umgehen könnte.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Freddy schrieb:
> Ein Bekannter arbeiter als Bauingenieur und musste letztens auch seiner
> Planerin erzählen, dass man nicht in der Toleranz +/- 5mm mauern kann
> und Ihr empfohlen im Baumarkt 5 Steine zu kaufen und erstmal zu
> vermessen.
Ich kenne den so:
Der Planer plant in mm.
Der Betonwerker arbeitet in cm.
Und der Maurer ist froh, wenn er auf dem Grundstück bleibt...

von Dieter (Gast)


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Freddy schrieb:
> Das war nichtmal böse gemeint, sondern eigentlich ein Anreiz
> sich mit der Materie auseinanderzusetzen.  Hat sie leider nicht so
> verstanden und es gab ne Beschwerde und ordentlich Mecker vom Chef

Die war sicherlich gleich zur Gleichstellungsbeaurtragten gerannt und 
sich über das "mansplaining" beschwert. Das ist auch der Grund, warum es 
bei uns im Westen technologisch nicht mehr so erfolgreich weiter geht. 
Dieser weibliche Teil der Beschäftigten zieht nähmlich dadurch das Nivau 
in der Firma nach unten und verschlechtert deren Wettbewerbsfähigkeit 
auf dem globalen Markt.

von Wursti (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Ich kenne den so:
> Der Planer plant in mm.
> Der Betonwerker arbeitet in cm.
> Und der Maurer ist froh, wenn er auf dem Grundstück bleibt...

~ 1cm Toleranz kommt auf dem Bau für das meiste hin.

von Udo S. (urschmitt)


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Michael schrieb:
> Für mich wirkt das nicht nachvollziehbar. Nicht zuletzt auch wegen der
> Entlohnung, man bekommt doch nicht einmal ein Drittel dessen, was man
> als Ingenieur bekommt und sich dann noch die Hände schmutzig machen
> müssen?

Wenn er sich selbstständig macht kann er als Handwerker deutlich mehr 
verdienen.
Es gibt Leute die machen sich gerne die Hände schmutzig anstatt jeden 
Tag in Anzug und Krawatte hauptsächlich vor dem Computer zu sitzen und 
Powerpoints zu basteln, oder in Meetings zum 10mal das Gleiche mit 
wieder anderen Leuten zu präsentieren oder diskutieren.

Wenn man sich auch mal die Hände schmutzig macht, dann sieht man in der 
Regel auch ein Ergebnis.

Und nein ich bin kein Handwerker sondern Dipl. Ing.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Udo S. schrieb:
> Wenn man sich auch mal die Hände schmutzig macht, dann sieht man in der
> Regel auch ein Ergebnis.

Genau so ist es und sichtbare/fassbare Ergebnisse brauche ich als 
Ausgleich für meinen "Kopf-Beruf" auch. Den TO kann ich gut verstehen. 
Da wird ein Tapetenwechsel mehr helfen als eine Psycho-Therapie. Und 
worauf er sich einlässt, weiß er aufgrund seiner häufigen Mitarbeit bei 
seinem befreundeten Elektriker.

Einziges Problem: Wenn er länger aus dem Beruf raus ist, ist der Zug für 
die Rückkehr möglicherweise abgefahren. Andererseits bieten sich mit 
einem Meister neue Perspektiven. Handwerksbetriebe können sich aktuell 
vor Aufträgen kaum retten, zumindest in meiner Gegend gilt das.

Beitrag #6814760 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Thomas, Lothar, Walter, Max und Michael

Thomas S. schrieb:
> Hallo,
> ich bin Ing für Elektrotechnik und möchte evtl. aus dem Ing-Beruf und
> der ganzen Firmenkultur aussteigen. Ich habe während des Studiums viel
> bei einem Elektriker gearbeitet, bei dem ich jetzt noch hin und wieder
> helfe. Er würde mich auch anstellen. Die Gehaltseinbuße wäre für mich in
> Ordnung.
>
> Meine Frage: Hat es Sinn, als Ing. einen Gesellen zu machen?

Wozu? Er will Dich doch auch so einstellen?
Ansonsten ist tatsächlich so, das man in Deutschland für alles 
irgendeinen Schein braucht.
Von daher gesehen ist es sehr sinnvoll.

Jedenfalls solltest Du nicht zusehr den Ingenieur raushängen lassen, das 
führt nur dazu, dass Du gemobbt wirst. Erzähl also möglichst wenig 
davon.


> Oder kann
> man direkt den Meister machen? Braucht man für den Meister eine
> bestimmte Berufserfahrung als Geselle?

Man muss für den Meister mehrere Jahre Berufserfahrung als Geselle 
vorweisen können.
Vieviele genau kann ich so auch nicht sagen.

Es gibt nach EU irgendeinen speziellen Kurs und Prüfung, dann wärest Du 
einem Meister fast gleichgestellt. Ob das aber sinnvoll ist, bezweifle 
ich, weil es fehlt schon etwas an Erfahrung.
Und möglicherweise Begabung, denn in Punkto kaufmännisches Denken, 
Organisationstalent, Stressbelastbarkeit und Softskills sind sich 
Ingenieur und Meister ähnlich.
Du könntest aber den Schein erst einmal machen, damit Du ihn in der 
Tasche hast, und dann klangheimlich Erfahrung sammeln. Vieleicht vergeht 
Dir ja auch beim Erfahrung sammeln die Lust.

Wenn Du die Ingenieurstätigkeit aus Stressgründen drangegeben haben 
solltest - beim Meister ist es genauso. Du kämst vom Regen in die 
Traufe.

Lothar M. schrieb:

> Meintest du "elektromeister voraussetzungen"?
> Aber ich bin mir völlig sicher, dass man da über eine persönliche
> Absprache vom Ingenieur her kommend einiges abkürzen und per Ausnahme
> regeln kann.

Eher nicht. ;O) Jedenfalls haben Leute wie er (oder ich) selten das 
Verhandlungsgewicht da irgend etwas heraus zu hohlen. Ansonsten werden 
Ingenieure aus der Sicht der Handwerksmeisters immer sehr misstrauisch 
betrachtet.

Walter K. schrieb:

> Vor allem solltest Du so gut wie alle elektrotechnischen und
> physikalischen theoretischen Grundlagen vergessen - sonst fällst Du im
> Kreise der Meister auf!

Das gilt für Handwerksmeister. Weil die brauchen wenig Physik im Job. 
Dafür aber Kaufmännische und Organisatorische Fähigkeiten und die 
"Softskills" für den Umgang mit Kunden.
Bei Industriemeistern ist das aber schon etwas anders gewichtet.

Max schrieb:
> Ein Ingenieur wird die Prüfungen für den Meister höchstwahrscheinlich
> nicht bestehen. Dafür werden die Prüfer schon sorgen. Der Ingenieur hat
> nicht den passenden Stallgeruch.

Diese Gefahr ist tatsächlich nicht unerheblich.

Michael schrieb:

> Wenn ein bequemer Bürojob zum Burnout führt, möchte ich nicht wissen,
> was ein ungemütlicher Job auf einer Baustelle immer auswärts und
> gegebenenfalls bei Wind und Wetter erst anrichtet.

Vieleicht hat er damit weniger Probleme als mit dem Stress eines 
Bürojobs.
Es gibt halt Leute, die sind von Natur aus Wetterfest.

> Für mich wäre es absurd in einem ähnlichen Bereich eine niedriger
> qualifizierte Berufsausbildung machen zu wollen, wenn ich bereits den
> höher qualifizierten akademischen Grad erworben habe.

Mache ich doch auch. Zwar nicht ganz freiwillig, aber in meiner 
Leistungsklasse bekomme ich nunmal in Deutschland keinen Job mehr als 
Ingenieur, weil das alles in Indien, China, Malaysia und neuerdings auch 
Afrika gemacht wird. Ok, ich hatte den Facharbeiterbrief vor dem Studium 
gemacht. Zu Studieren war die idiotischste Entscheidung, die ich je 
getroffen habe. Ich bereue es.


> Für mich wirkt das nicht nachvollziehbar. Nicht zuletzt auch wegen der
> Entlohnung, man bekommt doch nicht einmal ein Drittel dessen, was man
> als Ingenieur bekommt und sich dann noch die Hände schmutzig machen
> müssen?

Nicht alle Ingenieure bekommen soviel Geld. Viele beziehen lediglich 
ein, zwar sehr gutes, Facharbeitergehalt. Sie arbeiten dann auch nicht 
als Ingenieur und tauchen darum in der Statistik nicht als Ingenieure 
auf. So entsteht der Eindruck, Ingenieure würden viel verdienen.

>
> Die Suche nach einer ordentlichen Firma für einen anständigen Job als
> Ingenieur

Es gibt halt zuwenig Jobs für Ingenieure. Die, die einen suchen und 
keinen finden haben halt zu hohe Ansprüche.

> und gegebenfalls die Suche nach einem sehr guten
> Psychotherapeuten erscheinen mir zielführend.

Du machst Dir zu viele Illusionen, was eine Psychotherapie bewirken 
kann.

Eine Psychotherapie kann auf keinen Fall eine problematische 
Persönlichkeit "umbauen".
In einer Psychotherapie lernt man ein paar Entspannungstechniken um 
besser mit Stress klar zu kommen.
Speziell in der Verhaltenstherapie lernt man, sein Verhalten selber zu 
betrachten, zu analysieren und andere Verhaltensmuster zu trainieren. 
Dazu lernt man dann noch ein paar Taschenspielertricks. Weniger um 
andere zu manipulieren, sondern um sich selber zu manipulieren.

Wenn Deine Persönlichkeit aber nicht zum gewünschten Verhalten passt, 
beseitigt das nicht den grundsätzlichen Konflikt. Du hast nur ein paar 
Handwerkszeuge um Problemen ein wenig auszuweichen und kannst dadurch 
Deine Belastung etwas vermindern. Wenn das langt, hattest Du vorher 
nicht wirklich ein Problem. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Udo.

Udo S. schrieb:

> Wenn er sich selbstständig macht kann er als Handwerker deutlich mehr
> verdienen.

Wenn er sich aber selbstständig macht, hat er den gleichen Ärger als 
wäre er Ingenieur geblieben.

Ausserdem hast Du geschrieben "kann er". Tatsächlich gehen von 4 
Selbstständigen 3 pleite und von dem Rest fragen sich 9/10 hinterher, ob 
es das wert war....

Du musst als Handwerker auch rechtzeitig den Absprung schaffen, bevor 
die Knochen kaputt sind. Schau Dir die Handwerker doch mal an. Alles 
junge Leute. Nur der Chef und der Altgeselle sind älter.

> Wenn man sich auch mal die Hände schmutzig macht, dann sieht man in der
> Regel auch ein Ergebnis.

Und wenn man das nicht mit Powerpoint präsentieren kann, dann ist man 
selber auch der einzige, der es sieht. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Manfred (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Jedenfalls solltest Du nicht zusehr den Ingenieur raushängen lassen,

Hier gab es einen Motorrad-Vertragshändler mit Werkstatt, von Herrn 
Diplom-Ingenieur F****. Das war der größte Idiot in der Gegend!

Bei einem anderen bin ich mir nicht sicher, ob dessen Werkstattschrauber 
überhaupt eine einschlägige Ausbildung hatte - aber der hat eine 
überegional bekannt ordentliche Arbeit geliefert.

Beitrag #6817573 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas S. (Gast)


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Hallo Bernd,
herzlichen Dank für Deine Worte!

Bernd W. schrieb:

> Vieleicht hat er damit weniger Probleme als mit dem Stress eines
> Bürojobs.

Ja, so ist es. Ich glaube, die Kombination von Stress und dabei auf 
meinem Hintern sitzen ist Gift für mich. Auf der Baustelle gibt es 
natürlich auch Stress, aber ich kann auf der Baustelle herumrennen. Und 
die Elektriker gehen um fünf heim, Stress hin oder her.

> Es gibt halt Leute, die sind von Natur aus Wetterfest.

Danke für den Spruch, den merke ich mir.

>> Für mich wäre es absurd in einem ähnlichen Bereich eine niedriger
>> qualifizierte Berufsausbildung machen zu wollen, wenn ich bereits den
>> höher qualifizierten akademischen Grad erworben habe.

>  Ok, ich hatte den Facharbeiterbrief vor dem Studium
> gemacht. Zu Studieren war die idiotischste Entscheidung, die ich je
> getroffen habe. Ich bereue es.

Ja, ich auch. Meine Entscheidung war ein Produkt der 
Höher-Schneller-Weiter-Neuer-Propaganda, der wir täglich ausgesetzt 
sind.

>> Für mich wirkt das nicht nachvollziehbar. Nicht zuletzt auch wegen der
>> Entlohnung, man bekommt doch nicht einmal ein Drittel dessen, was man
>> als Ingenieur bekommt und sich dann noch die Hände schmutzig machen
>> müssen?

Alles Geld der Welt entschädigt nicht für eine unglückliche Existenz.
Die Büroarbeit macht mich unglücklich. Baustellenarbeit macht mir Spaß.

>> und gegebenfalls die Suche nach einem sehr guten
>> Psychotherapeuten erscheinen mir zielführend.
>
> Du machst Dir zu viele Illusionen, was eine Psychotherapie bewirken
> kann.

Ja, ganz genau. Psychotherapie kann helfen, mit Unglück besser zurecht 
zu kommen, zum Beispiel durch Verhaltenstherapie.
Viel besser ist es allerdings, die Lebensumstände, die einen unglücklich 
machen, zu ändern. Das kann der Psychologe allerdings nicht, nur der 
Patient selber. Der Patient muss also Verantwortung übernehmen und sich 
etwas neues aufbauen.

Als Ingenieur mache ich Inbetriebnahme von Elektromotoren. Die Motoren 
werden dann an irgendeinen Auto-Konzern geliefert. Als Handwerker kann 
ich schwerhörigen Rentnern eine neue Gegensprechanlage mit lauterer 
Klingel an die Wand dübeln.

Ich denke auch, daß sich Deutschland momentan in der 
Deindustrialisierung befindet. Ich vermute, daß, in der Welt in die wir 
gehen, Handwerker eher als Ingenieure gebraucht werden.

Viele Grüße, Thomas

von Peter G. (Gast)


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Joa ihr habt es so gewollt.
Das wird dann gelöscht, auf die wahren Dinge wird nicht eingegangen.

Sorry aber das rächt sich alles, wer die Front verlässt, und fegellein 
macht.
Spätestens im Altenheim wird das Verhalten bezahlt.

Ich würde mir halt überlegen, warum man in der Industrie so miteinander 
umgeht, dass man die Reife für die Irrenanstalt bekommt.
Löschen bringt nichts...

Aber das Verhalten hier spricht eine deutliche Sprache und auch das 
Trollen hier hinterlässt eine klare Botschaft.
Evtl. sollten manche eigenartige Menschen vom Arbeitsmarkt genommen 
werden, da diese ein schädliches Verhalten aufweisen.
Klar wollen das die Verursacher nicht wahrhaben, diese Störungen nehmen 
diese eh nicht wahr.

Tja man sollte die Hauptschule und Realschule wieder zu einer Schule 
machen, die dazu führt, dass Firmen ausbilden.
Nach nach dem Abitur und einem Studium...

von Manfred (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Ja, so ist es. Ich glaube, die Kombination von Stress und dabei auf
> meinem Hintern sitzen ist Gift für mich. Auf der Baustelle gibt es
> natürlich auch Stress, aber ich kann auf der Baustelle herumrennen.

Der Stress ist anderer Art.

>>  Ok, ich hatte den Facharbeiterbrief vor dem Studium
>> gemacht. Zu Studieren war die idiotischste Entscheidung, die ich je
>> getroffen habe. Ich bereue es.
> Ja, ich auch. Meine Entscheidung war ein Produkt der
> Höher-Schneller-Weiter-Neuer-Propaganda, der wir täglich ausgesetzt
> sind.

Will uns das sagen, dass Du vor dem Studium einen Abschluß als 
Elektriker gemacht hast? Wenn ja, frage ich mich, was Dein Thread dann 
soll.

> Als Handwerker kann
> ich schwerhörigen Rentnern eine neue Gegensprechanlage mit lauterer
> Klingel an die Wand dübeln.

DAS kann ich Dir in etwa nachfühlen. Ich habe viele Jahren geplant, 
gelötet, gebohrt und hatte am Ende ein fertiges Gerät auf dem Tisch.

Ich wurde dann über die Jahre immer mehr von der Hardware weg geschoben, 
Telefon, PC- / Server-Software und Besprechungen. Ich habe mir dabei 
nicht die Nüsse geschaukelt und die Kaffeehersteller reich gemacht, aber 
wusste meist am Ende des Tages trotzdem nicht, was ich nun eigentlich 
"erschaffen" hätte.

Daraus ergibt sich eine Unzufriedenheit mit seelischem Stress, es war 
früher einfach toll, auf etwas zeigen zu können "das habe ich gebaut", 
eine geradegerückte Software oder so kann man nicht anfassen.

Ich habe im Urlaub eine Skizze erstellt, drei Tage Profileisen 
geschnitten und geschweißt, an die Garage geschraubt, mit 
Biberschwanziegeln eingedeckt ... Wenn es regnet, tropft mir kein Wasser 
mehr in den Kragen, aber: "Gucke mal, das habe ich komplett gebaut", 
nicht "ich habe es entworfen und Firma xy hat er mir angefertigt" - den 
Unterschied verstehst Du, Dir geht es ähnlich!

von Manfred (Gast)


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Peter G. schrieb:
> Aber das Verhalten hier spricht eine deutliche Sprache und auch das
> Trollen hier hinterlässt eine klare Botschaft.

Das ist der Unterschied zu Deinem Geschwafel, in das ich trotz gutem 
Willen keinen Sinn interpretieren kann.

von Peter G. (Gast)


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Dann sind wir uns ja gegenseitig auch mal einig, das hat schon was.

Tja sonst könnte der Proganorist ja auch ein Studium der sozialen Arbeit 
machen.
Oder evtl. eine durchs Arbeitsamt geförderte Umschulung zum Tischler 
innerhalb der 50 % Fälle Werkstatt.
Oli sagt 12 Euro Bruttogehalt zu.
Evtl. entspricht das ja scheinbar doch eher seiner ansehnlichen Fasson, 
welche er sie es hier deutlich verteidigt.

Beitrag #6820734 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Maik .. (basteling)


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Wenn man noch sein "Werk" in den Händen halten will - empfehle ich dann 
eher den im Gegensatz zum großen Konzern i.d.R. etwas schlechter 
bezahlten Arbeitsplatz in der Entwicklung beim Mittelständler.

Aber auch dort muss man Aufpassen, das man nicht schnell aus seinem 
Wohlfühlgebiet wegbefördert wird, da für ein angrenzendes aber technisch 
anderes Gebiet ein Projektleiter gesucht wird. Da muss man im Zweifel 
Nein sagen,  hart bleiben und im Notfall gar seinen Weggang in den Raum 
stellen - wenn man seine Fachkarriere ausbauen will und nicht zum 
Papiertiger werden will. Das hat dann auch so gut geklappt.


Ich habe es im Mittelstand immer genossen es - von der ersten Skizze 
über Schaltungssimulation
und  Konzepterstellung, Messaufbauten über Musterinbetriebnahme bis zum 
Serienanlauf und Einführung beim Kunden zu tun. Ist aber auch stressig . 
Aber man klebt dann nicht immer am Bürodrehstuhl. Software machen i.d.R 
die, die Freude daran haben. Bürokratie und Papiekram auch. Ich aber 
sowenig wie möglich. Arbeitsteilung im positiven Sinn - wenn man am 
richtigen Schreibtisch gemäss seiner Neigung und Begabung sitzt.

Nun selbstständig habe ich etwas mehr Bürokratie zu erledigen, die ich 
teilweise deligiere,  habe aber wenig Freude an dem ausufernden 
Dokumentations- und Bürokratieirrsin - den ich mir vollzeitig nicht 
antun würde.

Die Gedanken des TO sind mir verständlich, aber er wird sich auch 
ungeliebte Bürokratie ranholen.

von Reinhard S. (rezz)


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Thomas S. schrieb:
> Hallo Bernd,
> herzlichen Dank für Deine Worte!
>
> Bernd W. schrieb:
>
>> Vieleicht hat er damit weniger Probleme als mit dem Stress eines
>> Bürojobs.
>
> Ja, so ist es. Ich glaube, die Kombination von Stress und dabei auf
> meinem Hintern sitzen ist Gift für mich. Auf der Baustelle gibt es
> natürlich auch Stress, aber ich kann auf der Baustelle herumrennen. Und
> die Elektriker gehen um fünf heim, Stress hin oder her.

Dann haben sie aber lang gemacht. Aber zu $Feierabendzeit heimgehen 
kannst du auch im Büro. Und auch auf der Baustelle gibts mal 
Überstunden.

> Als Ingenieur mache ich Inbetriebnahme von Elektromotoren. Die Motoren
> werden dann an irgendeinen Auto-Konzern geliefert. Als Handwerker kann
> ich schwerhörigen Rentnern eine neue Gegensprechanlage mit lauterer
> Klingel an die Wand dübeln.

Beides nichts, worum ich mich streiten würde. ;)

> Ich denke auch, daß sich Deutschland momentan in der
> Deindustrialisierung befindet. Ich vermute, daß, in der Welt in die wir
> gehen, Handwerker eher als Ingenieure gebraucht werden.

Würd ich so nicht sagen. Aber mehr Handwerker ja. Aber so rein 
theoretisch sollte das ja der Markt regeln.

von Marx W. (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Meine Frage: Hat es Sinn, als Ing. einen Gesellen zu machen? Oder kann
> man direkt den Meister machen? Braucht man für den Meister eine
> bestimmte Berufserfahrung als Geselle?
>
> Danke, Thomas
Ing.?
Was für ein Ing. haste den?
Hat dein Studiengang irgendwann mal die VDE0100 behandelt, kannste dich 
normalerweise in die HWK-Rolle eintragen.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Marx W.

Marx W. schrieb:

> Hat dein Studiengang irgendwann mal die VDE0100 behandelt, kannste dich
> normalerweise in die HWK-Rolle eintragen.

Ein Studiengang, der explizit die VDE 0100 behandelt, dürfte extremst 
selten sein. Sogar bei mir mit el. Enegietechnik war das lediglich ein 
einziger Termin mit einer Unterweisung, da mit man an den Laborpraktika 
teilnehmen durfte.

Als jemand mit einer Facharbeiterausbildung fand ich das schon 
dürftig....
Ist aber auch 30 Jahre her, vieleicht ist das ja besser geworden.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Marx W. (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.l02.de

Oha, lebt der alte Bernd auch noch!

von Udo S. (urschmitt)


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Bernd W. schrieb:
> Ein Studiengang, der explizit die VDE 0100 behandelt, dürfte extremst
> selten sein. Sogar bei mir mit el. Enegietechnik war das lediglich ein
> einziger Termin mit einer Unterweisung, da mit man an den Laborpraktika
> teilnehmen durfte.

Bei uns war da auch nix, Nada! Gerade mal eine 1 stündige Einweisung 
beim Elektromaschinenpraktikum.
Und da haben wir immerhin mit E-Maschinen und Leonardumformer bis ca. 
30kW gespielt.

von Marx W. (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Und da haben wir immerhin mit E-Maschinen und Leonardumformer bis ca.
> 30kW gespielt.

Leonhardumformer?
Mann, dann mußte wohl Anfang der 80'ziger studiert haben.

von JumpY Μ. (jumpy)


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Thomas S. schrieb:
> ...

Kannst du hier berichten, wenn du eine Antwort der HWK oder irgendwelche 
genauen Informationen hast? Gerne auch per privater Nachricht 
anschreiben, kann ich bei dir leider nicht, weil du als Gast schreibst.

Mich interessiert eine ähnliche Konstellation und würde gerne mal eine 
Meinung/Rückmeldung deiner HWK dazu wissen. (Bezüglich 
Angleichungsprüfungen, Zulassungen, o.ä.)

Danke!

von Simon (simon4756)


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Alles kein Problem.
Habe selbst Meister gemacht und später studiert.

Ausbildung und Meister ist kein Vergleich zum Studium.

Kann man nicht verstehen wieso es gleich angesehen ist.

von Unwichtig (noname_user)


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von Simon (simon4756) 04.10.2023 12:47
War dir irgendwie langweilig in der Mittagspause oder das Essen nur 
schlecht?

Simon schrieb:
> Ausbildung und Meister ist kein Vergleich zum Studium.

Da hast du wirklich Recht, die meisten Studierten sind brave 
Angestellte, die auf die verrückte Menschheit loszulassen wäre fatal.
Denn nicht die Ausbildung ist die Herausforderung sondern die Praxis 
danach.
Man fällt als Absolvent tiefer wie als Geselle oder Meister ins reale 
ArbeitsLeben hinab.
Wie lange dauert die Einarbeitung eines Absolventen zu der eines FA´s?

von Alex (alex_k2)


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Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht. Schaut man sich die 
Stellenanzeigen für Elektroingenieure auf indeed oder ähnlichen Portalen 
an, dann werden Elektroingenieure meistens für den Bereich Planung von 
Elektroinstallationen für Gebäude oder als Bauleiter oder ähnliche Dinge 
gesucht. Gefordert werden Kenntnisse über Normen und gesetzlichen 
Vorschriften. Also vorwiegend Themen, die im Studium absolut kein Thema 
sind. Man könnte meinen, die Bauwirtschaft ist in Deutschland die 
einzige Branche wo es brummt, wo wirklich Arbeitskräfte gesucht werden, 
und zwar vom Hilfsarbeiter bis zum Ingenieur.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Alex schrieb:
> die Bauwirtschaft ist in Deutschland die
> einzige Branche wo es brummt,

Die Baubranche ist in den letzten Monaten völlig eingebrochen. Was soll 
also diese völlig rückwärtsgerichtete Sichtweise aus der Zeit eines 
Baubooms. Der ist doch schon seit rund einem Jahr Geschichte und hat so 
gar nichts mit der Realität zu tun.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Simon schrieb:
> Kann man nicht verstehen wieso es gleich angesehen ist.

Propaganda, um potentielle Ing-Studenten ins Handwerk zu locken. Merke: 
über unbesetzte Studienplötze jammert niemand. Bei Ausbildungsplätzen 
sieht das anders aus.

von Alex (alex_k2)


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Andreas S. schrieb:
> Die Baubranche ist in den letzten Monaten völlig eingebrochen. Was soll
> also diese völlig rückwärtsgerichtete Sichtweise aus der Zeit eines
> Baubooms. Der ist doch schon seit rund einem Jahr Geschichte und hat so
> gar nichts mit der Realität zu tun.

Ja es hat sich etwas abgeschwächt wenn man den Medien glaubt. Das sind 
eben normale Schwankungen im Konjunkturzyklus. Warten wir es ab wie es 
sich entwickelt. Nur ein Jahr sagt ohnehin nichts aus. Die Baubranche 
ist ein langfristiges Geschäft.

von Rolf (rolf22)


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Thomas S. schrieb:
> ich bin Ing für Elektrotechnik und möchte evtl. aus dem Ing-Beruf und
> der ganzen Firmenkultur aussteigen.

*Weg*laufen, weil einem etwas nicht gefällt, ist falsch. Dabei kann man 
leicht vom Regen in die Traufe kommen.

Richtig ist, *hin*zulaufen, wo etwas deutlich besser ist.
Und in dem "ist" liegt ein Problem. Es ist ein riesiger Unterschied, aus 
welcher Perspektive man seine momentane Tätigkeit und das eigentliche 
Ziel betrachtet.

Ich z. B. habe als Student jahrelang als Straßenbahnfahrer gearbeitet. 
Hat Spaß gemacht, die Kollegen und Chefs waren nett, alles gut. ABER im 
Hinterkopf hatte ich ja jeden Tag, dass ich in Wirklichkeit ein Student 
mit einer ganz anderen Zukunft war. Nie hätte ich als Straßenbahner in 
Rente gehen wollen - da wäre ich mangels geistiger Herausforderung nicht 
glücklich geworden. Hätte ich das Studium nicht zu Ende gebracht (ich 
war Langzeitstudent, da lag das immer im Bereich der Möglichkeiten, wenn 
man hart an der 30 kratzte), dann hätte ich sofort bei der Straßenbahn 
aufgehört und mir etwas "Höheres" gesucht.

Überspitzt ausgedrückt: Der Job als Straßenbahner hat mir nur gefallen, 
weil es nicht das war, was ich machen wollte, nämlich den 
Entwicklungsingenieur. Wie gesagt, es kommt auf die Perspektive an, aus 
der man die Situation und das Ziel betrachtet.

Bei dir ist es genau anders herum, aber das Prinzip ist exakt dasselbe. 
Vielleicht gefällt dir die angestrebte Tätigkeit als Elektrikergeselle 
deshalb, weil du sie bisher nur sozusagen als Gelegenheitsjob ausübst 
und nicht mit deinem ganzen Leben richtig drinsteckst. Und: Es ist ja 
durchaus möglich, dass du dich heute genauso irrst wie seinerzeit bei 
der Entscheidung, den Facharbeiterbrief nicht zu nutzen, weil dir der 
Ingenieurberuf als besser erschien. Heiko Mell sagte mal: "Sie tun es 
immer wieder", womit er bestimmte Fehler meinte.

Tipps werden dir wenig nützen, es ist deine persönliche Entscheidung. 
Aber Warnungen sind nie verkehrt.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

Simon schrieb:
> Ausbildung und Meister ist kein Vergleich zum Studium.
> Kann man nicht verstehen wieso es gleich angesehen ist.

Niemand, aber wirklich Niemand, der halbwegs etwas davon versteht setzt 
es gleich (wenn du die fachliche Bewertung mit "gleich angesehen" 
meinst)
Es gibt jediglich eine sehr sehr grobe Kennzahl die einfach nur eine 
ungefähre Menge erworbenen Wissens wiederspiegeln soll und in dieser ist 
der Industriemeister mit etwa 4 Jahren Lernen (viel Praxis, eher 
überschaubar Theorie) plus Zeit X im Job als unterste Grenze und der 
Bachelor mit 3 JAhren fast nur Theorie als oberste Grenze einsortiert.
Dazwischen sind dann noch der Handwerksmeister und der Techniker 
(immerhin 5 Jahre Lernen + 2 Jahre praxis) in dieser Kennzahlstufe 
einsortiert.

In der Stufe drunter sind diejenigen mit "nur Ausbildung" und in der 
Stufe darüber sind diejenigen mit entweder noch einer weiteren Stufe 
beruflicher Fachbildung oder der zweiten Stufe der Hochschulausbildung 
eingruppiert.

Oder meinst du mit "gleich angesehen" tatsächlich das "Ansehen" im Sinne 
von Respekt? Dann bist du sowieso ganz schief gewickelt denn unter 
normalen Erwachsenen kommt man nicht durch irgendwelche Papiere zu 
Respekt sondern durch das was man daraus macht. (und seine 
persöhnlichkeit)
Und da ist es dann auch völlig korrekt das ein Meister mit eigenem gut 
laufenden Betrieb und 20 zufriedenen Angestellten vom ansehen 
Kilometerweit über einen "vor 20 Jahren mal Studium geschafft" 
Absolventen steht der aber ausser dem Schein wirklich überhaupt nichts 
vorzuweisen hat, sich darauf trotzdem etwas einbildet.
Ein beruflich erfolgreicher Studienabsolvent wird aber auch in Punkto 
Ansehen meist leicht über dem ebenfalls erfolgreichen Handwerksmeister 
liegen. Wobei die Leute die das Ansehen wirklich verdienen und bekommen 
dann oft gleichzeitig diejenigen Sind die darauf am wenigsten Wert legen 
;-)

Zur ZWEI JAHRE alten Ursprungsfrage für evtl. zukünftig reingoogelnde:
Thomas S. schrieb:
> Meine Frage: Hat es Sinn, als Ing. einen Gesellen zu machen? Oder kann
> man direkt den Meister machen? Braucht man für den Meister eine
> bestimmte Berufserfahrung als Geselle?

Wurde im Thread ja auch schon geschrieben:
Nein, es macht überhaupt keinen Sinn als Elektroingenieur noch 
irgendeine formale Berufs- oder Meistrausbildung im Elektrobereich 
hinterherzuschieben. Anders sieht es natürlich mit einer "Informellen" 
(selbst organisiert, sich was zeigen lassen, mal ein halbes Jahr als 
Assisten mitgehen etc.) Ausbildung aus wenn man denn tatsächlich in dem 
Bereich arbeiten möchte und das Wissen nicht hat.

Als Elektroingenieuer, wie auch als Techniker, erfüllst man die 
Anforderungen um dich in die Meisterrolle eintragen zu lassen und damit 
in einem Meisterpflichtigen Bereich einen Betrieb eigenverantwortlich zu 
Gründen und zu führen.
Will man dabei Ausbilden braucht es halt noch den Ausbilderschein der 
sonst auch Teil der Meisterprüfung ist. Kann man problemlos so machen.

Im Elektrohandwerk gibt es dann noch den (sinnvollen!) Sonderfall das 
die Energieversorger für die meisten Arbeiten an mit deren Netz 
verbundenen Installationen einen Sachkundenachweis sehen wollen.
Ohne diesen Sachkundenachweis darf man zwar einen 
Elektrohandwerksbetrieb gründen, darf auch an Elektrogeräten reparieren 
etc. Aber ausser kleinreparaturen darf man nichts an einer 
Elektroinstallation machen!
Ausser es ist ein echtes Inselnetz ohne jede Verbindung mit dem 
EVU-Netz. Dann darf man wieder alles machen.

Diese Sachkundeprüfung ist ebenfalls in der Meisterprüfung enthalten. 
Aber wie auch den ADA Schein kann man diese auch völlig unabhängig von 
der Meisterprüfung absolvieren. Das nennt sich dann TREI-Schein.
(Technische Regeln Elektroinstallation)
Als Ingenieur (Oder Techniker) mit TREI Schein darf man wirklich ALLES 
was irgendein Elektromeister, unabhängig von der Fachrichtung, an 
Arbeiten machen oder prüfen darf.
Mit ADA Schein darf man sich dann auch Auszubildende (mehr oder weniger 
artgerecht) halten.

Gruß
Carsten

von Alex (alex_k2)


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Carsten S. schrieb:
> Und da ist es dann auch völlig korrekt das ein Meister mit eigenem gut
> laufenden Betrieb und 20 zufriedenen Angestellten vom ansehen
> Kilometerweit über einen "vor 20 Jahren mal Studium geschafft"
> Absolventen steht der aber ausser dem Schein wirklich überhaupt nichts
> vorzuweisen hat, sich darauf trotzdem etwas einbildet.

Naja schwierige Aussage. Derjenige der über Jahre Mitarbeiter 
ausgebeutet hat und dadurch ein beträchtliches Vermögen aufgebaut hat, 
was landläufig als Erfolgreich bezeichnet wird (als ob es außer großem 
Vermögen keine erfolgreichen Lebensinhalte gäbe), genießt bei mir kein 
Ansehen. Den Ingenieur, der mit viel Glück sein Studium geschafft hat 
und sonst nichts auf die Reihe bringt, gibt es natürlich auch. Aber im 
Allgemeinen hat ein Ingenieur eine höhere Leistung nachgewiesen als ein 
Meister.

von Reinhard S. (rezz)


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Alex schrieb:
> Naja schwierige Aussage. Derjenige der über Jahre Mitarbeiter
> ausgebeutet hat

Ist jeder Chef bei dir ein Ausbeuter? Was, wenn der Chef ein Ing. ist?

> Aber im Allgemeinen hat ein Ingenieur eine höhere Leistung nachgewiesen als
> ein Meister.

Leistung ist relativ. Es soll Ing. geben, welche die Leistungen eines 
Meisters niemals hinbekommen, dafür aber Leistungen hinbekommen, die ein 
Meister niemals hinbekommt.

Was davon jetzt höher anzusiedeln ist ist hochgradig subjektiv.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Reinhard S. schrieb:
>> Aber im Allgemeinen hat ein Ingenieur eine höhere Leistung nachgewiesen als
>> ein Meister.
>
> Leistung ist relativ. Es soll Ing. geben, welche die Leistungen eines
> Meisters niemals hinbekommen, dafür aber Leistungen hinbekommen, die ein
> Meister niemals hinbekommt.
>
> Was davon jetzt höher anzusiedeln ist ist hochgradig subjektiv.

Ich finde es sogar dumm, über den Status eines Titels zu diskutieren.
Ingenieure, die wirklich etwas können, halten sich mit ihrem Titel 
vornehm zurück.

Es gab in meiner Gegend einen Motorradvertragshändler mit Werkstatt 
"Dipl. Ing F***m" - das war der größte Idiot, der mir in dem Bereich 
jemals begegnet ist.

von Rubble C. (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Was, wenn der Chef ein Ing. ist?

Ein Verräter ;-)

von Alex (alex_k2)


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Reinhard S. schrieb:
>> Aber im Allgemeinen hat ein Ingenieur eine höhere Leistung nachgewiesen als
>> ein Meister.
>
> Leistung ist relativ. Es soll Ing. geben, welche die Leistungen eines
> Meisters niemals hinbekommen, dafür aber Leistungen hinbekommen, die ein
> Meister niemals hinbekommt.

Lesen und verstehen ist wohl eine deiner Schwächen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Alex schrieb:
> Ja es hat sich etwas abgeschwächt wenn man den Medien glaubt. Das sind
> eben normale Schwankungen im Konjunkturzyklus. Warten wir es ab wie es
> sich entwickelt. Nur ein Jahr sagt ohnehin nichts aus. Die Baubranche
> ist ein langfristiges Geschäft.

Regelungstechnik:
Je länger die T-Zeit desto schwieriger die Regelbarkeit der 
Regelstrecke!


Alex, such die ein anderes Forum.
Hier kannste mit Wallahalla Polit-Ökonomik kaum punkten!

von Johannes (littlejohn)


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Schon etwas älter, da ich die Situation aber kenne möchte ich auch meine 
Sicht beitragen. Habe Ing gemacht, komme aber aus Handwerkerfamilie und 
habe auch viel nebenbei beim Elektriker gearbeitet.
Auf Baustellen zu klotzen und 'Spaß mit den Jungs' zu haben vermisse ich 
manchmal auch, aber ich denke man sollte zusehen sich weiter zu 
entwickeln anstatt aus Bequemlichkeit die alte heimelige Umgebung wieder 
aufzusuchen.

Ich liebe es auch mich in Systeme hinein zu denken und diese in Geräten 
umzusetzen, was beim Mittelständler möglich ist. Kundenkontakt und 
physisch sichtbare Anlagen sind auch wichtig für mich, neben (leider 
nicht sichtbarer) Software.
Mit Feierabendbierchen und schlechten Frauenwitzen hat das alles 
freilich nichts mehr zu tun, aber das Leben entwickelt sich weiter und 
nicht zurück.

Leider werde ich jetzt von manchen meiner früheren Wegbegleiter gedisst 
weil ich ja 'nichts mehr arbeite' und nur 'rumsitze' ^^, aber man kann 
es halt nicht jedem recht machen.

Viele Grüße

von Joachim B. (jar)


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Manfred P. schrieb:
> Ingenieure, die wirklich etwas können, halten sich mit ihrem Titel
> vornehm zurück.

danke, ich sage lieber ich bin Radio & Fernsehtechniker, habe mit meinen 
Diplom Ing. lieber Zurückhaltung geübt, zumal Ingenieur eine 
Berufsbezeichnung und kein Titel in D ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Akademischer_Grad#Abgrenzung_zu_Titeln
Gemäß § 2 Abs. 1 des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen werden 
Titel in Deutschland durch den Bundespräsidenten verliehen, soweit 
gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Befugnisse der Länder 
bleiben durch dieses Gesetz unberührt (§ 1 Abs. 2). So werden in 
Rheinland-Pfalz beispielsweise die Titel Justizrat oder Sanitätsrat 
staatlich verliehen.

von Max (bit8)


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Johannes schrieb:
> Mit Feierabendbierchen und schlechten Frauenwitzen hat das alles
> freilich nichts mehr zu tun, aber das Leben entwickelt sich weiter und
> nicht zurück.

Herzlichen Glückwunsch!

von Cyblord -. (cyblord)


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Johannes schrieb:
> Mit Feierabendbierchen und schlechten Frauenwitzen hat das alles
> freilich nichts mehr zu tun

Mein Interesse am Handwerk schwindet damit ja noch mehr....

von Holger R. (holgerr)


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Michael schrieb:
> Ich habe schon vom umgekehrten Fall gehört, dass beispielsweise ein
> Krankenpfleger Medizin studiert. Aber ein Arzt, der eine Ausbildung zum
> Krankenpfleger macht?
Gibt es, oder so ähnlich.
Viele niedergelassene Ärzte hören auf und werden dan Pharma-Vertreter.
HolgerR

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