Forum: PC Hard- und Software alter Rechner bootet nicht - bleibt im BIOS hängen?


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von cppbert (Gast)


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!!!Sicherung ist regelmäßig gemacht!!!! also lasst die Fackeln ruhig zu 
Hause

ich hab noch einen ganz alten Test-Rechner Dell Inspiron 545, Dual-Core, 
8GB, mit parallel/seriellen Schnittstellen und einem Haufen alter 
Programme am laufen, mein Bastel-Opa

2 Platten: auf der SSD ist mein Windows und Programme und auf einer HDD 
sind die alten Daten/Projekten

ABER bevor ich das ganze olle Zeug "standesgerecht" Dauerarchiviere, 
wollte ich die ganzen Daten/Source-Codes noch auf dem Original-System 
aufräumen/baut alles noch usw. (weil ich da alle alten Programme, 
Kompiler usw. habe) - ist nichts wichtiges - nur Nostalgie-Wert

Kaum bin ich fertig mit einem aktuellen (aber noch nicht aufgeräumten) 
Sicherungsabzug fängt die Kiste an zu spinnen d.h. der Rechner startet - 
der BIOS Laufbalken kommt (denke da macht er Speicher-Tests oder so) und 
dann hängt er einfach in der Mitte von dem Balken - komme also gar nicht 
erst zum Windows/Linux-Boot - es scheint so als wenn das BIOS irgendwie 
hängen würde weil an der Stelle komme ich auf nicht mit F2/F12 in 
BIOS-Setup/Boot-Menü

ich hab dann alle Kabel aus/eingesteckt und ordentlich Staub raus und 
dann ging er wieder (dachte wohl ein Wackler vom rumtragen) - also 
erstmal kein Problem, Rechner zwei Tage lang nebenbei (in zu kleinen 
Mini-Häppchen) aufgeräumt und heute morgen wieder das selbe Bild

jetzt denk ich mir: du Blödarsch hättest ja einfach (noch nie gemacht) 
so ein Virtual Machinen Image aus dem Live-System erstellen können - 
aber da ja alles lief war mir das nicht so wichtig - außerdem liegen da 
bestimmt 100GB Kompilier-Reste/Temproräre Daten usw. von x 
Entwicklungssystemen drauf die ich mit ein paar Cleanups in den alten 
IDEs bestimmt schnell weg bekomme

Hat jemand einen Tip was ich noch probieren kann
ansonsten wäre meine einzige Idee die SSD auszubauen (weil das System ja 
nicht läuft) und irgendwie in eine VMWare Instanz umzuwandeln und dort 
aufzuräumen

Danke für Tips

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Um Daten zu retten, muss ja nicht das Original-System laufen, es genügt, 
wenn der Datenträger einfach nur lesbar eingebunden wird.

Also steck' die SSD/HD an einen USB-Adapter, in ein USB-Gehäuse oder in 
so ein "Dock" und sichere erstmal mit einem anderen Rechner, was du für 
nötig hältst ...

Danach kannst du ja immernoch versuchen, ein frisches OS drüberzubügeln 
(ohne vorher zu Formatieren) und bekommst evtl. sogar wieder ein 
lauffähiges System, was sich dann z.B. selbst virtualiseren kann.

: Bearbeitet durch User
von Jochen A. (lok01)


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Puffer Batterie  auf dem motherboard tauschen.

von ??? (Gast)


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Punkt 1

Der Rechner muß hardwaremäßig in Ordnung sein.

Stelle das erst einmal sicher.

Punkt 2 kommt später.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Jochen A. schrieb:
> Puffer Batterie  auf dem motherboard tauschen.

Eine leere Pufferbatterie pausiert zwar den Bootvorgang mit einer 
Fehlermeldung, verhindert nach einem F-Tastendruck aber normalerweise 
nicht das weitere Booten.

von cppbert3 (Gast)


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Frank E. schrieb:
> Um Daten zu retten, muss ja nicht das Original-System laufen, es genügt,
> wenn der Datenträger einfach nur lesbar eingebunden wird.
> Also steck' die SSD/HD an einen USB-Adapter, in ein USB-Gehäuse oder in
> so ein "Dock" und sichere erstmal mit einem anderen Rechner, was du für
> nötig hältst ...

Du hast meinen Text gar nicht gelesen, oder? ich hab einen Sicherung: 
Steht mehrfach und schon in der 1. Zeile

Aber ich brauche die lauffähigen alten Programme zum aufräumen meiner 
Daten, und die will ich nicht auf meinem neuen System oder in einer VM 
nochmal installieren, zu aufwendig

> Danach kannst du ja immernoch versuchen, ein frisches OS drüberzubügeln
> (ohne vorher zu Formatieren) und bekommst evtl. sogar wieder ein
> lauffähiges System, was sich dann z.B. selbst virtualiseren kann.

Er kommt nichtmal durchs BIOS durch, wie schon geschrieben, es bootet 
nichts auch nicht von USB Stick

von cppbert3 (Gast)


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??? schrieb:
> Punkt 1
> Der Rechner muß hardwaremäßig in Ordnung sein.
> Stelle das erst einmal sicher.
> Punkt 2 kommt später.

Also was soll ich machen?

von Peter M. (r2d3)


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cppbert3 schrieb:
> ??? schrieb:
>> Punkt 1
>> Der Rechner muß hardwaremäßig in Ordnung sein.
>> Stelle das erst einmal sicher.
>> Punkt 2 kommt später.
>
> Also was soll ich machen?

1. Ausschluss von Problemen mit der Pufferbatterie (siehe Beitrag von 
Jochen A.) Batterie ausbauen und Spannung nachmessen. Vermutlich handelt 
es sich um eine CR-2032, hat neu circa 3,3 Volt. Bei meinem alten 
Thinkpad mit BIOS-Fehlermeldung waren es 2,3 Volt.

2. Sicherheitshalber CR-2032-Batterie tauschen.
3. Peripherie vom Mainboard trennen
4. Neustart
5. Gucken, ob Bios geht, "Load Setup Defaults" aufrufen, speichern, 
neustarten
6. (Datum und Uhrzeit einstellen)
7. Beim Neustarten startrelevante Einstellungen kontrollieren, z.B. die 
des Festplattenkontrollers: mögliche Einstellungen AHCI, compatible, 
extended?, legacy
8. Falls Du von einer Controller-Karte mit Bios startest, auch hier 
Einstellungen kontrollieren
9. Wenn Punkt erfolgreich war, nach und nach Peripherie im 
ausgeschalteten Zustand verbinden und neustarten

10. Bitte berichten!

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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cppbert3 schrieb:
> Also was soll ich machen?

Das hängt davon ab, was mit dem alten Rechner passieren soll. Wenn er 
nur einmal zum Aufräumen der Daten benötigt wird und danach entsorgt 
werden soll, hättest Du in der Zwischenzeit Deine Programme auf einen 
anderen Rechner installieren können und wärst mit dem Aufräumen 
wahrscheinlich schon fertig.

von Peter M. (r2d3)


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Konnte meinen Beitrag nicht ändern, von daher Wiederholung und 
Ergänzung!

Peter M. schrieb:
> 1. Ausschluss von Problemen mit der Pufferbatterie (siehe Beitrag von
> Jochen A.) Batterie ausbauen und Spannung nachmessen. Vermutlich handelt
> es sich um eine CR-2032, hat neu circa 3,3 Volt. Bei meinem alten
> Thinkpad mit BIOS-Fehlermeldung waren es 2,3 Volt.
>
> 2. Sicherheitshalber CR-2032-Batterie tauschen.
> 3. Peripherie vom Mainboard trennen
> 4. Neustart
> 5. Gucken, ob Bios geht, "Load Setup Defaults" aufrufen, speichern,
> neustarten

Bei Scheitern hier Mainboard "hart" entsprechend der Bedienungsanleitung 
zurücksetzen. Dazu muss eventuell ein Jumper (2,54mm Raster) gesetzt 
werden.

> 6. (Datum und Uhrzeit einstellen)
> 7. Beim Neustarten startrelevante Einstellungen kontrollieren, z.B. die
> des Festplattenkontrollers: mögliche Einstellungen AHCI, compatible,
> extended?, legacy
> 8. Falls Du von einer Controller-Karte mit Bios startest, auch hier
> Einstellungen kontrollieren
> 9. Wenn Punkt erfolgreich war, nach und nach Peripherie im
> ausgeschalteten Zustand verbinden und neustarten
>
> 10. Bitte berichten!

: Bearbeitet durch User
von cppbert3 (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> cppbert3 schrieb:
>
>> Also was soll ich machen?
>
> Das hängt davon ab, was mit dem alten Rechner passieren soll. Wenn er
> nur einmal zum Aufräumen der Daten benötigt wird und danach entsorgt
> werden soll, hättest Du in der Zwischenzeit Deine Programme auf einen
> anderen Rechner installieren können und wärst mit dem Aufräumen
> wahrscheinlich schon fertig.

Das sind zu viele verschiedene Kompiler, Testumgebungen das dauert mir 
zu lange

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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cppbert3 schrieb:
> Das sind zu viele verschiedene Kompiler, Testumgebungen das dauert mir
> zu lange

Okay. Ich dachte nur daran, dass Daten ohne das passende Programm 
ohnehin nix nützen, so dass es ohnehin auf einen aktuellen Rechner 
installiert werden müsste.

Aber in Deinem Fall verständlich.

Versuche es mit den Tipps von Peter M. Mein Senf dazu: Habe auch mal ein 
Thinkpad auf Gedeih und Verderb nicht starten können. Was half? Netzteil 
getrennt, Akku raus, BIOS-Batterie raus. EIN-Schalter minutenlang 
gedrückt und am nächsten Tag(!) erst alles wieder zusammengebaut: 
Thinkpad lief und zwar seitdem ohne Zicken.

Anderes Beispiel: Altes Becker-Navi reagierte auf keine Taste. Akku 
ausgebaut und am nächsten Tag wieder eingebaut, Navi startete und läuft 
seitdem wieder ohne Zicken.

Möglicherweise hätten auch Minuten gereicht zum Warten...

Deshalb sind Peters Gedanken plausibel.

von Rüdiger B. (rbruns)


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Mit SSD sollte es eigentlich schon Win7 sein, sonst verschleißt die SSD 
sehr schnell. Bei win7 kannst du mit DISM von der Installations CD 
gebootet den passenden HDD Treiber installieren.

von cppbert3 (Gast)


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Rüdiger B. schrieb:
> Mit SSD sollte es eigentlich schon Win7 sein, sonst verschleißt
> die SSD sehr schnell. Bei win7 kannst du mit DISM von der Installations
> CD gebootet den passenden HDD Treiber installieren.

Ist Win7, aber wie gesagt hängt er schon im BIOS boot, also nix mit CD 
Boot
aber ich mach jetzt den alles aus/einstecken Test

von cppbert3 (Gast)


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Alles vom Motherboard abgesteckt -> gleiches Fehlerbild
Alles wieder eingesteckt -> gleiches Fehlerbild
Den Rechner auf die Seite gelegt -> gleiches Fehlerbild

2-3h lag er dann so rum

Jetzt gerade eben konnte er wieder booten, vorher zuckte kurz eine 
Meldung ala "Meld die bei Dell wegen dem Fehler" dann kam nicht mal mehr 
eine Ausgabe, nach Kaltstart lief er danndann und läuft noch

Meinungen?

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Den Rechner mit ein anderen Netzteil testen.
Es kann gut sein das es einen schlag weg hat und eine Spannung instabil 
wird, sobald gebootet wird.

von Hardy F. (hardyf)


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RAM - Fehler ?

Speicherriegel wechseln.....

von Oliver S. (oliverso)


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cppbert3 schrieb:
> Meinungen?

Daten sichern, danach ab in die Tonne damit.

Oliver

von ??? (Gast)


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cppbert3 schrieb:
> ??? schrieb:
>> Punkt 1
>> Der Rechner muß hardwaremäßig in Ordnung sein.
>> Stelle das erst einmal sicher.
>> Punkt 2 kommt später.
>
> Also was soll ich machen?

Fotos vom PC

von cppbert3 (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> cppbert3 schrieb:
>
>> Meinungen?
>
> Daten sichern, danach ab in die Tonne damit.
> Oliver

Sind schon lange gesichert

von Peter M. (r2d3)


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Hallo cppbert3,

cppbert3 schrieb:
> Alles vom Motherboard abgesteckt -> gleiches Fehlerbild
> Alles wieder eingesteckt -> gleiches Fehlerbild
> Den Rechner auf die Seite gelegt -> gleiches Fehlerbild
>
> 2-3h lag er dann so rum
>
> Jetzt gerade eben konnte er wieder booten, vorher zuckte kurz eine
> Meldung ala "Meld die bei Dell wegen dem Fehler" dann kam nicht mal mehr
> eine Ausgabe, nach Kaltstart lief er danndann und läuft noch
>
> Meinungen?

ich weiß nicht, wie das Mainboard ohne RAM reagiert, bzw reagieren soll.
In Anlehnung an Hardy F. mal ohne RAM starten. Was passiert?
Dann abwechselnd das Verhalten mit nur einem Riegel testen, falls Du 
zwei oder mehr drin stecken gehabt hast.
Dabei bitte möglichst den Rechner hart am Netzteil-Kippschalter 
ausschalten bzw. den Stecker ziehen.

Falls Du das Netzteil tauscht (wie von Michael M. oben empfohlen) und 
der Rechner alt ist, beachte, dass die alten Netzteil noch -5 Volt 
geliefert haben, das ist später entfallen:
https://de.wikipedia.org/wiki/ATX-Format

Bei einem modernen ATX-Netzteil wäre das alleine schon ein Grund für das 
Mainboard, den Start zu verweigern.

: Bearbeitet durch User
von cppbert3 (Gast)


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Hardy F. schrieb:
> RAM - Fehler ?
> Speicherriegel wechseln.....

Alle BIOS tests laufen durch, dauert gefühlt Stunden

von cppbert3 (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Den Rechner mit ein anderen Netzteil testen.
> Es kann gut sein das es einen schlag weg hat und eine Spannung instabil
> wird, sobald gebootet wird.

Das Netzteil war vor 3 Jahren mal defekt und hat seit dem ein be quiet! 
300 oder 400Watt Bauch, aber das könnte es vielleicht trotzdem sein

von cppbert (Gast)


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und vor 5 Jahren oder so habe ich die RAM-Riegel mal komplett auf 8GB (4 
Riegel) getauscht, und einen neue SSD und HD eingebaut - also ist nur 
das Motherboard und die GT220 Old-School

von Peter M. (r2d3)


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Dann bleibt ja nicht mehr viel zum Testen.
Früher gab es ja mal so Fehler-Diagnosekarten für den PCI-Bus, die 
arbeiten vielleicht auch, wenn die Grafikkarte draußen ist. So eine 
Karte habe ich allerdings nie besessen, da fehlt die Erfahrung.

von cppbert (Gast)


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Das verrückte ist das wenn er mal läuft kann ich auch x mal neu 
Kalt-Starten -er startet und startet und startet - wie er es die letzten 
Tage auch gemacht hat

jetzt mach ich gerade so eine Virtual-Image-Sicherung - aber würde schon 
gerne wissen was da los ist

von Walter T. (Gast)


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cppbert3 schrieb:
> Ist Win7, aber wie gesagt hängt er schon im BIOS boot, also nix mit CD
> Boot
> aber ich mach jetzt den alles aus/einstecken Test

Dann kann die SSD einfach an einen anderen Rechner gesteckt und dort 
gestartet werden. Und dann die VM erstellen. Das Gehampel, wie bei XP 
gehörte bei Windows 7 der Vergangenheit an.

von Peter M. (r2d3)


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Halloo cppbert,

cppbert schrieb:
> Das verrückte ist das wenn er mal läuft kann ich auch x mal neu
> Kalt-Starten -er startet und startet und startet - wie er es die letzten
> Tage auch gemacht hat
>
> jetzt mach ich gerade so eine Virtual-Image-Sicherung - aber würde schon
> gerne wissen was da los ist

die nicht reproduzierbaren Fehler sind die schlimmsten.
Der Gebrauchtkauf Deines Mainboards nach dem Netzteiltausch ist 
allerdings billiger als jede Diagnose eines Elektronikers.

von ??? (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Dann bleibt ja nicht mehr viel zum Testen.
> Früher gab es ja mal so Fehler-Diagnosekarten für den PCI-Bus, die
> arbeiten vielleicht auch, wenn die Grafikkarte draußen ist. So eine
> Karte habe ich allerdings nie besessen, da fehlt die Erfahrung.

Es gibt ja wohl noch ein Handbuch zu dem MB. Da steht dann auch dort 
drin wie der Fehlercode ausgegeben wird.


Unabhängig davon kann man, wenn man denn will, auch die Spannungen des 
Netzteils protokollieren.

Schade das der TO sich weigert aussagekräftige Fotos zu liefern.

von 2aggressive (Gast)


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cppbert schrieb:
> Das verrückte ist das wenn er mal läuft kann ich auch x mal neu
> Kalt-Starten -er startet und startet und startet - wie er es die letzten
> Tage auch gemacht hat
Kaltstart ist nicht Kaltstart.
Ein sehr schnell-geschwätziger Ramtest und Kältespray könnten helfen 
problematische (Löt-)stellen oder problematische Bauteile 
(Steckverbindungen/Elkos/Leistungsmosfets) zu finden.

Peter M. schrieb:
> die nicht reproduzierbaren Fehler sind die schlimmsten.
> Der Gebrauchtkauf Deines Mainboards nach dem Netzteiltausch ist
> allerdings billiger als jede Diagnose eines Elektronikers.
99% ack!
Restrisiko 1% dieselben Probleme beim gebrauchtkauf, Teufel gegen 
Beelzebub getauscht, systematisch wegen thermostress im Layout dieselben 
Probleme. Deine eigene Statistik/Erfahrung mag abweichen.

von cppbert3 (Gast)


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??? schrieb:
> Schade das der TO sich weigert aussagekräftige Fotos zu liefern

Fotos von was?

Dem Dell-Logo mit dem 50% Balken?
Dem Netzteil? Der Verkabelung?

von ??? (Gast)


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Komplett, alle Baugruppen, Lüftung, Kühlung, Netzteil…

von Dieter (Gast)


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cppbert3 schrieb:
> Fotos von was?

Video vom Bootvorgang und dann ein paar Fotos herausnehmen, die die 
kritische Stelle besser beleuchtet.

von Zeno (Gast)


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??? schrieb:
> Komplett, alle Baugruppen, Lüftung, Kühlung, Netzteil…

Wozu soll das gut sein?

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Schau auch mal auf der Dell Webseite, ob es noch ein Biosupdate für das 
Board gibt.
Oftmals kann man Probleme durch ein Biosupdate beheben.
Auch hilft es, wenn es kein Aktuelleres gibt, das Letzte update denn 
noch nochmal zu flashen.
Danach ins Bios gehen und Defaultwerte laden, danach Save & Exit.

von cppbert3 (Gast)


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Dieter schrieb:
> cppbert3 schrieb:
>
>> Fotos von was?
>
> Video vom Bootvorgang und dann ein paar Fotos herausnehmen, die die
> kritische Stelle besser beleuchtet.

Da gibt es keine kritischen Stellen, Vollbild Dell Logo mit 50% Balken 
darunter, (?danach würde nur die Win7 Startet info kommen) daneben noch 
die Info F2 fuer Setup oder F12 für Bootmedium, die aber in diesem 
Zustand nicht funktioniere, auch sonst keine Taste

von cppbert3 (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Schau auch mal auf der Dell Webseite, ob es noch ein Biosupdate
> für das Board gibt.
> Oftmals kann man Probleme durch ein Biosupdate beheben.
> Auch hilft es, wenn es kein Aktuelleres gibt, das Letzte update denn
> noch nochmal zu flashen.
> Danach ins Bios gehen und Defaultwerte laden, danach Save & Exit.

Ist das aktuellste seit Jahren

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Laut Dell Webseite A12 vom 2.12.2009 ?

von Firlefanz (Gast)


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Alle Kondis in der Nähe der CPU auf aufgeblähten Deckel begutachten. 
Wenn aufgeblasen, dann Fehler gefunden.

Memtest machen.

Berichten

von cppbert (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Laut Dell Webseite A12 vom 2.12.2009 ?

Ja

Dell Inspiron 545

ca. 12 Jahre alte Komponenten:
  Motherboard: DG33M06/SE0709 (Model: 0N826N), BIOS (aktuelle Version 
A12)
  Intel Core 2 Quad Q8300 2.5GHz/Yorkfield/Socket 775 LGA
  NVIDIA Geforce GT220
  Win7 x64 Deutsch (alle Updates die es so gab)

ca. 5-6 Jahre alte Komponenten:
  8GB RAM in 4 Riegeln von G.Skill (F2-6400CL5-2GBPQ)
  INTEL SSDSC2BW180A4 ATA Device (SSD 520 Series, 180GB, 2.5in SATA 
6Gb/s)
  WDC WD10EFRX-68PJCN0 1TB

ca. 2-3 Jahre
  be quiet! System Power 8: S8-400W

das ist der Ur-Ur-Urgroßvater unter meinen Systemen
aber wir beide haben viel lustiges erlebt :)

Firlefanz schrieb:
> Alle Kondis in der Nähe der CPU auf aufgeblähten Deckel begutachten.
> Wenn aufgeblasen, dann Fehler gefunden.
>
> Memtest machen.

hab ich schon geschaut - sehe alle schön flach aus

Memtest lief stundenlang ohne Fehler durch

CPU-Z CPU-Stresstest läuft auch über Stunden stabil (auch wenn das arme 
Ding schreit wie am Spieß)

wie gesagt: wenn er mal läuft dann läuft er auch immer wieder an - das 
letzte mal eben über Tage ein/ausschalten

beim 1. mal wieder Hochfahren habe ich ihn von unterm Tisch auf den 
Tisch gestellt und Nachmittags (ein paar Stunden später) konnte er 
wieder booten und beim 2. mal habe ich ihn auf die Seite gelegt und ein 
paar Stunden später ging er wieder an - nichts davon ging unmittelbar 
oder nach irgendwelchen Aktionen - muss mal prüfen ob Temperatur ein 
Faktor ist

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hast Du es mit einem anderen Netzteil probiert? Mit den 
bequiet-Schrottdingern hatte ich selbst schon massive Probleme, eines 
liegt hier noch herum was das Licht im Zimmer aus macht wenn man es in 
die Steckdose steckt, habe davon schon so viele auf dem Basteltisch 
gehabt... mit diversen Schäden. Fängt bei Elkos mit dicken Backen an, 
geht über aufgeplatzte Standby-Netzteil-Schaltregler und endet bei 
komplett explodierten PFC-Stufen. Einzig Gigabyte scheint das noch 
toppen zu wollen und hat seit einigen Monaten ein Netzteil im Programm, 
was mindestens genau so oft den Arsch hochreißt.

von cppbert3 (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Hast Du es mit einem anderen Netzteil probiert?

Noch nicht, ich scheue mich noch dafür an eines von meinen 
Arbeitssystemen zu gehen

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Besorg Dir ein preiswertes, an dem Rechner ist ja nichts besonders 
stromhungriges (wie eine dicke GPU) dran. Oder hast Du niemanden, der 
Dir eines leihen kann? Bei mindestens vier meiner Kumpels liegen solche 
Dinger rum (mit mir eingeschlossen 5 Mann). Vielleicht nicht gerade die 
besten für den dauerhaften Einsatz, aber für einen kurzen Test 
ausreichend.

Aus welcher Gegend bist Du? Berlin?

von cppbert (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Oder hast Du niemanden, der
> Dir eines leihen kann? Bei mindestens vier meiner Kumpels liegen solche
> Dinger rum (mit mir eingeschlossen 5 Mann).

ne leider niemand - sind alles so nur-1-Rechner-oder-Laptop-Freaks :)

> Aus welcher Gegend bist Du? Berlin?

eher so +700km in den Süden

ich schaue mal ob ich was finde

von Schlaumaier (Gast)


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Notfalls Maßnahme.

Nur zu Testzwecken.

Den Rechner aus machen und den Netzstecker ziehen !!!! WICHTIG.

Den Netzstecker WEG LASSEN und 10 Sekunden den RESET-Taster drücken

Netzstecker rein und Rechner starten.

Erklärung :
Wenn der Rechner nun sauber startet, gibt es ein Problem mit 
"Restenergie".
Die kann von einigen Bauteilen kommen und dazu führen das die Elektronik 
nicht mehr sauber reagiert.

Das drücken des Reset-Taster hat den Zweck die letzte Elektrone auch den 
Board zu saugen und so die Bauteile zu "Reseten".


Ich weiß das das blöd klingt, und die "üblichen Verdächtigen" jetzt 
wieder über mich herfallen, aber ich hatte das Problem mal bei ein 
meiner alten Rechner.

Das Luder wollte nicht angehen als habe ich mir ein neuen gekauft (war 
eh überfällig). Kurz vor den Verschrotten habe ich den Spasshalber 
wieder angeschlossen und außer ein BIOS-Error (leere Batterie) lief die 
Kiste einwandfrei OHNE das ich was gemacht habe.

Die einzige logische Erklärung die ich habe ist die obige. Das da 
Restenergie drin war, die sind in den fast einen Jahr abgebaut hat.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rainer Z. schrieb:
> Habe auch mal ein
> Thinkpad auf Gedeih und Verderb nicht starten können. Was half? Netzteil
> getrennt, Akku raus, BIOS-Batterie raus. EIN-Schalter minutenlang
> gedrückt und am nächsten Tag(!) erst alles wieder zusammengebaut:
> Thinkpad lief und zwar seitdem ohne Zicken.

ich bin mit diesen BIOS-Erfahrungen also nicht alleine.

will das immer noch einer bestreiten,
dass man IMMER erst das BIOS ausschliesst
und dann auf weitere Fehlersuche geht, wenns nicht am BIOS liegt?

von Schlaumaier (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> will das immer noch einer bestreiten,
> dass man IMMER erst das BIOS ausschliesst
> und dann auf weitere Fehlersuche geht, wenns nicht am BIOS liegt?

Fehlergrund 1 : BIOS BATTERIE
Fehlergrund 2 : Falsche Restenergie

Die Bauart des PC ist egal !!!! dabei.

Danach mache ich mich erst wirklich auf die Fehlersuche ;)

von Oliver S. (oliverso)


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Schlaumaier schrieb:
> Erklärung :
> Wenn der Rechner nun sauber startet, gibt es ein Problem mit
> "Restenergie".
> Die kann von einigen Bauteilen kommen und dazu führen das die Elektronik
> nicht mehr sauber reagiert.

Hast du da scho nmal Klangschalen ausprobiert? Die sollen ja gegen alle 
Arten "schlechter Energie" helfen.

Oliver

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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BIOSSE können
auch mit eigentlich ausreichend gespannter Batterie
einfach nur hängen bleiben.
Oder sowas wie "CPU-Error" beepen lassen obwohl alles OK ist.

Mehr noch: Obwohl der Rechner frisch aus dem Karton kommt

von cppbert (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Erklärung :
> Wenn der Rechner nun sauber startet, gibt es ein Problem mit
> "Restenergie".
> Die kann von einigen Bauteilen kommen und dazu führen das die Elektronik
> nicht mehr sauber reagiert.

das Problem ist: wenn er läuft - geht er über Tage an/aus ohne Probleme
das ist jetzt seit gestern Nachmittag so (immer mal wieder probiert)

von cppbert (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Schlaumaier schrieb:
>> Erklärung :
>> Wenn der Rechner nun sauber startet, gibt es ein Problem mit
>> "Restenergie".
>> Die kann von einigen Bauteilen kommen und dazu führen das die Elektronik
>> nicht mehr sauber reagiert.
>
> Hast du da scho nmal Klangschalen ausprobiert? Die sollen ja gegen alle
> Arten "schlechter Energie" helfen.
>
> Oliver

die macht gerade die Runde mit der singenden Truppe - damit die 
positiven Vibes wieder voll am Start sind

von cppbert (Gast)


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ich besorg mal einen neue Batterie und halte Ausschau nach einem Kumpel 
mit Netzteil

mal schauen wie viele Tage das System jetzt ohne Problem angeht - ich 
mach den so 2-4 mal an Tag kurz an um zu prüfen ob er wieder nicht will

von Gerald B. (gerald_b)


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Manche Boards lassen sich, wenn sie hängen bleiben, nicht mit USB 
Tastaturen oder Mäusen bedienen. Gerade alter Kram, der PS2 Rundstecket 
hat, ist für sowas empfänglich. Da kannst du dann nicht über USB die F 
Tasten drücken.

von cppbert (Gast)


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Gerald B. schrieb:
> Gerade alter Kram, der PS2 Rundstecket
> hat, ist für sowas empfänglich.

PS2 Tastatur hatte ich das letzte mal vor genau 127 Jahren in der Hand
das ist noch besser als "ein Kumpeln mit nem Netzteil"

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> ich bin mit diesen BIOS-Erfahrungen also nicht alleine.

Sicher nicht. Den Tipp mit dem Trennen von allen Stromquellen, 
Ein-Schalter lange drücken und dann erst abwarten habe ich vom 
Thinkpad-Forum, wird dort wiederholt empfohlen.

Eine (technische) Erklärung dafür habe ich nicht. Bei mir hat's 
jedenfalls einmal geholfen.

Klar ist, dass es nicht in jedem Fall das Problem lösen dürfte, aber ich 
würde künftig genauso erstmal vorgehen.

von omg (Gast)


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omg

von Schlaumaier (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Eine (technische) Erklärung dafür habe ich nicht. Bei mir hat's
> jedenfalls einmal geholfen.

Die Erklärung dafür habe ich geliefert.

und der Herr ...

Oliver S. schrieb:
> Hast du da scho nmal Klangschalen ausprobiert? Die sollen ja gegen alle
> Arten "schlechter Energie" helfen.

lässt wir üblich dummes Geschwätz los.

So ist das halt in den Forum.

Die heutigen Kiddys haben von Themen wie Materialermüdung, und den 
Umgang mit Elektronen und deren Zuständen keine Ahnung.

Liegt daran das die alle 2 Jahre ein neues Handy bekommen, und die Akkus 
ja über die Garantiezeit halten müssen ;)

von Walter T. (nicolas)


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cppbert schrieb:
> PS2 Tastatur hatte ich das letzte mal vor genau 127 Jahren in der Hand

Klingt nach einem unsigned char-Überlauf. Problem gefunden.

von Oliver S. (oliverso)


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Schlaumaier schrieb:
> Die Erklärung dafür habe ich geliefert.

Nee, du hast eine "Erklärung" geliefert. Über Sinn oder Unsinn braucht 
man da nicht zu diskutieren.

Oliver

von Johannes U. (kampfradler)


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●DesIntegrator ●. schrieb:

> ich bin mit diesen BIOS-Erfahrungen also nicht alleine.

Nein, hier ebenso!

von Michael (Gast)


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cppbert schrieb:
> Hat jemand einen Tip was ich noch probieren kann

Bios Batterie erneuern

von Lotta  . (mercedes)


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Lege beim Start kurzzeitig die "Power good"
Leitung des Netzteiles auf Masse.
Das kann am Motherboard passieren, die dünnere grüne
Leitung des großen Stromversorgungssteckers ist "power good".
Wenn der Rechner dann auf diese Weise zuverlässig startet,
(mehrmals ausprobieren!) konstruiere ein Monoflop, das
dann beim Einschalten die Leitung automatisch kurzzeitig auf Masse 
zieht.

mfg

von cppbert (Gast)


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Jetzt bootet er wieder mal nicht - heute Nachmittag gibt es eine neue 
Batterie

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Lege beim Start kurzzeitig die "Power good"
> Leitung des Netzteiles auf Masse.
Vorsicht mit solchen Tips. Manche Netzteile ziehen diese Leitung aktiv 
nach +5V und der Treiber könnte durch einen Kurzschluß nach Masse 
Schaden nehmen. Aber dann hat er wenigstens einen guten Grund, sich 
endlich mal ein anderes Netzteil zu besorgen.

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


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Zitate cpp:

"Kaum bin ich fertig mit einem aktuellen (aber noch nicht aufgeräumten)
Sicherungsabzug fängt die Kiste an zu spinnen d.h. der Rechner startet 
-" ... Vermute: Absturz/Reset durch Hardwarefehler, Speicher- und/oder 
Systemfehler erzeugen meist Systemmeldungen oder Blue Screen.

"der BIOS Laufbalken kommt" ... Bitte - falls mal möglich - auf 
DOS-Bildschirm-Ausgabe des BIOS einstellen (z. B.: Quiet-Boot Disable, 
Logos u.a. aus).

"(denke da macht er Speicher-Tests oder so) und dann hängt er einfach in 
der Mitte von dem Balken" ... Eventuell findet er kein Boot-Medium wegen 
des obigen Fehlers.

"komme also gar nicht erst zum Windows/Linux-Boot - es scheint so als 
wenn das BIOS irgendwie hängen würde weil an der Stelle komme ich auf 
nicht mit F2/F12 in BIOS-Setup/Boot-Menü" ... Das MUSS sein, es ist die 
1. sichtbare Pflicht. Den Zeitpunkt für den Tastendruck verpasst???

Sorry, Ferndiagnose ist immer die bekannte Glaskugel.

von Christian M. (likeme)


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cppbert schrieb:
> Dell Inspiron 545, Dual-Core,
> 8GB,

so alt ist der nicht, ich hab noch nen 486DX mit 4MB wo man dem Bios 
noch Sektoren und Zylinder mitteilen muss.

Datensicherung: Festplatte raus, USB Adapter für 10 Euro dran und 
fertig.

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


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Schlaumaier schrieb:
> Den Rechner aus machen und den Netzstecker ziehen !!!! WICHTIG.
>
> Den Netzstecker WEG LASSEN und 10 Sekunden den RESET-Taster drücken
>
> Netzstecker rein und Rechner starten.

Also ich nehme immer die POWER-Taste für die (fast) vollständige 
Entladung aller Spannungsquellen. Der Effekt ist oft sichtbar. RESET ist 
ohne Wirkung??? Es sei denn, POWER und RESET sind (manchmal) eine 
Kombitaste.

von cppbert (Gast)


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Neue Batterie eingebaut und gleich noch die Wärmeleitpaste von der 12 
Jahre alten Nvidia GT220 neu gemacht - eins von beiden hat ihm gefallen 
- läuft erst mal wieder - mal schauen wie lange er sich diesmal über die 
Tage wieder einschalten lässt

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


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Überhitzung ist auch eine Variante!?

von cppbert (Gast)


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Claus H. schrieb:
> Überhitzung ist auch eine Variante!?

eher nicht - mehr als Desktop anzeigen macht die Graka nichts (kein 3D 
usw.)
aber der Lüfter war immer ein wenig laut und ich dachte es wird wohl 
nicht schaden

die CPU Wärmeleitpaste wurde erst vor 1 Jahren oder so erneuert und 
unter Voll-Last hatte ich auch nie Probleme

von uwe (Gast)


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> eins von beiden hat ihm gefallen
na dann wieder die alte Batterie rein... dann weißt du was von beiden es 
gewesen war...

von cppbert (Gast)


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uwe schrieb:
>> eins von beiden hat ihm gefallen
> na dann wieder die alte Batterie rein... dann weißt du was von beiden es
> gewesen war...

bootet trotzdem - aber das hat er ja auch schon x Tage lang ohne 
Probleme und x Tage dann wieder nicht funktioniert

ich lass das jetzt mal so und schaue wie es sich verhält

von Firlefanz (Gast)


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Ein Kühlproblem könnte des Wurzels Übel gewesen sein, oder ist noch.

Schon mal Everrest probiert, und die Sensoren angeschaut.

von cppbert3 (Gast)


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Firlefanz schrieb:
> Ein Kühlproblem könnte des Wurzels Übel gewesen sein, oder ist
> noch.
> Schon mal Everrest probiert, und die Sensoren angeschaut.

Glaube ich nicht, die Graka ist ne winzige Nvidia GT220, was soll die 
zum Rechnerstart zu warm werden und das BIOS beim booten stören? und 
wenn er dann mal gestartet hat stundenlang problemlos laufen

CPU und Graka waren nie grossartig Warm 40-50Grad oder so

Glaube eher die Batterie war das übel

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


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Letztens hatte ich ein ähnliches PC-Verhalten, sinnlose Abstürze, kein 
Boot-Medium oder Grub-Fehler.
Das BIOS-Setup (DEL) war aber noch möglich. Ab und zu wurde die 
Festplatte nicht oder falsch erkannt.

Was war es? So etwas hatte ich noch nie: Das SATA-Kabel, vielleicht 
nicht SATA III geeignet!

Ein  typischer Batteriefehler war es m. E. nicht. Beim Systemstart 
kommen sonst Meldungen wie „Mismatch CMOS“, „CMOS Read Error“, „Invalid 
Date and Time“ oder „Configuration Error". Die Pufferbatterie erhält die 
gespeicherten CMOS-Setup Einstellungen. Sie ist normalerweise nur im 
ausgeschalteten Zustand erforderlich. Zumindest theoretisch wird sie bei 
"POWER ON" nicht benötigt.

Es sind immer die "schönsten" Fehler, wenn der Rechner sporatisch macht, 
was er will :-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Kommt drauf an, manche Fujitsu Siemens OEM-Kisten starten mit leerer 
CMOS-Batterie auch nicht mehr. Aber nicht mit Hängenbleiben im Bios, 
sondern die Kiste stellt sich komplett tot, da wird nicht mal mehr das 
Netzteil eingeschaltet.

von Firlefanz (Gast)


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Nicht nur die GraKa hat nen Kühler, der evtl. nicht mehr richtig sitzt. 
Auch die cpu hat nen Kühler. Da kann was abgebrochen sein, und der 
Kühler sitzt nicht mehr richtig. Die Zeit bis zum BIOS screen reicht, um 
die cpu zum Schwitzen zu bringen.

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> Kommt drauf an, manche Fujitsu

Interessant, muss morgen mal den Uralt-Fujitsu (ME) einschalten und 
testen, was er sagt. :-) oder :-(((

von AtariST (Gast)


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Ich hatte das auch schon einige Male. Ich habe mir jetzt nicht jeden 
einzelnen Beitrag durchgelesen. Meine Erfahrung ist aber, dass alles, 
was steckbar ist, irgendwann dazu neigt, schlechte Verbindung zum 
Mainboard zu haben. Also RAM, CPU, Grafikkarte, evtl. auch andere 
Karten, Laufwerks- und Netzteilstecker. Oft hilft es, sämtliche 
Komponenten zu entfernen und mit dem Staubsauger vorsichtig alles zu 
säubern. Dann alles wieder zusammensetzen. Bios-Batterie kann auch ein 
Thema sein. Vor Kurzem hatte ich den Fall, dass die Elkos auf dem 
Mainboard teilweise ausgetrocknet (und auch leicht aufgebläht und 
deshalb gut sichtbar) waren. Diese getauscht und die Karre lief wieder. 
Abstürze und andere Probleme treten nicht unbedingt sofort auf, sondern 
oft erst dann, wenn Temperaturunterschiede auftreten.

von cppbert3 (Gast)


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Firlefanz schrieb:
> Nicht nur die GraKa hat nen Kühler, der evtl. nicht mehr richtig
> sitzt. Auch die cpu hat nen Kühler. Da kann was abgebrochen sein, und
> der Kühler sitzt nicht mehr richtig. Die Zeit bis zum BIOS screen
> reicht, um die cpu zum Schwitzen zu bringen.

Wenn er den gelaufen ist, was tageweise der Fall war konnte der 
problemlos unter Last arbeiten

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Thema Kühlproblem...

von cppbert (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Thema Kühlproblem...

wie gesagt WENN er läuft dann auch unter Last (stundenlang) ohne mucken

von cppbert (Gast)


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heute fehlte mir dann plötzlich meine 2. Festplatte nach dem Start

das HD Sata-Kabel war angebrochen und hing nicht richtig an der 
Festplatte dran - ist aber nicht meine Boot-Platte, aber vielleicht kann 
das auch zu Boot-Problemen führen

also bisher:
-Batterie neu
-Sata-Kabel getauscht (alle anderen noch mal geprüft)
-(zum Spass) Graka mit neuer Wärmeleitpaste versorgt

läuft gerade normal, unter Last, ohne Geschrei

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


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cppbert schrieb:
> läuft gerade normal, unter Last, ohne Geschrei

Genau wie der Uralt-Fujitsu (ME) :-)

von cppbert (Gast)


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Danke für alle Tips
Bisher startet er schon eine Weile ohne Probleme
Ich denke es war das SATA Kabel, aber die Batterie war definitiv auch 
kurz vor leer

jetzt gabs für den Opa (weil er doch nicht gestorben ist) noch eine 
gebrauchte passive Graka gleicher Art und 2 be quiet! Pure Wings 2 
Lüfter und schon ist er auch wieder schön leise

von ErnstD (Gast)


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Der Ansatz ist hier, das BIOS wieder zum Mitmachen zu überreden. Mein 
Vorschlag:
Hänge erst einmal alle Datenträger und Platten ab.
Dann gehst Du ins BIOS und stellst die Default Werte ein. Sollte das 
noch nicht gehen, nimm den RAM raus und versuche mit einem Ersatz RAM zu 
booten. Das kann ebenfalls die Ursache sein. Ins BIOS kommst Du beim 
DELL meistens mit F2.

von ErnstD (Gast)


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Der Ansatz ist hier, das BIOS wieder zum Mitmachen zu überreden. Mein 
Vorschlag:
Hänge erst einmal alle Datenträger und Platten ab.
Dann gehst Du ins BIOS und stellst die Default Werte ein. Sollte das 
noch nicht gehen, nimm den RAM raus und versuche mit einem Ersatz RAM zu 
booten. Das kann ebenfalls die Ursache sein. Ins BIOS kommst Du beim 
DELL meistens mit F2.

PS sorry, ich bin zu spät, aber vllt. hilft es doch jemandem

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