Altium Raspberry PI 4

OP #6816687
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Hallo,
auf eine Basisplatine soll ein Raspberry PI 4 Compute Module (CM4) 
untergebracht werden.

https://hackaday.com/2020/10/19/new-raspberry-pi-4-compute-module-so-long-so-dimm-hello-pcie/

Ich habe für Altium zwei Libs gefunden die infrage kommen könnten.

1) https://github.com/QWaveSystems/QWAVE_Raspberry-Pi-CM4-Altium-Library
QWave bietet eine Schematic - Lib und eine PCB - Lib an. QWave 
dokumentiert hier sehr unfangreich. Die PCB - Lib ist so wie es aussieht 
gut brauchbar. Die Schematic - Lib hat allerdings 24 Funktionsblöcke.

Hier findet man Details in einer PDF zusammengestellt.
https://github.com/QWaveSystems/QWAVE_Raspberry-Pi-CM4-Altium-Library/blob/main/CM4.pdf

2) https://github.com/mfolejewski/OSHW/tree/master/RPI_CM4_LIB
mfolejewski bietet nur Schematic - Libs an.

https://github.com/mfolejewski/OSHW/blob/master/RPI_CM4_LIB/RPI_CM4_VAR1.png
Mit MOD_A bis MOD_B, PIN 1 bis 100 und PIN 101 bis 200

https://github.com/mfolejewski/OSHW/blob/master/RPI_CM4_LIB/RPI_CM4_VAR2.png
Mit MOD_A bis MOD_D, Zusammenfassung von Funktionen.

Also, ich würde gerne die beiden 100 PIN Schematic - Funktionsblöcke von 
mfolejewski verwenden und die PCB - Lib von QWave.

Geht das?

Vermutlich ja. Von Eagle bin ich es gewohnt in diesem Fall Zuordnungen 
der einzelnen Pins manuell durchzuführen. In Altium mußte ich nur 
CM4.PcbLib und CM4.SchLib zuordnen.

mfg Klaus
#6817476
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Du musst nur darauf achten, dass die Designatoren von PCBLib und SCHLib 
übereinstimmen, d.h. dass Pin 1 (Designator 1) in SchLib auch Pad 1 
(Designator 1) im PCBLib ist. Wenn nicht, dann musst Du eine von beiden 
Libs entsprechend anpassen.

Ich hab meine Bibliotheken komplett selber gemacht und nur die 
3d-Modelle von anderen Leuten verwendet. Selber machen ist relativ 
einfach. Trau DIch ran!

Dabei habe ich drei Objekte gemacht: Die beiden Sockelleisten sowie ein 
Symbol für das Modul selber. Der Footprint für das Modul hat keine Pads 
enthalten, sondern nur das 3d-Modell und Hilfslinien auf einem 
Mechanical Layer, um die Sockelleisten korrekt positionieren zu können. 
Das hat zwei Vorteile:
1. Ich habe eine korrekte BOM, wo die Sockelleisten und das Modul 
einzeln auftauchen, mit Bestellnummern etc. Darüber freut sich der 
Einkauf.
2. Die Sockelleisten tauchen im Pick&Place-File mit ihren korrekten 
Positionen und Ausrichtungen auf der Leiterplatte auf. Das ist wichtig, 
wenn wer anders die Leiterplatte bestücken soll.

fchk
OP #6817489
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Frank K. schrieb:
> Du musst nur darauf achten, dass die Designatoren von PCBLib und SCHLib
> übereinstimmen

Hallo Frank,
ich bin jetzt auch auf die Designatoren gestoßen. Der Display Name hat 
danach nur informelle Bedeutung.

Die Sockelleisten, der PI 4 Connector für die Basisplatine, ist ein 
Hirose DF40C-100DS-0.4V(51). Dafür habe ich von SnapEDA ein Footprint.

Danke für Deine Hilfe.
mfg Klaus
#6817695
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Frank K. schrieb:
> Dabei habe ich drei Objekte gemacht: Die beiden Sockelleisten sowie ein
> Symbol für das Modul selber. Der Footprint für das Modul hat keine Pads
> enthalten, sondern nur das 3d-Modell und Hilfslinien auf einem
> Mechanical Layer, um die Sockelleisten korrekt positionieren zu können.
> Das hat zwei Vorteile:
> 1. Ich habe eine korrekte BOM, wo die Sockelleisten und das Modul
> einzeln auftauchen, mit Bestellnummern etc. Darüber freut sich der
> Einkauf.

Altium arbeitet diesbezüglich an einer neuen funktionalität: Man kann 
ein Schaltplansymbol mit einem passenden Mechaniksymbol als Konglomerat 
verbauen, welches beim Platzieren und im Layout als ein Bauteil 
bearbeitet werden kann, bei der Datenausgabe in der Pick&Place Liste und 
der BOM jedoch in seine Einzelteile zerfällt. Die frage ist nur, wie 
weit sie damit sind. Ich bekomme da immer mal Infos, weil ich das mit 
initiiert habe.

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