Nach was sortieren die Anbieter etwas als Spam ein?
Ich habe jetzt auf einem neuen Gerät ein e-mail eingerichtet.
Und wollte testen.
Ziel war GMX, Quelle Google..
Was schreibt man in so ein Test-mail an sich selbst?
Irgend was sinnloses.
Überschrift: Blubbtest
Inhalt : Quark
Kam in den Spam-Ordner.
- Wird da die Sinnhaftigkeit der Überschrift analysiert?
- Wird der Inhalt analysiert?
- Ist es die Kürze der Mail?
- Erstes Auftreten der Mail-Adresse im Netz?
- ...
Gleiches Mail zur Telekom kein Problem.
Und auch von Deutschland nach Deutschland.
michael_ schrieb:> Nach was sortieren die Anbieter etwas als Spam ein?> Ziel war GMX, Quelle Google..> Was schreibt man in so ein Test-mail an sich selbst?> Wird da die Sinnhaftigkeit der Überschrift analysiert?> Wird der Inhalt analysiert?> Ist es die Kürze der Mail?> Erstes Auftreten der Mail-Adresse im Netz?> ...>> Gleiches Mail zur Telekom kein Problem.> Und auch von Deutschland nach Deutschland.
Wie wäre es, wenn Du einfach mal diesen Deinen Beitrag kopierst und Dir
als Emil sendestest?
Percy N. schrieb:> michael_ schrieb:>> Nach was sortieren die Anbieter etwas als Spam ein?>> Ziel war GMX, Quelle Google..>> Was schreibt man in so ein Test-mail an sich selbst?>>> Wird da die Sinnhaftigkeit der Überschrift analysiert?>> Wird der Inhalt analysiert?>> Ist es die Kürze der Mail?>> Erstes Auftreten der Mail-Adresse im Netz?>> ...>>>> Gleiches Mail zur Telekom kein Problem.>> Und auch von Deutschland nach Deutschland.>> Wie wäre es, wenn Du einfach mal diesen Deinen Beitrag kopierst und Dir> als Emil sendestest?
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Und schon hast du wieder etwas mehr Inhalt.
michael_ schrieb:> Nach was sortieren die Anbieter etwas als Spam ein?
Wenn diese Info allgemein verfügbar wäre könnten die Versender jede
SPAM-Mail exakt so formulieren, dass sie die Filter umgeht.
michael_ schrieb:> - Wird da die Sinnhaftigkeit der Überschrift analysiert?> - Wird der Inhalt analysiert?> - Ist es die Kürze der Mail?> - Erstes Auftreten der Mail-Adresse im Netz?> - ...
Vielleicht nicht so sehr der erste Punkt, es sei denn man setzt auch KI
dafür ein, dafür umso mehr der fünfte. Aber es ist eigentlich von allem
etwas.
Ein beliebter und auch brauchbarer Open Source Spamfilter ist
SpamAssassin. Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Apache_SpamAssassin
michael_ schrieb:> Nach was sortieren die Anbieter etwas als Spam ein?
GMX/web.de sind am schlechtesten, da sie die email nicht lesen..
GMail scheint mir am besten bei der Spamerkennung, warum wohl..
Mladen G. schrieb:> GMX/web.de sind am schlechtesten,
So richtig schlecht ist GMX nicht gerade. Sogar ziemlich gut, wenn ich
meine GMX-Adresse betrachte.
> da sie die email nicht lesen..
Wie darf ich das verstehen? Fehlt dir der menschliche Zensor, d.h. es
reicht dir nicht, wenn der Inhalt von einem Automaten gelesen wird?
Auch SpamAssassin liest den Inhalt und benotet ihn.
Es wird mit einer Kombination verschiedener Möglichkeiten gearbeitet.
Spam zeichnet sich vor allem durch massenhaften Versand an viele
Adressen aus, Daher wird z.B. versucht festzustellen, ob gleichartige
Mails mehrfach versendet werden. Der exakte Inhalt spielt keine Rolle,
weil Spammer diesen seit geraumer Zeit leicht pro Mail variieren.
Eine weitere Strategie ist die Verwendung von Honeypots und Blacklisten.
Oliver R. schrieb:> Spam zeichnet sich vor allem durch massenhaften Versand an viele> Adressen aus,
In meinem Fall sicher nicht.
Deshalb ja meine Frage.
Eher die Kürze und ob die Überschrift im Wörterbuch des Anbieters
vorhanden ist.
Auch diese Forensoft verlangt manchmal eine bestimmte Anzahl Zeichen.
michael_ schrieb:> Nach was sortieren die Anbieter etwas als Spam ein?
In Deinem Fall eindeutig: Sie lesen mikrocontroller.net und befördern
Deine Texte sachgerecht nach dev-nul.
--- mal ernsthaft: ---
Es gibt jemanden (t-online), mit dem ich (freenet) seit gut drei Jahren
alle paar Monate oder Wochen Mails schreibe, Plaintext, keine bunten
Anhänge. Auf einmal finde ich eine Mail von ihm im SPAM-Ordner, ohne
eine Idee zu haben, was an dieser auffällig gewesen sein könnte.
Die Kantine aus der Nachbarstadt schickt alle 2..3 Wochen die
Speisepläne als Anhang pdf, an sich selbst mit diversen Empfängern im
BCC, da musste ich eine Ausnahmeregel anlegen.
Irgendwelch offensichtlicher Dreck "Hallo Manfred, schön, dass ich Dich
endlich gefunden habe ..." kommt leider sporadisch bei mir an.
Als Abonnent und registrierter Benutzer hat mir heise einen monatlichen
Newsletter ungefragt aufgeschaltet, das Ding habe ich genau einmal als
SPAM markiert und nie wieder zu sehen bekommen.
Du hast mitbekommen, dass Mails dieses Forums bei gewissen Mailprovidern
niemals ankommen?
Ich kann keine Logik erkennen, aber zumindest funktioniert es
einigermaßen.
(prx) A. K. schrieb:> Mladen G. schrieb:>> GMX/web.de sind am schlechtesten,>> So richtig schlecht ist GMX nicht gerade. Sogar ziemlich gut, wenn ich> meine GMX-Adresse betrachte.
Immerhin weisen sie die meisten µC.net-Mails automatisch automatisch als
Spam ab...
Soul E. schrieb:> Immerhin weisen sie die meisten µC.net-Mails automatisch automatisch als> Spam ab...
Leider kenne ich den genauen Grund nicht. Ich habe allerdings den
Eindruck bekommen, dass GMX besondere Kriterien an den sendenden
Mailserver anlegt. Mails direkt durch Drittfirmen versenden zu lassen
führte trotz der üblichen SPF/... Massnahmen zu Problemen, die bei
Routing über die eigene Mail-Infrastruktur nicht mehr auftraten.
Soul E. schrieb:> Immerhin weisen sie die meisten µC.net-Mails automatisch automatisch als> Spam ab...
Das kann ich für web.de nicht bestätigen. Neulich kamen hier haufenweise
Löschmails in rascher Folge an, als Andreas den e-Auto-Thread
vertikutiert hat.
(prx) A. K. schrieb:> So richtig schlecht ist GMX nicht gerade. Sogar ziemlich gut, wenn ich> meine GMX-Adresse betrachte.
Sehe ich ganz anders, und zwar schlecht, richtig schlecht was die
Erkennung von Spam angeht, im Vergleich mit anderen wie zB. GMail.
(prx) A. K. schrieb:> Wie darf ich das verstehen? Fehlt dir der menschliche Zensor, d.h. es> reicht dir nicht, wenn der Inhalt von einem Automaten gelesen wird?
GMX/web.de scannen nur den Titel.
GMail scant alles, u.a. deswegen haben die auch die bessere
Trefferquote.
Ich hab mein alte GMX Addresse nur noch als nostalgie bzw. als
generellen Spam Account.
Seit über 10 Jahren ist meine GMail Adresse die primäre, kann viel mehr
& besser, muss mich nicht ständig neu einloggen und es gib t auch keinen
nervigen Hinweis das ich "vergessen" habe mit abzumelden, hab ich nicht,
war Absicht.
Was die Werbung betrifft sind GMX/Web.de nicht gerade dezent.
Als Google nach D kam mit GMail, wurden GMX/Web.de über Nacht
irrelevant, da wird auch nix mehr wirklich entwickelt, sind ja nur noch
komplementär Produkte zu den andren Angeboten die 1&1 so hat, da macht
man kein Geld mehr mit, dementsprechend sind die Investitionen minimal,
sieht man ja an der UI dass man da vor sehr langer Zeit aufgehört hat
wirklich dran zu arbeiten.
Ich kenne nur das sogenannte Bayessche Filter Verfahren.
Dieses bewertet eine Email nach Punkten. Je nach Software kann man diese
Bewertungen verstellen.
Einfach erklärt.
50 Punkt wenn die Email nur einen Anhang und kaum Text hat.
500 Punkte wenn die Email eine EXE ist.
200 Punkt wenn der Anhang mehr als 1 Punkt im Dateinamen hat.
100 Punkt wenn zuviel im CC stehen
.
.
.
Die Liste ewig lang.
Der User (damals ich) musste nur den Grenzwert (meiner war bei 400
Punkten) einstellen, und entscheiden was mit der Email passiert. Ich
habe die damals zu mir umgeleitet, und dort von Hand geprüft.
Dazu kommen noch die Blacklist (Die Absender sind per so Geschichte) Bei
mir ist *@holmail.com in der Blacklist bei GMX ;)
Und die Whitelist. Die Emails müssen nur den Virenscanner überleben,
deren Punkte Wert ist egal.
Die "sogenannte" KI , ist nix anderes als eine Entscheidung nach klaren
Regeln. Das Problem dabei ist, die Regeln in die richtige Reihenfolge zu
bringen.
Schlaumaier schrieb:> Ich kenne nur das sogenannte Bayessche Filter Verfahren.
Ein Bayes Filter untersucht in der Mail genutzte Begriffe auf
statistischer Basis, indem man ihn anlernt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bayesscher_Spamfilter> Einfach erklärt.
Diese Liste hat nichts mit Bayes zu tun, sondern ist eine Sammlung von
Kriterien, wie sie auch in SpamAssassin genutzt werden.
Ein Bayes Filter ist eine optionale Komponente in der Liste gewichteter
Kriterien von SpamAssassin,
(prx) A. K. schrieb:> Ein Bayes Filter ist eine optionale Komponente in der Liste gewichteter> Kriterien von SpamAssassin,
Ich gebe dir völlig recht.
Aber normalerweise reicht eine Black-/Whitelist und ein gutes
Analyseverfahren völlig aus.
Ich persönlich habe ein Filtersystem in mein Email-Prg. eingestellt was
bisher keine Fehler gemacht hat. (letzte falsch einsortierte Mail ist
ca. 18 Monate her)
Da ist der GMX-Filter schlimmer. Der hat die letzten 6 Monate 4 GUTE
Mails in den Spamfilter geschmissen.
ICH HASSE DEREN NEUES SYSTEM.
Davon abgesehen halte ich Spamfilter bei einen Provider für Illegal.
Aber in der IT zählen ja keine geltenden Gesetze. Falls jemand wissen
will warum, schon mal was vom Postgeheimnis gehört.
Schlaumaier schrieb:> Falls jemand wissen will warum, schon mal was vom Postgeheimnis gehört.
Selbst wenn man das zu einem grammatisch vollständigen Satz der
deutschen Sprache ergänzte, bliebe es gleichwohl sinnfrei: in der IT ist
das Postgeheimnis gegenstandslos. Möglicherweise kämst Du mit dem
Fernmeldegeheimnis weiter
Schlaumaier schrieb:> Davon abgesehen halte ich Spamfilter bei einen Provider für Illegal.
Er wäre es, wenn er die Mail löschen würde. Tut er aber nicht, sondern
er sortiert nur. Ausserdem steht es dir mindestens bei GMX frei, ihn
abzuschalten.
(prx) A. K. schrieb:> Ausserdem steht es dir mindestens bei GMX frei, ihn> abzuschalten.
Erkläre mir mal wie. ??
Das meine ich ernst. !!
Ich habe ein Bezahl-Acc und das einzige was ich bekomme ist jeden Tag
eine E-Mail mit "Anzahl der Mails in Spamverdacht".
GMX soll mir JEDEN Mist zustellen. Das haben die damals besser gemacht
und nach meinen Wunsch den Betreff "ein Brief" in "*** Spamverdacht ***
ein Brief" geändert.
Aber das neue System ist nix anderes wie "braune Biomasse".
Ich will keine doofe Email die mir sagt ich soll ein Ordner durchsuchen
sondern automatisch die Mails die da drin sind.
Schlaumaier schrieb:> Ich habe ein Bezahl-Acc und das einzige was ich bekomme ist jeden Tag> eine E-Mail mit "Anzahl der Mails in Spamverdacht".
Einstellungen -> "Spam- und Virenschutz".
Das was du weghaben willst, ist wohl der "Automatische Spam Report"?
Schlaumaier schrieb:> GMX soll mir JEDEN Mist zustellen.
Dazu noch die obere und die unterste Checkbox deaktivieren.
Ist doch echt nicht so schwer, oder?
Schlaumaier schrieb:> Davon abgesehen halte ich Spamfilter bei einen Provider für Illegal.> Aber in der IT zählen ja keine geltenden Gesetze. Falls jemand wissen> will warum, schon mal was vom Postgeheimnis gehört
Auch das kannst du umstellen, Selbes Menu, ein Punkt weiter unten,
"Spam-Erkennung". Da kannst du angeben, ob dein Mail-Inhalt zum
Trainieren der Spam-Filter verwendet werden darf oder nicht.
Gmx sendet netterweise eine Antwortmail an den Absender einer als Spam
eingestuften Mail (zumindest in meinem Fall, ausgehender Mailserver mit
dynamischer IP).
Die Kriterien umfassen (soweit ich mich erinnere):
- statische IP
- gültigen reverse-DNS-Eintrag für die absendende Domain
- Absender-Domain nicht auf der Liste von spamhaus
- bestimmte Mails/Zeit nicht überschritten
Markus E. schrieb:> Gmx sendet netterweise eine Antwortmail an den Absender einer als Spam> eingestuften Mail
Wenn ein MX Host des Empfängers eine Spam-Mail erst entgegen nimmt, dann
aber er oder ein anderer Host eine automatische Antwort sendet, droht
Ärger durch Backscatter bei gefälscher Mailadresse. Obacht!
Wenn ein MX Host eine einlaufende Mail ablehnt, ist das hingegen kein
Problem. Jedenfalls nicht für den Zuständigen des MX Hosts. Wenn dabei
eine Mail ausgelöst wird, dann nicht vom MX Host, sondern von dem Host
davor, der sie nicht loswurde. Der gehört normalerweise zum Absender,
oder eben zum Spammer.
Was also geht: Wenn du über den authentifizierten Mailzugang von GMX
eine Mail sendest, die von GMX kontrolliert wird, kann GMX dich darüber
informieren. Auch dann wenn GMX deine Mail nicht ans Zielsystem
zustellen kann. GMX wird aber wohl kaum routinemässig für jede Spam-Mail
eine Antwort senden, die von Drittsystemen reinkam, es sei denn, GMX ist
sich sicher genug, dass der Antwortadresse stimmt.
Markus E. schrieb:> - Absender-Domain nicht auf der Liste von spamhaus
Die meisten und wichtigsten Blacklists von Spamhaus betrachten
IP-Adressen, nicht Domains.
Mladen G. schrieb:> Seit über 10 Jahren ist meine GMail Adresse die primäre, kann viel mehr> & besser,
Du musst verdammt schmerzfrei sein oder daddelst nur mit Android durch
die Gegend. Mein GMail-Account liefert seit ein paar Jahren eine
automatische Antwort "Because of some fucking issues, this account is no
longer in use".
Dieser übertriebene Benutzerschutz hat mich regelmäßig ausgesperrt, die
"Mail-App" ist nicht freigegeben, Zugriffe von einer fremden IP, nicht
vertrauenswürdiger Rechner. Ausführbare Anhänge lassen sich nicht
versenden, verschlüsselte Zipfiles wurden blockiert - ein Drecksladen
erster Güte.
Ich kenne eine deutsche Firma, die ihre Mail von Google hosten lässt -
da gibt es nur Ärger, wenn man Dateien austauschen muß. Dann beschweren
sie sich, dass sie keine Antwort bekommen hätten oder die zugesagte
Software nicht versendet worden sei - auf die Idee, einen anständigen
Mailserver aufzusetzen, kommen sie nicht.
(prx) A. K. schrieb:> Wenn ein MX Host des Empfängers eine Spam-Mail erst entgegen nimmt, dann> aber er oder ein anderer Host eine automatische Antwort sendet, droht> Ärger durch Backscatter bei gefälscher Mailadresse. Obacht!
Das ist doch lustig - oder auch nicht: Ein Geschäftspartner wurde
gehackt und ich bekam dutzende eMails, was alles nicht zustellbar sei.
Toll nur, dass ich keine dieser Mails je versandt hatte, die haben
Mailadressen der Partner abgezogen und als Absender für SPAM mißbraucht.
(prx) A. K. schrieb:> Die meisten und wichtigsten Blacklists von Spamhaus betrachten> IP-Adressen, nicht Domains.
Diesen Schwachsinn betreiben auch andere Blacklists, sowas einzubinden
bedeutet, per Vorsatz keine Mails bekommen zu wollen.
Manfred schrieb:> Diesen Schwachsinn betreiben auch andere Blacklists, sowas einzubinden> bedeutet, per Vorsatz keine Mails bekommen zu wollen.
Wer gerne selbst Spamfilter spielt, der mag das tun. Im Unternehmen
ziehen es die Anwender aber vor, damit nicht geplagt zu werden. Spamhaus
ist nur ein echtes Problem, wenn man selber drauf landet.
Markus E. schrieb:> Gmx sendet netterweise eine Antwortmail an den Absender einer als Spam> eingestuften Mail (zumindest in meinem Fall, ausgehender Mailserver mit> dynamischer IP).
Die lehnen die Mail direkt im SMTP-Dialog ab, die Fehlermeldung enthält
einen Link zu einer Seite, die die Gründe erläutert.
Den SPAM-Versender interessiert nicht, der macht einfach mit der
nächsten Million anderer Mailadressen weiter. Ein "echter" Mailsverver
informiert den Absender per NDN.
Macht auch rechtlich einen wichtigen Unterschied (bei geschäftlich
genutzter Mailadresse):
Wenn der Mailserver die Mail erstmal akzeptiert, dann liegt es in der
Verantwortung des Empfängers, diese auch zu lesen.
Egal ob dein SPAM-Filter die dann irgendwo in den Junk-Ordner
wegsortiert.
Gerichtsurteil NeuLand-Gericht Bonn, 2014, AZ 15 O 189/13:
> Es liegt im Verantwortungsbereich des Beklagten, wenn er eine> Emailadresse zum Empfang von Emails zur Verfügung stellt, dass ihn die> ihm zugesandten Emails erreichen. Bei der Unterhaltung eines> geschäftlichen Email-Kontos mit aktiviertem Spam-Filter muss der> Email-Kontoinhaber seinen Spam-Ordner täglich durchsehen, um> versehentlich als Werbung aussortierte Emails zurück zu holen.https://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/bonn/lg_bonn/j2014/15_O_189_13_Urteil_20140110.html
Wer also nicht jeden Tag Stunden mit dem Prüfen von SPAM verbringen
will, sollte, wie GMX, eingehende Mail während der Zustellung prüfen und
Unerwünschtes gleich nicht annehmen.
(prx) A. K. schrieb:> Manfred schrieb:>> Diesen Schwachsinn betreiben auch andere Blacklists, sowas einzubinden>> bedeutet, per Vorsatz keine Mails bekommen zu wollen.> Wer gerne selbst Spamfilter spielt, der mag das tun. Im Unternehmen> ziehen es die Anwender aber vor, damit nicht geplagt zu werden.
Unternehmen haben meist auch ein Interesse, alle Mails zu bekommen.
> Spamhaus ist nur ein echtes Problem, wenn man selber drauf landet.
Spamhaus und andere haben das Problem, dass gerne mal die IPs der
Postausgangsserver einzelner Provider auf die Liste kommen, geht
garnicht.
Εrnst B. schrieb:> Wer also nicht jeden Tag Stunden mit dem Prüfen von SPAM verbringen> will, sollte, wie GMX, eingehende Mail während der Zustellung prüfen und> Unerwünschtes gleich nicht annehmen.
Im wahren Leben gibt es Firmen, die alles annehmen, die Mail aber
niemals ankommt. Wäre nett, wenn sie stattdessen den passenden
Fehlercode liefern würden, in dem Sinne 'Postfach unbekannt' oder
'Server überlastet', eine dieser diversen dreistelligen Codes. Aber egal
wie, alles kann irgendwelche ungewollten Nebeneffekte zur Folge haben.
Manfred schrieb:> Unternehmen haben meist auch ein Interesse, alle Mails zu bekommen.
Beides. Es wird geklagt, wenn Spams nicht erkannt werden, und es wird
geklagt, wenn normale Mails als Spam einsortiert werden.
Bei solchen Gelegenheiten sieht man auch, wieviele Mails defekt gesendet
werden, sich also nicht an die Konventionen halten.