Transistor schaltet bei 3V nicht durch

#6832136
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Hallo Forum,

ich möchte hier einen Lüfter per GPIO von einem Raspbery aus steuern und 
habe Probleme mit dem Transistor: Der schaltet aus irgendwelchen Gründen 
einfach nicht durch!

Ich benutze einen ordinären BC 547B, mit 7 KOhm-Widerstand an der Basis, 
der mit dem 3V-Output-Pin vom Raspberry verbunden ist. Der Lüfter ist 
ein 40mm 12V-Lüfter, den ich aber mit 5V betreiben will. Habe das auch 
schon ausprobiert: Ohne Transistor läuft er bei 5V problemlos an.

Mit vorgeschaltetem Transistor aber leider nicht: Nur mit 5V am 
Widerstand der Basis schaltet der Transistor durch. Der Raspberry hat 
aber leider nur 3V an den GPIO-Pins. Hab's auch schon ohne 
Basis-Vorwiderstand probiert - leider ohne Erfolg.

Ich versteh' das nicht: Laut Datenblatt liegt die nötige 
BE-Spannungsdifferenz irgendwo zwischen 700-900 mV.

Basis-Vorwiderstandsberechnung hab ich so gemacht: I_B = (I_CE / hfe) x 
3
und dann: R_B = (U_B - U_BE) / I_B
= (3V-0,7V) / I_B

I_CE sollten 35 mA sein, denn das habe ich am Lüfter bei 5V ohne 
Transistor gemessen.
Die "x 3" sind zur Sicherheit, damit auch ganz bestimmt Sättigung 
erreicht wird.Es kommt bei einem gemessenen hfe-Wert von 380-400 ein 
Vorwiderstand von 8,3 KOhm raus. Den hatte ich gerade nicht da, deshalb 
sinds 7 KOhm geworden.

Warum schaltet der Transistor nicht durch?
#6832150
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erste Möglichkeit: Du verwendest den BC 547 in Emitterschaltung: C an 5V 
Motor an E. Dann bekommst Du mit Ub =3V nur 2,3..2,1V am Motor.
Also bitte Schaltbild!

zweite: Du rechnest mit dem Nennstrom  des Motors, aber zum Anlaufen 
braucht der Motor wesentlich mehr Strom. Bei Nennstrom läuft der Motor 
nicht an, auch wenn er das fünf-oder mehrfache des Nennstroms hätte.

dritte: der Motor ist ein BDLC, der bei bei Unterspannung garnicht erst 
anläuft.
(Firma: Autotronic) #6832166
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Dietrich L. schrieb:
> eine Freilaufdiode parallel zum Motor

Könnte man die Freilaufdiode nicht auch parallel zum Transistor 
schalten? Dann würde die gefährliche Spannung quasi am Transistor 
vorbeigeführt und vom Netzteilelko aufgefangen.

Dadurch wird die Induktionsenergie nicht einfach nutzlos in der Diode 
verheizt, sondern in Form von recycelter Versorgungsspannung 
wiederverwertet.
#6832173
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Michael M. schrieb:
> Sieht deine Schaltung so aus?

Nein...aber das sollte sie vielleicht! Der Motor hängt am Emitter und 
die 5V am Kollektor. Das heißt dann ja, dass...

...die BE-Spannung negativ ist?! Das könnte es sein...**aua**

Danke für das Bild!

Kaputt ist der Transistor sicher nicht, sonst würde er bei 5V an der 
Basis ja nicht schalten.

Melde mich später nochmal...
Gast #6832222
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Michael M. schrieb:
> Weil er jetzt durch den Betrieb ohne Basisvorwiderstand kaputt ist!

Nein.

Das schafft ein rPi-Ausgang nicht.

Michael M. schrieb:
> Könnte man die Freilaufdiode nicht auch parallel zum Transistor schalten

Nur wenn es eine Z-Diode mit über 5V6 ist.

Peter K. schrieb:
> Der Motor hängt am Emitter und die 5V am Kollektor

Oje, wie kommt man auf die Idee und zudem auf die Idee, die kuriose 
Schaltung nicht zu zeigen ?
(Firma: مهندس) #6832239
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Michael M. schrieb:
> Sieht deine Schaltung so aus?

Schöner Schaltplan und das meine ich nicht ironisch: der Motor mit 
angeflanschtem Lüfter :-)

Carlo schrieb:
> Ltspice Schaltplan könnte die diskussion vereinfachen :-)

Ich finde eine gute Handzkizze nicht schlechter als eine elektronisch 
gezeichnete. Ich bin ein Fan von LTSpice, würde aber auch wenig nützen, 
wenn jemand den Unterschied zwischen Kollektor- und Emitterschaltung 
nicht kennt.

Das Problem selbst ist ja wohl gelöst: muß natürlich in Emitterschaltung 
sein, wie im Schaltplan.
(Firma: مهندس) #6832252
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Peter K. schrieb:
> Basis-Vorwiderstandsberechnung hab ich so gemacht: I_B = (I_CE / hfe) x
> 3
> und dann: R_B = (U_B - U_BE) / I_B
> = (3V-0,7V) / I_B

Die Rechnung stimmt (für Emitterschaltung). Weil aber:
Michael M. schrieb:
> Der Lüfter hat übrigens einen höheren Anlaufstrom als nur 35mA!
... sollte der Basiswiderstand ca. Faktor 10 kleiner sein.
Gast #6832325
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Peter K. schrieb:
>> Sieht deine Schaltung so aus?
>
> Nein...aber das sollte sie vielleicht! Der Motor hängt am Emitter und
> die 5V am Kollektor. Das heißt dann ja, dass...
>
> ...die BE-Spannung negativ ist?! Das könnte es sein...**aua**

Elektronik kann so böse sein :-) Du weißt es, aber gerade mit dem 
Lötkolben in der Hand hat sich das Wissen versteckt.

Ja, BE ist negativ, um den aufzumachen, müssten 5,7V gegenüber GND her.

Mohandes H. schrieb:
> Die Rechnung stimmt (für Emitterschaltung).

Ja, aber, wieder mal, eine unrealistische Verstärkung zugrunde gelegt. 
Ich würde hier mit 20 kalkulieren, 2mA Basisstrom her.

Ich will jetzt nicht um 200 Ohm streiten, das passt besser:
H. H. schrieb:
> Viel zu viel! 470 Ohm wären passend.
#6832336
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Das Vertauschen des Lüfters von Emitter nach Collektor hat geholfen. 
Danke nochmal. Manchmal sieht man so einfache Sachen selbst einfach 
nicht. Jetzt probier ich noch mit dem Vorwiderstand rum: Das Anlaufen 
ist tatsächlich ein Problem: Hab immer wieder niedrigere Widerstände 
benutzt und bin inzwischen bei 180 Ohm angekommen. Jetzt läuft der 
Lüfter zwar mit höherer Wahrscheinlichkeit an. Jedoch ist der Strom zu 
hoch: 26mA ist will ich dem Raspi nicht zumuten.

Vielleicht pack' ich doch noch einen Step-Up an die Stromzufuhr vom 
Lüfter. Der ist halt nicht für 5V gedacht...
Gast #6832346
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Peter K. schrieb:
> Jedoch ist der Strom zu
> hoch: 26mA ist will ich dem Raspi nicht zumuten.

Vieleicht solltest Du dann noch eine Transistorstufe davor schalten.

Rasphi schaltet einen NPN-Transistor, und dieser wiederum schaltet einen 
PNP, und hier hängt Dein Motor dran.

Vorteil: Du schützt Deinen Raspi, .. sollte der Transistor mal kaputt 
gehen.
#6832360
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Peter K. schrieb:
> Das Vertauschen des Lüfters von Emitter nach Collektor hat geholfen.
> Danke nochmal. Manchmal sieht man so einfache Sachen selbst einfach
> nicht.

Das ist der Grund weshalb am besten schon im Eröffnungsthread Schaltplan 
und Fotos vom Aufbau gezeigt werden sollten. Dann wäre den ernsthaften 
Helfern hier nach 10 Sekunden aufgefallen wo der Fehler liegt. Eine 
wichtige Information wäre auch wieviel Strom der Lüfter bei 5V aufnimmt. 
Wobei, es ist Murks ihn so zu betreiben.

Einen 12V Lüfter an 5V zu betreiben ist keine gute Idee. Weshalb keinen 
5V Lüfter? An dem BC.. bleibt auch noch Spannung hängen..Uce.


> Jetzt probier ich noch mit dem Vorwiderstand rum: Das Anlaufen
> ist tatsächlich ein Problem: Hab immer wieder niedrigere Widerstände
> benutzt und bin inzwischen bei 180 Ohm angekommen. Jetzt läuft der
> Lüfter zwar mit höherer Wahrscheinlichkeit an. Jedoch ist der Strom zu
> hoch: 26mA ist will ich dem Raspi nicht zumuten.

Nimm einen LL-Mosfet. Ein IRF3708 ist zwar vollkommen überdimensioniert, 
aber THT. Und ihm reichen 2.8V Ugs um sicher zu schalten.


> Vielleicht pack' ich doch noch einen Step-Up an die Stromzufuhr vom
> Lüfter. Der ist halt nicht für 5V gedacht...

Ja, oder einen 5V Lüfter;-)
Gast #6832390
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Firlefanz schrieb:
> Vieleicht solltest Du dann noch eine Transistorstufe davor schalten.
> Rasphi schaltet einen NPN-Transistor, und dieser wiederum schaltet einen
> PNP, und hier hängt Dein Motor dran.

Das kann durchaus sinnvoll sein. Im Forum wurde diese Grundschaltung 
mehrfach vom selben User gezeigt, kannst Du die finden und hier 
einbinden?

Mohandes H. schrieb:
> Oder ein Darlington.
batman schrieb:
> Dann schalt noch einen T zum Darlington davor.

Eine schlechte Idee: Der 12V-Lüfter ist mit 5V eh schon knapp, da mag 
man sich den hohen Spannungsabfall am Darlington nicht antun - den 
bekommst' kaum unter 1 Volt U(CE).

Jörg R. schrieb:
> Nimm einen LL-Mosfet. Ein IRF3708 ist zwar vollkommen überdimensioniert,
> aber THT.

Das gefällt mir besser als Darlington und sollte man als µC-Bastler 
einlagern. Wenn es fummelig klein sein soll: IRLML6344.
#6832393
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Manfred schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Nimm einen LL-Mosfet. Ein IRF3708 ist zwar vollkommen überdimensioniert,
>> aber THT.
>
> Das gefällt mir besser als Darlington und sollte man als µC-Bastler
> einlagern. Wenn es fummelig klein sein soll: IRLML6344.

Oder IRLML2502

Geeignete LL im TO92 Gehäuse fallen mir keine ein.

https://www.infineon.com/dgdl/irlml2502pbf.pdf?fileId=5546d462533600a401535668048e2606

Ich halte es aber für Murks den 12V Lüfter an 5V zu betreiben. Unter 
Umständen läuft er mal an, oder eben nicht.
#6832408
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H. H. schrieb:
> 470 Ohm wären passend.

Michael M. schrieb:
> Sieht deine Schaltung so aus?

Hoffentlich....
Drösle das so zusammen und Du hast 4,7-4,8V am Lüfter.
Mein 12V Lüfter läuft damit wie andere bei voller Spannung....
(Jörg R. schrieb:
> Ich halte es aber für Murks den 12V Lüfter an 5V zu betreiben. Unter
> Umständen läuft er mal an, oder eben nicht.)
#6832482
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michael_ schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Danke;-) Kleiner Wermutstropfen..Rds(on) um die 1R.
>
> Kann du rechnen?
> Bei 100mA sind das 0,1V.

Ja, ich kann rechnen. Rds(on) max. sind 1R3, Imax(cont) 530mA, 
Imax(Pulse) 1A. Uce eines BJT ist nicht höher.

Jetzt rechne Du nochmal;-) Vergiss die Verlustleistung nicht.

Und wie kommst Du auf 100mA? Der TO hat keine Angaben zur Stromaufnahme 
gemacht.
#6832495
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michael_ schrieb:
> Der TO wollte einen BC547 nehmen.

Weil er es nicht besser weiß. Er nimmt sogar nur den B-Typ, anstatt 
zumindest den C-Typ.


michael_ schrieb:
> 60 Jahre Erfahrung!

Merkt man nix von;-)


michael_ schrieb:
> Er hat doch eh nur einen PC-NT Lüfter.

Problem wieder einmal ist das Komponenten danach gewählt werden was in 
der Bastelkiste liegt, nicht danach was für die Anwendung sinnvoll ist.
Gast #6832499
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michael_ schrieb:
> Kann du rechnen?
> Bei 100mA sind das 0,1V.

Oder eher 0,25V.

Jörg R. schrieb:
> Ja, ich kann rechnen. Rds(on) max. sind 1R3, Imax(cont) 530mA,
> Imax(Pulse) 1A.

Wir reden hier über ein 3V-System, schaue nochmal genau hin:
Bei V(GS) 3,0 V sehe ich typ. 1.9 / max. 2.5 Ohm.

In meinen Bastelvorrat wird der nicht einziehen, dann fummele ich eher 
ein SOT ins Lochraster oder nehme eine Adapterplatine.

michael_ schrieb:
> 60 Jahre Erfahrung! Bauchgefühl.

Oh weh, der Bauch hängt täglich mehr ...

> Der TO wollte einen BC547 nehmen.

Ja, bei seinen genannten 35mA würde er mit dem TN0702 besser aussehen, 
weil es am Steuerstrom für den bipolaren mangelt.

Jörg R. schrieb:
> Problem wieder einmal ist das Komponenten danach gewählt werden was in
> der Bastelkiste liegt, nicht danach was für die Anwendung sinnvoll ist.

Problem ist, dass man nicht für jedes Einzelstück die jeweils optimalen 
Bauelemente bestellen kann.
Angehängte Dateien:
#6832504
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Manfred schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Ja, ich kann rechnen. Rds(on) max. sind 1R3, Imax(cont) 530mA,
>> Imax(Pulse) 1A.
>
> Wir reden hier über ein 3V-System, schaue nochmal genau hin:
> Bei V(GS) 3,0 V sehe ich typ. 1.9 / max. 2.5 Ohm.

Stimmt;-)


Manfred schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Problem wieder einmal ist das Komponenten danach gewählt werden was in
>> der Bastelkiste liegt, nicht danach was für die Anwendung sinnvoll ist.
>
> Problem ist, dass man nicht für jedes Einzelstück die jeweils optimalen
> Bauelemente bestellen kann.

Stimmt auch, aber der TO hat Alternativen, bis hin zum passenden Lüfter.


Von der abgebildeten Adapterplatine habe ich ähnliche, sehr praktisch.
Gast #6832513
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Jörg R. schrieb:
> Danke;-) Kleiner Wermutstropfen..Rds(on) um die 1R.

Nochmal, du selbst hast hier diesen Wert genannt!

Jörg R. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Der TO wollte einen BC547 nehmen.
>
> Weil er es nicht besser weiß. Er nimmt sogar nur den B-Typ, anstatt
> zumindest den C-Typ.

Hat nichts mit B oder C zu tun.
Oberhalb 100mA nimmt man den Transistor nicht.
Und auch keine Last, die größer ist.
#6832528
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Danke für die vielen Antworten! Ihr seid wohl echt in Schreiblaune. Zur 
Frage "warum kein 5V-Lüfter?": Weil ich gerade keinen hier habe! Das 
sind dann schon wieder mal eben 6 Euro, wo ich mindestens vier von den 
12V-PC-Dingern rumfliegen habe. Ich will einfach nur ein bißchen Luft 
FALLS der Raspi mal was wärmer wird. Grundsätzlich reichen ja auch die 
Kühlkörper.

Der TN0702 ist ein N-MOSFET und im Datenblatt lese ich bei "On-state 
drain current", mindestens 0.5 A bei 5V. Das wären 500 mA, mein Lüfter 
zieht bei 5V aber nur 35 mA. Ich nutze selten MOSFETS. Heißt das, das 
dieses Modell falsch gewählt wäre? Warum überhaupt MOSFET statt 
Transistor?

In meinem Fall ist der Strom doch recht gering.
#6832537
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michael_ schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Danke;-) Kleiner Wermutstropfen..Rds(on) um die 1R.
>
> Nochmal, du selbst hast hier diesen Wert genannt!

Ja, nur bezieht sich mein Kommentar auf den Hinweis von H. H. zum 
TN0702. Das solltest Du schon erkennen. Da gehe ich überhaupt nicht auf 
das Problem des TO ein, sondern mache nur eine Bewerkung zum TN0702.
Es ist immer schlecht wenn Zitate aus dem Zuammenhang gerissen werden 
und damit aus dem Kontext.

Jörg R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Geeignete LL im TO92 Gehäuse fallen mir keine ein.
>>
>> TN0702
>
> Danke;-) Kleiner Wermutstropfen..Rds(on) um die 1R.


michael_ schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> michael_ schrieb:
>>> Der TO wollte einen BC547 nehmen.
>>
>> Weil er es nicht besser weiß. Er nimmt sogar nur den B-Typ, anstatt
>> zumindest den C-Typ.
>
> Hat nichts mit B oder C zu tun.

Doch, hat es. Höherer hfe, geringerer Basisstrom.


> Oberhalb 100mA nimmt man den Transistor nicht.
> Und auch keine Last, die größer ist.

Weil der TO es nicht besser wusste. Deshalb der Tipp mit dem IRF3708, 
auch wenn der total überdimensioniert ist. Dafür fällt das Problem weg 
dass hier auch noch wertvolle Spannung verloren geht, jedenfalls im 
Falle des TO. Davon abgesehen gibt es BJT Alternativen zum BC547x die 
deutlich mehr schalten können.


Peter K. schrieb:
> Zur Frage "warum kein 5V-Lüfter?": Weil ich gerade keinen hier habe!

Läuft der Lüfter direkt an 5V angeschlossen immer los? Wenn ja ist es ja 
kein Problem, vor allem mit dem richtigen MOSFET. Nimm so eine kleine 
Platine wie Manfred sie gepostet hat, und dazu einen der empfohlenen 
IRLML...


Peter K. schrieb:
> Warum überhaupt MOSFET statt Transistor?

Ein MOSFET ist auch ein Transistor.
Vorteil 1: Quasi kein Strom aus dem GPIO-PIN des Raspi nötig
Vorteil 2) Quasi kein Spannungsverlust über den Transistor, wenn er 
richtige gewählt wird. Das ist bei Deiner Konstellation wichtig.
Bei einem BJT, BC547x o.ä., hast Du immer Spannungsabfall über den 
Transistor (Uce).
Gast #6832539
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Eigentlich schon alles relevante zur Problemlösung im Faden zu finden, 
aber einen setze ich noch drauf:

Peter K. schrieb:
> Es kommt bei einem gemessenen hfe-Wert von 380-400 ein
> Vorwiderstand von 8,3 KOhm raus
Dein gemessener Wert in Ehren, ist für eine Klassifizierung der 
Stromverstärkung Typ "B" am oberen Ende, ein guter Transistor :D

Aber: normalerweise rennt eine solche (deine?) "Messung" bei 
Kleinsignaltransistoren mit einem Kollektorstrom von typischerweise 
einem (oder auch zwei) mA. Und ausserdem Uce noch lange nicht in satten 
Bereich, sondern eher bei einer Hausnummer von Uce=5V.


Augenscheinliches Problem:
Dein Transistor soll voll gesättigt "schalten", also Uce<<1V, und der 
hier im Betrieb nötige Kollektorstron ist deutlich höher (35mA); die 
wirkliche Stromverstärkung in einer solchen Anwendung wird aus beiden 
Gründen [deutlich] niedrieger ausfallen.

HTH
#6832642
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Peter K. schrieb:
> Der TN0702 ist ein N-MOSFET und im Datenblatt lese ich bei "On-state
> drain current", mindestens 0.5 A bei 5V. Das wären 500 mA, mein Lüfter
> zieht bei 5V aber nur 35 mA. Ich nutze selten MOSFETS. Heißt das, das
> dieses Modell falsch gewählt wäre?

Das Ding reist einen zwar nich vom Hocker aber der passt schon. Hier 
alle mal besser als der BC5?? den Du nehmen wolltest (obwohl der genauso 
gut funzen würde).

> Warum überhaupt MOSFET statt
> Transistor?

Noch weniger Spannungsverlust für den Lüfter. Selbst bei deinem Ollen, 
den Du verwenden willst, wären das nur ~0,07V. Mit nem geeigneten BJT 
kommt man da nur auf ca. 0,2V.
#6832667
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Peter K. schrieb:
> Der TN0702 ist ein N-MOSFET und im Datenblatt lese ich bei "On-state
> drain current", mindestens 0.5 A bei 5V. Das wären 500 mA, mein Lüfter
> zieht bei 5V aber nur 35 mA. Ich nutze selten MOSFETS. Heißt das, das
> dieses Modell falsch gewählt wäre?

Nein!

Das "mindestens 0.5A" bedeutet hier: der Strom, der mindestens fließen 
kann bei den angegebenen Werten von Vgs=5V und Vds=5V. In dem Fall 
würde der Transistor auch nicht durchschalten: Vds=5V.
Weniger Strom geht immer und Vds wäre dann auch kleiner.
Interessanter sind für dich die Werte bei Rds(on). Damit kannst du Vds 
ausrechnen, abhängig davon, welchen Strom du schalten willst.
Gast #6832904
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Peter K. schrieb:
> bin inzwischen bei 180 Ohm angekommen. Jetzt läuft der
> Lüfter zwar mit höherer Wahrscheinlichkeit an. Jedoch ist der Strom zu
> hoch: 26mA ist will ich dem Raspi nicht zumuten.

Korrektur:

(3,3V - 0,7V) / 180Ω = 14mA

Auch das ist schon zu viel. Du kannst 2 Transistoren verwenden, z.B. 
einen NPN und einen PNP. Die obigen Ansätze mit MOSFET sind auch gut.
(Firma: Autotronic) #6832909
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Da ein Darlington-Transistor einen UCE von 0,7V hat, könnte man hier 
eine Quasi-Darlingtonschaltung einsetzen. Die hat auch eine hohe 
Verstärkung, aber keinen nennenswerten Spannungsfall zwischen C und E.

BJTs hat man schließlich zu Hauf in der Bastelkiste rumfliegen, aber 
LL-Mosfets eher weniger.
Angehängte Dateien:
Gast #6832920
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Pc-Freak schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Firlefanz schrieb:
>>
>>> Dann schalte ich mit dem Transistor ein Relais. Dieses Relais schaltet
>>> dann den Lüfter.
>>
>> Noch dümmere Vorschläge
>
> Was ist daran dumm?
> Am Relaykontakt fällt keine Spannung ab.  Somit hat der Lüfter die volle
> Spannung.
>
> @Manfred
> Deine Komentare könnten dümmlich sein.

"Manfred kommentiert(e) gar dümmlich" - allg. NICHT. Siehe Fakten:

>>> Relais haben auch einen "Einschaltwiderstand", ganz wie Mosfets.

(Das steht in Relais-Datenblättern übrigens auch drin... nur Du
weißt so etwas nicht, willst aber nicht nur mitreden sondern gar
andere kritisieren. Eieiei...)

Da deren galvanische Trennung zw. Spulen- und Schaltkontakt hier
kein Mensch brauchen zu können scheint, kann man vorteilhaft einen
passenden Mosfet nutzen (und spart Geld wie Platz vs. Relais).

Da Du das jetzt weißt (und leicht an Relais-Datenblättern prüfen
kannst, so Du es mir denn nicht glauben solltest), ...

(...)
Gast #6833199
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Jörg R. schrieb:
>> Oberhalb 100mA nimmt man den Transistor nicht.

Wo kommt diese überflüssige Diskussion her?
Ach ja, die Forumskonifere war es:
michael_ schrieb:
> Oberhalb 100mA nimmt man den Transistor nicht.

Im Eröffnungspost, nix mit zu viel Strom:
Peter K. schrieb:
> I_CE sollten 35 mA sein, denn das habe ich am Lüfter bei 5V ohne
> Transistor gemessen.

> Weil der TO es nicht besser wusste. Deshalb der Tipp mit dem IRF3708,
> auch wenn der total überdimensioniert ist. Dafür fällt das Problem weg
> dass hier auch noch wertvolle Spannung verloren geht, jedenfalls im
> Falle des TO.

Vor allem wird er das Problem mit dem Basisstrom los, sein µC kann für 
den BC547 nicht genug liefern.

> Läuft der Lüfter direkt an 5V angeschlossen immer los? Wenn ja ist es ja
> kein Problem, vor allem mit dem richtigen MOSFET. Nimm so eine kleine
> Platine wie Manfred sie gepostet hat, und dazu einen der empfohlenen
> IRLML...

Kann er auch, wobei diese beim deutschen Versender vermutlich mehr als 
der FET kosten. Viel Platz gewinnt man damit gegenüber einem TO-220 auch 
nicht.

crash test dummy schrieb:
> "Manfred kommentiert(e) gar dümmlich" - allg. NICHT. Siehe Fakten:
>>>> Relais haben auch einen "Einschaltwiderstand", ganz wie Mosfets.

Der wird geringer als bei einem bipolaren Transistor sein.

> Da deren galvanische Trennung zw. Spulen- und Schaltkontakt hier
> kein Mensch brauchen zu können scheint, kann man vorteilhaft einen
> passenden Mosfet nutzen (und spart Geld wie Platz vs. Relais).

Hier ist leider niemand in der Lage, die Gesamtsituation zu begreifen: 
Peter hat einen Lüfter mit 35mA und das Problem, dem Schalttransistor 
genug Basisstrom zu bieten.

Sein µC kann ein Relais nicht direkt treiben, also braucht er dafür 
einen Transistor. Da er nur 5V hat, ein 5V-Relais, und das wird kaum 
unter 40mA Spulenstrom (200mW) zu bekommen sein.

Und nun: Für den 35mA-Lüfter reicht es nicht, aber für ein Relais mit 
40mA?

Das kann man drehen wie man will, Jörgs Empfehlung IRF3708 ist die 
simpelste aller Lösungen, Punkt und aus.

Ganz grundsätzlich rate ich dazu, sich für µC-Basteleien ein paar 
LL-FETs in die Schublade zu legen. Wegen eines fehlenden, simplen 
Bauelementes Pause machen zu müssen bereitet Frust.
Angehängte Dateien:
Gast #6833478
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Manfred schrieb:
> Da er nur 5V hat, ein 5V-Relais, und das wird kaum
> unter 40mA Spulenstrom (200mW) zu bekommen sein.

Doch, gibt es mit 10mA.

Aber das ist nicht das Problem.
Das Gehechel, ob nun 1V, 0,1V oder 0,05V Restspannung am Transistor 
sind, ist doch Nebensache.

Ein 12V Ventilator an 5V ist Murks.
Er läuft nicht zuverlässig an.
Schon wenn er altert oder verdreckt, dreht er sich nicht mehr.

Ich habe mal gerade rumliegende 50mm, 60mm und 80mm Lüfter an 5V 
getestet.
Nur der 80mm lief an.

Das ganze Ansinnen ist sinnlos.
#6833661
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Teo D. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Ein 12V Ventilator an 5V ist Murks.
>
> Wenn der TO schreibt, seiner liefe mit 5V. Wie so zu Hölle, sollte ich
> Ihm das in Abrede stellen!?

Weil er das nicht zuverlässig über Monate/Jahre tun wird. Das weiß man, 
wenn man schon mal mit Lüftern zu tun hatte. Wenn allerdings die 
langfristige Funktion egal ist, dann bräuchte man den TO darauf nicht 
hinzuweisen. Nur wissen wir halt nichts über des TOs Erwartungshaltung 
diesbezüglich. Und darum ist dieser spezielle Hinweis nicht so schlecht.
#6833666
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Andi B. schrieb:
> Weil er das nicht zuverlässig über Monate/Jahre tun wird. Das weiß man,
> wenn man schon mal mit Lüftern zu tun hatte.
> ....

Ja, genau diese Erfahrung habe ich und schreibe deswegen......
Ja sicher... aber auch dein 5V Lüfter, wird irgendwann ausfallen. Aber 
was noch wichtiger ist, DAS IST KEIN SERIENPRODUKT und ich traue dem TO 
durchaus zu, das er weiß wo der Bartel dem Frosch die Locken zupft. Er 
hat den Mist schließlich selbst verbrochen. .... Ääää es geht übrigens 
um nen (sry) verschi......, völlig unnötigen Lüfter, für nen Pi4(3?)!
Gast #6833741
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Pc-Freak schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Platze.
>
> Nein ist es nicht.
> Wenn es im 0,6 Volt Uce geht. Ist ein Relais besser,  da hier keine
> Spannung am Arbeitskontakt abfällt.
> Und das Relais über einen NPn anzusteuern ist wohl ein Kinderspiel.
> Damit kommt der raspi klar. Garantiert.

michael_ schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Da er nur 5V hat, ein 5V-Relais, und das wird kaum
>> unter 40mA Spulenstrom (200mW) zu bekommen sein.
>
> Doch, gibt es mit 10mA.

Ach nee, Du kannst also (einfache Rechnungen) rechnen.

> Aber das ist nicht das Problem.
> Das Gehechel, ob nun 1V, 0,1V oder 0,05V Restspannung am Transistor
> sind, ist doch Nebensache.

Wenn man das machen will, ist es das nicht.

> Ein 12V Ventilator an 5V ist Murks.

Ja mei, er will es halt machen. Und er "darf", wenn er will.

> Er läuft nicht zuverlässig an.

Hat er getestet.

Allerdings je nach Spannungsfall des Schalters kann dieser Test
(und auch die Langzeit-Gängigkeit) unterschiedlich ausfallen,
daher widersprachst Du Dir eigentlich selbst.

> Schon wenn er altert oder verdreckt, dreht er sich nicht mehr.

Ja, das kann gut und gern passieren.

> Ich habe mal gerade rumliegende 50mm, 60mm und 80mm Lüfter an 5V
> getestet.
> Nur der 80mm lief an.

Was haben Deine Lüfter (direkt) damit zu tun?

> Das ganze Ansinnen ist sinnlos.

Siehe oben.

Pc-Freak schrieb:
>> Platze.

Platz doch selber. Warum zitierst Du nicht vollständig?

> H. H. schrieb:
>> ein Relais wäre hier wirklich fehl am Platze.

So ist es, und aus den von mir genannten Gründen.

> Nein ist es nicht.
> Wenn es im 0,6 Volt Uce geht. Ist ein Relais besser,  da hier keine
> Spannung am Arbeitskontakt abfällt.

Lern lesen, das wäre Schritt eins. Oder kannst Du lesen,
verstehst aber nichts von der Materie (also noch weniger
als gedacht meine ich), und/oder bist lernresistent?

Auch die Metallkontakte von Relais haben nun einmal nicht
völlig vernachlässigbare Übergangswiderstände.

(Daher der Vergleich mit Mosfet-Kanalwiderstand, und der
Hinweis "lies Relais-Datenblätter". Nicht gemacht?)

> Und das Relais über einen NPn anzusteuern ist wohl ein Kinderspiel.
> Damit kommt der raspi klar. Garantiert.

Durchaus. Mit dem Mosfet kommt er aber noch_besser klar.

Und ein Relais braucht es halt ganz einfach nicht.

(Nicht, daß es damit nicht ginge... und wenn er will, evtl.
grade keinen Logic Level Fet hat oder auch nicht besorgen
mag - stattdessen aber evtl. ein passendes Relais liegen -
soll er halt... aber als Lösung1/Kaufempfehlung empfohlen
ist das ein Schwachsinnstipp. Und jetzt gib bitte Ruhe.)
Gast #6833763
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Pc-Freak schrieb:
> Nein ist es nicht.
> Wenn es im 0,6 Volt Uce geht. Ist ein Relais besser,  da hier keine
> Spannung am Arbeitskontakt abfällt.
> Und das Relais über einen NPn anzusteuern ist wohl ein Kinderspiel.
> Damit kommt der raspi klar. Garantiert

Oje, klingt als ob du ein Zeitreisender aus 1950 bist.

MOSFETs sind erfunden, sogar 2.7V-Logic-Level-MOSFETs.

Braucht man aber bei einem Lüfter mit 35mA Nennstrom nicht. Da tut es 
auch der BC337 mit 270 Ohm Basisvorwiderstand, oder gar ein BC847.
#6834021
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Ich bedanke mich für die vielen Infos. Es ist jetzt ein 480 
Ohm-Vorwiderstand an der Basis geworden, der eine 8V-CE-Strecke 
schaltet. Damit läuft der Lüfter immer sauber an, ohne zu laut zu sein. 
Die 8V hab ich mit 'nem Step-Up-Regler erreicht. Lüfter+Step-Up ziehen 
zusammen knapp 50 mA. Das Sollte der Raspi am 5V-Pin verkraften. Der 
GPIO-Steuerpin braucht bei 3V...glaube ich...ca 15 mA...wenn ich mich an 
die Messung richtig erinnere. Jedenfalls war es im Rahmen. Lüfter läuft 
an, Raspi wird nicht überlastet, keine Zusatzeinkäufe nötig...alles gut 
- Ziel erreicht.
Gast #6834248
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crash test dummy schrieb:
> Auch die Metallkontakte von Relais haben nun einmal nicht
> völlig vernachlässigbare Übergangswiderstände.

Du hast gelesen, wieviel Strom gefordert ist? Die Kontaktwiderstände 
sind da unbedeutend.

> (Daher der Vergleich mit Mosfet-Kanalwiderstand, und der
> Hinweis "lies Relais-Datenblätter". Nicht gemacht?)

Tatsächlich gibt es Leistungsfets, die einem Relais vergleichbar 
nieedrohmig schalten und man sich schon Gedanken um die Widerstände der 
Verdrahtung machen darf.

MaWin schrieb:
> MOSFETs sind erfunden, sogar 2.7V-Logic-Level-MOSFETs.

> Braucht man aber bei einem Lüfter mit 35mA Nennstrom nicht. Da tut es
> auch der BC337 mit 270 Ohm Basisvorwiderstand, oder gar ein BC847.

Dass ein TUN ausreichend ist, wenn man ihm genug Basisstrom gibt, wurde 
weiter vorne schon geklärt. Es war irgendwo die Aussage, dass der µC nur 
wenige mA liefern kann, das habe ich nicht nachrecherchiert.

Peter K. schrieb:
> Es ist jetzt ein 480 Ohm-Vorwiderstand an der Basis geworden,

Macht bei einem 3,3V-µC 5mA Basisstrom. Damit ist der TUN zuverlässig 
auf, selbst, wenn er an der Unterkante der Toleranzen liegt.

> der eine 8V-CE-Strecke schaltet.

Also kalte Füße bekommen und mehr Spannung besorgt, gut so.
Wenn Du das geschickt verdrahtet hast, läuft der Step-Up-Wandler nur, 
wenn auch der Lüfter benötigt wird.

> Lüfter+Step-Up ziehen zusammen knapp 50 mA.
> Das Sollte der Raspi am 5V-Pin verkraften.

Der reicht hoffentlich nur die 5V vom USB-Netzteil durch.

> Der GPIO-Steuerpin braucht bei 3V...glaube ich...ca 15 mA...wenn ich mich an
> die Messung richtig erinnere.

Diese Aussage macht keinen Sinn. Wieso braucht der µC Strom am GPIO?
Was gibt das da zu messen?

Wie ich das verstehe, steuert der GPIO den Transistor an, muß also Strom 
liefern . Wieviel er darf, kann man nicht messen, das steht im 
Datenblatt.
Gast #6834265
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crash test dummy schrieb:
> Lern lesen, das wäre Schritt eins. Oder kannst Du lesen,
> verstehst aber nichts von der Materie (also noch weniger
> als gedacht meine ich), und/oder bist lernresistent?

Kannst Du bitte Deinen Quark für Dich behalten. Du zitierst nur andere. 
Trägst hier sonst nix bei.

Außer von Dir sinnloses Gedöns.

Geh Pilze suchen.
Gast #6834450
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Manfred schrieb:
> crash test dummy schrieb:
>> Auch die Metallkontakte von Relais haben nun einmal nicht
>> völlig vernachlässigbare Übergangswiderstände.
>
> Du hast gelesen, wieviel Strom gefordert ist? Die Kontaktwiderstände
> sind da unbedeutend.

Das hatte ich auch gar nicht behauptet. Es ging mir um die
(von @PC-Freak später sogar noch wiederholte) Behauptung,
"an Relais(-kontakten) falle gar_keine Spannung ab".

PC-Freak schrieb:
> Kannst Du bitte Deinen Quark für Dich behalten.

Gern, so lange Du keinen sachlichen Unsinn mehr verzapfst.
Gast #6834591
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crash test dummy schrieb:
> Das hatte ich auch gar nicht behauptet. Es ging mir um die
> (von @PC-Freak später sogar noch wiederholte) Behauptung,
> "an Relais(-kontakten) falle gar_keine Spannung ab".

Du bringst nur sinnloses Gequacke.
Bitte  was fällt an ei en mechanischen Kontakt bei ein paar  mA für ne 
Spannung ab, Im gesatz zu einem Halbleiter,  wo man schon drum kämpft, 
wie er angesteuert wird, und das die Spannung nicht,  und ob
Ich lach mich tod 😂😂😂

Man nehme einen BC 547 oä, einen NPN, und ein beliebtes Würfelrelrelais.
Gast #6834944
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Waren das nicht nur mal 35mA?
>> Und wozu soll das Lüfterchen überhaupt sein?
>
> Interessante Frage

Natürlich. Dies wären bisher unbekannte Details der genauen
Anwendung oft oder gar immer.

Oft wird aufgrunddesen nicht mal (sofort) eine/die richtige
Lösung gefunden - sozusagen "um den heißen Brei" geredet.

Und wer weiß, ob der Lüfter ausreicht - oder andererseits
überdimensioniert (oder gar völlig unnötig) ist.

Das liegt ohne Kenntnisnahme unsererseits ganz beim TO.


> aber sie kommt zu spät.
> Wir sind bereits in der Phase, wo man sich gegenseitig anblafft.
> Jetzt interessieren keine Fragen mehr, die nicht dazu dienen.

Leider bin ich nicht unschuldig, das weiß ich. Allerdings:

crash test dummy schrieb:
> PC-Freak schrieb:
>> Kannst Du bitte Deinen Quark für Dich behalten.
>
> Gern, so lange Du keinen sachlichen Unsinn mehr verzapfst.

Da hätte ich vielleicht konkret dazusagen sollen: "Wohingegen
die persönlichen Angriffe (sofern eben ohne jeden Sachgehalt)
>> ohne zutreffende Begründung unter Gürtellinie gezielt <<
ganz ungehört verhallen[, und unkommentiert bleiben] werden."

Ein Versuch mit etwas mehr Zurückhaltung, aber imho gehört
so etwas nun einmal richtiggestellt:

Pc-Freak schrieb:
> Bitte  was fällt an ei en mechanischen Kontakt bei ein paar  mA für ne
> Spannung ab,

Halte andere nicht für blöd, pack Dich selbst an der Nase.

> im Gegensatz zu einem Halbleiter, wo man schon drum kämpft,
> wie er angesteuert wird

Wie bitte? Hatte MaWin etwa ganz präzise recht? Mosfets
(sogar recht große, also auch welche, die niederohmiger als
gewisse Relaiskontakte sind) steuert ein I/O Pin mit links
(von PWM redete hier ja keiner).

Eben weil mit der Aufladung der Gatekapazität alles vorbei
ist, ganz im Gegensatz zu BJTs (siehe Gesamtdiskussion).

> und das die Spannung nicht,  und ob

Bitte vollständige Sätze bzw. zumindest Satzteile.

> Ich lach mich tod 😂😂😂

Jaja, Gefadder toT, der kommt oft unversehens.

> Man nehme einen BC 547 oä, einen NPN,

...und füge (einzig wegen ein paar % zu niedriger hfe bzw. um
auch den Anlaufstrom mitabdecken zu können) ein Relais bei?

Ich verstehe einfach nicht, was Du gegen einen passenderen
("besseren") BJT oder erst recht gegen (LL-)Mosfets hast.


Bevor ich ein Relais dazu benutze, probiere ich erst mal aus,
ob (falls "besserer" BJT evtl. nicht vorh.) mein Lüfter evtl.
mit einem R_E mit ca. 4,7Ohm bis 18Ohm (Kollektorschaltung,
was eine Stromsenke mit I = U_BE / R_E erzeugte) anläuft.

Ein Relais geht - es ist nur einfach unnötig.


Du kannst das gerne anders sehen, aber wieso Du so dermaßen
dafür kämpfen zu wollen scheinst, daß ein Relais hier nicht
nur möglich, sondern (wie oben gesagt) "Lösungsempfehlung
Numero Uno" sein soll, ist einfach nicht nachvollziehbar.

Verdacht: Du weißt es selbst nicht (mehr).
Hinweis: Vielleicht hast Du Dich einfach nur unzutreffend
ausgedrückt.

Hättest Du in Deinem ersten Beitrag geschrieben:

Pc-Freak schrieb:
> Am Relaykontakt fällt bei diesem geringen Strom so gut wie
> keine Spannung ab.

...hätte es keinerlei diesbezügliche Korrektur erfordert,
und es wäre einfach bei Hinz' Hinweis "Relais unnötig/zu
viel Aufwand" geblieben.

Und kein unnötiges "Geblaffe" dieser Art wäre entstanden.

Es wäre schön, wenn man sich darauf einigen könnte (und kein
weiteres unsinniges "Gestreite" fortführte).

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